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Meine Freundin Gina

4,4 von 5 Sternen
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Erleichtert ging ich aus dem Amtsgericht. Das Verfahren gegen mich, wegen schwerer Körperverletzung hatte mit einem Freispruch geendet. Mein Dank galt dem Anwalt, der es fertiggebracht hatte, dass die Richterin unserer Darstellung gefolgt war und mir weder Absicht noch Fahrlässigkeit unterstellte. Es war einfach die Verkettung von unglücklichen Zufällen, die dazu beigetragen hatte, dass mein untreuer Ehemann einiges an Schmerzen, aber auch an Häme über sich ergehen lassen musste.

Noch glücklicher war ich darüber, dass meiner besten Freundin Gina ebenfalls keine Konsequenzen drohten. Sie war gar nicht mitgekommen, das Gericht verzichtete auf ihr Erscheinen. Auch gut. Sie war bei meiner Schwester geblieben und wartete vermutlich sehnsüchtig auf meine Rückkehr.

Mein Mann, mit dem ich seit diesem Unfall in Scheidung lebte, war zusammen mit seiner Freundin, unserer mittlerweile ehemaligen Nachbarin erschienen, die als Zeugin geladen war. Sie war die Wurzel allen Übels und tat alles um uns beide in Misskredit zu bringen. Ich soll Gina zu dieser Tat angestiftet haben – eine Frechheit.

Es war einfach ein Unfall, verursacht in erster Linie durch sie und meinen Mann. Sein Gang, der immer noch dem eines Cowboys aus den Westernfilmen ähnelte und das vorsichtige Sitzen erinnerten an diesen tragischen Tag im letzten Sommer, der unsere Ehe auseinanderriss und mir meine Gina noch näherbrachte. Ich hatte ihn seither nicht mehr gesehen, er war zusammen mit der Nachbarin weggezogen, in eine andere Wohnung.

Schon länger hatte ich den Verdacht gehegt, dass er fremdging. Sein Interesse an mir nahm immer mehr ab, abends saß er nur noch vor dem Fernseher, oder ging in die Kneipe, war nicht zu bewegen mit mir mal auszugehen. Gina mochte er von Anfang an nicht, doch wir beide waren dicke Freundinnen. Bei jeder Gelegenheit gingen wir zusammen weg, unternahmen Spaziergänge, kauften ein und besuchten Bekannte.

Am fraglichen Tag gingen wir ebenfalls eine Freundin besuchen und wollten anschließend noch Fleisch und Wurst einkaufen. Meine Freundin war allerdings nicht daheim und so führte der Weg über die Metzgerei wieder schnell nach Hause. Mein Mann war nicht da, vielleicht war er ja in der Kneipe, ich verstaute das eingekaufte Gut im Kühlschrank und beschloss dann mit Gina in unseren kleinen Garten zu gehen, der zu der Wohnung gehörte. Mein Mann war etwas eigenbrötlerisch und hatte diesen in den vergangenen Jahren mit einer hohen Hecke einwachsen lassen.

Spaßhalber nahm ich für uns beide ein Knackwürstchen mit und ein Buch zum Lesen. Ich wollte mich in einen Liegestuhl legen, während Gina auf ihrer alten Matratze neben dem kleinen Geräteschuppen dösen und sich sonnen konnte. Bereits auf dem Weg biss ich einmal in das Würstchen und zerbrach den Rest in zwei Stücke. Erstaunlicherweise war das Gartentor nicht abgeschlossen, gut geschmiert ging es lautlos auf und zu. Plötzlich entdeckte ich eine Bewegung am Geräteschuppen. Vier Füße schauten dahinter hervor, bei zweien waren die Zehen nach unten und bei zweien nach oben gerichtet.

Lautlos gingen wir näher, sahen um die Ecke. Dort lag die Nachbarin auf Ginas Matratze und mein Mann darüber. Er ächzte - sie stöhnte mit geschlossenen Augen, uns beide bemerkten sie nicht.

Ich war fassungslos vor Wut, suchte etwas, ein Werkzeug oder einen Stock womit ich meinen untreuen Gemahl züchtigen konnte. Über den beiden an der Wand hing ein Unkrautstecher. Der kam mir gerade recht. Ich wollte ihn ergreifen und meinem Ehebrecher das Teil wütend in den Hintern rammen. Doch dabei fiel mir das eine Stückchen Wurst aus der Hand und auf seinen Po, gerade als er in einer Abwärtsbewegung war. Meine Schäferhündin war schnell, hatte die Wurst nicht aus den Augen gelassen und schnappte sofort zu. Allerdings schoss der Hintern gerade in die Höhe, gegen Ginas Schnauze, die erschrak wollte die Wurst natürlich nicht entkommen lassen, schnappte kräftig zu und hatte plötzlich mehr im Maul als nur das Stückchen Wurst.

Ich höre ihn heute noch brüllen. Gina merkte, dass etwas nicht in Ordnung war, ließ los, schnappte sich aber dennoch ihre Beute. Sie ignorierte sein Geschrei und sah mich schon wieder mit schiefgelegtem Kopf bettelnd an. Mein Mann hatte sich heruntergerollt und umgedreht, lag direkt vor mir. Ich hatte immer noch das zweite Stück Wurst in der Hand, das mir nun vor Schreck aus der Hand fiel und genau in seinen Schoss. Was Gina dann tat konnte ich nicht nachvollziehen. Entweder benötigt sie eine Brille, oder sie dachte sich, ich schnapp mir das größere Würstchen. Jedenfalls sah ich den Wurstzipfel noch neben Ginas Schnauze, dennoch hatte sie etwas im Maul, denn sie biss zwar kräftig zu, ließ jedoch schnell wieder davon ab und schnappte doch das kleinere Stückchen, das sie mit einem Happs gierig verschlang.

Mein untreuer Mann und meine Nachbarin brüllten um die Wette. Eines lauter als das andere. Beinahe alle Bewohner des großen Hauses liefen zusammen bis der Notarzt kam. Das Mitleid der Mitbewohner hielt sich in Grenzen. Gina saß nur ruhig da, winselte leicht und wedelte mit dem Schwanz als mein Mann abtransportiert wurde.

Wie gesagt war für die Richterin nachvollziehbar, dass das erste Stück unabsichtlich aus meiner Hand fiel, da ich durch den Anblick meines untreuen Mannes einen Schock bekommen hatte und dann durch sein lautes Geschrei einen weiteren Schreck bekam, der meine Finger versagen ließ und somit auch das zweite Teil aus meiner Hand fiel.

Was allerdings auffällt ist die Tatsache, dass viele Männer aus der Umgebung, wenn sie uns begegnen, ganz verstohlen eine Hand über den Schritt ihrer Hose halten, während die Frauen für meine Gina meistens ein Lächeln und ab und zu auch ein Würstchen übrig haben.
  • Geschrieben von RudiRabe
  • Veröffentlicht am 13.02.2020
  • Gelesen: 7709 mal

Kommentare

  • Silberstrahl15.02.2020 18:00

    Mal abgesehen davon, dass die beschriebenen Ereignisse verständlicherweise nicht erregend sind und ich das Nachlegen mit dem zweiten Teil schon ein wenig übertrieben finde, gefällt mir die Geschichte trotzdem. Der Grund ist einfach, denn mag ich es, wenn der Verfasser etwas in der Hinterhand hält und dem Leser nicht gleich alles offenbart, sodass sich dessen Fantasie frei entfalten kann, die Spannung die ganze Zeit erhalten bleibt und mit einer Überraschung endet.
    Fazit: 5 von 5 Sternen!

  • Wischi15.02.2020 20:11

    Von mir 5 Sterne. Das Einzige wo ich dir zustimme ist daß der Rabe immer schnell hintereinander postet. Es hätte ruhig eine Woche dazwischenliegen können. Wenn man seine Geschichten und Serien liest gibt es immer etwas zum Lachen. Wir finden das köstlich.

  • RudiRabe16.02.2020 11:16

    Danke für die Kritiken. Aber ich sehe diese Seite hier nicht nur als reine Erotik- und Pornoseite. Dafür gibt es andere. Auch in meinen anderen Geschichten sind Folgen dabei, in denen mal nicht gevögelt wird und trotzdem gibt es Sterne und auch die Anzahl der Klicks ist für mich zufriedenstellend.
    Mir geht es in erster Linie nicht um verbissenen und harten Sex sondern auch mal darum ,dass es etwas zum Lachen gibt und das möchte ich mit anderen teilen.

  • Mone18.02.2020 18:13

    Super , ich habe köstlich gelacht....besonders als ich gemerkt habe das Gina ein Hund ist

  • RudiRabe19.02.2020 08:34

    Danke Mone, diese Komponente sollte auch so rüberkommen. Ich lache auch sehr gerne.

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