Erotische Geschichten

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Teil 3: Der Deal

3,5 von 5 Sternen
Sonjas klappriger Kleinwagen ächzte die Küstenstraße entlang. Dieses letzte Teilstück, das zu den Klippen hinauf führte, war besonders steil. Hier oben lagen die Luxusvillen.
Auf Sonjas Beifahrersitz lag die Stellenanzeige, die sie sich aus dem Internet ausgedruckt hatte. Sonjas Herz klopfte, denn sie war unglaublich nervös und unsicher. Natürlich hatte sie schon gelegentlich solche Fantasien gehabt. Aber vor einer Woche hatte sie tatsächlich auf diese Anzeige geantwortet. Die Neugier war einfach zu groß geworden. Trotzdem hatte sie sich fast selbst geohrfeigt, als sie ihre Kurzbewerbung dann tatsächlich per Mausklick abgeschickt hatte.

Auch jetzt holte Sonja tief Luft. Sollte sie nicht doch lieber umdrehen? Sollte sie sich wirklich bei diesem Millionär vorstellen? Sollte sie wirklich ein Vorstellungsgespräch absolvieren, bei dem es um SO EINE Stelle ging? Und was genau würde deiner Mann erwarten? Einerseits erregte sie die Vorstellung, als "Hausmädchen und Global Business Begleiterin" für das "pure erotischen Vergnügen eines superreichen, gut aussehenden Jet Set-Jungunternehmers" tätig zu sein. Andererseits ärgerte es Sonja selbst, welche Dynamik solche "50 Shades-Fantasien" bei ihr entwickelten. Sollte sie also wirklich weiterfahren und dieses Experiment durchziehen? Ihr Drang war stärker als ihr Widerwillen.

Sonja lenkte ihren klapprigen Gebrauchtwagen durch ein prächtiges Eisentor, das sich bei ihrer Ankunft automatisch geöffnet hatte. Sie durchfuhr einen riesigen Park. Dann sah sie die Villa. Das eindrucksvolle Gebäude thronte ehrwürdig und wunderschön über dem Meer. Sonjas Herz klopfte wie verrückt. Sie parkte neben vier Nobelsportwagen und drei nicht minder edlen Limousinen. Dann stieg sie aus, atmete tief durch und spürte den milden Wind in ihren Haaren. Ihr wurde klar, dass der Reiz, den diese Stellenanzeige auf sie ausübte, stärker war, als die Peinlichkeit, mit der sie ihr eigenes Tun gerade selbst berührte. Sie hatte einfach tierisch Lust, so etwas mal zu probieren. Sonja ging auf die Haustüre zu.

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"Die Bewerberin ist unten, Chef!"
"Du siehst total lecker aus. Ich finde, wir könnten sie ruhig noch etwas warten lassen." Peter, dieser smarte Besitzer unzähliger Energie- und Tankstellenunternehmen im ganzen Land, sah Annabell durch die runden, dünnen Gläser seiner Brille an. Er trug einen schneeweißen Bademantel und blickte begehrlich auf das sportliche Trägertop seiner Lieblingsangestellten.
"Oh, wie ich dich kenne, lieber Chef, möchtest du aber bestimmt lieber SIE UND MICH, zusammen. ..oder hab Ich da Unrecht?"
"Aber sie muss noch alles lernen, was du schon kannst ..."
Peter zog Annabell zu sich auf den Schoß und genoss die sanften Küsse ihrer weichen Lippen.


********************

Moni und Sven holten Louisa und Pascal am Flughafen ab.
"Da drüben ... das sind sie ...." Moni hatte sie zuerst gesehen.
"Na, dieser Pascal ist doch ein ganz Süßer, was?" neckte Sven seine Kollegin und sah nicht minder begeistert auf die zierliche Schönheit an Pascals Seite.
"Ja, sieht wirklich nicht übel aus, der Liebe. Aber pass auf, dass dir bei Louisa nicht gleich die Augen aus dem Kopf fallen!"
Tatsächlich fand Sven, dass es unglaublich Spaß machen müsste, Louisa aus diesen lässigen Klamotten zu schälen, die sie da an ihrem zierlichen Körper trug.
"Ich glaube, das wird geil, denkst du nicht auch ... Süße?" Sven legte eine Hand auf Monis Po und führte sie winkend auf die eingetroffenen Gäste zu.
"Oh ja ... und es macht auch immer wieder Spaß, deine Geliebte zu spielen." Moni küsste Sven kurz und wendete den Blick dann zu dem groß gewachsenen, sehr smarten Blondschopf mit dem unwiderstehlichen Playboygesicht an Louisas Seite.
"Ich seh schon, wie du ihn schwindlig reitest ...und er ahnt jetzt noch genausowenig davon wie sein drollige Häschen ..." lächelte Sven flüsternd, bevor er Louisa und Pascal mit einem sehr charmanten 'Hallo Ihr Beiden!' willkommen hieß.

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Sonja zupfte ihre Kleidung zurecht und ging zurück zu ihrem Auto. Dieses Bewerbungsgespräch war ganz schön aufregend gewesen. Nicht nur die smarte Assistentin Annabell hatte ihr den Mund auf diesen Job ziemlich wässrig gemacht. Und ihr neuer Chef Peter war ein ganz schön verrückter Kerl, steinreich, mit wilden Ideen und einer sehr ansprechenden großen Statur und viel mehr Charme, als Sonja zuvor geglaubt hatte. Sie hatte sich wirklich so in den Inselunternehmer verguckt, wie sie es Sicherheit hatte. Allerdings war die Tätigkeit, die er ihr angeboten hatte gar nicht so alleine auf ihn zugeschnitten, wie Sonja das eigentlich gedacht hatte ...

Sonja setzte sich ans Steuer und nahm den Vertrag in die Hand. Sie hatte tatsächlich unterschrieben. Nicht nur wegen des erstaunlich fürstlichen Honorars ...so viel Geld hatte sie nie zuvor verdienen können. Es kribbelte einfach in ihrem Bauch. Es war ein anregender, sehr verführerischer Gedanke, in Peters Team mitzuwirken. Sonja schmunzelte in sich hinein. Sie hatte sich getraut, ihren verborgenen Instinkten zu folgen. Jetzt hatte sie begonnen eine völlig neue, sehr aufregende Welt kennenzulernen.

Vor einigen Minuten war Sonja mit leicht hat geröteten Ohren und immer größer werdenden Augen bei Peter und Annabell gesessen.
"Und die ....äh ... Ihre ... also ...unsere ... also praktisch ... äh ... Gäste ...wissen da echt noch gar nichts davon, was wir mit ihnen vorhaben?" hatte Sonja ungläubig gefragt.
"Gar nichts. Sie verbringen hier ein paar Urlaubstage bei netten Freunden. Sie kommen nicht auf die Idee, dass sie eingeladen wurden, weil wir Lust haben, sie auf andere Gedanken zu bringen " hatte Peter bestätigt. Sonja gefiel die diplomatische Art, mit der Peter umschrieb, was er hier trieb.
"Aber wenn sie das dann merken ...ich meine, die machen doch dann nicht einfach so alles mögliche mit ...?"
"Oh, Sie merken es ja nicht so direkt. Wir machen es immer so, dass sie gar nicht auf die Idee kommen, es sei geplant und vorbereitet. Und natürlich sind wir immer flexibel und passen uns neuen Situationen an. Jeder reagiert nämlich ganz anders"
hatte Peter durch seine runde Brille etwas oberlehrerhahft doziert.
"Es ist voll geil, wenn sie langsam schwach werden und dann mifmachen" hatte Annabell eingeworfen.
"...und wenn sie es nicht tun? Ich meine, ... das ist ja immerhin ganz schön intim ... und Mi h hat es zum Beispiel sehr viel Überwindung gekostet, mich hier zu bewerben. Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich käme in eine Situation völlig unvorbereitet .... also ...naja ..."
"Du wirst sehen, es ist voll, geil" hatte Annabell in ihrer direkten Art geantwortet.
"Wir haben immer einen Plan B. Und wir zwingen niemanden zu irgendwas. Und wir überstürzen nichts. Wir stricken die Situationen immer so, dass unsere Gäste da ganz langsam in etwas hineingleitdn, was sie selber total anmacht. Unsere Crew ist sehr sexy ... so wie du es auch bist ..."
"Och ... ich bin doch einigermaßen ... äh ...durchschnittlich ..."
"Du bist natürlich, Sonja ...erfrischend natürlich und normal ... nicht aufgedonnert ... sondern schlicht hübsch und sehr unverdächtig ...du passt super in unser Team!"
Sonja hatte gelächelt und fand tatsächlich, dass auch Annabell Anz und gar natürlich und charmant wirkte.
"Wir sind oft selber überrascht ...aber seit wir diese Idee zum ersten Mal hatten ... bis jetzt hat es immer geklappt. Und die meisten unserer Gäste und Freunde kommen immer wieder zu uns ... einige weihen wir ein ... andere lassen wir in dem Glauben spontan erwas Geiles erlebt zu haben und sind dann gerne bereit, es mit ihnen zu wiederholen, wenn sie Lust drauf haben. Es gibt kaum jemanden, der nicht wiederkommen möchte. Also mach dir keine Sorgen . wenn du lernst, deinen Part gut zu spielen, dann wirst du hier sehr, sehr geile Sachen erleben und dein Leben viel, viel geiler machen, als du es je gedacht hättest."
"Naja ..." Sonja hatte sich reicht glich verwirrt am Kopf gekratzt, "ich ... ich hätte ja gedacht, dass ich hier mehr so ... Ihre persönliche ... naja... so also ... dass da jetzt so viele mitmachen ... da muss ich jetzt erstmal klarkommen ... ich meine, was ist, wenn mir wer mal nicht gefällt?"
"Wir sprechen vor jedem Einsatz ab, wer von unserer Crew dabei sein mag. Du kannst Dir dann die Bilder der nächsten Gäste ansehen und aussuchen, welche Jungs ... oder Mädels ... dich besonders interessieren ... und ... du bekommst dann praktisch, wen immer du magst. Natürlich wollen wir dann auch Bekannte von Dir einladen, mit denen du vielleicht immer schön mal gewollt hättest. ... jetzt kannst du sie alle haben ... so wie übrigens auch unsere nächsten Gäste."
Während Peters Worte nich gewirkt hatten, hatte Annabell Sonja gleich ihren Laptop unter die Nase gehalten und jede Menge Portraits smarter Jungs, Mädchen und Paare präsentiert.
"Den da zum Beispiel auch?" Sonja hatte auf Pascal gezeigt.
"Oh ja, Pascal ...der kommt sogar schon nächste Woche mit seiner Freundin Louisa. Wir können, dich einlernen, wenn du magst. Dann kannst du schon nächste Woche mitmachen ...."
"Und Sie ..."
"Wir heißen 'Du' ... "
"Äh ja ...sorry, ...ihr glaubt, dass ich das kann?
"Ja, das kannst du! Wir üben ab morgen..." hatte Annabell aufmunternd erwidert.
"Ja, du bist dichten ganz bezaubernde neue Mitarbeiterin in meinem Hause" Peters Blicke wäre zugleich charmant und gierig auf Sonjas Körper gefallen.

Zehn Minuten später hatte Sonja unterschrieben.

Jetzt drehte sie den Zündschlüssel herum und gab sich bei der Rückfahrt an der Küstenstraße dem schönen Wetter ebenso hin wie den ziemlich heftigen Kino in ihrem Kopf. Sie ertappte sich dabei, dass sie in diesen Tagträumen vor Louisa und ihrem attraktiven Freund Pascal stand. Sonja sah Louisa freundlich an und sagte: "Da hast du aber echt ein richtiges Schnuckeligen als Freund."
"Ja" erwiderte Louisa in Sonjas Fantasie, küsste ihre Lover und flüsterte ihm dann gut hörbar ins Ohr: "Komm, tu mit Sonja und mir, was du willst..."
Pascal wendete sich Sonja zärtlich und sachte zu. Er sah ihr mit unglaublich schmelzendem Blick tief in die Augen.
Sonja küsste ihn.
Die Sonne schien in und auf Sonja als sie die Küstensteäße weiter entlang fuhr.


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Zwei Tage später traf Vivian bei ihrer Freundin Annabell ein. Sie war über die Einladung sehr überrascht gewesen, denn ihr Kontakt zu Annabell schien sich in den letzten Jahren fast in Luft aufgelöst zu haben. Vivian konnte nicht ahnen, dass Annabells Lust auf die Auffrischung ihrer Freundschaft sehr viel mit dem Millionär zu tun hatte, der Annabells Lust- und Liebesleben in den letzten Monaten komplett umgekrempelt hatte. Peter hatte sich aus allen Bildern, die ihm Annabell von früheren Schulbekanntschaften gezeigt hatte, sofort und sehr begeistert für die blonde, mit sexy Sommersprossen und einem unglaublich verführerischen 'Honigblick' ausgestatteten Vivian entschieden. Diese scharfes Sahneschnittchen wollte er unbedingt haben.
"Die würde ich ungemein gerne mal ausführlich mit dir zusammen hier bei uns haben" hatte Peter gesagt.
"Um was zu tun?" hatte Annabell süffisant nachgefragt.
"Um das soziale Umfeld meiner Angestellten vertieft kennenzulernen."
"Ach ja ... und wie tief?"
...

Jetzt stand Vivian also in Annabells Wohnungstüre. Auch Sonja war da. Sie wartete nervös darauf Vivian zu begrüßen. Und sie verstand schon beim ersten Hinsehen, warum sich die Augen - und ganz bestimmt auch andere Körperteile - ihres neuen Chefs für diese heiße junge Lady entscheiden hatten. Vivian wirkte unglaublich natürlich, charmant und sah einfach toll aus.
"Hey, echt ewig nicht mehr gesehen, Vivian. Total cool, dass du gekommen bist" Annabell log nicht, denn Vivian war ihr sehr sympathisch. Trotzdem war es natürlich sehr heikel und heiß, was sie hier mit ihrer Bekanntschaft aus Schultagen vorhate.
"Hallo, Annabell, ich war total überrascht, als ich deine Einladung gelesen hab. Wie geht's dir?"
Annabell und Vivian umarmten sich herzlich zur Begrüßung.
Vivians warme grüne Augen erblickten Sonja am Wohnzimmertisch.
"Das ist Sonja. Sie ist spontan für ein paar Tage vorbeigekommen. Wir können ja erstmal was zu dritt unternehmen."
Sonja stand auf. Es war noch sehr ungewohnt, eine solche Rolle zu spielen, aber die erste Einführung, die sie von Annabell und ihrem Chef seit einigen Tagen erhielt, waren so anregend gewesen, dass sie nicht nur der guten Bezahlung wegen Lust auf mehr bekommen hatte. Sonja stand auf und ging auf Vivian zu. Sie betrachtete Vivians neckisch geschnittene Haare und die großen Prinzessinnenhaft en über der süßen Nase mit den vereinzelten Sommersprossen. Sonja kam es vor, als wäre sie beim Casting für besonders verführerische Märchenfiguren gelandet. In Sonjas Kopf rotierten ganz verschiedene Bilder. Einerseits dachte sie an Wintermärchen, die sie aus dem Weihnachtsfernsehen kannte. Andererseits nahm ihr Gehirn einige Dinge vorweg, die mit Vivian geplant waren. Es war eigenartig sich hier und jetzt beim ersten Kennenlernen vorzustellen, wie es sein würde, die hübsche Vivian auszuziehen und gemeinsam mit Annabell und einigen Jungs so richtig heiß scharf zu machen.
"Hallo. Ich heiße Sonja. Ich hoffe, ich störe euch nicht. Ich bleib aber auch nur noch vier Tage."
"Quatsch, du störst doch nicht. Klar, wir machen einfach was zu dritt. Ist ja ne toll Insel hier."
"Ja, ich wohn total gern hier." Annabell lächelte zufrieden.
"Ich kenne da ein paar tolle Häuser am Meer. Da könnten wir ja mal hin ..." bereitete Sonja Vivian behutsam den Ausflug in Peters Villa vor. Annabells "spontan" begeisterte Reaktion ließ Vivian keinerlei Verdacht schöpfen. Annabell und Sonja grinsten sich heimlich an und dachten in diesem Moment wohl ziemlich ähnliche Dinge.

********************

Pascal und Louisa verbrachten sehr schöne Tage mit Moni und Sven.
Heute fuhren sie mit Svens Auto durch die Gegend, um einige schöne Stellen der Insel zu besuchen.
"Habt ihr eigentlich schon mal Vascarinha getrunken?" fragte Moni in einer Kurve scheinbar ganz spontan.
"...höchstens Caipirinha ..." antwortete Pascal grinsend.
"Hey, Vasca müsst ihr mal probieren. Das ist überhaupt die Idee. Wir trinken und feiern heute Abend am Strand. Da vorne kommt ne Tankstelle. Da können wir ein paar Flaschen kaufen!"
Zielsicher lenkte Sven sein Auto zu der vereinbarten Tankstelle, in der Chef Peter heute höchstpersönlich anwesend war.

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Peter schickte eine SMS an Annabell: "Noch 45 Minuten. Bei euch alles ok?"
"Alles ok. Vivian mag Sonja" kam die Antwort umgehend.
Zufrieden und entspanng sah der Besitzer der führenden Tankstellenkette der Insel nun zu, wie Sven und Moni ihre Gäste zu den Shopregalen mit den alkoholischen Softdrinks führten. Peter musterte Louisas Taille und Po vo hinten und lächelte sehr angeregt.

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Sonja war nervös, als sie Vivian das Schlafzimmer mit dem Spiegel überm Bett zeigte. Und Annabell tat natürlich so, als sei sie hier auch noch nie gewesen.

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"Hey, Moni!" rief auf einmal eine Jungenstimme. Dann kam ein dunkelhaarig gelockter Sunnyboy mit einem ebenso dunkelhaarigen Mädchen auf Moni, Sven, Pascal und Louisa zu.
"Oh... hey, ....Roger, was machst du denn hier?" begrüßte Moni scheinbar überrascht ihren smarten Komplizen, der hier in der Tankstelle mit einer ausgesprochen süßen Begleiterin gewartet hatte.
"Das ist Inka" grinste Roger vielversprechend.
Sven war begeistert. Moni wusste sofort, dass alle Jungs Inka schon beim ersten Hinsehen zum Anknabbern finden würden. Nur Pascal ließ seine Freundin Louisa nicht spüren, dass es ihm da nicht anders ging. Anders als Roger und Sven konnte er ja auch nicht einfach davon ausgehen, Inka in ungefähr einer Stunde nackt und willig vor, unter und auf sich zu haben. Nie im Traum wäre ihm eingefallen, so etwas auch nur zu DENKEN. Aber Peters Crew bereitete genau hier und jetzt gekonnt vor, dass Pascal und seine hübsche Freundin dabei die Hauptrollen des Abends bekleiden ... oder wohl eher 'unbekleiden' würden.

Sven nahm Moni in einem passenden Moment kurz zur Seite: "Kennst du die? Inka? Ist die neu oder war die schon mal mit dabei?"
"Sie war wohl vor'n paar Wochen mit ihrem Freund hier ... so wie jetzt Louisa ... und ihr Freund ist viel unterwegs.. ... und naja...siehst du ja ... ihr scheint's genauso Spaß zu machen wie uns. Sie hat sich für heute angemeldet ... auf der dunklen Seite der Macht ..." grinste Moni
"Geil, ich krieg schon nen Ständer, wenn ich die anschau."
"Ich seh schon ... und dann auch noch Louisa ... oh, oh ...ist ja ne Menge dabei heute für dich" zählte Moni die Girls zusammen, die ganz nach Svens Geschmack waren.
"Und dein toller Roger ist ja auch mal wieder da ...oder macht dich Pascal mehr an?" konterte Sven, bevor Roger dazu trat.
"Ey, Ihr zwei ... wir haben noch was vor ... "
"Ja, sorry, ... also Inka, ... das ist meine Freundin Moni" log Sven, "und das sind unsere Gäste Louisa und Pascal."
"Oh, sehr schön! " antwortete Inka und gab Sven und Moni mit ihren Blicken zwei Dinge zu verstehen. Erstens wusste sie, dass Sven und Moni nur so taten, als wären sie ein Paar. Sie machte es ja zusammen mit Roger nicht anders. Zweitens hatte sie sich ganz offensichtlich für genau diesen Abend angemeldet, NACHDEM sie Bilder von Pascal gesehen hatte, denn sie ließ keine Gelegenheit aus, ihn mit Blicken und scheinbar unschuldigem Charme in Verlegenheit zu bringen. Dabei half ihr Körper ungemein, denn wenn sie diese Kurven vor dem Warenregal des Tankstelle schoss auf Zehenspitzen nach oben reckte, waren Fantasien in Männeraugen fast schon eine automatische Sache.

Peter hielt sein Handy weiter in der Hand,, als die Besucher seiner Tankstelle sich kurz darauf mit einigen Flaschen der Kasse näherten. Eben erst hatten sie verabredet, den Abend am Strand zu sechst zu verbringen. Moni, Sven, Roger und Inka verhielten sich dabei so, dass Louisa und Pascal nicht den Hauch eines Verdachts schöpfen konnten. Louisa hätte nie gedacht, was Moni und Inka alles mit Pascal vorhatten. Und noch weniger konnte sie vorhersehen, dass sie selbst noch heute Abend gar nicht genug davon bekommen würde, sich Roger, Sven und dem Mann hinzugeben, dessen Kasse sie sie nun alle gemeinsam mit ausgewählten Getränken ansteuerten.

Peter aber telefonierte an der Kasse in gezielt hörbarer und sehr glau würdig dargebotener Empörung:
"Nein, Chico, alle Überwachungskameras sind völlig tot. Jeder kann reinkommen und alles klauen. Du musst das reparieren! Was heißt hier morgen? Heute! Ach so. Das ist nicht dein Ernst ...Oh Mann. Na gut, dann morgen. Aber tu's, bevor mir diese Inselbanden hier den Laden leergeräumt haben, ja !?... So ein Schrott...!"
Peter legte das Handy knurrend beiseite und sah den sechs jungen Leuten entgegen. Er war sehr stolz darauf, mit Roger und Sven zwei smarte Jungs in seiner Crew zu haben, mit denen es der süßen Moni so viel Spaß machte. Und diese 'neue' Inka war ausgesprochen feminin gebaut. Peter merkte schmunzelnd,, dass es Sven so ging wie ihm: Es war schwer, sich zu entscheiden, ob man die Augen mehr auf die dralle Inka, die schlanke, blonde Moni oder die zierlich süße braunhaarige Louisa richten wollte. Der Inselunternehmer freute xi darauf, die drei süßen Girls schon in weniger als einer Stunde nackt und ohne jeden Rest von Hemmung in seiner Villa zu erleben - gemeinsam mit seiner knackigen Annabell, der süßen neuen Mitarbeiterin Sonja und der überaus geilen, noch völlig ahnungslosen Vivian, die er sich eben zunächst mit und dann ohne Wickelrock und Bikini vorstellte. Nun traten die Tankstelle neuste auch zu.

"Tut mir Leid, Ich verkaufe keine alkoholischen Getränke an *************e !"
Sven und Moni sahen sich ebenso scheinbar überrascht an wie Roger und Inka, die dabei einen besonders hilflosen Engelsblick aufsetzte und Peter unter der Nase Pascals dabei ganz und gar nicht aus Versehen ihre Oberweite entgegen reckte.
"Wir sind alle über 18. Wir sind ja sogar mit dem Auto hier."
Auch Moni kannte ihren Text. "Ja, sehen wir vielleicht aus wie jemand, der im Sandkasten spielt?"
"Was beweist das, hier auf der Insel, hä? Zeigt mal eure Ausweise!" Peter betrachtete aufmerksam, wie die beiden einzigen ahnungslosen Gäste, Pascal und Louisa reagierten. Dann fügte er cool hinzu: "Zeigt einfach einen eurer Ausweise. Dann ist alles klar."
Sven sah Moni sehr gekonnt bedröppelt an: "Ich hab meinen zusammen mit denen von Louisa und Pascal im Tresor eingeschlossen ... wegen den Inselbanden ... kannst du ... deinen ...?"
"Och nö, du Superheld. Ich trag doch hier keinen Ausweis mit mir rum ..." Moni wirkte total glaubwürdig.
"Ich hab einen, aber ich bin ja erst 17" log die 22-jährige Inka sehr effektvoll und strich sich dabei so durch ihre Haare, dass ihr Shirt vielsagend wippte.
Alle sahen Roger an.
"Sorry, meiner wird grad verlängert und erst nächste Woche von der Behörde zugeschickt."
"Tja ... kein Ausweis, kein Alkohol ..." kostete Peter die Situation aus.
"Aber das sieht doch jeder, dass wir 18 sind... " Roger spielte den Empörten sehr glaubwürdig.
"...so wie eure 17 - jährige Freundin hier, ja?" grinste Peter und sah dabei direkt auf Inkas Shirt.
"Och kommen Sie ... so wie SIE jetzt auf mein Hemd schauen, hätten Sie doch auch geglaubt, dass ich älter bin. Jetzt seien Sie halt mal nicht so ..." lächelte Inka und spielte die Vamps Olli wieder gezielt so, dass Pascal dabei die größten optischen Reize abbekam.
Moni warf Pascal einen flirtenden und dann seiner Freundin einen verschwörerische Blick zu: "Genau, hey, wir haben hier doch wirklich ausgewachsene Jungs dabei und wir Mädchen sind doch auch in Ihren Augen nicht unterentwickelt, oder?"
Louisa musste grinsen. Moni und Inka waren sehr zufrieden. Und Sven merkte, dass ihm schon beim puren Anblick der drei Girls reichlich die Hose spannte.

"Auch wenn Ihr alle wirklich sehr hübsch seid ...Ich muss leider NEIN sagen. Ich sag's aber mal so: Ich geh jetzt nach nebenan, weil ich mich um all die furchtbar defekten Überwachungskameras kümmern muss. Und in der Zeit könnt ihr ja ganz unbeobachtet ..."
Peter machte eine gekonnte Pause und sah mit voller Absicht ausgerechnet die nicht eingeweihte Louisa mit flirtendem, fast schon anzüglichem Blick an.
"...ganz, ganz unbeobachtet ... eure ... sagen wir mal ... Ausweise besorgen ..."
Der smarte Millionär grinste und schlenderte gezielt auffordernd in den Nebenraum.

"Gut, das heißt ja dann wohl, dass wir die Drinks einfach mitnehmen sollen." schloss Moni scheinbar logisch aus dem Verhalten des vermeintlich schlicht gestrickten Tankwarts, so wie es mit ihrem Chef vereinbart war.
"Klauen?" Pascal fand die Idee nicht so toll.
"Hey, wir geben ihm dafür später mal was. Hier auf der Insel sind viele ziemlich korrupt. Und Mädels, wenn euch ein paar von den Kettchen und Ohrringen da gefallen, dann greift zu." erklärte Sven.
"Ist ja krass ...hey, schau mal, Pascal, die hier sind echt hübsch ..." sagte Louisa.
Moni war zufrieden und regte an, Louisa gleich einige der Ketten in die Tasche zu stecken.
"Ihr habt ja echt ziemlich wilde Sitten hier auf der Insel" warf Louisa ein und wusste gar nicht, wie Recht sie damit hatte.

**********************

"Ja, das ist witzig - ein Spiegel überm Bett." Sonja tat so, als hätte sie nicht erst vor einigen Tagen hier gemeinsam mit Annabell und ihrem neuen Chef Peter für ihren neuen Job geprobt. Sie ließ sich nicht anmerken, dass sie noch sehr deutlich vor Augen, wie Annabell ihr ausführlich gezeigt hatte, was sich mit Peters bestem Stück so alles anfangen ließ. Stundenlang hatten sie alles Mögliche miteinander gemacht.
"Sogar die Wandspiegel sind hierher ausgerichtet ..." bemerkte Vivian.
"Sag ich doch. Ist cool, was? Und in dieses Riesenbett passen wir auch zu dritt. Wenn's euch nichts ausmacht ..."
"Und du bist sicher, dass hier niemand kommt?" Vivian war dieser Trip in die mondäne Ferienvilla trotz der Cleverness ihrer Begleiterinnen noch nicht so ganz geheuer. Natürlich war der Abend auf der Terrasse traumhaft gewesen. Und spätestens der Wickelrock, den Annabell ihr gegeben hatte, rief bei Vivian echte Urlaubsgefühle hervor. Aber natürlich war es trotzdem ein eigenartiges Gefühl, jetzt in diesem fremden Schlafzimmer in die Spiegel zu schauen.Vorsichtig setzte sie sich auf die Bettkante und blickte etwas nachdenklicher als zuvor in den riesigen Spiegel über ihrem Kopf.
"Na, hättest du jetzt gerne deinen Freund dabei?" frotzelte Annabell.
"Ouuuhh, da könnte man nette Sachen machen" übernahm Sonja gezielt den Part, Vivian wieder auf anregende Gedanken zu bringen. Und Annabell legte gleich wieder nach: "So? Was würdet IHR denn da so tun?"
"Mmmhhh...Ihr seid echt gemein!" schwärmte Vivian still in ihr eigenes Spiegelbild hinein.

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"Aber Sie haben doch vorhin selbst gesagt, dass die Überwachungskameras kaputt sind ..." Svens Entsetzen sah glaubwürdig aus.
Natürlich war Peter pünktlich aus dem Nebenraum zurück gekommen, um die Diebe zu überführen.
"Ich habe viele Tankstellen" grinste der Inselunternehmer vielsagend und fügte ruhig hinzu: "Die Inselpolizei ist ganz heiß auf diese Banden, die hier ständig ihr Unwesen treiben und Tankstellen überfallen ...." Er spielte mit den Kettchen, die er eben aus Louisas Tasche gezogen hatte.
Moni stellte sich vor die verängstigte Louisa.
"Aber wir sind keine Bande und haben niemand überfallen."
"Da sagen meine Überwachungskameras aber etwas ganz anderes, meine lieben Diebe."
Pascal kickte mit einem Fuß frustriert gegen ein Regal neben der Kasse. Roger rief einfach nur "Shit!"
Inka baute sich indes auf, um ihre Rolle des jungen Vamps weiterzuspielen.
"Also, aber ... Sie können bei uns doch wirklich mal ein Auge zudrücken, oder?"
Inka machte das sehr raffiniert, denn sie nahm Moni und speziell auch Louisa links und rechts neben sich. Und natürlich spielte Moni mit.
"Ja ... was meinst du, Louisa?" fragte Moni gezielt ihre ahnungslose Begleiterin und ließ dabei mit verführerischen Augenwimpernklimpern neben Inka keinen Zweifel daran, dass hier mit den Waffen schöner Frauen gespielt wurde. Louisa war viel zu verunsichert, um irgendeine sinnvolle Reaktion hinzubekommen. Sie sah Pascal an, der den Blick ratlos erwiderte.

Nun könnte Peter problemlos auf den Punkt kommen. Seine Komplizen spielten ohnehin bestens mit. Louisa und Pascal würden dem ni ht viel entgegensetzen können.
"Ich schlage euch einen Deal vor. Wenn ihr mitmacht, lösche ich das Video der Überwachungskamera."
"Echt? Und was soll das für ein Deal sein?"
"Ihr kommt mit mir in meine Villa am Meer und zeigt mir, wie sehr ihr euch liebt und gegenseitig aus dieser Situation helft."
"Putzen, abwaschen, fegen oder was?" Moni mochte diesen ahnungslosen Satz besonders gerne.
"Aber nein. Ihr werdet euch ausziehen, miteinander knutschen und mir eine kleine hübsche Show für meine ansonsten so gelangweilten Augen liefern."
"Was ... warum sollten wir das tun?" entfuhr es Pascal.
"Weil er uns sonst als Banden Mitglieder an die korrupte Inselpolizei verhökert" erklärte Roger fast schon etwas zu einsichtig, während Inka ihre Vamps Olli variierte.
"Sie haben es ja faustdick hinter den Ohren. Stehen Sie auf sowas?"
"Ja, tu ich. Und ich werde ausschließlich zuschauen ... oder doch lieber, die Polizei? Hab ich übrigens schon erwähnt, dass der Polizeipräsident ein sehr, sehr guter Freund von mir ist?"

Peter sah in Inkas wissende Augen und sein Seitenblick, fiel auf die zierliche, hilflos dreinschauende Louisa.
Inka erwiderte seinen Blick und hätte Lust gehabt, dieses hinterlistige Rollenden gleich hier auf dem Tresen gemeinsam mit Peter, Sven und vor allem mit Roger und Pascal so richtig eskalieren zu lassen. Es machte sie an, sich vorzustellen, was jetzt wohl in den Köpfen der Jungs vor sich ging. Aber natürlich wusste Inka, dass es noch mehr Raffinesse und Zeit in Anspruch nehmen würde, Pascal und Louisa so weit zu haben, dass sie bereitwillig alles mitmachen und sich dabei zunehmend wohl fühlten.
Das war auch Moni klar, die sich eben vorstellte, wie es wohl nachher mal wieder zusammen mit Roger und Sven sein würde, die schnucklige Louisa so richtig heiß zu machen. Moni wusste genau, wie scharf sie dabei selber sein würde - speziell, wenn Roger und Sven so unglaublich gemein mit ihren Fingerspitzen und Zungen an ihr herumzwirbelten. Ob dieser Pascal das auch so smart konnte, wie er aussah?
Pascal könnte momentan nichts dergleichen denken. Er sah Peter fassungslos an und bemerkte nicht, wie lustvoll derweil Roger und Sven hinter ihm die Kurvenführung seiner rehäugigen, überaus süßen Freundin intensiv von oben bis unten musterten. Pascal sah aber umso mehr, wie Inka sich ihm zuwendete und mit lasziver Körpereinsatz in Richtung Peter argumentierte: "Wie? Sie wollen, dass uns die Jungs vor ihren Augen ausziehen und ..."
"Genau - oder gefallen Echt eure Mädchen mich gut genug für sowas, Jungs?" grinste Peter und fügte hinzu: "Das ist ja eigentlich noch nicht mal ne Strafe, sondern, eine Belohnung für euch alle. ... " Dann rief er in den Nebenraum: "Ich bin dann mal weg, Chico!"

**********************
Es dauerte noch 20 Minuten. Dann hörten Annabell, Sonja und Vivian, dass die Haustüre ins Schloss fiel. Für den Bruchteil einer Sekunde zwinkerten sich Annabell und Sonja zu, während Vivian bleich vor Schreck wurde. Dann rannten sie unter Annabells gekonnter Anleitung gemeinsam mit Vivian fluchtartig in den einzigen Zufluchtsort des Zimmers - in den Schrank.

Annabell atmete tief durch. Dann wurde es sehr still. Vivian ahnte nicht, dass sich Annabell in diesem Moment schon klammheimlich darauf freute, was dem ahnungslosen Pascal und seiner Freundin Louisa draußen gleich widerfahren würde. Vivian hatte auch keine Vorstellung davon, was in Sonja vor sich ging. In Sonjas Adrenalin vibrierte das Adrenalin förmlich, als draußen im Zimmer die ersten Stimme zu hören waren.

Vivian griff nervös nach links und rechts. Sie hielt sich an Annabell und Sonja fest. Dann hörte sie, was Peter, Moni, Roger, Inka und Sven einstudiert hatten, um Pascal und Louisa in die gewünschte Stimmung zu bringen. Natürlich ahnte Vivuan dabei nicht, dass hier außer Pascal, Louisa und ihr selbst alle unter einer Decke steckten

Vivian hörte zu, wie Peter zunächst Moni mit Roger auf dem Bett knutschen ließ. Für Vivian klang das so wie es für Pascal und Louisa aussah: Da knutschte jetzt Svens Freundin mit Inkas Freund.
Als nächstes hörte Vivian, dass der Hausherr Inka auf Pascal losließ. Dann wurde Louisa dazu beordert. Und schließlich durfte sich Sven wenig später über Peters Anweisung freuen, Louisa währenddessen aus ihrem modischen Top zu helfen.

Vivian hörte Peters tiefe, ruhige Stimme.
"Greif ruhig fester zu, Moni!"
"Saug sie dir tiefer in den Mund, Pascal .Deine Freundin knutscht doch auch gerade sehr hübsch mit Sven rum."
Dazwischen hörte sie die frechen Kommentare, die die Crewmitglieder gezielt streuten, um Pascal und Louisa immer schärfer zu machen.
Da war Moni: "Mmmhhh, Inka, das ist aber voll fies, dass dein Freund das so gut macht."
Da war Sven: "Moni mag das, wenn du an den Nippeln rumzwirbelst, Roger. Aber lass mir auch noch was übrig!."
Da war Inka: "Kannst du das mit den Fingerkuppen nochmal machen, Pascal? Ja, mmmhhh. super ... deine Freundin muss ja voll scharf werden bei deinen Techniken..."
Da war Roger: "Wow, Moni, wo hast du denn DAS gelernt?"

Vivian hörte, wie kurz darauf Inka und Moni Pascal gemeinsam wirklich keine Chance ließen, seine wachsende Geilheit mit Rücksicht auf Louisa im Zaum zu halten.
Vivian hörte, wie Louisa sich Sven und Roger mehr und mehr hingab, weil sie es gar nicht mehr einsah, sich zurückzuhalten, während ihr Freund immer wilder mit Moni und Inka beschäftigt war.

Vivian hörte. Vivian lauschte. Vivians Kopfkino kam in Gang. Zunächst war sie erschrocken darüber, wo sie hier gemeinsam mit Annabell und Sonja gelandet war. Aber nach und nach regte die Geräuschkulisse draußen ihre Fantasie an.
Sonja merkte es zuerst. Vivians Fingerkuppen begannen in ihrer Hand nervös und angeregt Bewegungen auszuführen, die sich von dem vorangegangenen verkrampften Festhalten unterschieden. Sonja war clever, aber auch selbst angeregt genug, um Vivians Bewegungen mit knisternden vorsichtigem Streichel n zu erwidern. Während draußen vor dem Schrank Pascal und Louisa immer williger in den Fingern der Crewmitglieder zerflossen, streichelten Sonja und Vivian im Schrank behutsam ihre Unterarme. Annabell merkte erst nach einer Weile, dass Vivian sich ziemlich interessant und angetörnt bewegte. Und dann kamen Vivians Bewegungen auch bei ihr an. Annabell war sehr ü überrascht. Bis heute hatte keine ihrer hierher gelösten Freundinnen im Schrank so reagiert. Aber Vivian stand nicht stocksteif, verdattert und völlig verkrampft da, wie Annabell es kannte. Vivian zeigte, dass es sie anmachte, was sie da draußen hörte. Das machte alles viel einfacher. Annabell war begeistert und ließ ihre eigene angespannte Vorfreude nun bereits mit zärtlichen Streichelerwiderungen bei Vivian heraus. Das fühlte sich geheimnisvoll gut an.


FORTSETZUNG FOLGT
  • Geschrieben von Echt_nett
  • Veröffentlicht am 11.01.2016
  • Gelesen: 8007 mal

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