Erotische Geschichten

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LL05: Der Erogenität auf der Spur

5 von 5 Sternen
Der Erogenität auf der Spur

Mit unserem tollen Team auf Tour – und das nicht nur in Feld und Flur – ist immer eine sehr vergnügliche und lauschige Unternehmung, wenn man mal wieder Lust verspürt, einen Ausflug ins Erogene zu machen. Auch außerhalb der sonst üblichen Reisezeiten haben wir genau für diesen Anlass gleich zwei fantasievolle Touren, welche wir Ihnen hier in Liebesleben völlig unverbindlich unter dem Motto »Von Zeit zu Zeit auf großer Tour – der Erogenität auf der Spur« ganzjährig anbieten. Wählen Sie einfach nach Lust und Laune zwischen der dämlichen sowie der herrlichen Tour. Am Ende treffen wir uns alle unabhängig von der jeweiligen Wahl im Zentrum der Lust, wo wir gemeinsam den Höhepunkt der Tour in vollen Zügen genießen. Sie sind auf das Herzlichste eingeladen, an diesem besonderen Erlebnis teilzunehmen.
Wenn Sie mit unserer dämlichen Tour liebäugeln, erwartet Sie ein sinnlicher Streifzug durch eine wahrlich wunderschöne und abwechslungsreiche Region, die mit ihren eindrucksvollen Hügeln, Senken und Tälern sowie einem verführerischen Feuchtgebiet einfach Lust auf mehr macht. Sie werden sehen, dass man gar nicht genug schauen kann. Doch wollen wir natürlich mehr erleben und das vor allem möglichst intensiv. Daher brauchen wir eine kundige Reiseführerin, die wir zum Start unserer Tour in Kussmund treffen. Hier werden wir mit ihrer Herzlichkeit und lippischen Verführungskunst nicht nur empfangen, sondern zudem auch für das, was uns noch erwartet, kundig sensibilisiert und gefühlvoll stimuliert. Anschließend startet unsere traumhafte Tour gen Süden. Über Kinnladen und Halsbreite kommen wir in ein Tal namens Busen, das Teil der Samtgemeinde Brusthausen ist und beschaulich zwischen zwei sanften Hügeln eingebettet liegt. Hier machen wir unseren ersten Zwischenstopp und teilen uns in zwei Gruppen ein. Behände macht sich jede Gruppe auf, einen der beiden Hügel zu erklimmen. Nachdem wir über die Streichelflächen zum Gipfel gelangt sind, erfreuen wir uns der erblühten Knospen und naschen zärtlich von den lieblichen Beeren. Frisch gelabt geht es nach ausgiebigem Aufenthalt an den Abstieg, um unsere Tour auf der Spur der Erogenität in genießerischer Ruhe und Gemütlichkeit fortzusetzen.
Auf unserem weiteren Weg gelangen wir vom thorakalen Plateau hinab in eine weitläufige und angenehm weiche Ebene. Über sie streichen wir mit viel Fingerfertigkeit hinweg, vorbei am Nabel dieser hübschen und verführerischen Erlebniswelt, bis wir nach einer Weile am anderen Ende einen betörenden Lustgarten erreichen. Er liegt auf einem kleinen Hügel, der je nach Gärtnerin ganz unterschiedlich bewachsen ist. Behutsam wollen wir ihn etwas genauer erkunden. Ein erstrebenswertes Ziel befindet sich gleich hinter einer Kuppe. Knapp oberhalb einer Furt liegt dort in einem Spalt ein Quell, der ursächlich für das sich hier von Zeit zu Zeit ausbreitende Feuchtgebiet ist. An diesem Ort wollen wir einige Zeit verweilen. Während wir unseren Durst löschen, warten wir auf das Eintreffen der Teilnehmer der anderen Tour.
Falls Sie sich für die herrliche Tour entscheiden, sollten Ihre Interessen eher etwas rustikaler Natur sein. Dennoch dürfen Sie sich auf einen feinsinnigen Streifzug durch eine interessante und sehenswerte Region freuen. Auch in diesem Fall startet unsere Tour von Kussmund aus, wo wir unseren gewieften Reiseführer treffen. Er wird uns nach einer ersten intensiven Oralität über Nackenheim und Schulterfelde zielsicher an einen sensiblen Ort führen, von wo aus wir uns dann mit viel Fingerspitzengefühl auf eine Gratwanderung der besonderen Art begeben werden. Anfänglich führt uns der Reiseweg von einem kräftigen Bergrücken hinunter in eine tiefer gelegene Lendenregion. Nachdem wir sie passiert haben, steht ein Anstieg über einen Kamm an, der uns über ein Becken führt. An dessen Ende gelangen wir in eine enge Schlucht. Diese führt uns auf direktem Wege zwischen zwei kräftigen Schildbergen hindurch. Schon so mancher Besucher, der durch diese Region kam, fühlte sich – warum auch immer – an den Popocatepetl in Mexiko erinnert. Mag sein, dass es an den auch hier gelegentlich vorkommenden Eruptionen liegt. Aber so recht weiß das wohl niemand. Halt ein Mythos. Und kaum, dass wir über Beutelburg mit seinen Kronjuwelen kommen, erwartet uns auch schon der nächste Mythos. Seien Sie also nicht allzu enttäuscht, wenn in Schwanzlänge alles ein wenig kleiner ausfällt, als es so manche Versprechung gern weismachen will.
Damit wären wir auch an jenem Punkt, da die beiden Touren nun endlich zusammentreffen und sich feierlich vereinigen. Denn von Schwanzlänge aus führt ein durch Schwellkörper getragener Steg direkt ins Feuchtgebiet unterhalb des Lustgartens, wo wir gemeinsam in tiefer Verbundenheit den Höhepunkt dieser einmalig schönen Tour erleben werden. Möge er sich zu unserem vollen Genuss mit sanft wogenden Wellen anbahnen, die sich langsam zu einem Wellenberg auftürmen, um sich dann am Gipfelpunkt in einem Rausch der Sinne wie ein buntes Feuerwerk für unsere Gefühlswelt in uns hinein zu ergießen und uns letztendlich in glückseliger Zufriedenheit mit seinen Fluten sanft in himmlische Sphären zu tragen.
  • Geschrieben von Silberstrahl
  • Veröffentlicht am 01.09.2021
  • Gelesen: 4579 mal

Anmerkungen vom Autor

Aus: Buntes Erotikon – Intimes aus Liebesleben

© 2015 – 2021 SILVER RAY

Kommentare

  • Mettenstern22.08.2021 14:37

    Eine ganz wundervoll sinnliche Reise durch anspruchsvolle als auch Wohlfühl - Terrain's mit kundiger Hand, verpackt in und mit ausgesuchten wie humorvollen Wortschätzen . Ganz liebe Grüße

  • Silberstrahl22.08.2021 18:18

    Lieben Dank @Mettenstern, dass Du diese erotische Erkundungstour gleich einmal gebucht und ausprobiert hast. Wie mir scheint, hast Du es genossen und bist voll und ganz auf Deine Kosten gekommen. Lieben Dank für die Sternchen und den Kommentar. – Ganz herzliche Grüße zurück.

  • Mettenstern (nicht registriert) 23.08.2021 13:28

    Sehr gern und ebenso lieben Dank. Diese ausgesuchte Wortwahl ist sehr faszinierend zu lesen. Ebenso sind es anregende , visuelle Bildkünste, welche dadurch entstehen. Ein gar köstliches Menü von einem Feinschmecker kommentiert ;)

  • Silberstrahl23.08.2021 14:30

    Das ist mit dem lieblichen Appetit wie mit dem leiblichen Hunger. Entweder ist man Gourmet oder doch eher der Gourmand ;-)

  • Mettenstern (nicht registriert) 23.08.2021 21:07

    Schlichtweg einfach ein Genießer , welcher mit Achtsamkeit die feinen und vielfältigen Nuancen zwischen Appetit und Hunger , liebt und lebt ;)

  • Silberstrahl23.08.2021 21:45

    Genießen zu können, ist durchaus eine Kunst und eine edle Gabe, welche es dem Gegenüber ermöglicht, die eigenen Verführungskünste gleich doppelt zu genießen. ;-)

  • Mettenstern (nicht registriert) 23.08.2021 22:47

    Ich nenne es ein sehr harmonisches Gleichnis unter 'Kunst'-Liebhabern ,der fein - sinnlichen Kochkunst ;)

  • Silberstrahl24.08.2021 18:30

    Das Geheimnis in der Haute Cuisine der Erotik liegt in der nur schwer definierbaren „Prise“. Doch wer zur rechten Zeit genau richtig dosiert, vermag es, im beiderseitigen Einklang die Gefühle zum Brodeln zu bringen. ;-)

  • Mettenstern (nicht registriert) 24.08.2021 20:49

    Ergibt sich ein solcher Moment , welcher unmöglich in ein Zeitfenster gepresst wen kann , dann trägt er diese kostbaren Zutaten in sich. Intuitiv werden von allen in dieser Begnung , die Zutaten wohldosiert gestreut . Sinneschärfende als auch weich fließende Gaumenfreuden ....ein schier endlos reizvolles Menü a la' Carte' der Sinnlichkeit und Wollust ;-)

  • Silberstrahl24.08.2021 22:44

    Der wahre Verführungskünstler ist ein geübter »Maître de Cuisine«, der genau weiß, wie lange er seinen sich nach Lust verzehrenden Partner schmoren lassen muss, um dessen Gefühlswelt beim anschließend äußerst gefühlvollen Dünsten mit viel Geduld ganz langsam, aber sicher zum Kochen zu bringen, damit seine Berauschtheit genau im richtigen Moment auf das Reizvollste überläuft und sich in einer lukullischen Sinnlichkeit bis hinein in den letzten Winkel seines nach Befriedigung hungernden Körpers ergießt. ;-)

  • Mettenstern (nicht registriert) 25.08.2021 10:05

    Einer äußerst reizvolle Vorstellung , dem Akteur bei der Zubereitung der Köstlichkeiten zu zuschauen.
    Entspannt zurück gelehnt , die Beine übereinander geschlagen , Arme und Hände ruhen weich auf den Armlehnen. Der Blick wirkt augenscheinlich ruhig und auf den Lippen tummelt sich ein laszives Lächeln ...Eine sehr prickelnde Szenerie ;)

  • Silberstrahl25.08.2021 19:19

    Das bringt das Verführen/Verwöhnen nun meist so mit sich. Ein Part ist aktiv, der andere passiv. Dazu einmal als kleiner Appetitanreger folgende Zeilen aus meinem »Amuse-Gueule« (1/2021):

    Da liegst du nun wie angespült.
    Dein nasses Haar ist ganz zerwühlt.
    Sacht‘ rücke ich an dich heran,
    denn du ziehst mich in deinen Bann.

    Wie der Schleier einer Braut
    liegt lockend Salz auf deiner Haut.
    Begierig ***** ich dich leer
    wie die Sonne das seichte Meer.

  • Silberstrahl25.08.2021 19:21

    Verrückte Welt! Ein Eis *****n darf man hier also nicht. Aber ob man es wohl sch*****n darf?

  • Silberstrahl25.08.2021 19:25

    Nö, darf man weder noch. Wäre aber *****r gewesen ;-)

  • Mettenstern (nicht registriert) 25.08.2021 19:34

    Es ist auch so sehr erotisch . Ich könnte mir vorstellen dass es nicht an Deutlichkeit hier fehlt. Die Gedanken sind frei , die Fantasie beflügelt. Die Worte werden mit Sorgfalt gewählt , ebenso wie in einem gesprochenen Dialog. Schlussendlich ist es so wie S.Freud schon behauptet :'Es reduziert sich immer auf Sex ' .

    So bleibt doch stets' die sinnliche Vorfreude , welche man zu genießen weiß und zu geben vermag ;-)

  • Silberstrahl26.08.2021 10:30

    Stimmt! Wenn die Zensur dazu führt, dass am Ende eine Botschaft vermittelt wird, die nur auf den ersten Blick nicht eindeutig ist (bzw. sein soll), weil ihr Inhalt letztlich doch über eine nicht zu leugnende Deutlichkeit verfügt, kann das durchaus sehr erotisch sein. Das ist dann fast so, wie sich unter den Augen der Gemeinschaft heimlich Briefchen zu schreiben. ;-)

  • Mettenstern (nicht registriert) 26.08.2021 12:05

    Lach . Der Vergleich ist recht niedlich und in einer gewissen Nuance auch romantisch.
    Sehr wahrscheinlich ist Erotik nur sehr schmal zu definieren.
    Für mich persönlich war dies der Grund hier zu schreiben.
    Erotisch, sinnlich.
    Unser deutscher Wortschatz gibt da eine Menge her. Es begeistert mich , wenn genau diese herkömmlichen ( teils auch derben ) Attributsbezeichnungen / Körperbezogene 0/8/15 - Begriffe , mit Geschick und Feinkunst teilweise mit Bedacht, vermieden werden .
    Sehr gern dann halt im Modus der heimlichen ' Zettelei' ;)

  • Silberstrahl27.08.2021 09:00

    Zettel #1: Freundlich b***** ich mit den Zähnen und frage an, ob wir uns nicht mal zum Picknick treffen wollen. Es gibt lauter *****re Sachen wie z. B. Honig, Sirup, Eis u. a. m., mit dem man auf das Herrlichste k*****rn kann. Und natürlich darfst Du F*****n machen. Wie wäre es z. B. mitten auf Deinen reizvollen »Honigtöpfen«? Gern würde ich sie Dir wieder sauber *****n. Umgekehrt hätte ich natürlich auch nichts dagegen, solltest Du gern ein wenig an mir sch*****n wollen. ;-)

  • Mettenstern (nicht registriert) 27.08.2021 09:42

    Welch' offensive Defensive ...ich bin sichtlich überrascht.

    Das kostbare Honigtöpfchen wird jedoch sorgsam im Auge behalten . Ein Naschen von fremden Lippen ist ein reizvolles Gedankenspiel welches auch ein Solches bleibt .

    So bleibt die Einladung zum Eis -Naschen ,ein ganz wunderbares Kompliment,vielen Dank dafür :-)

  • Silberstrahl27.08.2021 11:00

    Zettel #2: Die Einschätzung des Inhalts von Zettel Nr. 1 als »offensive Defensive« sowie auch die sichtliche Überraschung macht klar, dass mein Vorstoß durchaus etwas gewagt war. Allerdings konnte ich dem Spiel mit den Worten einschließlich deren vorhersehbare Zensur einfach nicht widerstehen.
    Somit bitte ich für mein Vorpreschen, das aber eindeutig zweideutiger Natur war und bleiben soll, um Vergebung. Dennoch freue ich mich, dass besagtem »Honigtöpfchen« auch weiterhin ein Augenmerk geschenkt wird und die Nascheinladung als Kompliment aufgefasst wird. :-)

  • Mettenstern (nicht registriert) 27.08.2021 15:23

    Ich liebe es wenn so was ' angezettelt' wird ( mit einem überaus schelmischen Lächeln geschrieben ) .
    Natürlich schmeichelt es sehr wenn Frau wirkt ...so wirkt, das Mann der Süßigkeit nur schwer widersteht.
    Es gibt nicht ein Wort zu entschuldigen denn Mut kann nie verkehrt sein. Die verbalen Signale wurden meinerseits ebenso dafür geschrieben oder vielmehr gesendet. Hier bitte ich um Verzeihung wenn ich den Reiz ein wenig überstrapaziert habe ;-)

    Das Honigtöpfchen hingegen erreicht den Status eines verstecken Schatzes. Aus der Ferne bewacht , jedoch sorgsam behandelt vom Hüter des Schatzes ;-) ...in diesem Falle der Hüterin :)))








    Nun, was das , 'Honig-Töpfchen' angeht

  • Mettenstern (nicht registriert) 27.08.2021 15:25

    Und das Honigtöpfchen in der letzten Zeile , hatte ich schon vermisst...ich bitte um ein Ignorieren Dessen ;)

  • Silberstrahl27.08.2021 18:00

    Auch umgekehrt gibt es nichts zu entschuldigen. Ganz im Gegenteil. Vielmehr ist es erfreulich, in dieser mehr oder weniger anonymen Öffentlichkeit ein Gegenüber gefunden zu haben, das sich nicht scheut, dieses durchaus erotische Spielchen zu wagen. Zwar zielt grundsätzlich jedes erotische Spiel zwischen zwei oder mehreren Partnern auf die sinnlich-körperliche Vereinigung der Teilnehmenden hin, doch gibt sich die Erotik auch mit weniger zufrieden, denn ist sie mehr als eine finale Klimax. Mir ist so ein erotischer Austausch mitunter Inspiration (wie in diesem Falle jüngst geschehen). Ohne es geplant zu haben, entstand zwischenzeitlich eine neue, kleine Szene, die schon ihren Platz in meiner kleinen Reihe »Intimes aus Liebesleben« gefunden hat. Nun darf sie noch ein wenig reifen, bevor sie hier vielleicht auch zur Veröffentlichung kommt.

  • Mettenstern (nicht registriert) 27.08.2021 18:34

    Inspiration ...ein überaus gern gesehener Gast. Erotik ist ein Spiel , welches auf äußerst vielfältige wie auch sehr ausdauernde Weise gespielt werden kann. Die Bereitschaft der Mitspieler ,das Annehmen von dem was es einfach ist , macht das Spiel intensiv und begeisternd.
    Es freut mich sehr, hier diesen harmonischen Gleichklang zu lesen :)

  • Silberstrahl28.08.2021 13:52

    Geduld und Ausdauer sind die beiden grundlegenden Voraussetzungen, welche die Erotik erst richtig interessant machen. Ein weiterer reizvoller Aspekt ist (zumindest aus meiner Sicht), dass man sich für ein möglichst harmonisches Spiel der Sinnlichkeiten in sein Gegenüber versetzen muss (oder sollte). Etwas, dem ich in meinen Texten versuche, Ausdruck zu geben. Daher sind die Leserinnen und Leser meiner Texte auch schlecht beraten, von dem, was sie dort lesen, auf den Autor zurückzuschließen. Hier scheiden sich Fiktion und Realität.

  • Mettenstern (nicht registriert) 28.08.2021 14:37

    Nur dass ich es richtig verstehe , du vermittelst in deinen Geschichten diese feine Balance zwischen den ' Spielern '. Das Feingefühl des Verführers , ebenso die Fingerfertigkeit als auch das erotisch dargestellte Tun von Akteuren.

    Und nachfolgend sind dazu keinerlei Rückschlüsse auf den Autor zurück zu führen ? Hinsichtlich der Erotik , eventueller Sehnsüchte oder Wünsche ?
    In keinerlei Sequenz spiegelt sich dabei was von Dir ?

  • Silberstrahl 28.08.2021 20:30

    Wie so oft liegt die Wahrheit natürlich wieder einmal dort, wo man sie bekanntlich am ehesten vermuten sollte und auch am wahrscheinlichsten findet – nämlich unabhängig vom Standpunkt auf jeweils halbem Wege direkt in der Mitte. Hierzu verweise ich darauf, was ich bereits in der Einführung zu dieser Serie schrieb: „Zudem macht der kleine Zyklus vielleicht auch deutlich, wie eng Fantasie und Realität ineinander verwoben sind.“
    Wenngleich ich also in meine Texte so manche Fantasie einbringe, die mit mir direkt eigentlich gar nichts zu tun hat, so wird diese beim Ausformulieren unweigerlich durch mich beeinflusst, wodurch sie indirekt schon etwas über mich verrät. Da aber die Grenzen zwischen Fiktion und Realität fließend sind, ist die Leserschaft sicher gut beraten, mit vorschnellen Interpretationen und Rückschlüssen zurückhaltend zu sein. Dies ist aber – wie hier erst jüngst geschehen – nicht immer der Fall, was sehr schade ist. Denn so rückt der Autor in den Vordergrund. Dort jedoch sollte die Geschichte mit ihrem Inhalt stehen, den sie einer geneigten Leserschaft erzählen will.

  • Metteo (nicht registriert) 28.08.2021 23:07

    Nun , schriftliche Kommunikation ist sehr anspruchsvoll und mitunter stellt sich erst nach ein paar Zeilen heraus , was das eigentliche Sein für das Gegenüber bedeutet . Zumindest in diesem Terrain der anonymen Autoren und deren Leser.

    Ein Hinterfragen lässt somit eventuelle Rückschlüsse gar nicht zu. Sie lägen quasi schon fest.

    Die Anonymität sollte selbstverständlich dem Autor , seiner ganz eigenen Persönlichkeit , natürlich eigens vorbehalten sein.
    Die Leserschaft wird sich sicher mit diesem , Deinigem Ansinnen arrangieren und weiterhin mit Freuden Geschichten lesen :)

  • Silberstrahl29.08.2021 00:20

    Ob nun als Mitglied der hier schreibenden Gilde oder als mehr oder weniger regelmäßiger Gast dieser Plattform, letztlich eint alle das Interesse an erotischen bzw. Sexgeschichten. Dass sich die Leserschaft nun ausgerechnet aufgrund meiner Texte hier einfindet, halte ich einmal eher für unwahrscheinlich. Da stehen zumeist andere Veröffentlichungen höher im Kurs, was aber auch nicht wundern muss, denn versuche ich ja durchaus (wie neulich schon an anderer Stelle erwähnt) ab vom üblichen Mainstream zu schreiben. Inwiefern sich die Leserschaft dabei mit meinem Ansinnen arrangieren mag…? Nun, man macht so seine Erfahrungen. Grundsätzlich kann es jedoch nie schaden, ein dickes Fell zu haben. ;-)
    Dann und wann findet sich aber immer mal wieder die eine oder andere Person, die Gefallen an dem findet, was aus meiner „Feder“ stammt. Und nicht zuletzt damit hat sich das Schreiben der Geschichte gelohnt. Triebfeder für das Schreiben bleibt aber die Freude am Schreiben, nicht das Gefallen durch das Geschriebene.

  • Mettenstern (nicht registriert) 29.08.2021 00:34

    Keine Ahnung was die die Leserschaft hier verweilen lässt. Tatsächlich kann ich nur allein von mir heraus schreiben bzw antworten.
    Ich schaue gerne hinter die Kulissen. Mitunter bedarf das einer Frage , schlicht um die Richtung zu sehen.

    Ich bin weit entfernt davon ein Autor zu sein ,mich gar so zu nennen, geschweige denn zu werden. Mein Schreiben ist impulsiv. Das Metier ist offensichtlich.
    Freude ist bei dem was ich tu', generell dabei. Lebenselixier für das Jetzt.

    Die Stippvisite hier, war schlicht einfach interessant . Schön war es, ein paar Liebhaber der Wortkunst gelesen zu haben ;)

  • Silberstrahl29.08.2021 16:20

    Als Autor darf bzw. muss ich mich wohl bezeichnen, denn kreiere ich seit ein paar Jahren Texte, die ich teilweise auch veröffentliche. Somit erfülle ich als „Schöpfer und Urheber“ dieser Texte auf jeden Fall von der Bedeutung her den Status eines „Autors“. Inwiefern es mir dabei gelingt, ein erfolgreicher Schriftsteller zu sein oder zu werden, versuche ich natürlich aus dem Feedback zu meinen Geschichten herauszufinden. Da gehen die Meinungen allerdings stark auseinander. Hierbei fällt mir jedoch auf, dass es ganz klar Unterschiede in der Beurteilung des anonymen oder bekannten Autors gibt. Eine Beobachtung, welche ich nicht nur im Fall meiner erotischen Texte mache. Diese aber sind ein fester Bestandteil meines schriftstellerischen Hobbys, da sie mir insbesondere ein weites Feld für Wortspielereien liefern. Etwas, das ich zugegebenermaßen liebe und nur zu gern zelebriere. ;-)

  • Mettenstern (nicht registriert) 29.08.2021 20:17

    Wie gesagt ( geschrieben ) es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Selten nutze ich die Bequemlichkeit einer Frage . Jedoch hab ich mir hier Ihrer bedient und auch eine sehr aufschlussreiche Antwort bekommen ;)

  • Silberstrahl30.08.2021 21:41

    Gern geschehen ;-)

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