Erotische Geschichten

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Ein Sommerabend am Seeufer

4,7 von 5 Sternen
Es war einer dieser herrlich sonnendurchfluteten Sommertage gewesen, wie sie im Tiefland rund um Liebeshausen typisch sind. Jetzt senkte sich die Sonne allmählich gen Horizont und bescherte dieser idyllischen Seenlandschaft einen lauen Sommerabend. Nicht unweit eines doch eher abgelegenen Seeufers hatte sich ein Pärchen niedergelassen, um die Ruhe und die Stimmung dieser Abgeschiedenheit nur allein für sich zu genießen. Schweigend saßen er und sie eng beieinander, als ganz unvermittelt dicht an ihnen vorbei eine wundervoll gewachsene Blondine durch das hohe Gras stakste. Während bei jedem Schritt, den sie tat, ihre hübschen und ansehnlichen Rundungen unter dem kurzen Sommerkleid auf und nieder wippten, hielt sie den Blick unbeirrt auf die Wasseroberfläche des Sees gerichtet. So bemerkte der blonde Engel das im Gras kauernde Pärchen gar nicht.
Erst direkt an der Wasserkante machte die hübsche Frau halt, hielt sich eine Hand über die Augen und schaute mit einem schweifenden Blick gegen die schon tief stehende Sonne über den See. Dann schlüpfte sie aus ihren Schuhen und ging barfüßig ins knöcheltiefe Wasser des Uferbereichs. Dort streckte sie abwechselnd ihre schlanken und wohlgeformten Beine durch, um mit den blanken Füßen das Wasser in Wellen aufzutürmen.
Nachdem sie das ein paar Male wiederholt hatte, ging sie zurück ans flache Ufer. Im Vorbeugen ließ sie ihre große Umhängetasche von der Schulter gleiten und stellte sie direkt vor sich auf den Boden. Dabei konnte man deutlich durch den nunmehr weit abstehenden Ausschnitt sehen, dass sie nichts weiter unter ihrem luftigen Kleid trug. Erst die herabfallenden langen Haare verschleierten den Blick auf ihre nackten Brüste wieder.
Aus der Tasche holte sie eine Decke, die sie vor sich am Boden ausbreitete, sowie ein großes Badetuch, das sie schon fast ein wenig kunstvoll auf der Decke drapierte. Im Anschluss stellte sie sich aufrecht hin, fasste ihr Kleidchen mit überkreuzten Armen an den Seiten und zog es sich nach oben über den Kopf hinweg aus. Nur noch mit einem Slip bekleidet schüttelte sie sich ihr Haar zurecht. Mit dem Kleid in ihren Händen schaute sie sich prüfend um, bevor sie das Kleid zusammenlegte und in ihrer Tasche verstaute. Dann glitt sie ohne Zögern mit ihren Fingern unter den Bund des Höschens und streifte es sich nach vorne beugend die durchgestreckten Beine hinunter, welche sie nacheinander kurz anhob, um den Slip über die Füße zu ziehen. Auch das Höschen verschwand mit einer kurzen Handbewegung in der Tasche.
So wunderschön wie sie geschaffen war, stand sie mit der untergehenden Sonne im Rücken hüllenlos da und schaute sich abermals prüfend um. Im selben Augenblick wehte eine leichte Sommerbrise über ihre blanke Haut und verursachte eine prickelnde Gänsehaut auf ihrem Körper. Diese hatte aus Sicht des Betrachters eine reizvolle Nebenwirkung, weil sich hierbei die süßen, rosigen Knospen auf ihren hübsch anzusehenden Brüsten in die Höhe reckten. Besonders gut kamen diese zur Geltung, als sie sich nur Sekunden später ins Profil drehte. Kurz darauf fuhr sie ganz herum und bückte sich, um ihre Schuhe neben die Tasche zu stellen. Auf diese Weise streckte sie ihren apfelförmigen Po sehr verführerisch gegen das Sonnenlicht in die Höhe. Anschließend schlenderte sie mit ihren endlos langen Beinen elegant in Richtung des Sees.
Sie musste ein ganzes Stückchen gehen, um endlich tieferes Wasser zu erreichen. Auf ihrem Weg stelzte sie anfangs wie ein Storch durch die seichteren Stellen, was teils lustig, teils aber auch reizvoll anzusehen war, denn auf gewisse Weise erinnerte das wechselweise Anheben ihrer graziösen Beine an eine Tänzerin beim Cancan. Doch mit zunehmender Tiefe des Sees musste sie von dieser amüsanten Gangart Abstand nehmen und mit kraftvolleren Schritten das glitzernde Wasser vor sich teilen, bis sie sich endlich in das immer noch recht angenehm temperierte Nass gleiten lassen konnte. Dann schwamm sie anmutig hinaus in Richtung Seemitte, um nach einer Kehre in einem elliptischen Bogen allmählich wieder in die flacheren Bereiche der Uferregion zu kommen. Und kaum, dass sie wieder festen Boden unter den Füßen hatte, wiederholte sich das heitere Schauspiel von eben. Nur sah man dieses Mal auch, wie ihre Brüste im Takt mit dem Stelzgang wippten. Im Licht der untergehenden Sonne, die sich heute irgendwie beim Erreichen des Horizonts alle Zeit der Welt ließ, glänzten und glitzerten die Brüste, Hüften und Schenkel der Badenixe dabei auf das Allerherrlichste.
So nass, wie sie dem See entstieg, war sie förmlich ein Sinnbild für Reinheit und Unschuld. Dem Betrachter drängte sich schon fast unweigerlich das Bildnis „Die Geburt der Venus“ von Sandro Botticelli auf.
Nachdem sie jedoch ihren sinnlichen Körper Quadratzentimeter für Quadratzentimeter mit dem großen Badetuch abgetrocknet hatte und sich danach splitterfasernackt auf der Decke ausstreckte, war die hübsche Frau in all ihrer Blöße die Versuchung selbst.
Mit jedem ihrer Atemzüge hoben und senkten sich ihre Brüste aufs Neue. Darüber wehte ein zartes Lüftchen und ließ die rosigen Knospen darauf steif werden. Von hier glitt der Luftzug sanft über ihren Brustkorb hinab auf ihren straffen Bauch, um sich dann schließlich am unteren Ende an dem kleinen Busch auf ihrem Schambein zu brechen.
Wie gern wäre der Betrachter jetzt in die Rolle des Lufthauchs geschlüpft, um genießerisch in aller Ruhe und Ausgiebigkeit ganz sacht über diesen so begehrenswerten Alabasterkörper zu streichen. Verlockend luden die weichen, warmen und anschmiegsamen Schenkel zum Verweilen ein. Und als wollten sie den sich nach dieser Anmut verzehrenden Betrachter zu allem Überfluss reizen, öffneten sich die Schenkel im selben Moment ein gutes Stück und versprachen rosige Aussichten. Zart lugten unter dem buschigen Hügel zwei Lippen als Wächter zu einem Tor hervor, welches im tiefsten Inneren einen Fluss berauschender Wollust zu verbergen wusste.
Doch von all diesen süßen und lüsternen Verlockungen, die sich dem Betrachter in greifbarer Nähe boten, durfte er nur träumen, wollte er den Anstand wahren. Oder wäre es etwa statthaft gewesen, sich leise und vorsichtig Zentimeter für Zentimeter der schlafenden Holden zu nähern, um in den zweifelhaften wie auch unsittlichen Genuss ihrer warmen und weichen Haut zu kommen?
„Was meinst du?“, fragte sie, die während der ganzen Zeit beim heimlichen Treiben im Gras kein Auge von der attraktiven Frau lassen konnte, ihren Partner.
„Soll ich es jetzt tun?“
„Tu’s doch!“, sagte er leicht erschöpft, aber gönnerhaft.
„Ich schaue nur zu. Und wenn du es vorsichtig machst, wird der verlockende Engel vielleicht nicht einmal dabei wach.“
So machte sie sich also sehr behutsam an die hübsche Schlafende heran, welche dort so verführerisch und sorglos in der freien Natur lag, und frönte ihrem unstillbaren Verlangen. Tatsächlich ging sie hierbei derart feinfühlig vor, dass die bezaubernde Nackte trotz des unablässigen Treibens nichts merkte und unbesorgt weiterschlief.
Anschließend zog das lüsterne Pärchen fröhlich von dannen. Und warum auch nicht? Immerhin waren die beiden an diesem Abend zwei wirklich sehr glückliche Mücken.


© 2019/2021
  • Geschrieben von Silberstrahl
  • Veröffentlicht am 01.07.2021
  • Gelesen: 11248 mal

Anmerkungen vom Autor

Aus: Buntes Erotikon – Intimes aus Liebeshausen

Kommentare

  • Mettenstern01.07.2021 19:46

    Weich und wundervoll sanft geschrieben. Fein wie dieser zarte Hauch von Sommerwind . LG

  • Silberstrahl01.07.2021 21:45

    Herzlichen Dank für die positive Kritik, welche nun wiederum mich angenehm berührt.
    Liebe Grüße zurück.
    PS: Vielen Dank auch die funkelnden Sterne.

  • Mettenstern01.07.2021 22:22

    Oh es war in keinster Weise als Kritik zu sehen. Hier habe ich wohl die verkehrten Worte gewählt.
    Die Geschichte ist wirklich sehr schön .
    Liebe Grüße und einen schönen Abend :)

  • Silberstrahl02.07.2021 11:00

    Alles gut! Die Wortwahl war weder falsch noch schlecht gewählt. Dennoch handelt es sich um eine Kritik, also die Äußerung einer prüfenden Beurteilung. Diese kann je nach dem getroffenen Urteil dann negativ oder positiv ausfallen. Im vorliegenden Fall verstehe ich sie (wie nochmals bekundet) als positiv. Daher auch lieben Dank für die erneute Rückmeldung. Es freut mich sehr, wenn die Geschichte so empfunden wird.

  • Mettenstern02.07.2021 18:27

    Stets sehr gern. Es freut mich, dass es diesbezüglich keine Missverständnisse gibt. Liebe Grüße

  • CS04.07.2021 23:37

    Nette kleine Geschichte. Das "Mückenpärchen" kam allerdings für mich sehr überraschend. Aber why not!

  • Silberstrahl10.07.2021 19:50

    Freut mich zu lesen, denn das überraschende Moment ist durchaus gewollt.

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