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Teil 4: Mareikes Lehrer

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"Hey, Mädchen du wirst immer besser!" Bianca war völlig außer Atem, als sie sich mit Yvonne am Tennisplatz traf, "bald schlägst du mich."
"Quatsch!" Yvonnes Lieblingssport schien ihr hier besonders passend, denn Bianca war unglaublich wendig und schlagsicher. Yvonne hatte noch nie eine echte Chance gegen sie gehabt.
Aber Bianca duldete keinen Widerspruch, denn sie hatte sich noch nie so sehr verausgaben müssen wie heute, um Yvonne in ihrem allwöchentlichen Trainingsmatch zu besiegen: "Du warst heute voll bissig und deine Returns sind voll fies."
"Hey, was? Du hast sie fast alle gekriegt. Du bist einfach zu schnell" returnierte Yvonne auch dieses Lob, während die beiden Girls in ihrer durchgeschwitzten weißen Kluft auf die Hinterseite des Vereinheitlichung zuliefen, wo sich die Duschen befanden
Es stimmte. Yvonne hatte heute aggressiver und ausgesprochen erbarmungslos auf die Bälle eingedroschen und Bianca bis an die Grenzen ihrer wieselflinken Geschwindigkeit gefordert. Einige Jungs, die am Platz gestanden hatten, hatten bei diesen wilden Sprints deutlich mehr auf die ballartigen Bewegungen unter Bianca Tennishemd geachtet und auch Bianca machte das zunehmende Gewicht auf ihren Rippen in den letzten Monaten eher Sorgen. Da wär sie doch nun so wunderbar sportlich und ziemlich schlank - und dann schien sie doch diese Doppelwopper ihrer Mutter geerbt zu haben, Jedenfalls hatte sich ihre Oberweitengröße in den letzten vier Monaten annähernd verdoppelt und sie musste die C-Körbchen, die sie erst kürzlich gekauft hatte schon wieder zur Altkleidersammlung bringen. Dazu kam, dass ihr tennisgestählter Oberkörper über ihren schmalen Hüften alles, was an ihr hing und baumelte gleich noch bombiger und wuchtiger erschienen ließ.
Aber Bianca hatte keine Ahnung, dass auch Yvonnes heutige Spielweise etwas mit Biancas körperlicher Kurvenbildung zu tun hatte. Eine Menge sogar. Und deshalb dachte Yvonne jetzt auch gar nicht so sehr an Tennis.
Bianca und Yvonne hatten das Vereinheitlichung erreicht, legten ihre Tennisschläger neben ihre Sporttachen, die auf den Holzablagen an den Garderobenhaken der Umkleidekabine auf sie warteten. Sie zogen ihre nass geschwitzten Dresses aus und Yvonne sah Bianca von der Seite an, so direkt und intensiv, dass sich Bianca zu einer Reaktion herausgefordert fühlte: "Ja, die werden immer fetter - wie bei meiner Mutter. Willst du'n paar Scheiben abhaben?"
Yvonne zog ihren Tennisrock aus und machte sich viel ernsthafter über diese flapsige Bemerkung Gedanken als Bianca es je erraten hatte. Irgendwie fand es Yvonne schon unfair, dass Bianca so megamäßig toll aussah, super Tennis spielen konnte und nun auch noch Glocken auf ihre Lippen bekam, die das Interesse der nettesten Jungs an ihr bestimmt noch unendlich steigern würden.
"Fett ist echt was anderes. Ich glaub man nennt das eher 'Boobs'."
Bianca musste lachen, sah Achselzucken an sich hinunter und tat das ganze Kompliment ab: "Bei dir sind's Boobs. Ich kann dir ein paar Glockenschoner in Größe C vermachen."
Als auch Bianca ihren Slip ausgezogen und ihr Duschgel geschnappt hatte, war Yvonne vollends klar, warum Tom so scharf auf ihre Freundin war. Dieses Deluxe-Fahrgestell schien die Fantasien von Jungs völlig außer Kontrolle zu bringen.
Das Wasser der Duschen war angenehm warm und Yvonne schäumte sich kräftig ein. Ihre glitschigen Finger glitten über ihre Busen, mit denen sie nicht glaubte, Biancas bereits ausgemusterte Glockenschoner jemals ausfüllen zu können. In diesem Moment griff Bianca das Thema noch einmal auf: "Weìßt du, ich hätte gerne Auberginen wie du und nicht so Wassermelonen."
"Hmmm, stehen dir aber schon ziemlich gut ... " Yvonne könnte nicht sagen, dass ihr gerade die Bilder von Mareike und den beiden Lehrern im Rektorat durch den Kopf gingen. Auch bei Mareike schienen ihre großen Busen bei den Männern auf besondere Begeisterung und höchst sensitive Saugbereitschaft zu stoßen. Jetzt platzte die Frage aus Yvonne heraus, die ihr Tennisspiel heute so aufgepimpt hatte: "Kennst du den Sohn vom Hausmeister?"
Bianca kräuseln die Stirn und walgte ihren rechten Busen, ganz auf Yvonnes Frage konzentriert, gedankenverloren durch.
"Wen?"
"Tom heißt der."
Bianca bekam die Gesprächswendung verständlicherweise in den falschen Interpretationskanal ihrer Gehirnwindungen: "Warum? Wer soll das sein. Ach so, ... stehst du auf den? Vielleicht mag er ja auch Auberginen ..."
Yvonne fühlte sich eigenartig ertappt, obwohl das nun gar nicht das war, worauf sie hinaus wollte.: "Quatsch! Tom hat vermutlich eher eine Schwäche für XXL-Galiamelonen. Aber darum geht's jetzt nicht."
"So, worum geht's denn?" Biancas Bewegungen waren wieder schneller geworden. Sie wusch sich nun ihre Beine.
"Tom hat was rausgeworfen über Mareike ..." Yvonne verteilte Duschgel auf ihren Hüften ohne oberhalb ihres Pos.
Bianca fand dieses Gesprächsthema noch nicht sonderlich spannend, aber wenn ihre Freundin in diesen Tom irgendwie verknallt sein sollte, dann wollte sie ihr natürlich aufmerksam zuhören - auch wenn sie nur ein müdes "Soso" durch die Lippen presste. Deshalb schob sie eine interessierter klingende Frage hinterher: "Und sieht er gut aus, dieser Tom?"
Yvonne nahm die Frage ernst: "Naja, geht so. Ist etwas klein und eher schmächtig - wobei ich war selber überrascht ...aber ..." Yvonne ärgerte sich darüber, dass sie gar nicht über das redete, was sie eigentlich sagen wollte und stattdessen ernsthaft in sich hinein horchte und zugeben musste, dass dieser Tom sie irgendwie fasziniert hatte in seiner jungenhaften Art, mit der er Mareike und sie bis auf die Dessous ausgezogen hatte, um dann seinen Deal zu bekommen.
"Nein, also es ist anders ..." versuchte Yvonne einen neuen Anlauf.
"Und Robbi ist jetzt nicht mehr oben aufmerksam Liste?" Bianca war unmöglich.
"Jetzt hör halt mal zu, Melönchen!" giftige Yvonne ihre Freundin sarkastisch an. Bianca musste grinsen. Sie mochte, diese ironische Art an Yvonne ganz besonders und entschied, das gewählte Niveau beizubehalten, indem sie ihre Galias von der Seite her fest umschloss und so gegeneinander drückte, dass die großen runden und dunkelroten Vorhöfe ihrer Glockenspitzen Yvonne regelrecht entgegen glotzten: "Gut, Melönchen ist ganz Ohr ... ha,, stell dir mal vor, da wären Ohren dran." Biancas albernes Kichern war ansteckend. Und so war in den nächsten zwei Minuten nur noch an kleine Wasserschlachten und neckischen Frotzeleien zu denken. Erst als sich die Mädchen abtrockneten, griff Yvonne den Faden wieder auf: "Also, die Sache ist die: Mareike hat eine Affäre."
"Mit diesem Tom - na und?!"
"Nein, Mensch! Melönchen, Ohren auf! Mit Herrn Schmidt und Herrn Locke?"
"... und den Kaiser von China ...?! "
"Mensch Bia .... das ist gar nicht so witzig ..."
"Was willst du mir den mit solchen Tratschgeschichten sagen? Dass unsere liebe Mitschülerin Mareike einen Galiamelonenstand im lehrerzimmer eröffnet hat?" Bianca wollte schon wieder kichernd losprusten. Aber sie bemerkte Yvonnes äußerst unterkühlte, betroffene Reaktion. Bianca sah ein, dass hier mehr Einfühlsamkeit gefragt war: "Yvi, so kenn ich Dich gar nicht. Du gibst doch sonst nie etwas auf die Lach- und sachgeschichten von irgendwelchen Astrids, erikas uns anderen Dumpfbackentussis, die irgendwem irgendwelche Affären andichten und sich damit tagelang auf ihre platten Schenkel kloppfen können."
"Das ist kein Tratsch. Ich weiß es. Ich muss Dir da gleich was auf meinem Tablet zeigen ... und ... das ... das zieht dir mindestens die Socken aus!" erwiderte Yvonne, während sie gerade selbst in ihre Söckchen schlüpfte und dann zur Hose griff.
Jetzt wurde Bianca nachdenklich: "versteh ich das richtig - wir sprechen hier gerade von Deine Freundin Mareike ..."
"... ja und von unserem Mathematiklehrer. Und von unserem Vertrauenslehrer." Yvonne war erleichtert, dass sich Bianca nun endlich auf dieses Gespräch einzulassen schien.
"Mensch, Yvi, wenn ich ein geheimnis hätte und du würdest dann ... meinetwegen mit Mareike drüber reden ... da wär ich aber sowas von sauer ... also, warum erzähst Du MIR das? Geht mich das was an, was Mareike in ihrer Fantasie oder sonstwie ... von mir aus auch in echt ... mit irgendwem tut?" Bianca war äußerst missmutig bei dem Gedanken, Yvonne würde sich tatsächlich so verhalten, wie sie es eben geschildert hatte.
Ganz und gar trocken entgegenete Yvonne: "Es geht um DICH!"
"Was? Sag mal, irgendwer tickt hier doch gerade nicht richtig, oder? Also sorry, Yvonne, aber was hast du heute eingenommen? erst spielst du tennis wie eine Besessene und jetzt ... also, warum um alles in der welt soll es da jetzt auf einmal um MICH gehen?"
"Lass mich dir das Filmchen auf meinem Tablet zeigen. Und dann erklär ich Dir alles. Ich könnte deien Hilfe gebrauchen ... naja und Mareike natürlich erst recht."
Bianca kapierte zwar immer noch kein Wort, aber immerhin klangen Yvonnes Worte wie der ansatz einer Erklärung. Bianca hatte einen trockenen Hals: "Wollen wir was trinken gehen und du zeigst es mir dann?"
"Nein, das geht echt nicht. Wir müssen uns das hier anschauen. Hier kommt nicht so schnell jemand rein."
"Mensch, machst Du's aber spannend. Ich werd ja noch richtig neugierig. ... Hahaha, Mareike und der Locke .. das wär was ..."
"...und der Schmidt!" fügte Yvonne hinzu.
Aber Bianca nahm beides immer noch nicht sonderlich ernst: "Jaja ... also, beim Schmidt würd ich das ja noch verstehen. Der sieht ja echt nicht übel aus ... aber hey, der hat auch ne Frau, oder?" Während Bianca vor fünf sekunden damit begonnen hatte, ihre Haare zu fönen und zu kämmen, setzte sie sich neben Yvonne, die ihr Tablet anschaltete.
Fünf sekunden später schaltte Bianca den Fön ab und starrte mit geweiteten Augen auf das, was ihr von Yvonnes Tablet in gestochen scharfen Bildern entgegenflimmerte.
Das zwanzigsekündige Schweigen dauerte gefühkte zehn Minuten.
Unüberhörbar hämmerte Mareikes keuchen und das zufreiden-gierige Lechzen der Männerstimmen aus dem Gerät durch die Umkleidekabine. Bianca sah mit tief abgesenkter Kinnlade zu, wie Roman Locke hinter Mareike stand und ihr Bein mit einer Hand rechtwinklig angehoben hatte. Mareike hielt sich knutschend an Edgar Schmidt fest, um von Roman Lockes wilden Stößen nicht umgeworfen zu werden. Ihre - Biancas Exemplaren durchaus ebenbürtigen - Galias schleuderten in weiträumig kreisenden Flugbewegungen zwichen klatschendem Rioppenkontakt und fast senkrechter Formation durch die Luft.
"Krass ..." war das erste Wort, das als Biance begann, ihre Stimme wieder zu finden. Jetzt ließ Yvonne, die das Filmchen inzwischen ja schon recht gut kannte, die Coole raushängen: "Hast Recht, der Schmidt sieht tatsächlich nicht übel aus ... magst du mal sehen, wie er Mareike so richtig auf 180 gebracht hat ...?"
Aber nun fand Bianca diesen Sarkasmus nicht mehr ganz so lustig: "Was ... was ist das? Ist das ... das ist doch im Rektorat, oder? Oh Mann, Schrott ... zu dritt ... was machen die da? Ist das ein selbst gedrehter Porno oder was? Uuuooooaaah, Marieke geht ja voll ab ... Hammer, ich glaub's nicht ... Wo hast Du das her, Yvonne? Nein ... schau mal ... ich glaub's nicht ..." Roman Locke reichte Mareike eben an den Mathematiklehrer weiter, der sie nun nicht minder heftig durchnagelte. Und wenn Bianca es nicht im gleichen Moment selbst gehört hätte, würde sie nicht geglaubt haben, dass Mareike dabei laut und verständlich rief: "Hmmm, ja ist das gut, ooooaaahhhmm, ja, komm schon Edgar, nicht aufhören ... mmmmmmhhh, super, oh ist das super, ..." Und Roman war unterdessen damit beschäftigt, Biancas herumwirbelnde Flugmelonen einzufangen, um an den Fruchtsaft zu kommen.
"Jetzt sag schon, woher hast du das und ... warum ... wie kommt das zu Stande ... das glaubt einem ja keiner ..."
"Das kommt von Tom. Von der Hausmeister-Überwachungskamera."
"Krass ... ha, schau mal ... der Schmidt ist ja schon ein ganz schön heftiger Typ ... oaah, schau mal, hey, das hätt ich nie von mareike gedacht. Aber es scheint ihr ja echt zu gefallen."
"Klar, die ist ja mit beiden zusammen."
"Wie - mit beiden zusammen?!? Du meinst, das hat niemand inszeniert? Das ist einfach nur so ... echt?"
"Ja, was denkst du denn? Mareike macht doch nicht bei irgendwelchen Filmchen mit ..."
"...sondern nur bei sowas ..." Biancas Sarkasmus ging aber rasch in einen gewisse Obszönität über: "Hmmm, na Yvonne, das kann einen schon antörnen, oder? Also, ich weiß nicht, ... würdest du wegrennen oder mitmachen, wenn sich swoas ergeben würde ... schau mal, der Locke ... boahhh, echt Hammer ...hey, schau dir das an, unsere lieben, netten Lehrer ... die lecken ... ich glaub's nicht ... oh, oh, sieht ja schon scharf aus ...die lässt sich aber auch ganz schön verwöhnen, deine Mareike ..."
"Ja, ja, ja, ich kenne den Film ... und ich kenne Mareike - zumindest manchmal ..."
Bianca schnaufte tief durch und versuchte sich wieder von den optischen Eindrücken zu lösen: "Ok, ok, also ... und was hat das jetzt mit MIR zu tun?"
Yvonne atmete tief durch und erzählte Bianca die ganze Geschichte. Biancas Haare waren längst luftgetrocknet, als Yvonne zum ende kam. Bianca war abwechselnd blass und rot hinter den Ohren geworden. Sie stellte kaum Zwischenfragen, sondern lauschte einfach nur den Ausführungen ihrer Freundin. Dann atmete sie tief ein: "Und als er seinen deal von euch versprochen bekommen hat, hat er Euch nicht weiter ausziehen wollen?"
"Naja, wir sollten erstmal scheuen, wie weit wir bei Dir kommen" gab Yvonne zu.
"Pffffftttt .... und was stellt sich der gute Tom da vor, wenn er mich kennenlernt?" Bianca hatte durchaus Vorstellungen von Toms Vorstellungen, aber vermutlich wolte sie es von Yvonne hören.
"Naja, vermutlich mag er Galiamelonen mehr als Auberginen."

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"Aber das ist Unsinn. Es gibt keine Überwachungskameras im Rektorat, Süße!" Roman Locke ließ seine Finger über mareikes Haut wandern. Eigentlich war es wundervoll, so neben ihr entspannt im Bett zu liegen - nach all den wilden Spielchen zuvor. Aber natürlich wühlte den Vertrauenslehrer all das auf, was seine junge Gespielin ihm da über Tom und diesen ominösen Rektoratsfilm berichtet hatte. Mareike spielte mit Romans Brusthärchen: "Dann hat er gelogen und die Kamera doch selber angebracht. Und ... ich glaub ... Yvonne mag ihn sogar ... hätt mich nicht mal gewundert, wenn sie nichts dagagen gehabt hätte, wenn er uns ganz auszieht."
Roman Locke war sehr nachdenklich: "Tja, ich denke, das wird er auch früher oder später tun wollen - da träumt er doch jetzt nachts davon - und warum sollte er es nicht einfach machen. Er hat den Film. Er hat uns quasi in der Hand. so ein Dreck ... hoffentlich ist er schlau genug, das nicht wirklich online zu stellen ..."
Mareike kuschelte sich an ihren Geliebten: "Was können wir tun?"
"Ich muss mit ihm reden. Nicht nur er braucht seinen Deal. Wir brauchen auch einen."

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Drei Tage später saßen Yvonne und Bianca zusammen in ihrem Lieblingsbistro. Sie warteten auf Mareike, die nun eben zur Türe hereinstapfte. Draußen regnete es in Strömen, so dass sie sich erstmal aus ihrem Regencape schälen musste und sich dann mit - trotz Kapuze - reichlich nass gewordenen Haaren zu Yvonne und Bianca setzte. Auf dem Tisch dampften warme Teetassen und die klienen Tischkerzen flackerten im Wolkendunkel des tristen Tages und tauchten den Raum in eine behagliche Atmosphäre.
"Hallo!" sagte Mareike ziemlich bedröppelt und sah besonders Bianca sehr schuldbewußt an: "Super nett, dass du mitgekommen bist, Bianca."
Bianca konnte nicht so richtig ernst bleiben und versuchte die Stimmung einfach etwas zu heben: "Hmmm, ich bin ja schon zum Fan Deiner Filmkünste geworden."
Yvonne nippte an ihrem Tee und sah Mareike fragend an: "Hi Süße, hast Du mit Locke gesprochen?"
"Nenn ihn doch einfach Roman ... ja, er will mit Tom reden ..."
"Und was erhofft er sich davon?" fragte Yvonne.
"Noch einen Deal ... " Mareike verzog ihr Gesicht wie beim Genuss einer vollständigen Zitrone und schnaufte dann fest aus.
"Oh, ja, Deals sind eine großartige Idee ..." Biancas Sarkasmus war ungebrochen, "viellwicht einigen sie sich ja auf die Geschmacksrichtung der Melonen!"
Das verstand Mareike zwar nicht, Yvonne aber umso mehr: "Hey, kommt, lasst uns drüber reden, was wir tun können und wollen ... und so ..."
Das klang zwar nicht nach einem großen Plan, aber immerhin war es ein Anfang.
Mareike bestellte einen Latte Macciato.
Yvonne rieb sich wärmend ihre Hände unter dem Tisch und Bianca begann Fragen zu stellen: "Nehmen wir mal an, ich mache mit bei eurem Deal, um DEINEN und zwei - zugegeben sehr knackige Lehrerärsche zu retten - was hab ich davon? Und was denkt ihr, wie weit Tom geht? und welche Garantie haben wir, dass er dann irgendwann mal wieder damit aufhört?"
Das waren drei sehr schwierige Fragen für den Anfang. Yvonne und Mareike hatten keine Antworten parat. Deshalb blieb es eine Weile still.
"Also, wie geht's euch dabei?" fragte dann Yvonne, "ich meine, es muss ja nicht schlecht sein, falls wir es hinkriegen, dass Tom es etwas mehr nach unseren Vorstellungen macht ... oder ist das krank, was ich da gerade sage?" Yvonne musste sich selbst immer mehr eingestehen, dass sie es durchaus erregend gefunden hatte, als Tom sie und Mareike bis auf die Unterwäsche entblättert hatte und mit ihnen zu machen schien, was er gerade wollte.
"Hey, dann kann Tom doch den Deal mit DIR durchziehen,wenn du eh auf ihn stehst ..." folgerte Mareike treffend.
"Naja, würd ich vermutlich sogar machen ... aber das ist nicht der Deal. Er will ja unbedingt Bianca."
Bianca zuckte mit den Achseln: "Und wenn ich nicht mitmache?"
"...veröffentlicht er den Film auf irgendwelchen Schmuddelportalen" ergänzte Mareike und sah Bianca mit großen Augen an: "Hilfst Du mir? Bitte!"
Ein junger Kellner brachte Mareikes Latte Macciato und betrachtete die drei hübschen Mädchen mit einigen Blicken, die darauf schließen ließen, dass er Auberginen und Melonen gleichermaßen zugetan war. Bianca kommentierte dies auch gleich entsprechend und Yvonne merkte ironisch an: "Sollen wir den gleich mitnehmen zu Tom? Dann haben wir noch was Knackiges mit dabei."
Mareike grinste: "Also Tom ist ja'n ganz Süßer, aber halt mehr so ein Jüngelchen."
"Also kein Edgar Schmidt?" Bianca musste wohl unbedingt weiter sticheln, aber Maereike ging erstaunlich offenherzig damit um: "nein, bei weitem nicht. Also Edgar würde ich euch ja sofort empfehlen."
Jetzt mussten Bianca und Yvonne kichern. Das Gespräch wurde frivoler und enthemmter.
nach einer halben Stunde traute sich Yvonne dann auch zuzugeben, dass sie mit Tom telefoniert hatte. Sie stellte es zwar so dar, als habe er sie angerufen - was nicht stimmte - und sie sagte auch nichts darüber, dass das Telefonat wine Stunde lange gedauert und recht ausführlich von wilden Fantsaien gehandelt hatte - aber Yvonne konnte nun loswerden, was sie wußte: "Tom will, dass wir am Mittwochabend zu ihm kommen. Wenn Bianca mitkommt, stellt er das Filmchen nicht online!"
"Sollen wir was Nettes anziehen und ihn ein bisschen kirre machen?" fragte Bianca hinterlistig.
"Das würdest du echt für mich tun?" fragte Mareike.
Aber Bianca hatte einen anderen Hintergedanken: "Nur wenn WIR beide auch einen Deal hinbekommen - mit Edgar Schmidt ..."
Yvonne bekam große Augen: "Bianca ... ....!"
"Hey, kommt schon, wenn ich was tun soll, damit andere ihren Spaß haben, dann will ich auch meinen ... und ich kenne ja nun das Filmchen auch und unser Mathelehrer will doch auch nicht, dass da was online geht, oder?"
Mareike verstand nur zu gut: "Ja, klar ... aber das heißt, dass ich Edgar das erklären muss .."
"Oh, ich glaube, er ist gegenüber einer weiteren Melonensorte nicht abgeneigt." grinste Yvonne. Und Bianca ergänzte: "Du musst ihm gar nichts erklären. Wir besuchen ihne einfach mal. Yvonne, kommst du auch mit? Deal gegen Deal!"

Fortsetzung folgt.












  • Geschrieben von Echt_nett
  • Veröffentlicht am 29.05.2015
  • Gelesen: 7160 mal

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