Erotische Geschichten

Bitte melden Sie sich an

Nachtschatten (Teil 7)

3,5 von 5 Sternen
Svea führte fast nie Selbstgespräche. Aber jetzt auf dem Weg zum Rektorat, tat sie es. Die Gänge des Gebäudes waren menschenleer. Svea war bester Laune. Dieses Leben, das ihre Adoptivmutter und Rektorin Anneliese Mittelmeister ihr seit einigen Jahren ermöglichte, war so richtig gut. Und die letzten Tage liefen besonders geil. In bester Laune stützte sie sich kurz über das Treppengeländer und sah ein Stockwerk tiefer und dann eins nach oben. Sie schmunzelte breit, als sie zu reden begann.

"Anne Micker, bitte ins Rektorat kommen!" sprach Svea in sich hinein, "und jetzt zieh bitte schön langsam den Rock aus... wie bitte? Nein, ich meinte auch gar nicht den eigenen..sondetn den von ... Lara ..."
Svea musste lachen. Es war ja schon perfide, was sie da so alles erlebte und mitmachte. Es war perfide und scharf. Undves törnte sie jedes Mal an.
Svea ging einige Schritte auf der Treppe nach oben. Sie blickte auf die Stufen und auf ihre Schuhe. Dann grinste sie erneut und redete sehr betechnend mit der Stimme eines kleinen, hilflosen Dummchens.

"Du Tobi....stell dir vor... Tom will das Video online stellen. Ind damit er das nicht macht treffen Lara und ich uns jetzt jede Woche einmal bei ihm und machen alles, was er will. Echt alles weißt du...Schatz... Er zieht uns aus, fingert überall an uns rum. Er leckt Lara total gern. Und ich hab das Gefühl, Lara steht da voll drauf... sie fragt mich sogar schon, ob wir das nicht öfter nachen wollen...echt...Und Tom mag es, wenn sie sich mit mir zusammen ganz ausführlich mit seinem Schwanz beschäftigt...kannst du dir ja vorstellen ... so wie Tom hält ist.. Also, er kostet das so richtig aus. Aber es ist ja eigentlich DEIN Video, Schatz. Ich fänd's voll gut, wenn du ihm sagst, dass du deshalb natürlich auch dabei sein möchtest, statt uns ganz ihm zu überlassen. Weißt du...Tobi...in deiner Nähe fällt mir das bestimmt leichter. Weil das einfach MEHR ist zwischen uns... mehr als Freunde...und hihi....haha..."
Svea hatte soeben einen weiteren neuen Gedanken ausgeheckt und war sichtlich amüsiert darüber.
"...haha .... und ...also mal ganz ehrlich...weißt Du, Süßer... es ist nämlich so, dasx auch Lara ... sie hat mir gesagt, siec würde es auch mehr mögen, wenn du dabei bist ...und nicht nur Tom... weil.du doch mein Freund bist und wir beide mehr Vertrauen zu dir haben... also...würdest du das bitte mache...für mich und Lara? Bitte... ! Haha ....mhhhppff ... hihi..." prustete sie vor Vergnügen und kam immer mehr in Stimmung.

Svea ging ein weiteres Stockwerk nach oben und war sehr angetan von ihrem kleinen Selbstgespräch.
"...und.. dann Tobi könntest du dir ja von mur Laras große Busen in den Mund schieben lassen, während du mich ganz zärtlich von hinten .... äh....magst du das Wort mit "f" eigentlich oder soll ich lieber sagen "nimmst"...mhhh, das wär echt voll nett von Dir....hihi..."
Svea erreichte das oberste Stockwerk.
"Mensch, Svea, was bist du heute aberfür ein durchtriebenes kleines Biest... haha... wie geil...."

Selbst wenn es nur frei erfundene Fantasien gewesen wären, die Svea zu diesen Selbstgesprächen brachten, hätte sie dies alles wohl sehr scharf gemacht. Aber es waren ja keine frei erfundenen Fantasien. Es waren Ideen und Pläne, due sich umsetzen ließen, weil Sveas Welt nicht so langweilig und gewöhnlich war, wie die Welt der meisten. Svea war in der Loge. Und jetzt befand sie sich auf dem Weg zum Rektorat. Und dort wartete ihre Adoptivmutter, die Rektorin dieser Schule war, mit einem offenkundig überaus aufregenden Traumboy namens Bronko Bärschneider auf sie. Dort würde unter den wachen Augen des Ministerialdirigenten Robert Opdendonk gleich ein überaus scharfes Rollenspiel stattfinden. Ein Rollenspiel, wie es die Mitglieder der Loge liebten.
Svea schmunzelte erneut, als sie vor die Türe des Rektorats trat. Dann flüsterte sie leise in sich hinein: "So, Anne, jetzt musst du ganz tapfer sein und kooperieren. Dann fliegst du nicht von der Schuoe, du kleine krimibelle Diebin! Haha...mmmhhh... Legst du dich bitte dort drüben auf den Schreibtisch...so wie du bist... in deiner Unterwäsche...soeht nämlich geil aus ...und wir mögen das .......ach ... äh... und... Lara, wärst du jetzt bitte so lieb, Anne ein wenig zu lecken...ganz zärtlich ....so wie du es selbst am meisten mögen würdest, während Bronko mit ihren Nippel spielt?"

Svea hatte die Türe des Rektorats dicht vor ihrer Nase. Kurz blickte sie zur Seite. Da stand ganz friedluch die Nachtschattenpflanze aus Tobis Botanik AG. Svea schmunzelte. Wegen dieser Pflanze hatten Tobias und Tom also dieses Video. Schon vertpckt...
Svea atmete nochmal tief durch ...und klopfte.
"Treten Sie ein, Anne!" Es war die Stimme von Robert Opdendonk, der sich sehr darauf freute die so hübsch geformte und sexy aussehende, proppere Adoptivtochter seiner Lieblingsrektorin heute mal wieder so richtig scharf in Aktion zu erleben.

Svea trat ein.

Wow, dieser Bronko war ja echt nicht von schlechten Eltern...das konnte ja ganz schön krass werden. Und die Ausdauer von Robert Opdendonk war Svea ja schon bestens vertraut. Wie schön!

"Hallo... ich sollte ins Rektorat kommen...?!"

****************

"Remo?! Was machst denn du hier in meiner Schule?"
Anne war mehr als überrascht über diesen Pausenbesuch.
"Ich soll hier eigentlich nur was am IT-System reparieren" fabulierte der smarte Rock'nRoll-Partner Annes, ganz seiner frei erfundenen Tätigkeit als Netzwerkspezialist folgend, "und da dachte ich mir, ich schau mal, ob ich dich treffe..."
"Das ist total süß von Dir!"
Anne lächelte erleichtert. Es tat gut Remo zu sehen. Aber sie schluchzte auch. Und sogar eine Träne lief ihr die Wange hinunter.
"Wegen Mathe?" fragte Remo.
Anne nickte: " Dieser Höschelhuber ist so ein Vollidiot! Gibt mir ne mündliche 5, nur weil ich das Handy mal kurz benutzt habe..."
Remo nickte: "Vollidiot, ja, der hat sie ja nicht alle..."

Natürlich konnte Anne keine Gedanken lesen, sonst wäre sie jetzt sicher sehr, sehr sauer und entsetzt gewesen. Denn Remo stellte seinem Inneren soeben zufrieden fest, dass der sanfte Druck den die Rektorin auf den Mathelehrer ausgeübt hatte, künftig nicht weiter besonders gute Noten für hübsche Schülerinnen zu geben, bereits erstaunlich rasch erfreuliche Ergebnisse zeitigte. Mit einer mündlichen 5 würde es die süße Anne sehr schwer haben, aus eigener Kraft noch eine 4 im Zeugnis zu erreichen. Und damit war das überaus süße Früchtchen schon sehr reif zum gemeinsamen Pflücken für den großen leckeren Obstkorb der Loge, aus dem auch der smarte Remo sich immer wieder gerne und besonders reichhaltig bediente.

"Ich helf dir beim Lernen!" umschmeichelte Remo Annes Erwartungen.
"Das ist echt lieb...du, ...ich weiß echt nicht, ob ich das noch hinbekomme...."
Remo verzeichnete zufrieden, dass auch die Verzweiflung und das Selbstvertrauen Annes bereist ungefähr dort angekommen waren, wo er nun den nächsten Schritt "Richtung Obstkorb" vollziehen konnte. Schon heute nachmittag
würde er damit beginnen. Und dann waren nur noch wenige Anstrengungen nötig, um Anne schon bald sehr leicht bekleidet auf den Schreibtisch des Rektorats zu befördern.

***************

Svea räkelte sich auf dem Schreibtisch des Rektorats.
"So, Lara, jetzt knie dich doch mal über Annes Gesicht" wies Robert Opdendonk an.
"Was soll ich tun?" fragte Anneliese Mittelmeister, ganz eins mit ihrer Lara-Rolle und betrachtete dabei abwechselnd Sveas füllig aufragende BH-Cups und Bronko Bärschneiders kräftigen Oberkörper.
"Knie dich so rum hin, dass du dich über ihren Bauch zu ihrem Slip hinunter beugen kannst...dann kommt Bronko auch sehr gut an die Verschlusshäkchen deines BH's dran. Oder stört es dich, Anne, wenn wir deiner Mitgefangenen ein wenig aus der Ummantelung helfen?"
"Aber, das geht doch....nicht..." Svea sagte irgendwas, das Anne jetzt vielleicht sagen würde.
Die Rektorin hatte den Schreibtisch bereits mit aufreizenden Bewegungen bestiegen und kniete sich nun über Sveas Gesicht.

"Tiefer, Lara, geh mal tiefer auf ihren Mund. Anne redet so furchtbar viel. Dabei kann sie eigentlimch mündlich doch deutlich bessere Ergebnisse erzielen, um ihre 5 in Mathe wiedergutzumachen -speziell ohne vorher wieder unser Schul-IT-System zu knacken, um verbotenerweise an die Aufgaben heran zu kommen."

Svea versuchte sich zwar zu fühlen wie Anne - und sich nun etwas verstört damit abzufinden, dass es in ihrer ausweglosen Situation schlicht das Beste war, ihre Zunge an Laras Slipsteg entlanggleiten zu lassen. Aber Svea war natürlich nicht Anne. Und trotz ihres Rollenspieltalents war ihr deshalb sichtlich anzumerken, welche diebische Freude es ihr in Wahrheit gerade bereitete, die beiden Männer im Raum visuell so richtig anzuheizen, indem sie den geschmeidigen Körper ihrer Adoptivmutter mit der Zunge zum Vibrieren und Zucken brachte. Dabei ergriff sie mit beiden Händen den scharfen Po der Rektorin und drückte, sich hineinkralkend fest knautschend zu.

"Mhhhh...oh, Anne, das machst du aber gemein gut...." schmachtete Frau Mittelmeister gezielt den immer schärfer zusehenden Bronko an, der sich nun anschickte, der Adoptivmutter den BH zu öffnen.
"Wow" schwärmte er dabei, "sowas Geiles bekommt man echt selten vor die Augen."
"Find ich auch" mischte sich Robert Opdendonk ein, "und immer schön weiter lecken...meine Damen...ruhig auch etwas fester, Anne. Lara mag das. Stimmt's Lara?"
"Oh verdammt fühlt sich das gut an. Mach weiter Anne, bitte...." Frau Mittelmeister musste gar nicht viel Schauspielern, denn Svea war wirklich sehr begabt in diesem Fach.

Alle im Raum waren überaus angetan von dem, was sie da taten und sahen. Und alle konnten sich allerbestens vorstellen, dass es in einigen Wochen sehr geil werden würde, dies alles dann tatsächlich mit Anne und Sveas bereits sehr gut verwandelter Freundin Lara zu tun.
Robert Opdendonk konnte sich gar nicht entscheiden, ob er es geiler fand, was er gerade sah oder was sein Kopf sich dabei vorstellte. Es war aber auch schwierig zwischen der heißen Svea und ihrer kurvigen Adoptivmutter einerseits und der schnucklig-unschuldigen Anne mitsamt der vollbusigen, überaus heißen Lara zu entscheiden. Opdendonk spürte nur die Platzenge in seiner Hose bei diesen Gedanken. Also erteilte er einige Anweisungen, die seiner wachsenden Gier entsprachen.
"Stell dich doch endlich mal dichter hinter Laras Po, Bronko...nein...noch näher....schon besser, ja....und zieh dir um Himmels Willen diese Unterhose aus, bevor sie vollends platzt!" Dieser Text gefiel dem Ministerialdirigent besonders gut. Gierig starrte er auf die Körper der beiden Ladies.
Svea freute sich mindestens genauso wie ihre Adoptivmutter darauf zu erfahren, was Bronko mit seinem besten Stück so zu bieten hatte. Sie schnurrte stöhnend mit, als sie an den Gesichtszügen ihrer Adoptivmutter erkannte, was da zwischen Bronko und Anneliese gerade vor sich ging.
"Oh ja, wie gut....mmmmhhh" keuchte die Rektorin aus voller Kehle.
"Hey" protestierte Svea, "wenn Lara ihn so offensichtlich gerne bei sich drin spürt, wie Du, dann fällt das Anne aber bestimmt auf.."
Ich...mhhh...hoa. ...ohhh....uhummm,.... ich...wow, Bronko, das ist cool...krass....ja...weiter...Nicht aufhören....hmmm...ich...ich denke, wir beenden das Rollenspiel und machen ....mmmhh.... jetzt einfach so ....weiter...weiter...weiter....jaaaahaaooooohhmmm...oh, Bronko, ... hmmm ... was ist, Robert, machst du auch mit? Meine süße erwachsene Kleine ist gerade total unterbeschäftigt..."

Der Ministetialdirigent ließ sich nicht zweimal bitten, während Bronko sich aufreizend viel Zeit dabei ließ, seine Bewegungen in der Rektorin ausführlichst zu genießen. Allmählich steigerte er das Tempo. Dann nahm er es wieder zurück.drpckte fast zeitlupenartig seinen Körper ganz eng an sie heran und oresdte dann mehrfach langsam, aber hart dagegen. An der Reaktion der Rektirin war abzulesen, dass sie aus dem Wirbel einiger intensiver Orgasmen kaum herausfand. Bronko gefiel das und es steigerte seine Gier Er schnappte sich beide Oberarme seiner Auftraggeberin und zog sie so weit zu sich nach hinten, dass sich ihr Oberkörper aufrichtete. Svea sah nun von unten über den Venushügel ihrer Adoptivmutter hinweg die leicht aufwärts gerichteten Knospen an den Rippen der Rektorin Wild federn.
"Na, Frau Rektorin, ist das gut fpr den Anfang?" brummte Bronko mit tiefer Stimme schnaufend.
Svea, die immer noch mit dem Gesicht unter dem Tatort lag, spürte die Stöße Bronkos, während ihre Zunge zugleich dafür sorgte, dass Frau Mittelmeister doppelt an ihrer Lusthöhle stimuliert wurde. Im nächsten Moment spürte Svea, dass auch Robert Opdendonk nun mitmischte. Sie schloss die Augen, öffnete den Mund und schmunzelte erregt, als sie die Eichelkuppe des Spitzenbeamten zwischen ihren Schamlippen auf- und abwärts wandern spürte.
"Kann mir jemand dabei noch die Busen massieren? " fragte Svea"
"Aber gern doch" erwiderte Bronko und ließ ihre Adoptivmutter nun auf einer Seite los.

"Mhhh..." schnurrte Svea, "mit euch kann man so geile Sachen machen. Ich weiß echt nicht, wie's andere Leute ohne die Loge aushalten ...."
"Die verpassen das Beste" erwiderte Opdendonk und fügte atemlos hinzu: "Oh Mädchen, du bist sowas von scharf. Ich könnte das den ganzen Tag machen."
"Aber schön mit Bronko abwechseln, ja?!" ergänzte Svea diese ansonsten vollkommen nachvollziehbare Aussage.

***************

"Frau Lara Brinks?"
"Äh....ja...?"
Lara war fast zu Hause angekommen, als der dunkle Wagen neben ihr anhielt. Einer der beiden Männer im Wageninneren streckte ihr kurz durch das Fensted einen Ausweis entgegen.
"Hauptkommissar Trodowski, Sittenkommission. Wir hätten da einige Fragen an Sie, in Bezug auf ihre Rektorin, Frau Anneliese Mittelmeister."
Lara wurde rot.
"So? ....Äh, was denn für Fragen?"
"Wir haben einen begründeten Anfangsverdacht, dass Frau Mittelmeister ihr Amt missbraucht und mit Schülerinnen Dinge tut, die womöglich illegal, wenn nicht sogar kriminell sind. Vielleicht können Sie uns ja bei unseren Ermittlungen helfen?"
"Ich?" Laras Herz klopfte rasend schnell. Was sollte sie tun? Flog nun alles auf? Und sollte sie sich darüber freuen? Sollte sie selber alles verraten? Wäre ihre eigene Situation dann besser oder schlechter? Und was würde mit Svea geschehen, wenn es am Ende Laras Schuld wäre, dass die Polizei womöglich Dinge erfuhr, die sie ansonsten vielleicht gar nicht herausbekomhen hätte? Lara fühlte sich überfordert.

Der Kommissar insistierte:"Ja, Sie! Ihr Name taucht auf einer Liste auf, die wir für ein Beweismittel halten."
"Aber... aber... wovon reden Sie überhaupt? Frau Mittelmeister ist nur einfach...unsere Rektorin..."
Diese Ahnungslosigkeit war Lara erstaunlich gut gelungen. Aber das stillte ihre Nervosität nicht. Konnten diese Polizisten denn nicht einfach wieder gehen?
"Wir haben einige Fragen und möchten Sie deshalb bitten, uns auf's Präsidium zu begleiten und einige Aussagen zu machen. Jetzt sofort, bevor ihre Rektorin vielleicht von Ihnen etwas erzählt bekommt über unsere Ermittlungen."
"Oh...äh...jetzt gleich?" Lara fiel nichts ein, um sich herauszureden. "Also gut...aber ich weiß wirklich gar nichts von dem, was Sie da sagen."

Der Beifahrer, ein jüngerer freundlicher Mann mit einem etwas altmodischen Obetlippenbart stieg aus und öffnete Lara
die Türe dahinter.
Lara zögerte. Aber sie stieg ein.

**************

Es war am späten Nachmittag, als Svea, noch etwas erschöpft von den vorangegangenen Aktivitäten, zu Hause bei Anne Micker vorbeischaute.
"Das ist total nett, dass du mir deinen Aufschrieb aus der Schile von heute ausleihst. Sonst hätte ich ja echt keine Ahnung, was dran gekommen ist." Svea hatte ein Heft ausgepackt und übertrug jede Menge Lehrstoff. Sie hatte sich einen Platz in Annes Zimmer dafür ausgesucht, von dem aus die Wohnungstüre nicht direkt zu sehen war. Das war Teil des Plans.

Es klingelte an der Haustüre.
"Ich geh kurz.." Anne sprang auf.
Es war Remo. Anne fiel nicht auf, dass er sofort zu reden begann, noch bevor er eintrat.
"Im Netzwerk deiner Schule stimmt ja gar nichts." grinste Remo.
"Aha" erwiderte Anne ohne großes Interesse an technischen Details.
"Ich hab eine Überraschung für dich. Wir könnten ... die Aufgaben deiner letzten Mathearbeit rausfinden."
"Wie bitte?"
Anne starrte zur Türe des Nebenraums, in dem sich Svea aufhielt.
Remo plapperte munter weiter. Auch das war Teil des Plans.
"Ja, das wäre recht einfach. Die Schutzcodes sind nämlich deaktiviert, während ich da repariere. Allerdings müssten wir über einen Computer rein, der zum Netzwerk dazu gehört und der dann nicht abgeschaltet ist, wie die anderen alle,"
"Das ist doch verrückt, Remo. Aufgaben klauen... wenn das jemand rauskriegt!"

In diesem Augenblick trat Svea aus dem Nebenzimmer herein: "Oh, hey Remo...lang nicht gesehen..."
Auch das war natürlich Teil des Plans.
"Ihr kennt euch?" wunderte sich Anne.
"Ja, wir waren zusammen im Volleyballverein" schwindelte Svea souverän.
"Warst ne echt gute Spielerin, Svea, super schade, dass du aufgehört hast."
"Danke. Und du warst immer der Beste zum Reden. Also. .. Anne...mit Remo, da hast du echt ein Herz aus Gold an der Angel... haha...mit dem kannste Pferde stehlen ... und Remo... Anne lässt mich gerade Schilsachen abschreiben...sieht also aus, als passt ihr gut zusammen...hihi..."

Remo grinste breit. Anne schmunzelte etwas verlegen. Es war Zeit für die nächste Stufe des Plans.

"Apropos Pferde stehlen...und Schulsachen..würdest du das für Anne echt machen?"
"Was denn?"
"Na, die Matheaufgaben aus dem Schulcomputer klauen. Hast du dich gerade gesagt...."
Während Svea und Remo leicht grinsten, reagierte Anne verschrocken: "Svea! Nein, das hat er einfach nur so dahingesagt...sowas macht er nicht. .. und ich auch nicht. Echt jetzt, Remo, was blubberst du da für Zeug...?"

"Schade" sagte Svea trocken und sah Remo achselzuckend an, "ich hätte mir die Aufgaben sofort von Dir holen lassen"
"Ey" entfuhr es Anne, "aber das ist Diebstahl und Betrug...mindestens..."
"Aber es kriegt niemand raus" schwindelte Remo.
"Und der blöde Höschelhuber schikaniert dich dann nicht mehr, Anne" sprach Svea ihrer Tischnachbarin aus dem Herzen.
Anne war trotzdem nicht begeistert: "Ja, schon...aber das geht doch nicht..."
"Geht schon, Kinderspiel!" erwiderte Remo mit einem zuckersüßen Hundeblick.
"Wenn Anne nicht will...würdest du mir's besorgen? ...äh...die Aufgaben beschaffen, meine ich..."
"Klar. Wobei ich natürlich Anne helfen wollte..."
Svea grinste Anne an: "Sieht so aus, als müsste ich dich überzeugen, dir helfen zu lassen, damit ich was abbekomme."
Svea liebte die Doppeldeutigkeit der Sprache.

Annes Augen wurden immer größer: "Ey, ihr seid doch verrückt!"
Remo lächelte: "...verrückt nach dir...was mich betrifft...es ist echt kinderleicht..."
"Komm schon, Anne, besser als ne völlig unverdiente 5 im Zeugnis...." drängelte Svea schlau.
"Ihr spinnt... und...oh Gott. ..wie soll denn sowas gehen?"

Svea und Remo verbuchten still und heimlich den ersten Sieg auf ihrer Etappe.
Es würde einige Tage dauern, bis sie mit Anne eine verschworene kleine Gemeinschaft bilden konnten. Besonders wichtig war, dass Anne letztlich ihren Computer für diese Aktion bereitstellen würde.
Das war natürlich ebenfalls Teil des Plans.

*****************

"Hat Frau Mittelmeister Sie aufgefordert, dieser Fiona das Shirt nach oben zu ziehen?"
Lara war überrascht. Wie konnte die Kriminalpolizei solche konkreten Fragen und Vorstellungen haben?
"Nein, wir hatten einfach nur ein Gespräch mit Frau Mittelmeister"
"Ach ja? Und wenn uns nun diese besagte Fiona ganz andere Dinge erzählt hat? Sie hat berichtet, dass sie aufgefordert wurde, sie im Intimbereich ausgiebig oral zu stimulieren. Stimmt das?"
Lara schluckte. Dann nickte sie vorsichtig: "Na, wenn Sie das eh schon alles wissen..."
"Nicht alles. Und nicht von Ihnen. Vielleicht lügt diese Fiona ja auch, um eine unliebsame Rektorin loszuwerden"
Lara zuckte mit den Achseln.
"Oh, ja...und was wäre, wenn sie lügt?"
"Das glauben wir nicht. Und Sie scheinen auch nicht zu glauben, dass Fiona lügt. Erzählen Sie uns die Wahrheit!"

"Ja, also gut... ich glaube, sie lügt nicht. "
"Doch, das tut sie, Lara. Und wir müssen noch an deiner Kooperation arbeiten!" erklang wie aus heiterem Himmel die Stimme von Frau Mittelmeister."

"Wie bitte?" Lara war geplettet.
Jetzt ging die Türe komplett auf. Frau Mittelmeister und Fiona traten ein.
"Wir zeigen Ihnen genau, was passiert ist, Herr Kommissar. Fiona, zieh das unartige Mädchen aus" sagte die Rektorin, "wir setzen die Ermittlungen anderweitig fort!"

Fortsetzung folgt





  • Geschrieben von Echt_nett
  • Veröffentlicht am 28.06.2017
  • Gelesen: 4282 mal

Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden

Schreiben Sie einen Kommentar

0.07