Erotische Geschichten

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Reim: Tierischer Karneval

5 von 5 Sternen
Ich wollte viel Spaß erleben
und nicht nur ein Gläschen heben.
Ihr könnt euch die Hände reiben,
wollt‘ ich’s doch so richtig treiben.

Eine Verkleidung als Rindvieh
mir ganz neue Chancen verlieh.
Doch trotz all der vielen Mühe
traf ich nur auf blöde Kühe.

Sie tranken alle brav ihr Bier,
nicht eine sah den stolzen Stier.
Hielten mich für einen Ochsen.
So konnte nichts heranwachsen.

Aus Angst um meinen schönen Schwanz
wich von mir ein jeglicher Glanz.
Als Suppe dieses Ungetüm?
Her mit einem neuen Kostüm!

Jetzt als Hengst, und zwar ein geiler,
sprang ich über jeden Weiler.
Doch statt ‘ner willigen Stute
gab‘s bloß ‘ne dämliche Pute.

Sie wollt‘ bei unserm Stelldichein
nicht gerne eine Stopfgans sein.
Drum suchte ich nun einen Grund
und kam zurück als bunter Hund.

Ich fand es immer schon sehr geil,
tät man es zu zweit „Doggy style“.
So nun einmal richtig auf Draht,
platzte mir doch glatt ‘ne Naht.

Zuletzt war ich ein flotter Hahn,
doch hab ich mich wieder vertan.
Kaum rutschte ich ... von der Ente,
ging ich ab in ... Liebesrente.


© SILVER RAY 2016
  • Geschrieben von Silberstrahl
  • Veröffentlicht am 08.08.2019
  • Gelesen: 7006 mal

Anmerkungen vom Autor

Dieses Gedicht schrieb ich im Februar 2016 aus Jux und Tollerei. Und lässt man einmal die frühen Anfänge Ende der 80er/Anfang der 90er außen vor, so ist es mein Erstlingswerk, seit ich wieder mit dem Schreiben begonnen habe. Vermutlich verdanke ich es dem regen Austausch, den ich zu dieser Zeit mit einigen sehr interessanten Leuten hatte. Enthusiasmus verleiht halt manchmal Flügel.

Hier veröffentlichte ich das Gedicht erstmalig am 04.03.2019 und ließ es am 08.07.2019 im Rahmen einer Neugestaltung meiner erotischen Texte in den Entwurfsspeicher zurücksetzen.

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Kommentare

  • CS05.03.2019 00:23

    Ja , kleine hints sind in dem Text. Und die sind wizig!
    Why not!

  • Silberstrahl06.03.2019 09:30

    Profilbild von Silberstrahl

    Den Kommentar finde ich jetzt irgendwie gut, denn vor einem Jahr konnte ich mir so recht nicht vorstellen, dieses Gedicht, welches ich vor rund drei Jahren aus Jux und Tollerei schrieb, hier zu veröffentlichen. Dieses Mal dachte ich mir aber: „Warum eigentlich nicht?“

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