Erotische Geschichten

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Wehr-Los.

3 von 5 Sternen
Ich schlüpfe in das wohlige Weich meiner Turnschuhe,
nachdem ich mir am Vortag
ein paar wunde Stellen gelaufen habe.

Es regnete in Strömen.

Ich hingegen genoss einen Spaziergang.
Auf Asphalt.

Auf der Straße.
Durch eine Allee.

Durch Pfützen.
Und Sand.

Ich bin ein Draußen-Mensch.
Immer.
Und zu jeder Jahreszeit.

Jetzt ziehe ich die Tür hinter mir zu.
Atme ein. Atme aus.
Stehe im Freien.
Und jogge los.

Es riecht frisch.
Und fühlt sich auch so an,
während sich dicke Wolken
am Himmel tummeln.

Hier und da hüpft mir eine Amsel
über den Weg.
Eine getigerte Katze läuft von links
nach rechts.

Ein Kuckuck schreit wieder einmal seinen Namen in die Welt hinaus.

Ansonsten bin ich allein.
Höre meine Schritte.
Kontrolliere meine Atmung.

Und renne in Richtung See.
Ich erreiche diesen,
indem ich zwei Stadtteile durchlaufe.

Völlig außer Atem passiere ich die Brücke, die erneuert wurde.
Früher einmal blau war.

Halte kurz.
Schaue auf' s Wasser.
Auf den kleinen Fluss.
Lausche dem Rauschen.

Dann laufe ich weiter.

Unter mir knirscht es.
Ein Angler sitzt am Rand.
Links von mir befindet sich der See.
Rechts der Fluss.
Die Sonne geht auf.

In der Ferne sehe ich die Mühle.
Kein typisches Modell mit Flügeln.
Eher ein weißer Klotz,
der seine Dienste tut.

Ich lasse sie rechts von mir.
Verlasse den See.
Und jogge weiter zum kleinen Wehr.

Dort halte ich.
Umklammere das Geländer.
Schaue auf das tosende Wasser.

Dann höre ich Schritte.
Schafe blöken.

Ich drehe mich um.
Und sehe Dich.
Dein Lächeln.

"Was machst Du hier?" frage ich erstaunt.

"Ich habe Lust", antwortest Du.

Dann schaust Du Dich um.
Ziehst mein Höschen nach unten.
Öffnest Deine Hose einen Spalt.

Und dringst von hinten in mich ein.

Ich stöhne.
Schweiß läuft mir über' s Gesicht.
An den Beinen hinunter.

Ich spüre Deine Schübe.
Genieße sie.
Stütze mich mit den Händen am Geländer.
Lege meinen Kopf darauf ab.

Ich stöhne.
Du auch.
Der Wind hingegen streichelt meine Haut.
Ich wiege mein Becken.
Und spüre ein Kribbeln.
Eine Anbahnung.

Auch Du gehst in ein Keuchen über.
Packst meinen Arsch.
Wirst forscher. Und schneller.

"Ja", höre ich.
"Ja."

Dann fügst Du ein: "Gleich", hinzu.

"Ich auch", hauche ich.
Und spüre es bereits.

Es kribbelt.
Es kribbelt stärker.
Es lässt meine Beine weich werden.
Leicht sacken sie ein.

Auch Dir scheint es zu kommen.
Deine Finger bohren sich in meine Haut.
Du wimmerst.

An meinen Beinen zeichnet sich eine Spur ab. Eine feuchte.
Rinnt als dünner Faden nach unten.
Wirkt leicht klebrig.

Dann werden wir leiser.
Langsamer.
Still.

Du legst Deinen Kopf auf meiner Schulter ab. Ich spüre Deinen Atem.
Und höre ihn auch ....
  • Geschrieben von bumble-bee78
  • Veröffentlicht am 05.06.2020
  • Gelesen: 3977 mal
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Kommentare

  • CS05.06.2020 23:22

    Mal ganz anders. Aber der Text nimmt einen mit auf eine kleine Fantasiereise.. Waren die beiden verabredet?
    Wäre eine nette Idee!

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