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Urlaubsphantasie Teil 1

5 von 5 Sternen
Du lächelst. Bist dir seiner Blicke nur zu bewusst.
Bewegst dich bewusst langsam und sinnlich als das Wasser immer flacher wird und deine Füße sich in den feinen Sand graben. Die Wassertropfen perlen über deine Haut, lassen dich glitzern und machen eine fast unreale Erscheinung aus dir. Der Badeanzug klebt nass und eng an dir, lässt vieles ahnen und verspricht so viel.
Fast schon spürst du seine Blicke, wie ein zartes Streicheln. Beißt dir sanft auf die Lippen, als dir klar wird, du wünschst dir es wären seine Finger, seufzt dann leise, als du an sein Lächeln und seine Lippen denkst. Aber nein, noch bis du hier die Verführerin und nicht die Verführte. Streichst dir die nassen Haare glatt nach hinten, streckst dich dabei, ein wenig länger als nötig, und bist dir ganz bewusst, was du damit anrichtest.
Als du dann an ihm vorbei gehst, bist du froh die Gänsehaut auf den leichten Wind schieben zu können, der über den Strand weht. Natürlich nur zufällig findet dein Blick den seinen. Ein kurzer Funke, ein Lächeln und ein freundliches Nicken. Mehr habt ihr euch bisher noch nicht gegönnt.
Als du dich in dein Handtuch hüllst, was auch irgendwie ein wenig länger dauert als gewöhnlich, und auch ein wenig aufreizender ist als nötig, überlegst du kurz in einem Anfall von Vernunft, was du hier eigentlich so schamlos machst. Lässt dir nochmal durch den Kopf gehen, wie er dir gleich am ersten Tag aufgefallen war, als ihr nach dem ganzen Vorbereitsungsstress hier eingetroffen seid.
Mit einem freundlichen Lächeln hatte er dir die Tür aufgehalten und mit einem gemurmelten „Danke“ bist du an ihm vorbei gegangen. Es war einer dieser Momente, in denen man sich fragt was eigentlich los ist und warum man so heftig auf einen Fremden reagiert. War es die simple freundliche Geste, dieses sanfte Lächeln, der Blick in seinen Augen, der dich wirklich wahrgenommen hat?
Egal, von dem Moment an, war er dein kleines Geheimnis, dein persönliches Stückchen Urlaub, neben all dem Spaß mit der Familie.
Jedes Mal wenn ihr euch über den Weg lieft, war da dieser kurze Blick, das Lächeln und das kurze Gefühl von etwas mehr. Jedes Mal ein wenig länger, und irgendwann gefährlich, da es schon auffällig zu werden schien, zu mindestens kam es dir so vor. Was es alles um so süßer für dich machte.
So vergingen die Tage, mit Freude und Lachen, und für dich langsam wachsenden Phantasien, als ihr euch am Strand immer wieder verstohlen ansaht, beim Essen, vielleicht ein wenig aufgeregt, nebeneinander am Buffett standet, oder euch einfach auf den Hotelfluren aneinander vorbei gingt. Und du dich teils über dich selbst gewundert hast, weil alles in Zeitlupe zu geschehen schien.
So richtig bewusst, das du in Schwierigkeiten warst, wurde es dir aber als du dich mit deiner Hand in deinem Höschen und Gedanken an ihn im Bett erwischt hast. Nur um es dann wirklich zu genießen. Er mag sich am nächsten Tag ein wenig über den neuen frechen Unterton in deinem Lächeln gewundert haben.
Mehr war bisher jedoch nicht passiert. Nur dieser endlos sinnliche Flirt und der Drang einmal aus all den Regeln auszubrechen. „Ist der Urlaub nicht auch dafür da?“, ging es dir mehrfach durch den Kopf.
Am Ende warst du dir aber sicher, das nicht mehr geschehen würde, hattest dich damit abgefunden, und zogst dafür alle Register ihn wenigstens so richtig zu verführen, ein bisschen Selbstbestätigung musste schließlich sein.
Das du es Heute ein wenig übertrieben haben könntest, mit deiner Vorstellung einer den Fluten entsteigenden Nymphe, erkennst du als er sich mit einer nicht von der Sonne stammenden Röte im Gesicht unruhig auf seiner Liege windet. Sehr offensichtlich eine Stellung sucht, in der seine Badehose nicht so unangenehm spannt. Eigentlich solltest du nicht so zu ihm hinüber schauen, ihm einen Moment Zeit lassen, aber du bist zu sehr davon fasziniert seine nun zu enge Hose anzustarren und dich darüber zu freuen der Grund dafür zu sein.
Er bemerkt deinen Blick, ist zunächst etwas peinlich berührt, aber ganz schnell kommt sein Lächeln zurück als er das Verlangen in deinen Augen sieht. Das scheint ihm nicht zu helfen mit der engen Hose, aber zu mindestens mit seinem Umgang damit.
So das du nun über deinen Badeanzug froh bist, und das keiner an dem nassen Stoff ablesen kann, wie feucht du gerade wirst, mal ganz abgesehen, das der kühle, nasse Stoff an deinem Kitzler, dich zum einen etwas bremst, zum anderen deine Lust noch weiter schürt, als du dich entschließt lieber erstmal Duschen zu gehen, bevor das hier noch weiter eskaliert.
Ein letzter Blick und fast erschrickst du, als du den Hunger in seinen Augen siehst, genau wissend das er dir gilt. Wenn du aber ehrlich mit dir bist, erregt es dich sehr.
So sehr, dass deine Hände an einigen Stellen, die bestimmt nicht mehr Aufmerksamkeit erfordern als der Rest um sauber zu werden, lange und zärtlich verweilen. Du ertappst dich dabei, wie du an die Beule in seiner Badehose denkst und dabei bist dich unter einer öffentlichen Dusche, mag die Kabine auch bis auf dich leer sein, zum Höhepunkt zu streicheln. Was ist nur mit dir los. Nicht mal den Riegel hast du vorgeschoben. Egal, es ist zu aufregend schön, als das du jetzt aufhören könntest.
Das mag es erklären, das du nicht sehr überrascht bist, als die Tür sich öffnet und er vor dir steht. Das du nicht sofort schuldbewusst die Hände sinken lässt, protestierst und ihn hinausschmeißt.
Stattdessen finden sich eure Blicke. Als er die Tür hinter sich zuzieht. Den Riegel beiläufig einrasten lässt. Während du dich ungeniert weiter streichelst. Nun auch, um ihn zu erregen.
Er tritt näher zu dir. Sein Blick wandert über dich. Gierig. Sehnsuchtsvoll, voll nacktem Verlangen.
Doch er ist nicht die Sorte, die einfach über dich herfällt, magst du es dir vielleicht sogar wünschen. Er ist der Mann, der dir die Tür offen gehalten hat, mit dir gespielt und geflirtet, und sich letztlich genauso in seinen Phantasien von dir verloren hat.
Das nun plötzlich mehr daraus wird, verwirrt ihn wie dich. Wahr werdende Phantasie ist manchmal zu viel.
Doch nicht diesmal. Nicht umsonst hat sich diese Spannung zwischen euch aufgebaut.
Es braucht nur ein kleines Winken deiner Hand, und schon tritt er zu dir. Ganz dicht. Nur noch ein klein wenig Lust und schon berühren sich eure Lippen. Der Kuss unendlich süß nach dieser Ewigkeit. Langsam, genussvoll, berühren sich eure Lippen, begrüßen sich eure Zungen, ein Pohl der Ruhe in dem sinnlichen Vergnügen eurer Hände, die gierig über den Körper des anderen huschen und irgendwie, ohne das euer Kuss endet euch nackt voreinander stehen lässt.
Zu mindestens, bis ihr euch wieder eng aneinanderpresst, von eurer Lust getrieben den anderen zum Mittelpunkt eures Empfindens zu machen. Eure Sinne mit ihm zu erfüllen. Euch miteinander zu verlieren.
Du spürst seine Erektion erst hart an deinem Bauch, bis eine schnelle Bewegung sie zwischen deine Schenkel nimmt. Als er deine Scham berührt, müsst ihr beide stöhnen und euer Kuss wird zum ersten Mal unterbrochen, als es beginnt sich an deiner Scham zu reiben und dir die Beine schwach werden und du mit dem Rücken gegen dir gekachelte Wand sinkst.
Als du es schaffst ihm klar in die Augen zu sehen, musst du dich zusammen reißen nicht zu kommen, als du siehst was du mit ihm gemacht hast, welches Verlangen du in ihm geweckt und wie geil du ihn auf dich gemacht hast. Deine Augen werden wild, als es dir plötzlich genauso geht und du weißt was du willst.
Bestimmt schiebst du ihn weg, ignorierst seinen Protest. Drehst dich stattdessen zur Wand, stützt dich mit einer Hand ab, die Beine breit und legst eine Hand auf deinen Po, den du lasziv hin und her wandern lässt. Ein Blick über dir Schulter, einladend und frech. Dann wartest du ab.
Und wirst nicht enttäuscht. Die Spitze seines Gliedes legt sich an deine Scham, reizt dich und mit einem Stöhnen streckst du dich ihr entgegen, nimmst ihn in dich.
Und verlierst jegliche Kontrolle über das Geschehen und deine Sinne, als seine Hände sich auf deine Hüften legen und er zunächst genussvoll langsam und dann immer schneller gierig in dich dringt.
In deinem Kopf vermischt sich jeder gemeinsame gestohlene Moment der letzten Tage, deine Phantasien, die Erinnerung an die mit träumen erzielten Höhepunkte und die einfach nur geile Empfindung seines dich vögelnden Gliedes zu einem großen heißen Knoten.
Fast hast du schon Angst was passiert sobald dieser sich löst, und bist trotzdem überrascht wie es geschieht.
Du vergehst, bist nicht mehr da, nur noch pure Lust und Erfüllung. Ein süßer Moment, der alles rechtfertigt, was geschehen ist.
Als du wieder zu dir kommst, seine Hände über deinen Rücken streicheln spürst, während er langsam erschlafft und aus dir gleitet, ein jungenhaftes Grinsen im Gesicht, fragst du ihn: “Wieviel Nächte haben wir noch?“
  • Geschrieben von Antryg
  • Veröffentlicht am 31.07.2019
  • Gelesen: 5893 mal

Kommentare

  • Angel31.07.2019 20:10

    Profilbild von Angel

    Danke für die schöne Geschichte

  • Antryg31.07.2019 22:16

    Nur zu gern geschehen. Ich danke Dir.

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