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Teil 6: Der Fall Iskobaniens

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"Also gut ... Leute, es ist wunderbar mit Euch allen. Aber bitte lasst Euren Präsidenten jetzt mal allein. Ihr könnt drüben im blauen Saal ungestört wietermachen!"
"Oh, echt?" Eska ritt noch wein bißchen weiter auf dem Schoß seiner Sexzellenz, denn sie erlebte gerade einem wunderschönen Schauer kurz aufeinandeer folgender Orgasmen. Dann folgte sie den anderen Gästen zur Türe.
"Sophie, Du bleibst hier!" befahl der Staatslenker, und es war kein Zufall, dass er von allen Iskobanierinnen gerade die ausgesucht hatte, die soeben den Mut und das Selbstbewußtsein aufgebracht hatte, kritische Fragen zu stellen. Auch war sie die einzige Iskobanierin, die sich nicht inzwischen mit einem der Wächter oder einigen Studenten ins bunte Treiben hineinziehen hatte lassen.
Als alle anderen gegangen waren, zog sich der Herrscher an, bat Sophie erneut neben seinem Schreibtisch Platz zu nehmen und betrachtete ihr schönes Gesicht.
"Bei uns sind jetzt alle ein wenig siegestrunken!" Es klang fast wie eine Entschuldigung.
"Oh, ich dachte, so geht es immer zu in Sexowanien ... Eure Sexzellenz ..." Sophies Stolz beeindruckte den Regierungschef.
"Oh, es sind nicht immer alle so euphorisch."
"Aber so sexbesessen ..."
"Oh, besessen würde ich es nicht nennen ..."
"..sondern ...?"
"Oh, jede Gesellschaft hat ihre eigenen Moral. In Iskobanien hat man gearbeitet bis zum Umfallen, so weit ich weiß."
"Nein, wir haben gearbeitet, um uns das Leben leisten zu können. Ganz normal ..."
"Jaja, morgens zur Arbeit, abends wieder heim. Und ein paar Wochen Urlaub im Jahr. Und das geld reicht den meisten trotzdem nie. Hat Dir das gefallen?"
"Ist das hier etwa anders? Arbeiten muss man überall auf der Welt."
Der Staatschef Iskobaniens musterte Sophie mit Respekt. Sie war nicht nur hübsch und mutig, sondern schien auch intelligent zu sein.
"Natürlich müssen viele Dinge erledigt werden. Aber willst Du wirklich eine politische Unterhaltung mit mir führen?"
"Sie würden gerne lieber nonverbal mit mir kommunizieren, stimmt's? Weil ich gut aussehe und Sie gerne dasselbe mit mir tun würden, wie mit Ihren Studentinnen und Mitarbeiterinnen. Bei Ihnen geht's halt immer nur um das Eine ...!"
"Wow. Von mir aus. Dann führen wir eben eine kleine politische Unterhaltung, Madame! Würden sie mir zustimmen, dass nichts und niemand perfekt sein kann. Kein Land. Kein System. Keine Menschen. "
"Kein Sex ..." Sophie grinste leicht spöttisch.
"Natürlich auch kein Sex. Deshalb haben wir beschlossen das Leistungsprinzip durch das Lustprinzip zu ersetzen. 100% Erotik."
"Das funktioniert doch nicht."
"Das ist die Kategorie in der ISKOBANIER denken: Funktionieren. Alles, jeder und jedes muss funktionieren. bei uns funktionieren die Menschen eben etwas weniger, dafür haben sie mehr Spaß."
Sophie sah den redegewandten Herrscher ungläubig an: "Und deshalb unterwerfen Sie andere Völker?"
"Momentmal. Wir haben diesen Krieg nicht begonnen. Ihre politischen Führer dachten, man könne ja ein Land überfallen, in dem alle nur Sex haben wollen und deshalb vermutlich leichte Beute sind. Iskobanien hat uns unterschätzt. Und Iskobanien existiert nicht mehr!"
Sophie schwieg. Sie sah leicht verkrampf auf den Boden. Irgendetwas an seiner Argumentation konnte nicht stimmen. Gesellschaften konnten nicht nach dem Lustprinzip funktionieren.
Seine Sexzellenz schwieg ebenfalls. Aber sein Blick hangelte sich leicht, luftig und lustvoll an den Körperlinien Sophies entlang.
Sophie blickte auf. Trotzig und ohne ihre bisherigen Argumente weiter zu verfolgen sagte sie nur: "Dann können Sie ja jetzt mit mir machen, was Sie wollen. Los, ziehen Sie mich schon aus, weil Sie Lust dazu haben!"
Der Herrscher grinste: "Hmmm, so ein ähnliches Angebot wollte ich Dir auch gerade machen. Allerdings setzt es voraus, dass Du Lust darauf hast, Dich in unsere Gesellschaft zu integrieren und unsere Sitten und Gebräuche kennenzulernen. Und bis es soweit ist, bleibst Du unsere Gefangene!"
"Und was für ein Angebot ist das? Ich scheine ja keine große Wahl zu haben."
"Oh, natürlich hast Du eine Wahl. Die Gefängnisse sind gerade voll von süßen, hübschen Iskobanierinnen ... ich kann auch jede andere begnadigen ..."
"Es ist mir völlig klar, dass Sie mich in der Hand haben. Also -wie lautet Ihr Angebot ...?"
"Ich werde mich persönlich darum kümmern, Dir alles beizubringen, was Du können und wissen musst, um in Sexowanien zu leben. Nach drei Jahren bist Du frei und kannst selbst entscheiden, ob Du nach unseren Vorlieben oder nach Deinen alten iskobanischen Gewohnheiten leben möchtest."
"Dann bin ich so lange so etwas wie Ihre Sklavin?"
"Oh nein, so würde ich es nicht nennen. Ich möchte nur, dass Du genügend Lust aufbringst, alles zu lernen, was ich Dir zeige. Es wird Dir keineswegs schlecht dabei gehen."
Sophie dachte an die Zeit, die sie vermutlich in irgendeinem Kerker verbringen würde, wenn sie nicht einverstanden war. Auch wenn sie nicht wußte, ob die Geschichten, die man ihr in Iskobanien über Sexowanische Gefängnisse erzählt hatte, tatsächlich stimmten, erschien es ihr die bessere Alternative, die persönliche Gespielin des Staatschefs zu werden - zumal der Mann nun auch ganz sympathisch wirkte, keineswegs schlecht aussah und von seinen Bürgerinnen offensichtlich sehr gerne berührt und gespürt wurde.
"Also gut .... Eure Sexzellenz!" lächelte Sophie so gut sie konnte.
"Das freut mich außerordentlich! Mit der ersten Lektion beginnen wir heute Abend um zehn. jetzt hab ich noch einige scharfe Termine auf die ich ausgesprochen viel Lust habe."

Fortsetzung folgt.
  • Geschrieben von Echt_nett
  • Veröffentlicht am 25.06.2014
  • Gelesen: 3483 mal

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