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Lust auf Sommer 2020. Part I

5 von 5 Sternen
*** Eine Vorgeschichte findet sich auf dem Account von Herjemine und der Perspektivwechsel bei mir. ***

Lust auf Sommer 2020. Part I


Langsam, sehr langsam komme ich wieder zu mir. Das Gewitter zieht weiter, die untergehende Sonne legt den Himmel in ein rotes Abendkleid. Ich fühle mich erleichtert, frei, erfrischt vom Regen der mich und meine äußere Hitze abgekühlt hat. Ich lasse mich nach hinten fallen, stütze mich mit den Armen ab und schaue in den Himmel. Sanft legt sich ein leichter Wind auf meine Haut, doch da ist noch etwas anderes, etwas, was ich nicht zuordnen kann. Der Wind trägt etwas Menschliches mit sich und berührt meine Ohren. Mein Blick wandert vom Himmel nach unten, schleicht durch das Grün der Hecke, über Häuserdächer, Fenster. Mein Herz bleibt stehen, in der immer stärker werdenden Dämmerung sehe ich Schemenhaft etwas Weißes. Sofort schießt es mir in den Kopf >du wurdest beobachtet, jemand hat dich gesehen bei dem …< ich muss schlucken, fühle mich einerseits unwohl und andererseits erregt. Kommt gleich die Polizei? Ich verenge meine Augen, fokussiere mich auf diesen weißen Klecks auf dem Balkon des Hauses schräg gegenüber.

Die letzten Regentropfen suchten sich ihren Weg über ihr Gesicht, rannen über die Gänsehaut ihren Hals hinab und verschwanden in der Mitte des Dekolletés. Sie saß noch immer auf ihrem Hintern, auf den Steinen des Balkons. Ihre Beine ruhten ausgestreckt nach vorn, beide Hände lagen schlaff auf dem Spitzenrand der Halterlosen. Nur zögerlich öffnete sie die Augen und war überrascht, wie dunkel der Himmel bereits war. Die Wolken wechselten farblich von blau über lila zu einem satten Abendrot. Sie blieb sitzen, obwohl sie leicht fröstelte. Diese innere Zufriedenheit nach dem Kommen musste sie noch in sich nachhallen lassen. Tiefenentspannt traf es auch ganz gut, lächelte sie in sich hinein. Langsam gewöhnten sich ihre Augen an die Dunkelheit und auch die Neugierde erwachte erneut, was ihr Nachbar im Augenblick tat. Sie blickte zu ihm und bemerkte, dass er aufgestanden war. Neugierig beugte sie ihren Oberkörper leicht nach vorn, um was mitzubekommen.

Ich weiß wer da wohnt, ich kenne nicht ihren Namen, ich weiß nur, das wir uns ab und an Unterhalten haben. Sie sieht irgendwie wild aus, hat das Gewitter und der Regen sie überrascht? Ich stelle mich hin, mein Nackt sein tritt in den Hintergrund. Ich bewege mich über die Terrasse um besser sehen zu können. Konnte sie mich überhaupt sehen? Auf jeden Fall kann sie mich jetzt sehen, ganz, im Dämmerlicht der untergehenden Sonne. Ein weißer BH schimmert durch ihre offene Bluse, mir gefällt der Anblick. Mein Mund wird ganz trocken, die innerliche Aufregung mischt sich mit Erregung. Ich spüre ihre Blicke, dann spürt sie auch die meinigen. Gefällt ihr mein Anblick? Mir ist, als würde sie sich verstecken. Möchte sie nur zusehen, ist sie eine Voyeurin, eine stille Genießerin? Es erregt mich, ihr kleines Versteckspiel. Ich stell mich so hin, dass sie mich ganz sehen kann. Langsam drehe ich mich, mein Hintern ist in ihrem Visier. Ob sie es gut findet, wenn ich mich dort berühre? Ich greife nach hinten und lege meine Hände auf die Pobacken.


Er begann hin und her zu laufen, ähnlich einem Tiger im Käfig, wobei er ja eigentlich freier nicht sein konnte. Komisch, was hatte er nur? Sie konnte auf die Entfernung natürlich keinerlei Mimik von ihm erkennen, dennoch wurde sie das Gefühl nicht los, dass es um sie ging. Intuition war doch etwas verrücktes, sinnierte sie, als er sich gerade so positionierte, dass sie ihn eigentlich auf dem goldenen Tablet gehabt hätte, wenn der Tag sich nicht gerade zur Nacht neigen würde. Verdammt, dachte sie grinsend. Sie schaute genau hin. Sie erkannte sein Nacktsein, dass schon, mehr jedoch nicht. Die Situation mutete noch immer sehr erotisch an, es fehlte nur noch, dass im Hintergrund irgendwelche leise Musik lief, dann wäre die Stimmung noch intensiver, fand sie. Sollte sie ins Haus gehen? Nein, entschied sie. Hatte er mitbekommen, dass sie es sich eben gemeinsam mit ihm besorgt hatte? War ihr Stöhnen doch lauter als sie dachte? Sie überlegte, was nun zu tun war. Dass hier wollte sie exakt so, sie würde bleiben. Schließlich war es seine Idee gewesen, das hier zu beginnen, nicht ihre. Davon mal ab, überlegte sie, konnte er nicht wissen, was sie eben auf ihren Balkon getrieben hatte. Ihr Blick ruhte auf ihn. »Neiinnn«, hauchte sie in den jugendlichen Nachthimmel, denn er drehte sich gerade? Stellte er sich zur Schau? Für sie? »Verrückt«, murmelte sie vor sich hin. Er war definitiv von allen guten Geistern verlassen! Schlimmer war nur, dass es sie anmachte. Was immer das sollte, es machte sie scharf.

Guckt sie noch? Ich weiß es nicht. Langsam drehe ich mich wieder um, es wird immer dunkler. Plötzlich geht durch den Bewegungsmelder das Licht auf meiner Terrasse an, ich stehe plötzlich im Rampenlicht. Die Helligkeit erschrickt mich, wie angewurzelt bleibe ich stehen. Ich fühle mich mit einem Mal mehr als nackt, das Licht, das Gefühl beobachtet zu werden. Die Helligkeit raubt mir den Blick in die Ferne, ich sehe nur das Grün meiner Hecke und Schemenhaft die Häuser gegenüber. Erregung ist in mir, sie wandert durch mich hindurch in meine Mitte. Er richtet sich auf, langsam, zuckend. Ich stehe ganz still, irgendwann wird das Licht auf der Terrasse wieder ausgehen, dann kann ich wieder sehen. Die Lust in mir wandelt sich, sie wird zur Fleischeslust. Wenn sie noch da ist und mir ein Zeichen gibt, werde ich nackt zu ihr gehen. Ich werde nackt über die Straße gehen, bei ihr Klingeln und warten was passiert. Das Licht geht aus, vor mir wird plötzlich alles Finster. Nur langsam gewöhnen sich die Augen wieder an die Dunkelheit, ich suche den Balkon meiner Nachbarin und finde ihn endlich.

Er lief noch ein wenig umher, völlig unklar was sein Ziel sein sollte. Ihre Stirn zog sich in Falten, da es für sie unmöglich erschien, dass er alles mitbekommen hatte. Hm, die Situation war eigenwillig, aufregend und erotisch und so unglaublich authentisch. Es ging hier um Mann und Frau. Zwei Urgewalten, die auf sehr erotische Weise unverhofft aufeinandergeprallt waren. Zeitgleich, aber auch zwei Unbekannte und niemand der beiden wusste, was der andere in den letzten Minuten gefühlt, gehört oder gesehen hatte. Geschweige denn wie wer reagieren würde, könnte, sollte, durfte. Musste?

Wenn das nicht das klassischste Patt aller Zeiten war, wusste sie es auch nicht.

In Gedanken vertieft blendete sie ein schroffes Licht, von dem sie gerade nicht wusste, wo es herkam. Ihr Herz jagte in ihrer Brust. Irritiert suchten ihre Augen die Quelle der Herkunft und blieben mit einem spitzen Aufschrei an der Nacktheit des Nachbarn hängen. Schnell biss sie sich auf die Unterlippe, sie hoffte, dass er ihre Laute nicht bemerkte. Er schien ebenfalls arge Orientierungsprobleme zu haben, denn sein Kopf bewegte sich schnell in alle Richtungen. Gut, lächelte sie, denn jetzt stand er metaphorisch auf dem goldenen Tablet vor ihr und das kostete sie genüsslich aus. Er war gut gebaut, nicht zu behaart und an den richtigen Stellen rasiert. Seine Schultern waren breit und sehr männlich, was ihr mehr als gefiel und dann wanderte ihr Blick gen Süden.

»Stopp«, protestierte ihr Scharfsinn leise. Wo führte das hin, warum tat er das und was würde jetzt folgen?

»Mach weiter«, flüsterte diabolisch das Verlangen und drängte sie dazu, seinem unfassbar erotischen Ruf zu folgen.

Monologartig stritten Scharfsinn und Verlangen in ihrem Kopf um die Oberhand. Die Entscheidung fiel, als sie in dem Augenblick aufsprang, in welchem das Licht gegenüber erlosch. Schnell rannte sie ins Erdgeschoss, um die Haustür zu öffnen und anzulehnen. Sie hoffte darauf, dass seine Augen ein wenig Zeit brauchten, um überhaupt irgendwas erkennen zu können. Auf dem Rückweg nach oben schnappte sie sich die Fernbedienung der Musikanlage und riss sich die weiße Bluse vom Leib. Auf dem Balkon angekommen, band sie die Bluse von außen als symbolische Friedensfahne an den Ärmeln fest. Umgehend wehte der weiße Stoff tanzend im Wind. Anschließend stellte sie sich in Unterwäsche und Halterlosen an die Brüstung und als sie glaubte, dass er wirklich in ihre Richtung schaute, weil er sie suchte, erklang in ordentlicher Lautstärke die richtige Musik für so einen unwirklichen Moment …

Werde ich jetzt tatsächlich verrückt? Ich sehe zwei weiße gut geformte Hügel und noch etwas Weißes was leicht im Wind flattert. Dazu mischt sich anmutige Musik, ein Lied was meine Hüften, mein ganzes Dasein berührt. Wenn das kein Zeichen ist? Ich gehe nackt durch den Garten, die Musik wird lauter, sie zieht mich wie magisch an. Es könnte jemand auf der Straße sein, jemand der seinen Hund ausführt. Ein Auto kann vorbeifahren, was würde der Fahrer oder Fahrerin wohl denken? Ich öffne die Gartenpforte und gehe meine Auffahrt herunter. Schon wieder der Bewegungsmelder, er strahlt mich von hinten an und wirft meinen Schatten voraus. Ich folge meinen Schatten, den Blick auf den Balkon der Nachbarin gerichtet. In unserer Straße stehen nur vereinzelt Straßenlaternen, mein Schatten verschwindet, wird immer blasser. Ich könnte nackt über die Straße tanzen, doch das wäre zu viel, wenn mich doch jemand sieht, ich wäre ein Fall für die Irrenanstalt. Ich bin auf der anderen Straßenseite und sehe sie an der Brüstung ihres Balkons stehen. Sie wird immer realer, immer wirklicher. Trägt sie nur ihre Unterwäsche? Mein Herz rast, ich spüre meinen Körper nicht mehr so richtig. Ihr Anblick paart sich mit der Musik, die Haare bewegen sich leicht im Wind, sie schaut auf mich herunter. Ich betrete ihr Grundstück, es ist eingewachsen wie meines.


Seine Unruhe wich augenblicklich aus ihm heraus, er stand einfach nur da und sah zu ihr hoch. Sie wusste, dass er den Song hörte und sie wusste auch, dass er jeden Moment zu ihr aufbrechen würde. Er würde über den Rasen laufen, zur Tür … Aufregung und Nervosität fluteten sie, denn es gab jetzt kein Zurück mehr. Nicht, dass sie ein Zurück wollte, nein. Sie sah ihn an und als er sich auf den Weg zu ihr machte, wurde sie von Gänsehaut geflutet. Sicher und willensstark schritt er auf ihr Haus zu. Der nächste Scheinwerfer sprang an, grelles Licht leuchtete auf seine rückwärtige Hälfte. Mhhh, er stockte nicht einmal, gefiel ihr gut, denn er wusste anscheinend, was er wollte.

Ihre Haustür kommt immer näher, in mir brodelt ein Verlangen wie ich es noch nie Gespürt habe. Was mache ich hier? Ich stehe nackt in Nachbars Garten. Dort ist die Klingel, ich hebe meinen Arm und sehe, dass die Tür nur angelehnt ist. Jetzt gibt es kein Zurück mehr, ich hole tief Luft und betrete ihr Haus. Die Haustür fällt hinter mir ins Schloss, ich rieche einen fremden Geruch. Mit nackten Füßen gehe ich durch ihren Flur und sehe die Treppe die nach oben führt. Das ich nackt in ihrem Haus bin erregt mich zusätzlich, ich kann und will meine Erregung nicht verbergen. Stufe für Stufe gehe ich nach oben, die Musik umspielt mein Inneres. Es ist sanfte, zärtliche Musik, Musik die Träume verwirklichen lässt. Die Treppe hört auf, ich gehe weiter, begleitet von warmer Musik, einer Stimme die einen überall berührt. Ich sehe die Balkontür, die Dunkelheit. Vor der Dunkelheit steht meine Nachbarin in Unterwäsche, in seidigen Strümpfen. Sie lehnt an der Brüstung, ich schlucke. Ganz langsam gehe ich weiter, meine ungeschützte Lust wippt leicht bei jedem Schritt. Wie in Trance schwebe ich auf ihren Balkon und bleibe kurz vor ihr stehen.

Selbst draußen auf dem Balkon, hörte sie, wie ihre Haustür sanft ins Schloss fiel, seine Schritte auf der Treppe waren nicht zu hören, wahrscheinlich, überlegte sie, weil er barfuß war. Er musste generell ein sanfter Charakter sein, dachte sie und während sie sich ausmalte, wer er war, warum er so war, was passieren würde, stand er ihr trotz allem unverhofft surreal gegenüber. Auf dem Balkon.
Erneut zogen Gänsehautwellen über ihren Körper und ihre Mitte erblühte für ihn. Keiner sagte etwas, der Moment benötigte aber auch kein einziges Wort, dachte sie. Sie lächelte ihn ganz sanft an, ihre Augen taxierten sein maskulines, gütiges Gesicht. Seine wachen Augen fixierten aufmerksam ihren Blick.

Purer Sex, fand sie.

Sie sieht unheimlich sexy aus, irgendwie schüchtern und doch animalisch. Es ist eine merkwürdige Situation, eine, die Hollywood nicht besser verfilmen könnte. Ich gehe ganz langsam vor ihr in die Knie, krabbele auf allen vieren auf sie zu, immer dichter, immer näher. Ihr Körper strahlt eine unglaubliche Wärme ab, ich fühle es auf meinem Gesicht. Ganz dicht vor ihrem Schoß halte ich inne und hole tief Luft. Was für ein Duft, ich höre sanfte Musik und rieche diesen unglaublich schönen Menschen. Ganz langsam komme ich vor ihr hoch, ohne sie zu berühren. Ich reiche ihr meine Hände und frage sie mit sanfter dunkler Stimme "möchtest du Tanzen"?

Wie im Film, irgendwie. Eben stand er voller Verlangen vor ihr und taxierte sie wie ein Raubtier, dann ging er auf alle Viere, um sich ihr anzunähern. Sie beobachtete und überlegte, wie sie sich physisch kennenlernen könnten. Direkt vor ihrer Weiblichkeit hielt er inne und sog ihren Duft ein, kurz schloss er die Augen, was sie unfassbar erotisch fand. Im nächsten Moment baute er sich super nah vor ihr auf. Seine Haut streifte die ihrige, sie spürte seine feinen Härchen, roch seinen ganz eigenen Geruch. Als er stand, wurde ihr seine Größe bewusst, denn er überragte sie um einige Zentimeter. Er ergriff zärtlich aber bestimmend ihre Hand, sah sie an und fragte sie, ob sie tanzen wollte. Ihr Kopf neigte sich ganz nah an seinen Körper, sie stellte sich auf Zehenspitzen, um … »Ja, ich möchte tanzen, aber etwas anders als sonst«, zu hauchen.

Damit streiften ihre Lippen seinen warmen Mund. Sie hielt seine Hand fest und zog ihn in ihr Schlafzimmer, die Musik lief weiter, aber sie schaltete den Raum und somit das ganze Haus dunkel. Er schien nicht verwirrt durch diese Aktion. Jetzt gab es nur noch ihn und sie. Nichts lenkte beide ab, es ging um fühlen, um kosten, um schmecken. Aber nicht um Sehen, dachte sie. Sie drängte von hinten an ihn, kam ihm so nah, dass er ihre Brüste fühlen konnte, selbst ihre Scham musste er an seinem Hintern spüren. Obwohl sie kaum etwas sehen konnte, schloss sie ihre Augen. Da die Balkontür noch immer weit offenstand, nahm sie die Gewitterluft überdeutlich wahr, eine leichte Kühle stand im Raum, die jedoch gegen die Hitze beider Körper und vor allem gegen die Leidenschaft der Situation ankämpfte. Sie küsste seinen Nacken, seine Schultern und den Rücken, ihre Hände streichelten kreisend seinen Bauch und seine Brust. Ihre Berührungen lösten bei ihm wohlige Schauer, heftiges Zucken in den Lenden und Gänsehautwellen aus. Es machte sie geil, dies alles zu spüren. Sie drehte sich Haut an Haut zu ihm nach vorn und stellte sich erneut auf Zehenspitzen, begann damit den Bogen seines Unterkiefers zu küssen, seine Wange, sein Ohr …

»Der Tanz ist eröffnet«, säuselte sie und biss ihm ins Ohrläppchen. Nicht sanft, aber auch nicht fest. Spielerisch … »Nur Mann und Frau«, sagte sie lächelnd. Da ihre Lippen an seinem Mund lagen, fühlte sie seinen Atem und auch, dass er ebenfalls lächelte und sie aus dem Nichts umfasste.

»Der Tanz ist eröffnet, nur Mann und Frau«, ihre zärtlich gehauchten Wörter sind in mir. Ich muss lächeln, weil sie sich auf die Zehenspitzen stellen muss, so als würde sie süße Früchte von einem Baum pflücken. Nur kurz gewährte sie mir ein Blick in das Schlafzimmer, aber um ehrlich zu sein, hatte ich nur Augen für sie gehabt. Jetzt ist alles Dunkel, nur langsam gewöhnen sich meine Augen daran. Ihre Berührungen sind sanft, ihr Biss in mein Ohrläppchen ein Akt von Zärtlichkeit. Sie ist in meinen Armen, ich löse meine Lippen von ihren und raune in ihr Ohr „Ich möchte, dass du nur mich auf deiner Haut trägst, meine Zärtlichkeit, meinen Schweiß“ mit diesen Worten öffne ich den Verschluss ihres BH. Ich streife ihr die Träger von den Schultern und werfe das Kleidungstück in die Dunkelheit. Meine Hände wandern über ihren Rücken, nichts stört mehr meine Hände.

Als die völlige Dunkelheit da ist, ist er so präsent. Sein ganz eigener, sehr erotischer Duft, seine feuchte Haut, die tatsächlich nach dem Gewitter von vorhin riecht. Sein stoßweise kommender Atem, da er genauso scharf auf sie war, wie sie auf ihn. Irgendwann hatten sich ihre Augen an die Schwärze gewöhnt, sie genoss es, in seinen Armen zu sein und seinem Flüstern zu lauschen. Bereitwillig hob sie ein wenig die Arme, damit er den Verschluss des BHs aufbekam. Es raschelte hinter ihr leise, als der Stoff zu Boden fiel.

Ganz fest drücke ich sie an mich, Brust an Brust. Meine Erregung schiebt sich dank ihres leichten öffnen der Schenkel zwischen ihre Beine, durch den String fühle ich ihre Wärme. Höre ich da ein leichtes Stöhnen? Sanft wiegen wir uns zur Musik, ich beuge mich herunter und küsse zärtlich ihren Hals. Meine Hände wandern nach unten, sie schieben sich unter den störenden String „Ich bin gleich wieder da“ flüstere ich in ihr Ohr und beiße meinerseits in ihr Ohrläppchen. Die Versuchung ist groß ihre Brüste zu liebkosen, doch das spare ich mir für später auf. Ich will sie nackt, mit Haut und Haaren. Ich Knie vor ihr, meine Hände Wandern über ihre bestrumpften Beine. Ich liebe den Rand von Strümpfen, das Knistern der Seide, die warme Haut darunter. Meine Hände gleiten über ihre nackten Schenkel, suchen und finden den Rand ihres String. Langsam, sehr langsam ziehe ich ihr das Höschen herunter. Ich spüre ihre Bewegung, sie steigt aus ihrem String indem sie leicht erst das eine, dann das andere Bein hebt. Ihr String folgt dem BH in die Dunkelheit. Vor meiner Nachbarin mache ich es mir bequem, ich nehme ihren Fuß und stelle ihn auf meinen Oberschenkel. Mit beiden Händen gleite ich über ihr bestrumpftes Bein, den Rand ihrer Strümpfe ignoriere ich und wandere Höher. An meinen Fingerspitzen spüre ich ihre Wärme im Schritt, es wird immer wärmer. Bevor ich mir die Finger verbrenne, lasse ich meine Hände wieder nach unten wandern. Mit beiden Händen streichele ich ihr den Strumpf vom Bein, mit der linken nehme ich ihren Fuß und entferne die sündige Seide. Mit ihrem anderen Bein lasse ich mir auch Zeit, es erregt wohl nicht nur mich. Endlich ist sie vollkommen nackt, sie trägt nur noch ihre Haut, so wie ich. Beim Aufstehen hinterlasse ich sanfte Küsse auf ihrem Knie, ihrem Schenkel, ihrem Venushügel. Dann stehe ich wieder vor ihr, meine Hände ergreifen ihre Hüften. Langsam ziehe ich sie an mich, sie öffnet leicht ihre Beine und nimmt mich dazwischen. So eng, so nah waren wir uns noch nie.

Eben tanzten sie noch. Jetzt rutschte er langsam an ihrem Körper Richtung Süden, sein Körper senkte sich an ihrem hinab. Warum er ihre Brüste ausließ, verstand sie nicht, fast wollte sie protestieren. Aber sie bemerkte schnell, dass er wusste, was er tat, denn seine Hände und sein Mund gingen auf eine sinnliche Reise. Sie wurde geküsst, gestreichelt und zeitgleich ausgezogen. Nichts sehen zu können, bedeutete alles überdimensional zu fühlen, oder es lag daran, dass er es war. Er in exakt dieser Situation. Sie wusste es nicht. Seine Zuwendung bewirkte ein Gefühl, welches sie unbeschreiblich fand und unruhig werden ließ. Sie stöhnte leise und legte ihren Kopf ein wenig in den Nacken. Irgendwann fiel ihr String neben ihr zu Boden, beide Strümpfe gesellten sich nach schier endlosen liebkosen dazu. Er machte sie wahnsinnig. So viele Küsse und Berührungen. Ihr gesamter Körper schauerte vor Lust.

Ein sanftes Lied versetzt uns in leichte Bewegung, ich suche ihren Mund und finde warme weiche Lippen. Meine Hände gleiten über ihren Rücken, sie fühlt sich wunderbar an. Träume ich, ist dies alles wirklich? Sanft bewege ich mein Becken, ich spüre Feuchtigkeit auf mir. Meine Hände wandern, sie sind außer Kontrolle. Mit der Zunge befühle ich ihre Lippen und als sich unsere Zungen treffen, ist es wie ein Stromschlag voller Lust. Meine Augen sind schon lange geschlossen, ich sehe sie mit allen Sinnen meines Körpers. Ich bin Orientierungslos, wir drehen uns langsam im Dunkeln, Frau und Mann, eng umschlungen. Die Lust in mir wächst, sie darf es spüren wie es um mich steht. Ich möchte sie mit meiner Lust beschenken, ihr zeigen wie sehr ich sie begehre. Ihr heißer Atem fließt in meine Lungen, ich schlucke unseren Speichel herunter. Die Musik treibt uns durch die Dunkelheit, doch unsere Körper sehen sich in einem anderen Licht. Meine Hände legen sich auf ihren Po, er ist weich, begehrenswert. Die kühle der Nacht verschwindet, unsere Körper werden immer heißer, wir bewegen uns durch Raum und Zeit.

Ein einziger sinnlicher Rausch nahm beide in seinen Bann, sie küssten sich leidenschaftlich, leckten die Mundhöhle des anderen. Kosteten und schmeckten die heiße Feuchte genüsslich. Sie waren unglaublich hungrig und gierig aufeinander. Im Küssen, Anfassen und Massieren, touchierten ihre Waden die Tagesdecke des Bettes. Ganz klar, ihre Gelegenheit. Sie umfasste seine Flanke und dirigierte ihn zum Bett. Sie stupste ihn spielerisch, was ihn zu Fall brachte. Er sank auf das Bett, Arme und Beine ausgebreitet, ruhte seine rückwärtige Hälfte in ihren Federn. Wie eine Tigerin krabbelte sie auf allen vieren hinterher. Sie begann seine Unterschenkel zu küssen. Er zuckte leicht, leises Stöhnen entrang sich seinem heißen Atem. Jedes senken der Lippen bekräftigte sie mit ihren Händen, indem sie ihn an denselben Stellen streichelte. Absichtlich küsste und leckte sie nur die Leisten und Hoden, ließ sein Geschlecht absichtlich außen vor. Er war steinhart und bereit. Sie sah es nicht, aber sie fühlte es, weil sie ihn genüsslich quälte, indem ihr Gesicht und ihre Hände seinen Schw@nz absichtlich streiften. Aber nie umfassten, nicht forderten. Mit jeder noch so kleinen Bewegung drängte er zu ihr, seine Mitte war mehr als bereit für sie. Sie musste sich zusammenreißen, um nicht schwach zu werden. Zwischen ihren Beinen wurde es sekündlich feuchter. Ihre Lippen fanden seinen Bauch, seine Brust, den Hals und sein Gesicht. Seine Bauchdecke hob und senkte sich schneller, die Lenden zuckten vor Verlangen. Kurz glaubte sie, dass er protestieren würde, aber er schluckte herunter, was immer er gerade dachte »Genieß es, uns«, raunte sie ihm ins Ohr und begann damit, sich wieder in seine Mitte zu arbeiten.

Er stöhnte, sein Atem raste, weil er nur fühlen konnte. Nur fühlen durfte, denn die Dunkelheit ließ nichts anderes zu. Als sie in seiner Mitte ankam, seine voll erigierte Männlichkeit wahrnahm, schoss ihre Zunge vor und begann damit, die empfindlichen Stellen an seiner Eichel zu lecken. Langsam, wie in Zeitlupe leckte sie ihn. Kostete und schleckte ihn. Endlos quälend bearbeitete sie ihn mit der Zunge, um ihn ohne Vorwarnung in ihrem heißen feuchten Mund aufzunehmen. Bis tief in ihren Rachen, ließ sie ihn gleiten, um ihn im nächsten Augenblick wieder zu entlassen. Genau in dem Moment hielt er komplett den Atem an und stieß seinen Schw@nz in ihre Mundhöhle. Ekstatisch lutschte, leckte und blies sie diese harte Erektion, die sich so seidig in ihrem Mund anfühlte. Er schmeckte fantastisch, aber sie musste aufpassen, es nicht zu übertreiben, denn sie wollte ihn noch woanders spüren. Sie wollte ihn auf sich, musste ihn in sich haben.

Sie brauchte die Vereinigung.

Coming soon. Part II
  • Geschrieben von Blackraven78
  • Veröffentlicht am 21.05.2020
  • Gelesen: 4362 mal

Anmerkungen vom Autor

Ein Gemeinschaftswerk von Herjemine und mir ...
So viele Danke Du möchtest, Herjemine. Richtig schön mit Dir zusammen zu schreiben.

Das Profilbild von Blackraven78

Kommentare

  • Rocky B. (nicht registriert) 22.05.2020 11:51

    Chapeau, mehr Lob geht nicht!
    Wunderbar geschrieben und beschrieben!

  • Herjemine22.05.2020 13:10

    Profilbild von Herjemine

    Vielen lieben Danke Blackraven78, es hat mir auch viel Spaß gebracht mit dir zu schreiben und diese Geschichte lese ich dann in aller Ruhe noch ein paarmal durch ;-)

  • Odis22.05.2020 14:19

    Hallo Blackraven und Herjemine,
    ein schönes heißes Setting habt ihr da zusammen entwickelt. Danke für die Story - Ich kann mir vorstellen, dass das gemeinsame Schreiben viel Lust und Laune gemacht hat.
    Grüße, bleibt gesund und bastelt an der Fortsetzung!

  • Blackraven7822.05.2020 16:42

    Profilbild von Blackraven78

    Herjemine? *lächelt ...

    Rocky B. Freut mich, wenn Dir die Fortsetzung gefällt.

    Odis? Part II ist fertig und wartet darauf hochgeladen zu werden. Freut mich, wenn Dir unser Werk gefällt.

    Liebe Grüße

    Blackraven78

  • CS23.05.2020 00:34

    Glückwunsch!!!!!

  • Blackraven7823.05.2020 19:18

    Profilbild von Blackraven78

    Dankeschön, CS ... :-)

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