Erotische Geschichten

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In den Tiefen liegt die Lust ....

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Ich befinde mich auf der Autobahn.

Genaugenommen auf der Rückfahrt,
da ich meine Kinder nach wochenlanger Pause,
mal wieder zu ihrem Papa gebracht habe.

Der 350 km weit
von uns entfernt wohnt.

Durch die Frontscheibe hindurch scheint die Sonne,

während mir durch das geöffnete Fenster
lauwarme Luft entgegenströhmt.

Im Radio spielen sie derweil echt gute Lieder,
so dass meine Laune in die Höhne schnellt.

Und ich lauthals mitsinge.

Zudem freue ich mich.

Auf die bevorstehende Zeit,
vor allem aber:
Auf Dich.

Auf das:
Nicht auf die Uhr gucken müssen.

Und darauf,
dass ich keine Verantwortung trage,
mich einfach nur mal
auf „mich“ konzentrieren kann.

Weit ist es nicht mehr,
da Dein „Zuhause“ quasi
auf dem Weg liegt.

Von daher fahre ich von der Autobahn ab
und gurke ein Stück weit
auf der Bundesstraße entlang,

ehe ich die Ortschaft passiere,
in der Du wohnst.

In der Du lebst.

In der Du aufgewachsen bist.

Kurzum suche ich mir einen Parkplatz,
stelle den Motor ab.

Und ziehe die Handbremse,
bevor ich meine sieben Sachen packe
und aussteige.

Anbei den Wagen verriegele,
den ohnehin keiner stehlen würde.

Weil er alt ist.

Weil er muckt.

Zudem noch dreckig ist.

Ebenfalls befindet sich ein wenig Müll im Innenraum,
so wie es für Frauen
nun mal typisch ist.

Und dennoch fühle ich mich wohl in diesem Gefährt,
weil es,
bzw. „er“ zu mir passt.

So meine These ….

Jetzt allerdings
beginnt mein,
beginnt unser Wochenende.

Ein Blick auf die Uhr verrät mir,
dass es eins ist.

13:00 Uhr am Mittag.

Und somit schmeiße ich mir meinen Rucksack
über die Schultern,
ehe ich losstiefele.

Geradewegs auf Dein Haus zu.

Auf Dein weißes ….

Lustigerweise begegnest Du mir bereits im Vorgarten,
in dem dieses lustige Bäumchen steht,
von dem ich noch immer nicht weiß,
was es für eines ist,
geschweige denn,
wie es heißt.

Welchen Namen es trägt.

Freundlich begrüßt Du mich,
wie es Deine Art ist.

Mit einem Lächeln,
sowie einem flüchtigen Kuss.

Vielleicht sogar
ein wenig zaghaft.

Und dennoch genieße ich das feeling,
vor allem aber den Anblick,
wie Du dastehst.

In Deinem Look.

Eingehüllt in einer Regenhose,
einer grünen,
sowie einem beschmierten T-shirt stehst mir gegenüber.

An den Füßen trägst Du Gummistiefel,
während Du in der Hand
eine Gartenschere hälst,
an der noch ein paar Reste hängen.

Rinde ….

So dass ich schmunzeln muss.

Und am liebsten ein Foto schießen würde,
um ihn festzuhalten.

Einzurahmen.

Den Anblick.

Stattdessen trete ich ein,
schaue Dich noch einmal von oben bis unten an,
ehe ich pfeifend an Dir vorbei gehe,

um auch mich
ein wenig „in Schale“ zu schmeißen,
da wir uns heute vorerst um Deinen Garten kümmern wollen.

Von daher steuere ich die Terrasse an,
stelle meinen Rucksack ab
und krame in der Tasche,
die ich ebenfalls dabei habe.

Ein kleiner Stoffbeutel,
der mein Schuhwerk beinhaltet ….

Währenddessen schlüpfe ich aus meinen Ballerinas
geradewegs in meine mitgebrachten gelben Gummistiefel,

schnappe mir eine der beiden Tassen,
die Du auf dem Tisch platziert hast.

Und schenke mir ein Schlückchen Kaffee
aus der daneben stehenden Kanne ein.

Ebenso einen Schuss Milch,
ehe ich Dir zuproste
und mich nicht sonderlich darüber wundere,
dass Du mit dem Kopf schüttelst.

„Das ist jetzt nicht Dein Ernst“,
sagst Du.

Mit ernster Stimme,
während Du an mir herunter schaust.

Fragend schaue ich Dich an.
Und beobachte Deine Gestik.

Wie Du auf mich zeigst.

Die Gartenschere
noch immer in den Händen haltend.

„Du willst doch nicht in diesen Tretern,
Deiner durchlöcherten Netzstrumpfhose,
sowie dem Minirock
in meinem Garten herumwurschteln?“

„Dohoch“,
entgegne ich.

Und mache mir einen Spaß,
während ich mich über Deinen Gesichtsausdruck
und auch Deine Haltung pikiere.

„Wo ist denn Deine kleine Gartenkralle?“
frage ich.

Ziehe anbei schnippisch meine Augenbrauen nach oben.
Und fuchtele mit den Händen
in der Luft herum.

„Schließlich kümmere ich mich heute um das Unkraut.
Schon vergessen?“
harke ich noch einmal nach.

Und provoziere Dich zeitgleich.

„Oh shit“,
sagst Du.
„Die ist noch im Keller.

Warte,
ich hole sie ….“

„Warte,
ich folge Dir“,
füge ich hinzu.

Und latsche ein wenig unbeholfen hinter Dir her,
während meine Stiefel ein schlurfendes Geräusch von sich geben.

Allerdings keinen Dreck hinterlassen,
da sie „neu“ sind.

…. Im Haus angekommen riecht es nach Essen.

Leicht jedenfalls,
als hättest Du etwas gebraten.

Mit Gewürzen
und Knoblauch verfeinert,
so dass „er“ Appetit in mir auslöst.

Der Geruch.

Allerdings verlassen wir die Küche recht schnell.
Und steuern geradewegs den Keller an,
in dem doch prompt die Birne kaputt geht,
während Du den Schalter betätigst,
um den Raum zu erhellen.

Den Lichtschalter.

Vorerst guckst Du ein wenig fragend,
vor allem aber starrst Du für ein paar Sekunden
die Lampe an.

An der sich immer noch nichts tut.

„Warte mal“,
sagst Du ein wenig irritiert.

Ehe ich das Wort „Taschenlampe“ vernehme.

Und Du mit einem Mal
auch irgendwie weg bist ….

Geduldig warte ich an der Treppe,
schließe für einen Moment die Augen.

Und lasse den Alltag symbolisch fallen,
der in der letzten Zeit
tatsächlich kein Zuckerschlecken war ….

Lang allerdings dauert es nicht,
bis Du wieder da bist.

Diesmal ist es nicht die Gartenschere,
nein
diesmal hälst Du eine Taschenlampe in Deiner rechten Hand,

die Du einschaltest.

Und uns den Weg leuchtest.

Hinab nach unten,
wo sich diverse Regale befinden ….

Hier und da kramst Du ein wenig,
schaust suchend umher,
während ich auf der letzten Stufe stehen bleibe.

Und mich mit dem Rücken gegen die Wand lehne.

Dich währenddessen beobachte,
sofern es mir ohne Licht möglich ist.

„Tadah“,
triumphierst Du mit einem Mal.

Und kommst mir leuchtend,
sowie auch lächelnd entgegen.

Allerdings stoppe ich Dich in Deinem Tun,
in dem ich Dich abfange,

meine Hände um Deinen Hals lege,
Deinen Kopf ein wenig an an mich heran ziehe,
um Dich kurzerhand zu küssen.

In einen Zungenkuss zu verfallen,
dem ich mich hingebe,
da es wahrlich nicht oft vorkommt,
dass wir uns sehen ….

Umso mehr genieße ich das Gefühl,
wie unsere Zungen miteinander spielen,
sich unsere Lippen aneinander schmiegen.

Wie sich Deine Wärme widerspiegelt.
Und mir ein Gefühl von „Vertrautheit“ vermittelt,
während Deine Hände langsam
über meinen Rücken gleiten.

Mich ein wenig an Dich heran drücken.

Mich Dich spüren lassen,
so dass innerlich in mir
eine Art Lust geweckt wird ….

Und somit löse ich mich zärtlich,
knöpfe den Latz Deiner Hose auf,
ziehe diese,
samt Slip ein Stück weit nach unten,
so dass Du mir ein wenig ausgeliefert gegenüberstehst.

Ich trotz der Dunkelheit
Deine Erektion allerdings erkennen kann.

Leicht gehe ich in die Hocke,
noch immer auf der unteren Stufe stehend,
während ich Deinen Schwanz langsam in meine Mundhöhle aufnehme.

Ihn in diese einführe,
während ich mit der Zunge
Deine Eichel umkreise.

Und leicht daran sauge.

Du hingegen reagierst mit einem leichten Stöhnen,
dass nur allein vom Hören her
eine ganze Menge in mir auslöst.

Dass mich feucht werden lässt.

Und auch das Verlangen weckt.

Das Verlangen nach Dir ….

Und so stehen wir eine ganze Weile in dieser Position,
während ich Deinen Schwanz,
Dein bestes Stück
immer mal wieder in meinen Mund hinein führe,
dann ein wenig hinaus gleiten lasse.

Und diesen Vorgang unzählige Male wiederhole.

Du hingegen steuerst mich,
in Form von Worten.

In Form von Bewegungen.

In Form von Stöhnen,
das mit der Zeit ein wenig lauter,
sowie auch unkontrollierter wirkt ….

Von daher ändere ich meine Position,
da auch ich Dich spüren will.

Hier.

Und jetzt ….

Kurzerhand ziehe ich meinen Rock
mit samt der Strumpfhose etwas nach unten,
so dass ich mit dem rechten Bein
hinausschlüpfe,

während ich das andere so belasse.

Dann allerdings umfasse ich mit den Händen Deinen Hals,
bzw. halte ich mich an Deinen Schultern fest,
so dass ich ein wenig an Halt gewinne,
während ich das rechte Bein
auf dem Geländer platziere

und Dir mit einer Hand behilflich bin
in mich einzudringen.

Nun allerdings stöhne auch ich auf,
da mich das Gefühl ausfüllt,

geil,
sowie auch glücklich macht.

Weil es mich antörnt.

…. Mit meinem Becken wippe ich also nun
mal nach vorne,
dann wiederum nach hinten.

Anbei genieße ich das Gefühl,
dass „Dir nah“ sein.

Ebenso Deinen Anblick.
Und auch den kleinen dirty talk,
der zwischen uns statt findet,
ehe sich ein Prickeln in mir ankündigt,
von dem ich Dich wissen lasse.

„Lass`uns zusammen kommen“,
sagst Du,
da Du die Gabe hast,
Deinen Orgasmus hinaus zögern zu können.

Zu warten,
obwohl mir noch immer unbegreiflich ist,
wie Du das machst ….

Nun allerdings schalte ich mein Gehirn aus,
stöhne lauthals meine Lust aus mir heraus,
während sich das Prickeln entfacht.

Stärker und stärker wird.
Und ein grandioses Gefühl in mir auslöst,
das man nur schwer beschreiben kann.

Ähnlich wie,
wenn einem das Bein einschläft
und gleichzeitig taub wird.

Nur in schöner ….

Wie wenn es „juckt“.
Und man kratzen kann.

„Ist das geil“,
höre ich Dich keuchen,
während sich Deine Hände
in meinen Rücken bohren.

Und Du Dich stöhnend,
Strahl für Strahl in mir entleerst,

dabei unkontrolliert
Dein Becken bewegst,

bis Du stoppst.

Zur Ruhe kommst.

Ganz tief ein,
sowie auch ausatmest ….

Wir uns im Anschluss in die Augen sehen.

Und ein jeder von uns
glücklich
vor sich hin schmunzelt ….

Weil es „geil“ war.














  • Geschrieben von bumble-bee78
  • Veröffentlicht am 19.05.2016
  • Gelesen: 5350 mal
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