Lange Zeit war ich der Meinung, Nacktbaden hätte nicht viel zu bieten. Okay, auf FKK-Strände trifft das auch zu. Trotzdem ziehe ich diese Badegelegenheiten vor. Einfach, weil ich eine nasse Badehose ekelig finde. Und seien wir doch mal ehrlich: Immer wenn alles gezeigt wird, bleibt für die Fantasie wenig übrig. Das turnt ab. Doch ich musste meine Meinung revidieren. Ich hatte im Internet eine Kristall-Sauna-Therme ganz in der Nähe entdeckt. Sie weckte sofort meine Neugier: Baden und Saunen ohne Textilien. Und schnell zu erreichen, fast um die Ecke. Ich war schon mal da. Dem Schönheits- und Jugendwahn darf der Badegast allerdings nicht verfallen sein. Das unschuldige Auge erblickt die volle Palette Entgleisungen, die sich die Fantasie nicht einmal im Traum einfallen lässt. Aber Schurz beiseite, da rettet doch Badekleidung auch nichts mehr! Jedenfalls war es toll, denn es gibt Düsen und Sprudler in jeder Art und Höhe, so dass einem selbst gar nichts mehr zu tun bleibt...
Ich habe gerade ein Auftragsloch und ehe ich auf dumme Gedanken komme, entspanne ich mich lieber. Also auf in die Therme. Ich bin pünktlich um zehn Uhr da, denn ich will noch eine Liege abkriegen. Völlig unnötig, die ganze Hektik: Der Parkplatz ist fast leer. Es ist Mittwoch und Ferien sind auch nicht. Wahrscheinlich werden noch ein paar Rentner eintrudeln. Na, wenigstens sind die Düsen frei... Ich bringe das umständliche Einchecken hinter mich, verstaue meinen Krempel im Schrank und dusche ausgiebig. Dann betrete ich mit weit offenem Bademantel, Badetuch, Handtuch und leichter Lektüre bewaffnet, das Badeparadies. Und bin fast allein. Eine Welle aus Enttäuschung und Erleichterung überrollt mich. Immerhin kann ich mir unter hundert Liegen eine aussuchen. Aber die Damenwelt scheint heute keinen Ausgang zu haben. Wenige betagte Badegäste beiderlei Geschlechts kreuzen träge im warmen Quellwasser. Aber noch ist keine Panik angesagt. Ich wähle eine Liege in der ersten Reihe und okkupiere sie. Mit Badetuch und Bademantel, eine germanische Unsitte. Ich lege mich obenauf und checke den Kippmechanismus. Es funktioniert alles bestens. Von hier habe ich einen guten Überblick. Ich kann das große Becken und den Eingang im Auge behalten. Noch ereignet sich nichts. Nur ein paar ältere Damen und Herren schleppen ihre nackten Antiken durch die Gegend. Großer Gott! Kommen die zum sterben her?! Da schlage ich lieber die Augen nieder und mein Buch auf:
„Portnoys Beschwerden“, ein Roman von Philip Roth. Es ist die Geschichte von Alex Portnoy, einem jüdischen Jungen im Amerika der 50er Jahre. Roth beschreibt die Neurosen der Mittelstands-Familie, denen sein Protagonist ausgesetzt ist. Alex Portnoy sitzt nun im Alter von 33 Jahren bei seinem Psychiater. Dem erzählt er, warum er sich einerseits immer noch als braver Sohn seiner Eltern fühlen muss und andererseits, seit seiner Pubertät, genau dagegen revoltiert. Seine Revolte läuft über die Sexualität, die er zuerst in wilden Phantasien, später auch real umsetzt, um endlich „erwachsen zu werden“. Sehr unterhaltsam. Portnoys Psychoanalytiker Dr. Spielvogel ist der Ansicht, dass die meisten Obsessionen sich auf Bindungen zurückführen lassen, deren Basis die Mutter-Kind-Beziehung ist. Aha. Da sieht man mal wieder, wohin es führen kann, eine Mutter zu haben. Das Buch ist wirklich sein Geld wert. Jetzt lese ich, wie Alex auf dem Klo hockt und sich müht, sein morgendliches Quantum ****** zu melken, während sein Vater im Flur herumschreit und an der Tür rüttelt. Vater Portnoy ist erfolgloser Versicherungsvertreter, dem der Frust den Verdauungstrakt blockiert. Er ist ständig verstopft und verbringt Stunden auf der Schüssel, ohne je mehr, als steinharte Murmeln zu gebären. Es herrscht ein permanenter Ausnahmezustand. Gleich wird er die Tür aufbrechen. Logisch, dass Alex da ne Macke kriegen muss. Ich bin froh, dass ich nicht ganz so durchgeknallt wie die Portnoys bin und kichere in mich hinein.
Plötzlich werde ich von einem Geräusch aus meiner Lektüre gerissen und schaue hoch. Habe ich eine Erscheinung, oder träume ich? Eine Frau steht vor mir und ich habe sie nicht kommen gehört. Das passiert mir sonst nicht. Aber bei der penetranten Musikberieselung in diesem Laden ist das kein Wunder. Sie hat die Liege direkt neben meiner auserkoren. Ihr offener Bademantel lädt zum Architektur-Bummel ein und ich riskiere ein Stielauge. Sie sieht hinreißend aus: Angehendes Mittelalter mit kuscheliger Figur. Sehr fraulich, aber nicht zu hausfraulich. Die ausladenden Kurven zum Glück an den richtigen Stellen. Mit Brille und unrasiert. Auf den ersten Blick also genau meine Kragenweite. Sie drapiert ihr Tuch auf der Liege und lässt ihren Bademantel fallen. Ich weiß immer noch nicht, ob das wirklich passiert. "Guten Morgen. Sie haben doch sicher nichts dagegen?" Widerstand ist zwecklos, ihre Stimme gibt mir den Rest. Es ist eine dunkle Soul-Stimme. Wahrscheinlich ist sie Raucherin. Da hätten wir schon was gemeinsam. Ich löse den Blick von ihren Brüsten und schaue hoch. Da tappe ich schon in die nächste Falle. Diese Augen sind nichts für Flachschwimmer. "Oh bitte! Nehmen Sie doch Platz!" höre ich mich stammeln. Ich liege neben mir. Es ist erst 11.00 Uhr, aber dem Glücklichen schlägt keine Stunde. Doch ich will nicht zudringlich wirken. Es bleibt noch Zeit genug. Hoffentlich...
Ich reiße die Saugnäpfe meiner Augen von ihr ab dass es ploppt und klebe sie auf die Buchseite. Vergeblich. Sie haften nicht. Die Zeilen sind gar nicht da. Stattdessen drehen sich Rhön-Räder mit nackten Sportlerinnen. Die Damen haben die Beine zum Spagat gespreizt und eine sieht aus wie meine Liegen-Nachbarin. Ich glaub, ich spinne. Ich hab doch noch gar nix genommen heute. Ich klappe das Buch zu. Es hat keinen Sinn, das Leben ist aufregender. Mein Blick wird von einem Magneten zur Seite gezogen. Natürlich: Der Magnet sitzt breitbeinig auf der Liege und hat eine Creme-Tube in der Mangel. Body-Lotion von Dove. Mit lautem Schmatzen quetscht Madame eine gehörige Portion auf ihren Busen und verteilt den Pflegeartikel auf ihrer Vorderseite. Ja klar, sie hat vorhin geduscht, da braucht die Haut Zuwendung. Fasziniert beobachte ich Madames Brustmassage. Erst die linke, sehr liebevoll und ausgiebig, dann ist endlich die rechte dran und auch die erfährt alle Fürsorge ihrer Besitzerin. Sie kann wirklich stolz sein auf ihre Prachtexemplare. Groß und voll, mit Nippeln wie reife Himbeeren. Wow! Ich würde am liebsten daran zwirbeln. Doch ich will nichts überstürzen. Die Brüste zollen der Schwerkraft Tribut, aber wir sind schließlich nicht im Weltall. Ich bin begeistert. Ich liebe hängende Gärten, da kann ich sicher sein, dass ich keine Implantate zum Rücken massiere. Nichts kann das Aphrodisiakum übertreffen, das mir die baumelnden Brüste einer Frau bedeuten, wenn sie mein Gesicht streicheln. Ich bin aufgeräumt und froher Hoffnung. Mein Blut befindet sich da, wo es hin gehört in so einer Situation: Im Schwellkörper.
Madame wirft mir einen amüsierten Blick zu, über die Brille hinweg. Es ist kein Kassengestell, so viel ist sicher. Ich liebe Frauen mit Brille. Sie sehen intelligent aus. Inzwischen wird Dove in Arme und Bauch eingearbeitet. Irgendwann müssen Beine und Rücken dran glauben. Das ist unausweichlich. Sie schaut mir tief in die Augen. Eine Gänsehaut übermannt mich. „Gefällt Ihnen was Sie sehen?" Mir stockt der Atem. Was wird DAS denn? Ach, was soll`s, mehr als einen Korb kann ich nicht kriegen, also sage ich die Wahrheit: "Ich bin begeistert!" Sie wirft einen Blick auf mein Handtuch-Zelt. "Begeistert? Ich glaube eher, Sie sind spitz. Damit haben Sie doch kein Problem?" - „Äh, nee, sollte ich das?“ - „Ach, seien Sie nicht albern! Sind Sie zum ersten Mal hier?" Sie will tatsächlich weitermachen. Auf die coole Tour. Ich hole tief Luft. „Nein. Zum zweiten Mal." - „Und warum sind Sie wieder gekommen? Finden Sie es so toll?" Jetzt nicht den Designer raushängen lassen, durchzuckt es mich. Das Ambiente ist nichts für Stilpuristen, es fehlen nur die Gartenzwerge. Also sage ich vorsichtig: "Ja, ich find`s ganz nett. Vor allem, dass man keine Klamotten braucht, ist angenehm." Ich falle in ihre Augen. Große braune Reh-Augen mit Lachfältchen drum herum. Sie scheinen zu fragen: Was ist los mit dir? Wo klemmt`s denn...? Dann höre ich wieder ihre Stimme. Dunkel, in einem Sound, der nicht aus dieser Gegend stammt: "Sie haben recht. Es ist einfach lästig, beim Baden Textilien zu tragen. Ich bin vormittags oft hier. Da ist nicht viel los und ich hab meine Ruhe." Ich frage mich, welchen Beruf sie ausübt. Einen mit Stechkarte bestimmt nicht. In strengem Kostüm mit Nahtstrümpfen und High-Heels kann ich mir Madame gut vorstellen. Aber was treibt sie dann vormittags in die Therme? Hat sie Urlaub? Ich muss ihr Geheimnis lüften...
Madame pflegt jetzt ihre Beine. Schöne Beine mit kräftigen Schenkeln, ausgeprägten Waden und schlanken Fesseln. Alles korrekt rasiert. Zum Glück hat der Enthaarungswahn vor ihrem Schamhügel halt gemacht. Nur der Wildwuchs ist beseitigt, der Fanatikerinnen oft in die Ohnmacht treibt, wenn sich kecke Härchen aus dem Bikini-Höschen kräuseln. Unter den Achseln ist sie auch rasiert, wie mir ein kurzer Blick bestätigt. Das ist alles zu verschmerzen. Aber weshalb sich erwachsene Frauen die Schamhaare komplett abmähen, ja, am liebsten sogar samt Wurzeln ausreißen, werde ich nie begreifen. Das grenzt doch an Selbstverstümmelung! Was ist denn so entsetzlich daran, wenn beim Cunnilingus mal ein Schamhaar im Gebiss klemmt?! Das macht mir nix. Da bin ich konservativ. Vielleicht sehnen sich die Damen unbewusst nach dem unschuldigen kleinen Mädchen zurück, das sie mal waren? Ich weiß es nicht, ich steck ja nicht drin. Jedenfalls nicht oft genug. Da ist die Lady neben mir ein anderes Kaliber. Sie ist das, was landläufig als reife Frau durchgeht. Ihrem Alter nach ist sie das auch, aber für mich ist sie alles andere, als landläufig. Eher wirkt sie großstädtisch. Sie dürfte so in der Mitte zwischen 40 und 50 pendeln, ganz nach Tagesform. Und ihre heutige Form raubt mir den Verstand. Ich stelle mir vor, wie ich zwischen ihren Beinen knie und ihr Dschungel mein Gesicht kitzelt. Der Gedanke jagt mir einen Schauer über den Rücken. Denn das ist mein zweitliebstes Aphrodisiakum: Von den Schamhaaren einer reifen Frau gekitzelt zu werden und ihre Pheromone auf Lunge zu nehmen... Ich stelle mir vor, sie hätte jetzt halterlose Strümpfe an. Weiter nichts. Okay, das ist unpraktisch beim Beine eincremen, also lassen wir das. Mann kann nicht alles haben...
Nun ist Madame mit der Vorderfront durch und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Von Biene kenne ich es so, dass nun aus dem Bad der Ruf erschallt: „Schaaahatz! Kannst du mir mal den Rücken machen?!“ Ich komme dann und mache ihr mal den Rücken. Nicht ohne ständig nach vorn abzurutschen. Das kennt sie schon und sie klärt mich auf: „Da hab ich schon! Da komm ich selber ran! Weißt du nicht, wo mein Rücken ist?!“ Es ist ein eingespieltes Ritual. Doch jetzt tut sich was. Na bitte, ich habe es kommen sehen: Madame erhebt sich, wendet kurz, streicht ihr Badetuch glatt und legt sich auf den Bauch. Ihr Prachthintern ist jetzt der Eyecatcher. Sie schaut kurz nach hinten und reicht mir das Pflegemittel. „Sind Sie mal so nett, mir den Rücken zu machen? Das macht Ihnen doch nichts aus, oder?“ Was für eine Frage! Nichts lieber, als das! „Kein Problem,“ sage ich, „ich bin Rückenspezialist!“ Ich höre ein unterdrücktes Glucksen, dann hat sie sich wieder gefangen. „Ich heiße übrigens Brigitte. Kannst Gitti zu mir sagen. Wie heißt DU denn, du Spezialist?“ Aha. Wir duzen uns also schon. Na, das läuft ja bestens. „Ich bin der Bernd. Freunde dürfen Bernie sagen.“ erwidere ich und klatsche Gitti eine Ladung Dove zwischen die Schulterblätter. Sie zuckt kurz und ich beginne, die Lotion gleichmäßig zu verteilen. „Nicht so zaghaft Berni! Du kannst mich ruhig ordentlich durchkneten. Und lass keine Stelle aus...“ Was soll DAS denn heißen? Hat sie das wörtlich gemeint? Ist das ein eindeutiges Angebot? Das muss die Praxis zeigen. An ihren Intimbereich werde ich mich sachte heran pirschen...
Ein wenig Konversation löst die Verkrampfung. Das gehört zum Einmaleins. "Brigitte heißt du also. Wie die Zeitschrift. Die liest meine Frau immer." Gitti wirft einen prüfenden Blick nach hinten, dann bricht sie in schallendes Gelächter aus und kriegt sich nicht mehr ein. Wie soll ich denn massieren bei dem Gewackel?! Ich bin irritiert. Endlich hat sie sich beruhigt. "Du bist süß! Aber jetzt vergiss deine Frau mal lieber..." - „Okay, okay, schon erledigt." Dabei war es gar kein Gag: Biene hat wirklich ein Abo. Und ich soll sie jetzt mal lieber vergessen? Da ist doch was im Busch! Gitti führt doch was im Schilde! Da komme ich noch dahinter. Ich nehme erst mal den Gesprächsfaden wieder auf: „Ich hatte mal ne Kollegin, die hieß auch Brigitte. Ist schon lange her...“ - „Und? Wie war sie, deine Brigitte?“ - „Sie war`n echt heißer Feger. Wir hatten mächtig Spaß.“ Ich arbeite unterdessen das Dove in die Lady ein. Mit kreisenden Bewegungen. Angefangen beim Nacken, die Wirbelsäule abwärts und zielgerichtet auf den Aftersteven zu. Ihr kastanienbraunes Haar hat Gitti hinten hochgesteckt. Wäre ja auch albern, die Lotion in die Haare zu schmieren. „Ihr hattet also Spaß miteinander? Na bitte. Spaß bei der Arbeit macht kreativ. Was machst Du eigentlich beruflich, Berni?“ Ich habe jetzt endlich Gittis Hintern in der Mangel. Sie spreizt die Schenkel und schnurrt wie eine zufriedene Katze. „Ich bin Grafik-Designer. Freiberuflich.“ - „Was für ein Zufall! Da sind wir ja Kollegen! Ich arbeite auch zu Hause. Als Lektorin.“ Bei mir sollte jetzt ein Glöckchen läuten. Tut es aber nicht. Ja logisch: Mein Kopf ist blutleer. Das Meeting findet in den Lenden statt...
Das führt zu einem Anfall von Übermut. Ich knete mit Hingabe Gittis Hinterbacken, ziehe sie auseinander und massiere sachte ihr rosa Hintertürchen. Die süße Rosette muss schließlich auch ihr Fett abkriegen. Das gefällt unserer Lektorin. Sie schnurrt wie ein defekter Anlasser und rollt das Heck hin und her. Ich bin auf dem richtigen Pfad. Nicht dem der Tugend, der wäre abwegig. Ich drücke ihr noch eine Portion Dove in die Spalte und setze den Bohrer an. Erst einen Finger, ganz zart und langsam rein und raus. Gitti ist begeistert. Dann einen zweiten Finger dazu. Gitti zittert und seufzt in ihr Badelaken. Ich bin drauf und dran, meine Mittagslatte einzusetzen. Doch so weit lässt es Madame nicht kommen. Beim dritten Finger wirft sie das Steuer herum und rudert zurück. Da habe ich wohl zu dick aufgetragen. Gitti dreht sich auf den Rücken und funkelt mich an: „Müsst ihr immer gleich mit der Tür ins Haus fallen?!“ Gong! Der Kandidat muss eine Runde aussetzen. Wie kommt sie bloß auf Tür? Und wen meint sie mit „ihr“? Ist noch jemand zugegen? Na was soll`s, die Stimmung ist im Eimer. Madame schließt die Augen, verschränkt die Arme hinter dem Kopf und räkelt sich zurecht. Ich habe Sendepause. Wahrscheinlich bin ich ihr zu deppert und sie will schlummern. Ich mache mich ebenfalls lang, doch ich kann meinen Blick nicht von ihr wenden. Ich bin drauf und dran, meinem Willi eine Massage zu gönnen, denn der hat schon wieder ein Zelt gebaut. Aber gut, das ist nicht der passende Moment, ich muss jetzt ganz stark sein. Ich angele mir mein Buch und simuliere Lesen. Es ist hoffnungslos. Die Augenweide neben mir toppt jeden Bestseller.
Das Spaßbad hat inzwischen ein paar Nackte mehr zu bieten. Ich lasse mein Auge schweifen und registriere tatsächlich einige interessante Damen. Zu weit weg für nähere Betrachtungen, aber immerhin. Plötzlich schreitet eine große, dralle Vollbusige von hinten durch die Liegen-Reihe und steigt direkt vor uns die Treppe ins Wasser hinab. Ich bin sofort hellwach. Was für ein Anblick! Eine Göttin der Fruchtbarkeit! Am Schlepptau hängt eine halbe Portion und das muss ihr Gatte sein. Wie machen die das bloß mit dem begatten? In mir keimt Mitleid auf. Aber man kann sich täuschen. Kreativität kann Wunder wirken. Nicht umsonst ist das „Kamasutra“ wieder groß im Schwange. Mir fällt ein, dass für die Frau vom Typ Elefantenkuh insgesamt vier Stellungen in Frage kommen: die umklammernde Lage, die zusammendrückende Lage, die verflechtende Lage und die Stutenlage. Wobei die Position des Mannes aus der alten Schrift nicht klar hervor geht. Sicher überliefert ist nur: „Eine Frau vom Typ Elefantenkuh soll sich mit möglichst eng geschlossenen Beinen hinlegen.“ Das lässt Fragen offen. Aber Vorsicht ist geboten! Ein Beispiel: „Vadavaka oder die Stutenlage ergibt sich, wenn die Frau den Lingam des Mannes nach der Einigung mit aller Kraft in ihrer Yoni ähnlich einer Stute festhält.“ Das hört sich verdammt nach Scheidenkrampf an. Immerhin übernehmen die Kassen auch in diesem Falle die Notarzt-Kosten...
Das ungleiche Paar hat sich inzwischen ins Becken gelassen und paddelt einem Wasserfall entgegen. Ich kann mich wieder meiner Nachbarin zuwenden. Die Rückenlage bringt`s wohl nicht mehr und sie dreht sich zur Seite. Ihr Hintern ist wirklich eine Augenweide. Was für ein Prachtarsch! Ein Bein hat sie angewinkelt, so dass ich ihre Schamlippen bewundern kann. Groß und prall. Sehr einladend. Das löst grundsätzliche Überlegungen aus: Die Vulva als solche ist ein Kapitel für sich. Es wimmelt nur so von ihr im Worldwideweb. Da gibt es unendlich viele Varianten. Wahre Leckerbissen. So viele, wie Frauen und das ist immerhin die halbe Spezies Homo Sapiens. Ich glaube, Frauen können sich mit ihrer Vulva genau so eindeutig identifizieren, wie mit ihrem Fingerabdruck, oder ihrer Pupille. Oder wie Männer mit ihrem Gehänge. Das muss man sich mal vorstellen! Hoffentlich kommen die Sicherheits-Paranoiker nicht auch noch auf DEN Trichter. Zutrauen muss man denen ja alles... Das geht mir durch den Kopf beim Bewundern dieser Fleisch fressenden Pflanze. Ich angele unauffällig nach meinem Willi und beginne, ihn sachte zu streicheln. Heimlich natürlich, denn ich will eine Erregung öffentlicher Erregung vermeiden. Aber meine Furcht ist unbegründet, denn die betagten Badegäste haben ihre Sehhilfen an Land gelassen und Gitti schlummert. Das Spielchen treibe ich eine ganze Weile, mit dem Handtuch getarnt. Doch das kann nicht lange gut gehen...
Ich wiege mich in Sicherheit und ringe mit mir, ob ich gleich meinen Samen ins Handtuch oder auf Gittis Hintern spr*tzen soll, denn es juckt schon gewaltig. Doch ich muss den Countdown abbrechen: Madame wälzt sich herum und präsentiert mir ihre Vorderseite. Alles mit geschlossenen Augen. Eine heikle Situation. Soll ich den Start fortsetzen, oder nicht? Aber der Reiz der Gefahr siegt über die Furcht und so fange ich nach einer Höflichkeitspause wieder an zu zählen. Wie immer mit links, denn ich liege auf der rechten Seite. Ich versinke in Madames berauschendem Anblick und stürze ins Nirwana der Träume: Gitti hockt über mir, ihre Brüste pendeln vor meinem Gesicht und ihre Schamlippen schnappen nach meiner Eichel. Endlich erbarmt sie sich, verleibt sich meinen harten Lolly ein und lässt lasziv ihr Becken kreisen. Ich bin schon ziemlich hektisch, als plötzlich mein Blick auf ihren trifft. Ich erstarre zur liegenden Salzsäule. Gitti fixiert mich mit unergründlichem Ausdruck. Nicht unfreundlich, aber ich bin erstmal entschärft, ich bin in die Falle getappt. Doch die Überraschung folgt auf dem Fuße: „Mach weiter! Das macht mich an...“ Mir bleibt die Spucke weg. Mein Herz rast, ich habe eine rote Birne und den ersten Schweißausbruch des Tages. Vor Schreck hat sich mein Liebling nach innen verkrümelt, aber der guckt schnell wieder raus, ich kenne ihn doch... „Es macht dich an???“ Ich komme mir vor, wie ein Pennäler. Sie wirft mir einen mitleidig-amüsierten Blick zu. Als wollte sie sagen: „Hallooo! Aufwachen!“ Okay Lady, denke ich, du hast es so gewollt...
Erstmal muss mein Blut wieder aus dem Kopf in den Schwellkörper, aber das haben wir gleich. "Mach ruhig weiter. Ich schau dir gern zu." gurrt Madame. Das hat noch keine Frau zu mir gesagt. Schon gar nicht mit so einer Stimme. Ihr Blick signalisiert, dass sie die Vorstellung genießt. Sie langt zu mir herüber und schleudert mein Handtuch zur Seite. Sie will alles sehen. Oh Mann! Die Geilheit überrollt mich. Ich drehe mich ihr zu, packe entschlossen meinen Samenspender und der ist schon wieder völlig aus dem Häuschen. Madame beobachtet mein Handling und das scheint eine magische Wirkung zu entfalten. Sie seufzt, winkelt ihr Bein an und beginnt ebenfalls, sich zu streicheln. Welch eine Vorstellung! Fasziniert verfolge ich, wie ihre Finger an ihrem Zünder spielen. Ab und zu verschwinden sie nach innen und ihre Bewegungen werden schneller. Leises Stöhnen entweicht ihrer Kehle, während sie gebannt auf meinen Lümmel starrt. Sie scheint meinen Sahne-Erguss kaum abwarten zu können, doch ich habe alles im Griff: Das Resultat langjährigen Trainings. Nun will sie mich anfeuern. Sie zieht die tropfnassen Finger aus ihrem Feuchtgebiet und steckt sie mir in den Mund. Das ist lecker. Ich kann gar nicht genug kriegen und sauge, was das Zeug hält. Auf die Dauer ist auch das langweilig. Madame befreit ihre Hand und angelt sich meinen Willi. Zärtlich zieht sie seine Vorhaut hoch und runter. Mein Geigenzähler tickt und ich bin auch nicht faul. Ich schiebe Madame meine freie Hand in den Schritt und so massieren wir uns gegenseitig und stöhnen im Duett.
Fantastisch! Ich liege faul am Pool rum, lass alle Fünfe gerade sein und eine schöne Frau an meiner Nudel spielen. Zur spätrömischen Dekadenz fehlen nur noch Obst und Getränke. Musik ist im Preis inbegriffen, aber ich bedauere, Ohropax vergessen zu haben. Die Hitliste ist prähistorisch, ganz auf den Altersdurchschnitt eingestellt. Ich bin schon wieder im oberen Drehzahlbereich, doch Selbstbeherrschung ist das halbe Petting. Wir legen eine Verschnaufpause ein, Madame hat noch mehr vor. „Berni, rück doch mal deine Liege richtig ran. Du bist zu weit weg...“ Na halloooo! Das lass ich mir doch nicht dreimal sagen. Mit wippender Zeltstange springe ich in die Höhe und knalle mein Möbel gegen ihres. Nicht mal Seidenpapier passt jetzt noch dazwischen. Amüsiert beobachtet Gitti meine hektischen Vorbereitungen. „Nun beruhige dich erst mal wieder, mein Lieber.“ Ich lagere mich auf die Pritsche, Auge in Auge mit meiner Lektorin. Ich rücke näher, schiebe meinen rechten Arm unter ihren Kopf, mein linker umfasst ihre Taille und zieht sie an mich. Gleich muss es zum ersten Kuss kommen. Im Fernseher läuft das jedenfalls so. Was dort nicht gezeigt wird, sind unsere Hände. Sie nehmen das uralte Spiel wieder auf und ich bedauere, nur zwei von ihnen haben. Meine Hand krabbelt ihre Wirbelsäule rauf und runter, nicht ohne ihre Pobacken zu vergessen. Madame schnurrt mit geschlossenen Augen und kuschelt mit mir um die Wette. Zwischendurch zuckt sie zusammen, wenn ich ein kitzeliges Areal erwische. Im Augenwinkel registriere ich verschwommen, dass Die dralle Göttin mit ihrer halben Portion das Becken verlässt. Dafür habe ich jetzt keinen Nerv. Ich bin voll auf Liebe eingestellt. Gittis Mund ist halb geöffnet und ihre Zunge tastet suchend durch die Luft.
Das kommt mir sehr entgegen. Vorsichtig nimmt mein Leckermann Kontakt auf. Er stupst zart an sein Gegenüber und entfesselt einen Sturm. Der Flügelschlag des Schmetterlings, der den Lauf der Geschichte ändert. Madame gewährt mir Einlass, ich stürze hinein und befinde mich sofort in einem Zungengemenge. Es ist das reinste Chaos, wir sind bald völlig verknäuelt. Da muss endlich Ordnung rein. Ich löse den Knoten, hole kurz Luft und werfe den Zungenpropeller an. Im Uhrzeigersinn. Madame lässt ihren in Gegenrichtung rotieren. Es ist die Helikopter-Tour. Wir heben ab und schwirren Richtung Notaufnahme. Gitti hat es einfach drauf. Mit solchen Küssen schaltet sie mein Kleinhirn aus. Der Sauerstoffmangel zeigt bereits Wirkung. Madame treibt mich zur Ekstase und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als zu landen und sie durchzuchecken. Dann sind wir endlich wieder am Boden und können durchatmen. Aber nicht lange. Gitti flüstert in mein Ohr: „Bernie, wenn du dir ganz doll was wünschen könntest, was wäre das?“ Da muss ich nicht lange grübeln: „Ich möchte dein Spielzeug sein. Spätestens im nächsten Leben. Ich werde als Vibrator wiedergeboren, das ist gebongt. Im Buddhismus ist alles möglich. Ich schick` dem Dalai Lama `ne Mail...“ Gitti kichert. Sie findet das total witzig. Bestimmt denkt sie, ich spinne. „Okay, Berni, jetzt erzähl mir doch mal, was du gern mit mir anstellen würdest...“ In ihren Augen lauert der Schalk. Meine Hand ist wieder auf Dschungel-Tour und ich versuche, mich trotzdem zu konzentrieren. „Tja, also, da muss ich weit ausholen...“ - „Aber nicht ZU weit! Spann mich nicht auf die Folter!“ Also wer hier wen auf die Folter spannt, ist ja wohl klar: Sie hat schon wieder meine Flöte beim Wickel.
„Na gut. Ich knie vor deiner Liege und küsse dir die Füße. Jeden Zeh einzeln. Ich lecke deine Fußsohlen. Es kitzelt dich und du zuckst wie unter Strom, aber ich lasse nicht locker. Ich sauge an deinen Zehen und arbeite mich saugend langsam höher. Deine Milliarden winzig kleiner Härchen richten sich auf, in froher Stimmung...“ Gitti stöhnt: „Berni! Meine Beine sind rasiert!“ - „Ist doch egal! Du hast doch noch mehr Haare!“ - „Okay, sie richten sich auf. Wie geht`s weiter?“ - „Ich küsse und sauge mich also ganz langsam immer höher. Zentimeter für Zentimeter...“ - „Berni, mach`s nicht so spannend! Ich bin schon ganz nass!“ Da wäre ich nie drauf gekommen. „Ich hebe deine Beine nach oben, denn jetzt sind die Rückseiten dran. Ich lecke deine Kniekehlen sehr ausgiebig, denn du hast entzückende Kniekehlen. Die machen mich ganz verrückt...“ - „Das ist schön, Berni. Du machst mich auch ganz wuschig. Wie geht es weiter? Lass mich nicht zappeln!“ Ich lasse sie gern zappeln, aber ich bin auch nicht die Ruhe selbst. „Also, wo waren wir zuletzt? Ach ja, bei den Kniekehlen. Ich stelle deine Füße hin, winkele deine Beine an und spreize sie. Nun lecke ich sehr langsam an den Innenseiten deiner Schenkel nach unten. Natürlich nicht ohne ausgiebiges Küssen und Saugen und Streicheln...“ - „Berni, du machst mich schwach...“ stöhnt Gitti und presst meinen Lümmel, dass es um ein Haar zum Äußersten kommt. Doch wir wollen die Aktien nicht unter der Hand verschleudern.
Wir schalten einen Gang runter und ich fahre mit Fantasieren fort: „Allmählich nähere ich mich dem Dschungel. Der feuchte Atem deines Amazonas-Deltas betäubt meine Sinne. Erschöpft taumele ich dem Eingang der Höhle entgegen, meine Zunge hängt lang heraus. Ich muss mir einen Weg durch die Lianen bahnen. Endlich! Der Eingang der Grotte ist erreicht. Ein wundervoller Eingang aus barockem Naschwerk. Doch er ist enger, als erwartet. Nur meine Zunge passt hindurch. Ich spiele sanft mit der Klingel, aber außer Stöhnen ist von innen nichts zu vernehmen. Ich fasse mir also ein Herz und wage mich voran. Ich will wissen, wer da wohnt. Meine Zunge schlängelt sich weiter und weiter und der Geschmack schmeichelt meinem Gaumen. Doch plötzlich spüre ich Widerstand...“ - „Und dann?“ - „Dann lecke ich deinen Muttermund. Mit Zungenwirbel...“ Madame kringelt sich schon wieder, aber sie scheint sehr angetan von meiner Idee. Und dann hat SIE eine. „Komm, du Spinner, wir suchen uns ein stilles Plätzchen.“ Wir legen unsere Brillen ab, denn jetzt kann es heiß werden und ich habe den Durchblick eh schon verloren. "Was liest du da eigentlich?" fragt Gitti beim Aufstehen und greift sich mein Buch. "Aha. Portnoys Beschwerden von Philip Roth." Gitti grinst und legt die Lektüre zurück. "Kennst du das Buch?" frage ich. "Na sicher. Das sollte man gelesen haben. Ich schreib` übrigens auch Geschichten...“ - „Ach. Ist ja toll!“ Sie kennt es also. Und sie schreibt auch Geschichten. Aber meine Alarmanlage ist ausgefallen...
Zum Nachdenken bleibt keine Zeit, denn Madame schnappt meine Hand und zieht mich durch die Liegen-Landschaft Richtung Sauna. Ich stolpere mit steiler Wünschelrute hinter ihr her. Aber das scheint hier völlig normal zu sein. Nur die junge, attraktive Bademeisterin, die wegen des Erkennungs-Effekts ein knappes Trikot tragen darf, zwinkert mir schelmisch zu. Ob sie ahnt, was kommt? Madame reißt die Sauna-Tür auf und die Hitze ätherischer Öle schlägt uns entgegen. Es handelt sich zum Glück nur um ein feuchtes Warmluftbad. 45 bis 60 Grad, Luftfeuchtigkeit 50%. Die finnische Variante wäre mir echt zu anstrengend gewesen, ich stehe auch so schon genug unter Dampf. Die Grotte ist spärlich beleuchtet und scheint unbelebt. Bis sich die Augen ans Halbdunkel gewöhnt haben. Dann erkenne ich plötzlich zwei ineinander verschlungene Körper auf der unteren Bank. Natürlich nackt. Ein kleiner Mann mit einer großen, drallen Frau. Sie unterbrechen ihr Liebesspiel und die Dralle ruft: „Hi Gitti, wen bringst du denn mit?“ Mir stockt der Atem: Es ist die Göttin mit ihrem Göttergatten! Was wird DAS denn?! Das ist doch ein Komplott! Bin ich in einem Zwinger gelandet? Ich hab keine Erfahrungen mit Zwinger-Klubs, ich hab nur gelesen, dass man auch „nein“ sagen darf. Aber warum sollte ich das? Ich bin für alles Neue offen. Innen steckt ein Schlüssel in der Tür und Gitti dreht ihn herum. Schluss mit offen. Der Zwinger ist zu...
Die kennen sich also... Gitti küsst Molly und ihr Männchen und stellt mich vor: „ Das ist Berni. Ein Grafiker...“ Molly schaut mich an. Von oben nach unten und wieder zurück. Ihre Augen funkeln herausfordernd: „Hmmm! Ein G r a F* C K E R ! Das hört sich gut an. Ich bin die Sieglinde und das ist mein Männe, der Horsti. Du darfst Linde zu mir sagen.“ Horst und Sieglinde also. Na toll. War ja klar, dass die blonde Wuchtbrumme einen teutonischen Namen hat. Sie klemmt sich den Kopf ihres Männe zwischen die Melonen, dass ich um seine Luftzufuhr bange und zwitschert drauflos: „Wir kommen oft hier her, stimmt`s Horsti?“ - „Stimmt, Schatz...“ presst Horsti aus ihrem Balkon hervor. Wir platzieren uns. Die Damen nehmen mich in die Mitte. Haut an Haut, enger geht`s nicht. Wir kleben förmlich aneinander. Das ist kuschelig, auch wenn der Schweiß in Bächen rinnt. Aber Schwitzen ist, als wenn die Muskeln weinen und meine vergießen Freudentränen. Linde seufzt und strahlt mich an. Sie lässt sich von Horsti lecken und macht mir schöne Augen. Mit einer Hand presst sie Horstis Kopf in ihr Bermuda-Dreieck, mit der anderen prüft sie meine Mittagslatte. Horsti kriegt das gar nicht mit. Er steckt im Busch fest.
Gitti fühlt sich jetzt vernachlässigt. „Los Berni! Mach´s mir endlich!“ mault sie und drückt auch meinen Kopf nach unten. Sie hat Recht, da muss was passieren. Ich knie mich neben Horsti, zwischen Gittis Schenkel, und pirsche mich saugend vor. Trödeln wäre jetzt die falsche Taktik. Flink falte ich Gittis Blüte auseinander und lasse die Zunge zündeln. Ich pflüge ihre Furche bis sie schwimmt, dann knöpfe ich mir das Früchtchen vor. Nicht lange, und Madame ist Feuer und Flamme. Sie jammert und auch ich bin einer Genickstarre gefährlich nahe. Doch ich habe noch Reserven: Ich klemme ihre Perle zwischen meine Lippen, jage meinen Mittelfinger gezielt an eine Stelle vorn oben in ihrer Vagina - und lande einen Volltreffer! Kaum zu glauben, ich habe doch tatsächlich ihren G-Punkt erwischt! Es wirkt wie ein Stromschlag. Madame zuckt konvulsiv, klemmt meinen Kopf ein und stößt einen spitzen Schrei aus. Dann kommt es ihr. Es schießt aus ihr heraus, dass ich mich fast verschlucke und ich bin froh. Ich hole tief Luft und schüttele mich wie ein Pudel. Dann klemme ich mich wieder auf die Bank und nehme Gitti in den Arm. Sie ist etwas neben sich und jetzt wird gekuschelt. Madame hat die Augen geschlossen, den Kopf an meine Schulter gelehnt und lässt sich kraulen. Wir haben Glück gehabt. Oft findet Mann nicht mal einen T-Punkt, geschweige einen G-Punkt...
Horsti kämpft immer noch irgendwo zwischen Lindes Beinen. Er müht sich redlich, doch seine Gattin ist die Ruhe selbst. Es klemmt irgendwie. Sie spuckt auf ihre Finger und hilft ein bisschen mit. Ich nutze die Atempause, mit Linde anzubändeln. Sie ist nicht nur eine Sünde wert. Sie scheint jünger als Gitti zu sein, aber ihr Kampfgewicht übertrifft das meiner Lektorin bei weitem. Ich schätze Lindes Körbchen-Größe auf 38G. Mindestens. Ich lege meinen freien Arm um ihre Taille, versuche es jedenfalls, und winke mit der Zunge. Sie hat verstanden. Die Gattin zieht meinen Kopf zu sich und schiebt mir ihr Leckerli in den Mund. Jetzt bricht ein Wirbelsturm los, den ich auf den Namen Sieglinde taufe. Sie greift sich meine Wurfangel und rüttelt, doch noch ist kein Fang am Haken. Ich sortiere ihren Milchladen und ich kann`s nicht fassen: Ich hab zu kleine Hände. Horsti ist endlich mit seinem Latein am Ende. Seine Zunge hängt schlaff heraus. Nur die Kavallerie kann jetzt die Schlacht noch retten. Er bringt seinen Pferdeschwanz in Stellung: Eine mächtige Lanze. Ich werde fast neidisch. Das also ist des Rätsels Lösung. Doch was soll`s? Größe ist nur die halbe Miete und meine Zunge ist zweifelsohne schneller. Bei Lindes ausladenden Kurven ist ein langes Gerät von Nöten. Ein kurzes hat gar keine Chance, den Eingang zu finden. Das Schicksal meint es gut mit den beiden...
Ich ertappe mich bei dem Gedanken, wie es sich wohl anfühlt, Horstis L*mmel im Darm zu spüren. Völlig absurd! Das will ich gleich verdrängen! Ich hatte noch nie was mit Männern, doch die Idee lässt sich nicht abstellen. Eine Prostata-Massage würde mal wieder gut tun... Wie es aussieht, bin nicht nur ich auf seinen Riemen scharf. Gitti ist inzwischen wieder Frau ihrer Sinne und beobachtet ebenso fasziniert wie ich Horstis Manöver. Mit glänzenden Augen verfolgen wir, wie der Göttergatte sein Sack-Sofon in seine Göttin schiebt. Er tut es langsam. Sehr langsam. Zentimeter für Zentimeter, unter Lindes glücklichem Wimmern. Gitti hält es nicht auf ihrem Platz und sie vollzieht einen fliegenden Wechsel. Nun klemmt sie neben Linde und hilft dem wilden Hengst. Das gibt mir Gelegenheit, mich um ihren Lektorinnen-Hintern zu kümmern. Schade, dass ich nicht ihr Autor bin. Ich würde eine Ode an dieses Prachtstück singen. Ich stelle mir vor, sie würde sich auf mein Gesicht setzen und meine Zunge würde langsam in sie eindringen. Ich würde sonst was dafür geben. Vorsichtig schiebe ich ihr einen nassen Finger in die Rosette und sie ist sehr angetan. Ich fasse Mut und lasse einen zweiten Finger folgen. Auch das wird begrüßt. Ich falle vor ihrem Altar auf die Knie, ziehe ihre Backen auseinander und schiebe ihr die Zunge hinein. Der Geschmack ist extraordinär und lässt mich fast ausflippen. Es muss sie mächtig kitzeln. Sie kichert und lässt den Hintern kreisen. Ich kann kaum noch an mir halten. Ich schiebe ihr drei Finger hinein. Auch das erntet Wohlgefallen.
Ich bin gleich am Ziel meiner Wünsche, da erhebt sich Madame. Ich fürchte schon, jetzt fällt wieder die Klappe, doch es gibt keinen Grund zur Panik. „Komm, setzt dich auf die Bank, du Spezialist. Ich weiß doch, was du im Schilde führst...“ Der Spezialist ist ganz verspannt, aber er setzt sich auf die Bank. Dicht neben Linde und Horsti, die eifrig am Wackeln sind. Madame kniet sich vor mich hin und spielt auf meiner Flöte. Sie saugt und massiert und ich kriege Angst, sie könnte ersticken. Ich drehe schon die Augen nach innen, doch das ist immer noch das Intermezzo. „Du musst jetzt ganz stark sein!“ sagt sie zu meinem Instrument und reckt mir endlich ihren Vollmond entgegen. "Hältst du´s noch aus?" fragt sie nach hinten. „Baby, ich krieg gleich `nen S*menkoller, aber mein ABS funktioniert noch." - „Okay, mein Lieber, dann lass uns zum Höhepunkt schreiten..." Wieso schreiten? frage ich mich, präpariere ihr Hintertürchen rasch mit ihrem Saft und warte auf das Finale. Die Lektorin zieht ihre prallen Backen auseinander und ich halte meine Latte in Position. Jetzt heißt es genau zielen. Madame senkt in Zeitlupe ihr Hinterteil und setzt ihre Rosette sanft auf meine Eichel. Ich halte die Latte fest und Madame schraubt sie sich mit langsamen Drehbewegungen rein. Unter lautem Stöhnen und immer tiefer und tiefer. Das braucht Zeit und das dürfte nie zu Ende sein. Dann stecke ich bis zum Anschlag in ihr und wir entspannen uns. Madame sitzt ganz still auf meinem Schoß und ich kann mein Glück nicht fassen. Stattdessen fasse ich ihre Hüften und halte sie fest. Sie soll mir nicht entwischen.
Mein Gott, ist das ein enges L*ch! Der reinste Schraubstock. Madame hat eine ausgefeilte Technik: Sie m*lkt mich mit ihrem Schließmuskel. Sie spannt ihn an und lässt ihn locker. Ohne Pause. In gleich bleibendem Rhythmus treibt sie mich in den Wahnsinn. Ich höre die Englein singen und eile der Ouvertüre entgegen. Dabei halte ich mich an ihren Brüsten fest und schraube an ihren Nippeln. Unsere Begeisterung muss ansteckend sein, denn jetzt meldet sich Linde: „Horsti, ich will auch auf den Schoß! Das ist viel schöner...“ Horsti lässt ein missmutiges Schnaufen hören und die beiden Gatten wechseln mitten im Rennen die Position. Horsti sitzt jetzt auf der Bank und Linde hat sich auf seinem Schoß eingefädelt. Das sieht nicht gut aus, Horsti ist kaum zu sehen. Dafür dringt gepresstes Stöhnen unter Linde hervor. Für Uneingeweihte völlig identisch, gibt es eigentlich nur einen winzigen Unterschied: Horsti kommt durch den Vordereingang und ich durch die Hintertür. Die Damen haben uns voll im Griff. Sie halten sich an den Händen und arbeiten konsequent mit ihrer Becken-Muskulatur. Das lässt auf jahrelanges Trockentraining schließen. Der Schweiß läuft in Strömen und endlich erreiche ich den point of no return. Es gibt kein Halten mehr, der Zieleinlauf steht bevor. Madame spürt mein Flattern und lässt ihren Hinterlader kreisen. Das wirkt wie ein Nachbrenner. Ich jodele und explodiere in ihrem Turboloch. Dann kommt Horsti, er ist Zweiter. Er hatte es nicht leicht, doch er strahlt zufrieden unter Linde hervor. Seine Gattin taumelt schließlich auch ins Ziel, aber sie hat noch Reserven...
Gitti kommt als erste zu sich: „Kinder, höchste Zeit für eine Abkühlung!“ Unbedingt. Und wir sollten die Bude räumen, es wurde schon an der Klinke gerüttelt. Mit weichen Knien verlassen wir die Liebeslaube. Es ist angenehm kühl hier draußen, sogar das Quellwasser ist mit 38° erfrischend. Die Therme hat Zulauf erhalten. Pärchen jedes Alters klemmen inzwischen an Düsen und Sprudlern, beäugt von betagten Voyeuren. Dafür haben wir keine Zeit. Unser Ziel ist die Blaue Lagune. Eine architektonische Entgleisung in der Mitte des großen Beckens. Eine Beton-Höhle, die innen und außen mit blauen Mosaik-Steinchen bepflastert ist und an Capri erinnern soll. Wie der ganze mediterrane Kitsch in der Halle. Unsere Vierer-Bande lässt sich davon nicht abschrecken. Wir wollen Spaß, und den werden wir gleich haben. Wir erreichen die Höhle und Halbdunkel und Gedudel empfängt uns. Sogar in der Grotte haben sie Lautsprecher installiert. Das hätten sie sich wirklich klemmen können. Sonst ist die Einrichtung zweckmäßig. Zwei halbrunde Eingänge, durch Wasserkaskaden von der Außenwelt abgeschirmt, gewähren Einlass. An den Wänden innen ragen umlaufende Sitzbänke aus Marmor treppenförmig aus den Fluten. Die Gäste können sowohl bis zur Taille im Wasser sitzen, als auch ganz auf dem Trockenen. Alles sehr praktisch für diverse Spielchen. Der Clou sind sind jedoch die Düsen, die auch in der Grotte nicht fehlen dürfen. Im Abstand von zwei Metern befinden sie sich in den Sitzbänken. Es sind kraftvolle Unterwasser-Bidets und ich habe noch nichts Vergleichbares erlebt... Eine Variante schießt in Hüfthöhe waagerecht aus der Wand, auf die andere muss man sich setzen, denn sie drückt von unten nach oben...
Dann hat die Höhle noch vier Nischen, die als Rückzugsgebiete herhalten müssen. In eine solche Ecke drängt Gitti mich nun. Sie reibt sich an mir und das versetzt schon wieder mein Blut in Wallung. Ich dränge an ihre prallen Brüste, meine Latte drückt ihren Bauch. Sie klemmt mir einen Schenkel in den Schritt und lässt die Hüften kreisen. Nun legt sie mir die Arme um den Hals und schiebt mir ihre Zunge rein. Ich ziehe Gitti an mich. Ganz fest, und knete ihren Prachtarsch. Sie schafft es tatsächlich, mich wieder auf Touren zu bringen. Das muss auch am warmen Quell-Wasser liegen. Die müssen was reingemixt haben, das die Gäste in Stimmung bringt. Wahrscheinlich geriebenen Elefanten-Penis, oder so. Madame steckt mir ihre Zunge ins Ohr und knabbert am Läppchen. Dann schnurrt sie: „Gefällt dir Linde?“ Was soll ich da sagen? Sie ist eine tickende Sex-Bombe. Ich stehe auf reife, mollige Damen, das hat Gitti doch gespürt. Warum soll ich unschuldig tun? „Ich finde, Linde ist eine verdammt scharfe Granate...“ Gitti schaut mir tief in die Pupille. „Du willst sie f*cken, stimmt`s?“ Sie grinst mich an. „Wie hast du DAS denn erraten?“ Sie hat Recht. Schon der Gedanke macht mich hart. „Dazu gehört nicht viel, mein Lieber. Deine Stielaugen kann man ja mit dem Stock abschlagen...“ Madame nimmt meine Stoßstange zwischen die Beine und hält sie gefangen. Sie pustet mir ins Ohr. „Hast du sonst noch Wünsche?“ Allerdings. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich damit heraus rücken soll. Gitti amüsiert sich über mein Zögern. Sie ist ja nicht doof und ahnt bestimmt, was gleich kommt.
„Na los, du Spezialist! Raus damit, mir kannst du`s doch sagen!“ Na gut, sie ist ja so was, wie `ne Freundin. Da kann Mann über alles reden. „Ja also, weißt du, Gitti...“ - „Ja, was jetzt? Kann ja kein großes Ding sein!“ Oh Gott, wenn sie wüsste! „Gitti, es ist ein Riesending! Ich bin scharf auf Horstis Schwanz!“ Nun ist es heraus. Gitti kringelt sich und ich fühle mich nicht ernst genommen. Sie leiht mir ihre Zunge. Nach einem Propellerkuss ist wieder alles im Lot. „Berni, da bist du nicht allein. Ich hab den Hammer schon gespürt und ich kann dir sagen, es war gigantisch...“ Das bringt mich nur noch mehr in Stimmung. „Meinst du, er würde ihn mir reinstecken?“ Gitti schmunzelt. „Kein Problem Berni, er ist bi...“ Das macht mir Hoffnung. „Und Linde?“ - „Die zeltet auch an beiden Ufern“ - „Das ist ja toll! Wie habt ihr euch denn kennen gelernt?“ - „Im Verlag. Linde ist Redakteurin.“ - „Und was für ein Verlag ist das?“ Gitti lacht. „Du stehst heute etwas neben dir, stimmt`s?“ Das stimmt. Es ist ein bisschen viel auf einmal und ich gucke leicht kariert. Sie packt mein Teleskop und knurrt mir ins Ohr: „Ein Erotik-Verlag, du Eierkopp! Aber mehr wird nicht verraten...“ Da haben wir es wieder: Das ewige Rätsel des Weibes...
Madame sucht nun Gesellschaft. Eng umschlungen lassen wir uns treiben. Dort hin, wo die Action ist. Horsti und Linde haben inzwischen Freundschaft mit Hartmut und Gisela geschlossen, einem Ehepaar aus Wuppertal.
Die Gattin sitzt auf der Düse nebenan und jauchzt, während ihr Gatte vor ihr klemmt und ihre Kissen aufschüttelt. Unter Wasser behandelt sie seinen Spielfreund. Sein Ächzen lässt keinen Zweifel zu. Währenddessen werden mit Horsti und Linde Erfahrungen ausgetauscht. Es geht natürlich um die Vor- und Nachteile von Massage-Geräten. Hartmut hat Gisela zum 60. eine Fuckmachine geschenkt, wie er stolz verkündet. Mit Ledersattel, Steckdosen-Adapter, Vor- und Rückwärtsgang, diversen Aufsätzen und stufenlos regelbar. Modell „Long Jon“, Made in China. Die Gebrauchsanleitung ist englisch, aus dem Chinesischen übersetzt. Zum Glück bebildert, also auch für Anal-Fabeten verständlich. Gisela sagt, sie haben schon alles ausprobiert. Am Wochenende machen sie es sich romantisch. Dann werden Kerzen angezündet, eine Flasche Mosel/lieblich aufgemacht und Gisela schlüpft in ihr kurzes Schwarzes. Mit nix drunter. Sie stoßen an, Hartmut darf den Dildo auswählen, schraubt ihn auf den Sattel und Gisela besteigt das Gerät. Hartmut regelt das Tempo und Gisela spornt ihn an. Wenn sie gekommen ist, darf Hartmut auch. Er setzt sich langsam auf den pitschnassen Freudenspender und diesmal tritt Gisela auf`s Gas. Sie muss Acht geben, dass es Hartmut nicht zu früh aus der Kurve trägt. Kurz vor dem Crash kriegt er den irren Blick. Dann hält ihm Gisela ihr Weinglas hin und Hartmut begattet den Mosel... Das hört sich toll an. Da hab ich endlich ne Idee für Bienes 60.!
Horstis Gattin klemmt auf ihrer Düse und lässt sich die Rosette spülen. Gitti schiebt mich zwischen Lindes Schenkel, ich leiste keinen Widerstand. Empfangsbereit strahlt mich die Gattin an und nimmt meinen Höhlenforscher in ihrer Katakombe auf. Die ist ziemlich weitläufig und ich drohe, mich zu verirren. „Nimm die Hand Berni, das wird sonst nix!“ keucht Linde. Gut, dass ich meine Uhr an Land gelassen habe. Ich führe erst zwei Finger ein, dann drei, dann vier, dann fünf, mehr hab ich nicht. Jetzt steckt meine ganze Hand drin und Linde stöhnt zufrieden. Hinter mir höre ich ein Plätschern und ich riskiere einen Blick zurück. Ein wohliger Schauer überläuft mich: Horsti pirscht sich heran. Er zieht meine Backen auseinander und fährt sein Periskop aus. Zum Glück unter Wasser. Ein Riesen-U-Boot fährt in meinen Fjord und weitet ihn. Ganz langsam und immer tiefer. Mich überfällt ein Gefühl submariner Platzangst. Wer schon mal in einem U-Boot war, weiß was ich meine. Aber da muss ich jetzt durch. Gitti registriert es mit lüsternem Blick und beugt sich über uns. Mit einer Hand poliert sie Lindes Perle, mit der anderen meine Latte. Meine linke Hand arbeitet in Horstis Gattin, die rechte an ihren Melonen. Ich komme mir vor, wie ein Ornithologe auf Abwegen. Nun überschlagen sich die Ereignisse: Um den Zwinger zu komplettieren, stoßen auch Gisela und Hartmut zu uns. Sie wollen mitspielen. Zwei weitere Pärchen halten Kurs auf unsere Crew. Das kann heiter werden. Wir reiben uns gegenseitig und alle durcheinander. Ein Knäuel zuckender, keuchender Leiber in brodelnder Flut. Ich verliere den Überblick...
Plötzlich tritt mich ein Pferd. Was ist DAS denn?! Aus den Boxen klingt das Lied der Capri-Fischer. Wir poppen zum Lieblingsschlager meiner Mutter! Das ist ja nicht zu fassen! Mir fällt Alex Portnoy ein und Dr. Spielvogel lässt grüßen... Doch ich lasse mich nicht beirren. Es entfaltet sich eine Gruppendynamik, die alle mitreißt. Wir bilden einen Chor, besonders lauthals Hartmut und Gisela. Er eine halbe Oktave zu tief, sie zu hoch. Das kann einen Seemann nicht erschüttern. Auch der U-Boot-Commander hinter mir stimmt mit ein: „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt, und vom Himmel die gold'ne Sichel des Mondes blinkt, zieh'n die Fischer mit ihren Booten aufs Meer hinaus, und sie legen im weiten Bogen die Netze aus. Nur die Sterne, sie zeigen ihnen am Firmament ihren Weg, mit den Bildern, die jeder Fischer kennt und von Boot zu Boot das alte Lied erklingt, hör' von fern, wie es singt: Bella, bella, bella Marie, wart' auf ihn, er kommt zurück morgen früh, bella, bella, bella Marie, vergiss ihn nie...“ Eine Orgie in der Blauen Lagune. Im Rhythmus der Fischer nehmen wir Fahrt auf, gefangen im Netz der Leidenschaft. Die Sterne zeigen uns den Weg und wir singen ekstatisch das alte Lied. Das Wasser kocht, die Grotte bebt. Wir klammern uns aneinander. Dann kommt es zum Massen-Orgasmus, wir ******** fast gleichzeitig. Ein grandioser Zieleinlauf! Ab da fehlt mir ein Stück Film...
Ich muss weg gepennt sein. Langsam komme ich zu mir. Die Liege neben meiner ist so leer, als hätte dort nie jemand gelegen. Von den Gatten fehlt auch jede Spur. Scheiße. Hab ich das alles nur geträumt? War Brigitte eine Mutta Morgana? Der Lärm in der Halle ist inzwischen infernalisch. Es ist später Nachmittag und Kind und Kegel geben sich ein Stelldichein. Entspannung impossible. Zeit, das Zelt abzubrechen. Schade. Der Tag mit Gitti war toll. Doch ich muss los, die Tastatur ruft. Ich raffe meinen Krempel zusammen und da fällt mein Blick auf ein gelbes Klebchen auf „Portnoys Beschwerden“. Was ist das?! Mein Herz hat einen Aussetzer. Hektisch fetze ich den Zettel vom Buch und traue meinen Augen nicht: „Sandmännchen, es war lustig mit dir. Bussi, bis bald...“ Ich glaub, mich laust der Affe! Ich hab`s doch gewusst, da ist was im Busch!
Ich habe gerade ein Auftragsloch und ehe ich auf dumme Gedanken komme, entspanne ich mich lieber. Also auf in die Therme. Ich bin pünktlich um zehn Uhr da, denn ich will noch eine Liege abkriegen. Völlig unnötig, die ganze Hektik: Der Parkplatz ist fast leer. Es ist Mittwoch und Ferien sind auch nicht. Wahrscheinlich werden noch ein paar Rentner eintrudeln. Na, wenigstens sind die Düsen frei... Ich bringe das umständliche Einchecken hinter mich, verstaue meinen Krempel im Schrank und dusche ausgiebig. Dann betrete ich mit weit offenem Bademantel, Badetuch, Handtuch und leichter Lektüre bewaffnet, das Badeparadies. Und bin fast allein. Eine Welle aus Enttäuschung und Erleichterung überrollt mich. Immerhin kann ich mir unter hundert Liegen eine aussuchen. Aber die Damenwelt scheint heute keinen Ausgang zu haben. Wenige betagte Badegäste beiderlei Geschlechts kreuzen träge im warmen Quellwasser. Aber noch ist keine Panik angesagt. Ich wähle eine Liege in der ersten Reihe und okkupiere sie. Mit Badetuch und Bademantel, eine germanische Unsitte. Ich lege mich obenauf und checke den Kippmechanismus. Es funktioniert alles bestens. Von hier habe ich einen guten Überblick. Ich kann das große Becken und den Eingang im Auge behalten. Noch ereignet sich nichts. Nur ein paar ältere Damen und Herren schleppen ihre nackten Antiken durch die Gegend. Großer Gott! Kommen die zum sterben her?! Da schlage ich lieber die Augen nieder und mein Buch auf:
„Portnoys Beschwerden“, ein Roman von Philip Roth. Es ist die Geschichte von Alex Portnoy, einem jüdischen Jungen im Amerika der 50er Jahre. Roth beschreibt die Neurosen der Mittelstands-Familie, denen sein Protagonist ausgesetzt ist. Alex Portnoy sitzt nun im Alter von 33 Jahren bei seinem Psychiater. Dem erzählt er, warum er sich einerseits immer noch als braver Sohn seiner Eltern fühlen muss und andererseits, seit seiner Pubertät, genau dagegen revoltiert. Seine Revolte läuft über die Sexualität, die er zuerst in wilden Phantasien, später auch real umsetzt, um endlich „erwachsen zu werden“. Sehr unterhaltsam. Portnoys Psychoanalytiker Dr. Spielvogel ist der Ansicht, dass die meisten Obsessionen sich auf Bindungen zurückführen lassen, deren Basis die Mutter-Kind-Beziehung ist. Aha. Da sieht man mal wieder, wohin es führen kann, eine Mutter zu haben. Das Buch ist wirklich sein Geld wert. Jetzt lese ich, wie Alex auf dem Klo hockt und sich müht, sein morgendliches Quantum ****** zu melken, während sein Vater im Flur herumschreit und an der Tür rüttelt. Vater Portnoy ist erfolgloser Versicherungsvertreter, dem der Frust den Verdauungstrakt blockiert. Er ist ständig verstopft und verbringt Stunden auf der Schüssel, ohne je mehr, als steinharte Murmeln zu gebären. Es herrscht ein permanenter Ausnahmezustand. Gleich wird er die Tür aufbrechen. Logisch, dass Alex da ne Macke kriegen muss. Ich bin froh, dass ich nicht ganz so durchgeknallt wie die Portnoys bin und kichere in mich hinein.
Plötzlich werde ich von einem Geräusch aus meiner Lektüre gerissen und schaue hoch. Habe ich eine Erscheinung, oder träume ich? Eine Frau steht vor mir und ich habe sie nicht kommen gehört. Das passiert mir sonst nicht. Aber bei der penetranten Musikberieselung in diesem Laden ist das kein Wunder. Sie hat die Liege direkt neben meiner auserkoren. Ihr offener Bademantel lädt zum Architektur-Bummel ein und ich riskiere ein Stielauge. Sie sieht hinreißend aus: Angehendes Mittelalter mit kuscheliger Figur. Sehr fraulich, aber nicht zu hausfraulich. Die ausladenden Kurven zum Glück an den richtigen Stellen. Mit Brille und unrasiert. Auf den ersten Blick also genau meine Kragenweite. Sie drapiert ihr Tuch auf der Liege und lässt ihren Bademantel fallen. Ich weiß immer noch nicht, ob das wirklich passiert. "Guten Morgen. Sie haben doch sicher nichts dagegen?" Widerstand ist zwecklos, ihre Stimme gibt mir den Rest. Es ist eine dunkle Soul-Stimme. Wahrscheinlich ist sie Raucherin. Da hätten wir schon was gemeinsam. Ich löse den Blick von ihren Brüsten und schaue hoch. Da tappe ich schon in die nächste Falle. Diese Augen sind nichts für Flachschwimmer. "Oh bitte! Nehmen Sie doch Platz!" höre ich mich stammeln. Ich liege neben mir. Es ist erst 11.00 Uhr, aber dem Glücklichen schlägt keine Stunde. Doch ich will nicht zudringlich wirken. Es bleibt noch Zeit genug. Hoffentlich...
Ich reiße die Saugnäpfe meiner Augen von ihr ab dass es ploppt und klebe sie auf die Buchseite. Vergeblich. Sie haften nicht. Die Zeilen sind gar nicht da. Stattdessen drehen sich Rhön-Räder mit nackten Sportlerinnen. Die Damen haben die Beine zum Spagat gespreizt und eine sieht aus wie meine Liegen-Nachbarin. Ich glaub, ich spinne. Ich hab doch noch gar nix genommen heute. Ich klappe das Buch zu. Es hat keinen Sinn, das Leben ist aufregender. Mein Blick wird von einem Magneten zur Seite gezogen. Natürlich: Der Magnet sitzt breitbeinig auf der Liege und hat eine Creme-Tube in der Mangel. Body-Lotion von Dove. Mit lautem Schmatzen quetscht Madame eine gehörige Portion auf ihren Busen und verteilt den Pflegeartikel auf ihrer Vorderseite. Ja klar, sie hat vorhin geduscht, da braucht die Haut Zuwendung. Fasziniert beobachte ich Madames Brustmassage. Erst die linke, sehr liebevoll und ausgiebig, dann ist endlich die rechte dran und auch die erfährt alle Fürsorge ihrer Besitzerin. Sie kann wirklich stolz sein auf ihre Prachtexemplare. Groß und voll, mit Nippeln wie reife Himbeeren. Wow! Ich würde am liebsten daran zwirbeln. Doch ich will nichts überstürzen. Die Brüste zollen der Schwerkraft Tribut, aber wir sind schließlich nicht im Weltall. Ich bin begeistert. Ich liebe hängende Gärten, da kann ich sicher sein, dass ich keine Implantate zum Rücken massiere. Nichts kann das Aphrodisiakum übertreffen, das mir die baumelnden Brüste einer Frau bedeuten, wenn sie mein Gesicht streicheln. Ich bin aufgeräumt und froher Hoffnung. Mein Blut befindet sich da, wo es hin gehört in so einer Situation: Im Schwellkörper.
Madame wirft mir einen amüsierten Blick zu, über die Brille hinweg. Es ist kein Kassengestell, so viel ist sicher. Ich liebe Frauen mit Brille. Sie sehen intelligent aus. Inzwischen wird Dove in Arme und Bauch eingearbeitet. Irgendwann müssen Beine und Rücken dran glauben. Das ist unausweichlich. Sie schaut mir tief in die Augen. Eine Gänsehaut übermannt mich. „Gefällt Ihnen was Sie sehen?" Mir stockt der Atem. Was wird DAS denn? Ach, was soll`s, mehr als einen Korb kann ich nicht kriegen, also sage ich die Wahrheit: "Ich bin begeistert!" Sie wirft einen Blick auf mein Handtuch-Zelt. "Begeistert? Ich glaube eher, Sie sind spitz. Damit haben Sie doch kein Problem?" - „Äh, nee, sollte ich das?“ - „Ach, seien Sie nicht albern! Sind Sie zum ersten Mal hier?" Sie will tatsächlich weitermachen. Auf die coole Tour. Ich hole tief Luft. „Nein. Zum zweiten Mal." - „Und warum sind Sie wieder gekommen? Finden Sie es so toll?" Jetzt nicht den Designer raushängen lassen, durchzuckt es mich. Das Ambiente ist nichts für Stilpuristen, es fehlen nur die Gartenzwerge. Also sage ich vorsichtig: "Ja, ich find`s ganz nett. Vor allem, dass man keine Klamotten braucht, ist angenehm." Ich falle in ihre Augen. Große braune Reh-Augen mit Lachfältchen drum herum. Sie scheinen zu fragen: Was ist los mit dir? Wo klemmt`s denn...? Dann höre ich wieder ihre Stimme. Dunkel, in einem Sound, der nicht aus dieser Gegend stammt: "Sie haben recht. Es ist einfach lästig, beim Baden Textilien zu tragen. Ich bin vormittags oft hier. Da ist nicht viel los und ich hab meine Ruhe." Ich frage mich, welchen Beruf sie ausübt. Einen mit Stechkarte bestimmt nicht. In strengem Kostüm mit Nahtstrümpfen und High-Heels kann ich mir Madame gut vorstellen. Aber was treibt sie dann vormittags in die Therme? Hat sie Urlaub? Ich muss ihr Geheimnis lüften...
Madame pflegt jetzt ihre Beine. Schöne Beine mit kräftigen Schenkeln, ausgeprägten Waden und schlanken Fesseln. Alles korrekt rasiert. Zum Glück hat der Enthaarungswahn vor ihrem Schamhügel halt gemacht. Nur der Wildwuchs ist beseitigt, der Fanatikerinnen oft in die Ohnmacht treibt, wenn sich kecke Härchen aus dem Bikini-Höschen kräuseln. Unter den Achseln ist sie auch rasiert, wie mir ein kurzer Blick bestätigt. Das ist alles zu verschmerzen. Aber weshalb sich erwachsene Frauen die Schamhaare komplett abmähen, ja, am liebsten sogar samt Wurzeln ausreißen, werde ich nie begreifen. Das grenzt doch an Selbstverstümmelung! Was ist denn so entsetzlich daran, wenn beim Cunnilingus mal ein Schamhaar im Gebiss klemmt?! Das macht mir nix. Da bin ich konservativ. Vielleicht sehnen sich die Damen unbewusst nach dem unschuldigen kleinen Mädchen zurück, das sie mal waren? Ich weiß es nicht, ich steck ja nicht drin. Jedenfalls nicht oft genug. Da ist die Lady neben mir ein anderes Kaliber. Sie ist das, was landläufig als reife Frau durchgeht. Ihrem Alter nach ist sie das auch, aber für mich ist sie alles andere, als landläufig. Eher wirkt sie großstädtisch. Sie dürfte so in der Mitte zwischen 40 und 50 pendeln, ganz nach Tagesform. Und ihre heutige Form raubt mir den Verstand. Ich stelle mir vor, wie ich zwischen ihren Beinen knie und ihr Dschungel mein Gesicht kitzelt. Der Gedanke jagt mir einen Schauer über den Rücken. Denn das ist mein zweitliebstes Aphrodisiakum: Von den Schamhaaren einer reifen Frau gekitzelt zu werden und ihre Pheromone auf Lunge zu nehmen... Ich stelle mir vor, sie hätte jetzt halterlose Strümpfe an. Weiter nichts. Okay, das ist unpraktisch beim Beine eincremen, also lassen wir das. Mann kann nicht alles haben...
Nun ist Madame mit der Vorderfront durch und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Von Biene kenne ich es so, dass nun aus dem Bad der Ruf erschallt: „Schaaahatz! Kannst du mir mal den Rücken machen?!“ Ich komme dann und mache ihr mal den Rücken. Nicht ohne ständig nach vorn abzurutschen. Das kennt sie schon und sie klärt mich auf: „Da hab ich schon! Da komm ich selber ran! Weißt du nicht, wo mein Rücken ist?!“ Es ist ein eingespieltes Ritual. Doch jetzt tut sich was. Na bitte, ich habe es kommen sehen: Madame erhebt sich, wendet kurz, streicht ihr Badetuch glatt und legt sich auf den Bauch. Ihr Prachthintern ist jetzt der Eyecatcher. Sie schaut kurz nach hinten und reicht mir das Pflegemittel. „Sind Sie mal so nett, mir den Rücken zu machen? Das macht Ihnen doch nichts aus, oder?“ Was für eine Frage! Nichts lieber, als das! „Kein Problem,“ sage ich, „ich bin Rückenspezialist!“ Ich höre ein unterdrücktes Glucksen, dann hat sie sich wieder gefangen. „Ich heiße übrigens Brigitte. Kannst Gitti zu mir sagen. Wie heißt DU denn, du Spezialist?“ Aha. Wir duzen uns also schon. Na, das läuft ja bestens. „Ich bin der Bernd. Freunde dürfen Bernie sagen.“ erwidere ich und klatsche Gitti eine Ladung Dove zwischen die Schulterblätter. Sie zuckt kurz und ich beginne, die Lotion gleichmäßig zu verteilen. „Nicht so zaghaft Berni! Du kannst mich ruhig ordentlich durchkneten. Und lass keine Stelle aus...“ Was soll DAS denn heißen? Hat sie das wörtlich gemeint? Ist das ein eindeutiges Angebot? Das muss die Praxis zeigen. An ihren Intimbereich werde ich mich sachte heran pirschen...
Ein wenig Konversation löst die Verkrampfung. Das gehört zum Einmaleins. "Brigitte heißt du also. Wie die Zeitschrift. Die liest meine Frau immer." Gitti wirft einen prüfenden Blick nach hinten, dann bricht sie in schallendes Gelächter aus und kriegt sich nicht mehr ein. Wie soll ich denn massieren bei dem Gewackel?! Ich bin irritiert. Endlich hat sie sich beruhigt. "Du bist süß! Aber jetzt vergiss deine Frau mal lieber..." - „Okay, okay, schon erledigt." Dabei war es gar kein Gag: Biene hat wirklich ein Abo. Und ich soll sie jetzt mal lieber vergessen? Da ist doch was im Busch! Gitti führt doch was im Schilde! Da komme ich noch dahinter. Ich nehme erst mal den Gesprächsfaden wieder auf: „Ich hatte mal ne Kollegin, die hieß auch Brigitte. Ist schon lange her...“ - „Und? Wie war sie, deine Brigitte?“ - „Sie war`n echt heißer Feger. Wir hatten mächtig Spaß.“ Ich arbeite unterdessen das Dove in die Lady ein. Mit kreisenden Bewegungen. Angefangen beim Nacken, die Wirbelsäule abwärts und zielgerichtet auf den Aftersteven zu. Ihr kastanienbraunes Haar hat Gitti hinten hochgesteckt. Wäre ja auch albern, die Lotion in die Haare zu schmieren. „Ihr hattet also Spaß miteinander? Na bitte. Spaß bei der Arbeit macht kreativ. Was machst Du eigentlich beruflich, Berni?“ Ich habe jetzt endlich Gittis Hintern in der Mangel. Sie spreizt die Schenkel und schnurrt wie eine zufriedene Katze. „Ich bin Grafik-Designer. Freiberuflich.“ - „Was für ein Zufall! Da sind wir ja Kollegen! Ich arbeite auch zu Hause. Als Lektorin.“ Bei mir sollte jetzt ein Glöckchen läuten. Tut es aber nicht. Ja logisch: Mein Kopf ist blutleer. Das Meeting findet in den Lenden statt...
Das führt zu einem Anfall von Übermut. Ich knete mit Hingabe Gittis Hinterbacken, ziehe sie auseinander und massiere sachte ihr rosa Hintertürchen. Die süße Rosette muss schließlich auch ihr Fett abkriegen. Das gefällt unserer Lektorin. Sie schnurrt wie ein defekter Anlasser und rollt das Heck hin und her. Ich bin auf dem richtigen Pfad. Nicht dem der Tugend, der wäre abwegig. Ich drücke ihr noch eine Portion Dove in die Spalte und setze den Bohrer an. Erst einen Finger, ganz zart und langsam rein und raus. Gitti ist begeistert. Dann einen zweiten Finger dazu. Gitti zittert und seufzt in ihr Badelaken. Ich bin drauf und dran, meine Mittagslatte einzusetzen. Doch so weit lässt es Madame nicht kommen. Beim dritten Finger wirft sie das Steuer herum und rudert zurück. Da habe ich wohl zu dick aufgetragen. Gitti dreht sich auf den Rücken und funkelt mich an: „Müsst ihr immer gleich mit der Tür ins Haus fallen?!“ Gong! Der Kandidat muss eine Runde aussetzen. Wie kommt sie bloß auf Tür? Und wen meint sie mit „ihr“? Ist noch jemand zugegen? Na was soll`s, die Stimmung ist im Eimer. Madame schließt die Augen, verschränkt die Arme hinter dem Kopf und räkelt sich zurecht. Ich habe Sendepause. Wahrscheinlich bin ich ihr zu deppert und sie will schlummern. Ich mache mich ebenfalls lang, doch ich kann meinen Blick nicht von ihr wenden. Ich bin drauf und dran, meinem Willi eine Massage zu gönnen, denn der hat schon wieder ein Zelt gebaut. Aber gut, das ist nicht der passende Moment, ich muss jetzt ganz stark sein. Ich angele mir mein Buch und simuliere Lesen. Es ist hoffnungslos. Die Augenweide neben mir toppt jeden Bestseller.
Das Spaßbad hat inzwischen ein paar Nackte mehr zu bieten. Ich lasse mein Auge schweifen und registriere tatsächlich einige interessante Damen. Zu weit weg für nähere Betrachtungen, aber immerhin. Plötzlich schreitet eine große, dralle Vollbusige von hinten durch die Liegen-Reihe und steigt direkt vor uns die Treppe ins Wasser hinab. Ich bin sofort hellwach. Was für ein Anblick! Eine Göttin der Fruchtbarkeit! Am Schlepptau hängt eine halbe Portion und das muss ihr Gatte sein. Wie machen die das bloß mit dem begatten? In mir keimt Mitleid auf. Aber man kann sich täuschen. Kreativität kann Wunder wirken. Nicht umsonst ist das „Kamasutra“ wieder groß im Schwange. Mir fällt ein, dass für die Frau vom Typ Elefantenkuh insgesamt vier Stellungen in Frage kommen: die umklammernde Lage, die zusammendrückende Lage, die verflechtende Lage und die Stutenlage. Wobei die Position des Mannes aus der alten Schrift nicht klar hervor geht. Sicher überliefert ist nur: „Eine Frau vom Typ Elefantenkuh soll sich mit möglichst eng geschlossenen Beinen hinlegen.“ Das lässt Fragen offen. Aber Vorsicht ist geboten! Ein Beispiel: „Vadavaka oder die Stutenlage ergibt sich, wenn die Frau den Lingam des Mannes nach der Einigung mit aller Kraft in ihrer Yoni ähnlich einer Stute festhält.“ Das hört sich verdammt nach Scheidenkrampf an. Immerhin übernehmen die Kassen auch in diesem Falle die Notarzt-Kosten...
Das ungleiche Paar hat sich inzwischen ins Becken gelassen und paddelt einem Wasserfall entgegen. Ich kann mich wieder meiner Nachbarin zuwenden. Die Rückenlage bringt`s wohl nicht mehr und sie dreht sich zur Seite. Ihr Hintern ist wirklich eine Augenweide. Was für ein Prachtarsch! Ein Bein hat sie angewinkelt, so dass ich ihre Schamlippen bewundern kann. Groß und prall. Sehr einladend. Das löst grundsätzliche Überlegungen aus: Die Vulva als solche ist ein Kapitel für sich. Es wimmelt nur so von ihr im Worldwideweb. Da gibt es unendlich viele Varianten. Wahre Leckerbissen. So viele, wie Frauen und das ist immerhin die halbe Spezies Homo Sapiens. Ich glaube, Frauen können sich mit ihrer Vulva genau so eindeutig identifizieren, wie mit ihrem Fingerabdruck, oder ihrer Pupille. Oder wie Männer mit ihrem Gehänge. Das muss man sich mal vorstellen! Hoffentlich kommen die Sicherheits-Paranoiker nicht auch noch auf DEN Trichter. Zutrauen muss man denen ja alles... Das geht mir durch den Kopf beim Bewundern dieser Fleisch fressenden Pflanze. Ich angele unauffällig nach meinem Willi und beginne, ihn sachte zu streicheln. Heimlich natürlich, denn ich will eine Erregung öffentlicher Erregung vermeiden. Aber meine Furcht ist unbegründet, denn die betagten Badegäste haben ihre Sehhilfen an Land gelassen und Gitti schlummert. Das Spielchen treibe ich eine ganze Weile, mit dem Handtuch getarnt. Doch das kann nicht lange gut gehen...
Ich wiege mich in Sicherheit und ringe mit mir, ob ich gleich meinen Samen ins Handtuch oder auf Gittis Hintern spr*tzen soll, denn es juckt schon gewaltig. Doch ich muss den Countdown abbrechen: Madame wälzt sich herum und präsentiert mir ihre Vorderseite. Alles mit geschlossenen Augen. Eine heikle Situation. Soll ich den Start fortsetzen, oder nicht? Aber der Reiz der Gefahr siegt über die Furcht und so fange ich nach einer Höflichkeitspause wieder an zu zählen. Wie immer mit links, denn ich liege auf der rechten Seite. Ich versinke in Madames berauschendem Anblick und stürze ins Nirwana der Träume: Gitti hockt über mir, ihre Brüste pendeln vor meinem Gesicht und ihre Schamlippen schnappen nach meiner Eichel. Endlich erbarmt sie sich, verleibt sich meinen harten Lolly ein und lässt lasziv ihr Becken kreisen. Ich bin schon ziemlich hektisch, als plötzlich mein Blick auf ihren trifft. Ich erstarre zur liegenden Salzsäule. Gitti fixiert mich mit unergründlichem Ausdruck. Nicht unfreundlich, aber ich bin erstmal entschärft, ich bin in die Falle getappt. Doch die Überraschung folgt auf dem Fuße: „Mach weiter! Das macht mich an...“ Mir bleibt die Spucke weg. Mein Herz rast, ich habe eine rote Birne und den ersten Schweißausbruch des Tages. Vor Schreck hat sich mein Liebling nach innen verkrümelt, aber der guckt schnell wieder raus, ich kenne ihn doch... „Es macht dich an???“ Ich komme mir vor, wie ein Pennäler. Sie wirft mir einen mitleidig-amüsierten Blick zu. Als wollte sie sagen: „Hallooo! Aufwachen!“ Okay Lady, denke ich, du hast es so gewollt...
Erstmal muss mein Blut wieder aus dem Kopf in den Schwellkörper, aber das haben wir gleich. "Mach ruhig weiter. Ich schau dir gern zu." gurrt Madame. Das hat noch keine Frau zu mir gesagt. Schon gar nicht mit so einer Stimme. Ihr Blick signalisiert, dass sie die Vorstellung genießt. Sie langt zu mir herüber und schleudert mein Handtuch zur Seite. Sie will alles sehen. Oh Mann! Die Geilheit überrollt mich. Ich drehe mich ihr zu, packe entschlossen meinen Samenspender und der ist schon wieder völlig aus dem Häuschen. Madame beobachtet mein Handling und das scheint eine magische Wirkung zu entfalten. Sie seufzt, winkelt ihr Bein an und beginnt ebenfalls, sich zu streicheln. Welch eine Vorstellung! Fasziniert verfolge ich, wie ihre Finger an ihrem Zünder spielen. Ab und zu verschwinden sie nach innen und ihre Bewegungen werden schneller. Leises Stöhnen entweicht ihrer Kehle, während sie gebannt auf meinen Lümmel starrt. Sie scheint meinen Sahne-Erguss kaum abwarten zu können, doch ich habe alles im Griff: Das Resultat langjährigen Trainings. Nun will sie mich anfeuern. Sie zieht die tropfnassen Finger aus ihrem Feuchtgebiet und steckt sie mir in den Mund. Das ist lecker. Ich kann gar nicht genug kriegen und sauge, was das Zeug hält. Auf die Dauer ist auch das langweilig. Madame befreit ihre Hand und angelt sich meinen Willi. Zärtlich zieht sie seine Vorhaut hoch und runter. Mein Geigenzähler tickt und ich bin auch nicht faul. Ich schiebe Madame meine freie Hand in den Schritt und so massieren wir uns gegenseitig und stöhnen im Duett.
Fantastisch! Ich liege faul am Pool rum, lass alle Fünfe gerade sein und eine schöne Frau an meiner Nudel spielen. Zur spätrömischen Dekadenz fehlen nur noch Obst und Getränke. Musik ist im Preis inbegriffen, aber ich bedauere, Ohropax vergessen zu haben. Die Hitliste ist prähistorisch, ganz auf den Altersdurchschnitt eingestellt. Ich bin schon wieder im oberen Drehzahlbereich, doch Selbstbeherrschung ist das halbe Petting. Wir legen eine Verschnaufpause ein, Madame hat noch mehr vor. „Berni, rück doch mal deine Liege richtig ran. Du bist zu weit weg...“ Na halloooo! Das lass ich mir doch nicht dreimal sagen. Mit wippender Zeltstange springe ich in die Höhe und knalle mein Möbel gegen ihres. Nicht mal Seidenpapier passt jetzt noch dazwischen. Amüsiert beobachtet Gitti meine hektischen Vorbereitungen. „Nun beruhige dich erst mal wieder, mein Lieber.“ Ich lagere mich auf die Pritsche, Auge in Auge mit meiner Lektorin. Ich rücke näher, schiebe meinen rechten Arm unter ihren Kopf, mein linker umfasst ihre Taille und zieht sie an mich. Gleich muss es zum ersten Kuss kommen. Im Fernseher läuft das jedenfalls so. Was dort nicht gezeigt wird, sind unsere Hände. Sie nehmen das uralte Spiel wieder auf und ich bedauere, nur zwei von ihnen haben. Meine Hand krabbelt ihre Wirbelsäule rauf und runter, nicht ohne ihre Pobacken zu vergessen. Madame schnurrt mit geschlossenen Augen und kuschelt mit mir um die Wette. Zwischendurch zuckt sie zusammen, wenn ich ein kitzeliges Areal erwische. Im Augenwinkel registriere ich verschwommen, dass Die dralle Göttin mit ihrer halben Portion das Becken verlässt. Dafür habe ich jetzt keinen Nerv. Ich bin voll auf Liebe eingestellt. Gittis Mund ist halb geöffnet und ihre Zunge tastet suchend durch die Luft.
Das kommt mir sehr entgegen. Vorsichtig nimmt mein Leckermann Kontakt auf. Er stupst zart an sein Gegenüber und entfesselt einen Sturm. Der Flügelschlag des Schmetterlings, der den Lauf der Geschichte ändert. Madame gewährt mir Einlass, ich stürze hinein und befinde mich sofort in einem Zungengemenge. Es ist das reinste Chaos, wir sind bald völlig verknäuelt. Da muss endlich Ordnung rein. Ich löse den Knoten, hole kurz Luft und werfe den Zungenpropeller an. Im Uhrzeigersinn. Madame lässt ihren in Gegenrichtung rotieren. Es ist die Helikopter-Tour. Wir heben ab und schwirren Richtung Notaufnahme. Gitti hat es einfach drauf. Mit solchen Küssen schaltet sie mein Kleinhirn aus. Der Sauerstoffmangel zeigt bereits Wirkung. Madame treibt mich zur Ekstase und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als zu landen und sie durchzuchecken. Dann sind wir endlich wieder am Boden und können durchatmen. Aber nicht lange. Gitti flüstert in mein Ohr: „Bernie, wenn du dir ganz doll was wünschen könntest, was wäre das?“ Da muss ich nicht lange grübeln: „Ich möchte dein Spielzeug sein. Spätestens im nächsten Leben. Ich werde als Vibrator wiedergeboren, das ist gebongt. Im Buddhismus ist alles möglich. Ich schick` dem Dalai Lama `ne Mail...“ Gitti kichert. Sie findet das total witzig. Bestimmt denkt sie, ich spinne. „Okay, Berni, jetzt erzähl mir doch mal, was du gern mit mir anstellen würdest...“ In ihren Augen lauert der Schalk. Meine Hand ist wieder auf Dschungel-Tour und ich versuche, mich trotzdem zu konzentrieren. „Tja, also, da muss ich weit ausholen...“ - „Aber nicht ZU weit! Spann mich nicht auf die Folter!“ Also wer hier wen auf die Folter spannt, ist ja wohl klar: Sie hat schon wieder meine Flöte beim Wickel.
„Na gut. Ich knie vor deiner Liege und küsse dir die Füße. Jeden Zeh einzeln. Ich lecke deine Fußsohlen. Es kitzelt dich und du zuckst wie unter Strom, aber ich lasse nicht locker. Ich sauge an deinen Zehen und arbeite mich saugend langsam höher. Deine Milliarden winzig kleiner Härchen richten sich auf, in froher Stimmung...“ Gitti stöhnt: „Berni! Meine Beine sind rasiert!“ - „Ist doch egal! Du hast doch noch mehr Haare!“ - „Okay, sie richten sich auf. Wie geht`s weiter?“ - „Ich küsse und sauge mich also ganz langsam immer höher. Zentimeter für Zentimeter...“ - „Berni, mach`s nicht so spannend! Ich bin schon ganz nass!“ Da wäre ich nie drauf gekommen. „Ich hebe deine Beine nach oben, denn jetzt sind die Rückseiten dran. Ich lecke deine Kniekehlen sehr ausgiebig, denn du hast entzückende Kniekehlen. Die machen mich ganz verrückt...“ - „Das ist schön, Berni. Du machst mich auch ganz wuschig. Wie geht es weiter? Lass mich nicht zappeln!“ Ich lasse sie gern zappeln, aber ich bin auch nicht die Ruhe selbst. „Also, wo waren wir zuletzt? Ach ja, bei den Kniekehlen. Ich stelle deine Füße hin, winkele deine Beine an und spreize sie. Nun lecke ich sehr langsam an den Innenseiten deiner Schenkel nach unten. Natürlich nicht ohne ausgiebiges Küssen und Saugen und Streicheln...“ - „Berni, du machst mich schwach...“ stöhnt Gitti und presst meinen Lümmel, dass es um ein Haar zum Äußersten kommt. Doch wir wollen die Aktien nicht unter der Hand verschleudern.
Wir schalten einen Gang runter und ich fahre mit Fantasieren fort: „Allmählich nähere ich mich dem Dschungel. Der feuchte Atem deines Amazonas-Deltas betäubt meine Sinne. Erschöpft taumele ich dem Eingang der Höhle entgegen, meine Zunge hängt lang heraus. Ich muss mir einen Weg durch die Lianen bahnen. Endlich! Der Eingang der Grotte ist erreicht. Ein wundervoller Eingang aus barockem Naschwerk. Doch er ist enger, als erwartet. Nur meine Zunge passt hindurch. Ich spiele sanft mit der Klingel, aber außer Stöhnen ist von innen nichts zu vernehmen. Ich fasse mir also ein Herz und wage mich voran. Ich will wissen, wer da wohnt. Meine Zunge schlängelt sich weiter und weiter und der Geschmack schmeichelt meinem Gaumen. Doch plötzlich spüre ich Widerstand...“ - „Und dann?“ - „Dann lecke ich deinen Muttermund. Mit Zungenwirbel...“ Madame kringelt sich schon wieder, aber sie scheint sehr angetan von meiner Idee. Und dann hat SIE eine. „Komm, du Spinner, wir suchen uns ein stilles Plätzchen.“ Wir legen unsere Brillen ab, denn jetzt kann es heiß werden und ich habe den Durchblick eh schon verloren. "Was liest du da eigentlich?" fragt Gitti beim Aufstehen und greift sich mein Buch. "Aha. Portnoys Beschwerden von Philip Roth." Gitti grinst und legt die Lektüre zurück. "Kennst du das Buch?" frage ich. "Na sicher. Das sollte man gelesen haben. Ich schreib` übrigens auch Geschichten...“ - „Ach. Ist ja toll!“ Sie kennt es also. Und sie schreibt auch Geschichten. Aber meine Alarmanlage ist ausgefallen...
Zum Nachdenken bleibt keine Zeit, denn Madame schnappt meine Hand und zieht mich durch die Liegen-Landschaft Richtung Sauna. Ich stolpere mit steiler Wünschelrute hinter ihr her. Aber das scheint hier völlig normal zu sein. Nur die junge, attraktive Bademeisterin, die wegen des Erkennungs-Effekts ein knappes Trikot tragen darf, zwinkert mir schelmisch zu. Ob sie ahnt, was kommt? Madame reißt die Sauna-Tür auf und die Hitze ätherischer Öle schlägt uns entgegen. Es handelt sich zum Glück nur um ein feuchtes Warmluftbad. 45 bis 60 Grad, Luftfeuchtigkeit 50%. Die finnische Variante wäre mir echt zu anstrengend gewesen, ich stehe auch so schon genug unter Dampf. Die Grotte ist spärlich beleuchtet und scheint unbelebt. Bis sich die Augen ans Halbdunkel gewöhnt haben. Dann erkenne ich plötzlich zwei ineinander verschlungene Körper auf der unteren Bank. Natürlich nackt. Ein kleiner Mann mit einer großen, drallen Frau. Sie unterbrechen ihr Liebesspiel und die Dralle ruft: „Hi Gitti, wen bringst du denn mit?“ Mir stockt der Atem: Es ist die Göttin mit ihrem Göttergatten! Was wird DAS denn?! Das ist doch ein Komplott! Bin ich in einem Zwinger gelandet? Ich hab keine Erfahrungen mit Zwinger-Klubs, ich hab nur gelesen, dass man auch „nein“ sagen darf. Aber warum sollte ich das? Ich bin für alles Neue offen. Innen steckt ein Schlüssel in der Tür und Gitti dreht ihn herum. Schluss mit offen. Der Zwinger ist zu...
Die kennen sich also... Gitti küsst Molly und ihr Männchen und stellt mich vor: „ Das ist Berni. Ein Grafiker...“ Molly schaut mich an. Von oben nach unten und wieder zurück. Ihre Augen funkeln herausfordernd: „Hmmm! Ein G r a F* C K E R ! Das hört sich gut an. Ich bin die Sieglinde und das ist mein Männe, der Horsti. Du darfst Linde zu mir sagen.“ Horst und Sieglinde also. Na toll. War ja klar, dass die blonde Wuchtbrumme einen teutonischen Namen hat. Sie klemmt sich den Kopf ihres Männe zwischen die Melonen, dass ich um seine Luftzufuhr bange und zwitschert drauflos: „Wir kommen oft hier her, stimmt`s Horsti?“ - „Stimmt, Schatz...“ presst Horsti aus ihrem Balkon hervor. Wir platzieren uns. Die Damen nehmen mich in die Mitte. Haut an Haut, enger geht`s nicht. Wir kleben förmlich aneinander. Das ist kuschelig, auch wenn der Schweiß in Bächen rinnt. Aber Schwitzen ist, als wenn die Muskeln weinen und meine vergießen Freudentränen. Linde seufzt und strahlt mich an. Sie lässt sich von Horsti lecken und macht mir schöne Augen. Mit einer Hand presst sie Horstis Kopf in ihr Bermuda-Dreieck, mit der anderen prüft sie meine Mittagslatte. Horsti kriegt das gar nicht mit. Er steckt im Busch fest.
Gitti fühlt sich jetzt vernachlässigt. „Los Berni! Mach´s mir endlich!“ mault sie und drückt auch meinen Kopf nach unten. Sie hat Recht, da muss was passieren. Ich knie mich neben Horsti, zwischen Gittis Schenkel, und pirsche mich saugend vor. Trödeln wäre jetzt die falsche Taktik. Flink falte ich Gittis Blüte auseinander und lasse die Zunge zündeln. Ich pflüge ihre Furche bis sie schwimmt, dann knöpfe ich mir das Früchtchen vor. Nicht lange, und Madame ist Feuer und Flamme. Sie jammert und auch ich bin einer Genickstarre gefährlich nahe. Doch ich habe noch Reserven: Ich klemme ihre Perle zwischen meine Lippen, jage meinen Mittelfinger gezielt an eine Stelle vorn oben in ihrer Vagina - und lande einen Volltreffer! Kaum zu glauben, ich habe doch tatsächlich ihren G-Punkt erwischt! Es wirkt wie ein Stromschlag. Madame zuckt konvulsiv, klemmt meinen Kopf ein und stößt einen spitzen Schrei aus. Dann kommt es ihr. Es schießt aus ihr heraus, dass ich mich fast verschlucke und ich bin froh. Ich hole tief Luft und schüttele mich wie ein Pudel. Dann klemme ich mich wieder auf die Bank und nehme Gitti in den Arm. Sie ist etwas neben sich und jetzt wird gekuschelt. Madame hat die Augen geschlossen, den Kopf an meine Schulter gelehnt und lässt sich kraulen. Wir haben Glück gehabt. Oft findet Mann nicht mal einen T-Punkt, geschweige einen G-Punkt...
Horsti kämpft immer noch irgendwo zwischen Lindes Beinen. Er müht sich redlich, doch seine Gattin ist die Ruhe selbst. Es klemmt irgendwie. Sie spuckt auf ihre Finger und hilft ein bisschen mit. Ich nutze die Atempause, mit Linde anzubändeln. Sie ist nicht nur eine Sünde wert. Sie scheint jünger als Gitti zu sein, aber ihr Kampfgewicht übertrifft das meiner Lektorin bei weitem. Ich schätze Lindes Körbchen-Größe auf 38G. Mindestens. Ich lege meinen freien Arm um ihre Taille, versuche es jedenfalls, und winke mit der Zunge. Sie hat verstanden. Die Gattin zieht meinen Kopf zu sich und schiebt mir ihr Leckerli in den Mund. Jetzt bricht ein Wirbelsturm los, den ich auf den Namen Sieglinde taufe. Sie greift sich meine Wurfangel und rüttelt, doch noch ist kein Fang am Haken. Ich sortiere ihren Milchladen und ich kann`s nicht fassen: Ich hab zu kleine Hände. Horsti ist endlich mit seinem Latein am Ende. Seine Zunge hängt schlaff heraus. Nur die Kavallerie kann jetzt die Schlacht noch retten. Er bringt seinen Pferdeschwanz in Stellung: Eine mächtige Lanze. Ich werde fast neidisch. Das also ist des Rätsels Lösung. Doch was soll`s? Größe ist nur die halbe Miete und meine Zunge ist zweifelsohne schneller. Bei Lindes ausladenden Kurven ist ein langes Gerät von Nöten. Ein kurzes hat gar keine Chance, den Eingang zu finden. Das Schicksal meint es gut mit den beiden...
Ich ertappe mich bei dem Gedanken, wie es sich wohl anfühlt, Horstis L*mmel im Darm zu spüren. Völlig absurd! Das will ich gleich verdrängen! Ich hatte noch nie was mit Männern, doch die Idee lässt sich nicht abstellen. Eine Prostata-Massage würde mal wieder gut tun... Wie es aussieht, bin nicht nur ich auf seinen Riemen scharf. Gitti ist inzwischen wieder Frau ihrer Sinne und beobachtet ebenso fasziniert wie ich Horstis Manöver. Mit glänzenden Augen verfolgen wir, wie der Göttergatte sein Sack-Sofon in seine Göttin schiebt. Er tut es langsam. Sehr langsam. Zentimeter für Zentimeter, unter Lindes glücklichem Wimmern. Gitti hält es nicht auf ihrem Platz und sie vollzieht einen fliegenden Wechsel. Nun klemmt sie neben Linde und hilft dem wilden Hengst. Das gibt mir Gelegenheit, mich um ihren Lektorinnen-Hintern zu kümmern. Schade, dass ich nicht ihr Autor bin. Ich würde eine Ode an dieses Prachtstück singen. Ich stelle mir vor, sie würde sich auf mein Gesicht setzen und meine Zunge würde langsam in sie eindringen. Ich würde sonst was dafür geben. Vorsichtig schiebe ich ihr einen nassen Finger in die Rosette und sie ist sehr angetan. Ich fasse Mut und lasse einen zweiten Finger folgen. Auch das wird begrüßt. Ich falle vor ihrem Altar auf die Knie, ziehe ihre Backen auseinander und schiebe ihr die Zunge hinein. Der Geschmack ist extraordinär und lässt mich fast ausflippen. Es muss sie mächtig kitzeln. Sie kichert und lässt den Hintern kreisen. Ich kann kaum noch an mir halten. Ich schiebe ihr drei Finger hinein. Auch das erntet Wohlgefallen.
Ich bin gleich am Ziel meiner Wünsche, da erhebt sich Madame. Ich fürchte schon, jetzt fällt wieder die Klappe, doch es gibt keinen Grund zur Panik. „Komm, setzt dich auf die Bank, du Spezialist. Ich weiß doch, was du im Schilde führst...“ Der Spezialist ist ganz verspannt, aber er setzt sich auf die Bank. Dicht neben Linde und Horsti, die eifrig am Wackeln sind. Madame kniet sich vor mich hin und spielt auf meiner Flöte. Sie saugt und massiert und ich kriege Angst, sie könnte ersticken. Ich drehe schon die Augen nach innen, doch das ist immer noch das Intermezzo. „Du musst jetzt ganz stark sein!“ sagt sie zu meinem Instrument und reckt mir endlich ihren Vollmond entgegen. "Hältst du´s noch aus?" fragt sie nach hinten. „Baby, ich krieg gleich `nen S*menkoller, aber mein ABS funktioniert noch." - „Okay, mein Lieber, dann lass uns zum Höhepunkt schreiten..." Wieso schreiten? frage ich mich, präpariere ihr Hintertürchen rasch mit ihrem Saft und warte auf das Finale. Die Lektorin zieht ihre prallen Backen auseinander und ich halte meine Latte in Position. Jetzt heißt es genau zielen. Madame senkt in Zeitlupe ihr Hinterteil und setzt ihre Rosette sanft auf meine Eichel. Ich halte die Latte fest und Madame schraubt sie sich mit langsamen Drehbewegungen rein. Unter lautem Stöhnen und immer tiefer und tiefer. Das braucht Zeit und das dürfte nie zu Ende sein. Dann stecke ich bis zum Anschlag in ihr und wir entspannen uns. Madame sitzt ganz still auf meinem Schoß und ich kann mein Glück nicht fassen. Stattdessen fasse ich ihre Hüften und halte sie fest. Sie soll mir nicht entwischen.
Mein Gott, ist das ein enges L*ch! Der reinste Schraubstock. Madame hat eine ausgefeilte Technik: Sie m*lkt mich mit ihrem Schließmuskel. Sie spannt ihn an und lässt ihn locker. Ohne Pause. In gleich bleibendem Rhythmus treibt sie mich in den Wahnsinn. Ich höre die Englein singen und eile der Ouvertüre entgegen. Dabei halte ich mich an ihren Brüsten fest und schraube an ihren Nippeln. Unsere Begeisterung muss ansteckend sein, denn jetzt meldet sich Linde: „Horsti, ich will auch auf den Schoß! Das ist viel schöner...“ Horsti lässt ein missmutiges Schnaufen hören und die beiden Gatten wechseln mitten im Rennen die Position. Horsti sitzt jetzt auf der Bank und Linde hat sich auf seinem Schoß eingefädelt. Das sieht nicht gut aus, Horsti ist kaum zu sehen. Dafür dringt gepresstes Stöhnen unter Linde hervor. Für Uneingeweihte völlig identisch, gibt es eigentlich nur einen winzigen Unterschied: Horsti kommt durch den Vordereingang und ich durch die Hintertür. Die Damen haben uns voll im Griff. Sie halten sich an den Händen und arbeiten konsequent mit ihrer Becken-Muskulatur. Das lässt auf jahrelanges Trockentraining schließen. Der Schweiß läuft in Strömen und endlich erreiche ich den point of no return. Es gibt kein Halten mehr, der Zieleinlauf steht bevor. Madame spürt mein Flattern und lässt ihren Hinterlader kreisen. Das wirkt wie ein Nachbrenner. Ich jodele und explodiere in ihrem Turboloch. Dann kommt Horsti, er ist Zweiter. Er hatte es nicht leicht, doch er strahlt zufrieden unter Linde hervor. Seine Gattin taumelt schließlich auch ins Ziel, aber sie hat noch Reserven...
Gitti kommt als erste zu sich: „Kinder, höchste Zeit für eine Abkühlung!“ Unbedingt. Und wir sollten die Bude räumen, es wurde schon an der Klinke gerüttelt. Mit weichen Knien verlassen wir die Liebeslaube. Es ist angenehm kühl hier draußen, sogar das Quellwasser ist mit 38° erfrischend. Die Therme hat Zulauf erhalten. Pärchen jedes Alters klemmen inzwischen an Düsen und Sprudlern, beäugt von betagten Voyeuren. Dafür haben wir keine Zeit. Unser Ziel ist die Blaue Lagune. Eine architektonische Entgleisung in der Mitte des großen Beckens. Eine Beton-Höhle, die innen und außen mit blauen Mosaik-Steinchen bepflastert ist und an Capri erinnern soll. Wie der ganze mediterrane Kitsch in der Halle. Unsere Vierer-Bande lässt sich davon nicht abschrecken. Wir wollen Spaß, und den werden wir gleich haben. Wir erreichen die Höhle und Halbdunkel und Gedudel empfängt uns. Sogar in der Grotte haben sie Lautsprecher installiert. Das hätten sie sich wirklich klemmen können. Sonst ist die Einrichtung zweckmäßig. Zwei halbrunde Eingänge, durch Wasserkaskaden von der Außenwelt abgeschirmt, gewähren Einlass. An den Wänden innen ragen umlaufende Sitzbänke aus Marmor treppenförmig aus den Fluten. Die Gäste können sowohl bis zur Taille im Wasser sitzen, als auch ganz auf dem Trockenen. Alles sehr praktisch für diverse Spielchen. Der Clou sind sind jedoch die Düsen, die auch in der Grotte nicht fehlen dürfen. Im Abstand von zwei Metern befinden sie sich in den Sitzbänken. Es sind kraftvolle Unterwasser-Bidets und ich habe noch nichts Vergleichbares erlebt... Eine Variante schießt in Hüfthöhe waagerecht aus der Wand, auf die andere muss man sich setzen, denn sie drückt von unten nach oben...
Dann hat die Höhle noch vier Nischen, die als Rückzugsgebiete herhalten müssen. In eine solche Ecke drängt Gitti mich nun. Sie reibt sich an mir und das versetzt schon wieder mein Blut in Wallung. Ich dränge an ihre prallen Brüste, meine Latte drückt ihren Bauch. Sie klemmt mir einen Schenkel in den Schritt und lässt die Hüften kreisen. Nun legt sie mir die Arme um den Hals und schiebt mir ihre Zunge rein. Ich ziehe Gitti an mich. Ganz fest, und knete ihren Prachtarsch. Sie schafft es tatsächlich, mich wieder auf Touren zu bringen. Das muss auch am warmen Quell-Wasser liegen. Die müssen was reingemixt haben, das die Gäste in Stimmung bringt. Wahrscheinlich geriebenen Elefanten-Penis, oder so. Madame steckt mir ihre Zunge ins Ohr und knabbert am Läppchen. Dann schnurrt sie: „Gefällt dir Linde?“ Was soll ich da sagen? Sie ist eine tickende Sex-Bombe. Ich stehe auf reife, mollige Damen, das hat Gitti doch gespürt. Warum soll ich unschuldig tun? „Ich finde, Linde ist eine verdammt scharfe Granate...“ Gitti schaut mir tief in die Pupille. „Du willst sie f*cken, stimmt`s?“ Sie grinst mich an. „Wie hast du DAS denn erraten?“ Sie hat Recht. Schon der Gedanke macht mich hart. „Dazu gehört nicht viel, mein Lieber. Deine Stielaugen kann man ja mit dem Stock abschlagen...“ Madame nimmt meine Stoßstange zwischen die Beine und hält sie gefangen. Sie pustet mir ins Ohr. „Hast du sonst noch Wünsche?“ Allerdings. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich damit heraus rücken soll. Gitti amüsiert sich über mein Zögern. Sie ist ja nicht doof und ahnt bestimmt, was gleich kommt.
„Na los, du Spezialist! Raus damit, mir kannst du`s doch sagen!“ Na gut, sie ist ja so was, wie `ne Freundin. Da kann Mann über alles reden. „Ja also, weißt du, Gitti...“ - „Ja, was jetzt? Kann ja kein großes Ding sein!“ Oh Gott, wenn sie wüsste! „Gitti, es ist ein Riesending! Ich bin scharf auf Horstis Schwanz!“ Nun ist es heraus. Gitti kringelt sich und ich fühle mich nicht ernst genommen. Sie leiht mir ihre Zunge. Nach einem Propellerkuss ist wieder alles im Lot. „Berni, da bist du nicht allein. Ich hab den Hammer schon gespürt und ich kann dir sagen, es war gigantisch...“ Das bringt mich nur noch mehr in Stimmung. „Meinst du, er würde ihn mir reinstecken?“ Gitti schmunzelt. „Kein Problem Berni, er ist bi...“ Das macht mir Hoffnung. „Und Linde?“ - „Die zeltet auch an beiden Ufern“ - „Das ist ja toll! Wie habt ihr euch denn kennen gelernt?“ - „Im Verlag. Linde ist Redakteurin.“ - „Und was für ein Verlag ist das?“ Gitti lacht. „Du stehst heute etwas neben dir, stimmt`s?“ Das stimmt. Es ist ein bisschen viel auf einmal und ich gucke leicht kariert. Sie packt mein Teleskop und knurrt mir ins Ohr: „Ein Erotik-Verlag, du Eierkopp! Aber mehr wird nicht verraten...“ Da haben wir es wieder: Das ewige Rätsel des Weibes...
Madame sucht nun Gesellschaft. Eng umschlungen lassen wir uns treiben. Dort hin, wo die Action ist. Horsti und Linde haben inzwischen Freundschaft mit Hartmut und Gisela geschlossen, einem Ehepaar aus Wuppertal.
Die Gattin sitzt auf der Düse nebenan und jauchzt, während ihr Gatte vor ihr klemmt und ihre Kissen aufschüttelt. Unter Wasser behandelt sie seinen Spielfreund. Sein Ächzen lässt keinen Zweifel zu. Währenddessen werden mit Horsti und Linde Erfahrungen ausgetauscht. Es geht natürlich um die Vor- und Nachteile von Massage-Geräten. Hartmut hat Gisela zum 60. eine Fuckmachine geschenkt, wie er stolz verkündet. Mit Ledersattel, Steckdosen-Adapter, Vor- und Rückwärtsgang, diversen Aufsätzen und stufenlos regelbar. Modell „Long Jon“, Made in China. Die Gebrauchsanleitung ist englisch, aus dem Chinesischen übersetzt. Zum Glück bebildert, also auch für Anal-Fabeten verständlich. Gisela sagt, sie haben schon alles ausprobiert. Am Wochenende machen sie es sich romantisch. Dann werden Kerzen angezündet, eine Flasche Mosel/lieblich aufgemacht und Gisela schlüpft in ihr kurzes Schwarzes. Mit nix drunter. Sie stoßen an, Hartmut darf den Dildo auswählen, schraubt ihn auf den Sattel und Gisela besteigt das Gerät. Hartmut regelt das Tempo und Gisela spornt ihn an. Wenn sie gekommen ist, darf Hartmut auch. Er setzt sich langsam auf den pitschnassen Freudenspender und diesmal tritt Gisela auf`s Gas. Sie muss Acht geben, dass es Hartmut nicht zu früh aus der Kurve trägt. Kurz vor dem Crash kriegt er den irren Blick. Dann hält ihm Gisela ihr Weinglas hin und Hartmut begattet den Mosel... Das hört sich toll an. Da hab ich endlich ne Idee für Bienes 60.!
Horstis Gattin klemmt auf ihrer Düse und lässt sich die Rosette spülen. Gitti schiebt mich zwischen Lindes Schenkel, ich leiste keinen Widerstand. Empfangsbereit strahlt mich die Gattin an und nimmt meinen Höhlenforscher in ihrer Katakombe auf. Die ist ziemlich weitläufig und ich drohe, mich zu verirren. „Nimm die Hand Berni, das wird sonst nix!“ keucht Linde. Gut, dass ich meine Uhr an Land gelassen habe. Ich führe erst zwei Finger ein, dann drei, dann vier, dann fünf, mehr hab ich nicht. Jetzt steckt meine ganze Hand drin und Linde stöhnt zufrieden. Hinter mir höre ich ein Plätschern und ich riskiere einen Blick zurück. Ein wohliger Schauer überläuft mich: Horsti pirscht sich heran. Er zieht meine Backen auseinander und fährt sein Periskop aus. Zum Glück unter Wasser. Ein Riesen-U-Boot fährt in meinen Fjord und weitet ihn. Ganz langsam und immer tiefer. Mich überfällt ein Gefühl submariner Platzangst. Wer schon mal in einem U-Boot war, weiß was ich meine. Aber da muss ich jetzt durch. Gitti registriert es mit lüsternem Blick und beugt sich über uns. Mit einer Hand poliert sie Lindes Perle, mit der anderen meine Latte. Meine linke Hand arbeitet in Horstis Gattin, die rechte an ihren Melonen. Ich komme mir vor, wie ein Ornithologe auf Abwegen. Nun überschlagen sich die Ereignisse: Um den Zwinger zu komplettieren, stoßen auch Gisela und Hartmut zu uns. Sie wollen mitspielen. Zwei weitere Pärchen halten Kurs auf unsere Crew. Das kann heiter werden. Wir reiben uns gegenseitig und alle durcheinander. Ein Knäuel zuckender, keuchender Leiber in brodelnder Flut. Ich verliere den Überblick...
Plötzlich tritt mich ein Pferd. Was ist DAS denn?! Aus den Boxen klingt das Lied der Capri-Fischer. Wir poppen zum Lieblingsschlager meiner Mutter! Das ist ja nicht zu fassen! Mir fällt Alex Portnoy ein und Dr. Spielvogel lässt grüßen... Doch ich lasse mich nicht beirren. Es entfaltet sich eine Gruppendynamik, die alle mitreißt. Wir bilden einen Chor, besonders lauthals Hartmut und Gisela. Er eine halbe Oktave zu tief, sie zu hoch. Das kann einen Seemann nicht erschüttern. Auch der U-Boot-Commander hinter mir stimmt mit ein: „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt, und vom Himmel die gold'ne Sichel des Mondes blinkt, zieh'n die Fischer mit ihren Booten aufs Meer hinaus, und sie legen im weiten Bogen die Netze aus. Nur die Sterne, sie zeigen ihnen am Firmament ihren Weg, mit den Bildern, die jeder Fischer kennt und von Boot zu Boot das alte Lied erklingt, hör' von fern, wie es singt: Bella, bella, bella Marie, wart' auf ihn, er kommt zurück morgen früh, bella, bella, bella Marie, vergiss ihn nie...“ Eine Orgie in der Blauen Lagune. Im Rhythmus der Fischer nehmen wir Fahrt auf, gefangen im Netz der Leidenschaft. Die Sterne zeigen uns den Weg und wir singen ekstatisch das alte Lied. Das Wasser kocht, die Grotte bebt. Wir klammern uns aneinander. Dann kommt es zum Massen-Orgasmus, wir ******** fast gleichzeitig. Ein grandioser Zieleinlauf! Ab da fehlt mir ein Stück Film...
Ich muss weg gepennt sein. Langsam komme ich zu mir. Die Liege neben meiner ist so leer, als hätte dort nie jemand gelegen. Von den Gatten fehlt auch jede Spur. Scheiße. Hab ich das alles nur geträumt? War Brigitte eine Mutta Morgana? Der Lärm in der Halle ist inzwischen infernalisch. Es ist später Nachmittag und Kind und Kegel geben sich ein Stelldichein. Entspannung impossible. Zeit, das Zelt abzubrechen. Schade. Der Tag mit Gitti war toll. Doch ich muss los, die Tastatur ruft. Ich raffe meinen Krempel zusammen und da fällt mein Blick auf ein gelbes Klebchen auf „Portnoys Beschwerden“. Was ist das?! Mein Herz hat einen Aussetzer. Hektisch fetze ich den Zettel vom Buch und traue meinen Augen nicht: „Sandmännchen, es war lustig mit dir. Bussi, bis bald...“ Ich glaub, mich laust der Affe! Ich hab`s doch gewusst, da ist was im Busch!
Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden
Schreiben Sie einen Kommentar
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.
Sie haben noch kein Konto?
Dann registrieren Sie sich hier!