Erotische Geschichten

Bitte melden Sie sich an

Gardenparty - Ginas Geheimnis

2 von 5 Sternen
Olgas Fortsetzung von "Gardenparty - Fata Morgana"


Als wir unsere Gäste für die Gartenparty aussuchten, war mir nicht entgangen, daß Bernhard sich immer wieder das Profil eines Paares anschaute, das sich "Gina und Luca" nannte. Mich verwunderte auch nicht, daß er sie an die Spitze unserer Gästeliste setzte, denn mittlerweile kannte ich sein "Beuteschema". Der Mann erinnerte mich etwas an Antonio, einen echten Italiener aus Kalabrien, den "Freund der Familie", den meine Tochter gern als Ersatzvater hätte: blaß und unscheinbar. Und Luca war bestimmt nicht Bernhards "Objekt der Begierde", denn sie sah wirklich aus wie eine Italienerin, obwohl sie eine Deutsche aus Hannover war.

Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich sie nicht eingeladen, denn der Mann interessierte mich überhaupt nicht. Aber ich wollte nicht eifersüchtig erscheinen und mittlerweile interessierte es mich, warum eine so schöne Frau mit solch einem scheinbar gesichtslosen Mann zusammen war. Hatte er Geld oder andere Qualitäten? Ich nahm unbemerkt von Bernhard Kontakt zu Gina auf. Anfangs dachte ich: "Du musst deinen Feind kennen, um ihn besiegen zu können." Ich sah sie zwar nicht als Feindin, aber als eine Rivalin.

In ihrem Profil hatte sie ihr Alter mit 27 Jahre angegeben, er war etwa 20 Jahre älter, außerdem stand dort: "swingererfahren" und "HÜ". Bei "HÜ" mußte ich an "hotte hü" denken und ob sie genauso wie ich auf jeden Fall einen Orgasmus bekommen würde, wenn sie auf dem Mann ritt. Als ich dann herausfand, daß es eine Abkürzung ist und "Herrenüberschuß" bedeutet, war schließlich auch mein Interesse an Gina geweckt. Zumal sie mir auch gefiel und wenn ich ein Mann wäre - ich hätte sie nicht von der Bettkante gestoßen...

Während ich mit allen anderen Gästen und Helfern, ausgenommen Thekla, nur per Mail und Chat kommunizierte, gab ich ihr meine Mobiltelefonnummer. Wir machten per SMS Zeiten aus, zu denen wir ungestört miteinander telefonieren konnten.

Ich fand sehr schnell einen Draht zu ihr, weil ich ohne Umschweife sagte, was ein versteckter Grund für diese Party war. Sie fragte mich: "Soll ich aus der Hochzeitstorte springen?" Dieser Gedanke war mir gar nicht gekommen, weil das für unsere Party banal gewesen wäre.

Um sie besser kennenzulernen, fragte ich sie, ob sie mit dem 20 Jahre älteren "Luca" verheiratet wäre. Sie waren tatsächlich seit einem Jahr ein standesamtlich besiegeltes Ehepaar und auf meine Frage, was ihn ausmachen würde, antwortete sie nur: "Geld ist der Sexappeal des Mannes." Er war in leitender Stellung bei einer Bank beschäftigt und besaß auch ein Haus in der Toskana. Sie lernten sich bei einer Betriebsfeier seiner Bank kennen, zu der sie ein Bekannter mitgenommen hatte. Zu dieser Zeit war er noch verheiratet und sie verdiente ihr Geld bei einem Escort-Service.

Er wollte sie für sich alleine haben und ihr war es recht, weil sie bei ihrer Arbeit nicht wählerisch sein durfte. Er hielt sie aus, bis er geschieden war und sie heiratete. Ab da war sie offiziell die neue Frau an seiner Seite, mit der er sich schmückte.

"Und, ist er ein guter Liebhaber?", fragte ich. "Anfangs dachte ich, daß ihm Sex nicht besonders wichtig wäre. Ich schob es auf seine Arbeit. Selbst als ich noch seine heimliche Geliebte war und wir in sein Haus in die Toskana fuhren, spielte sich nicht viel ab. Aber kurz nach unserer Hochzeit meinte er, daß ich an jedem Finger einen Liebhaber haben könnte. Und daß er mir gerne dabei zusehen würde, wenn sie sich mit mir vergnügten. Ich war erstaunt, denn davor machte er den Eindruck, jeden Mann, der mir zu nahe kam, wegzubeißen."

"Du scheinst ja darauf eingegangen zu sein, wenn ich HÜ richtig deute?", fragte ich weiter.

Möglicherweise war ich der einzige Mensch, mit dem sie offen über ihre Ehe reden konnte, denn es sprudelte aus ihr heraus: "Seit ich mit ihm zusammen war, fehlte mir etwas. Bei meiner Arbeit hatte ich ja alles mögliche kennengelernt: Dreier, Vierer, das Kamasutra rauf und runter, oral, anal, auch mal Gruppensex, wo beide Geschlechter etwa gleich verteilt waren. Nun erlebte ich ab und an gerade Blümchensex. Noch nicht einmal blasen durfte ich ihm einen. Wir hatten auch getrennte Schlafzimmer. Fremdgehen ging auch nicht, weil er mich hütete wie seinen Augapfel. Ich war also einverstanden, aber was dann kam, überraschte mich vollkommen."

Sie machte eine Pause und ich fragte: "Sexorgie in der Toskana?"

"Wo denkst du hin? Bei seiner Stellung durfte nichts an die Öffentlichkeit dringen. Da ist er der Biedermann. Nein, er mußte sich wohl schon lange vorher bei dem Portal angemeldet haben, denn bereits kurz nach unserer Hochzeit fuhren wir für ein paar Tage nach Frankfurt, wo er beruflich zu tun hatte. Sonst fuhr er mit dem ICE oder flog von der Leine an den Main und war abends wieder zu Hause, aber diesmal nahm er mich mit und mietete er eine Hotelsuite nur für eine Nacht. Während er in einem Meeting war, sollte ich mir in einem Erotik-Shop extra heiße Unterwäsche kaufen sowie auf der Zeil nach Schuhen mit besonders hohen Absätzen suchen.

Wir trafen uns am späten Nachmittag und gingen essen. Im Hotel wollte ich ihm meine Einkäufe zeigen, aber er schickte mich sofort ins Bad, wo ich mich umziehen sollte. Ich sollte erst wieder erscheinen, wenn er mich dazu auffordern würde.

Also duschte ich ausgiebig, zog mir meine neuen Sachen an und wartete, bis die Badtür endlich geöffnet wurde. Obwohl es draußen noch hell war, herrschte in der Suite Dämmerlicht, weil die Vorhänge zugezogen waren. Luca hatte mir geöffnet. Er war angezogen, maskiert und hatte eine Videokamera in der einen Hand. Mit der anderen löschte er das Licht im Bad.

Er gab mir eine Maske und nachdem ich sie aufgesetzt hatte, führte er mich zum Schlafbereich, wo ich im Halbdunkel einige Gestalten sah. Er machte das Licht an. Um das große französische Bett standen etliche nackte maskierte Männer mit mehr oder weniger erigierten Penissen. Es waren zehn Männer, denen ich mich offensichtlich hingeben sollte. An jedem Finger ein Liebhaber.

Sie betrachten mich eine Weile und ich wollte schon beginnen, einen Striptease aufzuführen. Aber dann warf mich einer der Männer aufs Bett und sie begannen, mir meine Sachen vom Leib zu reißen. Schließlich hatte ich nur noch Schuhe, halterlose Strümpfe und die Maske an und es begann der Reigen, der mit einer riesigen Sauerei endete." - "Sauerei?" - "Ja, alle benutzen Kondome, drangen in meine ***** und in meinen Arsch ein, aber niemand *******e ab. Das taten sie erst zum Schluß. Sie zogen die Gummis ab und spritzen mir auf den Bauch und ins Gesicht.

Genauso plötzlich, wie die Vorstellung begann, endete sie. Die Männer zogen sich an und verließen unsere Suite. Während ich danach lange duschte, schaute sich Luca das von ihm aufgenommene Video an. Mir tat alles weh und ich ging ins Bett. Glücklicherweise hatte Luca daran gedacht, Badetücher aufs Bett zu legen. Die warf ich auf den Fußboden und holte Kissen und eine Bettdecke aus dem Schrank. Ich war froh, daß mich Luca nicht ansprach. Als ich am nächsten Morgen wach wurde, lag er auf der Couch im Wohnbereich. Sein Laptop war noch an. Wer weiß, wie oft er sich angesehen hatte, wie mich die Männer benutzen. Wer weiß, wie oft ihm dabei einer abgegangen war.

Beim Frühstück redeten wir kein Wort. Erst ein paar Tage später sagte ich ihm, daß der Abend nicht unbedingt so abgelaufen wäre, wie ich mir das vorgestellt hätte. Daraufhin meinte er nur, daß in drei Wochen ein Meeting in München stattfinden würde und ich mir bis dahin entsprechende Kleidung kaufen sollte. Als ich fragte, ob wir dort etwas mehr Zeit hätten und daß ich auch gern mit der Zunge verwöhnen und verwöhnt werden möchte, meinte er nur, daß das nicht meine Entscheidung wäre.

Ich bin jetzt in einem goldenen Käfig und weiß nicht, wie ich daraus entfliehen kann. Bei meiner Arbeit konnte ich ja noch einen Auftrag absagen, aber nun stehe ich alle drei bis vier Wochen irgendwelchen notgeilen Männern zur Verfügung."

Bei unserem nächsten Gespräch entwickelten wir eine Choreographie, wie wir ihren Mann am besten demütigen und ich meinem Mann Gelegenheit zum Stillen seiner Neugier auf sie geben könnte. Als ich ihr dann beiläufig sagte, daß ich auch auf sie neugierig wäre, meinte sie, daß sie zwar nicht lesbisch wäre, aber kein Problem damit hätte, mit einer Frau zu schlafen. Das gehörte quasi zu ihrer Berufserfahrung.


Fortsetzung folgt...
  • Geschrieben von Holger1953
  • Veröffentlicht am 14.12.2020
  • Gelesen: 3770 mal

Anmerkungen vom Autor

Die Veröffentlichung dieser Geschichte ohne Angabe der Quelle und ohne meine ausdrückliche Genehmigung ist verboten und kann strafrechtlich verfolgt werden. - Wer Tippfehler findet, darf sie behalten.

Das Profilbild von Holger1953

Kommentare

  • Bella (nicht registriert) 18.12.2020 11:11

    Die Geschichte ist ja der Hammer...
    Ich könnte nicht aufhören zu lesen, obwohl lesen nicht gerade meine Stärke ist...und Ehe ich mich versah, war die auch schon wieder zu Ende..

    LG Bella

    P.S. bin gespannt, wie es weiter geht und warte schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung

  • Holger195318.12.2020 11:29

    Profilbild von Holger1953

    Danke Bella! Ich feile noch an der Fortsetzung. In der Schule war Bildbeschreibung das Thema, was ich überhaupt nicht mochte...

  • Holger195318.12.2020 23:23

    Profilbild von Holger1953

    ... als ich noch ein Kind war, erschien am Ende jeder Serienepisode im Vorabend-Fernsehprogramm: Die nächste Folge sehen sie in 14 Tagen... Aber so lange will ja heutzutage niemand mehr warten... ;-)

  • Holger195325.12.2020 04:05

    Profilbild von Holger1953

    Als mir Olga die Geschichte von "Gina" erzählte, war ich auch baff...
    Gefreut hatte ich mich über die Reaktion von "Bella" und über die zwei Sternchen von Unbekannt.
    In diesem Zusammenhang eine Anmerkungen zur "Bewertung": Ich halte nichts von Bewertungen im Internet im Allgemeinen, zumal, wenn sie anonym erfolgen. Deshalb vergebe ich nur manchmal Sternchen auf diesem Portal und kommentiere sie dann auch. Wenn mit etwas gefällt: 5*. Wenn es Abstriche gibt: Begründung, warum!
    Wenn mir eine Frau gefällt: 10 Punkte. Wenn sie raucht: 9 Punkte Abzug.
    Ich konnte nichts mit den Bewertungen in meinem Schulzeugnis anfangen - Betragen: gut, Fleiß: genügend... Damals gab es keine Sternchen...

Schreiben Sie einen Kommentar

0.069