Erotische Geschichten

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Layla (14)

4,3 von 5 Sternen
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So war das also. Layla wollte geheiratet werden. Während sie früher nur an das Überleben dachte, blickte sie mittlerweile fast etwas neidisch auf Familien und Frauen mit Kinderwagen. Tanja war wieder glücklich mit ihrem Horst, der die Lektion gelernt hatte und seiner Frau mehr Freizeit bescherte, die sie gelegentlich dazu nutzte um mit Layla zusammen einzukaufen und der vorzuschwärmen wie schön die Ehe ist. Ihre Eltern waren wieder glücklich miteinander. Der Anblick im neuen Haus als sich die vier glücklich in den Armen lagen, hatten bei ihr den Wunsch verstärkt eine Familie zu gründen. Also hatte sie ihren Geliebten ein bisschen angestupst. Er hatte zwar zugesagt, jedoch keinen richtigen Termin genannt, wann er es machen wollte. Das konnte also noch dauern, vielleicht sogar Jahre.

Doch auch Jörg wollte sie nicht mehr missen und sein Leben mit ihr verbringen. Also musste er sich etwas einfallen lassen, unbemerkt hinter ihrem Rücken vorbereiten. Das war nicht einfach.
Was gefiel ihr wohl am Besten? Originell, mit einem riesigen Bagger, oder Radlader vorfahren, den Verlobungsring in der Schaufel präsentieren, klassisch mit Blumenstrauß vor ihr auf die Knie gehen und die berühmte Frage stellen, oder romantisch, zuhause nur sie beide alleine?

Er entschied sich für das Letztere, denn wie er seine Layla kannte, würde es vermutlich eine feuchte Angelegenheit werden. Idee entwerfen, heimlich einkaufen, Zeit stoppen wie lange ihr Aufenthalt im Badezimmer dauerte, die Vorbereitung zeitlich durchgehen. Es klappte nur, wenn neben dem Duschen auch noch Haare waschen angesagt war.

Eines Samstag abends saß Jörg vor der Sportschau, während sie ins Bad ging. Kaum rauschte das Wasser, startete er los.

Beim Verlassen des Badezimmers, nur mit Slip und Shirt bekleidet, erschrak Layla. Im Flur funktionierte das Licht nicht.

Ihr Herz begann freudig erregt, schneller zu klopfen, ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, beim Anblick der auf dem Boden brennenden Teelichter, die in Form eines Pfeiles auf die Wohnzimmertüre zeigten. Was würde hinter der Türe warten? Sie hatte sich danach gesehnt und überlegt, wie er es wohl anstellen würde, sich ausgemalt, dass er fernsehreif, vor ihr auf die Knie sinken würde um sie zu bitten seine Frau zu werden. Gespannt trat sie ein. Auch dort war es dunkel. Nicht ganz – denn auf dem Tisch standen ebenfalls brennende Teelichter in Form eines großen Herzens, darin stand ein riesiger Strauß mit roten Rosen und davor saß Sepp. Er hatte ein Schild vor sich auf dem stand: ´Hallo Layla, mein Herrchen liebt dich von ganzem Herzen und möchte dich gerne heiraten. Wenn du ihn auch heiraten möchtest, schaue in die kleine Schachtel zwischen meinen Beinen, wenn nicht, gehe in die Küche und sage ihm, warum du uns nicht magst. ´

Layla öffnete die Verpackung, schrie überrascht auf und steckte sich den Ring mit mehreren kleinen Diamanten an den Finger. Die Steinchen funkelten im Kerzenschein in allen Farben und sie bekam einen dicken Kloß in den Hals. Jörg hatte sie von der Türe aus beobachtet und verzog sich lautlos zurück in die dunkle Küche.

Layla trat mit Sepp im Arm ein, machte Licht und sah Jörg durch tränenverschleierte Augen, lässig am Tisch sitzen. „Sepp sag deinem Herrchen……“ dann versagte ihre Stimme sie setzte den Bären ab, schlang die Arme um seinen Nacken, legte den Kopf an seine Brust und weinte.

Erst nach einer Weile blickte sie ihn überglücklich an, gab ihm einen langen Kuss, lief zurück ins Wohnzimmer, sah auf den Tisch und begann wieder zu weinen.

„Das muss ich erst einmal lange ansehen damit es für das Ganze Leben in meinem Kopf bleibt.“ Sie wischte sich mehrmals die Tränen ab.

„Liebling heute gehen wir noch aus. Ich habe in der Innenstadt einen Tisch für uns beide bestellt.“

Im Schlafzimmer zogen sich beide an. Entgeistert schaute Jörg, als sie total nackt in ein beigefarbenes, enges Kleid schlüpfte, welches oberhalb der Knie endete.
„Damit du schneller mit nach Hause gehst“, lachte Layla ihn an. Er konnte nur mit dem Kopf schütteln. Lediglich eine dünne Strumpfhose schützte sie unter dem Kleid vor der Kälte.

„Du erkältest dir doch so dein schönes Fötzchen“.

„Nein, wenn es kalt wird, kannst du es anschließend innerlich wieder aufwärmen“.

Das Menü war vorzüglich. Doch Layla hatte recht – er musste immer daran denken, was sie unter dem Kleid nicht anhatte. Das kleine Biest bemerkte seine Gedanken und reizte ihn mit lasziven Bewegungen und erotischen Blicken. Nicht genug – plötzlich spürte Jörg ihre Zehen zwischen seinen Schenkeln. Sie kicherte amüsiert und spürte, dass ihre Arbeit Früchte trug. Obwohl er seine Freundin jeden Tag nackt sah und immer haben konnte, wurde er an diesem Abend richtig heiß darauf, sie auszuziehen und mit ihr ins Bett zu fallen.

Layla dachte nicht nur daran, ihn zu reizen. Sie hatte aus Frankreich fast gar keinen Schmuck mitgebracht, nur ein paar billige Ketten und Ringe. Immer wieder betrachtete sie versonnen den Ring, dessen Steine das Licht reflektierten. Tiefe Liebe und Dankbarkeit empfand sie ihm gegenüber, fühlte wie er sie mochte und respektierte und mit diesem Ring endgültig zeigte, dass er sie liebte und mit ihr leben wollte.

„Was hat der gekostet?“

„Das geht dich überhaupt nichts an. Und komme bitte nicht auf die Idee, nachzufragen was er wert ist“.

Nachdenklich blickte sie ihn an. „Es ist das schönste Schmuckstück das ich je besessen habe und war sicher sehr teuer. Ich hoffe nur, dass ich ihn nicht verliere“.

„Lieber verlierst du den Ring, als ich dich. Du bist für mich unersetzlich.“

Sie lächelte. Nach dem Verlassen des Restaurants schlenderten die beiden Hand in Hand durch die Fußgängerzone. Vor einem Schaufenster blieb Layla stehen und drückte sich ganz eng an Jörg.

„Erinnerst du dich noch. Als ich das erste Mal hier stand, war ich niedergeschlagen, dachte es nie zu schaffen solche Kleider zu besitzen. Doch an dem Abend hat sich mein Leben komplett geändert. Jetzt stehe ich wieder mit dir hier und bin der glücklichste Mensch.“

„Ich auch. Aber ich werde langsam unglücklich, wenn wir nicht nach Hause gehen damit ich dich vernaschen kann.“

Sie lachte, gab ihm einen Kuss und presste ihr Becken gegen seine Hose, zitterte dabei vor Kälte. Deshalb ging es zu einem nahen Taxistand. Kurz nachdem das Auto losgefahren war, zog sie die Strumpfhose aus und schon befand sich Jörgs Hand unter ihrem Kleid. Was der Fahrer dachte war ihm egal. Doch Layla war einfach Layla. Beim Eindringen in ihr Kleinod begann sie leise zu stöhnen und er zog die Hand zurück. Sie sahen einander an und lachten. Am Ende würde der Mann noch einen Unfall verursachen, wenn er sich auf das konzentriert hätte, was hinter ihm geschah.

Kaum war die Haustüre geschlossen, stieg Layla auf die zweite Stufe der Treppe nach oben damit sie gleich groß war wie er und küsste ihn erneut. Fordernd drängte sie die Zunge gegen seine Zähne, presste heftig ihre Lippen gegen die seinen. Er umfasste ihren Po, drückte sie gegen sich. Ihr Becken bewegte sich vor und zurück, umarmte ihn, sprang etwas hoch und schlang die Beine um seine Hüften, reizte ihn damit noch mehr.

Jörg trug sie so in die Wohnung, zog beiden unterwegs die Schuhe aus, steuerte das Schlafzimmer an und stellte sie dort auf den Boden. Die Jacken flogen irgendwo in den Raum. Sie öffnete seine Hose, knöpfte das Hemd auf, zog ihn aus. Er hielt sich zurück, denn er hatte nicht viel Arbeit. Lediglich die langen Haare anheben, den Reisverschluss am Rücken nach unten ziehen, das Kleid über die Schultern streifen und schon stand sie nackt vor ihm.

Layla drängte zum Bett. Sie liebte es, ihn zu beherrschen und er tat ihr oft den Gefallen. Jörg wurde auf die Matratze geschubst, sofort war sie über ihm, setzte sich auf seinen Bauch. Er spürte ihre feuchte Pussy, die sie vor und zurück bewegte, dabei immer weiter nach oben rutschte. Mit einer schnellen Bewegung brachte sie die Knie über seine Schultern und damit ihr glatt rasiertes Fötzchen unmittelbar vor sein Gesicht. Als er nach ihr schnappen wollte, zog sie blitzschnell zurück und lachte überlegen. Das wiederholte sich ein paar mal.

Na warte dachte Jörg, packte mit beiden Händen die kleinen Pobacken und drückte sie nach vorne. Überrascht schrie sie leise auf. Sein Mund saugte sich an ihr fest. Er kannte jeden Zentimeter in der herrlichen Pussy. Ein Schwall ihres Nektars überflutete sein Gesicht, er drang tief ein, saugte und leckte sie komplett aus, kniff mit den Zähnen mehrmals leicht in ihre offen liegende Lustknospe. Layla japste und bewegte sich ruckartig auf ihm, versuchte zu entkommen, doch es gab kein Pardon. Seine Hände hielten sie wie in einem Schraubstock fest und er spürte ihren Orgasmus. Gelegentlich stieß er mit dem ganzen Kopf zu, dehnte den Höhepunkt aus, jeden Zungenschlag quittierte sie mit einem kleinen spitzen Schrei, wieder kam nach einem tiefen Stöhnen eine größere Menge ihres Liebessaftes, der allerdings etwas flüssiger war und etwas anders, salziger schmeckte. Trotzdem schlürfte und schluckte Jörg, merkte dabei, dass ihre Bewegungen danach langsamer wurden und auch er musste Luft holen. Layla stieg ab, fiel erschöpft auf die Matratze atmete tief und schaute ihn ganz entsetzt an.

„Was ist den los. Hat es dir nicht gefallen?“

„Doch, aber ich glaube ich habe ein bisschen Pipi gemacht“. Tränen traten ihr in die Augen. „Cherie das wollte ich nicht“, sagte sie ganz panisch. „Ich werde es nie wieder tun“.

„Hallo, was ist denn mit dir los?“ Jörg war überrascht. „Das war schön. Mir hat es gefallen“.

Sie blickte immer noch ganz entsetzt. „Aber das geht doch nicht. Ich kann dich nicht einfach anpinkeln. Das ist doch schmutzig.“

„Layla – ich glaube wir müssen nochmals Tanja ins Bett holen, damit die dir erklärt was Natursekt ist. Hast du noch nie von ´faire pipi´ gehört“?

Sie überlegte. „Tanja hat einmal davon geredet, aber gemeint, das muss man nicht unbedingt machen, nur dann, wenn sich ein Mann und eine Frau sehr gut verstehen, nicht empfindlich sind und das gemeinsam wollen. Du meinst das ist gar nicht schlimm?“

Er rutschte näher an sie heran und nahm sie in den Arm. „Wir verstehen uns sehr gut, ich bin nicht empfindlich, du hast das nicht mit Absicht gemacht, ich habe dich geärgert, weil es mir gefällt dich so zu lieben, wenn du immer meinst, mich reizen zu müssen.“

Sie legte den Kopf an seine Brust. „Ich weiß doch ganz genau, was du mit mir machst, wenn ich oben bin und das gefällt mir sehr gut. Es ist schön, so von dir geliebt zu werden, auch wenn du gerade ganz kräftig zugebissen hast.“

„Du nennst mich oft einen Tiger. Die sind eben bissig. Aber Tiger wollen auch noch etwas anderes als beißen.“

Er drehte sie sanft auf den Rücken und gab ihr einen Kuss. Sie leckte seine Lippen ab.

„Schmeckt mein Pipi ein bisschen nach Salz?“

„Warum, ist das schlimm?“

„Nein, ich habe beim Küssen einen anderen Geschmack gespürt wie sonst. Aber das ist nicht so wie ich gedacht habe.“

„Was hast du gedacht?“

„Dass es richtig eklig schmeckt“.

„Du schmeckst mir immer gut. Und nachdem das Menü im Restaurant heute kleinere Portionen waren, habe ich mir soeben den Nachtisch geholt und versucht ein kleines Stück von meinem Lieblingsessen abzubeißen.“

„Dann muss ich jetzt auch den Nachtisch naschen“.

„Nein, du kriegst den Nachtisch serviert, aber nicht in den Mund.“ Er legte sich auf sie und drängte zwischen die Schenkel.

Layla kicherte und öffnete die Beine. Langsam und genussvoll drang er ein. Nachdem sei Penis halb in ihr steckte, bewegte er sich nach rechts und links.

„Was machst du da?“

„Ich rühre noch etwas, damit es dir besser schmeckt“.

Sie schnellte mit einem kleinen Aufschrei hoch, schlang die Beine um Jörgs Körper. Es gelang tatsächlich ihn tiefer einzusaugen. Gleichzeitig umklammerte sie seinen Rücken.

„Wenn du mich jetzt nicht richtig liebst, zerkratze ich dir den Rücken wie meine Mama“, keuchte sie und grub gleichzeitig ihre Fingernägel schmerzhaft in seine Haut.

Alles konnte er ihr dann doch nicht durchgehen lassen, obwohl sich der harte Knüppel gerade sehr wohl fühlte und nach weiteren Taten sehnte. Deshalb kitzelte er sie seitlich an den Rippen und schon war es vorbei mit der krallenden Katze. Sie schüttelte sich, lachte und ließ los. Er packte ihre Handgelenke, streckte die Arme ganz nach oben bis an die Bettkonsole.

„Jetzt gehörst du dem Tiger“, knurrte Jörg und spielte erneut an ihrer Pforte.

Layla versuchte sich angestrengt zu befreien, wusste aber wie hoffnungslos ihr Versuch war. Langsam schob er sich in ihren Körper, jeden Millimeter auskostend, zog immer wieder zurück um gleich darauf ein Stückchen weiter einzudringen.

Sie bockte dagegen, und spielte mit, übernahm seine Bewegungen, schloss auf einmal die Augen, entspannte und lächelte. Es gab nichts Schöneres, als so dazuliegen ihn zu riechen, zu fühlen, den Kontakt mit seiner Haut. So würde sie das Wort Glück beschreiben. Überrascht stoppte er.

„Mach bitte weiter, ich möchte dich einfach nur spüren, ganz tief in mir “, flüsterte sie.

Zärtlich schob er sich bis zum Anschlag in ihren Körper. Lange und anhaltend verhielt er dort, bis ihr Stöhnen ihn ebenfalls dazu brachte den Nachtisch zu servieren.
Am nächsten Tag telefonierte sie überglücklich mit ihren Eltern. Diese hatten gerade die erste Nacht in der neuen Wohnung verbracht und luden natürlich ein sie zu besuchen.

Jörgs Eltern waren ebenfalls erfreut und die Verlobten fuhren an den Feiertagen zu ihnen. Die Freundin von Jörgs Bruders war auch eingeladen. Aufdringlich geschminkt, gefiel sie weder ihm noch Layla. Zudem knutschte sie die ganze Zeit mit Thomas herum und nach dem Essen, noch bevor der Tisch abgeräumt war, verschwanden beide sofort. Wohin war klar – die auf dem engen Pulli des Mädchens groß hervorstechenden, steifen Brustwarzen zeigten allen was angesagt war.

Layla half in der Küche beim Kochen und Abspülen und Jörg spürte, dass sich die beiden immer mehr mochten. Mademoiselle konnte es sich aber nicht verkneifen, beim Essen beiden Herren zu sagen, dass sie gefälligst im Haushalt mithelfen sollten. Seine Mutter umarmte Layla beim Abschied ganz herzlich und sagte, wie froh sie sei, dass ihr Sohn so eine nette Frau gefunden habe.

Einige Tage später ging es nach Frankreich wo eine glückliche Familie im großen Wohnzimmer Kaffee mit ihnen trank. Die Kinder freuten sich über Geschenke von den beiden, genauso wie ihre Eltern. Sagal blickte mehrmals neidisch auf den Ring ihrer Tochter und die dazu passende Halskette, welche sie zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte.

Über die Jahreswende war der Betrieb zwei Wochen komplett geschlossen, danach wechselten sich Dieter, Tanja und Zita ab. Da Layla und Jörg das ganze Jahr keinen Urlaub genommen hatten, holten sie dies nach. Layla sprühte vor Lebensfreude, hatte außer dem Dorf in Somalia, ihrem Heimatort in Frankreich und München noch nichts gesehen, geschweige denn Urlaub gemacht. Deutschland und Österreich kannte sie vom Arbeiten. Deshalb lernte Jörg ihr in Südtirol das Schifahren und die Begeisterung war so groß, dass sie nach den zwei Wochen am liebsten nochmals verlängert hätte. Aber es war bereits eine Kreuzfahrt in der Karibik gebucht wo sie sich ebenfalls so unternehmenslustig zeigte, dass er über die Tage auf See froh war, denn bei jedem Landgang zerrte sie ihn von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten.

Kaum zurück, holte beide der Alltag ein. Nicolas beklagte die angespannte Finanzsituation, da über den Winter aufgrund von Jörgs Ankündigungen extrem viel auf Lager produziert wurde, darunter vier der größten Bagger. Das Lager hatte mittlerweile einen sehr hohen Wert. Jörg befürchtete, die Kunden würden mit ihren Käufen bis zur großen Messe warten.

Der milde Winter zog die Baufirmen jedoch zeitig aus ihren Lagern und Steinbrüche wurden geöffnet. Die Hofers riefen an und fragten, ob sie die Neuheiten und technischen Änderungen erst in München vorstellen würden, da ihre Kunden anfingen zu arbeiten und sehr ungeduldig warteten, bis die Messe den Schleier werbewirksam lüftete.

Kurzerhand mietete Jörg wieder einen kleinen Bus, fuhr mit Lois, den Hofers, sowie Delegationen ihrer Interessenten ins Werk.

Empfang durch Jean und Nicolas - Betriebsbesichtigung – Vorführung – eigenes Testen durch die Interessenten auf dem Firmengelände – Abendessen mit viel Vin und Champagner – Übernachtung im bekannt guten Hotel. Am nächsten Tag gab es Gespräche und danach erhielten drei der 50 to. Bagger und zwei große Radlader ein Schild ´vendu a l´Állemagne unter der Bedingung, einer sofortigen Auslieferung.

Lois hatte seinen Landsleuten ganz im Vertrauen spät in der Nacht alleine, bei einem Absacker an der Bar erklärt, er habe erfahren, dass die großen Bagger vermutlich für den Export nach Italien vorgesehen seien und anschließend eine Lieferzeit von mindestens drei Monaten erwartet würde. Das konnten die Kunden natürlich nicht zulassen, noch dazu, wenn sie bereits vor der Messe Geräte bekommen sollten die dort als Neuheiten vorgeführt wurden.

Zusammen mit Lars und Franz lieferte er die Geräte aus, den vierten Bagger brachten sie gleich mit für die Ausstellung.

Organisation und Aufbau der Messe wurde von Frankreich aus gesteuert. Die Münchner sollten nichts damit zu tun haben, da es sich um eine Weltmesse handelte. Zwei Wochen vor Beginn rief Nicolas ganz aufgeregt an, man würde für den größeren Stand natürlich mehr Leute brauchen, aber sie fänden in München keine bezahlbaren, freien zusätzlichen Unterkünfte, denn die anderen hatten sie bereits bei der letzten Messe gebucht. Drei Zimmer würden benötigt, zwei Einzel- und ein Doppelzimmer. Zita und Tanja fanden nichts mehr im Umkreis von über 50 Kilometern.

Layla telefonierte mit Nicolas und kam anschließend zu Jörg. Ihr Vater und Jaques sollten die Geräte vorführen, Michelle das Catering zusammen mit Monique übernehmen, da diese deutsch sprach. Das waren die fehlenden Zimmer.

„Jaques, Michelle und mein Papa könnten doch in der Wohnung oben schlafen“, meinte sie.

„Gute Idee - und Monique darf zu uns ins Bett, du kannst von ihr vielleicht auch noch etwas lernen, so wie von Tanja“, ergänzte Jörg mit ernster Miene.

Sie riss den Mund weit auf und sah ihn entsetzt an. Doch als er anfing zu lachen, merkte sie schnell, wie dieser Vorschlag gemeint war. Jörg malte sich aus, wie das enden würde. Monique und Layla zusammen mit ihm in einem Bett. Der Gedanke an das Erlebnis bei der Eröffnung der Niederlassung verursachte ein Kribbeln in seinen Lenden.
Aber eine zweite Nacht mit Monique? Nein – das würden vermutlich weder er noch Layla unbeschadet überleben. Er stellte sich vor wie Monique mit einem Strapon Layla bearbeitete. Die würde vermutlich aus dem Bett gestoßen werden.

„Frag doch mal, ob nicht Tanja und Zita beim Catering helfen können.

Mit einem zufriedenen Lächeln kam sie kurze Zeit später wieder. „Monique kann bei ihren Zahlen in Frankreich bleiben, Tanja und Zita wechseln sich ab.“

Michelle, Jaques und Franck kamen am Tag vor Messebeginn an. Layla zeigte stolz das Haus und den Garten. Sie frühstückten täglich gemeinsam, fuhren anschließend mit der U-Bahn los.

Die Chefs wünschten plötzlich, dass sämtliche Mitarbeiter der Niederlassung vor Ort sein sollten, damit sie die Kunden kennenlernen konnten und zu den Namen am Telefon auch ein „Gesicht“ hatten.
Die Telefone der Niederlassung waren auf Dieters Handy gelegt, der in der „Hospitality“ Dienst schieben sollte. Sie brauchten alle Personen, denn es war sehr viel los.

Das neue österreichische Händlernetz bescherte Aufträge, dass Jörg schwindelig wurde, die Händler brachten bereits Interessenten mit, welche besichtigten und auch zum Teil kauften. Die Pressearbeit zeigte Wirkung sowohl für Deutschland, als auch ganz besonders für Österreich. Lois und Lars rechneten, dass sie vier Wochen unterwegs sein würden um alles auszuliefern. Jaques zog seine Stirn in Falten und sah das Lager schrumpfen. Die Hofers berichteten, ihre Aktivitäten nach Südtirol erweitern zu wollen und ob etwas dagegen sprechen würde die Produkte dort zu verkaufen. Sie bestellten bereits Geräte für zwei weitere Niederlassungen, mit langem Vorlauf.

„Du verkaufst doch nur nach Österreich. Was die damit machen kann doch dir egal sein“, grinste Jean, als Jörg ihn darauf ansprach. Die Vorführungen brachten Leben an den Stand. Franck und Jaques waren viel beschäftigt, ebenso Michelle, Tanja und Zita.

Alle Vertriebskollegen, Layla und Jörg standen unter Dauerstress, Franz, Lars und Dieter fachsimpelten mit Benutzern und Händlern über die Technik. Tanja übersetzte zwischen ihnen, Jaques und Franck, informierte und beriet selber Kunden, servierte zusammen mit Zita und Michelle Getränke und Snacks, die vier internationalen Verkäufer waren ebenfalls voll ausgelastet, einschließlich der beiden Chefs, die sich ebenfalls in das Beratungsgetümmel warfen, englisch- und französisch sprechende Kunden ansprachen, während Lois jeden schnappte, der nach Österreicher aussah.

Hermann Huber stellte Jörg dessen Vater, sowie die beiden Brüder vor, verkaufte ihnen am Stand einen größeren Bagger und einen Radlader, der aber nur durch ihn selber ausgeliefert werden sollte. Lois hatte sich, als er hörte, dass seine Familie im Anmarsch sei, aus dem Staub gemacht.

Noch am selben Tag ging er plötzlich auf drei Personen zu, welche im Vorbeigehen die Maschinen betrachteten, sprach mit ihnen, bat sie in den Stand und erklärte die Geräte. Es war ein Ehepaar so anfangs der fünfzig und eine jüngere Frau in seinem Alter, die er richtig „anbalzte“. Selber noch in einem Gespräch, sah Jörg aus den Augenwinkeln, dass es sich um Fachleute handeln musste, denn Lois öffnete Motorengehäuse, Griffe und Blicke mit denen die drei Geräte und Innenleben begutachteten, zeigten dass sie Ahnung hatten.

Er sah immer wieder herüber und kaum hatte Jörg seine Beratung abgeschlossen, kam er auch schon mit den dreien zu ihm: „Chef, darf ich dir meine Tante, meinen Onkel und meine Cousine vorstellen. Tante Lissi hatte vor vielen Jahren die glorreiche Idee auszuwandern und sich in Mähren einen Bauunternehmer zu angeln, der mittlerweile der größte in Südtschechien ist. Das Ergebnis dieser Ehe ist einmal die schöne Karla hier und ihr Bruder Frantisek, der allerdings momentan im Krankenhaus liegt.“

„Oh – ich hoffe nichts ernstes?“ sagte Jörg, während er ihnen die Hände schüttelte und zu einem Kaffee einlud.

„Er hat eine Rauchvergiftung“, fuhr Lois fort, „aber das ist nicht das Schlimmste. Die ist entstanden als am Wochenende eine Halle mit den ganzen Baumaschinen gebrannt hat. Technischer Defekt, die Versicherung bezahlt, aber unsere Kollegen, von denen sie die Maschinen gekauft hatten, können oder wollen erst in acht bis zwölf Wochen liefern. Ich habe sie bereits überzeugt, dass unsere Geräte besser sind, aber es geht um die Lieferzeit.“

Sie ermittelten den genauen Bedarf. Einige standen in München am Lager, Jaques zog zwar die Stirn noch mehr in Falten, reservierte aber sofort die anderen und so konnten, bis auf vier kleinere, alle zur kurzfristigen Lieferung angeboten werden.

„Und wann liefert ihr“? fragte Tante Lissi.

Jörg deutete mit dem Kopf zu Lois. „Das müsst ihr mit ihm und seinem Kumpel Lars ausmachen.“ Dann schnauzte er ihn mit einem Grinsen im Gesicht an: „Na los, warum sitzt du noch hier. Schwing dich in den LKW und fahr los“.

Sie lachten alle zusammen. Der Familie war die Erleichterung anzumerken. Als sie mit einem Gläschen Champagner anstießen, kamen noch Nicolas und Jean hinzu, denen Jaques berichtet hatte, dass soeben ganz nebenbei Maschinen im Wert von fast zwei Millionen zur sofortigen Auslieferung verkauft worden seien und er sein Lager vermutlich leer vorfinden würde.

Am letzten Tag waren die Champagnervorräte nahezu aufgebraucht. Den ausgestellten 50 to. Bagger kaufte ein Kunde von Hermann Huber und die beiden großen Radlader hatten ebenfalls Käufer gefunden. Sie würden in Tirol und Südtirol laufen. Die komplette Standbesatzung saß zusammen als das Gehupe der Baumaschinen verklungen war, mit dem das Ende der Messe angezeigt wurde. Alle hatten gut verkauft, neue Kontakte geknüpft, und bestehende ausgebaut. Mit äußerst zufriedener, aber ernster Miene erklärten die Chefs, dass man ab sofort nur noch mit Lieferzeiten von sechs bis vierzehn Wochen verkaufen könne. Sie hatten die Aufträge ausgewertet.

„Layla und du haben bei dieser Messe mehr verdient als die anderen zusammen“, lachte Nicolas.

„Verdient hat die Niederlassung und mein ganzes Team. Alle helfen mit, dass es läuft. Ich werde mit Layla sprechen und unseren Mitarbeitern eine Prämie von unseren Provisionen ausbezahlen.“

„Das ist nicht nötig. Du wirst dieses Geld vom Gewinn der Niederlassung nehmen. Wir haben beobachtet wie ihr hier arbeitet. Alle deine Kollegen setzten sich voll für die Firma ein. Dieter und deine drei Techniker sind fleißig und freundlich. Die Kunden mögen sie. Zita und Tanja sind sehr gut, Tanja hat übersetzt und geholfen zu beraten, sie weiß schon sehr viel über die Maschinen. Jede von den beiden ist besser als Monique. Wir haben, seid ihr die Niederlassung alleine verwaltet, die ganze Zeit keine einzige Beschwerde gehört. Michelle ist ebenfalls äußerst zufrieden über ihre Unterstützung. Schickst du uns eine Rechnung für die Übernachtung von ihr, Jaques und Franck?“

„Es wird keine Rechnung geben. Franck ist der Vater von Layla, Michelle und Jaques sind Freunde, welche bei uns zu Besuch waren.“

„Merci, mon ami“, sagte er und drückte Jörg ganz fest die Hand.

„Hättest du für Monique auch noch einen Platz zum Schlafen gehabt?“

„Ich hatte vorgeschlagen, sie könne bei uns im Bett schlafen, aber Layla war nicht ganz damit einverstanden und hätte die arme Madame höchstens unter unserem Bett schlafen lassen“.

In sein lautes Lachen stimmte Jean ein nachdem er ihm den Grund mitgeteilt hatte.

Nachdem alle abgereist waren, sichtete Jörg die gesammelten Messeunterlagen, gab Anfragen an Händler und die Kollegen weiter, Bestellungen an Layla und Tanja.

Ein kleines Häufchen blieb bei ihm liegen. Kontakte nach Norddeutschland und natürlich Onkel Marek und Tante Lissi in Tschechien. Dort hatte die Firma von Frankreich aus vor einigen Jahren zwar versucht, Fuß zu fassen, war aber gescheitert.

Nach über einer Woche saßen sie wieder einmal alleine beim Abendessen.

„So schön es auch war. Es ist enorm anstrengend gewesen,“ resümierte Jörg.

„Wir beide morgen blau machen?“ grinste Layla ihn an.

„Nein, wir haben so viel zu tun und alle anderen sind ebenfalls die ganze Woche im Stress gewesen.“

Sie zog eine Schnute. „Dann möchte ich aber heute noch von dir geliebt werden. Wir haben seit über einer Woche nicht mehr Liebe gemacht“.

Tatsächlich waren beide jeden Abend total abgeschafft in die Betten gesunken und immer noch müde. Zusammen ging es in die Dusche. Layla schnurrte zufrieden, wenn er über ihren Körper strich, sie leicht massierte, Brüste und Muschi ausgiebig abwusch und mit dem Finger ihr Poloch bearbeitete. Er liebte es von Layla eingeseift und abgewaschen zu werden. Am intensivsten wurde seine Stange gereinigt, die natürlich reagierte und deshalb endeten diese gemeinsamen Duschen fast immer damit, dass er seine Verlobte an den Oberschenkeln packte, hochhob gegen die Wand drückte, aufspießte und dann mit großer Wucht, bis zum gemeinsamen Höhepunkt ihre Vagina innerlich bürstete.

Es war gut so, denn nach fünf Minuten im Bett, da war sie schon in seinen Armen eingeschlafen und merkte nicht einmal mehr, wie er sich von ihr löste.
  • Geschrieben von RudiRabe
  • Veröffentlicht am 23.01.2020
  • Gelesen: 2744 mal

Kommentare

  • Hara23.01.2020 14:38

    Profilbild von Hara

    Herzlichen Glückwunsch zu Layla‘s Verlobung und zu der tollen Geschichte

  • Marc (nicht registriert) 26.01.2020 18:42

    Hat mir sehr gut gefallen ich würde mich über eine Fortsetzung freuen.

  • RudiRabe27.01.2020 11:07

    Danke Hara, danke Marc.
    Fortsetzung folgt bald.

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