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Lebensbeichte Kapitel 9: Erstes Eheleben

5 von 5 Sternen

Erstes "Eheleben"

Nach diesem Urlaub mit seinen starken Eindrücken begann ich ich im Herbst
in Hamburg mit dem Studium der deutschen, lateinischen und
(alt-)griechischen Sprache mit dem Ziel des höheren Lehramts. Auch Trudi
immatrikulierte, und zwar für Journalistik. Damit studierten wir in den
ersten Semestern wenigstens in der Germanistik zusammen. Neue Eindrücke
und neue Bekanntschaften kamen auf uns zu, aber Trudi blieb ihrem Freund
treu, der ein Jahr älter war als sie und jetzt schon im dritten Jahr
studierte, ebenfalls Journalistik.

Mit stolz geschwellter Brust gingen wir Gackergänse in unsere ersten
Vorlesungen. Wir waren ja schon soooo erwachsen, waren der festen Ansicht,
mit der Schule hätten wir das Schwerste im Leben überstanden, und auch in
der Liebe -- es hatte ja nicht jedes einzelne Mädchen unserer Clique gar so
viel erlebt, aber unsere zusammengenommene und untereinander ausgetauschte
Erfahrung umfaßte doch "alles", wie wir meinten, von pubertierenden
Jünglingen -- solche Zeitgenossen kannten naturgemäß alle von uns -- über
fesche Twens, Kerle in den besten, den dreißiger Jahren bis zu geilen
"Opas" über fünfzig, auch Lesbenliebe gehörte zu diesem Fundus an
Erfahrungen und -- horribile dictu -- Inzest. Oder doch nicht? Es war
doch unfaßbar: Der in seinem Stadtviertel hochangesehene Apotheker geht zu
seiner nackten Tochter ins Badezimmer, wenn sie badet oder duscht, zieht
sich aus und holt sich einen runter! Und die betreffende junge Dame findet
gar nichts dabei! "Das ist doch kein Inzest, wenn er nicht in mir drin
ist! Ihr Klosterschülerinnen!" Nun ja, wie man's nimmt. Sie war damit
übrigens die Einzige unserer Clique, die ihren Vater nackt gesehen hatte.
Ob es zwischen Vater und Tochter doch zu Weiterem gekommen sein könnte,
darüber rätselte ich noch jahrelang, bis ich mich zu der Auffassung
durchrang, daß mir das ja eigentlich egal sein konnte.

Zu Ende des Semesters gönnte ich mir von meinem ersparten Taschengeld eine
Studentenreise nach Florenz. Wir reisten mit dem Zug als Reisegruppe, und
wie man sich denken kann, war es unter uns jungen Leuten in unseren
Liegewagen-Abteilen sehr lustig. Trudi nahm an dieser Reise nicht teil --
"Was soll ich im Februar, im naßkalten Winter, in Florenz?" -- und so mußte
ich mir eine andere Zimmergenossin suchen, denn wir sollten in
Zweierzimmern schlafen, natürlich Männlein und Weiblein getrennt. Auf der
Fahrt freundete ich mich mit Hilde an, einer Medizinstudentin im dritten
Semester, ein resolutes Mädchen mit losem Mundwerk, mit der ich mich sicher
gut verstehen würde. Schon im Zug erzählten wir uns mit viel Lachen aus
unserem Leben, die intimeren Dinge getuschelt, und auch ein Kommilitone von
mir namens Egon nahm an der Unterhaltung teil. Man merkte, wie er sich
schnell in Hilde verliebte, bald setzte er sich neben sie, legte seinen Arm
um ihre Schulter, applizierte zunächst sanfte, später herzhafte Küsse, und
als es Zeit war, das Abteil zu einem Liegewagenabteil umzubauen, saßen die
beiden eng umschlungen in einer Ecke des Abteils.

Ich unterhielt mich daraufhin "notgedrungen" mit Egons Freund und
Zimmergenossen Peter, der Ingenieur werden wollte, "vielleicht sogar
Eisenbahningenieur", und mich mit seinen, zugegeben sehr sachkundigen,
Ausführungen an Hand der von uns zu diesem Zeitpunkt durchfahrenen Strecke
zwischen München und Innsbruck ziemlich langweilte. Ansonsten war er ein
frischer, sympathischer junger Mann, der als Vorbereitung zunächst in
Hamburg Physik studierte und dann das eigentliche Ingenieursstudium in
Hannover absolvieren wollte. Zu seinem größten Leidwesen würden wir die
Brennerstrecke in der Nacht passieren.

Zum Schlafen verteilten wir uns auf die sechs Liegen, zogen so züchtig wie
möglich unsere Pyjamas an und versuchten bei dem Geratter des Zuges zu
schlafen, was zumindest Peter und mir nicht gelang. Gegen Morgen muß ich
aber doch eingeschlafen sein; als ich aufwachte, war schon recht helle
Dämmerung, und ich sah Peter am Fenster stehen.

"Was gibt es dann da zu sehen?", fragte ich ihn leise.

"Es muß gleich die große Brücke bei Ostiglia über den Po kommen", klärte
mich Peter auf und fuhr fort: "Komischer Name! Weißt du, woher der kommt?
Du studierst doch Latein, hast du gesagt."

"Lateinisch hieß der Fluß Padus. Wenn er zum Beispiel bei Florenz wäre,
wäre daraus Pado geworden, aber hier im Norden Italiens, bei den hiesigen
Dialekten, ging es weiter: Pado, Pao, Pò. Darüber werden die Deutschen
wohl noch jahrhundertelang ihre Witze machen."

"Daß das hier eingleisig ist! Das ist doch die wichtigste
Nord-Süd-Strecke!"

"Du wirst dann ja das zweite Gleis bauen! -- Laß mich doch bitte noch ein
bißchen schlafen!"

"Natürlich, Melanie!"

Aber schon in Bologna riß der Schaffner uns restliche fünf Langschläfer aus
den Träumen, um das Abteil wieder zurückzubauen, und den Rest der Strecke
absolvierten wir wieder wie gehabt: Egon und Hilde pusselnd, Peter "genoß"
ohne viel Worte die Strecke über den Apennin, denn hier kannte er sich
weniger oder gar nicht aus und konnte mir so auch keine Erklärungen geben.

In Florenz angekommen, führte uns unser Vertrauensdozent zu unserer kleinen
Pension, wo es beim Einchecken sowohl Egon und Peter, als auch Hilde und
mir gelang, zusammen in einem Zimmer zu landen. Da wir kurz nach Mittag
angekommen waren, standen für den Nachmittag schon die ersten
Besichtigungen auf dem Plan.

Nach diesem ersten Tag saßen wir abends in einer kleinen Pizzeria, die wir
nahe unserer Pension entdeckt hatten. Als wir eigentlich schon nach Hause
gehen wollten, kamen Egon mit seiner neuen Freundin, meiner Zimmergenossin
Hilde, zusammen mit Egons Zimmergenossen Peter zu mir, und Egon druckste
herum:

"Setzen wir uns erstmal hier an den leeren Tisch. Wir möchten etwas
diskret mit dir und Peter besprechen. Was ich euch fragen wollte -- Hilde
und ich haben uns auf der Herreise angefreundet --"

"Das haben wir gemerkt", unterbrach ich ihn, "das war im Zug ja schon fast
peinlich!"

"Neidische Ziege -- entschuldige! -- also, und ich würde mit Hilde gern
ein Stündchen ungestört zusammensein -- ihr wißt, was ich meine --"

"Ich kann es mir genau vorstellen!", unterbrach ich wieder. "Seid ihr
eigentlich schon volljährig?"

"Ach, Melanie, laß doch diese Sprüche! Also, wir wollten Peter und dich
bitten, noch ein wenig in der Pizzeria zu beiben --"

"Nach der langen Bahnfahrt, kaum geschlafener Nacht und dem langen heißen
Tag heute sollen wir noch eine, zwei, drei Stunden hier herumhängen und
darauf warten, bis ihr euch fertig miteinander vergnügt habt?", warf ich
dazwischen, und Peter sekundierte: "Ich finde das auch eine Zumutung. Wir
sind doch nur eine Woche hier, und ihr könnt dann doch in Hamburg soviel
*** soviel machen, wie ihr wollt!"

"Bitte, Melanie -- und Peter -- wir würden ja umgekehrt auch -- ihr könnt
euch auch auf meine Kosten noch eine Pizza oder ein Eis oder was anderes
bestellen!"

"Ich platze jetzt schon von der Riesenpizza. Nein, das kommt gar nicht in
Frage! -- Aber wir sind doch erwachsene Menschen. Peter, du kannst doch
in meinem Zimmer schlafen, ganz unverbindlich natürlich!"

Peter schluckte ob diesem unerwarteten Vorschlag, war dann aber schnell
einverstanden. Und so gingen wir in die Pension, Hilde und Peter holten
ihr Waschzeug und Pyjamas und huschten ins jeweils andere Zimmer.

Jetzt wurde es kompliziert. Die Zimmer waren mit einem Doppelbett, einem
Schrank, einem Tisch und zwei Stühlen spartanisch eingerichtet; außerdem
gab es im Zimmer ein Waschbecken; Klo war auf dem Flur. Wir einigten uns,
daß ich mich zuerst wüsche. Ich schickte Peter nicht raus auf den Gang,
aber schärfte ihm ein, nicht auf mich zu sehen. Er zog also seine Schuhe
aus, legte sich noch angekleidet aufs Bett und drehte sich von mir weg.
Ich zog mich bis auf den Slip aus, wusch mich oben herum, putzte mir die
Zähne, trocknete mich ab, zog verstohlen den Slip aus und den Pyjama an und
legte mich ins Bett. Soweit ich es sah, hatte sich Peter nicht gerührt.
Ich dachte, er wäre eingeschlafen, und gab ihm einen Schubs:

"So, jetzt kannst du dich waschen!"

Peter stand auf und bat mich auch, mich wegzudrehen, aber ich tat, als
hätte ich nicht gehört und sah ihm beim Ausziehen zu (wenn Männer Frauen
beim Ausziehen zusehen, sind sie Spanner und Voyeure, Frauen dürfen das
Umgekehrte). Peter behielt ebenfalls seinen Slip an und ging zum
Waschbecken. Ich konnte es mir nicht verkneifen, ihn zu fragen:

"Wäschst du dich immer in der Unterhose? Ziehst du sie nicht aus?
Genierst du dich vor mir?"

Darauf zog auch er seinen Slip aus und gab Blick auf seinen schon nicht
mehr ganz kleinen Schwanz frei. Er hatte also doch auf mich geschult,
vielleicht, als ich ihm den Rücken zugewandt hatte. Ich konnte es mir
wiederum nicht verkneifen, ihm zuzurufen:

"Du hast aber einen großen!"

Wohl von der lockeren Stimmung angeregt antwortete er lachend:

"Du hast mich schon richtig scharf gemacht!"

"Bild dir bloß keine Schwachheiten ein!", sagte ich und drehte mich zur
Wand.

Peter wusch sich, zog dann den Pyjama an, kroch ins Bett neben mir und
machte das Licht aus. Wir versuchten zu schlafen, aber in dieser
knisternden Situation konnte ich nicht einschlafen. Bald merkte ich, daß
auch Peter nicht schlief. Wir brummten uns etwas zu, räkelten uns in eine
andere Lage und versuchten noch einmal zu schlafen. Es ging nicht.

Wieder nahmen wir eine andere Lage ein, wobei sich unsere Hände berührten.
Sofort begannen wir Händchen zu halten, aber dabei blieb es nicht. Wir
streichelten den Arm des anderen hinauf, bald war Peter an meinem Busen
angelangt, ich wehrte ihm nicht, als er meinen Pyjama aufknöpfte, und tat
bei ihm das Gleiche. Wir umarmten uns und gaben uns einen zunächst noch
ungeschickten, dann immer wilderen Zungenkuß. Jetzt mußte das Gummiband
der jeweils anderen Pyjamahose überwunden werden, das war ja kein großes
Problem, und ich berührte Peters schon ganz harten Stab. Wie er
seinerseits zart, aber gekonnt meine Muschi streichelte, daran merkte ich,
daß er schon einige Erfahrung hatte, was er auch ohne Umschweife
bestätigte. Er hatte zu Hause eine feste Freundin, aber was wußte die von
seinem Tun hier.

Wir zogen uns gegenseitig unsere Pyjamas aus, kuschelten uns nackt
nebeneinander und erforschten tastend weiter den Körper des anderen. Als
schließlich Peter eindringen wollte, mußte ich ihm doch wehren, da ich
nicht sicher war, ob es nicht doch noch die fruchtbaren Tage meines Zyklus
waren. Leider hatte keiner von uns Kondome dabei (wie waren wir jung!),
und so petteten wir "nur". Peter rieb mit F***bewegungen seinen Schwanz in
meiner Muschi und am Kitzler, ich kam mit einem unterdrückten Lustschrei,
und kurz darauf *******e Peter in mein haariges Dreieck.

Wir kuschelten dann miteinander in verschiedenen Konfigurationen -- ich
oben -- Peter oben -- beide nebeneinander, und als ich gerade wieder einmal
oben lag, fühlte ich Peters wieder langen Stab in meiner Muschi; diesmal
machte ich die F***bewegungen und achtete darauf, daß Peter nicht eindrang,
Peter bewegte sich fast gar nicht, und bald hatten wir die weiße Freude
zwischen unseren Bäuchen.

Wir waren jetzt schon sehr schläfrig, kuschelten uns nebeneinander und
schliefen ein. Irgendwann wachte ich davon auf, daß etwas an meinen Bauch
stieß. Es war natürlich wieder Peters Steifer. Im Halbschlaf holte ich
ihm einen runter, und nach der jetzt kaum geringeren weißen Dusche
schliefen wir endgültig sanft und selig ein.

Am Morgen wachte ich als erste auf (wachen eigentlich immer die Frauen nach
einer Liebesnacht als erste auf??), sah auf meinen nackten Freund neben
mir, das Schwänzchen nach einer Seite baumelnd, das Bett zerwühlt,
angetrocknete Sahne auf unseren Bäuchen und im Schamhaar, gelbliche Flecken
im Laken: Das, dachte ich, ist nun deine erste Ehenacht, das heißt, mit
einem Mann neben dir.

Bald wachte auch Peter auf, wir wuschen uns schnell, zogen uns an, und
Peter huschte in Egons Zimmer, bevor alle in den Frühstücksraum gingen;
bald kam auch Hilde, um sich für den neuen Tag etwas anderes anzuziehen.
Sie war schon recht erfahren und hatte gar nicht erst angenommen, daß es
bei uns platonisch zugegangen wäre. Sie fragte direkt in ihrer
burschikosen Art:

"Na, habt ihr was Schönes gemacht?"

Das konnte ich bestätigen. Sie gab mir ein dickes Dankes- und
Anerkennungsbussi und fragte, wie es bei uns abgelaufen sei. Es stellte
sich heraus, daß auch zwischen ihr und Egon ein richtiger Akt wegen Mangels
an Kondomen hatte ausbleiben müssen.

Wir vier beratschlagten unsere mißliche Stuation noch vor dem Frühstück.

"Was tun, spricht Zeus, die Götter sind besoffen", sagte Egon ratlos.

"Was tun, spricht Priapos, wir haben keine Präser", wandelte ich den Spruch
unter Vergewaltigung der Metrik ab.

"Wer ist denn Priapos?", wollte Hilde wissen.

Ich sah in die Runde -- fragende Gesichter.

"Das wißt ihr nicht, ihr geilen Herrschaften? Das ist der mit dem
Zeugungsglied."

Egon tat so, als hätte er das eigentlich gewußt; "Ach so, richtig", ließ er
sich vernehmen, "aber wo gibt es nun in Italien diese Dinger, in
Männerklos, in Drogerien, in Apotheken, im Supermarkt, bei fliegenden
Händlern auf der Straße -- du hast doch im Zug gesagt, Hilde, du warst mit
deinen Eltern immer in Italien im Urlaub?!"

"Aber da hab ich doch keine Präser gekauft, du Dösbaddel!"

Wir waren uns bald einig, daß Apotheken die wahrscheinlichsten und
sichersten Quellen für die Gummis wären. Wir konsultierten Peters
Stadtplan und fanden als Anhang zum Straßenverzeichnis auch unter anderem
eine Liste von farmacie. Es waren mehr als zehn, aber wie konnten wir so
schnell herausfinden, ob nun die Via Gambetti oder die Via Strozzi näher
bei unserer Pension war?

Egon hatte einen Geistesblitz:

"Fragen wir bei der Rezeption!"

Ich ahnte, worauf das hinauslief und sagte:

",Wir` ist gut -- geh doch hin und frag!"

"Aber du kannst doch am besten Latein, Melanie, du hast uns doch erzählt,
du studierst auch Latein."

"Darf ich dich daran erinnern, daß auch hier seit mindestens
tausendfünfhundert Jahren nicht mehr Latein gesprochen wird. Aber wie
wär's mit dir, Hilde, ihr habt doch immer in Italien Urlaub gemacht, da
kannst du doch sicher etwas Italienisch, wenn du abends in der Disko mit
den Paparazzi getanzt hast."

"Ich hab immer nur mit deutschen oder englischen Jungs getanzt", sagte
Hilde beleidigt.

"Da hast du wohl was versäumt", meinte Peter cool.

"Schnauze!"

"Ihr seid ja zum Verzweifeln", sagte ich verzweifelt, denn ich hatte keine
Lust -- das soll man als Frau vielleicht nicht so deutlich sagen --, auch
die folgenden Nächte "nur" mit Petting zu verbringen, und ich nahm allen
Mut zusammen, ging zur Rezeption und fragte so leise und tonlos wie
möglich:

"Dov'è una farmacia?"

Der erfahrene Herr an der Rezeption hatte die Lage sofort erkannt und
fragte nur zurück: "Preservativi? -- Grandi, mezzi o piccoli?" und holte
entsprechende bunte Päckchen unter dem Tresen hervor.

Ich wurde über und über rot und hätte im Boden versinken mögen, aber außer
uns vieren hatte niemand unseren Wortwechsel gehört (sonst hätte sich der
Portier wohl auch anders verhalten), und ich war geistesgegenwärtig genug,
ohne rückzufragen eine Sechserpackung von jeder Größe zu kaufen.

Wir gingen dann in den Frühstücksraum und setzten uns, um, wie wir meinten,
weniger aufzufallen, zwar paarweise, aber an verschiedene Tische. Aber
natürlich merkte im Laufe des wieder anstrengenden Tages jeder an unserem
dauernd händchenhaltenden und bei jeder Gelegenheit knutschenden Verhalten,
was mit uns los war.

Wir konnten den Abend kaum erwarten, aßen hastig eine Pizza und verließen
mit einem hingeworfenen "hundemüde!" die Pizzeria, sobald es eben
schicklich war. Wir verteilten uns wieder wie gehabt auf die Zimmer und
teilten auch die Kondome auf. Wir stellten fest, daß unser Treiben der
vergangenen Nacht nicht ganz unbemerkt geblieben war: Das Zimmermädchen
hatte beim Bettenmachen ein extra Laken in die Mitte des Bettes gelegt.

Wir entledigten uns schnell unserer Klamotten -- zu einer kunstvollen
erotischen Entblätterung seiner neuen Freundin fehlte Peter die Erfahrung,
oder -- wahrscheinlicher -- war er an diesem Abend zu gierig auf weibliches
Fleisch. Als wir beide nackt waren, sagte ich:

"Komm, Peter, schmeißen wir uns noch nicht aufs Bett, laß dich mal in Ruhe
ansehen -- treibst du eigentlich Sport -- kein bißchen Fett -- wirklich wie
ein Priapos -- nur daß die Statuen nicht auf den Teppich tropfen."

"Ich fahr zwar viel Rad, auch zur Uni, aber ich sitz auch zuviel, und hier,
ich hab sogar schon etwas Bauch. Aber du" -- dabei umarmte und küßte er
mich -- "du bist auch wie eine Venus --"

"Wieso ,auch`, wieso ,Venus`, wenn schon, dann Aphrodite, um im Bild zu
bleiben --"

"Ach, Melanie, du verdrehst einem immer die Wörter im Mund --"

"-- Worte --"

"-- is ja gut --"

"Du hast ja recht -- immer wenn es schön wird, red ich so ein Zeug --"

Dazu küßte ich ihn herzlich Zunge, aber er, das geistesgegenwärtige
Kerlchen fragte gleich:

"Ist es dir oft schön geworden?"

"Jetzt wirst du etwas unverschämt -- so weit sind wir noch nicht, daß dich
das was angeht --"

"-- anginge --"

"-- hast ja gewonnen, Peter!"

"Um auf unser Thema zurückzukommen, du bist wirklich eine Ve -- eine
Aphrodite, diese Taille, diese tollen Beine, kein bißchen Fett zuviel, nur
der Busen ist vielleicht etwas größer, aber da können sich zukünftige Babys
drauf freuen."

"Nun mach's mal halblang, guck mal hier meine Speckschicht", und
demonstrierte dies zwischen zwei Fingern an Bauch und Hüfte.

"Das kann ich auch", sagte Peter und machte mir diese Demonstration nach.

Währenddessen hatte mein Anblick Peter zur Weißglut gebracht, und die
Tropfen aus seinem Schwanz mit Riesen-Erektion versauten den Teppich wohl
irreparabel. Ich hatte eine Idee und fragte ihn:

"Hast du nicht vielleicht einen Photoapparat und machst eine Aufnahme von
uns?"

"Nein, leider nicht, und ich hab auch nicht so viel Geld mit, daß ich einen
kaufen könnte."

"Ich auch nicht -- und wenn wir zusammenlegen und uns den Apparat nach der
Reise teilen?"

Das reichte aber leider auch nicht, und so kam es nicht zu einem
Erinnerungsphoto. Die Szene aber ist uns beiden bis heute lebhaft in
Erinnerung geblieben.

Darauf umarmte ich Peter und brachte seinen Lustkolben in die Stellung
"Schwänzchen in die Höh'". Er reichte fast bis Peters Nabel und über
meinen hinaus. Ich kniete mich langsam nieder und begann, Peters Eichel zu
lutschen. Das hatte ich noch nie gemacht, nur Trudi hatte mir das einmal
angeraten -- Peter kannte das aber auch nicht! --, und ich war ziemlich
erschrocken, als Peter mir gewaltig in den Mund *******e .

"Oh, entschuldige, das wollte ich nicht, aber ich konnte es nicht mehr
zurückhalten", sagte er etwas verzweifelt.

"Macht nichts", sagte ich, nachdem ich die Sauce runtergewürgt hatte,
"schmeckt irgendwie gut!", was ich -- ehrlich gesagt -- bis heute nicht so
sehr finde.

Zum Abschluß gab ich Peter noch einen Kuß auf seinen erschlaffenden
Schwanz, zog ihn neben mich ins Bett und bat ihn, auch mich zum Höhepunkt
zu w*****n. Statt eines einfachen W*****s versuchte er wiederum etwas für
ihn Neues: Er leckte meine Muschi, bis ich sehr bald kam. Dies zeigte ich
ihm, der es -- in dieser Praxis noch unerfahren -- wohl selbst nicht
gemerkt hatte, indem ich sanft meine Schenkel um seinen Kopf schloß.

Wir kuschelten uns zusammen, aber schon bald wurde Peter wieder wild, als
wäre er trotz seiner drei Superleistungen gestern nacht und dem Vorspiel
mit wieder gewaltigem Spritzen heute monatelang ausgehungert und könnte es
gar nicht erwarten, mich zu nehmen. Na ja, "genommen" im eigentlichen
Sinne dieses machohaften Ausdrucks hatte er mich ja noch nicht. Er wollte
schon in mich eindringen, aber ich mußte ihn bremsen: Es mußte doch ein
Verhüterli sein. Es stellte sich heraus, daß die mittleren die richtigen
für Peters Schwanz waren, er warf das umsonst anprobierte große Kondom in
den Papierkorb und begann mich wie wild zu vögeln, besser gesagt zu
rammeln. Es ging aber alles gut, ohne Verletzungen, ohne gerissenes
Kondom, und wir kuschelten uns nebeneinander, als Peter fertig war. Auch
ich hatte einen Orgasmus ; dies war der erste heiße vaginale Orgasmus
meines Sexlebens, dachte ich bei mir -- aber nein: Fiete war ja auch ein
großer Könner, aber mit Peter war es doch wieder etwas ganz anderes!

Peter zog seinen Schwanz nicht zurück, ja, er wurde, wie ich fühlte, auch
nicht schlaff, sondern blieb "stiff and erect", wie es in Nabokovs Lady
Chatterley's Lover heißt, das wir natürlich nicht im Englischunterricht
gelesen hatten, sondern das Trudi in der letzten Gymnasialklasse ihrem Papa
aus dem hintersten Winkel seines Bücherschranks stibitzt und auch mir zu
lesen gegeben hatte.

Als Peter nach einer wiederum eher nur symbolischen Pause wieder loslegen
wollte, mußte ich ihn doch bitten, seinen Schwanz wenigstens kurz
herauszunehmen und ein neues Kondom überzuziehen. Nachdem er damit fertig
war, setzte ich mich auf ihn und melkte Peter mit meinen Bewegungen. Diese
Praxis fand Peter super, er sagte, das habe er mit seiner Freundin noch nie
gemacht. Peter merkte gar nicht, daß auch ich mit dieser Praxis bisher
noch keine Erfahrungen hatte; ich kannte sie nur theoretisch von
tuschelnden Gesprächen mit anderen Mädchen. Wohl weil diese Stellung auch
für Peter ungewohnt war, dauerte es ziemlich lange, und ich fürchtete
schon, ich würde einen Krampf bekommen und es nicht durchstehen, aber
schließlich fühlte Peter seinen Orgasmus kommen, half, meine Hüften
umklammernd, meinen noch jugendlich leichten Körper auf und ab zu bewegen
und kam dann mit einem lauten Stöhnen, daß ich schon Angst hatte, die
Zimmernachbarn würden zu Hilfe kommen. Da ich wegen meiner Befürchtungen
noch nicht fertig war, bat ich Peter, herauszuziehen und meine Muschi zu
w*****n. Das konnte er, darin war er erfahren, wie ich von der vorigen
Nacht wußte, und bald war auch ich fertig.

Danach schliefen wir selig umschlungen ein, aber ich wachte, glaube ich,
gar nicht viel später davon auf, daß mich wieder jemand -- natürlich Peter
-- unten bearbeitete. Ich hatte Angst wegen Kondom, aber Peter hatte brav
das dritte mittlere übergestreift, und so ließ ich diese Nummer in seligem
Halbschlaf über mich ergehen, das heißt, eigentlich genoß ich sie passiv
und völlig entspannt.

Nun schliefen wir wieder aneinandergeschmiegt ein, aber -- es muß so gegen
drei Uhr morgens gewesen sein -- Peter wollte es noch einmal. Es waren
aber die passenden Präser zu Ende, und ich bat ihn:

"Mach es selbst, schäm dich nicht vor mir, ich hab das schon bei Männern
gesehen, ich bin jetzt wirklich hundemüde."

Er begann dann zu o***ieren, ich fingerte mich aus Solidarität auch, und
Peter bat mich, gewisse laszive Körperhaltungen einzunehmen, in denen meine
Beine, die er besonders liebte, gut zur Geltung kamen und die ihn
aufgeilten.

Am Morgen verschliefen wir um über eine Stunde und wurden vom Zimmermädchen
geweckt, das dachte, wir seien beim Frühstück, und mit ihrem Schlüssel ins
Zimmer kam, um aufzuräumen. Sie zog sich sofort mit einer Entschuldigung
zurück, und wir mußten über den Anblick lachen, den wir ihr geboten hatten:
ein zerwühltes Bett, zwei in eigenartiger Haltung schlafende nackte
Menschen mit einem -- so lagen wir eben -- verschrumpelten Schwanz und
einem verschrumpelten schleimigen Kondom. Wir zogen uns rasch an und
bekamen vom verständnisvollen Wirt sogar noch unser Frühstück -- "oder soll
ich euch gleich das Mittagessen servieren?", fragte er lächelnd.

Im Laufe des Tages kaufte Peter für jeden der noch verbliebenen Reisetage
eine Sechserpackung mittlerer Kondome. Egon, so stellte sich heraus,
brauchte die kleinen. "Klein, aber super", sagte die verliebte Hilde.

So verging auch der Rest der Reise. An die Besichtigungen kann ich mich
kaum erinnern, eigentlich nur an die Nächte mit Peter, während derer ich
ihn zu einem sanfteren Vorgehen erzog: Dies war mein drittes regelmäßiges
Liebesleben und mein erstes "Eheleben", das heißt, in dem sich das
Liebesleben in der Nacht abspielte, was, wie ich in
Jungmädchen-Unerfahrenheit damals noch dachte, das eigentlich Normale sei.

Peter hatte von Anfang an erklärt, daß er in Hamburg mit seiner Freundin
nicht Schluß machen wollte. Er war dann aber so blöd, mich seiner Freundin
vorzustellen, als sie ihn von der Bahn abholte, und ihr später wohl auch
einiges zu beichten. Jedenfalls machte sie bald Schluß mit ihm, wonach
Peter mit -- in bildlichem Sinne -- eingezogenem Schwanz bei mir ankam, ob
wir nicht Freund und Freundin bleiben wollten. Später erzählte er mir:

"Meiner Ex hat das Reiten so gut gefallen, aber die blöde Kuh hat gleich
vermutet und mir auf den Kopf zugesagt, daß ich das außerehelich gelernt
hab, wie die blöde Kuh sich ausgedrückt hat, und ich hab das zugegeben, und
dann hat sie ihr Täschchen genommen, ihre paar Fummel angezogen, ist mit
wackelndem Po abgedampft und hat gesagt, ich brauch sie nicht mehr
anzurufen. Das hab ich noch zweimal versucht, aber sie hat sich von der
blöden Kuh, ihrer Mama, verleugnen lassen."

"Wiederhol dich doch nicht so mit ,blöder Kuh`!"

"Weibliche Solidarität?"

"Ein ganz, ganz kleines bißchen ja", sagte ich und gab ihm einen Kuß.

Ich hatte nichts dagegen, es wieder mit ihm anzufangen, und treffen und
lieben konnten wir uns ungestört in der Wohnung von Peters liberalen
Eltern, die mich in ganz lieber Weise als Peters Freundin akzeptierten.
Ich war ihnen, glaube ich, sympathischer als seine Ex, und sie hofften
wohl, wie viele Eltern, auf baldige Heirat und Enkel. Bei meinen
konservativen Eltern wäre jedes Liebesleben mit Peter unmöglich gewesen;
ich hatte gefälligst an meine Zukunft zu denken und zu studieren. Sie
hatten zwar meinen ersten Freund Rolf als sympathischen Jungen akzeptiert,
aber natürlich nur platonisch. Sie hatten keine Ahnung, wie weit wir auf
der Wiese miteinander gekommen waren. Mann und Kinder würden irgendwann
irgendwie von selbst kommen, und natürlich war ich für sie noch Jungfrau;
daß ich es schon eine ganze Zeit, ja, seit zwei Jahren -- wie die Zeit
vergeht! -- nicht mehr war, davon wußten sie nichts.

Aber diesen Gefallen tat ich Peters Eltern nicht. Erstens war ich (schon
damals!) Peter nicht hundertprozentig treu, und zweitens lernte ich bald
meinen späteren Ehemann kennen und vergötterte ihn anfangs. So trennten
wir uns, Peter und ich, ganz allmählich mit heftigen Zwischenphasen, sind
uns aber bis heute freundschaftlich und darüber hinaus verbunden.


  • Geschrieben von WHO
  • Veröffentlicht am 27.07.2019
  • Gelesen: 4776 mal

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