Erotische Geschichten

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Melanies Lebensbeichte Kapitel 7

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Lernen fürs Abitur

Nach der Geschichte mit Rolf und Olaf war erstmal ziemlich Sense, auf
Schulfeten hatte ich mich, wie beschrieben, zweimal mit Jungens eingelassen
und mich bespringen lassen -- es paßt wirklich kaum ein anderer Ausdruck.
Ich machte nach einem Mal Schluß mit diesen Jünglingen, was einige
körperliche und auch seelische Kräfte erforderte. Der eine winselte wie
ein Rüde um die läufige Hündin um mich herum bis zum klassischen
kaltschnäuzigen Dialog: "Was soll ich denn ohne dich machen?" "Hol dir
einen runter!"

Kurz vor dem Abitur hatte ich noch eine Beziehung mit meinem
Klassenkameraden Uli. Wir lernten zusammen fürs Abitur, ich half ihm bei
Deutsch und Latein, er mir in Biologie. Er stammte aus einer
Insektenforscherfamilie: der Vater Entomologe an der Uni, sein älterer
Bruder studierte auch dieses Fach, und Uli wollte in die Fußstapfen seines
Vaters und seines Bruders treten.

Eines Tages -- wir waren gerade bei den deutschen Klassikern -- sahen wir,
wie auf meinem Schreibtisch zwei fliegenartige Mücken oder mückenartige
Fliegen oder Mini-Libellen oder was weiß ich -- Uli nannte mir gleich den
lateinischen Namen, den ich aber vergessen habe -- wie also diese beiden
Viecher miteinander bumsten. Uli erklärte mir ganz sachlich, wie die
beiden ihre Hinterleibe umeinander bogen, damit eine Befruchtung zustande
käme, wo das -- natürlich! Männer! -- meistens unten befindliche Weibchen
seine Eier ablegen würde und wo ich deshalb, um das zu verhindern,
besonders auf Sauberkeit achten sollte.

Mich interessierte das Insektenpaar nur insoweit, als ich plötzlich einen
unwiderstehlichen Drang nach Zärtlichkeit und Sex verspürte. Es war auch
eine seltene Gelegenheit: Wir waren allein zu Hause. Ich legte nur meine
Hand auf Ulis Schenkel und hauchte:

"Komm! Wir auch!"

Das ließ sich der liebe Uli nicht nur zweimal, sondern dreimal sagen: Er
konnte es nicht fassen, von einem ans-tändigen (wie die Hamburger sagen)
Mädchen auf so eine Weise aufgefordert zu werden. Dann aber war er Feuer
und Flamme, wir zogen uns schnell aus, schlossen auf alle Fälle die Tür ab
und krochen in mein Bett. Und dann ...

Ja, dann mußte ich noch einmal raus. Mein zweiter Partyhengst hatte in der
Eile des Gefechts ein Päckchen Pariser auf den Boden fallen lassen. Als er
mich fluchtartig verließ, hatte er es vergessen. Ich hatte es ihm nicht
zurückgegeben, sondern in mein Handtäschchen gesteckt und später ganz
hinten in meiner Schreibtischschublade verborgen, auf alle -- insgeheim
erhofften -- Fälle!

Dieses Päckchen kramte ich also hervor, und ich fühlte dabei, wie Uli jede
Bewegung meines nackten Körpers mit Hingabe verfolgte. Ich kroch wieder in
mein Bett zu Uli, er umarmte mich, und ich fühlte seinen harten Stab, aber
ich mußte noch einmal die Bettdecke aufschlagen, ein Kondom auspacken, und
es gelang uns gemeinsam, es ihm überzustreifen, ohne daß er schon
ab*******e .

Beim Überziehen des Überziehers hatten wir auch Gelegenheit, uns unser
immenses "Vorleben" zu beichten. Ich mit meinen drei nicht "richtigen"
Erlebnissen und Fiete in den Dünen war etwas im Vorteil vor Uli, der nur
von einem -- wie bei den meisten Menschen -- ebenfalls nicht richtig
gelungenen Erstversuch erzählte.

Dann schlugen wir die Bettdecke zurück, weil wir dachten, man mache das
gewöhnlich unter der Decke. Erst jetzt ging mir auf, daß dies mein erster
F... "im Bett" war, wie man ja auch allgemein für Intimverkehr sagt -- und
das sogar in meinem eigenen! Uli hatte wohl realisiert, daß ich kein
"ans-tändiges" Mädchen, ja, überhaupt kein Mädchen mehr war, und ging jetzt
etwas beherzter vor. Er erhob sich zur Missionarsstellung, und natürlich
konnte er den Eingang nicht finden. Ich ließ ihn etwas "bumsen", um das
Löchlein zu finden, schließlich, als ich selbst meinen Höhepunkt nahen
fühlte, hatte ich Mitleid und führte Ulis Liebesstab an die richtige
Stelle. Jetzt legte er heftig los -- er meinte wohl noch, je kräftiger,
desto besser -- und stieß mit seinem langen Organ immer hinten an. Das tat
mir weh, und es gelang mir, ihm ohne Worte verstehen zu geben: "Bitte
langsamer und nicht so tief!" Wir kamen dann ziemlich gleichzeitig, und ich
noch unerfahrenes Küken hielt ihn rein instinktmäßig fest, damit wir noch
eine Zeit nebeneinander lägen.

Aber da hörten wir, wie mein älterer Bruder Hans mit seinem Moped knatternd
von der Uni nach Hause kam. Wir sprangen aus dem Bett, zogen uns in einem
Tempo an, daß einem Feuerwehrmann vor dem Einsatz zur Ehre gereicht hätte,
glätteten hastig die Bettdecke, setzten uns an den Tisch und steckten die
Nasen ins Lehrbuch.

Da war Hans auch schon an meiner Tür und wollte, wie er es immer tat, die
Nase durch die Tür stecken und mich mit "Na, wie geht es heute, Melanie?"
begrüßen. Aber er fand die Tür verschlossen: Das hatten wir vergessen:
sie aufzuschließen! Verschlossene Türen waren in meinem Elternhaus nicht
üblich.

"Mensch, Melanie, was ist denn mit dir los?", fragte er und rieb sich die
Beule an seiner Stirn.

"Ach, entschuldige, Hans", flötete ich, "ich hab dich gaaaar nicht kommen
hören!"

"Blödsinn! Mir meinem kaputten Auspuff hört mich doch die halbe Stadt! --
Aha, du hast Besuch!?"

Und er drohte Uli:

"Daß du ja deine Finger von meiner Schwester läßt!"

Aber das in einem Ton, der aussagte: Wenn schon ein Junge seine Finger an
mir hat, dann ist Uli immerhin einer der besseren!

"Und du läßt gefälligst deine Finger von meiner Schwester Inge!", gab Uli
zurück.

Was man so für Intimitäten hört, wenn man einen Liebhaber hat. Von Hans
und Inge wußte ich noch gar nichts.

Darauf ging Hans nicht ein, aber als echter Sadist fuhr er fort:

"Du machst doch sonst dein Bett so ordentlich; du läßt doch nie Falten in
der Bettdecke!?"

Der Schuft! Ich war viel zu faul zum ordentlichen Bettenmachen, und meine
Bettdecke hatte immer Falten! Aber dann umarmte uns Hans herzlich, sagte
zu Uli: "Sei lieb zu Melanie! Tu ihr nicht weh!", und wir waren
akzeptiert. Hans wußte übrigens ebensowenig wie meine Eltern, daß ich
nicht mehr Jungfrau war. Ich hatte mich nicht getraut, ihm das zu
"beichten"; ältere Brüder reagieren ja manchmal sehr komisch darauf. Viel
später, als wir schon erwachsen waren, "beichtete" mir mein Bruder, daß er
genau bei dieser Gelegenheit geahnt, ja eigentlich schon gewußt hatte, daß
ich "es" schon hinter mir hatte.

"So, ihr beiden, ich sehe, die Luft ist rein, die Eltern und unser kleines
Brüderlein Werner sind noch nicht zurück! Dann will ich mal die Inge
reinholen, die wartet unten. Ich wollte sie dir heute sowieso
vorstellen!", sagte er zum Schluß zu mir gewandt.

Inge war ein schüchternes, etwas pummeliges, mit mir gleichaltriges
Mädchen, das meinen um zwei Jahre älteren Bruder vergötterte.

"So, jetzt laßt uns etwas allein", sagte Hans sehr bald, "ihr müßt ja
angeblich lernen!"

Sprach's und verschwand mit Inge in sein Zimmer -- und schloß die Tür ab!

Uli und ich zogen uns schnell aus und versuchten es noch einmal, und es
gelang. Wir schliefen sogar noch ein wenig. Wir wachten davon auf, daß
jemand sehr hörbar ins Badezimmer schlich. Es war wohl das liebe Trampel
Inge. Sie duschte schnell, dann schlich sich Hans ins Badezimmer, als
er zurückkam, klopfte er bei uns an:

"Wollt ihr auch schnell ins Bad? Es ist jetzt frei!"

Uli schaffte es noch, aber als ich als letzte dran war, hörten wir meine
Eltern kommen, und ich konnte nicht mehr als frische Wäsche anziehen. Als
wir fertig waren, versammelten wir uns alle in der Küche. Hans stellte
Inge auch unseren Eltern vor, Uli kannten sie schon, aber ich dachte die
ganze Zeit, alle müßten es riechen, was ich gerade gemacht hatte.

Mit Uli ging es noch bis zum Abitur, dann hatte er "plötzlich" eine andere
Freundin. Es half sehr, daß wir beim Planen unserer Schul- und
Liebes-Lern-Treffen nicht mehr auf den Terminkalender von Hans achten
mußten. Meine Eltern waren am Nachmittag meist aushäusig, und mein
jüngerer Bruder hatte eine Menge Nachmittags-Aktivitäten:
Klavierunterricht, Handballtraining und eine (noch platonische?) Freundin,
von der nur ich wußte.

Mit Uli hatte ich nicht nur meine erste Bettgeschichte, sondern auch meine
erste Erwachsenen-Liebschaft in dem Sinne, daß ich mir den Glauben
abgespeckt hatte, jeder Teenagerf... müßte normalerweise zur Ehe führen.
So konnte ich frei von Skrupeln und Erwägungen, wie wohl diese Liebe nach
dreißig, vierzig, fünfzig, sechzig Jahren aussehen würde, den immer
zärtlicheren Sex von Uli genießen. Und, wenn ich mein bisheriges Leben
rückblickend überschaue, genoß ich mit Uli zum ersten Mal die Freuden und
auch die Spannungen eines regelmäßigen Liebes-, um nicht zu sagen
Geschlechtslebens. Ich fühlte mich als reife Frau in einer eheähnlichen
Beziehung -- sicherlich reichlich hoch gegriffen, denn ich war objektiv ja
noch ein Backfisch.

Und so war ich auch nicht allzu geknickt, als sich Uli auf der Abiturfete
in ein anderes Mädchen verliebte, männertypisch natürlich in eine Jüngere
-- um mindestens eineinhalb Monate --, und wir uns bald darauf in
Freundschaft trennten, begann doch im Herbst mein Studentinnenleben, von
dem ich mir neue, interessante Bekanntschaften erhoffte.


  • Geschrieben von WHO
  • Veröffentlicht am 26.07.2019
  • Gelesen: 1878 mal

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