Erotische Geschichten

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Wer hat Angst vor Traktusien?

4,5 von 5 Sternen
"Hier, das Schriftstück, Herr Minister!"
"Danke. Sagen Sie mir gleich, was drinsteht, Köstner. Hat dieser Spuk ein Ende?"
"Leider nein. Traktusien hat seinen Vorsprung sogar noch weiter ausgebaut."
Abgrundtiefe Sorgenfalten durchzogen das ministeriale Gesicht, als Edmar Huld seinen Staatssekretär fragend musterte.
"Können wir das ein weiteres Jahr unter Verschluss halten?"
"Nun, es gibt die ersten Anmeldungen oder genauer gesagt, Bewerbungen. Die Pädagogen sind neugierig. Es spricht sich einiges herum, wenn auch nicht alles. Auf Dauer kann man das nicht totschweigen."
"Au weia. Wie können diese kranken Perversen auch noch Erfolg haben? Was dort praktiziert wird, steht im diametralen Gegensatz zu unserer sittlichen Werteordnung."
"So weit würde ich vielleicht nicht gehen..."
"Doch, Köstner, doch, das tut es! Schon mal dieser verachtende Umgang mit Individualrechten. ..." Der Minister blätterte hektisch in dem Schnellhefter, den ihm sein politischer Beamter überbracht hatte. Dann las er mit empörte Stimme vor: "Paragraph 1: Jedes Mädchen Traktusiens hat ein verbrieftes Recht darauf, von dem Jungen ihres Geschmacks gef ... ... Sie wissen, was da steht, Ķöstner. Das ist krank."
Der Staatssekretär blickte dem Minister verständnisvoll in die Augen und trotzdem verspürte er den Drang, sein Wissen zu referieren: "Die weibliche Schülerschaft von Traktusien ist im laufenden Schuljahr in den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern noch einmal um durchschnittlich zwei Zehntel besser geworden. Die internationale Prüfungskommission hat ..."
"Ja, bla bla bla ... ich das alles. Die schummeln oder tricksen noch nicht mal.. Aber wann haben die Schüler da überhaupt Zeit zu lernen, wenn die ständig am Schnackseln sind. Das ist doch alles völlig unlogisch ..."
"...außer die Erogodik hat mit ihren zentralen Theoremen doch nicht völlig Unrecht ..." Staatssekretär Köstner leh9nte sich mit dieser Aussage sehr weit aus dem Fenster.
"Der Himmel bewahre uns vor sowas ... Traktusien hat einfach ... Glück und ... in den aktuellen Jahrgängen eben besonders talentierten Nachwuchs. Glauben Sie mir, der Lernvorsprung wäre einfach noch viel größer, wenn die nicht solchen Irrlehren folgen würden ... die sind nicht so stark WEGEN Erogodik, sondern TROTZ Erogodik. Sex ist keine Motivation, sondern Ablenkung vom Wesentlichen ..."
"Sie wissen, dass das durch die empirischen Zahlen nicht bestätigt wird..."
Erschöpft stützte der Minister sein Kinn in die Hand: "Ja, von mir aus. Aber ich habe auch ein Gesellschaftsmodell zu verteidigen. Wir können uns nicht auf sowas einlassen. Es würde in kürzester Zeit im völligen Chaos enden."
"Das tut es in Traktusien aber nicht."
"Warten Sie's ab!" murrte der Minister und war sich seiner Fähigkeiten, als Orakel zu fungieren keineswegs sicher.
"Und wie gehen wir nun mit all diesen Bewerbungen um?" wollte der geduldige Staatssekretär mit dem blonden Kurzhaarschnitt nun wissen.
"Was sind das für Bewerbungen? Wollen etwa schon Eltern ihre Kinder nach Traktusien zur Schule schicken?"
"Nein. So bekannt ist Traktusien nicht - noch nicht. Es geht nur um Schullandheime, Schüleraustausch, also das Übliche. Viele Lehrer, die mal davon gehört haben, möchten in Erfahrung bringen, wie die guten Schulleistungen in Traktusien zu Stande kommen ... und es spricht sich herum, dass die Motivation der Schüler dort besonders hoch sein soll."
"So was hab ich befürchtet ... wenn das Schule macht ... "
"Sollen wir also jeden Austausch mit Traktusien untersagen?"
"Köstner, wir sind hier keine Diktatur. Wir sind eine freie, offene Gesellschaft. Die Leute reisen und bilden sich ihre Meinung. Wir werden nichts verbieten können. Ich erwarte vielmehr, dass aufgeklärte Lehrerkollegien von selber Mehrheitsentscheidungen zu Stande bringen, durch welche andere Austauschprogramme und Schullandheimorte ausgewählt werden - bis dieser Wahnsinn da in Traktusien vorbei ist."
Der Staatssekretär nickte, aber die Skepsis blieb unverändert in seinen Augen.

*************
Uta sah Florian von der Seite an. Sie fand ihn toll. Aber er nahm von ihr keine Notiz. Wie so viele Jungs stand er mehr auf die blonde Michaela oder die rothaarige Svea. Jungs waren einfach ignorant. Sie achteten nicht auf die dezente Schönheit und das charmante Lächeln Utas, sondern nur auf Michaelas Schmachtblick und Sveas üppige Oberweite. Scheinbar genügten Utas Äußerlichkeiten gerade mal dafür, dass der kleine. etwas schmächtige Frank sich für sie interessierte. Uta fand Frank sogar recht lustig und unterhaltsam. Aber Florian war eben groß und gut aussehend und rundum ein ganz anderes Kaliber. Uta fand die Welt in diesem Punkt sehr ungerecht. Und sie nahm keine Notiz davon, dass sie selbst Frank so ignorierte, wie Florian es mit ihr tat.
Die Schulferien waren vorbei. Klassenlehrer Bernd Kenner unterrichtete die Klasse nun schon im zweiten Jahr.
"Zur Schullandheimfahrt stehen drei Orte zur Auswahl."
"Drei? Ich dachte Sankt Peter Ordien oder Prag ..." Nicht nur die quirrlige Trude war überrascht über die Neuigkeit.
"Die Schulleitung hat beschlossen, die Klassen mit ihren Lehrern darüber abstimmen zu lasse. Und neu dabei ist die Stadt mit dem netten Namen "Mittendrin" in Traktusien." belehrte der Lehrer seine Schüler.
"Traktorcrusien? Fahren die alle Traktor da?" amüsierte sich nicht nur der vorlaute Holger über den nie gehörten Namen.
"Da können die aber nicht Traktor fahren, die sind alle in der Garage MITTENDRIN" fügte Ingo dem allgemeinen Gelächter hinzu.
"Also, wir werden drei Arbeitsgruppen bilden, die dann Referate vorbereiten - über jeden Ort eines. Und in drei Wochen, nachdem Ihr die Referate gehalten habt, stimmen wir dann darüber ab, wohin wir ins Schullandheim fahren!"

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"Liebe Kollegen, die Abstimmung in den Schulklassen wird in drei Wochen stattfinden!" dozierte Schulleiter Hannes Baumgartner und erntete sehr gemischte Blicke dafür aus seinem Lehrerkollegium.
"Also, ich weiß nicht ... ich finde das nach wie vor keine gute Idee ..." Gemeinschaftskundelehrerin Hannelore Trusker hatte noch nie viel übrig gehabt von der Idee, Schüler in ein Schullandheim eines Landes zu schicken, das offensichtlich alle sittlichen Regeln total auf den Kopf gestellt hatte.
Hannes Baumgartner wußte, dass es letztlich seine eigene Stimme gewesen war, die bei Stimmengleichheit den ausschlag dafür gegeben hatte, Traktusien als Schuillandheimort erstmals mit anzubieten: "Früher oder später werden die ersten Eltern dort einen Urlaub verbracht haben. Und wir können nicht so tun, als seien die exorbitanten pädagogischen Erfolge Traktusiens gar nicht vorhanden. Ich denke auch nicht, dass wir die gesamte diskusion jetzt wieder aufrollen sollten."
"Sehr richtig!" Junglehrer Torben Rot war von anfang an einer der großen befürworter Traktusiens gewesen. Er war sehr neugierig, was es mit den dortigen Motivationserfolgen auf sich hatte.
"Sie wollen doch nur, dass Sex mit Schülerinnen legalisiert wird!" brachte Mathematiklehrer Egon Menzel die Gegenposition auf den Punkt.
"Ach, herr Kollege, die Mathematiknoten Traktusiens sind die Besten - übrigens bei Prüfungen und Aufgaben, die hier bei uns verfasst wurden ..."
Jetzt schien der streit wieder von vorne los zu gehen. Aber der Schulleiter ging energisch dazwischen: "Bitte, meine Damen und Herren ... ich denke, Abstimmungsergebnise sind für uns alle bindend. In drei Wochen wissen wir mehr."

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"Das ist echt cool, dass Du an deiner Schule die Klassen selbst darüber abstimmen lässt, Bernd!" Physiklehrerin Tanita Tanner lächelte Bernd Kenner an. Sie war in Traktusien aufgewachsen und besuchte seit einigen Wochen mit ihrer Schülerin Marie Deutschland.
"Ja, und dass Ihr an eurer Schule Traktusien überhaupt mit in die Auswahl genommen habt!" Die Klassenbeste aus Tanita Tanners Klasse schmunzelte ebenfalls mit einem sehr einnehmenden Lächeln.
"Oh, das hatte natürlich rein pädagogische Gründe ..." Der Lehrer sah an seinem Körper nach unten. Er lag ausgestreckt und nackt auf seinem King-Size-Bett. Tanita Tanner hielt ihrer dunkelblonden Schülerin Marie den schon seit geraumer Zeit eregierten Penis ihres Kollegen vor die Lippen und kraulte dabei sanft den Schaft des hoch aufragenden Gemächts: "Schau mal, wenn du hier unten die Finger kreisen lässt, zuckt er ... süß, was? komm nimm den Lolly doch noch mal in den Mund!"
Bevor Tanita sich das gehärtete Weichteil unter den angeregten Blicken des Pädagogen langsam und genießerisch zwischen die Lippen schob, strich sie sich langsam und mit stetem Blickkontakt zu Bernd Kenner die langen Haare hinter die Ohren. Dann lächelte sie ihre Lehrerin an: "Ich freu mich schon drauf, wenn mal neue Jungs zu uns nach Traktusien kommen. ich denke, das ist ein guter Erfahrungsaustausch für alle!"
"Und neue Lehrer ..." ergänzte ihre Lehrerin, während sie sich am Oberkörper des Lehrers nach oben küsste, um schmusend an seinen Lippen zu enden. Bernd Kenner legte sachte seine linke Hand auf den Po der lehrerin, küssste sie zärtlich und sah seitlich davon weiter zu, wie Marie ihre Zunge zärtlich über seine Eichel gleiten ließ: "Mmmmh, Ihr mach mich echt heiß!"
"Ja, Marie und ich sind nicht schlecht in Sachen Schulmotivation ... aber wenn Ihr erst mal im Schullandheim seid, werde ich Dir auch noch andere Schülerinnen vorstellen!"
Marie schleckte derweil elipsenförmig mit ihren vollen Lippen um Bernd Kenners bestes Stück herum.

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"Hätten wir uns nicht Prag aussuchen können? Wieso machen wir ausgerechnet das Referat für dieses komische Trakt ...dingsda ..?" Ines rollte ihre dunklen Augen genervt nach oben.
"Komm schon, Prag wär auch nur ne Stadt ..." wollte Florian betonen, dass ein referat eben in jedem fall mit Arbeit verbunden war.
Uta schwieg. Sie hatte sich gezielt für die Arbeitsgruppe gemeldet, in der auch Florian mitmachte. und deshalb war ihr die Stadt, um die es ging herzlich egal.
Frank beobachtete sie beim Schweigen und fügte dann vorsichtig hinzu: "Naja, in Prag war ich schon mal, in Traktusien noch nicht."
"Echt, Du warst schon in Prag? Cool!" Ines sah den schmächtigen Frank anerkennend an.
"Ja, die Karlsruhe ist echt toll und der Hradschin."
"Was für'n Quatschin?" witzelte Florian, erntete dafür aber nur bei seiner heimlichen Verehrerin Uta ein leichtes Grinsen. Und weil der Blick der hübschen Ines fast schon herablassend verächtlich ausfiel, ließ Florian solche Kommentare nun bleiben. Stattdessen packte er aus, was er gelernt hatte und las seinen Aufschrift von einem kleinen Block vor: "Also, Mittendrin ist eine Provinzhauptstadt von Traktusien mit 40.000 Einwohnern. Damit ist es die drittgrößte Stadt des Landes ..."
Einige Minuten später waren Ines, Uta und Frank um einige geografische und soziologische Fakten schlauer.
Nun war Ines an der Reihe vorzutragen, was sie über Lebensgewohnheiten, typische Berufe und die Regierungsform des Landes im Internet recherchiert hatte. Florian gähnte auffällig oft. Uta versuchte, seine coolen Gesten mitzumachen. Ines war demonstrativ interessierrt. Frank hielt sich aufmerksam und eigenartig konzentriert im Hintergrund.
Uta erzählte anschließend, was sie über typische Speisen, Getränke und sonstige kulinarische Details herausgefunden hatte. Florian kam langsam wieder mit dummen Kommentaren in Fahrt, was ihm einige herbe Sprüche von Ines hinsichtlich seiner eigenen Essgewohnheiten einbrachte.
"So, Frank, erzähl uns was über das Schulsystem und unsere Altersgruppen. Das will der Kenner doch bestimmt wissen." Florians Stimme hätte mal wieder nicht cooler und verächtlicher sein können.
"Mich interessiert das auch am meisten!" trotzte Ines bissig zurück.
Frank begann sehr zögerlich: "Also, wir haben ja schon gehört, dass Traktusien sehr wohlhabend ist. Die Erwachsenen haben dann vor einigen Jahren entschieden, dass sie ihre Kinder nicht mit täglichem schulischen ... äh ... Leistungsterror ... äh, also das Wort stammt von denen, nicht von mir ... also ... dass die dann praktisch mehr so ... also ein äh ... Bildungswesen nach dem Lustprinzip einführen. Da gab's einen Professor, der hat darüber Bücher geschrieben und so eine Art Theorie erfunden, die nennt sich Erogodik und da geht es um, äh Moment... ich gab's aufgeschrieben ...äh, hier ... also es geht um erotisch-libidonöse Sanktionierungssysteme nach biologisch-hormonellen Lustprinzipien. Das also ... äh, also, wenn ich das richtig verstanden habe, dann heißt das irgendwie sowas wie also, ich gab's eigentlich nicht so richtig kapiert ..."
Es war mucksmäuschenstill geworden. Sogar Florian stand der Mund offen. Ines war die Erste, die wieder etwas von sich gab: "Ha, Schule ohne Stress nach dem Lustprinzip. Das nenne ich mal ne gute Idee."
Frank griff zu einem kleinen Heftchen. Es schien eine Art Werbebroschüre über Traktusiens Schulen zu sein. Er schlug es auf und blätterte suchend. Dann las er vor: "Nach Paragraph 1 ist es die volle freizügige und freiwillige erotische Entfaltung der Mädchen, die dem Lerner und der Bildungsmotivation einen Schub verleiht. Tatsächlich explodieren die Notendurchschnitte seit der offiziellen Verankerung der Erogodik im traktusischen Bildungswesen Jahr für Jahr auf fast schon unheimliche Weise. Der Erfolg gibt uns Recht."
Frank blickte auf. Uta blickte ihn verstört an. Florian suchte nach einem coolen Spruch und Ines schien gespannt darauf zu warten, was Frank nun sonst noch weiter berichten würde.
"Das war's, was ich dazu gefunden habe. Es gibt irgendwie ziemlich wenig Informationen drüber ... ach, äh, das hier noch ... ein Artikel in der WILD-ZEITUNG ..."
Florian las mit begeistertem Tonfall die dicke Überschrift vor: "Mit Sex zur Bestnote? Schulskandal in Traktusien ..."
"Und da sollen wir hin?" Utas Frage klang unsicher.
Florian zitierte das Boulevardblatt: "Jedes Mädchen soll sich einen Jungen aussuchen. Dieser Prinz hat dann keine Wahl. Sex gehört zum Lehrplan Traktusiens wie die große Pause. Wer gute Noten hat, wird mit viel Sex zu noch besseren Leistungen gelockt. Und die Lehrer fungieren als üble Kuppler. Jungs, die mehrere Mädchen am Tag absolvieren, werden zu Klassenbesten. Ob die internationale Gemeinschaft endlich einschreitet, ist unklar. Unglaublich. Ein deutscher Rektor lobt sogar: "Traktusien hat die klügsten Schüler und besten Noten der Welt." Wie lange darf so jemand an unseren Schulen unterrichten?"
Ines sah Uta an: "Steht da wirklich, dass sich die Mädchen aussuchen, wen sie wollen?"
Uta blickte Florian von der Seite an. Er schaute auf das barbusige Pin-up-Girl, das auf der gegenüberliegenden Zeitungsseite abgebildet war. Darunter stand : "Lisa (22) macht nicht nur als Referendarin eine gute Figur."
Frank blätterte weiter in der Broschüre aus Traktusien und schwieg.


*************

"Herzlichen Glückwunsch zu Deiner 2+, Sina. Das Lernen mit Ronny scheint sich gelohnt zu haben."
Die traktusische Schülerin deren ansonsten glatte brünette Haare über ihrer Schulter neckische Wellen bildeten, sah Rektorin Sparla Misko stolz an: "Ja, so ist Lernen ja schon echt cool."
"Und das Beste ist, dass Dir Deine Note jetzt erstmal ein Monatsticket im Wellenbrecher unserer Paradiestherme einbringt. Du suchst Dir einen Masseur aus und zwei Jungs, mit denen Du im Becken ein bißchen Spaß haben und dabei weiter lernen willst."
"Geht auch nochmal Ronny?"
"Klar."
"Ha, super. Dann nehmen ich ihn und .mmmh... Toko Baska ... und dann hab ich da noch einen auf dem Schulhof gesehen. Aber ich kenn den nicht."
"Kein Problem. Da gehen wir mal zusammen die Schülerdatei durch. Die meisten Mädchen stolpern dabei gleich noch über weitere Kandidaten. Aber mehr gibt's dann erst nach der nächsten 2. Und vergiss nicht: Einser lohnen sich noch mehr ..."
"Ja, ich weiß. Ich glaub, ich kann in Musik eine schaffen."
"Stehst Du auf eine unserer Boygroups?"
"Ja, ich find die Fuzzy Boys ziemlich cool besonders Ruben."
"Ruben, ja. Sken ist aber auch nicht übel. Die Mädchen sagen er hat ne tolle Zunge. Es gibt übrigens auch einige sehr knackige Rowdies hinter der Bühne. Das sind sehr begehrte Jobs, weil Ihr Mädchen da natürlich in großer Zahl unterwegs seid."
Sina nickte: "Ja, ich find's echt aufregend jetzt. Meine große Schwester hat mir schon ne Menge erzählt. Ich wär immer neidisch."
"Ja, jetzt kannst Du endlich auch das Leben voll genießen. Wenn Du übrigens ein gutes Referat über Immanuel Kants kategorischen Imperator und seine Aufklärungsthesen verfasst, kannst Du eine Woche unter Palmen am Strand von Askai verbringen - mit einem Fuzzy Boy Deiner Wahl ... ich nehme mal an, Ruben..."
"Uuuoooaaah, echt? Her mit den Kanttexten!"
"Die bekommst Du zu Ronny in die Therme geliefert. Übrigens: Probiert mal aus, dass Ronny nur weitermacht, wenn Du bestimmte Sätze von Kant sagen kannst. Ist ne ziemlich effiziente Lernmethode."
"Was? Voll fies ... "
"Ja, so hab ich die ganzen Physiologen gelernt. Glaub mir, ich kann sie im Schlaf aufsagen ... und hab dabei immer einen knackigen Hintern oder nen ordentlichen Sixpack vor Augen."
Sina lächelte erwartungsvoll und freute sich auf die bevorstehende Zeit.

****************

"So, Jungs, willkommen im Einführungskurs. Mädchen haben in diesem Klassenzimmer nur an einer Stelle etwas zu suchen: auf unserer Großleinwand!" Obersexrat Rosko Fokker war sichtlich motiviert, den neuen Jahrgang seiner Schüler mit den Grundregeln des Zusammenlebens in Traktusien vertraut zu machen. Im nächsten Augenblick startete er mit einem Klick auf dem winzigen Stück in seiner Hand das Bild- und Filmprogramm, das nun unübersehbar auf der Rieseln Wand hinter ihm ablief, während der Pädagoge in aller Ruhe weiter redete.
Die Aufmerksamkeit der Schüler galt allerdings mehr den Bildern, als den Worten ihres Lehrers. Das war vom Lehrplan und dem erfahrenen Rosko Fokker auch so beabsichtigt. Und es war auch kein Zufall, dass die Kleidung des Obersexrats eher der eines coolen Posters glich als der eines Fachlehrer - zumindest dann, wenn man nicht in Traktusien groß geworden war, hatte man diesen Eindruck. Die Schüler hier wurden aber schon früh durch die Kleidung ihrer Eltern, Lehrer und ihre eigenen Klamotten daran gewöhnt, dass es in ihrem Leben mal sehr erotische zugehen würde. Und so war nun auch der tiefe, brusthaarzeigende Ausschnitt des weit offenen Lehrer Hemdes kein besonderer Eyecatcher. Während Rosko Fokker also seelenruhig weiter redete, sahen die Jungs im Klassenzimmer mit begehrlichen Blicken auf das Geschehen an der Großleinwand. Dort waren kurze Filmsequenzen zu sehen, die raffiniert zusammen montiert waren und von der Kameraführung her sehr eindeutig einem sehr männlichen Blickwinkel und sehr anregenden Zooms auf reizvolle Körperpartien huldigten. Zu sehen waren einfach Schülerinnen, in ganz verschiedenen Aufnahmen - im Freibad, auf dem Schulweg, in Umkleidekabinen, in Jugendzimmern - und an allen möglichen anderen Orten. Zu sehen waren eigentlich ganz alltägliche Handlungen. Allerdings waren sie so in Szene gesetzt, dass sie bei den Jungs hier im Klassenzimmer jede Menge Kopfkino in Gang setzten.
"Ja, es stimmt schon, Mädchen sind das Großartigste auf der Welt, wie wir hier sehen!" unterlegte Rosko Fokker die Bilder. Auf der Leinwand war gerade zu sehen, wie drei Schülerinnen vor einer Schule Arm in Arm einen Weg entlang gingen. Es wäre eigentlich nichts Besonderes an diesen Bildern gewesen - abgesehen davon , das die Mädchen wirklich hübsch und natürlich wirkten. Aber die Kamera zoomte sich, nachdem die drei Süßen vorüber gelaufen waren, von hinten nah an die engen Jeans heran und nahmen das straffe Wippen der Pobacken ins Visier. Dann schwenkte die Einstellung an den Mädchen vorbei und nahm sie vorn von unten so ins Visier nahm, dass die Füllung ihrer Shirts mit den Gesichtern eine Linie vor dem bleuen Himmel bildeten . Die Girls schienen von der Kamera keinerlei Notiz zu nehmen und bewegten sich ganz natürlich, ins Gespräch vertieft, weiter.
"Die Filmchen sind übrigens von unserer Video AG aufgenommen worden. Da könnt Ihr auch mitmachen. Die Aufnahmen werden alle mit versteckter Kamera und speziellen geräten gemacht, die niemand bemerkt. damit lässt sich, wie Ihr seht sehr nah drauf gehen ohne dass sich irgendjemand auf den Schlips, äh ... auf den Blusenausschnitt getreten fühlt. Und wer sich nicht gefilmt fühlt, verhält sich einfach ganz natürlich, während man sich etwas undistanziert mit der körperlichen Ausstattung beschäftigt. Hier zum beispiel - das sind Jessica und Karolina ...und das sind ihre Oberschenkel ... und das hier ... naja seht selbst ...ganz schön scharf, was? Aber wen die Bilder hinter mir völlig kalt lassen, sagt mir das am besten gleich nach dieser Stunde. Es ist kein Problem. Keiner muss sich schämen, weil er asexuell oder homosexuell ist. Auch für diejenigen unter Euch haben wir ein gesondertes Schulprogramm. Für die anderen gilt: 'Ihr seid Gentlemen. Nicht nur Eure Lust ist das, was zählt. Die Girls sind immer die Nummer 1. Ihr habt als Jungs bestimmte Pflichten gegenüber den Mädchen. Und nur wenn Ihr die erfüllt, gibt's zwei Sachen: geile Erlebnisse und gute Noten. Aber ich verspreche Euch: Das wird euch sehr viel Spaß machen."
Zu sehen war nun auf der Leinwand das Innere der Sportumkleidekabine einer Mädchenklasse.
"Na, wollt Ihr ein bisschen beim Ausziehen zusehen?" Diese Frage des Lehreres wäre wohl in jedem anderen Land der Welt political incorrect gewesen. Hier gehörte sie zum Lehrplan.
Die Kamera zoomte sich an die Gesichter und leicht bekleideten Körper der Girls heran. Auch hier war es eigentlich nichts Besonderes. Es ging ganz normal zu, wie in einer Mädchenumkleidekabine: Hosen rutschten an schenkeln nach unten, Pullover wurden über BHs gezogen und Söckchen von Füßen entfernt. Aber auch hier machte das verhalten der Kamera wieder ganz schön Lust darauf, diesen Mädchen noch näher zu kommen. Und das machten den Jungs auf ihren Schulbänken nicht nur den Mund wässrig. Als eines der Mädchen dicht vor der Kamera ihren BH öffnete, wechselte jedoch abrupt die Szene.
"Oh, schade ..." ging ein Raunen durch den von Jungs gefüllten Raum.
Zu sehen waren nun Bilder tanzender Mädchen in einer Disco. Wenn je auf der Welt ein Werbefilm für die erotische Ausstrahlung und natürliche Verführungskraft einfacher Mädchen von nebenan gedreht worden war, dann war es ganz sicher diese Montage von Filmschnipseln, die einfach nur Lust darauf machte, Mädchen von der Leinwand zu holen, zu knutschen und auszupacken.
"Na, da träumt das Gehirn von mehr, was? ich sag's ganz ungeschminkt: 'Scharfe Schnecken ' Es stört niemand, wenn Ihr das ganzu offen so denkt.... denn Ihr müsst umgekehrt auch lernen für die Mädchen gute Lustobjekte zu sein. Erst ein Junge, den diese Girsl so richtig wollen, ist ein guter Schüler von Traktusien. Hier jetzt noch eine Auswahl Eurer Mitschülerinnen, die Ihr in diesem jahr kennelernen werdet"
In schnellen Sequenzen waren nun auf der Leinwand ganz unterschiedliche Mädchen hintereinander in süßen Posen und mit sinnlichen Blicken zu sehen. Rosko Fokker war klar, dass seine Schüler nun so richtig aufgeheizt waren.
"So, keine angst. Ihr seht sie alle gleich nochmal - dann mit Aufnahmen aus ihrem Badezimmer - nein, nicht nackt, sondern schon noch mit Handtuch. Wir haben dann die Namen eingeblendet. Ihr dürft also gerne mitschreiben, wer Euch besonders gut gefällt. Allerdings ändert das nichts daran, dass die Mädchen die erste Wahl treffen werden - und dass Eure Wünsche umso mehr Berücksichtigung finden, je besser Eure Schulnoten sind."
Er beendete die Vorführung und sah sich um: "Na, wer hat da nicht mindestens ein Mächen gesehen, das ihm gefallen würde?"
Alle Hände blieben unten.
Rosko Fokker grinste: "Gut, dann werd ich bis zur nächsten Stunde mal rausfinden, welches Girl sich für welchen Kerl von Euch interessiert. Und Ihr macht alle hausaufgaben, die Ihrv auf Eurem laptop findet, sonst seid Ihr draußen ... Tschüs!"
Der geübte Pädagoge verließ den Raum ohne Zögern.

*********************
"Uta, habt Ihr Euer Referat für morgen gut vorbereitet?"
"Ja, Mama ..."
"Schön, Schlaf gut!" Utas Zimmertüre fiel ins Schloss. Uta blickte in die Dunkelheit. Hatte sie all die Dinge über Traktusien tatsächlich gelesen oder träumte sie das alles? Es dauerte lange bevor sie einschlief.

**************

Der Minister wartete bis sein Staatssekretär duie Türe hinter suich geschlossen hatte. Dann sah er von seinem Aktenordner auf: "Acht Schulen haben sich für einen Schullandheimaufenthalt in Traktusien entschieden. Können Sie sich das vorstellen? Was für Pädagogen haben wir eigentlich?"
Der Staatssekretär sah seinen Vorgesetzten an: "Wir müssen der Realität ins Auge sehen. Vielleicht hilft es ja bei irgendetwas ...wenn Schule wieder positiver gesehen wird von den Schülern und ..."
Der Minister schüttelte den Kopf: "Ich erwarte, dass Sie Traktusien besuchen und mir Bericht erstatten. Nächste Woche!"
Der Spitzenbeamte kratzte sich am Kopf: "Gut, wenn Sie meinen ..."
"Ja, ich meine! Das Gespräch ist beendet!"


Fortsetzung folgt.






  • Geschrieben von Echt_nett
  • Veröffentlicht am 19.03.2015
  • Gelesen: 6217 mal

Kommentare

  • Mone20.03.2015 13:54

    Wo hast du denn diese Fantasie her, das ist echt unglaublich, aber in der Oberstufe irgendwie denkbar, aber bei unserer Moral nie ..... du weisst doch wie prüde und sittenstreng unsere Gesellschaft ist.

  • Funyboy0124.03.2015 22:52

    Hammerheiß, deine Fantasie ist super!
    Ich hoffe die Fortsetzung bringt genauso geiles Kopfkino!

  • Scorpionking22.06.2017 14:59

    Profilbild von Scorpionking

    Tolle Geschichte nur leider fehlt der 2. Teil.

  • Echt_nett22.06.2017 21:05

    Hallo Scorpionking, ja Teil 2 wurde aus dem Verkehr gezogen, Das ist mir auch mit einigen Teilen meiner Geschichte ANDERE LÄNDER, ANDERE SITTEN passiert. Die fantasievolle Schilderung einer sittlich und moralisch anders gestrickten Welt stößt bei hiesigen Moral- und Sittenwächtern auf eine gewisse Ablehnung.

  • Scorpionking23.06.2017 09:52

    Profilbild von Scorpionking

    Das ist aber extrem schade und traurig. Da fehlt ja dann i-wie der Zusammenhang. Gibt es eine Möglichkeit das ich den 2. Teil trotzdem lesen kann? Finde deine Geschichten nämlich sehr toll geschrieben.

  • Echt_nett25.06.2017 00:54

    Danke für das Lob und natürlich für das Interesse. Leider existiert Teil 2 der Geschichte gar nicht mehr. Es gibt auch keine Kopie mehr davon. tut mit wirklich Leid. Vielleicht lese ich mir ja Teil 1 und Teil 3 bei Gelegenheit nochmal durch und schreibe dann mal einen neuen 2. Teil...

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