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Lebensbeichte Kapitel 5 -- Ferienspaß I

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Ferienspaß I

Nachdem meine Beziehung zu Rolf kurz vor dem ersten krönenden Zwischenhalt
zerbrochen war und ich mit ihm zähneknirschend den Abtanzball hinter mich
gebracht hatte, fuhr ich in den Sommerferien vor dem letzten Schuljahr mit
meinen Eltern und meinem jüngeren Bruder Werner in die Ferien an die
Nordsee. Mein älterer Bruder Hans hatte schon begonnen zu studieren und
machte mit einem Freund eine Radtour durch Schleswig-Holstein und Dänemark.
Viel später gestand er mir, daß sich zu den beiden bei der Ausfahrt aus
Hamburg auch ihre Freundinnen gesellten.

Mir war das Strandleben so was von ätzend langweilig. Ich las am Strand
und in unserer Ferienwohnung fast das gesamte OEuvre von Lion Feuchtwanger
und hatte dadurch für das letzte Schuljahr wenigstens genug Stoff für die
zu erwartenden Hausarbeiten im Fach Deutsch.

Ein paar Strandburgen weiter war ebenfalls eine Familie mit einer Tochter,
Marianne mit Namen, ziemlich genau gleichaltrig mit mir, und einem Jungen
namens Friedrich, genannt Fiete, der etwa zwei Jahre jünger war und so mit
Werner etwa gleichaltrig.

Die beiden Jungen hatten sich zuerst gefunden -- im Deutschland ohne oder
mit zu wenig Kindern war am Strand sonst kaum ein geeigneter Spielkamerad
für Werner zu finden, und die beiden spielten den ganzen Tag zusammen
Fußball, schwammen oder setzten sich einfach zusammen, erzählten sich was
oder spielten Schach. Und so kam ich auch mit Marianne beim Gang zum
Eiskiosk oder zu den Klos ins Gespräch.

Ich weiß nicht, wer von uns beiden zuerst auf die Idee gekommen ist, vom
geraden Wege abzuweichen und einen Abstecher in die Dünen zu machen, uns in
eine Mulde zu legen und uns möglichst nahtlos braun braten zu lassen. Ich
bin nicht vom Typ, der auch in der Sonne blaß bleibt. Über meine Lektüre
konnte ich mich mit Marianne nicht unterhalten. Marianne hatte nach einem
Realschulabschluß das erste Jahr einer Banklehre hinter sich und fragte
mich natürlich schon beim ersten Sonnen:

"Sag mal, Melanie: Hast du eigentlich einen Freund?"

"Ich hatte im Frühjahr einen, aber das ist nichts geworden."

"Was heißt das, ,es ist nichts geworden`? Bei deiner Figur müssen sich die
Jungs doch um dich reißen."

Marianne war ein wenig, aber nur ein ganz klein wenig pummeliger als ich.

"Dazu hatten die gar keine Gelegenheit, denn danach haben mich meine Eltern
hierher in die Ferien geschleppt."

"Na, erzähl doch mal, was war mit deinem Freund?"

"Dem ist ein Schönling zuvorgekommen, da ist Rolf -- so hieß, das heißt:
so heißt mein Freund -- eifersüchtig geworden und hat mit mir Schluß
gemacht."

"Dann bist du nicht mehr Jungfrau!?"

"Ich fühl mich immer noch als Jungfrau. Was war das denn mit Olaf?
Dreimal rein und raus und sich dann auf meinen Bauch entladen. Das war
doch nichts!"

"Na ja, wie man's nimmt."

"Ich nehm es aber so! Die Jungens mit ihrem Jungfrauen-Kult sind doch so
was von blöd. Sieh mich doch mal an --", und ich zeigte auf mein schwarzes
Dreieck, "siehst du was? Ist doch alles noch wie vorher! Ich warte immer
noch auf den Mann, der die eigentliche Blume meiner Jugend pflückt."

"Wie du das so sagst! Ich könnte das nicht."

Das glaubte ich Marianne aufs Wort. Ich sagte es aber nicht so, sondern:

"Ich find ,die Blüte der Jugend` auch blöd und kitschig. -- Aber sag mal,
wie ist es dir denn so ergangen?"

"Auch ziemlich dreckig. Wir haben in der Bank noch einen Lehrling, der ist
im ersten Jahr der Lehre nach dem Abitur, etwas älter als ich, und wir
haben uns angefreundet und haben auch -- na, du weißt schon. Ich hatte
davor übrigens schon einen anderen Freund, das hat Gerd aber nichts
ausgemacht. Meine Eltern -- du weißt es ja vielleicht schon: Mein Vater
ist Busfahrer -- waren mit Gerd voll einverstanden, aber seine sind
ausgerastet, als sie gemerkt hatten, was er mit mir macht. Seitdem
schließt seine Mutter ihren Gerd weg und holt ihn sogar persönlich von der
Bank ab, sie kam sogar rein, bis unsere Filialleiterin, die gemerkt hatte,
was mit uns los war, sich das verbeten hat. Und jetzt weiß ich nicht, wie
wir wieder mit Gerd zusammenkommen können."

"Blöde Situation. Aber Gerd ist doch wohl volljährig! Trotzdem: Ich
beneide dich etwas, denn du hast ja jemand, den du liebst; mein Rolf ist
wohl für immer weg."

So und ähnlich konnten wir uns stundenlang über unser schon wahnsinnig
ereignisreiches Liebesleben unterhalten.

Werner und meine Mutter fanden das Nackt-Sonnen unmoralisch, konnten aber
nicht viel machen, aber mein Vater lachte:

"Wollt ihr euch im Herbst einen Mann angeln? Dann viel Glück dabei!"

"Aber Papa!", kommentierte dies meine Mutter.

Zwei Tage blieb Marianne in ihrer Ferienwohnung, weil sie ihre Tage hatte.
Ich legte mich aber auch an diesen Tagen in eine Dünenmulde zum
Nahtlos-Bräunen. Am zweiten dieser Tage sah ich über den Dünenrand einen
Blondschopf auftauchen. Ich erkannte alsbald Fiete und rief ihm zu:

"Was machst du da? Geh weiter, du machst ja die Leute aufmerksam -- oder
komm runter in die Mulde."

"Darf ich -- wirklich?"

"Ja, komm schon! -- Was willst du mir sagen? -- Nichts? Du willst mich
wahrscheinlich nur ansehen! Na, komm, leg dich hier neben mich, dann
kannst du mich auch beschützen, wenn böse Leute kommen."

"Danke, Melanie!"

Man sah, wie mich Fiete mit den Augen verschlang, aber ich machte keine
Anstalten, meinen Bikini wieder anzuziehen, denn darin hätte ich mich ja
auch in unserer Strandburg sonnen können. Nach einiger Zeit fragte ich
ihn:

"Sag mal, Fiete, hast du schon mal eine nackte Frau gesehen?"

"Ja, meine Schwester geht manchmal nackt vom Bad in ihr Zimmer, wenn sie zu
faul ist, sich was anzuziehen."

"Na, dann ist das ja nicht was ganz Neues für dich. Dann sonn dich mal ein
bißchen und pass auf, daß du keinen Sonnenbrand kriegst! Komm, hier, nimm
das Öl und öl dich vorn ein, dann ölen wir uns den Rücken, da bin ich heute
nicht hingekommen, wo Marianne nicht da ist."

Ich ölte Fietes Rücken ein und er meinen, und ich ließ ihn auch ein wenig
nach vorn den Anschluß an meine vorherige Öltätigkeit finden.

Als er damit fertig war, hatte ich wirklich Angst um seinen Schwanz. Er
hatte nach unten gehangen und war inzwischen ersteift. Ich ging an Fietes
knappe Badehose, er wurde rot bis über die Ohren, und ich sagte:

"Das macht doch nichts, Fiete, das ist doch ganz natürlich, aber so hab ich
Angst, daß er abbricht, komm, legen wir ihn -- nein, nach oben ist er zu
lang und sieht raus -- legen wir ihn zur Seite -- so!"

"-- oder -- darf ich auch -- die Badehose ausziehen?"

"Ja, von mir aus, wenn du willst. Wenn jemand vorbeikommt, dann leg dich
auf den Bauch!"

Fiete streifte vorsichtig seine sehr enge Badehose über seinen Steifen,
dann legte er sich neben mir auf den Rücken und sah in kurzen Abstanden zu
mir rüber.

Ich fragte mich schon, was ich machen würde, wenn sich bei Fiete
weitergehende Wünsche zeigen sollten -- aber es zeigten sich keine. Er
mußte wohl erst einmal diese Stufe des Liebesglücks verarbeiten, nackt
neben einer nackten Frau zu liegen.

Nach angemessener Zeit sagte ich:

"So, Fiete, wir sollten jetzt zurück zum Strand gehen. Ich könnte hier
noch stundenlang liegen -- auch neben dir -- aber wir sollen keinen
Sonnenbrand kriegen."

Aber der Steife stand, und Fiete sagte etwas verzweifelt:

"Ich kann doch so nicht an den Strand gehen."

Und ich antwortete unvorsichtigerweise:

"Du weißt doch wahrscheinlich schon, wie du dich abreagieren kannst."

"Mit dir?"

"Nein! Ich bin doch viel zu alt für dich!"

"Eben! Aber hier ist doch kein Baum und kein Busch --"

"Mach es doch einfach hier! Ich hab das schon mal bei meinem Freund
gesehen."

"Und was macht dein Freund jetzt?"

"Der hat mit mir Schluß gemacht, weil ein anderer -- aber dafür bist auch
noch viel zu jung!"

"Bin ich nicht! Du hattest also schon mal -- na ja, du bist ja auch schon
neunzehn --"

"Achtzehn!"

"Wie auch immer -- ich hab ja auch zu Hause eine Freundin -- mit der war
aber noch nichts --"

"Und für die sparst du deine Kräfte auf?"

"Genau!"

"Das ist ganz lieb von dir. Dann wünsch ich dir viel Glück mit --"

"Elfi!"

"-- mit Elfi -- und wartet nicht allzu lange! -- Aber deswegen muß --
sollte -- jetzt doch die Freude raus -- vor mir brauchst du dich also nicht
zu zieren!"

Damit begann Fiete sich zu -- sagen wir mal: streicheln, und wie es zu
erwarten war, brauchte er nur zwei--dreimal die Vorhaut über das dicke rote
Ende hin- und herzuschieben, und die Kanone ging los und schoß ihre
Ladung auf seinen Bauch. Ich nahm ein Tempotaschentuch aus meinem
Täschchen und dann noch eins, weil das erste für die Menge nicht reichte,
wischte die weißen Tropfen weg und gab Fiete noch einen Kuß auf die Brust:

"Du bist ein ganz ein Lieber! Der ist für deine Elfi!"

Fiete hätte dies wohl gern wiederholt oder sogar vertieft, aber vom
nächsten Tag an war Marianne wieder auf dem Damm und sonnte sich mit mir.


  • Geschrieben von WHO
  • Veröffentlicht am 24.07.2019
  • Gelesen: 2536 mal

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