Erotische Geschichten

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In der Ferne höre ich die Kirchturmglocken.
Sie bimmeln exakt 11 Mal.
Dann schallt es nur noch nach.
Vor mir hingegen plätschert das Wasser.
Ein großes Schiff rauscht vorbei.
Ich erkenne und höre Partytreiben an Deck.
Schickimicki. Der Zauber der Reichen.
Mich kratzt das nicht.
Nicht ein bisschen.

Vielmehr kritzele ich auf meinem Block herum.
Nippe an meinem Plastikgläschen,
das ich mit Rotwein gefüllt habe.
Genieße das Gefühl von Leichtigkeit in der alten Heimat,
zwischen Weinbergen,
sowie auch dem Wasser.

Morgen reise ich weiter.
Mit einem Rucksack. Und Kleinkrams.
In meiner Rocktasche.
Mehr nicht. Das reicht.

Das Brummen des Handys reißt mich aus meinen Gedanken.
Reflexartig schaue ich auf`s Display,
sehe Deinen Namen. Auch Deine Nummer.
Und gehe ran.

"Hi", sage ich.
Es entsteht eine Pause.
"Bist Du noch dran?" hake ich nach.
Wieder Stille.
"Geht es Dir gut?"
Ich werde ungeduldig. Und mache mir Sorgen.

Dann folgt ein:
"Ich bin`s."

An Deiner Stimme erkenne ich,
dass Du beschwipst bist.
Deine Zunge nicht mehr ganz leicht zu sein scheint.
Jetzt lachst Du.
"Hast Du Zeit?" fragst Du mich.

"Ich bin nicht im Lande", lautet meine Antwort.
"Doch wir können telefonieren."

Wieder nippe ich an meinem Weinglas.
Vernehme ein Stöhnen.
Dann ein: "Schade.
Ich könnte es jetzt gebrauchen."

"Oh no", denke ich.
"Der ist geil."
Wieder nippe ich am Glas und sage:
"Ich habe eine Idee."

"Und die wäre?" fragst Du mich.

"Gerade schreibe ich an einer Geschichte",
fange ich an zu berichten.
"Ich werde sie Dir vorlesen.
Und erwarte ein Feedback."

"O.k.", murmelst Du.
Dein Augenrollen kann ich vor meinem Inneren Auge sehen.
Dann beginne ich.

"Ich habe Töpfe gekauft", lese ich,
obwohl es nicht dort steht.

"Töpfe?" wiederholst Du.

"War ein Scherz", antworte ich lachend.
Und lese:
"Du liegst auf dem Rücken.
Völlig entspannt. In dem weichen Bett der Herberge.
Dein Körper ist nackt. Und frisch geduscht.
Du riechst hervorragend."

"Eiiii", machst Du.

"Was ist?" frage ich.

"Das hätte ich jetzt gern", schallt es aus der Leitung.
Dann fahre ich fort.

"Mit winzig kleinen Wäscheklammern bespicke ich Deine Eier.
Du jaulst auf.
Saugst Luft ein. Zwischen Deinen Zähnen.

Ich hingegen beobachte Dich.
Betrachte Dein schmerzverzerrtes Gesicht.
Setze einen mitleidigen Blick auf und sage:
Du wolltest es so!

Ich weiß,
hauchst Du verzerrt.
Mach`weiter.

Kurzzeitig japst Du.

Ein paar der kleinen Klammern habe ich noch.
Ich verteile sie gleichmäßig,
vor allem aber bekomme ich Schmerzen,
nur allein vom Zugucken.
Dich hingegen scheint es anzutörnen.

Kurz darauf greife ich zur Lotion.
Verteile etwas davon auf meinen Handinnenflächen.
Ummantele mit der rechten Hand den Schaft Deines Schwanzes.
Und bewege meine Hand mal nach oben,
mal nach unten.

***** mich,
sagst Du.
Und ich tue es.

Mit zwei Fingern der linken Hand allerdings fahre ich Dein Gesäß,
in Deinen After.
IN DEINEN ARSCH.

Du wimmerst.
Wimmerst erneut.
Und ich mache mir Gedanken,
ob es Dir tatsächlich gut geht.

Weiter? frage ich.

Weiter sagst Du.

Und so führe ich meine Bewegungen fort.
Bewege meine rechte Hand mal nach oben, mal nach unten.
Wieder nach oben. Nach unten.
Beobachte den Lusttropfen,
der nach außen quillt.

Ziehe meine Finger der linken Hand mal etwas hinaus,
drücke sie wieder hinein.
Ziehe sie erneut ein Stück hinaus.
Bewege die Kuppen.
Und mache ein Spiel daraus.

Du stöhnst.
Dein Bauch spannt sich an.
Auch der Schließmuskel wird tätig.

Deine Oberschenkel sind hart und steif.

Oh Gott, schreist Du dezent.
Gleich, kündigst Du nun an.

Dann ...."

Weiter komme ich nicht,
denn mit einem Mal höre ich Dich stöhnen.
Laut, in den Hörer hinein.

Schnell schalte ich.
Und spreche weiter:

"Dann kommst Du.
Ein heftiger Schwall verlässt Deinen Körper,
trifft mich am am Bauch.

Ein zweiter benetzt meine Hand.
Nicht gerade wenig schießt aus Dir heraus."

Wieder höre ich ein Stöhnen.
Diesmal heftig.
Laut.
So dass ich nur lausche.

Dann folgt lauter Atem.
Ehe ich das Wort: "Scheiße", vernehme.

"Was ist?" frage ich.
Und kann mir ein Lachen kaum verkneifen.

"Meine Bettdecke ist eingesaut.
Aber total", jammerst Du.
Und fügst hinzu: "Ich melde mich gleich.
Muss die Sauerei erst einmal beseitigen."

Dann bist Du weg.

Ich lache.
Allein.
Auf meiner Wiese.
Und denke: "Ein schöneres Feedback kann es nicht geben." :)

  • Geschrieben von bumble-bee78
  • Veröffentlicht am 23.06.2020
  • Gelesen: 1366 mal
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