Erotische Geschichten

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Story: Die Initiation – sie und er (1)

5 von 5 Sternen
Der neue Morgen

Langsam öffnete er die Augen. Noch etwas schlaftrunken blinzelte er in den neuen Tag, der offensichtlich nicht auf ihn gewartet hatte und schon voll im Gange war. Jedenfalls fiel durch das Fenster gleißendes Licht. Für einen Augenblick blendete es noch seine schläfrigen Augen. Doch änderte sich das mit zunehmendem Wachheitsgrad. Nur wenig später war er dann endlich in diesem neuen Tag angekommen. Dennoch schloss er wieder kurz die Augen und genoss die wohlige Bettwärme. Dabei kam sein erster Gedanke des Tages in ihm auf. Und dieser gehörte ihr ... ihr ganz alleine.
Während er eben noch so gedankenversunken mit einem entzückenden Lächeln im Gesicht still im Bett lag, drehte er sich jetzt ruckartig um und streckte die Arme nach ihr aus. Doch was war das? Diese Bettseite war leer! Nur ein Kopfkissen sowie eine zurückgeschlagene Bettdecke lagen auf dem Laken. Ganz plötzlich war er so richtig wach. Mit einem Arm stützte er sich auf und blickte auf diese Seite des Betts, als wollte er sich vergewissern, dass er das nicht vielleicht doch nur träumte. Aber da gab es nichts zu deuteln. Mit der freien Hand strich er über das Laken. Doch konnte er keine Restwärme mehr verspüren.
Schwungvoll drehte er sich wieder auf die andere Seite und schlug die Bettdecke zurück. Dann setzte er sich auf die Bettkante und streckte erst einmal seinen durchtrainierten Körper. Dabei gähnte er recht ordentlich. Anschließend blickte er zur Seite, wo ein Kleiderschrank mit verspiegelter Front stand. Eine Zeit lang sah er in diese Richtung und betrachtete sein Ebenbild. Er beobachtete, wie er sich mit den Händen an der Kante des Betts abstützte, die Brust vorstreckte und mit Elan aufstand. „Du verpasst gerade etwas, meine Liebe“, dachte er so bei sich, als er völlig nackt vor dem Spiegel stand.
Man kann nicht gerade behaupten, dass dieser Gedanke anmaßend war. Ganz im Gegenteil. Er hatte der Damenwelt durchaus einiges zu bieten. Und das wusste er auch. Immerhin war er ein Mann in den besten Jahren: Anfang dreißig, groß und kräftig gebaut, ein muskulöser Körper mit gesunder Bräune, mittellanges dunkles Haar und dazu ein Dreitagebart. Also ein junger, dynamischer Kerl, der beruflich und sportlich sehr erfolgreich war und von daher nicht ganz zu Unrecht über ein außerordentliches Maß an Selbstbewusstsein verfügte. Und genau dieser Mann stand nun splitternackt vor ihrem Spiegel.
Ja, es war ihr Schlafzimmer, in dem er sich gerade befand. Sie liebte es, ihn übers Wochenende mit zu sich nach Hause zu nehmen. Das war nicht das erste Mal und würde wohl auch nicht das letzte Mal bleiben. Er machte sich da gar keine Gedanken, denn auch sie war eine sehr selbstbewusste Frau, die wusste, was sie wollte – und zwar ihn für den lieblichen wie auch leiblichen Zeitvertreib. Mehr wollte sie gar nicht von ihm; aber auch nicht weniger. Umgekehrt ging es ihm da keineswegs anders. Auch er genoss diese regelmäßigen Zusammenkünfte am Wochenende oder an den freien Tagen zwischendurch.
Wer war sie eigentlich? Vor ein paar Jahren hatte sie sich von ihrem Mann getrennt und noch einmal ganz von vorn angefangen. Das machte sie sehr energisch und mit Bravour. Heute kannte man sie als erfolgreiche Geschäftsfrau, die vor Gesundheit und Schönheit nur so strotzte. Diese klasse Frau mit den langen blonden Haaren, welche von großer und schlanker Statur war, hatte er im letzten Winter bei einem Skiurlaub in den österreichischen Alpen kennengelernt. Beide waren gleich von Anfang an Feuer und Flamme füreinander. Zwar war sie rund zehn Jahre älter als er, doch das störte weder ihn noch sie.
Aber im Moment stellte sich ihm mehr die Frage, wo sie jetzt wohl sein mochte. Beim Blick in den Spiegel war unverkennbar, dass es ihn nach ihr verlangte. Da regte sich was in seinem Schoß, das eindeutig nichts mit der morgendlichen Situation eines Mannes zu tun hatte. Dafür sprachen auch nicht zuletzt jene Bilder, die gerade in seinem Kopf entstanden. Noch einmal dachte er bei sich: „Du verpasst gerade etwas, meine Liebe.“ Und wenn er diesen Gedanken jetzt in ihrer Gegenwart ausgesprochen hätte, wäre ihm sicherlich auch kein Gelächter aus ihrem Mund entgegengehallt. Ganz sicher nicht.
Vielmehr hatte sie ein wahres Faible für sein unverhülltes Antlitz. Jedes Mal, wenn er sich vor ihr entblößte, gingen ihr förmlich die Augen über. Sie konnte gar nicht genug von dieser Augenweide bekommen. Daher hatte sie es beim gemeinsamen Liebesspiel auch nur selten einmal eilig. Sie war eben eine echte Genießerin. Doch ohne ihre Anwesenheit war seine Zurschaustellung natürlich vergebens. Langsam bekam er die Bilder sowie die Gefühle wieder in den Griff und verschwand vorerst für die morgendliche Toilette im Bad gleich nebenan.


Zärtliche Begrüßung

Als er wieder aus dem Badezimmer herauskam, schnappte er sich im Schlafzimmer seinen Morgenmantel von einem Stuhl, warf ihn sich über und ging zur Tür. Bedächtig öffnete er diese. Dann trat er hindurch und schloss die Tür fast lautlos hinter sich. Während er barfüßig über die Galerie zur Treppe ging, nahm er das lose hängende Band seines Mantels und schloss ihn damit. An der Treppe blieb er stehen und lauschte nach unten. Etwas diffus vernahm er ihre Stimme. Mit wem redete sie da? Hatte sie Besuch bekommen? Stufe für Stufe stieg er die Treppe hinab und lauschte dabei andächtig.
Unten angekommen klärte sich ihr Reden schnell auf. Nein, sie hatte keinen Besuch. Außer ihr war niemand weiter anwesend. Gerade wechselte sie von der Küche hinüber ins Wohnzimmer. Dabei hielt sie ihr Telefon zwischen Ohr und Schulter eingeklemmt, um so die Hände frei zu haben. In diesen trug sie eine Glasschale mit frischem Obst, welche sie auf den Wohnzimmertisch stellte. Anschließend ging sie um den Tisch herum und setzte sich auf das große Sofa. Als sie ihn erblickte, lächelte sie freudestrahlend und schickte ihm mit gespitzten Lippen einen Kuss herüber. Er lachte und fing ihn spielerisch auf.
In der Tür zum Wohnzimmer blieb er stehen. Dort lehnte er sich lässig an den Türrahmen. Mit einem recht glücklichen Ausdruck im Gesicht sah er zu ihr hinüber. Unübersehbar konnte man merken, wie er sie allein mit dieser Geste aus dem Konzept brachte. Immer wieder blickte sie mit großen, lieben Augen lächelnd zu ihm herüber, wobei sie es offensichtlich nicht schaffte, dem vollständigen Wortlaut des Gesprächspartners am anderen Ende zu folgen. Des Öfteren wendete sie den Blick von ihm ab, um sich wieder auf das Telefonat zu konzentrieren. Dabei versuchte sie, aus der Redundanz des Gesprächs ins Thema zurückzufinden.
Um sie nicht länger in Verlegenheit zu bringen, ging er in die Küche. Dort nahm er ein Glas aus dem Schrank und füllte es an der Spüle mit kaltem Wasser. Dann setzte er das Glas an den Lippen an, um es in einem Zug auszutrinken. Anschließend stellte er das Glas in die Spüle und kehrte ins Wohnzimmer zurück. Dort blieb er hinter einem Sessel stehen. Mit vorgebeugtem Oberkörper stützte er sich mittels seiner Unterarme auf die Rückenlehne des Sessels. So betrachtete er sie, wie sie sich inzwischen beim Telefonieren lang auf dem Sofa ausgestreckt hatte.
Er genoss es sichtlich, sie so beobachten zu dürfen. Offensichtlich war auch sie nur dem Bett entsprungen, um dieses Telefonat zu führen. Ihre langen blonden Haare waren noch ungeordnet und ganz wuschig von letzter Nacht. Ihm gefiel das. Sofort war er allein beim Anblick ihrer Haare in Gedanken bei letzter Nacht. Er erinnerte sich nur zu gern daran, wie sie sich lang und ausgiebig geliebt hatten. Dabei war die Erregung sofort wieder da. Diese wurde zudem noch gesteigert, weil sie ein nicht ganz blickdichtes Spitzennachthemd in Apricot trug, das hervorragend mit dem offen getragenen königsblauen Morgenmantel harmonierte.
Eine Weile genoss er noch diesen Anblick und seine innere Stimmung. Dann erhob er sich und wechselte zu ihr aufs Sofa. Sofort streckte sie ihre nackten Beine und Füße aus, um diese auf seine strammen Schenkel zu legen. Das war ihm alles andere als unangenehm. Ganz im Gegenteil. Der Anblick und das Gefühl ihrer nackten Beine auf seinen puschten die Erregung in ihm nur noch weiter. So war es auch kein Wunder, dass er noch im gleichen Moment seine Hände auf ihre Beine legte und damit begann, diese zu streicheln. Dabei lächelte sie ihn sehr zufrieden an, führte aber ihr Telefonat unbeirrt weiter. Mittlerweile war ihm klar, dass es ihre beste Freundin sein musste. Das konnte also noch eine ganze Weile dauern.
Dann und wann blickte sie zu ihm herüber und beobachtete, wie er genüsslich ihre Beine streichelte. Das machte er irgendwie ganz interessant. Dabei legte er meist gar nicht die Hände ganz auf, sondern hielt sie auf eine witzige Art hoch, sodass nur die Fingerkuppen auflagen. Dadurch, dass er die Finger nun im Wechsel ständig spreizte und wieder zusammenzog, massierte er sie mit sanftem Druck auf sehr angenehme sowie erregende Weise. Ihr Blick, den er begierig mit seinen Augen auffing, war hierbei sehr entspannt und verriet ihm ihr Wohlgefallen. Dieses war nun wiederum für ihn eine positive Rückkopplung, die neben dem tollen Gefühl, sie so berühren zu dürfen, seine Erregung weiter ins Unermessliche steigerte.
Daher war es nur eine Frage der Zeit, wann es ihn nach mehr verlangte. Langsam ließ er seine Hände recht zielorientiert höher wandern. Als er den Saum des Nachthemds erreicht hatte, ahnte sie wohl schon sein Vorhaben. Sie nahm das Telefon beiseite und sagte leise und knapp: „Nicht!“
Aber er hielt sich nicht daran und drang trotzdem weiter vor. Nochmals nahm sie das Telefon beiseite und sagte mit düsterer Miene leise und streng: „Hey, hör auf! Lass das!“
Wieder hielt er sich nicht an ihre mahnenden Worte. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht drang er jetzt ein drittes Mal vor. Nun sagte sie nichts mehr, sondern rollte mit den Augen, schloss diese dann, legte den Kopf nach hinten und biss sich leicht auf die Unterlippe.


Geduld ist endlich

„Aha!“, dachte er so bei sich, als er ihr jetzt unweigerlich das Nachthemd nach oben bis zum Becken schob. Dann stoppte er, bekam große Augen und schloss sie genießerisch, um sie gleich anschließend mit großem Entzücken wieder zu öffnen. „Von wegen aufhören!“, ging es ihm bei diesem Anblick durch den Kopf. Sein Herzschlag legte einen Zahn zu, als er feststellte, dass sie gar nichts unter ihrem Nachthemd trug. Jetzt war er sich mehr als sicher, dass sie die barsche Abweisung nur aufgrund des Telefonats vorgetäuscht hatte. In Wirklichkeit ging es ihr kein bisschen anders als ihm. Auch sie verzehrte sich schon längst wieder nach seinen Liebkosungen.
„Hey Tessa? Bist du noch da?“, vernahm sie plötzlich die Stimme ihrer Freundin aus dem Telefon. Langsam führte sie das Telefon mit geschlossenen Augen wieder an ihr Ohr und sagte mit leicht zittriger Stimme: „Ja, ich bin noch da. ... Tut mir leid. ... War gerade ein bisschen abgelenkt. ...“
Aus dem Telefon war ein Lachen zu hören. Dann fragte die Freundin: „Abgelenkt? Bist du etwa nicht allein, hm? Du hast wohl deinen Lover da, stimmt’s? Was macht denn der böse Junge gerade mit dir, hm? ...“
Jetzt schlug sie die Augen wieder auf und sah ihn verschmitzt an. Er stoppte in seinen Liebkosungen. Mit verblüfftem Gesicht sah er sie an. „Sie wird doch wohl nicht ...“, dachte er noch. Aber im selben Augenblick machte sich schon ein derbes Grinsen auf seinem Gesicht breit. Dann sah er nur noch, wie sie mit ein paar Tastendrücken die Mithörfunktion einschaltete.
„Möchtest du das wirklich alles so genau wissen, liebe Nelly?“, fragte sie mit leicht in Richtung des Telefons gerichtetem Kopf, ohne ihn dabei aus dem Blick zu lassen.
„Aber minutiös, wenn ich bitten darf!“, kam die klare Ansage aus dem Telefon.
„Na dann, meine Liebe! ... Als ich heute Morgen splitterfasernackt dem Bett entstieg, habe ich mir vorerst das neue Nachthemd und den neuen Morgenrock übergezogen. Du weißt schon, das Outfit, das wir gerade vor ein paar Tagen beim Shoppen in der Stadt für mich ausgeguckt haben. ...“
„Oh, na klar.“, antwortete Nelly. „An die Sachen kann ich mich noch gut erinnern. Und ausgerechnet damit läufst du vor deinem Lover herum? Na, der Ärmste. Da soll er wohl die Beherrschung verlieren. ...“
„Nun ja, von Herumlaufen, liebe Nelly, kann nicht die Rede sein. Ich liege nämlich schon seit geraumer Zeit auf meinem Sofa. Tja, und irgendwie habe ich wohl vergessen, den Morgenrock zu schließen. ...“
„Also Tessa! Das auch noch. Du weißt schon, dass dein Spitzennachthemd nicht blickdicht ist? Na, du bist ja ein böses Mädchen. ...“
„Da kannst du mal sehen, wie ich die Welt um mich herum vergesse, wenn ich mit meiner besten Freundin telefoniere. Aber jetzt bekomme ich die Folgen davon ja gerade intensiv zu spüren. ...“
„Womit wir wieder beim Thema wären, meine liebe Tessa. Denn du hast mir immer noch nicht gesagt, was dein Rick – so hieß er doch, oder? – gerade mit dir macht. Also, leg mal los. Und lass nichts aus, klar? ...“
„Angefangen hat alles damit, dass Rick – dessen Namen du dir ganz richtig gemerkt hast – sich zu mir aufs Sofa setzte und mir auf sehr liebevolle sowie erregende Weise die Beine gestreichelt hat. Ja, das muss man ihm lassen. Das hat er ganz toll drauf. Da wird einem irgendwie schon ganz anders. ... Na, bist du noch dran, Nelly? ...“
„Klar bin ich noch dran. Ich lausche ganz andächtig. ... Und nun weich mir mal nicht vom Thema ab, meine Liebe. ...“
„Tja, muss wohl nicht nur für mich schön gewesen sein, denn inzwischen konnte er der Versuchung einfach nicht widerstehen. Erst hat er nur die Hände unter den Saum von meinem Nachthemd gleiten lassen, aber inzwischen hat er das Hemd mal gerade so bis übers Becken hochgeschoben.“ Mit einem leichten Lachen fuhr sie fort: „Und jetzt hättest du mal seinen Blick sehen sollen, als er dabei feststellte, dass ich gar nichts drunter trage. ...“
„Oh, hört sich so an, als hätte er damit nicht gerechnet. ... Überraschung! ... Und was macht er jetzt? ...“
„Jetzt sitzt er hier vor mir und grinst. ... Grinst, dass seine Ohren Besuch kriegen. ...“
Tatsächlich hatte er in der Zwischenzeit aufgehört, sie zu liebkosen. Stattdessen hatte er mit sehr großem Vergnügen dem Wortwechsel der zwei Freundinnen gelauscht und dabei in der Tat das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Doch das sollte sich jetzt schon fast schlagartig ändern, denn Tessas nächste Worte brachten ihn wieder in Fahrt.
„Und so, wie ich ihn kenne, wird er mir gleich meine Beine ein wenig auseinanderdrücken. Er liebt nämlich Schmetterlinge – rosa Schmetterlinge. ... Tja, und da kann einer sagen, was er will, dafür hat er nun einmal ein echtes Händchen. ...“


Geteilte Zweisamkeit

Tessa hatte den letzten Satz noch gar nicht vollständig zu Ende ausgesprochen, da legte Rick auch schon mit großer Begeisterung los. Seine Hände ließ er über ihre Schienbeine aufwärts zu den Knien gleiten. Dort fuhr er mit seinen Händen zwischen ihre Beine und schob diese mit sanftem Druck auseinander. Von hier glitten seine Hände an den Innenseiten ihrer Oberschenkel weiter in Richtung des schon stark erblühten und recht feuchten Lustzentrums. Doch kurz vor dem erwarteten Eintreffen wanderten seine Hände wieder hoch auf ihre Schenkel, um dann über ihre Hüften hinauf zum Bauch zu streichen.
Dabei genoss Tessa die wohlige Wärme, welche von seinen zärtlichen Händen ausging. Diese begannen nun damit, ihr langsam über den Bauch zu streicheln. Währenddessen hatte sie das Telefon näher zum Mund geführt, um der Freundin den Weg seiner Hände über ihren Körper und die hierdurch in ihr entstehenden Gefühle zu beschreiben. Letztere verriet sie aber insbesondere mit ihrer Stimme, die leise und gedämpft klang. Mit leicht stockender Stimme sprach sie in ihr Telefon: „Jetzt fährt er mir mit den Fingern ganz zärtlich über meinen blonden Steg und drückt dabei sacht auf mein Schambein.“
Ihrem Gesicht sah er an, wie sie seine Streicheleinheiten genoss. Mit liebevollem Blick sah sie ihn an, dann verfolgte sie interessiert seine Handbewegung. Mit leicht geöffnetem Mund lag sie völlig entspannt vor ihm. Doch bei einigen seiner Berührungen spannte sich ihr Körper unwillkürlich immer mal wieder an. In diesen Momenten schloss sie die Augen oder ihr Blick ging ins Leere. Außerdem war ein leichtes Zittern in ihrem Gesicht zu sehen. Dabei spürte er, wie sich zudem ihre Bauchdecke anspannte. Und um ihre Lust weiter zu steigern, ließ er jetzt seine Finger über ihren Venushügel zwischen ihre Beine gleiten.
„Uh ...“, stöhnte sie ins Telefon, während sich ihr Unterleib mit einem Schlag zusammenzog. „Jetzt fährt er mit seinen Fingern zwischen meinen feuchten, geschwollenen Lippen lang.“ Dabei blickte sie wieder zu ihm hoch und nahm Blickkontakt mit ihm auf. Sein Grinsen erwiderte sie durch ein leicht abwesendes Lächeln, das ihre Erregtheit klar zum Ausdruck brachte. Dann erstarrte sie, schloss langsam die Augen und öffnete ihren Mund entzückt. „Ah ... ah ... ah ...“, stöhnte sie ganz plötzlich mit spitzen Lauten. „Jetzt ... uh ... jetzt massiert er mir mit dem Daumen die kleine empfindsame Stelle ... oh ... ist das gut!“
Während sich Nelly bis dahin vollkommen im Hintergrund gehalten hatte, sprach sie nun fordernd: „Tessa! Hör nicht auf, bitte! Mach weiter! Lass mich teilhaben!“ Dann stöhnte auch sie genüsslich ins Telefon.
Mit einem Mal schlug Tessa die Augen auf und war wieder ganz in der Realität. Das geschah so abrupt, dass Rick mit seinen Liebkosungen verwundert innehielt. Beide sahen sie mit einem wohlwollenden Lächeln zum Telefon. Dann fragte Tessa: „Hallo Nelly? ... Was machst du? ...“
Für einen Augenblick herrschte Stille, bevor Nelly endlich antwortete. „Glaubst du denn wirklich, dass das alles einfach so an mir vorbeigeht? ... Jetzt in diesem Augenblick auf diese Weise bei euch sein zu können, erregt mich wahnsinnig. Deswegen ... deswegen habe ich mir zwischenzeitlich mein Höschen ausgezogen und es mir jetzt in meinem Korbsessel gemütlich gemacht. ... Und was glaubst du wohl, was ich mache? ... Jede deiner beschriebenen Berührungen fahre ich auf meinem Körper nach. ... Auf diese Weise bin ich euch wirklich ganz nah.“
Eigentlich wollte Tessa ihrer Freundin ein paar verständnisvolle und zusprechende Worte entgegnen, doch verschlug es ihr schon im Ansatz die Sprache. In der Zwischenzeit hatte Rick nämlich seinen Kopf zwischen ihre Schenkel gelegt und begann gerade damit, seine Zungenspitze um ihre erregte Liebesperle kreisen zu lassen. Zwei-, dreimal machte er das, dann fuhr er mehrmals mit seiner Zungenspitze druckvoll über ihren harten kleinen Knopf. Aufgrund der Empfindungen, die das in Tessa auslöste, zog sich ihr Unterleib mehrere Male hintereinander kräftig zusammen.
Sehr zufrieden vernahm Nelly zuerst nur das schwere Atmen sowie das genussvolle Stöhnen ihrer Freundin am anderen Ende der Leitung. Zwar konnte sie sich anfänglich keinen Reim darauf machen, was Rick gerade mit Tessa machte, dass diese offensichtlich in eine Art berauschte Benommenheit gefallen war, doch klärte sich das wenige Augenblicke später auf. Da rief Tessa plötzlich: „Oh Nelly! ... Jetzt hat er meine Schamlippen in seinen Mund gesogen und spielt gleichzeitig mit seiner Zunge an meinem Kitzler! ... Boah, das ist einfach herrlich.“
Nachdem Rick Tessa auf diese Weise vor den Ohren Nellys für eine Weile ausgiebig verwöhnt hatte, erhob er sich vom Sofa und entledigte sich des Morgenmantels, der ihn ohnehin nur noch leidlich bekleidete und daher einfach störte. Für einen Augenblick blieb er in seiner Nacktheit vor Tessa stehen. Diese betrachtete ihn wohlwollend mit begierigen und verzehrenden Blicken. Dabei ging ihm nur ein einziger Gedanke durch den Kopf: „Diesmal, mein Mädchen, verpasst du zum Glück nichts.“


Eine unverhoffte Einladung

Obwohl er es natürlich genoss, dass sie sich beim Betrachten seines Körpers wieder einmal mehr gar nicht sattsehen konnte, löste er sich aus seiner starren Haltung und kniete sich vor das Sofa. Mit seinen Händen packte er sie fest aber gefühlvoll bei den Waden und drehte sie so, dass sie mit dem Becken auf der Kante des Sofas zu liegen kam. Dann fasste er kraftvoll in ihre Kniekehlen und hob ihre Beine auf die Höhe seiner Schultern an, um ihre Unterschenkel darauf zu platzieren. Sie wehrte sich kein bisschen, sondern ließ ihn voll und ganz gewähren.
Nach einer Weile des verzückten Stillhaltens für Rick begann Tessa damit, Nelly ausführlich von seinem Tun und Treiben zu berichten. Mit erregter Stimme sprach sie ins Telefon: „Jetzt kniet er vor dem Sofa und hat mich so gedreht, dass er sich meine Unterschenkel auf die Schultern legen konnte. ... Oh Nelly, du müsstest mal das Funkeln in seinen Augen sehen, wenn er mir so zwischen die gespreizten Beine blicken kann. ... Da wird einem gleich ganz anders.“ Dann senkte sie den Blick in ihren Schritt und fuhr mit erfreutem Lächeln fort: „Oh, nun streicht er mir mit den Fingern sehr gefühlvoll die Schamlippen auseinander. ... Ja, schau dir den rosigen Schmetterling nur gut an – mein kleiner Entomologe.“ Dabei strich sie ihm mit der freien Hand liebevoll durch seine Haare.
Langsam näherte er sich beim Betrachten des Ziels seiner Begierde immer mehr ihrer nun stark erigierten Weiblichkeit. Als er mit seinen Lippen nur noch wenige Zentimeter davon entfernt war, stützte sich Tessa mit ihren Beinen von seinen Schultern ab. So hob sie ihr Becken an und kam ihm bereitwillig den Rest des Weges entgegen. Vor Begeisterung und Verlangen küsste er ihre feuchten Lippen lang und intensiv. Dann fuhr er mit seiner Zunge über ihre Schamlippen, um sie am Ende dazwischen zu führen. So leckte er ihren Spalt langsam und behutsam, wobei er auch die recht empfindsame Stelle von Zeit zu Zeit nicht ausließ.
Tessa hatte Mühe, ihrer Freundin bei dem intensiven Genießen davon in aller Ausführlichkeit zu berichten. Erst als Rick wieder von ihr abließ, fand sie dafür ausreichend Luft. Noch etwas atemlos fragte sie: „Oh, was kommt nun, mein Lieber?“ Erwartungsvoll erzählte sie Nelly, wie sich Rick aus der Hocke aufrichtete. Dabei glitten seine Schultern entlang ihrer Waden. Als nur noch ihre Fersen auf seinen Schultern lagen, beugte er sich nach vorne und drückte ihre Beine weiter nach hinten. Dadurch wurde Tessas Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Aber das erregte sie nur noch mehr.
Doch gab es noch etwas anderes, das sie ebenso stark erregte. Als sich Rick mit seinen Knien rechts und links von ihrem Becken an der Kante des Sofas abstützte, fiel ihr Blick auf sein pralles und pochendes Glied, das jetzt in luftiger Höhe über ihrer Scham in freudiger Erwartung munter immer wieder zuckte. Mit ihrer freien Hand griff sie danach. Kaum, dass sie damit begann, es begierig zu massieren, fragte sie: „Möchte da etwa jemand zu mir kommen?“ Mit nach oben gerichtetem Blick sah Tessa in Ricks Gesicht, in welchem sie ein genussvolles Leiden erkannte. Während er die Augen geschlossen hielt und seinen Mund im Zwiespalt zwischen Genuss und Leid verzog, nickte er leicht aber deutlich. Auffordernd sagte sie zu ihm: „Dann komm doch. Ich warte schon längst auf dich.“
Er zögerte keinen Augenblick länger und senkte sein Becken ab. Dabei hielt sie unbeirrt sein steifes Glied in ihrer freien Hand und führte es sicher in ihre bereits weit offen stehende Scheide ein. Inzwischen war sie derart feucht, dass seine Eichel zwischen den Schamlippen verschwand und problemlos in Tessa eindrang. Zur Freude von Nelly stöhnte Tessa dabei in einer Art auf, dass sie daraus sowohl Tessas Begeisterung als auch Erleichterung heraushörte. Unwillkürlich fragte Nelly: „Kannst du mir bitte sein bestes Stück ein wenig beschreiben?“
Tessa zögerte keinen Augenblick und antwortete: „Er ist recht stattlich, aber zum Glück auch nicht zu groß. Dafür ist er aber ziemlich dick ... und das fühlt sich einfach irre gut an. ... Er füllt mich einfach hervorragend aus.“ Während sich Rick in ihr beständig vor- und zurückbewegte, fuhr sie fort: „Leider werde ich ihn aber nicht lange genießen können, denn ist Rick dermaßen geil, dass er gleich kommen wird. ... Aber das macht gar nichts. ... Ich bin’s auch. ... Ja, mein Lieber, stoß nur kräftig zu.“ Diese Worte stachelten Rick dermaßen auf, dass er sich immer schneller in ihr bewegte. Immer heftiger ließ er sein Becken gegen ihr Becken fallen. Dabei drang er jedes Mal tief in sie ein, was sie mit einem lauten Stöhnen beantwortete.
Ein Blick in Ricks Gesicht verriet Tessa, dass er sich nicht länger zurückhalten konnte. So feuerte sie ihn an: „Ja, mein Lieber, komm ... komm jetzt. Lass alles raus und komm tief in mir.“ Dann verzog sich sein Gesicht und seine Stöße kamen aus dem Rhythmus. Mit zuckenden Bewegungen stieß er in sie und kam. Dann fiel er entkräftet in sich zusammen, stützte sich jedoch mit Armen und Beinen so weit ab, dass er Tessa nicht erdrückte. Diese sprach nun ins Telefon: „Und du, liebe Nelly, kommst jetzt auch – und zwar zu uns, klar?“


© SILVER RAY 2017
  • Geschrieben von Silberstrahl
  • Veröffentlicht am 24.08.2019
  • Gelesen: 5573 mal

Anmerkungen vom Autor

Diese zehnteilige Geschichte schrieb ich zwischen dem 04.10. und 31.10.2017 ganz bewusst in Form einer kleinen Fortsetzungsgeschichte. Dabei waren die grundsätzliche Idee und das grobe Ziel dieser Geschichte (nämlich eine dritte Person in das Geschehen einzubeziehen) klar. Wie sich jedoch die Erzählung im Detail entwickeln würde, sollte sich erst beim Schreiben der zehn Teile ergeben.

Hier veröffentlichte ich die komplette Geschichte erstmalig am 18.09.2018. Zwecks Neugestaltung meiner erotischen Texte ließ ich sie am 08.07.2019 in den Entwurfsspeicher zurücksetzen. Nun präsentiere ich sie erneut (und vielleicht etwas leserfreundlich) in zwei Teilen.

Das Profilbild von Silberstrahl

Kommentare

  • Der_Leser26.08.2019 10:55

    Wahnsinn! Was für ein Beginn. Davon sollen noch 9 Teile kommen? Das kann ich kaum abwarten ....

  • Silberstrahl26.08.2019 16:30

    Profilbild von Silberstrahl

    Lieben Dank für das Auslösen eines erfreulichen Schmunzelns auf meiner Seite. Leider habe ich eine schlechte, jedoch auch eine gute Nachricht. Die schlechte Nachricht lautet, dass in diesem Abschnitt bereits die ersten fünf Teile der Geschichte (der neue Morgen, zärtliche Begrüßung, Geduld ist endlich, geteilte Zweisamkeit, eine unverhoffte Einladung) stehen. Die nächsten fünf Teile (eine spontane Verabredung, ein liebevolles Intermezzo, aufsteigende Lust, im Nebel der Wollust, Frühstück zu dritt) gibt es unter: www(Punkt)orion-geschichten(Punkt)de/Story-Die-Initiation-sie-und-er-2/6368
    Sorry, wenn ich mich da vielleicht etwas missverständlich in meinen Anmerkungen ausgedrückt haben sollte. Doch wie ich bereits am Ende des zweiten Abschnitts angemerkt habe, soll es in der Tat noch eine Fortsetzung geben. Wer weiß – vielleicht auf zehnteilig?
    Nun hoffe ich, dass sich die Ernüchterung in Grenzen hält. Lieben Dank für die Sterne und viel Spaß beim Lesen des zweiten Abschnitts.

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