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Landliebe - Ausprobieren oder das erste Mal

5 von 5 Sternen
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Anna hatte es beim Sexualkundeunterricht noch schlimmer erwischt als Michael. Sie besuchte eine Mädchenrealschule in einem Nonnenkloster. Ein jüngerer Pinguin musste die Mädchen aufklären. Der Schwerpunkt in der einzigen, darüber abgehaltenen Schulstunde lag in erster Linie auf der Tatsache, dass ein Mädchen bis zu seiner Heirat keusch zu leben habe, um erst dann die martialischen und ungeheuren Schmerzen der Entjungferung über sich ergehen zu lassen. Es wurde noch über den Werdegang eines Embryos bis kurz vor der Geburt geredet – das wars. Die Frage einer Schülerin, ob man durch küssen ein Baby bekommen könnte, wurde ohne eindeutige Antwort im Raum stehen gelassen. Was ein Mann für ein Werkzeug hatte und wie das funktionierte, um ein Kind zu zeugen, wurde nicht angesprochen.

Als die pubertierende Anna plötzlich Bauchweh bekam, runzelte ihr Mutter lediglich die Stirn, sagte „ach du liebe Zeit, geht das bei dir auch schon los“ gab ihr eine Binde und erklärte, dass sie dies nun wie alle Frauen bis in das hohe Alter von circa 50 Jahren jeden Monat bekommen würde.

Ergiebigere Informationen erhielt sie schon von ihrer Tante Inge aus der Stadt, die gelegentlich das Mädchen in den Ferien für ein bis zwei Wochen mit zu sich nahm. Sie hatte als Sprechstundenhilfe eines Arztes einfach ihren Chef geheiratet und keine andere Arbeit, als sich die Zeit totzuschlagen und mit ihrer Nichte zu beschäftigen, wenn sie da war. In den großen Ferien nach dem ersten Kuss mit Michael, war Anna total überrascht im Haus ihrer Tante, eines frühen Morgens dem Onkel Doktor begegnet, dessen Schlafanzughose sich ganz gewaltig nach vorne ausbeulte und dadurch die neugierigen Blicke des Teenagers auf sich zog. Da hielt Tante Inge die Zeit für gekommen, das Mädchen ausgiebig aufzuklären. Anschließend wusste Anna theoretisch sehr gut Bescheid, sowohl über das Küssen, welches Tante Inge in allen Variationen beschrieb, als auch über den Kern der Sache und die Knaus-Ogino-Methode zur Verhinderung der Schwangerschaft. Die Praxis musste von selber kommen.

Im darauffolgenden Jahr ging es für Michael, trotz den Aussagen – nie wieder Italien –erneut ans Meer. Bibione hieß das Ziel. Michaels Gedanken waren bei Anna und auch sie vermisste ihn. Sein Interesse an Mädchen war mittlerweile stark gestiegen. Die Treffen und Wettbewerbe bei Manne waren mittlerweile nicht mehr aktuell, da dieser eine Freundin hatte. Am Strand gab es zwar lose Kontakte, einmal hatte er sogar ein holländisches Mädchen geküsst, die dann am nächsten Tag abreiste.

In den großen Sommerferien arbeitete Michael als Ferienarbeiter ganz begeistert in einer Werkstatt, wo Maschinen und Fahrzeuge repariert wurden. Da sie am Stadtrand wohnten, gab es dort auch landwirtschaftliche Geräte. Der Besitzer hätte den Jungen auf der Stelle ausgebildet, denn er war sehr geschickt und fleißig, überbrückte die Zeit, wenn andere Mitarbeiter im Urlaub waren, sehr gut und hatte tolle Ideen, lernte dort sogar das Schweißen, welches er in kürzester Zeit fast perfekt beherrschte.

Es kam das Abitur. Er bestand die Prüfungen besser als erwartet, einem Studium als Maschinenbauer stand nichts im Weg und Michael hatte nach dem Stress große Lust zur Erholung auf dem Lande. Natürlich stand an erster Stelle der Wunsch, Anna zu sehen. Bereits vor den eigentlichen Ferien war er frei und wollte sofort aufs Land. Die Großeltern und sein Onkel waren erfreut, dass er kam und mithalf. Der größte Kampf bestand darin, seine Mama zu überreden, ihn alleine mit dem Zug fahren zu lassen. Mindestens fünfmal sagte die aufgeregte Mutter ihm, dass der D-Zug in dem er saß, an der zweiten Haltestelle auf Gleis vier anhalte, er aussteigen müsse und der Anschlusszug auf Gleis sechs weiterfahre. Dieser fahre dann als Eilzug mit drei Haltestellen in der Kreisstadt auf Gleis eins ein, er müsse auf Gleis vier einsteigen und an der fünften Station aussteigen wo ihn der Opa abholen würde. Und unbedingt sofort anrufen, wenn er eingetroffen sei. Das ihm – einem volljährigen, kommenden Studenten des Maschinenbaus. Mütter waren damals schon unmöglich, (heute sagt man dazu peinlich).

Er schielte bereits nach seiner Ankunft immer wieder zum Nachbarn hinüber, bis abends Anna kam. Sie lernte Steuerwesen in der Kreisstadt, fuhr jeden Tag mit dem Zug dorthin und hatte nun ebenfalls Urlaub, da die Heuernte anstand. Michael war hocherfreut. Anna war zu einer sehr hübschen jungen Frau geworden, die den Stadtmädchen in seiner Abi Klasse keinesfalls nachstand, erkannte er aus der Ferne.

Seinem listigen Opa entging es nicht. Er war früher kein Kind von Traurigkeit und sah auch heute noch gerne junge Mädchen, die in immer kürzeren Röcken herumliefen. Auch Michaels Blicke fielen ihm auf. Der Bengel war fleißig, hatte Kraft und entlastete vor allem ihn enorm bei der Stall- und Hofarbeit. Sie waren abends schneller fertig, er hatte viel weniger zu tun und so sah er vom Hof aus, wie Anna auf der Straße vorbeilief um in den Garten hochzugehen. Grinsend riet er Michael doch mal in Omas Garten zu schauen, ob er nicht schon ein paar reife Erdbeeren zum Naschen finden würde. An der Hausecke lauerte er lächelnd und beobachtete, wie Michael kurz zurücksah und dann schnell die Straße überquerte. Nach einer Weile kam Annas Mutter um nach ihrer Tochter zu schauen, aber der Alte verwickelte sie in ein langes Gespräch.

Michael war nach oben gelaufen und entdeckte sofort Anna, die im Garten ihrer Eltern Unkraut jätete. Sofort vergaß er die Erdbeeren, noch dazu als er sie von hinten in gebückter Haltung sah. Die kurze Kleiderschürze endete knapp unterhalb des hübschen Hinterns. Er konnte an dieser Stelle zwischen den Zaunlatten deutlich ihren Slip erkennen. Ein angenehmes Gefühl breitete sich in seinen Lenden aus und die kurze Hose fühlte sich an, als ob sie an einer gewissen Stelle etwas zu eng geschnitten wäre. Schneller Blick nach unten, niemand war zu sehen und mit ein paar großen Schritten hatte er leise die Straße überquert und lehnte außen am Zaun.

„Hallo Anna“.

Mit einem leichten Schrei zuckte sie hoch und hielt sich die Hand auf das Herz.

„Du hast mich aber erschreckt. Hallo Michael“.

Sie grinste verlegen und kam an den Zaun. Wow, der Kerl sah ja besser aus als beim letzten Treffen. Nochmals gewachsen, schlank und groß, angenehme tiefe Stimme, die langen Haare standen ihm auch sehr gut, stellte sie fest. Sehnsüchtig hatte Anna auf ihn gewartet und sich gefreut, als die Nachbarin ihrer Mutter stolz mitteilte, Michael habe das Abitur geschafft und würde für ein paar Wochen auf dem Hof mithelfen, zuerst alleine kommen, da noch keine Ferien waren. Sie hatte sich bereits überlegt, was sie sagen wollte und auch andere Dinge waren vor ihren Augen aufgetaucht.

Besonders wenn die neugierigen Geschwister noch nicht dabei waren. Er war immer noch der einzige welcher sie geküsst hatte und das, obwohl auch sie bereits 18 war und momentan die Fahrschule besuchte. Der Gedanke an die Begegnungen auf der Wiese, hinter dem Holzschuppen und das kurze Treffen im Garten, bescherte auch ihr, angenehme Gefühle. Auf dem Land war es nicht einfach Kontakt mit einem Mann zu bekommen und diejenigen aus der näheren Umgebung waren ihr nicht genehm. Grobe Bauernmachos einfach, die ein Mädchen nach der Kraft zum Arbeiten, der BH-Größe und natürlich auch danach beurteilten, wieviel Geld sie bei einer eventuellen Hochzeit mitbrachte. Alles andere war zweitrangig.

„Wie geht es dir. Du bist noch schöner geworden,“ sagte er erstaunt und sah sie von oben bis unten an.

Obwohl sie die langen Haare zusammengebunden unter einem Kopftuch verbarg, gefiel ihm ausgezeichnet was er sah. Den Po und die schönen Beine hatte er gerade von hinten schon bewundert. Runde Hüften und vor allem eine nicht ganz kleine Oberweite zogen seine Blicke magisch an. Die leicht offene Knopfleiste gewährte ihm sogar einen Einblick auf ihre Haut und den BH.

Anna wurde rot, fühlte sich unwohl als er sie betrachtete, gleichzeitig gefiel ihr das Kompliment. Sie ging an den Zaun und lächelte ihn an. Eine einzige Frage brannte auf der Zunge.

„Und – hast du eine Freundin in der Stadt?“

„Nö, hat sich noch nicht ergeben. Außerdem gibt es da viele doofe Ziegen und wenige nette Mädels, so wie hier.“

Spontan beugte sie sich etwas über den Zaun und gab ihm einen Kuss. Beide erröteten, sahen sich an und ohne ein weiteres Wort umarmten sie sich und küssten plötzlich wie zwei Verdurstende. Schnell hatten sie die richtige Haltung gefunden. Michael schob seine Hüften gegen den Zaun, auch Anna presste sich von der anderen Seite dagegen und trotz der starken Zaunlatten spürte sie, dass in seiner Hose etwas war, das zwischen dem Holz durchdrückte und sie berührte. Beide fühlten, es schrie nach mehr. Anna löste sich, lächelte ihn an und kam durch die Gartentüre nach außen fasste seine Hand und zog ihn hinter den Geräteschuppen, wo sie sich gegen die Wand lehnte, erneut die Arme um seinen Hals schlang, intensiv ihre Lippen auf die seinen presste und daran saugte. Michael antwortete ihr sehr gerne. Seine Erregung stieg noch mehr, aber er wollte es nicht spüren lassen, obwohl der Drang da war sich fest gegen das Mädchen zu drücken, zeigen dass da unten etwas war, das sehnsüchtig darauf wartete, freigelassen zu werden und zu erkunden, worin der Unterschied zwischen Jungs und Mädchen bestand.

Anna war aufgewühlt. Sie hatte am Zaun bereits eine Berührung gespürt, wurde ganz kribbelig. Sie fühlte wie sich die Brustwarzen aufstellten und verhärteten, ein Phänomen, das sonst nur immer passierte, wenn es ihr kalt war, dazu kam ein angenehmes Ziehen im Unterleib, verbunden mit dem feucht werden der kleinen Muschi. Allerdings war dieses Gefühl derart stark, dass ihr ganzer Slip nass wurde. Anna dachte in diesem Moment an Tante Inge. Zungenkuss sei ganz toll, hatte diese gesagt. Schon war Michael in ihrem Mund und klopfte an. Erwartungsvoll öffnete sie sich.

Mmmmh, es war ja tatsächlich wieder ein super Gefühl. Anna spielte mit, die zwei Zungen absolvierten ein richtiges Ringen einmal in ihrem, dann wieder in seinem Mund. Das Mädchen hatte das Gefühl auszulaufen und dann spürte sie auch noch wie Michael immer näherkam, seine Hose gegen ihre Schürze presste. Nein sie wollte nicht zurückziehen. Seine Berührung und der leichte Druck an dieser Stelle lösten etwas aus, das sie noch nicht kannte. Das Herz schlug bis zum Hals. Ihr Körper wurde plötzlich von einer Lust durchzogen, ausgehend von der Stelle an der sich immer das unangenehme Ziehen breit machte, wenn sie ihre Tage bekam. Aber dieses Mal bestand das Ziehen aus angenehmen Wellen, die sich da unten breit machten.

Auch Michael war höchst erregt. Fast schmerzhaft drückte sein Penis in der engen Hose. Er berührte vorsichtig seine Partnerin. Durfte man wohl ihren Busen streicheln? Langsam, fast scheu, legte er eine Hand auf ihre Brust, fühlte die immer härter werdende Warze. Das Küssen war wirklich toll. Dass beide den Geruch des Kuhstalls an sich hatten störte sie nicht.

Doch plötzlich hörten sie Stimmen näherkommen und fuhren schlagartig auseinander. Anna sah vorsichtig um die Ecke.

„Meine Mutter und dein Opa“, flüsterte sie. Die beiden kamen auf den Schuppen zu, und verschwanden darin. Michael nutzte diese Zeit um schnell wieder über die Straße zu spurten und sich in Omas Garten auf die Suche nach Erdbeeren zu machen, während Anna sich zwischen Johannisbeerstauden duckte und eifrig Unkraut herauszog.

Ein paar Minuten später stand der Opa ebenfalls im Garten. „Na, was gefunden“, grinste er.

Michael zuckte mit den Schultern. „Vereinzelt, aber die sind auch noch nicht ganz rot.“

Der Alte lachte. „Es gibt hier oben momentan süßeres Obst als die Beeren. Allerdings auf der anderen Straßenseite“.

Michael wurde feuerrot im Gesicht und grinste.

Anna lag abends in ihrem Bett mit einem Kalender in der Hand. Es wurde verdammt eng. Nach der Knaus-Ogino-Berechnung die ihr Tante Inge erklärt hatte, blieben den beiden gerade einmal noch vier bis fünf Tage. Dann würde ihre Regel einsetzen. Anschließend waren ein paar Tage ungefährlich, aber bis zu diesem Zeitpunkt waren Michaels Geschwister da und dann wurde es noch schwieriger. Fieberhaft überlegte sie, wo sie mit ihm alleine sein konnte, ohne Angst zu haben, dass jeden Moment jemand kam.

Auch Michael dachte über dasselbe Thema nach. Seine Gedanken reichten vom Heustadel über eine grüne Wiese und einem Hochsitz im Wald. Er wusste mittlerweile den Opa hinter sich. Sollte er ihn nach einer Empfehlung fragen?

Tags darauf fuhren die Nachbarn in die Stadt. Nur Anna blieb zuhause. Sehnsüchtig blickten sie sich über die Straße hinweg an, bis Anna mit dem Fahrrad und einem Eimer wegfuhr.
Michaels Onkel richtete bereits die Maschinen für die Heuernte her und er war gefragt, da sein Talent und Geschick dem seines Vaters in nichts nachstand. Er reparierte und baute sogar Verbesserungen an den Maschinen ein, was am Abend sogar die Nachbarn veranlasste die Geräte zu begutachten und ehrfürchtig zu nicken.

Es begann die Heuernte. Gras wurde gemäht, Michael war dabei und warf mit einem Rechen das Gras von den Rändern der Wiese etwas nach innen. Die beiden trafen sich dabei wieder zufällig an der Wiese, wo sie sich vor zwei Jahren das erste Mal geküsst hatten.

„Übermorgen ist Tanz in der Nachbarortschaft. Hättest du Lust mit mir hinzugehen?“ fragte Anna.

Natürlich hatte er. Sie wollten die Fahrräder nehmen. Lediglich Annas Mutter und Michaels Oma zeterten, die jungen Leute kann man doch nicht alleine mit den Fahrrädern auf den Tanz lassen. Sie wurden beruhigt. Annas Bruder ging auch dorthin und außerdem waren beide volljährig. Frisch geduscht trafen sie sich und fuhren los. Michael mit Jeans und einem modischen Hemd, Anna in einem kurzen roten Kleid mit weißen Blumen. Anerkennend schaute er sie an und pfiff durch die Zähne, dass sie rot wurde und verschämt lächelte.

Krampfhaft überlegte Michael, wo er mit ihr alleine sein konnte. Die freie Natur fiel aus, denn Grasflecken und auch Holzrückstände auf den schönen Klamotten waren unmöglich. Anna fuhr vorne weg, ihr Anblick von hinten auf dem Fahrrad erregte ihn bereits. Die hatte einen richtig knackigen Po. Er überlegte, an der Feldscheune auf halber Strecke eine kleine Pause zu machen um sie dort auf der Rückseite ausgiebig zu küssen. Doch Anna bog bereits nach ein paar hundert Metern, außer Sichtweite des Dorfes rechts ab.

„Wo fährst du denn hin?“ fragte Michael überrascht.

„Frag nicht so dumm, komm hinterher,“ grinste sie. Sie steuerte das kleine Wäldchen an, in dem sie als Kinder vor mehr als zehn Jahren gespielt hatten. Michaels Herz klopfte wie wild, er war aufgeregt. Tatsächlich stand der alte Schäferkarren, noch hinter der Hecke. Die war mittlerweile gewaltig gewachsen und hatte das Gefährt fast erreicht. Das Blech war angerostet, man sah darunter das Holz. Anna ging darauf zu, blickte sich um und grinste verführerisch. Das Ding ist doch total verdreckt, das schöne Kleid von Anna, wie soll man das zuhause erklären, dachte Michael.

Aber zu seiner Überraschung war er innen blitzeblank. Anna hatte, als sie alleine zuhause war, hier sauber gefegt und sogar mit Wasser aus dem kleinen Bach der durch das Wäldchen lief, geputzt. Dazu hatte sie noch ein paar alte Decken stibitzt und hierher geschafft. Michael fielen sofort seine ersten sexuellen Erfahrungen mit ihr ein, er dachte daran wie beide als Kinder gegenseitig und neugierig aneinander herumgespielt hatten, verbunden mit einem dumpfen, warmen, leicht stickigen Geruch nach Wald und Holz, der ihn auch dieses Mal empfing. Es war beinahe so, wie wenn sie erst gestern hier gewesen wären. Michael verstand auch ohne Erklärung was sie vorhatte.

„Und was ist mit deinem Bruder? Wenn der uns nicht auf dem Tanz sieht, sagt er es deinen Eltern.“

„Sagt er nicht. Sonst sage ich ihnen wer seine aktuelle Freundin ist und der erzähle ich dann, mit wem er sich in letzter Zeit alles herumgetrieben hat. Da ist nämlich ein Mädchen dabei, das die gar nicht mag und wenn sie es erfährt macht sie Schluss. Außerdem habe ich ihm in der Vergangenheit bereits mehrfach Alibis gegeben.“

Michael grinste. Dann umarmten sich beide wortlos. Sofort waren sie wieder da, diese Gefühle füreinander. Voller Vorfreude knutschten sie zusammen, die Zungen wurden ausgiebig beansprucht. Michael hatte wieder eine Hand auf ihren Busen gelegt, fühlte wie die Warze an seiner Handfläche größer wurde und begann leicht zu streicheln.

Anna griff nach seinem Gürtel, mühte sich am Knopf der Jeans ab, welcher einfach nicht aufgehen wollte und öffnete den Reißverschluss.

Auch Michael wurde mutiger. Die Knöpfe an ihrem Kleid gingen besser auf. Sein Herz klopfte fast bis zum Hals als er darunter griff und zum ersten Mal in seinem Leben die Brustansätze einer jungen Frau berührte und mit den Fingerspitzen sanft in den Büstenhalter fuhr. Anna wühlte in seiner Hose, berührte mit einem Finger seinen Penis, der sofort noch ein Stück härter wurde. Es war sehr eng und der verdammte Knopf ging immer noch nicht auf.

Er grinste überlegen und öffnete ihn. Sofort lag ihre Hand auf seiner Unterhose. Er merkte wie sie erschrak. So groß ist der auch wieder nicht, dachte er. Manne hatte einen wesentlich größeren und der von Helmut war auch nicht kleiner als der seinige. Er knöpfte das Kleid so weit wie möglich auf, wollte es über ihre Schultern schieben.

„Warte“ flüsterte sie, trat einen Schritt zurück und zog es über dem Kopf aus.

Mit offenem Mund starrte er sie an. Anna stand vor ihm, nur noch in einem weißen BH mit kleinen bunten Sternchen und einem rosa Höschen bekleidet, auf dem ein kleiner Teufel mit Gabel und Hörnern aufgestickt war.

Alles an ihm rebellierte. Schmerzhaft drückte sein Penis gegen die Kleidung. Es vergingen ein paar Sekunden, bis er auf die Idee kam sich ebenfalls so weit auszuziehen. Annas Blick fiel auf seine Unterhose. Das Ding welches die Hose so sehr abstehen ließ, musste ja riesig sein. Viel größer als der ihres Onkels. Sie vergaß aber dabei, dass dieser damals in einer weiten Schlafanzughose gesteckt hatte.

Tausend Gedanken gingen ihr durch den Kopf. Tante Inge hatte ihr erklärt, dass beim ersten Mal alles halb so schlimm sei, man würde kurz darauf nur noch darüber lachen, aber auf der anderen Seite waren noch die Worte der jungen Nonne im Kopf, von martialischen und ungeheuren Schmerzen beim ersten Zusammensein mit einem Mann, die enorm verstärkt würden, wenn das Paar unkeusch wäre und noch nicht verheiratet. Anna beschloss mehr ihrer Tante zu glauben und betastete vorsichtig mit zwei Fingern das Teil in der Hose.

Michael umarmte seine Freundin leicht und drückte sie gegen sich. Er spürte ihre Haut auf der seinen, roch ihren angenehmen Geruch und küsste sie erneut sehr intensiv und ausdauernd, aber auch aus Verlegenheit, weil er nicht wusste, wie er weitermachen sollte. Ihre Brüste drückten gegen seinen Oberkörper, er spürte die harten Nippel. Michael versuchte den BH zu öffnen. Aber es gab noch kompliziertere Verschlüsse als die Häkchen. Deshalb fummelte er sehr lange verzweifelt und erfolglos daran herum, bis Anna ebenfalls überlegen lächelnd, nach hinten langte und das Problem mit einem Griff sofort löste.

Michael streifte ihn ab, fasziniert sah er auf ihre Brüste. Sie unterschieden sich von denen, welche mittlerweile gelegentlich auf den Titelseiten von gewissen Zeitschriften zu sehen waren. Dort sah man volle, runde Kugeln mit dunkelrosa Aureolen und Warzen. Annas Busen war vorne fast spitz, die Aureolen sehr groß, hoben sich farblich nur gering von der hellen Haut ab. Die Nippel waren ebenfalls klein und zart. Während er in Gedanken an die Titelbilder davon träumte, diese Titten kräftig anzufassen, traute er sich nun nicht einmal die feinen Brüste zu berühren, wollte sie aber dennoch spüren. Er beugte sich ihr leicht entgegen, die Körper berührten sich. Anna schlang erneut die Arme um seinen Hals, schmiegte sich an ihn.

Seine Muskeln, die starken Arme mit denen er sie hielt, imponierten ihr. Jetzt wollte sie ihn endlich nackt sehen und zog seinen Slip nach unten. Aber das ging nicht, weil sich dessen Inhalt darin schwer verkeilt hatte. Er bog sich kräftig nach unten, sie hatte Angst ihn zu verletzen oder gar abzubrechen und Michael machte keine Anstalten zu unterstützen. Kurzerhand griff Anna in den Slip, bog das große Ding zur Seite und konnte die Unterhose nach unten schieben. Er stieg heraus und wollte im Gegenzug ihr das Höschen ausziehen. Aber das konnte sie nicht zulassen, und tat es selber. Er musste ja nicht merken, dass es zwischen den Schenkeln bereits pitschnass war.

Dann standen beide nackt voreinander, sahen sich verlegen an, waren hocherregt. Michael spürte, dass ein paar wenige Berührungen ihn bereits dazu bringen würden seinen Samen herauszuschleudern. Anna lächelte ihn an und wartete. Wie ging es denn jetzt weiter? Sie wollte ihm die Initiative überlassen. Ihre Knie zitterten. Ein Gefühl hatte sich in ihrem Bauch ausgebreitet das sie noch nie so erlebt hatte.

Sicher hatte auch sie schon nachts im Bett in ihren Slip gegriffen und sich gestreichelt, war mit den Fingern zwischen den Schamlippen eingedrungen und festgestellt, dass es am schönsten ist, wenn man sich dort streichelte. Außerdem hatte sie ziemlich vorne ein kleines verstecktes Zäpfchen entdeckt, welches bei Berührung unheimlich angenehme Gefühle durch ihren ganzen Körper schickte und sie da unten sofort feucht werden ließ. Immer wieder rieb sie darüber, hatte es seither etliche Male so weit getrieben, dass plötzlich ihr ganzer Unterleib anfing zu zucken, bis tief nach innen und ihr dabei die angenehmsten Schauer durch den Körper jagte.

Zu oft konnte sie es nicht machen, denn ihr entrang sich dabei immer ein Stöhnen und im Zimmer nebenan lag ihr Bruder. Auch Mamas kleinen Spiegel mit dem Handgriff hatte sie schon aus dem Bad geholt und sich damit betrachtet, die Schamlippen auseinandergezogen, die Öffnung zum Pinkeln entdeckt und darunter eine etwas größere, aus der es weißlich schimmerte. Das musste dieses Jungfernhäutchen sein. Was würde wohl passieren, wenn er diese Stelle dort berührt und dann noch ganz in sie eindringt, bis zu der Stelle wo der Ausgangspunkt für ihre schönsten Gefühle lag?

Michael kam langsam näher. Sie spürte wie sein Penis plötzlich ihren Bauch berührte. Er umarmte sie erneut und schob sie zu der Bretterliege auf der die Decken ausgebreitet waren. Langsam und sanft drückte er sie nach unten. Anna wusste – jetzt war es so weit und legte sich hin. Die Bretter knarzten, doch die beiden hörten dieses Geräusch nicht, zu sehr waren sie mit sich selber beschäftigt. Wieder bekam sie einen ganz langen Kuss, spürte eine Hand auf der Innenseite ihres Schenkels, die ihn zart fordernd nach außen schob. Dann streichelte er nach oben, fuhr sanft über ihr nasses Geschlecht. Instinktiv zog sie Beine etwas zusammen aber Michael drängte sich dazwischen. Sie lag jetzt vor ihm, er kniete dazwischen, sah Anna in die Augen und senkte sich langsam auf sie herab, konnte es kaum erwarten.

Vor seinem Gesicht tauchte das Bild aus dem Biologiebuch auf und ein Teil des wichtigsten Satzes, den er sich gemerkt hatte, ging durch seinen Kopf: Der Penis (5), dringt in die Scheide (1) ein und entsendet seine Spermien. Langsam berührte er erneut Annas Körper mit der Spitze. Wo genau musste er denn eindringen? Die Spalte war ja ziemlich lang. Oben, unten, oder mehr in der Mitte? Außerdem konnte er sein Teil nicht lenken, denn beide Hände brauchte er zum Abstützen, sah auch nicht, ob er genau das Ziel traf. Musste er so lange hin und her tasten, bis er exakt die richtige Stelle gefunden hatte?

Aber Anna war ja auch noch da. Sie griff nach seinem Stab. Erneut flammte Angst in ihr hoch. Das riesige Ding sollte in diese enge Spalte eindringen und durch das kleine Loch passen? Sie sah ihr Löchlein in Gedanken im Spiegel. Martialische und ungeheure Schmerzen sagte die Nonne - das ist halb so schlimm, tut nicht so weh, als wenn du eine Spritze bekommst, hörte sie Tante Inge in ihren Gedanken. Tante Inge bekam überhand. Da war einfach die Lust und auch eine Neugier, es zu tun, verbunden mit einem Gefühl der Zuneigung und Liebe zu Michael. Einmal musste es ja schließlich sein und warum nicht von diesem netten Typen? Vorsichtig führte sie ihn zu ihren Schamlippen und suchte die richtige Stelle. Michael schob ungeduldig nach.

„Bitte mach langsam, ich habe noch nie…….“, flehte sie.

„Ich auch noch nicht“, flüsterte er leise mit zittriger Stimme.

Ganz langsam ging er tiefer, fühlte wie seine Vorhaut von ihren Schamlippen zurückgeschoben wurde und die Eichel, kaum war sie ganz umschlossen, auf einen Widerstand traf. Michael spürte, dass Anna bebte und ihr Herz fast noch schneller schlug als das seine. Langsam schob er sich vor, musste sich zurückhalten, denn die Gier war groß, schnell seinen strammen Bolzen hineinzustoßen und Annas feuchter Höhle das tun zu lassen, was bisher nur seine Hände gemacht hatten. Er blickte auf sie hinab. Das Mädchen lag da, mit leicht verzerrtem Gesicht. Michael fühlte plötzlich, wie das Vordringen leichter ging und Anna gab einen Laut von sich, der ein Mittelding aus Schmerz und Stöhnen war.

„Was ist, tut dir etwas weh?“ fragte er leise und stoppte sofort.

„Mach weiter - ich glaube ich bin jetzt eine Frau“, flüsterte sie und sah ihn zärtlich an.

Michael schob sich weiter in seine Freundin. War das schön, viel besser als wenn er mit einer Hand auf und abfuhr und mit der anderen entweder die weiße Flüssigkeit auffing oder ein Taschentuch hielt. Als er bis zum Anschlag in ihr steckte, verharrte er einen Moment, denn zu sehr spürte er, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis der Penis (5), seine Spermien entsenden würde nachdem er in die Scheide (1) eingedrungen war.

Er wollte diesen Moment, dieses herrliche Gefühl am Rande des Orgasmus einfach genießen. Doch Anna machte nicht mit. Sie hatte ängstlich sein Eindringen erwartet, gemerkt, dass er langsam vorging, genau wie sie es sich vorgestellt hatte. Die Furcht wurde aber übertroffen von dem Gefühl das sich in ihrem Innersten ausbreitete, warm, angenehm, schön, viel toller noch als das, welches sie beim Küssen mit ihm hatte und bei den Berührungen durch ihn und auch bei ihren eigenen Spielereien zuhause im Bett.

Sie spürte wie er gegen ihr Jungfernhäutchen stieß, hatte plötzlich das Bild im kleinen Handspiegel vor Augen, mit der weißliche Stelle in der Vertiefung, dachte einen Moment an seinen großen Penis, dessen Spitze bereits in ihr steckte, fühlte wie sich das schöne Gefühl steigerte, aber gleichzeitig auch ein kleiner Schmerz auftrat. Beiß die Zähne zusammen Anna, ging es ihr durch den Kopf, Nonne und Tante Inge tauchten erneut auf und dann spürte sie wie etwas in ihr zerriss, sie stieß einen kleinen Schmerzlaut aus.

Es war geschafft – sie war entjungfert von dem Jungen, den sie sich dazu gewünscht hatte und der besorgt fragte, ob sie Schmerzen habe. Nein hatte sie nicht mehr. Anna war glücklich, denn kurz darauf nahm das schönste Gefühl in ihrem Körper überhand, welches sie bisher erlebt hatte. Die junge Frau saugte auf, was der in ihr steckende Penis verursachte, welcher immer weiter in sie eindrang und alles noch steigerte. Aber warum bewegte er sich nicht mehr? Gerade das war doch so schön. Musste jetzt etwa sie?

Anna öffnete die Beine noch etwas weiter und schob sich ihm entgegen, schlang die Arme um seinen Rücken und zog ihn auf sich herab. Sie wollte den warmen Körper fühlen, seine Nähe spüren und besonders den Penis, der groß und mächtig in ihr steckte sie spüren ließ, wo sich das Zentrum ihrer Lust befand. Michael bewegte sich wieder und Anna fühlte das Glück in ihrem Unterleib, angenehm zogen sich die Muskeln zusammen, welche Michael umfingen, immer schneller, sie schloss wiederum die Augen, musste einfach stöhnen, das war ein ganz tolles Gefühl, ihr wurde fast schwindelig, nun begann auch Michaels Teil zu zucken und sie spürte wie etwas in ihren Körper ergossen wurde, dachte erleichtert ganz kurz an Tante Inge und Knaus-Ogino und konzentrierte sich wieder voll auf das, was in ihrem Körper ablief. Ja, seine Bewegungen verursachten einfach nur Lust von den Schenkeln bis zum Hals und den Drang diesen Mann einfach festzuhalten und niemals mehr herzugeben. Anna wünschte sich, es würde nie enden und erlebte ihren ersten Orgasmus langanhaltend, da Michael immer noch weitermachte, obwohl sein Glied bereits wieder begann abzuschlaffen. Das Stöhnen der beiden wurde begleitet vom gleichmäßigen knarzenden Geräusch der Bretter auf denen sie lagen.

Für ihn war sein Erstes Mal ebenfalls unbeschreiblich schöner, als wenn er selber einen Höhepunkt bei sich verursachte. Annas Bewegungen, dazu der Kontakt mit ihrem weichen Körper, Wärme, Feuchtigkeit in ihrer schönen Muschi und das Stöhnen seiner Freundin, es war einfach toll, es war Liebe. Er stieg ab und Legte sich neben sie, musste aber aufpassen, dass er nicht von dem schmalen Lager fiel. Anna legte eine Hand um seinen Hals sah ihn erleichtert an, küsste ihn.

Genauso hatte sie es sich erträumt. Sanft und zärtlich und nicht so, wie es die Jungs in ihrem Bekanntenkreis oft beschrieben, wenn sie gegenseitig von ihren Heldentaten prahlten, über die scharfe Hilde sprachen, welche mit jedem ins Auto stieg, der sie haben wollte, oder über Gisela, die davongerannt sei, als sie den Langen von Willi sah. Das taten sie immer so, dass meist mehrere Mädchen zuhörten, prahlten dabei mit Größe und Ausdauer, um klar zu machen, dass es für eine Frau eine Ehre sein musste, sich mit einem von ihnen ins Auto zu setzen und an einen abgelegenen Ort zu fahren um sich dort mal richtig hernehmen zu lassen.

Freudig dachte Anna, dass ihr dies erspart geblieben war. Immer wieder küssten sie einander und streichelten sich gegenseitig, schlossen dabei die Augen, schliefen sogar kurz ein.
Es war auf einmal richtig dunkel. Die beiden zogen sich an und gingen nach draußen. Die Decken räumte Anna in den Schrank. Es sollte nicht das letzte Mal sein, dass sie sich hier mit Michael treffen würde. Eine milde Nacht empfing sie. Der Mond stand am Himmel, das kleine Wäldchen lag in sanftem Licht. Wieder langes Küssen. Sie überlegten was sie machen wollten. Auf die Tanzveranstaltung gehen oder schon nach Hause? Dazu war es allerdings noch wesentlich zu früh.

Die beiden nahmen ihre Fahrräder, doch gerade als sie den Feldweg betraten, sahen sie in der Ferne einen Lichtschein und hörten ein Auto näherkommen. Schnell gingen sie zurück und duckten sich neben die Hecke. Das Auto verringerte die Geschwindigkeit fuhr vorbei und bog nach ungefähr zehn Metern auf den Weg in den Wald ab und blieb dort stehen. Der Motor wurde abgestellt und das Licht erlosch. Die beiden sahen das Fahrzeug.

„Das ist mein Bruder“, flüsterte Anna, „was macht der denn hier?“

Michael grinste. „Na was wohl – vermutlich das, was wir auch gemacht haben.“

Anna prustete leise los. „Meinst du wirklich?“

Die Nacht war hell, man sah Bewegung im Auto, konnte aber nichts Genaues erkennen. Die beiden pirschten sich näher heran. Es waren zwei Gestalten zu sehen welche gegenseitig an sich herumfummelten. Michael glaubte sogar einen hellen Büstenhalter zu erkennen. Doch dann beschlug die Scheibe von innen und es war nichts mehr zu erkennen. Michael wollte sich bereits abwenden, doch dann begann das Auto sich zu bewegen und wackelte. Grinsend sahen sich die beiden an.

„Die legen aber ein anderes Tempo vor als wir“, flüsterte er Anna zu.

Die kicherte leise. Dann wandten sie sich um und schlichen zurück. Doch plötzlich trat Michael auf einen alten Ast, der in der Stille der Nacht laut wie ein Peitschenknall zerbrach. Sofort stoppte die Bewegung des Autos. Beide erstarrten, drückten sich hinter die Hecke. Aus dem Auto heraus leuchtete plötzlich eine Taschenlampe zwischen die Bäume, aber deren Schein war zu schwach um sie zu erreichen. Sie warteten noch ein wenig, bis das Auto wieder anfing zu schaukeln, nahmen ihre Fahrräder und düsten los. Erst ein Stück entfernt vom Wäldchen, schalteten sie die Dynamos ein und fuhren in die benachbarte Ortschaft auf die Tanzveranstaltung.

Stolz beobachtete Anna wie Jungs und Mädels, Blicke auf Michael warfen. Auch beim Tanzen gab er eine gute Figur ab, sie verstanden sich blendend. Während die Kapelle einen langsamen Blues spielte, schmiegte Anna sich ganz eng an ihren Begleiter und küsste ihn innig. Sie saßen bei Bekannten aus dem Dorf, die Michael bereits kannten. Eine halbe Stunde später kam Annas Bruder mit seiner Freundin. „Wo seid ihr denn gewesen?“ fragte er vorwurfsvoll.

„Wo bist du gewesen?“ konterte Anna, grinste dabei frech und blickte auffallend auf das Kleid von Gerdi der Freundin, denn die hatte beim zuknöpfen einen Knopf unterhalb des Busens übersehen, wodurch oben ein Knopf leer blieb und im Bereich des vergessenen Knopfes machte der Stoff eine große Falte und man hatte man einen hervorragenden Einblick auf BH und nackte Haut.

„Wir waren nur mal draußen und sind eine Runde um das Lokal gelaufen. Aber euch haben wir nicht gesehen.“

„Ja, ja, und dabei hat sich das Kleid von ganz alleine auf- und wieder falsch zugeknöpft.“ Die beiden bemerkten es erst jetzt, Gerdi fasste sich erschrocken oben an den Rand und verschwand mit hochrotem Kopf Richtung Toilette, während Anna siegessicher grinste und die anderen am Tisch feixten.

Gegen Mitternacht fuhren sie nach Hause, standen mindestens noch zehn Minuten in der Dunkelheit vor dem Haus knutschten und küssten sich. Anna wies Michael noch genau an, was er über den Ablauf des Abends sagen sollte, wobei ihm das beinahe lächerlich vorkam.
Am nächsten Morgen wusste er aber warum. Die Oma nahm ihn streng ins „Kreuzverhör“. Wann wart ihr beide dort? Wann seid ihr heim? Wie oft hast du getanzt? Hast du nur mit Anna getanzt? Was hast du getrunken? War Annas Bruder auch da? Was hat der für eine Freundin? Haben die sich geküsst? Hast du Anna geküsst?

Der Opa griff ein. Verärgert schimpfte er seine Frau eine neugierige, alte Schachtel. Sie solle doch die jungen Leute in Ruhe lassen. Beide seien erwachsen und gebildet, würden wissen was sie täten und sie solle Michael nicht so ausfragen, ansonsten würde der die Lust verlieren, wieder nach Hause fahren und dann könne sie die Arbeit machen.

Das reichte – vorerst. Denn keine halbe Stunde später stand sie mit der Nachbarin auf der Straße zusammen und beide unterhielten sich aufgeregt.


  • Geschrieben von RudiRabe
  • Veröffentlicht am 05.05.2020
  • Gelesen: 8897 mal

Kommentare

  • StephanE05.05.2020 11:49

    Danke für die sehr liebevoll geschriebene Geschichte, ich selbst habe habe mein erstes Mal in einer Wiese an einem Bergbach erlebt... Es war für uns beide das erste Mal. Es ist fast vierzig Jahre her, wir erinnern uns noch heute gerne an diesen Tag, als wir das erste Mal ineinandergeströmt sind, das Entdecken der Kraft und Macht unserer Sexualität war wunderbar.

  • Holger195306.05.2020 19:52

    Profilbild von Holger1953

    Vielen Dank für "das erste Mal". Ich konnte mir bei der bildhaften Beschreibung gut vorstellen, wie sich die Zaunlatten bogen. - Das war nicht ironisch gemeint, denn Übertreibung macht bekanntlich anschaulich (siehe Thomas Bernhard).

  • RudiRabe07.05.2020 13:44

    Danke an Euch beide für Kommentare und Bewertungen. Ein kleiner Funken Wahrheit ist an jeder Geschichte dran........

  • Der_Leser07.05.2020 17:19

    Exorbitant! Gelungene Geschichte mit dem richtigen Maß an Details und Lücken für die Phantasie.
    Danke, danke, danke

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