Erotische Geschichten

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Layla (12)

4,8 von 5 Sternen
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Schon am selben Abend kam es zu einem weiteren Treffen zusammen mit Moritz. Horst hatte kapiert und war einsichtig. Seine Mutter versuchte zwar noch dazwischen zu funken, doch Tanja blieb hart, hatte jemanden im Hintergrund der zu ihr hielt, sogar die Kinder wären versorgt gewesen. Also lenkte ihr Mann ein.

Sie war sehr erleichtert. Einerseits liebte sie Jörg, er war an den beiden Tagen, als sie mit ihm alleine war, zu ihrem absoluten Traummann geworden. Zärtlich, hilfsbereit, einfühlsam, auch den Kindern gegenüber – so richtig ein Mann zum Anlehnen, wenn man ihn brauchte, andererseits aber auch wild und feurig im Bett, genau das was sie wollte. Die beiden Abenteuer mit ihm alleine würde sie nie vergessen und lange davon zehren, wenn der Alltag mit ihrem Mann sie eingeholt hatte.

Aber auch ihn liebte Tanja. Sie hatte ein sehr schlechtes Gewissen bekommen als Layla ihr lachend erzählt hatte, Horst habe gar keine Freundin, sondern nur so getan um Aufmerksamkeit zu erzielen. Tanja dachte an die guten Tage mit ihm zusammen, die Nächte, und an die Kinder. Besonders wenn Leon sie ansah, tauchte das Bild von Horst auf. Es war eine schöne Zeit bevor sie wieder anfing zu arbeiten.

Natürlich war sie auch froh darüber, Layla in Zukunft wieder gegenübertreten zu können ohne Angst zu haben, diese würde etwas entdecken oder bemerken. Gerade ihr war die mentale Stärke, mit der sie auftrat, zu verdanken. Ohne Layla wäre Tanja sofort zu ihren Eltern gefahren und vermutlich schnell wieder zurückgekehrt, wenn Horst sie gesucht hätte.

Die kleine, zarte Kollegin hatte mit ihrem Schicksal, der Energie und der Kraft welche sie daraus mit Jörgs Unterstützung geschöpft hatte gezeigt, wie das Leben verlief, war glücklich und sie in den Nächten, als beide oft stundenlang zusammen redeten überzeugt, dass sie gebraucht wurde von den Kindern, auch von ihr und dabei einfach mitgerissen. Tanja vergönnte der Freundin das Glück mit Jörg, auch wenn sie in den letzten Nächten mehrmals gehört hatte, wie die beiden stöhnten, und sie sich mit den Fingern Erleichterung verschaffte, das Bild Jörgs vor Augen dessen Bewegungen an und in ihr nachahmte, dabei in das Kissen beißen musste, um nicht ebenfalls laut zu werden. Ja, es war gut, dass sie hier wieder auszog.

Auch Layla war glücklich und noch mehr stolz. Natürlich hatte sie gemerkt, dass im Werk ihr plötzlich alle hilfsbereit, mit Hochachtung begegneten, wenn sie sicher den riesigen Truck rangierte, aus dem LKW stieg, die großen Lederhandschuhe anzog, Laderampen herunterklappte, und dann mit eingeschalteten Rundumleuchten die schweren, überbreiten Fahrzeuge vom Hof fuhr. Im Büro spürte sie das ebenfalls. Das kleine unfähige Mädchen wurde nicht mehr belächelt und veräppelt, sondern beinahe ehrfürchtig begrüßt, als sie Tanja dort vorstellte. Jeder Kollege und jede Kollegin, erhoben sich vom Stuhl, um sie zu begrüßen, wenn sie die Räume betraten.

Nicht jeder - Monique blieb demonstrativ sitzen, tat als ob sie wichtige Arbeiten hätte und schüttelte den beiden auch nicht die Hand. Layla ging grinsend darüber hinweg. Sogar Nicolas und Jean behandelten sie so, wie es in der Regel Personen vorbehalten war, die sich für die Firma stark einsetzten. Sehr wohl hatte sie registriert, dass Nicolas wegen dem Transport nach Paris zuerst bei ihr nachgefragt hatte, ob sie fahren würde und danach erst Jörg anrief.

Die Begegnung mit ihrer Mutter war zwar nicht so erbauend, aber es wurde einiges geklärt. Fehlte nur noch Jörg…….

Der Schock mit dessen Verletzung und die Angst er würde mit Tanja alleine ins Bett gehen, wich umgehend als er ihr erklärt hatte, woher dieser ominöse Fleck kam, den sie auf seiner Seite des Bettes entdeckt hatte. Er schloss sie in seine Arme und sofort war das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit wieder da. Außerdem würde ihre beste Freundin nie etwas tun, das ihr nicht gefiel. Sie wollte beiden doch noch etwas Besonderes, Außergewöhnliches zeigen.

„Meinst du Tanja möchte nochmal zu uns ins Bett?“ fragte Layla, abends.

„Vermutlich nicht, denn sie hat ihren Mann umsonst betrogen“, lachte Jörg.

„Nein er hat seine Frau schlecht behandelt und die Strafe ist gerecht. Aber sie versprach, mir noch ein paar Dinge lernen.“

Er beugte sich über seine Freundin. „Was wollte sie dir noch zeigen, du lüsternes Weib“.

„Schöne Dinge die uns gefallen werden. Dir hat es doch auch Spaß gemacht mit ihr im Bett.“

„Aber du warst nicht so erfreut, wenn ich es mit ihr gemacht habe“.

„Ich hatte nur Angst, du würdest sie mehr lieben als mich, mit Tanja zusammenleben wollen und mich wegschicken. Aber mir ist mittlerweile klar, du liebst mich und es macht nichts aus, dass du sie vögelst, wenn ich dabei bin. Es gefällt mir sogar, deinen großen Speer in ihr verschwinden zu sehen. Es gefällt mir nur nicht, dass ihr euch küsst. Ich frage ob sie es nochmal mit uns macht, vor der Rückkehr zu ihrem Mann“.

„Und was ist mit den Kindern? Wenn die aufwachen vermissen sie ihre Mama.“

„Die schlafen gut und fühlen sich hier schon zuhause. Sie bleibt ja nicht die ganze Nacht bei uns.“

Tanja wollte Horst noch mit Nachdruck auf die Probleme mit seiner Mutter hinweisen, wartete noch und ging am Freitag abend mit den beiden ins Bett. Jörgs Vermutung war, dass sie gezielt verzögerte. Sie hatte sofort zugestimmt zu kommen, als Layla fragte.

Die beiden Frauen kamen gemeinsam, nachdem die Kinder im Bett waren.

Tanja hatte ein kleines Fläschchen dabei. „Wenn du nichts dagegen hast, soll Jörg es erst mal bei mir probieren“.

Layla nickte.

„Was denn probieren?“ Er wurde misstrauisch.

„Etwas ganz neues“, kicherte Layla. „Aber zuerst wirst du von mir mal geblasen - sagt man doch so?“, wandte sie sich an Tanja.

Die nickte.
Aha – der deutsche Sexjargon wurde also auch noch vermittelt.

Während Layla sein hartes Glied noch mehr aufpeppte, schwang sich Tanja über ihn, präsentierte ihr Sahneteil, knapp über seinem Gesicht. Layla zugewandt, gab sie ihr noch Tipps und unterstützte, indem sie deren Finger an richtigen Stellen führte, zeigte und erklärte wo man Druck ausüben konnte, wie ein Mann richtig geführt wurde. Ihre halblaute Stimme hörte sich an, als ob sie einem Kunden die Bedienung eines Baggers erklärte. Jörg kam sich vor wie ein Versuchskaninchen, das aber eingeladen war selber auch etwas zu tun. Na warte, dachte er, zog die Schamlippen auseinander, stieß mit der Zunge in die Spalte und suchte das Lustknöpfchen in ihrem Honigtopf. Tanjas Worte an Layla endeten in einem Stöhnen.

„Was ist los?“ fragte diese erschrocken.

„Der leckt mir die Muschel und zwar ganz intensiv“, lachte Tanja und begann ihr Becken leicht zu bewegen.

Jörgs fand ihren Kitzler, fuhr ein paarmal darüber. Sie zuckte zusammen und bewegte sich hektischer und schneller.

„Na los Layla, mach ihn fertig – saug ihn aus“, feuerte sie plötzlich ihre Freundin keuchend an, meinte in Wirklichkeit aber ihn. Er presste sein Gesicht gegen ihren Kelch, drückte sie nach oben, drang so tief wie möglich in sie ein, presste das Lustzäpfchen mit den Lippen zusammen und begann daran zu knabbern, setzte plötzlich ab, um Luft zu holen, stieß sofort erneut zu und bescherte ihr alleine mit der Zunge einen Orgasmus, der sie immer und immer wieder zusammenzucken ließ. Gleichzeitig gelang es Layla seine Wurzel ebenfalls zum Zucken zu bringen. Sie schluckte alles hinunter, leckte anschließend noch die letzten Überreste von seiner Eichel ab und legte sich neben ihn.

Tanja lag bereits mit ausgestreckten Beinen, schwer atmend, da.
„Ich bin froh, wenn ich wieder zu meinem Mann zurückkomme.

„Warum das?“ Layla war entsetzt.

„Weil Jörg mich fertigmacht. Das würde ich so nicht lange aushalten“.

„Und deshalb lässt du mich mit ihm wieder alleine. Wenn ich eines morgens nicht zur Arbeit komme, weißt du warum.“

Alle drei lachten, Layla beugte sich über ihren Freund und küsste ihn lange und intensiv.

Dennoch war es wieder da – das Gefühl für Tanja. Er war versucht nach ihr zu greifen, die festen Titten zu kneten, den strammen Hintern - die pure Lust. Im letzten Moment setzte sich die Beherrschung durch. Layla auf der anderen Seite war ein zierliches Persönchen, mit kleinen Brüstchen die er ebenfalls liebte, einem süßen Knackarsch und einem herrlichen, engen Fötzchen welches ihn fest umschloss, wenn er eindrang. Dazu kam eine wirklich abgrundtiefe Liebe, die sie bei jeder Gelegenheit zeigte und Jörg sehr gerne erwiderte.

Nein – er würde die Geschichte mit Tanja nicht weiter fortführen, wenn sie aus dem Haus war. Angst hatte er allerdings davor, mit ihr alleine im Büro Zeit zu verbringen, wenn Layla nicht da war. Doch er wollte Horsts Vermutungen keine Nahrung geben.

Schweigend lagen sie nebeneinander, bis Layla nach Jörg griff. Immer noch in Gedanken wollte er nicht so recht. Layla schlug die Decke zurück, beide knieten rechts und links von ihm und sahen enttäuscht auf sein Teil, welches schlaff in Laylas Hand lag. Er grinste und versuchte die Erektion zu verzögern indem er an andere Dinge dachte als an Sex.

„Pass mal auf“, flüsterte Tanja, nahm ihn mit zwei Fingern an der Wurzel schüttelte ihn und gab ihm ein paar leichte Klapse mit der Hand. Das war erregend doch Jörg konnte das aufkommende Gefühl unterdrücken, musste jedoch dabei schmunzeln.

Tanja sah ihn an. „He, der grinst ja, der hält sich zurück, na warte“. Sie drückte ihn kräftig zusammen und verpasste ihm ein paar Schläge mit der flachen Hand. Es war zu viel. Sofort richtete der kleine Jörg sich unter dem Gelächter der beiden auf.

„Das war die Strafe“, sagte Tanja.

Sie wandte sich an Layla. „Soll er dich oder mich?“

Die verzog das Gesicht. „Lieber erst mal mit dir, ich habe ihn ja dann wieder ganz.“

„Worum geht es überhaupt. Werde ich auch mal gefragt oder informiert, was ihr vorhabt?“

Die beiden sahen sich an und kicherten erneut. „Das wirst du schon sehen. Aber zuerst muss er richtig hart gemacht werden, sonst funktioniert es nicht“, meinte Tanja und setzte die Ankündigung in die Tat um. Er ahnte worauf es hinauslief. Das beflügelte ihn enorm. Tanja war bald zufrieden.

Sie gab das mitgebrachte Fläschchen Layla. „Das braucht man unbedingt dazu“.

Dann kniete sie sich auf allen vieren ins Bett.

„Wie macht man das?“ fragte Layla unsicher und sah auf den Flacon in ihrer Hand.

Jörg tat überrascht. „Was wird denn das? Gibt es heute Schulunterricht in Analsex mit praktischem Teil?“

„Richtig erraten“, kam es von Tanja.

Er nahm den Behälter, Gleitgel auf Wasserbasis mit Moschusgeruch, war darauf zu lesen, kniete sich hinter Tanja, zog mit zwei Fingern ihre Pobacken auseinander. Der Anblick ihres Löchleins erregte ihn weiter, er sprühte ein paarmal direkt darauf und setzte vorsichtig den Finger an ihre Rosette. Dieser flutschte bereits mit leichtem Druck durch die Pforte.

Das hätte man schon vor ein paar Tagen haben sollen. Sie wehrte sich zwar und zog den Muskel kräftig zusammen, aber vergebens. Jörg begann zu massieren und den Druck zu verstärken. Nach ein paar weiteren Tropfen war ihr Loch so geweitet, um auch einen zweiten Finger reinzustecken. Tanja begann zu stöhnen.
„Gefällt dir das?“ fragte Layla zweifelnd.

„Es ist zwar komisch aber schön. Komm ich möchte deinen Schweif spüren.“

Der war mittlerweile bretthart geworden, Er rieb ihn ebenfalls mit dem Gleitgel ein und ging in Stellung.

„Bist du bereit?“, fragte er erregt.

Ihre Antwort war ein erneutes Stöhnen. Ganz langsam bewegte Jörg sich vorwärts. Es war verdammt eng. Tanja atmete tief ein und blies die Luft durch den Mund aus.

„Soll ich aufhören?“

„Nein mach weiter“, presste sie hervor.

Als die Eichel verschwunden war ging es etwas leichter. „Komm stoß ihn endlich ganz rein“, forderte Tanja.

Der Wunsch konnte natürlich sofort erfüllt werden und so schob er sich komplett, tief in ihren Darm, verhielt dort einen Moment und bewegte sich vor und zurück. Sie stöhnte brünstig auf. Er spürte Laylas Hand an seinen Hoden.

„Komm mach´s mir mit den Fingern“, stöhnte Tanja zu Layla gewandt.

Diese tat ihr den Gefallen und Jörg fühlte an seinem Riemen die Bewegungen der Freundin in Tanjas Lustkanal. Es war ein ungewohntes Gefühl, als hätte man ein enges Gummiband um den Penis gewickelt, aber es reizte enorm. Dazu noch ihre Geräusche und der Anblick ihres Prachtarsches und seiner Latte die immer rein und raus fuhr. Gerne hätte er nach ihren Brüsten gegriffen, diese gedrückt und gewalkt. Aber sie waren nicht in seiner Reichweite.

Tanja drückte ihm entgegen. „Macht schneller und härter“, stöhnte sie. Er holte mit der Hand aus und klatschte damit mehrmals auf den Po, hämmerte gleichzeitig kräftig gegen ihren Arsch. Layla kam kaum noch mit, presste die Handfläche gegen Tanjas Kitzler. Beide hielten lange Zeit aus, Jörg geriet schon fast außer Atem als er Tanjas typische Geräusche hörte, die ihren Orgasmus ankündigten. Nochmals schüttelte er seine Partnerin kraftvoll durch, schoss mit einem Aufschrei kräftige Schübe in sie, um danach auf ihr zusammenzusacken. Auch sie atmete schwer.

Jörg ging ins Bad um sich kurz zu duschen. Als er zurückkam war Tanja bereits nach oben gegangen.

Layla kuschelte sich eng an seinen abgekühlten Körper.
„Hat es dir gefallen?“

„Es war außergewöhnlich.“

„Warum hast du sie auf den Po geschlagen?“

„Das hat sie verdient, wenn sie sich mit ihrem Mann versöhnt hat und dann noch in fremden Betten herumvögelt.“

„Wirst du Tanja vermissen, wenn sie zu ihrem Mann zurück geht?“

Er drückte sie gegen sich. „Nein, ich habe etwas viel besseres als Tanja - dich“.

„Siehst du in Tanja eine Frau mit der man Liebe macht und die man dann wegwirft?“

„Layla, es ist ein Unterschied zwischen Liebe und Liebe machen. Tanja ist eine Frau die Reize hat, welche einen Mann anziehen. Aber sie ist für mich keine Frau mit der ich zusammenleben möchte und die ich so lieben kann wie dich, würde sie aber auch nicht wegwerfen, dazu respektiere ich sie zu sehr. Ich mag deine Zärtlichkeit, dich so im Arm zu halten wie jetzt, dich zu küssen, mir dir zu schlafen, zu lachen, dich zu spüren, einfach dein ganzes Wesen. Tanja ist da anders. Sie ist mehr eine Frau welche einen Mann beherrschen will.“

„Wirst du mich auch so hart in den Arsch vögeln wie du es mit Tanja gemacht hast?“

Er musste lachen. „Nur wenn du es willst. Ich brauche das nicht unbedingt, Mir reicht das was wir zusammen machen. Natürlich können wir mal was Neues ausprobieren aber es sollte uns beiden Spaß machen. Du kannst dich weiterhin von Tanja beraten lassen, ohne dass sie mit uns ins Bett geht“.

Jörg spürte wie sie erleichtert aufatmete.

Den Kindern war anzumerken, dass sie mit gemischten Gefühlen zurückgingen. Layla fuhr die drei nach Hause. Tanja wusste nicht wie sie sich von Jörg verabschieden sollte. Er gab ihr die Hand. „Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, wir sehen uns dann am Montag im Büro. Wenn was ist, du kannst jederzeit anrufen. Und auch kommen,“ fügte er leise hinzu. Leon und Leonie umarmten ihn und gaben ihm jeweils einen Kuss.

Es wurde Herbst und die Verkäufe gingen erwartungsgemäß zurück. Nur Österreich sorgte für Überstunden. Nach Erscheinen der Artikel, erlebten sie einen wahren Ansturm. Das Foto mit den LKWs auf dem der von Huber ebenfalls zu sehen war, sowie ein Bericht über die beiden großen Geräte im Steinbruch weckten extremes Interesse. Verkaufsgebiete wurden abgesteckt, um keine Gebietskollisionen aufzubauen. Besonders Huber, mit seinem Wissen in der Branche war eine große Hilfe.

Er kannte die schwarzen Schafe und die seriösen Händler. Jörg vertraute ihm, sie tranken Brüderschaft und wurden Freunde. Schnell war ein flächendeckendes Netz aufgebaut und bereits für das kommende Jahr Zusagen fixiert, die Jörg allerdings dem Werk gegenüber zurückhielt. Zum Jahresende erfuhr er bei Hofers, dass diese bereits wieder drei große Bagger und vier Radlader für Steinbrüche so gut wie verkauft hatten. Die Kunden wollten nur noch die Messe abwarten, dort dann bestellen und so schnell wie möglich geliefert haben.

Anfangs Dezember waren alle, zusammen mit den Angehörigen für drei Tage in das Werk eingeladen. Jörg mietete dazu einen kleinen Bus, da 22 Personen die Reise antraten, nachdem die beiden Außendienstkollegen mit ihren Familien unterwegs zustiegen. Sie waren zur Jahresabschlussfeier im Werk bestellt und wurden als die besten Verkäufer ausgezeichnet.

Stolz stellte Jörg fest, dass viele Frauen neidische Blicke auf Layla warfen, denn sie hatte ein elegantes und sehr schönes Kostüm an, das ihr hervorragend stand, die Haare hochgesteckt und sah wirklich toll aus, strahlte glücklich an seiner Seite. Im Werk kannte man sie nur mit billiger, meist auch abgetragener Kleidung. Bei den Besuchen mit dem LKW war sie mit Arbeitsklamotten, alten Jeans, Shirt und mit zusammengebundenen Haaren aufgetreten. Layla und Jörg hatten alle Hände voll zu tun um den Kollegen zu übersetzen. Tanja, die ebenfalls französisch sprach, kümmerte sich um die Kinder, für die separat gesorgt wurde. Es gab noch eine Schulung mit dem Ausblick auf neue Produkte und Änderungen.

Die Familienangehörigen unternahmen während dieser Zeit einen Ausflug auf das Weingut von Nicolas. Alle übernachteten zweimal im bekannten Hotel und Jörg musste an sein Abenteuer vor einem Jahr denken. Die Zeit war trotzdem zu knapp, die Chefs stark gestresst, fragten vorsichtig, ob die Möglichkeit bestünde, dass die Kollegen alleine nach Hause fuhren und Jörg mit Layla noch bleiben würde, um mit dem Flugzeug heimzureisen.

Natürlich stimmten sie zu. Es ging um die Niederlassung und Erweiterung der Geschäftsaktivitäten. Jörg schüttelte den Kopf. Sie waren schon am Rande ihrer Arbeitskraft. Die drei Mechaniker genauso wie das Büro. Jörg versprach darüber nachzudenken, wies aber darauf hin, dass nicht einmal in Deutschland der komplette Markt bearbeitet wurde, da der Norden immer noch ohne Verkäufer war und Österreich, vor allem am Anfang sicherlich auch viel Arbeit bringen würde.

Laylas Vater hatte sie für den Abend eingeladen. Jörg sagte mit gemischten Gefühlen zu. Ihm war nicht wohl bei dem Gedanken bei der Mutter eingeführt und vorgestellt zu werden. Die Begegnung bei der Feier im Sommer war noch frisch im Gedächtnis. Franck Deboire holte sie im Hotel ab. Laylas Familie wohnte im dritten Stock eines Wohnblockes. Die Wohnung war sehr klein, die beiden Kinder, Chantal und Roger hatten im Teenageralter zusammen ein Zimmer in dem gerade einmal die zwei Betten und ein einziger Schrank Platz hatten. Es war zwar sauber, aber sehr eng.

Laylas Mutter begrüßte Jörg sehr zurückhaltend. Sie trug ein weites, buntes, fast bodenlanges Kleid. Das Essen schmeckte vorzüglich und sie lächelte, als er bescheinigte, Layla hätte das Kochen bei ihr sehr gut gelernt. Die Kinder verabschiedeten sich, gingen anschließend zu Freunden wo beide auch die Nacht verbringen wollten und Layla verschwand mit ihrer Mutter in die Küche um beim Abwasch zu helfen. Vater Franck holte eine Flasche Pastis die beiden stießen zusammen an.

Anschließend fiel er mit der Türe ins Haus. „Hast du vor, mit Layla zusammenzuleben und zu heiraten?“, fragte er direkt.

„Natürlich - wir haben uns so aneinander gewöhnt. Ich liebe deine Tochter sehr und vermisse sie jeden Tag, an dem sie nicht bei mir ist.“

„Layla geht es genauso. Sie ist ein total anderer Mensch bei dir in Deutschland geworden. Das freut mich sehr. Aber es gibt ein Problem.“

Gespannt sah Jörg ihn an. Was würde jetzt kommen.

„Meine Frau pocht auf alte Traditionen und ist, seit ich gesagt habe, dass ihr euch liebt wütend, weil sie sich als Mutter übergangen fühlt. Sie schimpft über Layla und schimpft mich, da ich als Vater nicht eingreife und meine Tochter verstoße. Ich habe zurzeit kein schönes Leben, weil Sagal immer schlecht gelaunt ist“.

„Was sind denn das für Traditionen? Wenn es mit Laylas Beschneidung zu tun hat, dann gibt es nichts darüber zu reden. Ich war schockiert als ich erfuhr, was man ihr angetan hat. Erst nachdem das beseitigt war, ist sie zu dem Menschen geworden der sie heute ist.“
Jörg blickte ihn streng an und fuhr ganz langsam fort: „Weißt du überhaupt, dass die alte Frau Layla bestraft hat und so eng zunähte, dass es beinahe bei jeder Bewegung sehr weh tat und sie keinen Mann lieben konnte?“

Franck sah ihn entsetzt an. „Was sagst du da? Sie ist doch auch nicht anders als meine Frau es war.“

Jörg erzählte Laylas Geschichte und er riss den Mund auf. „Deshalb hat sie immer so gejammert, dass sie Schmerzen hat.“ Tränen traten in seine Augen. „Warum hat mir meine Tochter das nicht erzählt?“

„Sie hat sich geschämt, wegen der Beschneiderin. Vermutlich auch aus Angst du würdest deiner Frau davon erzählen und diese hätte sie nochmals bestraft. Es war ihr nicht angenehm mit mir darüber zu reden.“

„Was ist jetzt mit ihr? Hast du sie trotzdem im zugenähten Zustand….?“

„Nein, nein das hätte ich nie fertiggebracht. Layla war in einer Klinik und wurde dort behandelt, hat keine Schmerzen mehr, wir haben Spaß und lieben uns“.

Er schenkte nochmals ein und schüttelte weinend den gesenkten Kopf. „Ich danke dir. Erst jetzt weiß ich, was sie erduldet hat. Mein armes Mädchen“.

Sie tranken aus. Nach einer Pause fuhr er fort. „In der Heimat meiner Frau ist es so, dass ein Mann, bevor er heiratet, von der Mutter der Frau getestet wird. Die prüft in Gegenwart der Tochter ob der Mann geeignet ist, Kinder zu zeugen und eine Frau zu befriedigen. Dabei lernt sie auch der Tochter, wie sie sich zu verhalten hat und was sie tun muss. Erst dann wird sie dem Mann übergeben“

Jörg sah ihn entgeistert an. „Das ist jetzt aber nicht dein Ernst“.

„Doch - bei meiner Frau war es genauso. Der Tag wurde genau festgelegt, denn sie sollte gleich beim ersten Mal schwanger werden. Ich war mit Sagal und der Mutter alleine. Zuerst hat die Schwiegermutter mich begutachtet, die Länge und die Dicke. Ich musste sie anschließend in der Hütte auf dem Boden nehmen, während meine Freundin daneben hockte und zusah. Ihr Onkel, den ich gut kannte, hatte mir gesagt, ich solle bei ihrer Mutter nur so tun als ob - und nicht in sie schießen, denn ich würde meine Kraft brauchen um bei Sagal einzudringen.

Danach durfte ich meine Frau in Gegenwart ihrer Mutter das erste Mal….
Glaube mir es war nicht angenehm. Wir hatten beide Schmerzen, weil sie zugenäht war, aber als ich zurückziehen wollte, ist ihre Mutter einfach über uns gestiegen, hat Sagal an den Beinen gepackt, hochgezogen und sich gleichzeitig mit beiden Knien auf meinen Po fallen lassen, dass ich in sie eingedrungen bin. Ich höre heute noch ihre Schreie im Traum und spüre auch in Gedanken immer wieder die Schmerzen von damals an meinem Penis.“

Er war geschockt. „Und Sagals Vater?“

„Der stand vor der Hütte, hat geraucht, sich mit anderen Männern unterhalten und anschließend meine Frau geschimpft, weil sie so laut geschrien hat.“

„Warum hast du sie nicht gleich mit nach Frankreich genommen?“

„Sie wollte nicht ich musste zurück, auch nach der Geburt von Layla, blieb sie immer noch dort. Erst als die große Hungersnot kam und die beiden am Sterben waren, habe ich sie einfach geholt. Sagal hat es nicht bereut, hängt aber immer noch an ihren alten Traditionen. Ich habe gedroht sie ins Gefängnis stecken zu lassen und zu verstoßen, wenn Chantal beschnitten wird. Der ist dieses Schicksal erspart geblieben“.

Franck schwieg. Was wollte er mit dieser Erzählung sagen? Was gab es für ein Problem? Layla unterhielt sich mit ihrer Mutter in der Küche, während das Geschirr klapperte.

Er schenkte erneut ein, doch Jörg lehnte ab. Franck trank noch einen Pastis und sah ihn dann an.

  • Geschrieben von RudiRabe
  • Veröffentlicht am 21.01.2020
  • Gelesen: 4047 mal

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