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Teil 7: Ilkas zweites Leben

4 von 5 Sternen
Als verdeckte Ermittlerin war Roberta mit allen Wassern gewaschen. Nichts konnte sie aus der Ruhe bringen. Schon oft hatte sie ihre Attraktivität dazu benutzt, Kriminelle um die Finger zu wickeln, bevor die bis an die Zähne bewafneten Sondereinsatzkommandos schließlich zugriffen.
Diese Insel aber war anders. Das Wasser und die Früchte, die sie hier ständig zu sich nahm, vernebelten ihr Gehirn und sorgten dafür, dass sie ständig Lust hatte, sich wild, ungehemmt und lasziv allen Lüsten hinzugeben, die tief in ihrem Unterbewußtsein schlummerten. Da sie homosexuelle Vorlieben hatte, verstärkte das Inselwasser ihren Drang, sich Frauen hinzugeben. Die Inseljungs sorgten mit den richtigen "Kontakten" zu ähnlich orientierten Frauen dafür, dass sie dabei nicht zu kurz kam, denn diese Neigung war auf der Insel eigentlich nicht allzusehr verbreitet. Die meisten Frauen, die hier "gestrandet" waren, hatten sich schließlich ernsthaft um eine Stelle als "Mädchen für Alles" beworben. Sie waren folglich entweder leicht devot veranlagt oder schlicht auf Geld für Sex aus gewesen. In jedem Fall waren die meisten ausgesprochen stark heterosexuell orientiert. Es gab aber Ausnahmen. Und es gab Ernesto, der sich sehr liebevoll darum kümmerte, dass Roberta bekam, was sie sich wünschte.
Jetzt lag Roberta am Strand, ließ sich von drei Inselschönheiten unter Ernestos Regie und Mitwirkung ausgiebig verwöhnen. Ein Mädchen, das auf den Namen Svea hörte, ließ ihre Zunge unaufhörlich um Robertas feuchte Vagina kreisen. Eine Frau in Robertas Alter, deren Stupsnase süße Sommersprossen aufwies, ließ dabei ihre grazilen Finger unter den Lippen der anderen in Robertas Lustgrotte umherwandeln. Schon das allein brachte Roberta zur Ekstase. Aber eine sehr großbusige, schlanke Japanerin, die Roberta total sexy fand, schmiegte sich dabei in voller Länge an den ebenfalls sehr üppig ausgestatteten Körper der schönen Ermittlerin und küsste sie unentwegt. Hinter der Asiatin lag Ernesto in Löffelposition und trieb mit seinem besten Argument die Erregung der kleinen "Anmi", wie er sie nannte, immer wieder neuen Höhepunkten entgegen. Roberta spürte das erregete Zucken Anmis und bekam Lust darauf, bei Anmis Erregung mitzuwirken. Also ließ sie ihre Finger zärtlich zwischen Ernestos Penis und Anmis Scheidenwänden entlang gleiten. Das fanden Anmi und Ernesto ausgesprochen antörndend.
Roberta genoss dabei die Sonne, den Sand, das Meer. Und auch Ernesto, deren Hände ihre Busen immer wieder umschlossen und wie große Puddingtaschen in alle Richtungen verformten und zurück in ihre Grundposition federn ließen, war anzusehen, dass ihm die Betätigung mit diesen vier Gespielinnen ausgezeichnet gefiel. So hätte es der beiden Strandboys, die einige Zeit später gemeinsam mit Ilka vorbei schlenderten und neben ihnen stehen blieben, eigentlich gar nicht mehr bedurft. Aber als Roberta nach oben an Ilkas Beinen entlang über ihre apfelsinengroßen Bikinicups in den blauen Himmel hineinsah, war sie nicht abgeneigt, dieses hübsche weibliche Exemplar gleich mal auszuprobieren. Das Inselwasser in ihren Nerven machte es so einfach, diesen Wunsch zu haben und ihn ohne große Fragen umzusetzen.
"Was dagegen, wenn wir mitmachen?" fragte einer der beiden hoch gewachsenen dunkelhäutigen Jungs.
"Ganz und gar nicht. Svea und Sally sind eindeutig unterversorgt. Oder was meint ihr Mädchen?" antwortete Ernesto.
Die sommersprossige Sally reckte ihren Po in die Höhe, während Svea einige sehr laszive Blicke an die Jungs sendete. "Oh, cool, ja!" Die beiden Strandboys ließen sich nicht mehr lange bitten. Sie legten sich in den Sand, begann mit Sally und Svea zu knutschen, ihre weiche Haut überall z masieren und an ihren erogen aufgeladenen Nippeln zu lutschen.
Roberta aber betrachtete Ilkas Gesicht. Woher kannte sie diese Augen, diesen Mund, diese Nase, diesen Hals ...? Es fiel ihr nicht ein. Immer wieder verdrängte ihr vernebeltes Gehirn derartige Gedanken. Stattdessen betrachtete sie Ilkas Bikini und bekam Lust darauf, Ilkas Haut am ganzen Körper zu spüren. Sally und Svea waren damit beschäftigt, die starken Oberarme der Strandboys zu umfassen und sich in ihre schönen, kräftigen Oberkörper hineinzukrallen. Diese Jungs waren wirklich ausgesprochen hübsch und exotisch. Roberta empfand diese Anblicke ebenfalls sehr anregend. War sie nicht lesbisch? Irgendwie traten aus ihrem Unterbewußtsein auch noch andere Neigungen hervor. Es war schon erstaunlich, wie viel Zeit sie hier auf der Insel damit verbrachte, immer wieder Lust zu haben und neue Lust zu bekommen. Zu Hause hatte sie nicht einmal die Hälfte dieser Zeit mit Sex zugebracht ... zu Hause ... wo war eigentlich ihr Zuhause? Egal ... was wohl in den Cups dieser schönen Begleiterin steckte, deren Augen ihr so bekannt vorkamen? Roberta berührte Ilkas Fingerspitzen und zog sie langsam zu sich herunter.
Wenig später hatte Roberta Ilka von ihrem Bikini befreit und spielte mit ihrer Zungenspitze an den festen Nippeln herum, die dort zum Vorschein gekommen waren. Gleichzeitig zuckte Anmis Körper weiter an ihrer Seite und einer der Hinzugekommenen kniete nun hinter Sally, in deren putzigen Gesicht sich nun Sandkörner und Sommersprossen die Waage hielten. Der andere Strandboy hatte sich hinter Svea gelöffelt und schob ihr ausgesprochen langsam und lasziv seinen ausgesprochen beeindruckend dicken Lümmel tief in ihren Körpersaft hinein. Dabei senkte er Sveas Kopf nun auf Robertas Lustgrotte und ließ sie daran wie an einer überreifen saftigen Frucht saugen. Und Roberta fühlte sich minütlich rotbackiger und feuchter dabei, denn auch diese Svea war ganz nach ihrem Gschmack.
Ilka mochte es unterdessen, wie Roberta sie an ihren Busen stimulierte. Kurz darauf spürte sie irgendeinen Schwanz in sich. Offensichtlich hatte Ernesto Lust auf Abwechslung gehabt. Aber Ilka war es so ziemlich egal, wem der Zauberstab gehörte. Die fühlten sich alle super an und waren hier immer in reichhaltiger Ausahl vorhanden. "Du siehst aus wie Ilka Zöller" flüsterte die Fremde unter ihr plötzlich. Roberta hatte es einfach gesagt, weil es ihr gerade so eingefallen war. Es durchzuckte Ilkas ganzen Körper. Und das lag nicht an Ernesto, der seine Sache durchaus sehr anregend und einfühlsam machte, so dass Ilka sehr angenehm in Fahrt gekommen war. "Ich bin Ilka Zöller" flüsterte Ilka zurück. Roberta sah sie mit riesigen Augen an. Die Größe der weit aufgerissenen Augen beider Frauen wurden in diesem Moment einzig von dem Schwanz überragt, der sich nun zwischen ihre Lippen schob. Einer der Strandboys hatte Lust darauf bekommen, Ilka und Roberta damit spielen zu lassen. Schmatzend lutschten sie daran herum, während ihre Blicke sich nicht mehr trennten. Das fand der Strandboy ziemlich geil, denn die großen fragenden Augen der beiden Frauen sorgten für zusätzliche Härte zwischen den Lippen der attraktiven Frauen.
Die Jungs waren ohnehin bald in ihrem Element. Ernesto ermunterte einen der beiden anderen, sich doch auch mal an Roberta zu versuchen. "Gut, dann tauschen wir mal ... mach m beten gleich bei ihr weiter. Sie ist voll in Stimmung ... mit diesem geilen Knackpo ...!" Er klatschte Sallys Hinterteil noch einige Male gegen sein Becken und tauschte dann mit Ernesto. Dabei fiel der Blick des Strandboys auf Anmi und Svea, die damit begonnen hatten miteinander zu knutschen. Er beschloss, das blond-dunkelhaarige Ggensatzpaar mit zu Roberta zu nehmen und jetzt allen drei Ladies eine ausgiebige Oberkörpermassage mit Massagestab im Unterkörperbereich zu verabreichen. Besonders Anmis wild umher schwingende Busen schienen ihm dabei zu gefallen. Aber er sah auch genussvoll zu, wie Ilka und Robertas hübsche Gesichter sich mit dem Hammerknüppel seines dunkelhäutigen Kollegen beschäftigten, der nur noch wie im Vollrausch im Sand kniete und seinen Kopf nach hinten reckte und mit weit geöffnetem Mund in den Himmel stöhnte: "Mmmmhhh, ihr seid der Wahnsinn, Girls!" Das fand auch Ernesto, der die süße sommersprossige Sally fast in den Sand hinein nagelte, was die zierliche Blondine mit den nicht gerade persönlichen Worten goutierte: ".Ouuhoo, der fühlt sich aber auch gut an. Schaffst Du's noch'n Gang hochzuschalten?" Ernesto gab sich Mühe, gelangte aber an sein Tempolimit, ab dem Gefahr bestand, dass ihm der Treibstoff ausging. Das kommentierte Sally mit den Worten: Tiefer, komm, gib alles!" Ernestos Gesicht verzerrte sich. Dann zog er sein Spielzeug aprubt aus Sally zurück und schnaufte tief durch, um diese Achterbahnfahrt nicht jetzt schon zu beenden: "Hey Mädchen, du bist ja der Hammer." Sally antwortete nur: "Hey, nicht aufhören! Komm steck ihn wiedr rein!" Ernseto kam der Bitte wenig später durchaus gerne erneut nach.
"Uoooahhh, saugt Ihr Beiden geil!" keuchte der Strandboy, dessen Ständer sich gerade in Robertas Mund schleckte jetzt den dunkelhäutigen Riesenhummer an der Eichelspitze ab, bevor Ilka ihn zu sich herauszog: "Hey, las mich auch nochmal!". Das war aber zu viel für den Jungen, aus dessen Ständer sich eine große Fontäne zwischen Ilka und Roberta hindurch in den Inselsand ergoss. "Ich mach mal ne Pause" stammelte er und sprang ins erfrischende Wasser. Der andere Strandboy hatte entdeckt, dass neben Anmi, Svea und Roberta auch Ilka eine sehr reizvolle und ausgesprochen feuchte Inelgrotte besaß. Während Ilka unter den Stößen des Jungen hinter sich stöhnte, hatte Ernesto nun Svea zu sich herübergewunken und ließ sie vor Sallys Mund Platz nehmen. Sllys Lippen tauchten tief in Sveas Vagina ein. Dann holte sich Ernesto auch Anmi und setzte sie auf Sallys Steißbein. Er betrachtete ihre wirklich herausragend schönen Busen und konnte nun seinen Ständer zwischen ihr und Sally hin und her wandern lassen. Seine Worte wurden vulgär: "Geiler Arsch, geile Titten, geiler Strand. Mädels, ich glaub ich habe heute nichts anderes mehr vor ... so, und jetzt weider Du, Süße! mmmhhh. da kann man sich echt nicht für das schönere Plätzchen entscheiden..."
Roberta begann wieder kurz einige sinnvolle Gedanken zwischen die mit Inselwaser getränkten Gehirnzellen zu bekommen: "Ilka Zöller. Du bist doch ... du bist doch ... ganz schön scharf, Ilka Zöller! Ich will Dich, Ílka. Leckst Du mich bitte noch ein bisschen?" Zu mehr reichte es nicht, aber tief in ihrem Inneren hatte Roberta begriffen, dass sie etwas außergewöhnliches entdeckt hatte: Ilka Zöller war lebendig - und wie!

Kirsten Grabowski schloss die Bürotüre hinter sich. Alle Berechnungen waren abgeschlossen, alle Daten gesichert, die Anrufbeantworter auf Nachtprogrammierung umgeschaltet. Sie verließ das achtstöckige Gebäude, stieg auf dem Firmenparkplatz in ihren Kleinwagen und folgte den Anweisungen ihres Navigationssystems. Auf dem Beifahrersitz lag ein kleines elektronisches Gerät, das sich sofort abgeschaltet hätte, wenn ein anderes elektronisches Equipment im Auto angeschaltet worden wäre. Kirsten wusste das. Und sie pflegte als Ermittlerin keine Fehler zu machen.

Ihre Fahrt führte sie in einen Randbezirk einer Stadt, in der sie noch nie gewesen war. Die Häuser wurden feiner. Aus Vorgärten wurden Anwesen. Sie bog rechts in einen kleinen Weg ein. Eine Schranke unterbrach dort ihre Fahrt. Das angebrachte Schild verkündete trocken: "Privatstraße - Ein- und Durchfahrt ausgeschlossen". Daneben stand eine Apparatur mit eingebauter Videokamera und einem Display. Kirsten befestigte einen inaktiven Minichip am Display. Dann drückte sie einen roten Knopf. Auf dem Display erschien die Aufforderung: "Bitte PIN eingeben." Ilka drückte auf den Tasten die zwölfstellige Zahlenkombination, die sie erhalten hatte. Nun ertönte eine Frauenstimme. Kirsten erkannte, dass es dieselbe Stimme war, die ihr vor einigen Tagen am Telefon die PIN durchgegeben hatte. Es war ihr gelungen, die Stimme auf Band aufzuzeichnen, was nur mit einigen raffinierten Tricks geglückt war. Nun kannte auch Kommissar Schimmernagel diese Stimme. Kirsten wusste zwar, dass sich alle technischen Geräte dieser Verbrecherbande abschalteten, wenn man sie allzu offensichtlich "anzapfte" oder einfach nur weitere technische Geräte im selben Raum betrieb, aber sie hatte Mittel und Wege gefunden, dieses Hindernis zu umgehen. Nicht einmal der Hauptkommissar wußte, wie sie das anstellte.
"Ihr Name?"
"Tusnelda Brink". Natürlich lebte Kirsten schon seit Monaten unter dieser falschen Identität. Sie lebte ständig unter falschen Namen mit erfundenen Persönlichkeitsmerkmalen. So war sie abrufbar, wenn es einen neuen Fall für Ermittlungen gab. War dieser abgeschlossen, verlieh man ihr eine neue Identität und sie wechselte alles: Wohnort, Personalausweise, Beruf ... manchmal sogar die "eigene" Familie.
Die Schranke öffnete sich. Kirsten lenkte ihren Wagen durch ein kurvenreiches klienes Waldstück, hinter dem sich eine Art Park mit Blumenbeeten, Pavillions und großflächigen Wiesen anschloss.
Kirsten gähnte gelangweilt, als unvermitelt vor ihr eine schwarze Limousine aus einem für ihre geschulten Augen sofort erkennbaren Seitenweg bog sich vor sie hinstellte. Originell inszeniert fand sie immerhin, dass nun zwei Frauen in weißgrauen Dienstanzügen ausstiegen und Kirstens Autotüre öffneten:
"Tusnelda Brink?"
"Ja ..."
"Steigen Sie bitte in unseren Wagen!"
"Und mein Auto lass ich vermutlich mitsamt Schlüssel hier stehehn, stimmt's? ..."
"Ja, einfach stehen und Schlüssel stecken lassen!"
Kirsten folgte den Anweisungen. Sie war darauf vorbereitet, falls sie jemand körperlich bedrohen würde. Aber niemand hätte ihr da je angesehen. Ihr Herz klopfte ruhig. Ihr Verstand war klar und wach. Natürlich hatte sie auch in ihrem Auto einen inaktiven Minichip hinterlassen.
Die Scheiben der Limousine waren verdunkelt und zum Fahrerbereich hin, in dem sich die beiden weißgrau gekleideten Frauen aufhielten, befand sich eine verspiegelte Trennscheibe. Aber Kirsten war ohnehin egal, wohin die Fahrt ging. Wichtig war ihr nur, auch in diesem Fahrzeug an gut versteckter Stelle einen Minichip so zu hinterlassen, dass auch sie mit Sicherheit vorhandenen versteckten Kameras sie dabei nicht filmen konnten. Natürlich gelang ihr auch dies zu ihrer größten Zufriedenheit.
Nach einigen Minuten stoppte das Fahrzeug. Eine Türe öffnete sich automatisch. Aus einem Lautsprecher erklang eine technische Stimme: "Hallo Tusnelda. Du hast Dein Ziel erreicht. Bitte steige aus und folge immer dem roten Pfeil."
Kirsten verließ die Limousine und ging einige Schritte in einen fluoriszierend violett erleuchteten schmalen Gang hinein. Hinter ihr fiel die Türe des Autos ins Schloss. Dann schloss sich eine schwere Eisengittertüre hinter ihr. Kisrten war klar, dass die Türe sich nicht mehr öffnen ließ. Aber für die versteckten Kameras tat sie unsicher und fasste kurz an die Gitterstäbe, um die Richtigkeit dieser Annahme zu "prüfen". Immerhin schienen diese Täter ganz gut ausrechenbar. Auch wenn der Aufwand, den sie betrieben zweifelsfrei gehörig war..
Rote Pfeile führten Kirsten in einen Vorraum, dann über eine verglaste Brücke in ein palastartiges Gebäude. Kirsten ignorierte das Marmor und die edlen Brokatstoffe, die hier verschwenderisch an Treppen und Wandvertäfelungen herum Verwendung gefunden hatten. Für Blendwerk hatte sie keinen Sinn.
"Frau Brink? Bitte folgen Sie mir!"
Kirsten schritt hinter dem jugen Mann, der in martialischer dunkelbrauner Lederkluft wie ein totaler Fremdkörper in diesem Ambiente erschien, die Treppen hinauf.
Oben angekommen zückte der Mann ein Paar Handschellen und eine Augenbinde:
"Hände hinter den Rücken!" Kirsten lächelte: "Ich habe Platzangst und ich möchte mich gerne mal an meinem künftigen Arbeitsplatz umsehen. Geht das vielleicht ohne diese Geräte?"
Der Mann musterte Kirsten: "Sie wissen aber schon, dass Sie sich für eine Stelle beworben haben, bei dem eine gewisse devote Neigung erwartet wird."
"Ja, na klar. Ich hab's halt nur nicht so sehr mit Fesselspielen und Augenverbinden."
Der Mann nickte ausgesprochen freundlich: "Also gut. Folgen Sie mir, bitte!" Er führte Kirsten durch einen sehr schmalen Gang, der in einer Art Eingangsschleuse mündete. Der Raum, den sie nun betraten, sah futuristisch aus. Überall blinkten Lämpchen. Auf Monitoren flimmerten Unterhaltungsprogramme, wie in einem Flugzeug. Auch die Sitze waren reihenförmig angeordnet.
"Bitte nehmen Sie doch Platz."
Kirsten dachte nach. Hatte sie nicht inzwischen genügend inaktive Minichips hier überall hinterlassen? Konnte sie dem Spuk jetzt nicht ein Ende bereiten? Unbemerkt steckte sie sich eine kleine Kapsel in den Mund und zerbiss sie. Die Chemikalien mischten sich in ihrem Mund und lösten Reaktionen aus, die einen in ihre rechte Backentasche eingenähten Sender aktivierten. Innerhalb von wenigen Milisekunden waren alle Chips, die Kirsten zuvor verteilt hatte, ebenfalls aktiviert, Es würde nicht einmal eine Stunde dauern bis dias gesamte Gelände hier von einem Sondereinsatzkommando gestümt werden würde.
Wie sollte sie die Zeit überbrücken? Kirsten musste davon ausgehen, dass die aktivierten Peilsender auch ihren 'Gastgebern' auffallen würden. Tatsächlich gab es im nächsten Augenblick einen heftigen Ruck, der Kirsten tief in ihren Sitz drückte. Es fühlte siuch an, wie beim Start eines Flugzeugs. Was würden sie mit ihr tun? Sie beschloss, weiter in die Offensive zu gehen. Zunächst vergewisserte sie sich, dass ihre Waffe in Griffweite war. Dann zog sie zwei Fotos aus ihrer Jackentasche. Darauf waren Ilka und Roberta zu sehen. Sie hielt die Bilder ihrem Begleiter unter die Nase: "Kennen Sie diese beiden Frauen noch? Sie waren auch hier bei Ihnen!"
Kirsten sah mit Adleraugen auf dei Finger des Mannes. Würde der überführte Täter zu einer Waffe greifen, die hier irgendwo bereit lag? Kirsten wr bereit, jede Sekunde zu nutzen, um früher schussbereit zu sein als er. Aber der Mann sah sich die Bilder in Seelenruhe an. Dann grinste er zufrieden: "Ja, Ilka Zöller und Roberta van Brück. Zwei sehr schöne Frauen. Sie arbeiten auch für uns." Kirsten verstand zwar nicht, welches Spiel dieser Typ mit ihr spielen wollte. Aber sie fühlte sich durchaus überlegen, wenn es darum ging, die Ruhe zu bewahren. Außerdem hatte die Zeit ja inzwischen begonnen FÜR sie zu arbeiten. Also ließ sie sich auf das freundliche Versteckspiel ein: "Also nach meinen Informationen, unterbrechen Sie mich, falls ich Unsinn erzähle, nach meinen Obduktionsberichten, die ich sehr aufmerksam gelesen habe, sind Ilka Zöller und Roberta van Brück ausgesprochen tot. Sehr tot. Und bevor sie starben waren Beide hier bei ..."
"Sie langweilen mich jetzt wirklich. MAcht es Ihnen etwas aus, wenn ich die Zeit für einen Drink nutze. Möchten Sie auch einen?" Er schenkte ihr ein Glas Wasser ein.
"Definitiv nicht. Trinken Sie ihre Schlafmitel und psychodelischen Drogen alleine! Außerdem scheinen Sie mir gar nicht zuzuhören."
"Doch, ich sollte sie unterbrechen, wenn sie Unsinn reden. Und das habe ich getan. Weder Ilka Zöller noch Roberta van Brück sind tot. Und ich trinke jetzt Ihre psychedelischen Drogen! Zum Wohl." Er nahm Kirstens Gals und leerte es in einem Zug: "Vorzügliches Mineralwasser aus der Schweiz. Sollten Sie auch mal probieren, Frau Grabowski."

Fortsetzung folgt.
  • Geschrieben von Echt_nett
  • Veröffentlicht am 25.07.2014
  • Gelesen: 4039 mal

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