Erotische Geschichten

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Wochenendausflug nach London

4,6 von 5 Sternen
Es stimmte was sie über London sagten. Der Himmel war seit ihrer Ankunft vor 2 Tagen ununterbrochen grau, schwer und eher häufiger als seltener nieselte es wild im Wind herab. Die Regentropfen stachen mir kalt auf die geröteten Wangen. Die Kapuze meines schwarzen Regenparkas tiefer ins Gesicht ziehend, hackte ich mich bei meiner Freundin Angelina ein und drückte diese leicht in die rechte Nebenstraße. Zum Glück verfügte zumindest einer über einen Orientierungssinn.

„Die Aufführung war einfach unglaublich! Wie anmutig die Tänzer waren, mit ihren Kostümen und die Gazellen oder was das gewesen sein soll, einfach wow!“, Angelina quasselte ununterbrochen von dem Theaterstück „König der Löwen“, den wir beiden grade im London Lyceum Theatre gesehen haben. „Wie fandest du’s Lilly?“.
„Ich denke…“, lächelte ich sie an während ich meinen Parka auf den Stuhl warf und sie aufs Bett zerrte auf dem wir uns rücklinks fallen ließen, „dass es ein perfekter Einstieg für den heutigen Abend war. Es war echt einfach nur… anmutig und künstlerisch. Genau wegen sowas sind wir doch hierhergekommen, um uns an den gebildeten Sitten der Britten zu ergötzen.“ Angi’s braune Locken kitzelten an meinem kalten Ohr, während sie sich lachend zu mir drehte. „Sie reden aber geschwollen daher, Frau Hochnäsigkeit. Wir haben erst 10 Uhr, haben Sie Lust darauf die viel nobleren Kneipen und Bars Londons mit mir zu erkunden und ein paar überteuerte Cocktails zu trinken?“. Ich zog die Augenbrauen hoch und legte ein übertrieben überraschtes Gesicht auf. „Frau Schnapsdrossel, Sie lassen auch keine Gelegenheit aus um sich zu betrinken.“
„Du kennst mich doch.“, zwinkerte Angi mir zu, während sie aufsprang und zum Kleiderschrank rannte.

Das Hotelzimmer war klein, aber sauber, mit Fernseher und einem großen, bequemen Doppelbett, welches wir uns teilten und auf dem ich mich mit einem kleinen Handspiegel schminkte. Angi brauchte immer Ewigkeiten zum Fertigmachen, deshalb durfte sie auch den Badezimmerspiegel haben. Sie würde wahrscheinlich irgendeinen kurzen, glitzernden Fummel und hochhackige Pumps anziehen und ich wollte mithalten, auch wenn das eigentlich nicht meinem Geschmack entsprach. Nach eifrigem Überlegen wählte ich ein hochgeschlossenes schwarzes Kleid mit einem Tellerrock, langen Ärmeln und einem tief ausgeschnittenen Rücken. Dazu niedliche schwarze Riemchenenpumps und meine allerliebste Strumpfhose. Sie war leicht durchsichtig/schwarz mit einer dünnen schwarzen Linie die von meinem Po zu meinen Fersen führte. Noch die langen braunen Haare glätten und mit Eyeliner die fast schwarzen Augen betonen.
„Also wenn ich dich so an der Bar stehen sehen würde, würde ich dich sofort mit auf mein Hotelzimmer nehmen.“, schnurrte Angi während sie mir die Haare vom Rücken über die Schultern zog. „Außer du stehst eher auf große, elegante Models.“, gab ich das Kompliment zurück und setzte noch einen drauf, „Trägst du einen Push-Up BH, oder warum springen mir die Zwei da so ins Gesicht?“. „Heute Nacht hat Mama Lust auf ein bisschen Zucker!“, mit den Schultern wackelnd schnappte sie sich ihre Jacke und stolzierte zur Tür.

Wir waren schon ein ziemlich ungleiches Paar, wie wir Arm in Arm durchs dunkle London liefen.
Angi hatte einen leicht russischen Touch, markante Gesichtszüge, grüne Augen und einfach die Attitüde eines High Society Models. Ich dagegen war ziemlich klein mit meinen 1,53 m und einem eher asiatischen Aussehen. Aber was soll man sagen, Gegensätze ziehen sich an. Vom Kopf her waren wir beide etwas verrückt und Spaßmäuse und hier, in London, wollten wir einfach einen spaßigen Ausflug unter Freunden erleben.
„Hey, der Laden sieht doch vielversprechend aus.“, Angi nickte auf eine kleine Bar, dem „Wolfs Moon“, auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu. „Alles klar, auf geht’s.“, stimmte ich zu und holperte über das unebene Kopfsteinpflaster, welches eindeutig nicht für hochhackige Schuhe bestimmt war.

„Einen Cosmopolitan, bitte.“, bestellte ich freundlich in meinem etwas eingerosteten Englisch und setzte mich an die Bar. Es war ein wirklich niedlicher Laden, eine Mischung aus Modern und Altmodisch mit einer langen Bar aus dunklem Holz. Ich schaute mich um und entdeckte Angi erst nach einer Weile, wie sie ganz hinten im Laden mit den Lippen am Ohr eines gut aussehenden Kerls hing. Mein Blick blieb bei dem Nachbarn der Beiden hängen. Groß, blond, mit kurz geschnitten Haaren an den Seiten und einem schiefen Lächeln, welches seine vollen geschwungenen Lippen blendend unterstrich. Das Geräusch eines Glases, das vor mir abgestellt wird, lies mich wieder zur Bar umdrehen und ich erfreute mich beim Anblick eines hohen Glases mit einer roten Flüssigkeit und bunten Schirmchen, mit denen verschiedene Fruchtstückchen aufgespießt wurden. Bevor ich mich bedanken konnte, war die Barkeeperin auch schon wieder weg.
Mit einem Seufzer und meinem Cocktail in der Hand bannte ich mir einen Weg durch die Sitzgelegenheiten zu Angi. Ich wollte einen eleganten Auftritt auf die Reihe kriegen, vielleicht würde der blonde Schönling dann auf mich aufmerksam. Rücken grade, Schultern nach hinten und Busen raus. Verdammt von hinten seh ich besser aus. Egal. Blick auf Angi gerichtet, die anscheinend nur Augen für ihr Zuckerstück hatte. Fast an der Zielposition neben ihr angekommen, lies ich meinen Blick aus dem Augenwinkel zu Blondi schweifen und stellte zufrieden fest er hatte mich zumindest bemerkt. Ich drehte meinen Kopf leicht in seine Richtung und erwiderte für 2 Sekunden seinen Blick, bis Angi mich doch bemerkte und eine Hand auf den freien Platz neben sich legte.
Ich stellte mich kurz vor und wir 3 kamen ins Gespräch. Bei Angis Zuckerstück handelte es sich um einen etwas jüngere, dunkelhaarigen Britten mit dem typisch britischen Akzent, dem nun mal alle Frauen erliegen. Ihr typisches Beuteschema, und wenn auch noch Alkohol im Spiel war konnte „Mama“ nichts mehr stoppen. Ich ließ die beiden weiter quatschen und lehnte mich mit meinem Drink auf dem Sofa zurück und zog die ausgelassene, fröhliche Stimmung der Bar in mir auf. Das Verlangen noch einen Blick auf Blondi zu werfen, juckte wie ein fieser Mückenstich in meinem Gehirn, den ich kratzen musste. Er könnte ein Model sein mit seinem Profil, aber das könnte so ziemlich jeder in dieser Bar sein. Die Menschen in London waren einfach hübscher als die in meiner Heimatstadt. Sein Blick traf mich wie ein Messer, ich musste mich zusammenreißen nicht direkt wie ein Schulmädchen rot anzulaufen und mich wegzudrehen. Etwas Stimmte mit seinen Augen nicht, eines Meeresblau, das andere dunkler, ein brauner Fleck in der Iris? Genauso plötzlich wie er sich zu mir hingedreht hat, drehte er sich weg und sagte wohl etwas zu seinem Freund. Dann stand er auf und befand sich direkt vor mir. Groß war er, 1,85 m vielleicht, sein weißes Leinenhemd unterstrich seine Arm- und Brustmuskeln.
„Darf ich ihnen einen Drink ausgeben?“, fragte er mich mit einem höflichen Lächeln. „Sehr gerne.“, antwortete ich ebenso höflich, während sich Panik in mir ausbreitete, die ich wie ich fand, unglaublich gut kaschierte. Mit dem Blick auf seinen Hintern festgeklebt, verpasste ich Angi einen Ellbogenstoß, „Könnt ihr Turteltäubchen ein wenig rücken, der hübsche Blonde will mir einen Drink ausgeben. „Uuuuh, aber natürlich, der sieht lecker aus!“, zwinkerte sie mir zu. Mein Blick suchte wieder Blondi, den ich mit einem einem Cosmopolitan in der einen und wahrscheinlich einem Mojito in der anderen Hand entdeckte. Ich lud ihn mit einer Handgeste ein Platz neben mir zu nehmen und atmete tief durch. Du kannst das.
„Bitteschön hübsche Dame, darf ich Fragen wie Sie heißen?“. Sein Charme war wie eine Schlange, die sich mir um den Hals legte. „Dankeschön gutaussehender Fremder, ich heiße Lilly und wie darf ich Sie nenn?“. Mit ausgezeichnet gespielter Selbstsicherheit, versuchte ich mich am Ballspiel des Fliterns, welches mit einem frechen Grinsen seinerseits angeheizt wurde. „Dom, du kommst nicht von hier oder?“.

Angi würde wohl sagen, der Fisch hat angebissen, jetzt muss er nur noch an Land gezogen werden. Ich konnte mein Blick nicht von seinen Augen abwenden, im rechten Auge hatte er tatsächlich einen mittelbraunen Fleck, der ein Drittel seiner sonst blauen Iris einnahm. Es wirkte hypnotisierend.
Wir unterhielten uns über dies und das und tranken dabei fleißig, was dazu führte das wir uns immer näherkamen. Erst berührten sich unsere Knie, dann war meine Hand auf seinem Oberschenkel, deren Wanderung an der Grauzone der sexuellen Belästigung ihre Grenze fand. Sein Arm war inzwischen um meine Teile gelegt und als er mit seinen Fingerkuppen sanft über meinen freien Nacken strich, überkam mich eine heiße Gänsehaut. Meine Augen trauten sich nicht höher zu schauen, als bis zu seinen Lippen, die verführerische, schnell überwindbare 5 cm von meinen entfernt waren. Die Spannung zwischen uns war dick und süß wie Honig, der Moment war wie ein Crescendo, der auf ein atemberaubendes Finale hindeutete. Ich fragte mich, ob seine Sinne wohl auch so gereizt waren wie ihre, ob das glatte Leder der Couch, die stickige Luft, die laute Musik und das dunkle Flair ihn genauso erregten.
„Wie wäre es wenn wir die Party in mein Appartement verlegen?“, seine Stimme klang rau und tief, ein Zeichen dafür das auch er erregt war. Ich stimmte zu, wenn ich noch viel länger da hätte sitzen müssen, hätte ich eine ziemlich auffällige Pfütze hinterlassen.
Draußen ergriff er meine Hand und bremste unsere Geschwindigkeit ab, sodass wir ein Stück hinter den anderen liefen. Seine Hand war groß, wie alles was ich bislang an ihm sehen konnte, aber angenehm warm und weich. „Entschuldige, wenn ich nicht wirklich gesprächig bin, aber du raubst mir die Worte. Ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte Mal so von einer Frau angetan war.“.
Ein kurzer Gedanke der Skepsis geisterte durch meinen Kopf. Ob das seine übliche Masche war? Mir egal. Ich trug Pumps, ein Kleid und war in London. Und dieser gutaussehender Fremder brachte meinen ganzen Körper zum Jucken, ich konnte mich nicht aufhören mit über die Lippen zu lecken, meine Brüste fühlten sich schwer und geschwollen an, meine Brustwarzen drückten unzufrieden gegen ihr Gefängnis, meine Hände und meine unteren Regionen brannten darauf zu berühren und berührt zu werden.
Der Alkohol in meinem Blut meldete sich und hatte etwas zu verkünden. „Weißt du, ich bin normalerweise nicht… so. Am liebsten trage ich Jeans und lockere T-Shirts, trinke zuhause ein Glas Wein bei einem guten Film und geh um 11 Uhr schlafen. Aber diese Stadt, die Leute hier und die Atmosphäre… und deine Augen. Verdammt, ich fand es noch nie so spannend einen Menschen einfach nur anzuschauen.“ Er blieb stehen und schaute mich verwundert an. Ich drehte mich elegant mit dem Gesicht zu ihm und sprach weiter, „Also ist es okay, wenn du nicht viel zu sagen hast.“
„Lilly...“, er schaute mich beinahe liebevoll an und ließ seine Hände sanft von meinen Schultern bis zu meinen Ellbogen gleiten. „Du überrascht mich.“, er schaute sich um, während er das sagte und ich versuchte seinem Blick zu folgen. Er blieb bei einer verdunkelten Nebenstraße stehen, in die er mich hastig an der Hand zog. Oh bitte, bitte hat er vor mich an eine Wand zu drücken und über mich herzufallen, meine Gedanken kreisten um das, was gleich passierten könnte, aber viel Zeit blieb mir nicht. Kaum dort angekommen befand sich eine seiner Hände in meinem Nacken, die andere an meiner Taille mit der er mich an sich drückte und seine vollen, weichen Lippen lagen auf meinen. Ich schmeckte die leichte Anwesenheit von Pfefferminze und braunem Zucker auf seiner Zunge, die es nicht erwarten konnte auf meine zu treffen. Er war rau, forderte mich ein, als ob er das Recht darauf besaß und lange genug darauf gewartet hätte. Das Adrenalin kickte ihr das Blut in den Kopf und ihr Herz versuchte mit einer drastischen Frequenzerhöhung ihr Blut wieder gleichmäßig in ihrem Körper zu verteilen.
Da war etwas Animalisches, etwas rein Körperliches, das Befriedigung verlangte. Ich wollte ihn fühlen lassen wie sehr ich ihn haben wollte. Trotz hohen Schuhen musste ich mich auf Zehenspitzen stellen, damit er sich nicht unangenehm zu mir runterbücken musste. Ich krallte mich in seinem Nacken fest und drückte seinen Mund fester auf meinen, ließ meiner Zunge tiefer in seinen Mund gleiten. Das war nicht genug. Meine Hände suchten sich ihren Weg durch seine offene Jacke, unter sein Hemd, berührten seine nackte, straffe Haut. Er glühte und keuchte auf. In seinem Blick lag keinerlei Höflichkeit mehr, nur noch blankes „Ich will dich“. Plötzlich beugte er sich in die Knie, griff meine Oberschenkel mit den Händen und hob mich hob. Instinktiv umklammerte ich sein Becken mit meinen Beinen, seinen Nacken mit meinen Armen und grinste ihn von oben herab an, „Bin ich dir zu klein?“.
„Nein, weißt du nicht das Männer auf kleine Frauen stehen?“, seine Augen suchten meine Lippen. „Deine Hand auf meinem Schenkel hat mich verrückt gemacht, ich wollte so sehr, dass du ein Stück höher gehst, nur ein kleines bisschen höher…“, da ich ihm meine Lippen noch verwehrte, begnügte er sich mit meinem Hals, während er mich sachte gegen eine Hauswand drückte. Ich wollte eigentlich den Moment nutzen um etwas durchzuatmen, doch seine Lippen an meinem Hals entlockten mir ein erregtes Keuchen nach dem anderen. Ich legte meine Hand um seinen Hals, drückte seinen Kopf mit meinem Daumen hoch und küsste ihn. Es wurde wieder heißer zwischen uns und ich konnte mein Becken nicht mehr kontrollieren, welches sich aufreizend gegen seins drückte. Unter seiner Gürtelschnalle fühlte ich etwas Hartes, das sich gegen meinen Hintern drückte. Ich wollte wieder seine Haut berühren, aber in dieser Position wäre dieses Vorhaben nicht so einfach durchzuführen. „Berühr mich.“, bettelte ich ihn mit Schmerz in der Stimme an. Schmerz vor Sehnsucht. Er antwortete mit einem Oberschenkel der sich als Stütze unter meinen Hintern schob und einem erhöhten Druck gegen die Mauer. Die Hand von meinem linken Oberschenkel glitt unter mein Kleid, meine Taille lang, unter meinen BH und umschloss meine Brust. Diese Zügigkeit hatte ich nicht erwartet und ich selbst überraschte mich mit Lust die auf diesen Mann empfand. Es war wie ein Bedürfnis, ich brauchte das hier. Ich wollte ihm die die Hose runterreißen, den Rücken aufkratzen und ihn bis zum Anschlag in mich aufnehmen. In meiner jetzigen Lage fühlte ich mich machtlos all diese Dinge zu tun und wurde unruhig.
Er schien es zu merken, „Wollen wir vielleicht weiter in mein Appartement?“.
„Dort sind doch die anderen… und ehrlichgesagt weiß ich nicht ob ich es bis dahin aushalten kann.“. Ich wollte zumindest einen Vorgeschmack. Und wenn uns bislang niemand in dieser Gasse gestört hatte, würde es wohl auch niemand. „Bist du dir sicher?“, ich musste über seinen Versuch seine offensichtliche Begierde mich auf der Stelle zu nehmen zu unterdrücken schmunzeln. „Ich denke, wir beide sollten uns einfach mal gehen lassen.“.
„Gut, wärst du böse auf mich wenn du diese Strumpfhose nicht noch einmal anziehen kannst?“.
„Nein.“, kicherte ich. „Tu was du tun musst.“. Auf diese Erlaubnis folgten ohne Umschweife Taten. Mit einem hohen, wehklagenden Ton verabschiedete sich meine Lieblingsstrumpfhose, der ich nicht wirklich nachtrauern konnte. Die Tatsache das nur noch mein Slip und seine Hose zwischen meiner Erlösung standen, verleitete mich hastig dazu seine Gürtelschnalle mit zwei Handgriffen zu öffnen und mich schnell wieder an seinem Hals festzuhalten. Er führte mein Tun fort, in dem er seine Jeans etwas runterzog und sein Gemächt befreite, welches dann auf meinem Venushügel ruhte. Nicht wirklich ruhte, er pulsierte und ich wurde wahnsinnig bei der Vorstellung wie sich diese Bewegungen in mir anfühlen würden.
Er versicherte sich noch einmal, dass niemand uns beobachtete, bevor er sich wieder mir widmete. Vorsichtig legte er seine Stirn auf meine und unsere Nasenspitzen berührten sich. Er wollte sehen wie ich reagiere. Seine Augen hielten mich gefangen und ich kam mir wieder wie hypnotisiert vor. Aus dem Augenwinkel erkannte ich wie sein Arm sich bewegte und fühlte kurz darauf hin Finger, die meinen Slip zur Seite zogen und meine Scham berührten. „Heilige Scheiße bist du nass.“, grinste er mich schief an und entblößte eine Reihe von perfekten weißen Zähnen. Ich konnte meinen Mund nicht mehr schließen, aus dem unregelmäßige, stoßartige Atemzüge entwichen. Mit einem verzweifelten Jammern beschwerte ich mich als seine Finger verschwanden und mein Körper zusammensackte. Mit einem ungeplant lauten Stöhnen spannte sich mein kompletter Körper wieder an als ich seine Eichel vor meinem Eingang fühlte. „Ganz ruhig…“, das ließ sich so leicht sagen.
Das Grinsen auf seinem Gesicht wurde beinahe bösartig. Er genoss es, da er genau wusste was ich durchmachte. Viel zu langsam merkte ich wie er in mich eindrang und mein Fleisch auseinander drückte. Ich war wirklich klitsch nass, aber er gab mir nicht was ich brauchte. Ich fühlte seine Finger, die sein Gemächt umschlossen und sein Daumen, der an meiner Perle hoch und runter glitt gab mir den Rest. „In Gottes Namen, bitte, ich, ich kann nicht mehr.“. Mit einem leichten Stöhnen an meinem Ohr ließ er sich endlich in mich gleiten. Mit den Armen wieder unter meinen Schenkeln, hielt er inne und mein Kopf sank an seinen Hals.
Für diesen Moment genossen wir einfach das er endlich in mir war. Er füllte mich aus, ich spürte das Kribbeln meiner Perle, meiner Schamlippen, welches sich durch meinen ganzen Körper zog und meine Mitte fand. Ich fühlte mich vollkommen. Meine Hand suchte sein Gesicht und brachte ihn sanft dazu mir wieder in die Augen zu schauen. Dies nahm er wohl als Aufforderung sich zu bewegen. Mit sanften Stößen begann er in mich herein und heraus zu gleiten. Gott, ich wollte das dieses Gefühl nie wieder vergeht. Ich wollte für immer in dieser Gasse in London in seiner Umklammerung bleiben. Ich konnte mein Stöhnen nicht mehr unterdrücken, und mit jedem Stoß wurde ich lauter und mit jedem lauteren Stöhnen stieß er fester zu, worauf ich lauter wurde. Als Gegenmaßnahme küsste er mich, doch meine Geräusche kamen tief aus meinen Lungen, sie konnten nicht unterdrückt werden solange er sich in mir befand. Sein Griff wurde fester, er biss sich regelrecht mit den Händen in meine Schenkel fest und bewegte mich auf sich auf und ab.
Die Spannung meines Körpers ballte sich auf die Region meines Unterleibs, ich würde gleich kommen. In der Hoffnung er würde es richtig interpretieren krallten sich meine Finger in seinem Nacken fest. Er behielt die Geschwindigkeit bei, drückte sich jedoch mit aller Kraft tiefer in mich hinein. Und da war es, wie ein phänomenales Finale, meine Scham entflammte in einem befriedigenden Feuer und ich ließ freien Lauf. Während mein Körper erschlaffte, konzentrierte ich mich auf die letzten Zuckungen meines Unterleibs, der erschöpft ein und auszuatmen versuchte, während er sich noch in mir befand. Die Nachwirkungen meines Höhepunkts schienen im anhand seines Keuchens sehr gefallen zu haben, mit einem letzten kontrollierten Hüftbewegung entlud auch er seine aufgestaute Spannung. Genau wie ich, zuckte er einige Male unkontrolliert in Ektase, ein Anblick den ich mir auf ewig merkte. So berauschend, das meine Lust direkt wieder entflammte.
„Ich denke wir sollten langsam los.“, seufzte ich zufrieden. „Aber nur, wenn du versprichst wir wiederholen das. In den nächsten 15 Minuten.“.
Mit einem raubtierähnlichen Lächeln versprach ich es ihm, während sein Samen meine Beine lang tropfte.
  • Geschrieben von Fuchs
  • Veröffentlicht am 26.02.2018
  • Gelesen: 18064 mal
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Kommentare

  • LuckyBen27.02.2018 08:38

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    Sehr schön, lieber Fuchs!

    Schöne Geschichte, geil erzählt mit vielen schönen Worten. Hat Spaß gemacht! 5*

    LG
    Lucky

  • MichaL27.02.2018 16:23

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    Man fühlt förmlich mit, wie die Lust in Deiner Protagonistin aufsteigt, um schließlich kein Zurück mehr zu kennen. Diese Geschichte hat ihre fünf Sterne mehr als verdient!

  • doreen28.02.2018 16:38

    Tolle Geschichte , auch von mir 5 Sterne

  • Max01.03.2018 15:18

    Es liest sich wie ein Erlebnisbericht. super 5,0

  • Siri01.03.2018 22:58

    Auch von mir 5 Sternchen für dieses erotische Meisterwerk!

    Alles Liebe, Siri

    @Max: Schön, dass Du nicht mehr in Gedichtform kommentierst!

  • Licky07.03.2018 18:18

    Ebenfalls 5*! Hervorragend geschrieben und sehr stimmige und erotische Wortwahl. Die Story hat mir immens gut gefallen!!

  • Fuchs16.03.2018 12:17

    Profilbild von Fuchs

    Ich wollte mich nur kurz bei euch allen für die unglaublich aufheiternden Worte bedanken.
    Schreiben ist meine Leidenschaft und es ist einfach ein Glückserlebnis wenn ich merke das meine Worte die Wirkung bei meinen Lesern verursachen, die ich beabsichtigt habe.
    Da hat man gleich das Verlangen sich wieder an die Tastatur zu setzen.
    Vielen Dank euch allen!!!

  • JohnDoe29.04.2018 23:00

    Profilbild von JohnDoe

    Sensationeller Schreibstil, auf diesem Niveau liest man selten erotische Geschichten! Perfekte Mischung, spannende Charaktere! Für mich hast du genau den richtigen Punkt getroffen! Es geht nicht nur um den Sex an sich sondern auch die Spannung vorher, die Unsicherheit, Wünsche und Sehnsüchte! Das wird in anderen Geschichten häufig vernachlässigt dabei macht das die Sache letztendlich erst einzigartig und spannend! Bitte unbedingt weiterschreiben! 5* von mir.

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