Erotische Geschichten

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Meine heimlichen fraulichen Gedanken

4,3 von 5 Sternen
Ich bin eine liebe, nette, warmherzige, fröhliche junge Frau;
Manchmal bin ich auch launisch und zickig;
Denn so ein bisschen 1001 Nacht, DAS fehlt mir, und es wäre zauberhaft schön !!

EIGENTLICH
bin ich ja eine ganz Brave und Artige. -
Wäre da nicht das Wörtchen »eigentlich«.

Es ist in letzter Zeit häufiger:
Da überkommt es mich eben, dass auch einige nicht ganz damenhafte Neigungen
in meinen Alltag einfließen.
Ich habe nun mal meine recht ausgeprägten fraulichen Bedürfnisse,
und kann ja nichts dafür.

Vielleicht sind die Hormone schuld,
vielleicht auch meine "ein bisschen verruchte" Gedankenwelt,
oder vielleicht meine Sehnsucht nach "verbotener Lust" ??
So genau weiß ich es nicht.
Außerdem es ist alles sehr »secret«.
(Fast) Niemand soll es merken.
ABER wenn es ja absolut Keiner weiß, was mir durch die Sinne schweift,
dann wäre es auch nicht schön.
Deswegen erzähle ich es hier einfach mal.

Erotik im ganz normalen Alltag ???
Ich gebe zu: Daran hatte ich zuvor selten gedacht.
Dies änderte sich eigentlich erst,
als mein früherer Freund bei unserem gemeinsamen Supermarkt-Einkauf
mal zum Parken nach ganz hinten fuhr, in die letzte Reihe, wo sonst niemand stand.

Ich nahm es zwar ein bisschen verwundert zur Kenntnis,
aber dachte nicht weiter drüber nach.
Es war ja Sommer, und vielleicht wollte er erst noch ein bisschen küssen, oder knutschen.

"Du hast heute einen hübschen Rock an, Isabelle!", sagte er sanft zu mir.

"Na ja, eigentlich ein bisschen kurz, oder?", meinte ich schamhaft.

Dann kam SEINE FRAGE:
"Würdest Du bitte, bitte, vor dem Einkauf dein Höschen hier ausziehen?"

"Hey, spinnst Du jetzt? Warum sollte ich das tun?", war meine zunächst leicht zickige Antwort.
Dennoch begannen meine Sinne zu kreisen …

Er ließ mir Zeit, für meine Gedanken.

Und dabei gingen natürlich instinktiv auch allerlei sachliche Überlegungen durch meinen Kopf:
»Was hab ich eigentlich heute für´n Höschen drunter an?«
»Sind gerade die Tage? - Nee, im Moment nicht.«
»Ma würde mahnen: Frauen erkälten sich leicht die Blase, Isabelle!«

Mein Freund schaute lieb zu mir, fast flehend.
Dennoch ließ ich ihn noch ein Weilchen zappeln,
obwohl ich mich bereits durchgerungen hatte:
Noch einmal zögerlich durchatmen.
Mutig griff ich unter meinen Rock,
rutschte ein wenig hin und her,
und schon kam das hellviolette Höschen zum Vorschein …
Langsam streifte ich es über meine Knie,
dann über meine Füße, indes ich Schuhe schnell mal kurz auszog.

Mit spürbarer Errötung reichte ich ihm mein kleines Wäschestück.

Er nahm es -ohne Worte- fast heilig in die Hand,
verharrte einen Moment unsicher,
hängte es dann an den Blinkerhebel.

Beschämt zog ich meinen Rocksaum weitestmöglich zu den Knien.

"Na, dann komm! Es ist ja nicht kalt draußen!", ermunterte er mich.
Ich aber kam mir echt vor wie eine Dame des ältesten Gewerbes.
Zum Glück war es windstill, so dass der Rocksaum nicht flatterte.

Und mit etwas komisch gemischtem Gefühl nahm ich unsicher seine Hand,
beim Hineingehen, in den Supermarkt.

Also,
jene Momente waren dann meine ersten Schritte in die phantasievolle Erotik.
Man kann sagen, dies war so eine Art Durchbruch der freizügigeren Sinne.

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Ja,
es war wohl damals der Auslöser,
für meine erblühenden Fantasien.
So nach und nach wurde ich selbstbewusster,
begann mit sinnlichen Gefühls-Experimenten.

Irgendwann dann stand ich im Drogeriemarkt vor den Nylons.
Schon öfter gerieten sie mir in den Blick,
direkt neben den Strumpfhosen:
Diese "Halterlosen Nylonstrümpfe" . . . .

Ein Mythos ? --- Oder doch nicht ?

Das zugegebenermaßen recht hübsche Bildchen auf der Verpackung ließ mich nachdenken, welche Farbe wohl am schönsten aussieht:
In sündigem Schwarz?
In mädchenhaftem Hell?
In leicht sommerlich-gebräunt wirkendem Hautton?
Schwer zu sagen.
Ganz wie Sie (oder Er) es mag.

Aber,
trotzen,
eigentlich weiß ich gar nicht, warum die solch ein Mythos erzeugen.
Na ja, meine Neugier siegte jedenfalls.
Gestern habe ich erstmalig ein Paar gekauft; In schwarz natürlich, leicht frivol.

Nur zuhause vor´m Spiegel anschauen, das reichte mir dann doch nicht.
Ich wollte sie »richtig« ausprobieren.
Das heißt,
ich wollte die Nylons natürlich auch mal zum Einkaufen tragen.

Der Samstag-Nachmittag war vom Wetter her ganz schön,
und am frühen Abend hatte ich SIE mutig angezogen,
dazu die Absatz-Stiefelettchen,
Rock, und lange Jacke.

Das Gefühl des elastischen Spitzenrandes ist anfangs etwas ungewohnt an den Oberschenkeln,
jedoch nicht störend.
Irgendwie schreite ich in damenhafteren Bewegungen, statt des sonst lässigeren Gangs in Jeans.
Auch meine Bewegungen sind instinktiv dezenter:
Beim Bücken etwa:
Schön in die Knie gehen, statt vorgebeugt mit Po in die Höh´.

Tja,
und ausgerechnet im Supermarkt dann . . . . . .

Vielleicht hatte ich die Größe nicht optimal gewählt,
oder meine Beine waren noch zu mädchenhaft,
jedenfalls:
Einer der Nylonstrümpfe fing an, zu rutschen.

Oh je …

Ich spürte es deutlich :
Der Spitzenrand näherte sich langsam
dem freien Bereich unterhalb des Rocksaums . . . . . . ;

Überall Männer.
Sogar in der Haushaltsabteilung.

Also weiter, mit ganz kleinen Schritten, und aneinander gedrückten Beinen:

Endlich ein leerer Gang, bei den Fertigmenüs und Suppen.
Zwischen den Regalen habe ich mal ganz schnell den Sitz korrigiert …

An der Kasse dann dauerndes Tasten meiner Gefühlssinne,
ob unter´m Rock alles okay ist.

°°°°°°°°°°°°°°

Beim anschließenden kleinen Schaufensterbummel
dasselbe wieder :

Diesmal war jedoch eine Umkleidekabine schnell erreichbar, und ich konnte sorgsam alles in Ordnung bringen.
Direkt im Laden habe ich mich nämlich nicht getraut,
den Rock mal kurz einfach hoch zu schieben, auch wenn keiner guckt. ---

Na ja,
spannend ist es schon.
Fast aufregend.

Ach übrigens:
Sonntags auf der Couch, mit den Halterlosen, das geht auch nicht :
Die sind ganz schnell verrutscht, beim Kuscheln.

Ist alles DOCH NICHT so toll,
wie die Phantasien es vorgaukeln,
finde ich.
Oder ???
Ist es meine Unerfahrenheit ?
War einfach nur die Größe noch nicht optimal gewählt ???

°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Einige Zeit später ist dann mal wieder so ein Tag,
wo ich des Morgens vor meinem Kleiderschrank lange gegrübelt hatte,
was ich denn Schönes anziehen könnte.
Es ist ein lauschiger sonniger Morgen.
Und
es geschieht fast wie unter Zwang:

WENN ich verträumt mein übliches Feinstrumpfhöschen im Wäscheschrank belasse,
statt dessen die Straps-Nylons heraus hole,
und mir den kleinen Strumpfhaltergürtel um meine Hüften anlege.

WENN ich den Spitzen-BH auswähle, der zwar nicht so gut meine Busenrundungen in Zaum hält,
dafür aber deren winzige Leberfleck-Pünktchen süß hindurch schimmern lässt.

WENN ich dazu dann noch meine enge, flieder-violette Bluse anziehe, deren drittes Knöpfchen
etwas zu sehr strammt.

WENN ich meine artigen Spangen-Ballerinas tausche
gegen Peeptoes,
deren Absätze wirklich JEDEN meiner Schritte leicht frivol ertönen lassen.

WENN ich meine Haare mit einer Blümchenspange phantasievoll hochstecke, und ein paar sanft-verspielte Strähnchen heraus zupfe,
und
den feuchtglänzenden Lippenstift im weichen Camelien-Rot auftrage. ---

Ein "kleines Biest"? - Nein! -
Ich bin eine sehr sinnliche Frau, und möchte meine gewissen Ansprüche und Wünsche
auch gelegentlich kund tun.
Im übrigen ist es für meine Empfindungen auch eine nette Abwechslung zum Alltag,
wenn ich mich mal auf besonders erotische Weise zurecht machen kann;
Das gewisse Plus eben,
wie etwa mein Duft der Toscana: Für magische Momente, die verzaubern wie
Sonnenstrahlen auf warmen roten Steinen . . . ;

Aber Stopp!
Noch ist mein Mister Right nicht gefunden,
und ich bin nicht mal fertig angezogen.

So,
nun noch die schwere Wahl:
Welchen Rock?
Der mit dem süßen Wellensaum?
Der geblümte Flatterige?
Hach, ich nehme einfach den elastischen Jeansrock. Mit rotem Gürtelchen.

Dazu die hübschen, weit ausgeschnittenen Schuhe mit der dünnen Rist-Spange.

Fertig.
Ich stelle mich nochmal lange vor den großen Spiegel im Flur.

Ja -- es ist okay so, finde ich.

Draußen, unterwegs,
gehen mir dann die verschiedensten Empfindungen durch den Kopf:

Sind es meine Visionen der LIEBE? -
Oder sind es meine Visionen der LUST? -
Oder meine etwas ausgefallenen, nicht alltäglichen, femininen Sinnesbegehren? ---

Sicherlich wohl von allem Etwas, und das sitzt immerzu in meinen Gedanken. ---
Na ja, eine leichte, unterschwellige Anreicherung des Blutes mit Lusthormonen soll ja ganz gut sein auch im normalen Alltag.
Außerdem habe ich manchmal wirklich den Eindruck,
dass einige Herren es irgendwie bemerken, dass ich was Reizvolles drunter anhabe.
Oder dass sie es sogar spüren,
wenn ich im Unterleib solch gewisses Verlangen femininer Prägung habe.

Obwohl ich mich eigentlich dann im Supermarkt konzentriere, was ich so an Einkäufen brauche,
fällt mir dennoch DEINE etwas neugierige Betrachtung meiner Bewegungen auf ...

Somit wäre es natürlich besser für dich gewesen, wenn ich deine Blicke NICHT bemerkt hätte. DENN NUN gerätst Du in den Focus meiner frivolen Gefühle!!! ---

Ich erwidere unzüchtig deinen tiefen Blick.
Sehr langsam, in betont fraulichen, fast lasziven Bewegungen schreite ich in deine Nähe ...

Mein leichtes, dezentes Toscana-Blütenduft-Parfüm erreicht deine Wahrnehmung ...

Spielerisch gleite ich kurz mit meinen Fingern durch meine Haare ... und halte den Kopf ein wenig schräg, geheimnisvoll und nachdenklich ...

Mit unschuldigem Blick, jedoch etwas kehligem, hellem Klang in der Stimme frage ich DICH:
„´Tschuldigung, kennen Sie sich aus??"
(Ich lasse den Satz unvollendet, denn den anschließenden Passus: "mit etwas ausgefalleneren Gelüsten einer Frau" spreche ich lieber NICHT aus. --- Was soll dieser Herr
sonst von mir denken!? )

Ziemlich überrascht bist DU zunächst still, aber ich glaub´, ich weiß, was Du grad´ denkst ...
Das gleiche wie ich??? -

"Oh ja, junge Lady, ich kenne mich aus. Jedoch muss ich zugeben, dass mich Ihr femininer Zauber auf bisher unbekannte Weise betört. Darf ich fragen, ob Sie eine Elfe sind?"

Beschämt kichernd muss ich meinen Blick senken, schüttle dabei verneinend den Kopf.
Außerdem gestehe ich mir ein: ... Irgendwie habe ich ja doch weiche Knie.

Offenbar erkennst Du,
trotz all meiner gespielten Offenheit,
meine verborgene zarte Seele. ---
Und Du weißt es wohl zu schätzen,
denn deine weiteren Worte sind sanft flüsternd … :
"Werte junge Dame,
für mich ist DIE FRAU nun mal eines der wunderbarsten Dinge dieser Erde!"
Und noch eine Spur leiser sprichst Du weiter:
"Zudem sehe ich das leichte Beben unter Ihrer Haut, denn Ihr Dekolleté hebt und senkt sich etwas aufgeregt. - Sicherlich sind Sie eine Sorte Frau, die keine Beziehung im klassischen Sinne braucht, sondern eher eine langfristige Intention der besonderen Art?!"

Zunächst möchte ich empört widersprechen.
Überrascht spüre ich, wie mich deine Männlichkeit sowie deine Bemerkungen recht schnell in Bann ziehen.
»Huch! Es fühlt sich ja gut an!«, melden meine Sinne. ---

Und wenn dieses schöne Gefühl gar nicht mehr aufhört,
dann . . . werde ich unruhig, da ´unten´,
und meine verträumten Wünsche gewinnen Oberhand . . .

Tja ,
wenn ich solcherart verlegen werde,
dann ziehe ich meine Unterlippe leicht zwischen die Zähne,
und drehe einen Zeigefinger spielerisch in meine Haare.

Eigentlich müsstest Du es bemerken.
Und wenn Dir das immer noch nicht reicht:
Dann finde es doch heraus, was mein funkelnder Blick zu bedeuten hat! ---

Hupps …
(Nun schäme ich mich aber doch sehr)

Feechen.

(Natürlich dürfen SIE, liebe(r) Leser(in), mir gerne im Kommentar sagen, was Sie noch so interessieren würde. Ich mag Neues lernen.)




  • Geschrieben von Feechen
  • Veröffentlicht am 24.02.2020
  • Gelesen: 9178 mal
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Kommentare

  • CS25.02.2020 20:59

    Glückwunsch!!! Jemand hat hier schon die verdienten Sternchen gegeben! Steigern? Episode 1 und 2 kombinieren
    und an einen erotischeren Ort verlegen .. Museum, erotische Vernissage .... mit Begleiter .... mit softer Sexchallenge..

  • Comtesse_Marliesa02.03.2020 17:36

    Profilbild von Comtesse_Marliesa

    Süß!
    Es erinnert mich an meine eigenen ersten erotischen Erfahrungen.
    Auch ich empfand es immer recht unsicher, ob die Halterlosen denn wirklich richtig sitzen.
    Und die Idee mit dem Höschen am Blinkerhebel werde ich mal demnächst aufgreifen, beim sommerlichen Einkauf!

  • Herjemine09.03.2020 11:44

    Profilbild von Herjemine

    Es ist doch schön sich frivol unter Menschen zu bewegen, da gibt es so viele tolle Spielarten. Möchte man dabei entdeckt werden, oder einfach mit der eigenen Lust im Verborgenen bleiben?
    Eine schöne erotische Spielart hast du aufgeschrieben, also mir gefällt deine Geschichte.
    Vielen lieben danke dafür.

  • to.xel (nicht registriert) 25.03.2020 22:05

    Gerade der Alltag bietet in seiner Spontanität viel Gelegenheit, sein eigenes Ich zu entfalten. Dies gibt die in einer wunderbaren, sinnlichen Sprache gefasste Geschichte wieder. Mir selbst bietet sie Anregung gerade beim Einkaufen meine weibliche Umwelt achtsamer zu betrachten. Vielen Dank für diese wunderschöne, freimütige Geschichte. Die Fortsetzung gefällt mir in gleicher Weise gut. Es würde mich freuen bald mehr von Feechen zu lesen.

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