Erotische Geschichten

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Story: Willenloser Gehorsam

5 von 5 Sternen
Langsam, ganz langsam glitten ihre Hände an der Knopfleiste ihrer Bluse entlang. Auf ihrem Weg abwärts stoppten sie nur kurz, um in aller Ruhe und ohne Hast Knopf für Knopf zu öffnen. Nachdem sie damit fertig waren, öffneten ihre Hände mit viel Fingerfertigkeit die Manschettenknöpfe der Bluse. Anschließend glitten ihre Hände über Taille, Bauch und Brüste zu den Schultern hinauf. Dabei berührten nur die Fingerspitzen wie ein leichter Hauch ihre Haut. Oben angekommen fuhren die Hände kurz unter den geöffneten Kragen und schoben diesen nur wenig nach hinten. Als Folge davon glitt die Bluse langsam von den Schultern auf den Rücken hinab. Jetzt nahmen die Hände denselben Weg zurück, wobei auch diesmal nur die Spitzen der schlanken Finger die Haut zart berührten. Dann wichen diese über den Beckenkamm von dem sinnlichen Körper. Unaufhaltsam rutschte die Bluse sowohl über Rücken als auch Po herab. Auf dem Weg hinter den langen, wohlgeformten Beinen fiel sie fast lautlos zu Boden. Hier drapierte sie auf elegant erotische Art die aufregend bestrumpften Füße, die sich hervorragend in den raffinierten High Heels machten.

So stand die verführerische Frau für einen kurzen Augenblick nahezu regungslos still und schaute unbeirrt nach vorne. Dann legte sie ihren Kopf zurück in den Nacken und ließ auf diese Weise das wallende Haar in den Rücken fallen. Gleichzeitig führte sie ihre beiden Arme in den Rücken, um dort mit einem gekonnten Handgriff den Spitzen-BH aufzuhaken. Sie senkte ihren Kopf, als die langen und schlanken Arme nach vorne kamen, wo sie sich über der Brust kreuzten. Beinahe unauffällig schob sie mit den Zeigefingern die Träger vom BH nach außen, wodurch diese über die Schultern auf ihre Arme fielen. In genießerischer Langsamkeit ließ sie nun ihre Hände von den Schultern auf ihre Arme gleiten. Bei den Ellenbogen hielten sie für einen sehr kurzen Moment inne, dann streckte sie ihre Arme elegant nach vorn durch. Als Folge davon war der Spitzen-BH nicht mehr zu halten und fiel geraden Weges vor ihre Füße.

Nachdem ihr Blick dem freien Fall dieses hübschen Stoffes gefolgt war, hob sie nun wieder den Kopf hoch, drückte den zuvor nach vorne gebeugten Rücken durch und fuhr abermals mit ihren grazilen Händen vom Beckenkamm aus über ihren entblößten Oberkörper hinauf. Und wieder waren ihre Augen aufmerksam bei der Sache. Sie verfolgten interessiert den Weg der Hände über ihre samtweiche Haut. Ganz vorsichtig strich sie mit ihren zarten Fingerkuppen von der Taille aus über den Bauch hinauf zum Brustbein. Dort trennten sich die beiden Hände wieder voneinander und zogen ihren Weg über die wohlgeformten Rundungen der Brüste. Dabei vermied sie ganz absichtlich, die empfindlichsten Regionen zu erreichen. Stattdessen setzten die Hände ihren Weg unbeirrt über Schlüsselbein und Schulter fort, um sich erneut hinter ihrem Kopf zu treffen.

Mit im Nacken verschränkten Armen sowie durchgedrücktem Kreuz blieb sie eine Weile aufrecht stehen und verharrte so wieder einmal regungslos. Es machte fast den Eindruck, als wollte sie sich beschauen und mustern lassen. Und genau das war auch der Anlass für diese Pose. Schon die ganze Zeit über stand er nur wenige Meter vor ihr. Keinen Moment hatte er den Blick von ihr gelassen, denn mit eben dem dirigierte er sie fortwährend. Zwar wusste sie nicht, was er im nächsten Augenblick von ihr verlangte, doch las sie seine Wünsche problemlos und gekonnt von seinen Augen ab.

Ihr Innehalten lag folglich nur daran, weil sie von ihm keine fordernden Blicke mehr erhielt. Vielmehr war er es, der sich dieses kleine Zeitintervall der Ruhe und Untätigkeit gönnte, um den Anblick dieser überaus attraktiven Frau ganz allein für sich zu genießen. Sicher würde das nicht lange andauern, doch für eine Weile gefiel es ihm außerordentlich gut, sie so untätig stehen zu lassen.

Währenddessen konnte er sich an ihrer ersten Nacktheit berauschen. Und diese verfehlte auch nicht ihre Wirkung. Er merkte dies einerseits an der inneren wohligen Wärme, die in ihm aufstieg, und andererseits an der aufkommenden Gelassenheit, die von ihm Besitz ergriff. Diesen Augenblick genoss er ebenso sehr wie den Anblick der ihm wohl vertrauten Frau, deren einziges Begehren darin bestand, ihm zu gefallen.

Aus seiner Sicht tat sie nichts anderes. Daran bestand zu keinem Zeitpunkt der geringste Zweifel. Nur zu gut wusste sie, wie sie sich in aller Demut und Bescheidenheit zu geben hatte, um sein Wohlgefallen erfahren zu dürfen. Diesbezüglich hatte sie nicht nur Übung, sondern auch ein natürliches Talent. Unverwandt und unverhohlen setzte sie es ein, um von ihm zu bekommen, wonach ihr tiefstes Inneres sehnlichst verlangte. So gesehen mochte man sich fragen, wer von beiden nun wirklich das Szenario bestimmte. Dieses jedoch klären zu wollen, wäre müßig und anmaßend zugleich. Zwischen ihnen bestand in dieser Hinsicht jedenfalls kein Klärungsbedarf. Hier herrschte zweifelsfrei hundertprozentige Einigkeit.

Im Halbdunkel des Raums hatten ihre Hände inzwischen erneut Kontakt mit ihrem entblößten Oberkörper aufgenommen. Sein unmissverständlicher Blick verlangte danach. Schon fast ein wenig keck ließ sie ihren rechten Zeigefinger unter den Bund ihres Rocks gleiten, und zwar genau bis zu der Stelle, an der sie diesen lösen konnte. Kaum, dass sie mit geübten Fingern Knopf wie auch Reißverschluss des Rocks geöffnet hatte, sauste dieser mit rasanter Geschwindigkeit über ihre Oberschenkel und Knie hinunter zu ihren Füßen. Dort blieb er mit einem dumpfen Aufprall abrupt liegen. Gehorsam setzte sie einen Fuß nach dem anderen über den Rockbund hinweg und trat dabei auf den Mann zu, dem sie sich vollends ergeben fühlte.

Dann stand sie weniger als eine Armlänge vor ihm. Dass sie außer den verführerischen Halterlosen sowie den eleganten High Heels und einem Spitzenhöschen, das einem Hauch von nichts gleichkam, kaum mehr etwas anhatte, störte sie keineswegs. Ganz im Gegenteil erregte es sie sogar recht stark. Deswegen war ihr trotz der Blöße auch nicht kalt, denn rauschte ihr Blut wie in Wallung durch ihre Adern und wärmte sie so auf wohlige Art von innen heraus.

Während sie mit leicht gesenktem Blick schon wieder fast regungslos vor ihm stand, betrachtete er sie aus nächster Nähe mit einem wohlwollenden Lächeln. Seine Augen streiften von ihrem hübschen Gesicht, das von den herabhängenden Haaren umspielt wurde, langsam über ihre Schultern und Brüste hinab zu ihrem straffen Bauch und weiter zu ihrem Schritt. Ihm gefiel sehr, wie ihr Schamhaar durch das alles andere als blickdichte Höschen schimmerte. Ein Anblick, der ihn sehr zufrieden stimmte und dem er nicht widerstehen konnte.

Beinahe zögerlich streckte er die rechte Hand aus, um genießerisch und behutsam mit den Fingerknöcheln über ihre Scham zu streichen. Ein paarmal wiederholte er diese Geste mit sehr viel Gefühl und Zärtlichkeit, dann faste er ihr Höschen und schob es recht vorsichtig über die perfekte Rundung ihres Pos. Langsam glitt es lautlos an ihren Beinen herab und fiel zu Boden.

Wieder ein Stück Stoff, das von ihrem Körper gewichen war und ihr noch ein bisschen mehr Blöße verlieh. Nur diesmal an zentraler und sehr intimer Stelle. Sie konnte förmlich spüren, wie seine Blicke unablässig darauf ruhten. Diese Blicke sowie die kurze Berührung durch seine Hände trugen dazu bei, dass sich aus der Mitte ihres Bauches ein schönes, warmes Gefühl strahlenförmig immer weiter ausbreitete. Zuerst nur über die Oberfläche, dann aber auch in die Tiefe. Zuletzt strömte es durch ihre Scham hindurch und verlief sich dann auf der Innenseite ihrer Oberschenkel. Im gleichen Augenblick stieg in ihr die Vorfreude darüber auf, was jetzt unweigerlich passieren würde.

Hatte sie bisher tunlichst vermieden, sich ihre berauschenden Gefühle auch nur ansatzweise anmerken zu lassen, würde sie gleich unweigerlich auffliegen und sich wie eine Lügnerin fühlen, die man auf frischer Tat ertappt. Denn war ihr klar, dass er von nun an seine Finger nicht mehr von ihr lassen konnte. Und so kam es, wie es kommen musste. Schon streiften seine Hände von ihren Hüften abwärts zu den Oberschenkeln. Mit sanftem Druck nahmen die Hände ihren Weg zurück über die Innenseiten der Schenkel. Verstehend gehorchte sie und spreizte leicht die Beine. So gelangten seine Hände bequem aufwärts. Oben glitten sie über die Leisten auf die Scham, wo sie genießerisch ein paar Male durch den Busch strichen.

Dann aber führte er seine Hände über den Venushügel zwischen ihre Beine. Nun also konnte er spüren, wie prachtvoll sich ihre Schamlippen zwischenzeitlich entwickelt hatten. Doch waren sie längst nicht nur stark angeschwollen, sondern auch tropfnass. So glitten seine Finger mühelos durch ihren Schlitz, was sie enorm erregte. Mit geschlossenen Augen biss sie sich währenddessen vorsichtig auf die Unterlippe. Gleichzeitig hörte sie, wie er mit der Zunge ein paar abwertende Schnalzlaute machte. Langsam öffnete sie die Augen und sah, wie er mit spielerisch entsetzter Miene den Kopf leicht schüttelte. Ihr war schon klar, was er damit zum Ausdruck bringen wollte. Etwa so viel wie: „Du bist ja eine ganz Schlimme.“

Und? … War sie das wirklich? ... Nun, wenn er das meinte, dann war sie es auch zweifelsohne. Und für ihn war sie es nur zu gerne. So gefiel sie ihm doch. So wollte er sie doch haben. Dann sollte er sie eben so und nicht anders bekommen. Viel zu gern tat sie ihm und letztlich damit ja auch sich selber den Gefallen. Ganz sicher würde die Strafe dafür auf dem Fuße folgen. Was es wohl sein würde? Was er sich wohl dieses Mal hatte einfallen lassen? … Sie wusste es nicht. Doch erregte es sie ungemein.

Ihre Gedanken kreisten noch rätselnd um das, was sie sicher noch zu erwarten hatte, da wies er sie auch bereits mit einem Blick und einem Fingerwink an, sich ihrer restlichen Kleidung zu entledigen. Gehorsam schlüpfte sie aus den High Heels, bevor sie sich die Halterlosen zu seinem Wohlgefallen sehr sinnlich von den Beinen streifte. Dann stand sie komplett nackt vor ihm und schaute schon fast ein bisschen verlegen. Alles, was ihr jetzt noch ein wenig Schutz vor seinen sie aufzehrenden Blicken bot, waren ihre wallenden Haare, die ihr bis auf die Brüste reichten. Doch eben diese strich er ihr mit der linken Hand in den Nacken, während er mit der rechten Hand ein hübsches, aus weißem Leder gefertigtes Halsband hervorholte, um es ihr im nächsten Moment anzulegen.

Das tat er alles andere als mit ungelenken Fingern. Jeder Griff wurde von ihm zügig und gekonnt ausgeführt. Am Ende saß das Halsband straff an ihrem Hals, jedoch ohne sie dabei zu würgen. Anschließend überzeugte er sich noch einmal vom perfekten Sitz, indem er mit dem rechten Zeigefinger in die vorn angebrachte Öse fasste und kräftig daran zog. Als er alles für gut befunden hatte, ließ er los und griff abermals hinter sich, um diesmal eine ebenfalls weiße Leine aus Leder hervorzuholen. Nur wenige Augenblicke später schnappte der Karabinerhaken deutlich hörbar an der Öse am Halsband ein.

Beinahe im selben Moment fasst er die Leine sehr kurz und straff. Langsam zog er sie so ganz nah an sich heran. Da er sie dabei auch leicht nach oben zog, kam sie nicht umhin, sich auf die Zehenspitzen zu stellen. Fast hätten sich ihre Nasen berührt, als sie sich gegenseitig tief in die Augen sahen. Dann neigte er seinen Kopf zur Seite und küsste sie auf den Mund. Ohne Zögern erwiderte sie seinen Kuss, der darauf fordernder wurde. Gern ließ sie ihn gewähren und öffnete ihren Mund leicht, um seine Zunge für ein berauschendes und verlangendes Spiel zu empfangen.

Ein wenig atemlos ließen sie nach einer Weile wieder voneinander ab. Dabei lockerte er seinen Griff an der Leine, sodass sie sich entspannt auf ihre Füße stellen konnte. Mit einem leichten Kopfnicken deutete er an, dass sie zurücktreten sollte. Gehorsam tat sie es. Dabei ließ er die Leine in Brusthöhe durch seine rechte Hand gleiten. Als er am Ende die Schlaufe zu fassen bekam, stoppte er sie mit einem sanften Ruck. Abrupt blieb seine ergebene Gespielin stehen. Erwartungsvoll blickte sie zu ihm herüber, als er die Schlaufe ganz unvermittelt aus seiner Hand gleiten ließ. Diese fiel daraufhin schwungvoll auf sie zu, um mit einem leichten Hieb auf ihr behaartes Schambein zu schlagen.

Unwillkürlich schloss sie beim Aufschlagen der Schlaufe auf ihren Venushügel die Augen. Jedoch war dies kein Ausdruck eines Schmerzes, sondern vielmehr Zeichen einer genussvollen Erregung. Dieser Mistkerl da vor ihr kannte sie einfach zu gut und wusste genau, was er tat. Ihm war bestens bekannt, dass man sie mit einem festen Druck oder einem leichten Hieb auf ihr Schambein in Erregung, ja sogar in Ekstase versetzen konnte. Wie gern hätte sie jetzt mehr davon. Doch gerade weil er darum wusste, würde es nur bei diesem kleinen Vorgeschmack bleiben. Wenn überhaupt, dann müsste sie darum betteln. Doch dafür war es zum gegenwärtigen Zeitpunkt eindeutig zu früh. Außerdem beabsichtigte sie, den Ablauf des Geschehens mit ihrer unendlichen Geduld und Leidensbereitschaft zu bestimmen oder zumindest so gut wie nur irgendwie möglich zu beeinflussen.

Aber im Augenblick bestimmte er die Spielregeln. So heischte er sie an, sich umzudrehen und die Hände in ihr Kreuz zu legen. Wortlos gehorchte sie. Aufgrund der Wärme, die er ausstrahlte, konnte sie spüren, dass er ganz dicht hinter sie getreten war. Aus der Innentasche seines Jacketts holte er ein Seil hervor, welches er ihr in aller Ruhe gekonnt um die Handgelenke schlang, um diese damit straff festzuzurren. Dann strich er nur mit den Fingerspitzen sehr zärtlich und erregend über ihre Arme hinauf bis in den Nacken und zurück auf die Schultern. Dort angekommen zog er sie mit einem festen Griff gegen seine Brust.

Da er dabei einen kleinen Schritt nach hinten gegangen war, lag sie förmlich an seine Brust gelehnt und war auf seinen Halt angewiesen. In unermesslichem Vertrauen legte sie ihren Kopf zurück an seine Schulter und schloss arglos die Augen. Ein sanftes Lächeln huschte über ihr Gesicht, als sie spürte, wie er endlich, endlich ihre Brüste umfasste und diese zärtlich liebkoste. Jedoch vermied er es, gleich ihre Warzenhöfe sowie die etwas vorwitzigen Knospen, die sich sichtbar vorreckten, zu berühren. Auf die von ihr sehnlichst erwarteten Schauer, welche er damit in ihr auslösen würde, sollte sie noch warten müssen.

Obwohl ihr sofort klar war, welches Spiel er gerade mit ihr trieb, erklomm sie dennoch keine Verzweiflung. Schließlich war sie ihm trotz ihrer misslichen Lage gar nicht mal so sehr ausgeliefert, wie es auf den ersten Blick schien. Sie hatte es sprichwörtlich in der Hand, ihr Verlangen nach ihren Wünschen zu forcieren. Die Gunst steckte in der Art und Weise, wie ihre Hände gefesselt waren – nämlich auf dem Rücken mit den Handflächen nach außen. Sie musste die Arme nur ein wenig mehr beugen, schon lagen ihre Handflächen in seinem Schritt. Während sie das sehr behutsam tat, erfühlte sie mit immer noch geschlossenen Augen seine Reaktionen hierauf über ihren ganzen Körper.

Aber nichts deutete darauf, dass sie das besser lassen sollte. Es machte ganz den Anschein, als wenn es ihm sogar ganz recht wäre, dort von ihr berührt zu werden. Riesige Vorfreude machte sich in ihr breit. Aber als sie fühlte, wonach sie blindlings suchte, musste sie für einen Augenblick innehalten. Denn genau in diesem Moment zog sich in ihrem Schoß alles zusammen. War da etwa jemand neidisch?

Um sich wieder zu entspannen, hielt sie einen Moment inne, indem sie die Augen schloss. Dann atmete sie ganz ruhig und tief durch. Mit einem kaum merklichen Grinsen sprach sie in Gedanken zu sich selbst: „Bleib mal ganz locker, meine Süße, und hab ein wenig Geduld. Niemand vergisst dich. Du wirst noch zu deinem Recht kommen.“

Ein klares und eindeutiges Grinsen hingegen stand auf seinem Gesicht, denn war ihm nicht entgangen, wie sie sich gerade ein wenig kasteite. In gewisser Hinsicht war er selbst davon betroffen. Schließlich hatte er sich schon auf ihre Liebkosung gefreut, die nun völlig unvermittelt ausblieb. Aber das war ja nur ein kleiner Augenblick, quasi aufgeschoben und nicht aufgehoben. Oder etwa nicht?

Tatsächlich gefiel ihm die Situation und der Gedanke daran, diese noch ein klein wenig aufrechtzuerhalten. So torpedierte er ihren zweiten Anlauf ganz geschickt, indem er ihr ausgerechnet jetzt zart über die stark erigierten Knospen ihrer Brüste streichelte. Mit einem Schlag ließ sie sich stöhnend und genusstrunken in seinen Armen fallen. Für diesen wunderbaren Moment wollte er wohl gern noch ein Weilchen auf die schon ersehnte Verwöhnung durch ihre Hände warten.

Wie gut er daran tat, sollte er bei ihrem dritten Versuch merken. Weil er ihre Lust extrem gepuscht hatte, brannte sie darauf, es ihm gleich zu tun. Als sie sein stattlich entfaltetes Gemächt durch den Stoff ertastet und umfasst hatte, streichelte sie mit dermaßen viel Feingefühl darüber, dass es nicht bloß ein erregendes, sondern schon ein berauschendes Gefühl für ihn war.

Nach einer Weile fasste er sie plötzlich bei den Schultern und drückte sie sanft nach vorn in die Senkrechte, wodurch er bei ihr unvermittelt ein Kopfkino der besonderen Art auslöste. Sie rechnete damit, dass er sie nun gleich ganz nach vorn drücken und ihr mit den Füßen die Beine auseinanderspreizen würde. Wenn sie erst so breitbeinig nach vorn gebeugt vor ihm stünde, könnte er sich nicht nur an ihrem hochgestreckten, prallen Hintern erfreuen, sondern völlig ungeniert mit seinem harten und großen Schaft in ihre tropfnasse Lustgrotte fahren.

Allein der Gedanke, ihm auf diese Weise zu seinem Vergnügen ausgeliefert zu sein, steigerte ihre Erregung aufs Neue. Doch nichts dergleichen passierte. Unweigerlich dachte sie bei sich selbst: „Schade. Sehr schade. Dabei hätte ich dir jetzt gern zur Verfügung gestanden, zur Erfüllung deines unbändigen Verlangens, deiner unbeherrschten Lust gedient.“

Stattdessen fasste er sie von hinten bei der rechten Schulter und drehte sie langsam, aber sehr bestimmt zu sich herum. Liebevoll strich er ihr die Haare in den Nacken, dann streichelte er sehr zärtlich mit seinen Fingerknöcheln über ihre Wange. Dabei lächelte er sie die ganze Zeit liebevoll an. Was führte er bloß im Schilde? Noch immer hatte sie nicht die geringste Ahnung. So aufmerksam sie auch auf die kleinsten Details achtete, nichts verriet seine Absichten. Was hatte er also nur vor mit ihr?

Und als wenn er ihre Gedanken lesen konnte, meinte er: „Nun man nicht so ungeduldig, meine Kleine. Wir haben noch die ganze Nacht vor uns. Lass es uns langsam angehen, damit wir auch alles auskosten können und uns nicht schon verausgabt haben, bevor die wirklich interessanten Dinge kommen.“

Er sprach definitiv in Rätseln. Sie hatte keinen blassen Schimmer, wovon er da sprach. Jedoch erregte es sie ungemein, nicht zu wissen, was noch kommen würde. Aber dass sie noch etwas Besonderes zu erwarten hatte, war auf jeden Fall klar. Allerdings bekam sie keine weitere Zeit, darüber nachzudenken, denn fasste er mit einem Mal die Leine und zog sie an sich heran.

„Na, dann komm mal mit“, meinte er und drehte sich um. Mit der Leine in der Hand führte er sie aus dem Zimmer auf die Galerie. Barfüßig und nackt, wie sie war, tapste sie hinter ihm her. Draußen auf der Galerie war es um einiges kühler als zuvor in dem Zimmer. So nackt fröstelte es sie doch ganz gehörig. Sie spürte, wie sich überall auf ihrem Körper eine Gänsehaut breitmachte. Jedoch über die fröstelnden Stellen reiben konnte sie nicht, weil ihre Hände nach wie vor auf dem Rücken zusammengebunden waren.

Ohne sie zu berühren, dirigierte er sie mit viel Geschick über die Galerie und dann um die Ecke herum zur Treppe. Gelegentlich warf er dabei einen prüfenden Blick über die Schulter zu ihr. Jedoch galt dieser nicht der Kontrolle oder Überwachung. Nein, er diente vielmehr seiner Sorgfaltspflicht, welche er für sie hatte. So überzeugte er sich davon, dass sie ihm schadlos folgte, sie die Kurve kriegte und nicht auf einer Stufe ins Straucheln kam. Dadurch merkte er auch sofort, dass sie auf halbem Wege die Treppe hinunter auf einmal ins Stocken kam. Konzentriert schaute und horchte sie nach unten ins Parterre. Sie war sich zwar nicht ganz sicher, doch konnte sie sich des Eindrucks nicht erwehren, dass da unten jemand war.


© SILVER RAY 2019
  • Geschrieben von Silberstrahl
  • Veröffentlicht am 27.09.2019
  • Gelesen: 11865 mal

Anmerkungen vom Autor

Diese Geschichte veröffentlichte ich hier zum ersten Mal am 09.05.2019. Im Rahmen einer Neugestaltung meiner erotischen Texte ließ ich sie am 08.07.2019 in den Entwurfsspeicher zurücksetzen. Nach einer nur geringfügigen Überarbeitung präsentiere ich sie jetzt erneut.

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Kommentare

  • Der_Leser10.05.2019 07:56

    Welch ein Beginn, welch eine Detailtiefe, welch ein Genuss!

  • CS10.05.2019 12:39

    Schließe mich dem "Der_Leser" an. Was für ein ein Strip!!

  • Silberstrahl10.05.2019 18:00

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    Einen lieben Dank für einen Himmel voll Sterne und das dreifache Lob in einem Satz.
    Da ja meine Anmerkungen zur Geschichte wieder einmal beim Veröffentlichen im Nirwana des World Wide Webs verschwunden sind, liefere ich an dieser Stelle nach.
    Wie dem Titel zu entnehmen ist, soll’s das noch nicht gewesen sein. Ein zweiter Teil ist geplant und der Anfang auch schon in Arbeit. Dennoch dürfte ein Weilchen vergehen, bis es endlich so weit ist. Jedoch wird es bestimmt nicht wieder fast drei Jahre brauchen. Ja, so lange liegen die Anfänge dieser Geschichte bereits zurück. Sie entstand durch den Kontakt zu einer Frau, die es nicht nur mochte, durch die Worte eines Mannes gefesselt zu werden. Nachdem der Kontakt dann leider abgebrochen war, lag das schon Geschriebene lange Zeit auf Eis. Nun endlich habe ich mir ein Herz gefasst und die Geschichte fortgeführt. Es ging viel leichter, als ich je gedacht hätte. Auch fiel mir viel mehr ein, als geplant war. Daher hielt ich es für eine gute Idee, diese Geschichte in zwei Teilen zu schreiben, denn enthält sie ohnehin einen leichten Bruch. Dieser erklärt sich aus der Tatsache, dass ich hier einmal mehr zwei völlig unabhängig voneinander entstandene Textfragmente in einer Geschichte zusammenführen möchte (ähnlich meiner Geschichte „Schönes Wochenende“).
    Was das inhaltliche Thema sowie meinen gewählten Schreibstil anbetrifft, bin ich mir durchaus im Klaren, dass dies nicht jedermanns Sache ist. Doch konnte ich der Versuchung einfach nicht widerstehen. Schön, wenn sich trotzdem ein paar Freunde dafür finden.

  • Ossi28.05.2019 05:38

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    Da muss ich mich auch dem Leser anschließen, perfekte Wortwahl für diese Geschichte.
    Teil 2 wird garantiert gut.....

  • Silberstrahl28.05.2019 23:23

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    Ganz lieben Dank für die Handvoll Sterne und den positiven Kommentar bezüglich der von mir gewählten Wortwahl als auch der optimistischen Einschätzung hinsichtlich der Fortsetzung, die aber noch ein bisschen auf sich warten lässt. Um das Warten jedoch ein bisschen zu versüßen, hier schon einmal ein kleiner Vorgeschmack:

    Da saß sie nun mit einem Kissen im Nacken an das Gestell des Betts gelehnt. Ihr langes, wallendes Haar umschmeichelte das hübsche Gesicht. Wie Kaskaden fielen ihre Haare über die Schultern hinab bis auf die hübschen Rundungen ihrer Brüste, deren Antlitz durch einen verführerischen Spitzen-BH verborgen blieb. Passend zum Büstenhalter trug sie einen Slip, der die inzwischen starke Erregung ihres Lustzentrums kaum zu verbergen mochte. Auch der heftige Atem sowie das leichte Zittern der Gliedmaßen verrieten ihre innere Aufgeregtheit. Angestrengt horchte sie in den Raum hinein und drehte ihren Kopf in die Richtung, aus der ein Geräusch kam. Sehen konnte sie nichts, denn trug sie eine Augenbinde. Sie abzunehmen war ihr jedoch nicht möglich, weil ihre Hände mit zwei Schals an die Pfosten des Betts festgebunden waren.
    Plötzlich spürte sie …

    Na ja, zu viel soll natürlich noch nicht verraten werden, nicht wahr?

  • Mone27.09.2019 16:13

    Was für eine erotische Hochspannung , du verstehst es unglaubliche Lust zu entfachen,......

  • Silberstrahl27.09.2019 20:20

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    Lieben Dank für die anerkennenden und unerwarteten Worte. Vielleicht können eben diese dazu beitragen, dass ich doch noch in absehbarer Zeit den „Drive“ kriege, die schon quasi versprochene Fortsetzung zu liefern.

  • Silberstrahl30.09.2019 20:30

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    Oh schau, die nymphomane Kate war wieder da und hat mir einen Kommentar hinterlassen. Sie gehört ganz eindeutig zu den Leuten mit „Bahlsen-Syndrom“, also jenen Menschen, die definitiv einen an der Waffel haben und einem tierisch auf den Keks gehen. ;-)
    Und unnötige Arbeit macht sie einem auch noch, denn natürlich melde ich solche Kommentare!

  • Mone30.09.2019 20:48

    Ja diese Dame oder was auch immer das ist, nervt gewaltig

  • Silberstrahl03.10.2019 15:00

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    An alle, die beabsichtigen, der Einladung von Kate zu folgen!
    ES LOHNT DER MÜHE NICHT! IST VOLL LANGWEILIG! NIX ALS KOSTEN!
    Lest lieber eine meiner erotischen Geschichten oder die der vielen anderen Autoren oder Autorinnen (z. B. die Geschichten von Mone). Ist viel besser und kost‘ gar nix! Wir machen’s nämlich aus Spaß an der Freude!

  • Mone04.10.2019 12:20

    Du bist ein Guter , DANKE

  • Silberstrahl04.10.2019 14:15

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    Da mir der Gegenpart nun so gar nicht liegen will, … was bleibt mir anderes übrig. ;-) Aber ich mach’s ja gern. – Lieben Dank zurück.

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