Jasmin feiert ihren Geburtstag mit der ganzen Klasse in einer kleinen Scheune auf dem Grundstück ihrer Eltern. Zwischen Gartenmöbeln und Einweggeschirr steht ein kleiner Bildschirm, an dem ich mit Sina und Abby Karaoke singe.
Anna:
Ich gebe mein Mikrofon an die nächste ab und will mich wieder hinsetzen. Da nehme ich dich zum ersten Mal wahr. Blond, groß und ein paar Jahre älter als ich. Und du sitzt auf meinem Platz. Fürs Singen habe ich mir schon Mut angetrunken, also gehe ich direkt auf dich zu, baue mich vor dir auf und frage, wer du eigentlich bist. Von meiner Empörung nur kurz irritiert, sagst du mit einem Grinsen einfach nur: “Marco”, als ob das ausreichen würde. Mein Klassenkamerad Fabian sitzt neben dir und hält der Situation und meinen auffordernden Blick wohl nicht so gut stand wie du. Er erklärt schnell, dass du mit der Hälfte der Jungs hier Fußball spielst. Ihr habt festgestellt, dass nach dem Training alle herkommen und es war für Jasmin okay, dass du mitkommst, obwohl du nicht eingeladen warst. Ich unterdrücke den kurzen Anflug von Mitleid und meine wieder an dich gewandt, dass du auf meinem Platz sitzt. Mental baue ich meine Schilde auf. Ich mache mich innerlich bereit, zu argumentieren, warum mir der Platz neben meiner besten Freundin zusteht. Ich will auf keinen Fall bei jemandem sitzen, den ich nicht leiden kann. Zu meiner Überraschung zuckst du nur mit deinen breiten Schultern und schlägst vor, dass ich mich auf deinen Schoß setze. Damit nimmst du mir komplett den Wind aus den Segeln. Erleichtert, nicht woanders sitzen zu müssen, verbuche ich das als Sieg und meine Laune schlägt umgehend ins Positive um. Also setze ich mich quer auf deine Beine, sodass ich den Fernseher und den anderen beim Singen zusehen kann. Die Frage, ob ich dich überhaupt leiden kann, schiebe ich so schnell aus meinem Kopf, wie sie erschienen ist und zwinge mich zu einem neutralen Gesichtsausdruck. Du fängst mit Fabian ein Gespräch über Fußball an, was ich schnell gelangweilt ausblende.
Marco:
Fabian hat mich zu diesem Geburtstag mitgeschleppt, damit ich ihm dabei helfe, bei Sina zu landen, von der er ununterbrochen spricht. Jetzt sitzen wir am selben Tisch wie sie und er hat noch kein Wort mit ihr gewechselt. Wenn ich das gewusst hätte, und dass ich der Älteste hier bin, wäre ich nicht mitgekommen. Außer ein paar aus der Mannschaft kenne ich niemanden und fange an mich zu langweilen. Da stehst du plötzlich vor mir mit verschränkten Armen. Dein Gesichtsausdruck soll wohl einschüchternd wirken, lässt dich aber einfach knuffig aussehen. Dein ernster Tonfall amüsiert mich, als du behauptest, das sei dein Platz. “Ich habe aber keine Lust aufzustehen, also wenn du unbedingt hier sitzen willst, musst du auf meinen Schoß sitzen.”, höre ich mich sagen. Überzeugt, dass unsere Interaktion damit beendet ist, drehe ich meinen Kopf wieder zu Fabian und stelle ihm eine Frage zu unserem Training heute. Ich behalte aber nicht, was er antwortet, weil du dich in diesem Moment schwungvoll auf mich setzt. Deine langen Haare hängen direkt neben meinem Gesicht und duften nach Vanille. Ich versuche, keine Reaktion zu zeigen und den Faden des Gesprächs wiederzufinden. Ich hätte niemals gedacht, dass du das wirklich durchziehst. Aber jetzt kann ich keinen Rückzieher machen, also tue ich so, als würde es mir nichts ausmachen. Macht es mir was aus? Immerhin ist mir jetzt nicht mehr langweilig…
Anna:
Während eines Songs, den ich nicht mag, wende ich den Blick vom Fernseher ab und nehme die Flasche von Sina entgegen, die sie gerade herum gibt. Ich nehme einen großen Schluck und bemerke, dass du mich ansiehst. Mir wird mir kurz bewusst, dass ich auf dem Schoß eines Fremden sitze. Da ich gerade Alkohol trinke, habe ich wenigstens eine Ausrede, rot zu werden. Ich setze ab und mein Blick trifft deinen, der mich immer noch fixiert. Um dem auszuweichen, halte ich dir die Flasche entgegen. Du fragst, was das ist und mir fällt auf, dass ich das nicht beantworten kann. Sinas Mutter hat sie uns gekauft, aber das will ich nicht zugeben, also sage ich nur: “Trink einfach und gib weiter.” Du stellst zum Glück keine weiteren Fragen und setzt die Flasche an deinen Mund. Mein Blick bleibt einen Moment zu lange an deinen Lippen hängen, während du trinkst. Von Fabian ertappt, drehe ich mich schnell zu Sina um, die zu meinem Glück vorschlägt, dass wir nochmal Karaoke singen. Sobald wir außer Hörweite sind, fragt sie skeptisch, warum ich auf deinem Schoß sitze. Ich überzeuge sie, dass es nur ein Sitzplatz und nichts dabei ist. Ich werde vor ihr (und mir selbst) sicher nicht eingestehen, dass du verdammt gut riechst.
Die Party verläuft wie jede in der Realschulzeit. Neben der Stimmung steigt die Temperatur im Raum und es zieht uns nach draußen. Abby winkt Sina und mich aufgeregt zu sich, weil sie uns etwas erzählen will. Also folgen wir ihr um die Ecke des Einfamilienhauses. Der Alkohol zeigt seine Wirkung und es fällt mir schwer mich auf das Getuschel über irgendjemanden aus der Klasse zu konzentrieren. Also versuche ich, überschüssige Energie loszuwerden. Ich frage die beiden, ob sie glauben, dass ich noch ein Rad schlagen kann und beide trauen es mir nicht zu.
Marco:
Ich sehe, du um die Ecke des Hauses kommst und mach mir kurz Sorgen, ob es dir nicht gut geht. Ich habe mich mit Fabian zurückgezogen, damit er nicht beim Rauchen erwischt wird. Ich bedeute ihm, leise zu sein, damit du uns nicht bemerkst. Ich überlege, was ich tun könnte, um dich aus der Fassung zu bringen. Mir ist wieder langweilig, seit du aufgestanden bist, also brauche ich einen neuen Grund, dir näher zu kommen. Ich will gerade aufstehen, als ich erkenne, was du probierst und sitzenbleibe. Ich muss mich zusammenreißen, um nicht zu lachen, als du ganz konzentriert Schwung holst.
Anna:
Das kann ich so nicht stehen lassen. Also laufe ich auf den Rasen im Vorgarten und Hebe die Arme über den Kopf. Punkte für eine saubere Ausführung hätte ich nicht erhalten, aber ich bin nicht umgefallen, deshalb grinse ich triumphierend nach meiner Landung. Als ich das frisch gemähte Gras von meinen Hände abklopfe, nehme ich eine Bewegung bei der Haustür wahr. Du sitzt mit Fabian auf der dunklen Treppe zur Haustür und begegnest sichtlich amüsiert meinem Blick. Wie ferngesteuert, laufe ich direkt auf dich zu. Durch die Stufen stehe ich etwas über Augenhöhe vor dir. Du ziehst langsam an deiner Zigarette und siehst mich an, als ob du auf die nächste Show-Einlage wartest. Ich frage gespielt entsetzt, ob du mich etwa auslachst. Fabian prustet, als du ironisch “Neeein, niemals.” antwortest und wir müssen alle drei herzhaft lachen. Als wir uns wieder eingekriegt haben, fällt mir auf, dass der Mond deine Augen einzigartig funkeln lässt. Wie eine Motte vom Licht werde ich davon angezogen und trete einen Schritt näher, um es besser zu sehen. Ich frage fasziniert, welche Augenfarbe du hast. Dabei lege ich ohne Nachzudenken meine Hände an dein Gesicht. Im Augenwinkel sehe ich, wie Fabian die Augenbrauen hebt, aber ich bin von deinem Blick gefesselt. Als Antwort auf meine Frage, öffnest du deine Augen so weit es geht und schaust zu mir hoch. In der dunklen Ecke sehen sie trotzdem schwarz aus, also stehst du für mich auf und trittst ins Licht. Ich muss mich auf Zehenspitzen stellen, um im Schein der Außenlampe endlich das helle Blau zu erkennen. Zufrieden, das Rätsel gelöst zu haben, lasse ich mich zu überschwänglich auf meine Fersen sinken und verliere das Gleichgewicht. Aber nicht lange, denn deine Hand stabilisiert wie selbstverständlich meinen Rücken. Hitze breitet sich von da aus in mir aus und ich realisiere, dass wir inzwischen alleine im Vorgarten stehen. Die Luft der Julinacht fühlt sich auf einmal drückend an und ich mich wieder nüchtern.
Marco:
Als du mein Gesicht berührt hast, wusste ich, dass ich dich haben muss. Jetzt sind wir endlich allein und das ist meine Chance. Deine Freudinnen lenken dich nicht mehr ab und ich bin Fabian endlich los. Hoffentlich versucht er wirklich diese Sina anzusprechen, genug Mut angetrunken hat er sich. Und ich habe Zeit für dich. Meine Hand scheint dich nicht zu stören, obwohl du schon lange wieder sicher stehst. Du lehnst dich sogar leicht dagegen und schaust zu mir hoch. Also wage ich vorsichtig den nächsten Schritt. Du kannst dich immer noch zurückzuziehen, falls du das nicht willst. Aber du siehst mich an, als ob du genau darauf wartest.
Anna:
Mein Blick wandert zwischen meinen neuen Favoriten – deinen Augen – und deinen vollen Lippen hin und her. Mein Mund fühlt sich auf einmal zu trocken an und ich lecke mir über die Unterlippe. Der Ausdruck in deinen Augen lässt sie kurz noch dunkler wirken. Während ich darüber nachdenke, was ich jetzt tun soll, landen deine Lippen auf meinen und die Zeit bleibt stehen. Ich bin friere kurz ein, dann schließen sich meine Augen reflexartig. Ich schmelze an deinen weichen Lippen und versinke schnell so tief in unserem Kuss, dass ich alles um uns herum vergesse. Ich nehme nur dich wahr. intensiviert. Du schmeckst nach Tabak und einem Hauch Minze. Dein Parfüm und dein warmer Körper hüllen mich in unsere eigene kleine Welt. Ich wurde schon öfter geküsst, aber noch nie hat das mehr als ein wohlig warmes Gefühl ausgelöst, wie eine leichte Brise. Du bist dagegen wie ein Sturm und ich lasse mich bereitwillig mitreißen. Selbst wenn ich es wollte, könnte ich meine Hände nicht davon abhalten, dich zu erforschen. Dein fester Oberkörper unter dem weichen Stoff deines T-Shirts. Die Bewegung deines Bizeps als deine Hände zu meinem Hintern gleiten. Zusammen mit deinem gierigen Mund fühlt es sich an wie viel zu viel und gleichzeitig ist es nicht genug. Du küsst mich fordernd und unkontrolliert. Ohne Technik, nur pure, ungezügelte Leidenschaft und es ist das perfekte Chaos. Wie ein Gewitter, das sich entlädt, während man gemütlich vor dem Kamin sitzt.
Ich weiß nicht, wie lange wir schon stehen und wild rumknutschen, aber irgendwann nehme ich hinter uns Gekicher wahr und öffne meine Augen. Du bemerkst auch, dass wir von Abby und Sina beobachtet werden und schlägst vor, dass wir woanders hingehen, um den neugierigen Blicken zu entkommen. Ich weiß nur, dass ich nicht aufhören will und stimme zu.
Marco:
Sina hat mich kritisch beäugt, seit du dich auf meinen Schoß gesetzt hast und jetzt schielt sie um die Häuserecke und beobachtet uns. Wahrscheinlich ist sie eifersüchtig, weil Fabian nicht in die Puschen kommt. Aber dafür habe ich jetzt keine Zeit. Ich habe ihm meinen Flachmann und zig Tipps gegeben, mehr kann ich nicht für ihn tun. Wir müssen jetzt hier weg, bevor die beiden mit ihrem kindischen Kichern die Stimmung versauen. Ich habe deine Schale geknackt, aber ich bin mir sicher, dass mich unter deiner Oberfläche noch mehr erwartet. Und das will ich entdecken. Und du willst mich genauso. Also werde ich dir geben, was du willst. Nur nicht hier.
Anna:
Mein Herz pocht wie wild und mein Verstand ist noch unfähig, zusammenhängende Gedanken zu bilden, als ich mich von dir ein Stück die Straße entlang führen lasse. Du murmelst etwas von einer Parkbank und ich erinnere mich vage, dass du auch in dieser Stadt wohnst, also folgen dir meine Beine wie programmiert, während mein Kopf verarbeitet, was du in meinem Körper auslöst. Als sich mein Herzschlag normalisiert hat, beginne ich deine Lippen auf meinen zu vermissen. Als ob es dir ebenso geht, gibst du die Suche auf, bleibst abrupt stehen und drehst dich zu mir um, sodass wir leicht aufeinanderprallen. Dein Mund landet wieder auf meinem und ich öffne meine Lippen, um deine Zunge willkommen zu heißen. Dein Kuss ist jetzt einnehmender, heißer als vorher. Das vertraute, elektrische Gefühl lässt mich mutiger sein. Ich komme dir mit meiner Zunge entgegen, beanspruche deinen Mund. Du greifst meinen Hinterkopf und ziehst mich näher zu dir. Deine grobe Hand in meinen Haaren sendet ein warmes Kribbeln in meinen Unterleib, dass zu einem sehnsüchtigen Ziehen wird. Meine Lippen landen härter auf deinen und ich ziehe deine Unterlippe zwischen meine Zähne. Du machst ein Geräusch, dass ich nicht deuten kann. Du lässt mir aber keine Zeit, darüber nachzudenken, weil deine Hand unter meinen Hintern rutscht und mich fester an dich zieht. Ich dachte nicht, dass ich dir noch näher kommen könnte, aber jetzt liegen unsere Hüften direkt aufeinander und das Ziehen zwischen meinen Beinen wird zu einem ungeduldigen Pochen. Ich versuche den Höhenunterschied zwischen uns auszugleichen, indem ich mich auf Zehenspitzen stelle. Du unterbrichst unseren Kuss, um dich meinem Hals zu widmen. Ich atme tief ein, nehme einen Lichtstrahl wahr und öffne die Augen. Dass wir direkt unter einer hellen Straßenlaterne stehen, ist mir bis jetzt entgangen.
Marco:
Verdammt, du fühlst dich so gut an. Hungrig und impulsiv. In meinem Kopf entstehen Bilder von meinem Schwanz in dir und ich kann ein Stöhnen nicht unterdrücken. Überhaupt kann ich mich bald gar nicht mehr kontrollieren. Ich will dich. Jetzt. Meine Hände pressen dich wie von selbst näher an mich und mein Ständer drückt schmerzhaft gegen meine Hose. Scheiße, das halte ich nicht lange aus. Neue Taktik. Ich lasse meine Hand nach vorne an deinen Hosenbund gleiten. Du zuckst zusammen und ich halte kurz inne, aber dann drängst du dich mit entgegen. Ich schiebe meine Hand langsam in deine enge Jeans. Ich spüre die Hitze, die von dir ausgeht und muss kurz durchatmen, bevor ich weitermache, um die Beherrschung nicht jetzt schon zu verlieren. Ich löse unseren Kuss und du schaust verschreckt zu mir auf. Die Laterne beleuchtet dein Gesicht mit allen Details. Deine prallen, nassen Lippen, die erhitzten Wangen und deine Augen, die mich groß anschauen. In deinem Blick blitzt kurz Unsicherheit auf, die aber schnell von gieriger Erwartung abgelöst wird. Als ob ich dir ein Eis versprochen habe und du ungeduldig wartest, es zu bekommen. Verstanden.
Anna:
Oh Gott! Was machst du da? Eine leise Stimme in mir protestiert verlegen und will, dass ich dich aufhalte. Ich ignoriere sie, weil sich das unglaublich gut anfühlt. Ich bedanke mich bei meinem Vergangenheits-Ich, frisch rasiert zu sein, auch wenn ich das fürs Umziehen vor den Mädels gemacht habe, weil wir bei Jasmin übernachten. Diese Gedanken und jeder Rest Hemmungen verschwinden in dem Moment, als deine Hand tiefer in meine Jeans rutscht. Jegliche Hirnfunktion setzt schlagartig aus. Aber bevor mich der Kurzschluss vollständig überrollt, ziehst du deine Hand zurück und löst deinen Mund von meinem. Ich falle auf meine Fersen zurück und suche in deinem Gesicht nach einer Erklärung, aber im Gegenlicht erkenne ich nur die Umrisse deiner Haare und deinen Brustkorb, der sich schwer atmend hebt und senkt. Ich denke kurz, dass etwas mit mir nicht stimmt, bevor ich abrupt nichts mehr denken kann, weil du deine Hand zurück in meine Hose schiebst. Es fühlt sich an, als würde sie gleichzeitig aus heißer Lava und Eis bestehen. Dieses Mal gehst du tiefer und ich komme dir entgegen, bis du den perfekten Punkt auf meinem Venushügel erreichst. Der Druck deiner Finger auf meinen Slip ist mehr, als ich ertragen kann. Es ist der vertraute Punkt, mit dem ich mich selbst zum Höhepunkt bringe, aber es ist mit deiner Hand ein völlig neues Gefühl. Gröber, intensiver. Ich gebe ein verzweifeltes Stöhnen von mir. Wenn ich dazu in der Lage wäre, hätte es mir peinlich sein können. Aber meine Wahrnehmung beschränkt sich auf die Bewegung deiner Finger zwischen meinen Beinen. Die ersten fremden Finger und ich will, dass du nie wieder aufhörst. Obwohl ich es eigentlich nicht aushalte. Dein Handballen auf meinem Venushügel übt genau die bittersüße Menge Druck aus, die mich wahnsinnig macht. Deine äußeren Finger liegen rechts und links. Die Fingerkuppen deiner gekrümmten Finger hält nur eine dünne Schicht Stoff vom Eindringen ab. Mein Körper fühlt sich zu eng an und ich habe das Gefühl, gleich zu explodieren. Gleichzeitig will ich, dass es genau so bleibt. Mich durchfährt ein Schauer, dann Hitze, dann Elektrizität. Ich verliere den Bezug zur Realität. Deine Hände unter meinem T-Shirt bemerke ich fast nicht. Nicht mal dann, als du meine Brüste knetest. Du hast die volle Kontrolle, spielst mich wie ein Instrument und ich würde jetzt alles tun, damit dieses Gefühl nie endet. Ich wimmere und reibe mich verzweifelt an deiner Hand. Ich versuche dir noch näher zu kommen, obwohl ich den Boden schon fast nicht mehr berühre.
Marco:
Ich schiebe mit dem Zeigefinger deinen Slip zur Seite und dringe langsam mit meinem Mittelfinger in dich ein. Du bist nicht nur feucht, sondern nass und deine Reaktion ist so heftig, dass ich Angst habe, wir beide könnten umfallen. Ich will das nicht auf dem Gehweg im Stehen beenden, also nehme ich meine Hand aus deiner Hose und stabilisiere deinen Stand. Du siehst mich verzweifelt an, aber weil deine Beine vor Anstrengung und Erregung schon zittern, stimmst du zu, einen besseren Platz zu suchen. Nach kurzer Zeit auf einem Feldweg erreichen wir einen Abhang am Waldrand. Das muss ausreichen, wir können beide nicht mehr warten. Ich küsse dich und du öffnest sofort willig deinen Mund und lässt dich von mir ins weiche Gras drücken. Der taubedeckte Boden fühlt sich im Kontrast zu deinem glühenden Körper unglaublich an. Ich bin kurz davor zu platzen. Ich stütze mich mit einer Hand am Hang ab, schiebe mit der anderen dein Oberteil hoch und öffne hastig deine Jeans. Noch bevor meine Finger ihr Ziel erreichen, hebst du dein Becken und drückst es mir begierig entgegen. Ich nehme meine Hand weg, um sie durch meine Hüfte zu ersetzen. Du stöhnst laut auf und kippst dein Becken rhythmisch gegen meins. Mein Schwanz zuckt vorfreudig. Ich halte das nicht länger aus.
Anna:
Mit einem gekeuchten: “Nimmst du die Pille?” in mein Ohr bringst du mich dazu, den ersten klaren Gedanken seit gefühlten Stunden zu fassen. Ich schaffe es aber nur, meinen Kopf zu schütteln. Ich merke, wie du um Beherrschung ringst und dich von mir hebst. Du atmest hörbar frustriert aus und ich habe Angst, dich enttäuscht zu haben. Aber du setzt dich neben mich, machst deine Hose zu und erklärst dabei, dass du kein Kondom dabei hast und jetzt Fabian nach einem fragen musst. Du wartest noch kurz, damit dein Ständer abklingt und läufst dann los. Ich bleibe alleine liegen und vermisse deine Wärme und deine Berührung. Erst jetzt sehe ich, wie schön es hier ist. Die Sonne geht gerade auf und taucht den Horizont in kräftige Farben. Gerade als ich mich an den Anblick gewöhnt habe und bevor ich realisieren kann, wie sichtbar und entblößt ich hier liege, höre ich deine Schritte auf dem Kies. Leicht außer Atem setzt dich neben mich ins Gras und küsst mich. Die Wärme deiner Lippen sendet direkt einen ein Stromschlag zwischen meine Beine und wir machen nahtlos da weiter, wo wir aufgehört haben. Ohne den Kuss zu lösen, rollst du dich auf mich, sodass die harte Beule in deiner Jeans auf meiner Mitte liegt. Fast automatisch winkle ich meine Beine an, und der Druck verlagert sich auf meinen sensibelsten Punkt. Ich dachte nicht, dass das möglich ist, aber dein Gewicht auf mir fühlt sich noch besser an, als deine Hände. Ich glaube, das ich es nicht mehr aushalte und dir scheint es genauso zu gehen, denn du löst dich aus unserem Kuss und setzt dich wieder neben mich. Du lächelst mich an, ziehst deine Jeans und deine Boxershort runter und ich versuche nicht zu starren, als dein Schwanz frei wippt. Ich will mir nicht anmerken lassen, dass es der erste ist, den ich sehe, aber du bist ohnehin damit beschäftigt, das Kondom überzuziehen. Es klappt nicht sofort, aber ich habe keine Ahnung, wie ich dir helfen kann, deswegen verhalte ich mich einfach ruhig, bis du es geschafft hast und mich zufrieden anstrahlst. Ich lächle etwas unsicher zurück, weil ich nicht weiß, wie es jetzt weitergeht.
Marco:
Endlich kann es losgehen. Der Abhang ist zu steil und rutschig, also dirigiere ich dich auf den Kiesweg. Du setzt dich breitbeinig hin, stützt dich mit den Armen nach hinten ab und siehst mir gespannt zu, als ich meine Hose und Boxershort abstreife. Ich ziehe deine Hose samt Slip nach unten. Ich teste kurz, was die angenehmste Position auf den Steinen ist und sitze dir schließlich mit angewinkelten Beinen gegenüber. Ich küsse dich und rutsche näher, um mit meiner Hand deine Vulva zu erreichen. Ich streiche von oben nach unten und spüre die warme feuchte Hitze. Ich spüre, wie sich dein Atem beschleunigt. Du bist bereit. Und ich auch. Ich hebe mein Becken an, um den richtigen Winkel zu finden und sehe in deinen Augen kurz Angst aufblitzen. Das ist nichts neues für mich, vor der Größe meines Teils haben alle Respekt. Nicht nur beim Sex. Ich nehme die verstohlenen Blicke auch in der Mannschaftsdusche wahr. Ich werde ganz vorsichtig sein. Ich setze meine Eichel an deinen Eingang und merke, dass der sanfte Druck nicht ausreicht. Du bist so eng, aber siehst mich erwartungsvoll an, also wende ich mehr Kraft auf. Wir keuchen beide auf, als meine Spitze in dich rutscht. Ich optimiere kurz meine Position, um besser eindringen zu können. Ich fange ganz langsam an. Du fühlst dich so geil an und ich will nicht sofort kommen.
Anna:
Ich hoffe, dass du so fokussiert bist, wie du aussiehst und nicht bemerkst, dass mein Herz vor Aufregung rast, seit mir klar geworden ist, dass das jetzt wirklich passiert. Als du den kurzen Widerstand endlich überwindest, bin ich erleichtert und fühle den kurzen Schmerz kaum. Er wird sofort durch das unbeschreibliche Gefühl ersetzt, dass dein Schwanz in mir auslöst. Dass es sich so gut anfühlt, übersteigt alle meine Vorstellungen. Die perfekte Mischung aus Druck und Reibung ist überwältigend und die Empfindung so viel für mich, dass ich meinen Kopf in den Nacken legen und meine Augen schließen muss. Raum und Zeit verschwimmen hinter dem Feuerwerk in meinem Körper. Nach einer Zeit komme ich wieder soweit klar, dass ich dir in die Augen schauen kann und bin mir sicher, dass sich nichts besser anfühlen kann als das.
Marco:
Das Licht der Morgendämmerung beleuchtet dich von hinten. Im Schein Vor dieser Kulisse siehst du aus wie eine Göttin. Du genießt sichtlich, wie ich meine lange Härte wieder und wieder in dir verschwinden lasse. Hältst mit deinem Becken dagegen und ich spüre, wie die Muskulatur in dir meinen Schwanz umklammert. Das ist mein Zeichen, dass die Schonzeit vorbei ist. Ich schalte einen Gang hoch.
Anna:
Dein Blick verdunkelt sich und das ist die einzige Vorwarnung, die ich bekomme. Du fängst an, härter zu stoßen. Roher. Die Kieselsteine scheuern an meinem Hintern, aber das interessiert mich nicht. Durch die gesteigerte Reibung fühlt sich dein Schwanz noch größer an. Meine Atmung besteht nur noch aus Keuchen und mein Stöhnen wird immer lauter. Scheiß drauf, ob uns jemand hört. Das scheint dir nicht zu reichen, denn du veränderst leicht den Winkel und erhöhst das Tempo. Deine Hüfte prallt immer heftiger auf meine und ich fühle eine neue Art von Schmerz. Du dringst so noch tiefer ein und stößt hinten an. Gerade als ich mich frage, wie lange ich das aushalten kann, wird dein Rhythmus ungleichmäßig und deine Bewegungen unkontrollierter. Dein Atem gerät ins Stocken. Mit ein paar groben Stößen und einem rauen “Ooh Gott!” kommst du in mir. Gut, dass deine Augen dabei geschlossen sind. Das Gefühl überfordert mich nämlich und ich verliere kurz die Kontrolle über meine Mimik, bevor ein breites Grinsen mein Gesicht erobert. Ich habe mich entschieden: dein Schwanz, der in mir zuckt, ist das beste Gefühl von allen.
Wir lösen uns voneinander, du wirst das Kondom los und wir befreien unsere Hintern kichernd von Kieselsteinen. Langsam kehren meine Gedanken in die Realität zurück. Mit einem Gefühl von Befreiung betrachte ich kurz den roten Fleck in meinem Slip, bevor ich ihn wieder anziehe. Du wartest auf mich und wir laufen nebeneinander zurück. Wir sagen nichts, weil man diesem Moment mit keinem Wort etwas hinzufügen könnte. Mit einem letzten innigen Kuss vor Jasmins Haustür verabschiedest du dich und ich höre schon eine von meinen Freundinnen besorgt meinen Namen rufen. Wie lange waren wir eigentlich weg?
Anna:
Ich gebe mein Mikrofon an die nächste ab und will mich wieder hinsetzen. Da nehme ich dich zum ersten Mal wahr. Blond, groß und ein paar Jahre älter als ich. Und du sitzt auf meinem Platz. Fürs Singen habe ich mir schon Mut angetrunken, also gehe ich direkt auf dich zu, baue mich vor dir auf und frage, wer du eigentlich bist. Von meiner Empörung nur kurz irritiert, sagst du mit einem Grinsen einfach nur: “Marco”, als ob das ausreichen würde. Mein Klassenkamerad Fabian sitzt neben dir und hält der Situation und meinen auffordernden Blick wohl nicht so gut stand wie du. Er erklärt schnell, dass du mit der Hälfte der Jungs hier Fußball spielst. Ihr habt festgestellt, dass nach dem Training alle herkommen und es war für Jasmin okay, dass du mitkommst, obwohl du nicht eingeladen warst. Ich unterdrücke den kurzen Anflug von Mitleid und meine wieder an dich gewandt, dass du auf meinem Platz sitzt. Mental baue ich meine Schilde auf. Ich mache mich innerlich bereit, zu argumentieren, warum mir der Platz neben meiner besten Freundin zusteht. Ich will auf keinen Fall bei jemandem sitzen, den ich nicht leiden kann. Zu meiner Überraschung zuckst du nur mit deinen breiten Schultern und schlägst vor, dass ich mich auf deinen Schoß setze. Damit nimmst du mir komplett den Wind aus den Segeln. Erleichtert, nicht woanders sitzen zu müssen, verbuche ich das als Sieg und meine Laune schlägt umgehend ins Positive um. Also setze ich mich quer auf deine Beine, sodass ich den Fernseher und den anderen beim Singen zusehen kann. Die Frage, ob ich dich überhaupt leiden kann, schiebe ich so schnell aus meinem Kopf, wie sie erschienen ist und zwinge mich zu einem neutralen Gesichtsausdruck. Du fängst mit Fabian ein Gespräch über Fußball an, was ich schnell gelangweilt ausblende.
Marco:
Fabian hat mich zu diesem Geburtstag mitgeschleppt, damit ich ihm dabei helfe, bei Sina zu landen, von der er ununterbrochen spricht. Jetzt sitzen wir am selben Tisch wie sie und er hat noch kein Wort mit ihr gewechselt. Wenn ich das gewusst hätte, und dass ich der Älteste hier bin, wäre ich nicht mitgekommen. Außer ein paar aus der Mannschaft kenne ich niemanden und fange an mich zu langweilen. Da stehst du plötzlich vor mir mit verschränkten Armen. Dein Gesichtsausdruck soll wohl einschüchternd wirken, lässt dich aber einfach knuffig aussehen. Dein ernster Tonfall amüsiert mich, als du behauptest, das sei dein Platz. “Ich habe aber keine Lust aufzustehen, also wenn du unbedingt hier sitzen willst, musst du auf meinen Schoß sitzen.”, höre ich mich sagen. Überzeugt, dass unsere Interaktion damit beendet ist, drehe ich meinen Kopf wieder zu Fabian und stelle ihm eine Frage zu unserem Training heute. Ich behalte aber nicht, was er antwortet, weil du dich in diesem Moment schwungvoll auf mich setzt. Deine langen Haare hängen direkt neben meinem Gesicht und duften nach Vanille. Ich versuche, keine Reaktion zu zeigen und den Faden des Gesprächs wiederzufinden. Ich hätte niemals gedacht, dass du das wirklich durchziehst. Aber jetzt kann ich keinen Rückzieher machen, also tue ich so, als würde es mir nichts ausmachen. Macht es mir was aus? Immerhin ist mir jetzt nicht mehr langweilig…
Anna:
Während eines Songs, den ich nicht mag, wende ich den Blick vom Fernseher ab und nehme die Flasche von Sina entgegen, die sie gerade herum gibt. Ich nehme einen großen Schluck und bemerke, dass du mich ansiehst. Mir wird mir kurz bewusst, dass ich auf dem Schoß eines Fremden sitze. Da ich gerade Alkohol trinke, habe ich wenigstens eine Ausrede, rot zu werden. Ich setze ab und mein Blick trifft deinen, der mich immer noch fixiert. Um dem auszuweichen, halte ich dir die Flasche entgegen. Du fragst, was das ist und mir fällt auf, dass ich das nicht beantworten kann. Sinas Mutter hat sie uns gekauft, aber das will ich nicht zugeben, also sage ich nur: “Trink einfach und gib weiter.” Du stellst zum Glück keine weiteren Fragen und setzt die Flasche an deinen Mund. Mein Blick bleibt einen Moment zu lange an deinen Lippen hängen, während du trinkst. Von Fabian ertappt, drehe ich mich schnell zu Sina um, die zu meinem Glück vorschlägt, dass wir nochmal Karaoke singen. Sobald wir außer Hörweite sind, fragt sie skeptisch, warum ich auf deinem Schoß sitze. Ich überzeuge sie, dass es nur ein Sitzplatz und nichts dabei ist. Ich werde vor ihr (und mir selbst) sicher nicht eingestehen, dass du verdammt gut riechst.
Die Party verläuft wie jede in der Realschulzeit. Neben der Stimmung steigt die Temperatur im Raum und es zieht uns nach draußen. Abby winkt Sina und mich aufgeregt zu sich, weil sie uns etwas erzählen will. Also folgen wir ihr um die Ecke des Einfamilienhauses. Der Alkohol zeigt seine Wirkung und es fällt mir schwer mich auf das Getuschel über irgendjemanden aus der Klasse zu konzentrieren. Also versuche ich, überschüssige Energie loszuwerden. Ich frage die beiden, ob sie glauben, dass ich noch ein Rad schlagen kann und beide trauen es mir nicht zu.
Marco:
Ich sehe, du um die Ecke des Hauses kommst und mach mir kurz Sorgen, ob es dir nicht gut geht. Ich habe mich mit Fabian zurückgezogen, damit er nicht beim Rauchen erwischt wird. Ich bedeute ihm, leise zu sein, damit du uns nicht bemerkst. Ich überlege, was ich tun könnte, um dich aus der Fassung zu bringen. Mir ist wieder langweilig, seit du aufgestanden bist, also brauche ich einen neuen Grund, dir näher zu kommen. Ich will gerade aufstehen, als ich erkenne, was du probierst und sitzenbleibe. Ich muss mich zusammenreißen, um nicht zu lachen, als du ganz konzentriert Schwung holst.
Anna:
Das kann ich so nicht stehen lassen. Also laufe ich auf den Rasen im Vorgarten und Hebe die Arme über den Kopf. Punkte für eine saubere Ausführung hätte ich nicht erhalten, aber ich bin nicht umgefallen, deshalb grinse ich triumphierend nach meiner Landung. Als ich das frisch gemähte Gras von meinen Hände abklopfe, nehme ich eine Bewegung bei der Haustür wahr. Du sitzt mit Fabian auf der dunklen Treppe zur Haustür und begegnest sichtlich amüsiert meinem Blick. Wie ferngesteuert, laufe ich direkt auf dich zu. Durch die Stufen stehe ich etwas über Augenhöhe vor dir. Du ziehst langsam an deiner Zigarette und siehst mich an, als ob du auf die nächste Show-Einlage wartest. Ich frage gespielt entsetzt, ob du mich etwa auslachst. Fabian prustet, als du ironisch “Neeein, niemals.” antwortest und wir müssen alle drei herzhaft lachen. Als wir uns wieder eingekriegt haben, fällt mir auf, dass der Mond deine Augen einzigartig funkeln lässt. Wie eine Motte vom Licht werde ich davon angezogen und trete einen Schritt näher, um es besser zu sehen. Ich frage fasziniert, welche Augenfarbe du hast. Dabei lege ich ohne Nachzudenken meine Hände an dein Gesicht. Im Augenwinkel sehe ich, wie Fabian die Augenbrauen hebt, aber ich bin von deinem Blick gefesselt. Als Antwort auf meine Frage, öffnest du deine Augen so weit es geht und schaust zu mir hoch. In der dunklen Ecke sehen sie trotzdem schwarz aus, also stehst du für mich auf und trittst ins Licht. Ich muss mich auf Zehenspitzen stellen, um im Schein der Außenlampe endlich das helle Blau zu erkennen. Zufrieden, das Rätsel gelöst zu haben, lasse ich mich zu überschwänglich auf meine Fersen sinken und verliere das Gleichgewicht. Aber nicht lange, denn deine Hand stabilisiert wie selbstverständlich meinen Rücken. Hitze breitet sich von da aus in mir aus und ich realisiere, dass wir inzwischen alleine im Vorgarten stehen. Die Luft der Julinacht fühlt sich auf einmal drückend an und ich mich wieder nüchtern.
Marco:
Als du mein Gesicht berührt hast, wusste ich, dass ich dich haben muss. Jetzt sind wir endlich allein und das ist meine Chance. Deine Freudinnen lenken dich nicht mehr ab und ich bin Fabian endlich los. Hoffentlich versucht er wirklich diese Sina anzusprechen, genug Mut angetrunken hat er sich. Und ich habe Zeit für dich. Meine Hand scheint dich nicht zu stören, obwohl du schon lange wieder sicher stehst. Du lehnst dich sogar leicht dagegen und schaust zu mir hoch. Also wage ich vorsichtig den nächsten Schritt. Du kannst dich immer noch zurückzuziehen, falls du das nicht willst. Aber du siehst mich an, als ob du genau darauf wartest.
Anna:
Mein Blick wandert zwischen meinen neuen Favoriten – deinen Augen – und deinen vollen Lippen hin und her. Mein Mund fühlt sich auf einmal zu trocken an und ich lecke mir über die Unterlippe. Der Ausdruck in deinen Augen lässt sie kurz noch dunkler wirken. Während ich darüber nachdenke, was ich jetzt tun soll, landen deine Lippen auf meinen und die Zeit bleibt stehen. Ich bin friere kurz ein, dann schließen sich meine Augen reflexartig. Ich schmelze an deinen weichen Lippen und versinke schnell so tief in unserem Kuss, dass ich alles um uns herum vergesse. Ich nehme nur dich wahr. intensiviert. Du schmeckst nach Tabak und einem Hauch Minze. Dein Parfüm und dein warmer Körper hüllen mich in unsere eigene kleine Welt. Ich wurde schon öfter geküsst, aber noch nie hat das mehr als ein wohlig warmes Gefühl ausgelöst, wie eine leichte Brise. Du bist dagegen wie ein Sturm und ich lasse mich bereitwillig mitreißen. Selbst wenn ich es wollte, könnte ich meine Hände nicht davon abhalten, dich zu erforschen. Dein fester Oberkörper unter dem weichen Stoff deines T-Shirts. Die Bewegung deines Bizeps als deine Hände zu meinem Hintern gleiten. Zusammen mit deinem gierigen Mund fühlt es sich an wie viel zu viel und gleichzeitig ist es nicht genug. Du küsst mich fordernd und unkontrolliert. Ohne Technik, nur pure, ungezügelte Leidenschaft und es ist das perfekte Chaos. Wie ein Gewitter, das sich entlädt, während man gemütlich vor dem Kamin sitzt.
Ich weiß nicht, wie lange wir schon stehen und wild rumknutschen, aber irgendwann nehme ich hinter uns Gekicher wahr und öffne meine Augen. Du bemerkst auch, dass wir von Abby und Sina beobachtet werden und schlägst vor, dass wir woanders hingehen, um den neugierigen Blicken zu entkommen. Ich weiß nur, dass ich nicht aufhören will und stimme zu.
Marco:
Sina hat mich kritisch beäugt, seit du dich auf meinen Schoß gesetzt hast und jetzt schielt sie um die Häuserecke und beobachtet uns. Wahrscheinlich ist sie eifersüchtig, weil Fabian nicht in die Puschen kommt. Aber dafür habe ich jetzt keine Zeit. Ich habe ihm meinen Flachmann und zig Tipps gegeben, mehr kann ich nicht für ihn tun. Wir müssen jetzt hier weg, bevor die beiden mit ihrem kindischen Kichern die Stimmung versauen. Ich habe deine Schale geknackt, aber ich bin mir sicher, dass mich unter deiner Oberfläche noch mehr erwartet. Und das will ich entdecken. Und du willst mich genauso. Also werde ich dir geben, was du willst. Nur nicht hier.
Anna:
Mein Herz pocht wie wild und mein Verstand ist noch unfähig, zusammenhängende Gedanken zu bilden, als ich mich von dir ein Stück die Straße entlang führen lasse. Du murmelst etwas von einer Parkbank und ich erinnere mich vage, dass du auch in dieser Stadt wohnst, also folgen dir meine Beine wie programmiert, während mein Kopf verarbeitet, was du in meinem Körper auslöst. Als sich mein Herzschlag normalisiert hat, beginne ich deine Lippen auf meinen zu vermissen. Als ob es dir ebenso geht, gibst du die Suche auf, bleibst abrupt stehen und drehst dich zu mir um, sodass wir leicht aufeinanderprallen. Dein Mund landet wieder auf meinem und ich öffne meine Lippen, um deine Zunge willkommen zu heißen. Dein Kuss ist jetzt einnehmender, heißer als vorher. Das vertraute, elektrische Gefühl lässt mich mutiger sein. Ich komme dir mit meiner Zunge entgegen, beanspruche deinen Mund. Du greifst meinen Hinterkopf und ziehst mich näher zu dir. Deine grobe Hand in meinen Haaren sendet ein warmes Kribbeln in meinen Unterleib, dass zu einem sehnsüchtigen Ziehen wird. Meine Lippen landen härter auf deinen und ich ziehe deine Unterlippe zwischen meine Zähne. Du machst ein Geräusch, dass ich nicht deuten kann. Du lässt mir aber keine Zeit, darüber nachzudenken, weil deine Hand unter meinen Hintern rutscht und mich fester an dich zieht. Ich dachte nicht, dass ich dir noch näher kommen könnte, aber jetzt liegen unsere Hüften direkt aufeinander und das Ziehen zwischen meinen Beinen wird zu einem ungeduldigen Pochen. Ich versuche den Höhenunterschied zwischen uns auszugleichen, indem ich mich auf Zehenspitzen stelle. Du unterbrichst unseren Kuss, um dich meinem Hals zu widmen. Ich atme tief ein, nehme einen Lichtstrahl wahr und öffne die Augen. Dass wir direkt unter einer hellen Straßenlaterne stehen, ist mir bis jetzt entgangen.
Marco:
Verdammt, du fühlst dich so gut an. Hungrig und impulsiv. In meinem Kopf entstehen Bilder von meinem Schwanz in dir und ich kann ein Stöhnen nicht unterdrücken. Überhaupt kann ich mich bald gar nicht mehr kontrollieren. Ich will dich. Jetzt. Meine Hände pressen dich wie von selbst näher an mich und mein Ständer drückt schmerzhaft gegen meine Hose. Scheiße, das halte ich nicht lange aus. Neue Taktik. Ich lasse meine Hand nach vorne an deinen Hosenbund gleiten. Du zuckst zusammen und ich halte kurz inne, aber dann drängst du dich mit entgegen. Ich schiebe meine Hand langsam in deine enge Jeans. Ich spüre die Hitze, die von dir ausgeht und muss kurz durchatmen, bevor ich weitermache, um die Beherrschung nicht jetzt schon zu verlieren. Ich löse unseren Kuss und du schaust verschreckt zu mir auf. Die Laterne beleuchtet dein Gesicht mit allen Details. Deine prallen, nassen Lippen, die erhitzten Wangen und deine Augen, die mich groß anschauen. In deinem Blick blitzt kurz Unsicherheit auf, die aber schnell von gieriger Erwartung abgelöst wird. Als ob ich dir ein Eis versprochen habe und du ungeduldig wartest, es zu bekommen. Verstanden.
Anna:
Oh Gott! Was machst du da? Eine leise Stimme in mir protestiert verlegen und will, dass ich dich aufhalte. Ich ignoriere sie, weil sich das unglaublich gut anfühlt. Ich bedanke mich bei meinem Vergangenheits-Ich, frisch rasiert zu sein, auch wenn ich das fürs Umziehen vor den Mädels gemacht habe, weil wir bei Jasmin übernachten. Diese Gedanken und jeder Rest Hemmungen verschwinden in dem Moment, als deine Hand tiefer in meine Jeans rutscht. Jegliche Hirnfunktion setzt schlagartig aus. Aber bevor mich der Kurzschluss vollständig überrollt, ziehst du deine Hand zurück und löst deinen Mund von meinem. Ich falle auf meine Fersen zurück und suche in deinem Gesicht nach einer Erklärung, aber im Gegenlicht erkenne ich nur die Umrisse deiner Haare und deinen Brustkorb, der sich schwer atmend hebt und senkt. Ich denke kurz, dass etwas mit mir nicht stimmt, bevor ich abrupt nichts mehr denken kann, weil du deine Hand zurück in meine Hose schiebst. Es fühlt sich an, als würde sie gleichzeitig aus heißer Lava und Eis bestehen. Dieses Mal gehst du tiefer und ich komme dir entgegen, bis du den perfekten Punkt auf meinem Venushügel erreichst. Der Druck deiner Finger auf meinen Slip ist mehr, als ich ertragen kann. Es ist der vertraute Punkt, mit dem ich mich selbst zum Höhepunkt bringe, aber es ist mit deiner Hand ein völlig neues Gefühl. Gröber, intensiver. Ich gebe ein verzweifeltes Stöhnen von mir. Wenn ich dazu in der Lage wäre, hätte es mir peinlich sein können. Aber meine Wahrnehmung beschränkt sich auf die Bewegung deiner Finger zwischen meinen Beinen. Die ersten fremden Finger und ich will, dass du nie wieder aufhörst. Obwohl ich es eigentlich nicht aushalte. Dein Handballen auf meinem Venushügel übt genau die bittersüße Menge Druck aus, die mich wahnsinnig macht. Deine äußeren Finger liegen rechts und links. Die Fingerkuppen deiner gekrümmten Finger hält nur eine dünne Schicht Stoff vom Eindringen ab. Mein Körper fühlt sich zu eng an und ich habe das Gefühl, gleich zu explodieren. Gleichzeitig will ich, dass es genau so bleibt. Mich durchfährt ein Schauer, dann Hitze, dann Elektrizität. Ich verliere den Bezug zur Realität. Deine Hände unter meinem T-Shirt bemerke ich fast nicht. Nicht mal dann, als du meine Brüste knetest. Du hast die volle Kontrolle, spielst mich wie ein Instrument und ich würde jetzt alles tun, damit dieses Gefühl nie endet. Ich wimmere und reibe mich verzweifelt an deiner Hand. Ich versuche dir noch näher zu kommen, obwohl ich den Boden schon fast nicht mehr berühre.
Marco:
Ich schiebe mit dem Zeigefinger deinen Slip zur Seite und dringe langsam mit meinem Mittelfinger in dich ein. Du bist nicht nur feucht, sondern nass und deine Reaktion ist so heftig, dass ich Angst habe, wir beide könnten umfallen. Ich will das nicht auf dem Gehweg im Stehen beenden, also nehme ich meine Hand aus deiner Hose und stabilisiere deinen Stand. Du siehst mich verzweifelt an, aber weil deine Beine vor Anstrengung und Erregung schon zittern, stimmst du zu, einen besseren Platz zu suchen. Nach kurzer Zeit auf einem Feldweg erreichen wir einen Abhang am Waldrand. Das muss ausreichen, wir können beide nicht mehr warten. Ich küsse dich und du öffnest sofort willig deinen Mund und lässt dich von mir ins weiche Gras drücken. Der taubedeckte Boden fühlt sich im Kontrast zu deinem glühenden Körper unglaublich an. Ich bin kurz davor zu platzen. Ich stütze mich mit einer Hand am Hang ab, schiebe mit der anderen dein Oberteil hoch und öffne hastig deine Jeans. Noch bevor meine Finger ihr Ziel erreichen, hebst du dein Becken und drückst es mir begierig entgegen. Ich nehme meine Hand weg, um sie durch meine Hüfte zu ersetzen. Du stöhnst laut auf und kippst dein Becken rhythmisch gegen meins. Mein Schwanz zuckt vorfreudig. Ich halte das nicht länger aus.
Anna:
Mit einem gekeuchten: “Nimmst du die Pille?” in mein Ohr bringst du mich dazu, den ersten klaren Gedanken seit gefühlten Stunden zu fassen. Ich schaffe es aber nur, meinen Kopf zu schütteln. Ich merke, wie du um Beherrschung ringst und dich von mir hebst. Du atmest hörbar frustriert aus und ich habe Angst, dich enttäuscht zu haben. Aber du setzt dich neben mich, machst deine Hose zu und erklärst dabei, dass du kein Kondom dabei hast und jetzt Fabian nach einem fragen musst. Du wartest noch kurz, damit dein Ständer abklingt und läufst dann los. Ich bleibe alleine liegen und vermisse deine Wärme und deine Berührung. Erst jetzt sehe ich, wie schön es hier ist. Die Sonne geht gerade auf und taucht den Horizont in kräftige Farben. Gerade als ich mich an den Anblick gewöhnt habe und bevor ich realisieren kann, wie sichtbar und entblößt ich hier liege, höre ich deine Schritte auf dem Kies. Leicht außer Atem setzt dich neben mich ins Gras und küsst mich. Die Wärme deiner Lippen sendet direkt einen ein Stromschlag zwischen meine Beine und wir machen nahtlos da weiter, wo wir aufgehört haben. Ohne den Kuss zu lösen, rollst du dich auf mich, sodass die harte Beule in deiner Jeans auf meiner Mitte liegt. Fast automatisch winkle ich meine Beine an, und der Druck verlagert sich auf meinen sensibelsten Punkt. Ich dachte nicht, dass das möglich ist, aber dein Gewicht auf mir fühlt sich noch besser an, als deine Hände. Ich glaube, das ich es nicht mehr aushalte und dir scheint es genauso zu gehen, denn du löst dich aus unserem Kuss und setzt dich wieder neben mich. Du lächelst mich an, ziehst deine Jeans und deine Boxershort runter und ich versuche nicht zu starren, als dein Schwanz frei wippt. Ich will mir nicht anmerken lassen, dass es der erste ist, den ich sehe, aber du bist ohnehin damit beschäftigt, das Kondom überzuziehen. Es klappt nicht sofort, aber ich habe keine Ahnung, wie ich dir helfen kann, deswegen verhalte ich mich einfach ruhig, bis du es geschafft hast und mich zufrieden anstrahlst. Ich lächle etwas unsicher zurück, weil ich nicht weiß, wie es jetzt weitergeht.
Marco:
Endlich kann es losgehen. Der Abhang ist zu steil und rutschig, also dirigiere ich dich auf den Kiesweg. Du setzt dich breitbeinig hin, stützt dich mit den Armen nach hinten ab und siehst mir gespannt zu, als ich meine Hose und Boxershort abstreife. Ich ziehe deine Hose samt Slip nach unten. Ich teste kurz, was die angenehmste Position auf den Steinen ist und sitze dir schließlich mit angewinkelten Beinen gegenüber. Ich küsse dich und rutsche näher, um mit meiner Hand deine Vulva zu erreichen. Ich streiche von oben nach unten und spüre die warme feuchte Hitze. Ich spüre, wie sich dein Atem beschleunigt. Du bist bereit. Und ich auch. Ich hebe mein Becken an, um den richtigen Winkel zu finden und sehe in deinen Augen kurz Angst aufblitzen. Das ist nichts neues für mich, vor der Größe meines Teils haben alle Respekt. Nicht nur beim Sex. Ich nehme die verstohlenen Blicke auch in der Mannschaftsdusche wahr. Ich werde ganz vorsichtig sein. Ich setze meine Eichel an deinen Eingang und merke, dass der sanfte Druck nicht ausreicht. Du bist so eng, aber siehst mich erwartungsvoll an, also wende ich mehr Kraft auf. Wir keuchen beide auf, als meine Spitze in dich rutscht. Ich optimiere kurz meine Position, um besser eindringen zu können. Ich fange ganz langsam an. Du fühlst dich so geil an und ich will nicht sofort kommen.
Anna:
Ich hoffe, dass du so fokussiert bist, wie du aussiehst und nicht bemerkst, dass mein Herz vor Aufregung rast, seit mir klar geworden ist, dass das jetzt wirklich passiert. Als du den kurzen Widerstand endlich überwindest, bin ich erleichtert und fühle den kurzen Schmerz kaum. Er wird sofort durch das unbeschreibliche Gefühl ersetzt, dass dein Schwanz in mir auslöst. Dass es sich so gut anfühlt, übersteigt alle meine Vorstellungen. Die perfekte Mischung aus Druck und Reibung ist überwältigend und die Empfindung so viel für mich, dass ich meinen Kopf in den Nacken legen und meine Augen schließen muss. Raum und Zeit verschwimmen hinter dem Feuerwerk in meinem Körper. Nach einer Zeit komme ich wieder soweit klar, dass ich dir in die Augen schauen kann und bin mir sicher, dass sich nichts besser anfühlen kann als das.
Marco:
Das Licht der Morgendämmerung beleuchtet dich von hinten. Im Schein Vor dieser Kulisse siehst du aus wie eine Göttin. Du genießt sichtlich, wie ich meine lange Härte wieder und wieder in dir verschwinden lasse. Hältst mit deinem Becken dagegen und ich spüre, wie die Muskulatur in dir meinen Schwanz umklammert. Das ist mein Zeichen, dass die Schonzeit vorbei ist. Ich schalte einen Gang hoch.
Anna:
Dein Blick verdunkelt sich und das ist die einzige Vorwarnung, die ich bekomme. Du fängst an, härter zu stoßen. Roher. Die Kieselsteine scheuern an meinem Hintern, aber das interessiert mich nicht. Durch die gesteigerte Reibung fühlt sich dein Schwanz noch größer an. Meine Atmung besteht nur noch aus Keuchen und mein Stöhnen wird immer lauter. Scheiß drauf, ob uns jemand hört. Das scheint dir nicht zu reichen, denn du veränderst leicht den Winkel und erhöhst das Tempo. Deine Hüfte prallt immer heftiger auf meine und ich fühle eine neue Art von Schmerz. Du dringst so noch tiefer ein und stößt hinten an. Gerade als ich mich frage, wie lange ich das aushalten kann, wird dein Rhythmus ungleichmäßig und deine Bewegungen unkontrollierter. Dein Atem gerät ins Stocken. Mit ein paar groben Stößen und einem rauen “Ooh Gott!” kommst du in mir. Gut, dass deine Augen dabei geschlossen sind. Das Gefühl überfordert mich nämlich und ich verliere kurz die Kontrolle über meine Mimik, bevor ein breites Grinsen mein Gesicht erobert. Ich habe mich entschieden: dein Schwanz, der in mir zuckt, ist das beste Gefühl von allen.
Wir lösen uns voneinander, du wirst das Kondom los und wir befreien unsere Hintern kichernd von Kieselsteinen. Langsam kehren meine Gedanken in die Realität zurück. Mit einem Gefühl von Befreiung betrachte ich kurz den roten Fleck in meinem Slip, bevor ich ihn wieder anziehe. Du wartest auf mich und wir laufen nebeneinander zurück. Wir sagen nichts, weil man diesem Moment mit keinem Wort etwas hinzufügen könnte. Mit einem letzten innigen Kuss vor Jasmins Haustür verabschiedest du dich und ich höre schon eine von meinen Freundinnen besorgt meinen Namen rufen. Wie lange waren wir eigentlich weg?
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