Erotische Geschichten

Bitte melden Sie sich an

Stadt - lich ....

4,5 von 5 Sternen
Wir sitzen uns gegenüber.

In einem Cafe.
In einer Stadt,

in der der Karneval ganz gross geschrieben wird.

Auf dem kleinen,
silbernen Bistrotisch vor uns
befinden sich:

ein Cappuccino,
sowie ein Latte.

Schön angerichtet.

Ein Keks liegt daneben.

Wir kennen uns nur flüchtig.

Unser 1. Date.

Der 1. persönliche Kontakt,
nach monatelanger Mail – Schreiberei.

An Unterhaltung mangelt es uns nicht.

Nein,
Themen haben wir genug.

Und mir scheint,
als würden wir uns schon ewig kennen.

So vertraut bist Du mir.

Dabei sehen wir uns in die Augen.

Ich mag`das Braun,
in dem ich mich spiegel.

In dem sich mein Körper spiegelt.

Mein Ich.

Gekleidet bin ich eher sportlich.

Ein Shirt.
In pink.

Darüber eine Kapuzenjacke.
Tiefschwarz.

Ein Jeansrock.

Darunter halterlose Netzstrümpfe.
Mit absurden Muster.

Durchlöchert.

Wie ich es liebe.

Lässige Turnschuhe.
Und Stulpen.

Ebenfalls in schwarz.

Immer wieder starrst Du auf meine Beine,

ehe ich mich erhebe,
um das WC auf zu suchen.

Dort verweile ich nicht lang.
Nur einen Augenblick.

Denn
ich mache mich nur frisch.

Wasche meine Hände.

Und sprüh`mir noch eine kleine Prise Deo unter die Arme.

Kurz betrete ich die Kabine.
Schliesse ab.

Damit mich keiner sieht.
Damit ich nicht erwischt werde.

Ehe ich zu Dir zurück kehre.

An den Tisch.
In dem Cafe mit der rosa farbenen Tapete.

Und den pinken Punkten oben drauf.

Schon von weitem guckst Du mich an ….

Intensiv.

Dort angekommen
gebe ich Dir einen Kuss.

Ganz flüchtig.

Nehme Deine Hand,

öffne diese
und lege etwas hinein.

Ein kleines schwarzes Stück Stoff.

„Meinen String!“

Dann setze ich mich wieder.

„Ohne Höschen!“

Unauffällig.

Während Du verschmitzt schaust,
was Du in den Händen hälst.

Neugierig guckst.

Und unauffällig daran schnupperst.

Die übrigen Gäste bemerken es kaum.
Vielleicht gar nicht.

Nein,
Du lässt Dir nichts anmerken.

Schaust mich an

…. und lächelst.

Ich kann das Knistern in der Luft spüren.

Ein Kellner kommt vorbei
und ich verlange die Rechnung.

Die bezahle ich.
Weil ich das möchte.

Dann verlassen wir das Cafe.

Neben der Holzbrücke,
die über die Strasse führt.

Nicht weit vom Rhein entfernt.

Man kann das Wasser quasi riechen.
Die Möwen kreischen hören.

Draussen angekommen schweigen wir.
Eine Weile lang.

Ich nehme Dich an die Hand.
Und führe Dich.

Denn hier kenn`ich mich aus.
Hier war ich schon oft.

Auch in meinen Träumen.

Ein paar Schritte gehen wir.
Dann biegen wir in eine Strasse ein.

In eine Seitenstrasse.
Eine kleine.

In eine Gasse sozusagen.

Sehr versteckt.
Und menschenleer.

Kurzerhand bleibe ich stehen.
Stell`mich auf Zehenspitzen.

Und führe meine Hände zu Deinem Kopf,

den ich umgreife,
um Dich zu küssen.

Ja,
unsere Lippen berühren sich.

Und unsere Zungen fangen an,
miteinander zu spielen.

Leidenschaftlich.

Du schmeckst gut.
Ebenso mag`ich Deinen Geruch.

Männlich – herb.
Wie ich es mag.

Nach einer Weile wandern meine Hände weiter.
Weiter runter.

Zu Deiner Körpermitte.

Streicheln über den Reissverschluss Deiner Jeans.
Und kneten ein wenig.

Warm ist es dort.
Jedenfalls scheint es so.

Von aussen.

Noch immer küssen wir uns,
während meine Hand nun diesen Verschluss nach unten zieht.

Diesen öffnet.

Und hinein greift.

Streichelt,
so gut es geht.

Deine Hände wandern derweil über meinen Rücken.

Dein Körper presst mich an
die hinter mir befindliche Häuserwand,
so dass ich einen leichten Druck verspüre.

An meinem Rücken.

Dann wirst auch Du tätig.

Und ziehst meinen Rock nach oben.

Und auch ich öffne Deine Jeans.
Ziehe diese nach unten.

So dass sie in Deinen Kniekehlen verweilt.

Ebenso Deine Short.

Dann wage ich einen Blick.

Und erfreue mich diesem Anblick.

An meiner Muschi spüre ich einen leichten Windhauch.
Eine leichte Brise,

da ich bereits feucht bin.
Und voller Lust.

Auch Du bist geil.
Richtig geil.

Anbei gleitest Du mit Deinem Finger über meine Klitoris
und dringst mit diesem in mich ein.

In meine Höhle.

In die Höhle der Lust,

und holst ein wenig der feuchten Seiche heraus.

Im Anschluss küsst Du mich.
Voller Gier.

Ein wenig hastig.

Schaust mich an ….

Und drehst mich kurzerhand um.
Mit dem Rücken zu Dir.

Umfasst meine Hüfte.
Meinen Arsch.

Knetest für einen kurzen Moment meine Backen.

Meine Hände presse ich an die Wand des Hauses.

Und suche Halt.

Halt,
den ich gleich brauchen werde,

während Du von hinten in mich eindringst.

Schnell.
Vor allem stöhnend.

Dann beginnst Du Dich zu bewegen.

Ich spüre Deine Stösse,
die auch in mir ein verlockendes Gefühl entfachen.

Immer und immer wieder.

Schnell.
Hastig.
Hart.

Bestimmend.

Dann kommst Du.
Und scheinst die Welt um Dich herum zu vergessen.

Du stöhnst.
Du stöhnst laut.

Langgezogen,
während Du Deinen Schwanz,

Deinen prall gefüllten Schwanz in mir entleerst.

Schub für Schub.

Schwall für Schwall.

Leicht hallt es,

in der Strasse,
in der wir uns befinden.

Dann verharrst Du.
Einen kleinen Moment.

Während Dein Schwanz noch immer in mir verweilt.

Ganz glitschig ist es dort.
Nahezu nass.

Hier und da tropft es schon aus mir heraus,

so dass ich meine Beine spreize,
ehe Du mir ganz entgleitest

und ein riesiger Tropfen
auf den Boden,

ja auf den Asphalt „flatscht“
und eine kleine Pfütze hinterlässt.

Niemand der Passanten wird erahnen,
was sich hier
just in diesem Moment abspielt.

Abgespielt hat.

Noch immer stehe ich mit den Händen an der Wand.
Noch immer spüre ich die Lust in mir.

Und Du weisst es,
denn nun umgreifst Du mich.

Mit Deinem Körper.

Ja,
ich kann Dich spüren.

Ganz.

Deinen Druck,
den Druck des Körpers,
den Du mir entgegenbringst.

Und während Du langsam,
vor allem bestimmend

meinen Hals mit leichten Küssen bedeckst

kreist Dein Mittelfinger gekonnt an meiner Klitoris.

An meinem Kitzler

und entfacht kurz danach ein Prickeln.

Ein Prickeln,
das immer stärker wird.

Ein Prickeln der Lust.

Das mir für einen kurzen Moment die Luft nimmt.

Ich stöhne.

Ja,
auch ich stöhne ein wenig lauter
und just in diesem Moment ist es mir egal,

ob uns jemand hört.

Ob wir erwischt werden.

Uns jemand beobachtet.

Zu schön ist der Moment.

Der Augenblick der Lust
in diesem Ambiente,

zwischen grauer Häuserwand,
einem angelehnten Fahrrad
und einer schwarzen Tonne,

Und ein bisschen Unkraut hier und da. :)

die für den Müll bestimmt ist.

  • Geschrieben von bumble-bee78
  • Veröffentlicht am 02.03.2014
  • Gelesen: 6565 mal
Das Profilbild von bumble-bee78

Kommentare

  • bumble-bee7802.03.2014 14:09

    Profilbild von bumble-bee78

    PS: Die letzten beiden Sätze sind leider vertauscht.

    Leider weiss ich nicht,
    wie ich das ändern kann.

  • nightrider03.03.2014 18:04

    Profilbild von nightrider

    Seltsame Geschichte, seltsam, weil so ungewöhnlich. Sie übt einen großen Reiz aus,, wenn man sie gelesen hat, einige Fragmente erneut auszuwählen, um sie noch einmal zu lesen.

    Schön geschrieben, seltsam schön. Meinen Glückwunsch

  • bumble-bee7803.03.2014 18:39

    Profilbild von bumble-bee78

    Ein feedback
    der etwas anderen Art.

    Vielen Dank!

  • Mone06.03.2014 14:59

    Wie immer ein Meisterwerk der Poesie!

  • bumble-bee7806.03.2014 18:21

    Profilbild von bumble-bee78

    Wow!

    Danke!

Schreiben Sie einen Kommentar

0.06