Erotische Geschichten

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Die Tochter unserer Freunde Kapitel 9

4 von 5 Sternen
Als ich wieder kam schlief Freya tief und fest. Ich beschloss sie nicht zu wecken. Das Essen, das ich mitgebracht hatte, stellte ich in den Kühlschrank. Leise machte ich mich im Bad bettfertig und legte mich dann zu ihr. Und obwohl Freya nackt neben mir lag spürte ich jetzt doch eine gewisse Erschöpfung und Müdigkeit. Ich kuschelte mich an sie und schlief kurz danach ein. Als ich am nächsten Morgen erwachte war Freya bereits zur Arbeit. Auf dem Küchentisch lag ein Zettel. „Hallo mein Schatz, du hast so fest geschlafen da wollte ich dich nicht wecken so wie auch du mich hast schlafen lassen. Der Kaffee ist fertig und die Brötchen liegen im Brotkasten. Ich weiß das du heute Nachtschicht hast. Also wünsche ich dir einen schönen Arbeitstag. Ruf mich an wann du nach Hause kommst. Ich liebe dich – Freya.“
Also frühstücke ich erst einmal ausgiebig und packe dann meine Tasche. Dann mache ich mich auf den Weg nach Hamburg. Dort melde ich mich zum Dienst. Da ich einen IC übernehmen soll begebe ich mich nach Gleis 14 um die Ankunft abzuwarten. Nach ein paar Minuten kommt er dann auch. Ich warte auf den Kollegen der ihn gebracht hat und wir führen ein kurzes Übergabegespräch. „ Die Zugführerin die du heute hast ist vielleicht ein unfreundliches Frauenzimmer.“ Insgeheim danke ich Gott dafür. So steht nicht zu befürchten, dass ich wieder in so eine Situation gerate wie neulich. „Danke für die Info. Gott sei Dank ist das einer aus der Serie IC1. Da habe ich ja relativ wenige Berührungspunkte mit ihr.“ Wir verabschieden uns und ich gehe in den Führerstand. Dort kontrolliere ich gewohnheitsmäßig die Anzeigen und führe meinen Check durch. Nach einer weiteren Minute höre ich den Achtungspfiff des Aufsichtsbeamten und leuchtet auch schon der grüne Kranz des Abfahrtsignals. Ich bin jetzt ganz in meinem Element. Die Fahrt durch das Hafengebiet und über die Elbbrücken verläuft ruhig. Nächster Halt – Hamburg Harburg. Ich rausche am Einfahrtsignal vorbei und bremse auf meinen Haltepunkt zu. Verdammt, meine Blase meldet sich. Also schnell noch einmal auf die Toilette im ersten Wagen. Dort angekommen höre ich schon den Achtungspfiff. In Windeseile erledige ich mein Geschäft und eile zurück in den Führerstand. Der grüne Kranz leuchtet bereits. Ich fahre ab. Noch vor dem Ausfahrsignal ertönt das interne Rufsignal des Zuges. „Lokführer 632 bitte beim Zugführer melden.“ Ich betätige die Sprechtaste für den internen Anruf und nehme den Hörer ab. Sofort ist die Zugführerin am Apparat. „Sagen sie mal haben sie geschlafen oder weshalb sind wir mit Verspätung los?“ „Gute Frau, erst einmal Grüße ich sie. Dann habe ich nicht geschlafen sondern musste außerplanmäßig die Toilette aufsuchen. Des Weiteren sind wir genau mit 32 Sekunden Verspätung abgefahren. Die werden, vorausgesetzt die Strecke ist frei und Störungsfrei, wir bis Bremen locker wieder herausfahren. Und jetzt bitte ich sie mich nicht weiter in meiner Dienstausübung zu stören. Guten Tag.“ Der Kollege hatte Recht. Das scheint eine ziemliche Zicke zu sein. Arme Fahrgäste, mit der Werden die bestimmt so ihren Spaß haben. Augenblicke später sehe ich das vom Zug aus wieder telefoniert wird. Beschwert die sich etwa. Na mal abwarten. Der Rest der Fahrt verläuft ruhig und ohne Störung. Bei der Einfahrt in Bremen sehe ich zwei Bundespolizisten die auf uns zu warten scheinen. Das kann ja heiter werden. Ein Blick nach unserem Halt aus dem Seitenfenster bestätigt das die bei uns einsteigen. Das Ausfahrsignal bleibt auch auf Halt. Gespannt harre ich der Dinge die da kommen sollen. Nach etwa 2 Minuten erscheinen die Polizisten mit einem wild gestikulierenden Fahrgast. Die Polizisten geben dem Aufsichtsbeamten ein Zeichen und kurz darauf bekommen wir freie Ausfahrt. Es geht weiter und bis zu unserem Ziel in Dortmund ohne weitere Vorfälle. Ich steige ab und berichte dem Ablöser das übliche an fachlichen Informationen. Von weitem sehe ich die Zugführerin, die offenbar weiter fährt. Sie macht den typischen Eindruck eines Hausdrachens. Ich schere mich nicht weiter um sie und gehe zu meinem Hotel. Dort angekommen mache ich mich frisch und gehe noch mal in die Innenstadt um etwas zu essen. Dortmund als bekannte Bier- und Fußballstadt bietet viele Lokalitäten. Einige kenne ich bereits von früheren Touren. Das Lokal in dem ich heute Essen möchte, liegt nicht weit vom Bahnhof entfernt. Im Speiseraum ist es ziemlich voll. Ich setze mich und bestelle mir ein halbes Hähnchen mit frischem Salat. Plötzlich tippt mir jemand auf die Schulter. Ich drehe mich um und blicke ihr direkt in die Augen. Es ist Susanne, die ich mit nach Hamburg genommen hatte. „Hi, du auch hier?“ fragt sie. „Wie man sieht. Schön dich mal wieder zu sehen. Möchtest du auch essen? Setz dich doch zu mir.“ „Danke für das Angebot aber meine Kollegin da hinten wartet schon auf mich.“ „ Na denn noch einen schönen Abend.“ Ich schaue ihr hinterher. Sie hat wirklich eine tolle Figur. Vielleicht etwas zu breite Hüften aber das übrige ist wirklich vom feinsten. Nach dem Essen gehe ich direkt auf mein Zimmer und rufe Freya an. „Hallo Schatz“ begrüßt sie mich „wie war dein Tag. „Wenn ich ehrlich sein soll ist jeder Tag ein verlorener ohne Dich“ antworte ich. Sie berichtet mir von ihrem Tag und erzählt mir, dass sie noch bei ihren Eltern war. Scheinbar hat es gewirkt das Freya auf sie eingeredet hat denn ihre Eltern wollen tatsächlich mit uns auf Reisen gehen. Aber ihre Mutter besteht zumindest auf eine standesamtliche Trauung und einen kurzen Umtrunk mit den Nachbarn. Ich finde das ganz ok. Plötzlich wendet sich unser Gespräch. „Weißt du was ich gerade mache“ fragt Freya mich? „Du wirst es mir sicherlich gleich sagen oder.“ „Ich habe gerade die Überraschung für unsere Hochzeitsnacht anprobiert und jetzt bin ich so geil dass ich mich am liebsten selbst befriedigen würde.“ „Dann tu es ich bleibe auch am Telefon und höre dir zu.“ Sie stöhnt und sagt mir dass sie jetzt am liebsten bei mir wäre und nicht alles selbst machen müsste. Sie vermisst meine Hände, die ihrer Meinung nach so unglaublich zärtlich und doch fordernd sein können. „Auch ich vermisse dich und würde am liebsten mit dir schlafen. Ich sehe deinen Traumkörper vor meinem geistigen Auge. Und ich stelle mir vor wie ich von Hinten in dich eindringe. Ich weiß nicht wie lange ich das durchhalte“ sage ich zu ihr. „Komm einfach, ich habe mich gerade auf das Bett gekniet und bringe meinen Dildo von hinten in Stellung. So wie du es gerne hast. OH ich muss ihn noch einmal in den Mund nehmen.“ Ich höre eindeutige Geräusche wie sie den Dildo bearbeitet und ihn anschließend in ihre Grotte schiebt. Sie stöhnt richtig inbrünstig und ich kann jetzt auch nicht mehr anders als Hand an zu legen. Nach ca 5 Minuten kommt sie zum Höhepunkt und fordert mich auf es ihr gleich zu tun. Ich habe gar keine andere Chance. Mich hat das Lauschen so auf Touren gebracht das ich unmittelbar nach ihr komme. Ich kann nicht anders „ich liebe dich“ sage ich ihr und bin ziemlich am schnaufen. Der Höhepunkt war fast so heftig als wären wir wirklich zusammen gewesen. „Aber jetzt muss ich Schluss machen Schatz. Mein Wecker klingelt um vier Uhr. Und wenn ich heute wieder verschlafe ist der Teufel los.“ Sie gibt mir durchs Telefon einen Kuss und wünscht mir eine gute Nacht. Lange kann ich nicht einschlafen, denke immer wieder an unser Telefonat. Aber schließlich sinke ich doch in Morpheus arme.
Der Wecker klingelt und ich kann mich nur schwer aufraffen. Ich hasse diese frühen Touren. Aber das gehört nun mal zum Job. Ich begebe mich nachdem ich mit der morgendlichen Toilette fertig bin in den Speiseraum des Hotels. Da ich gestern um ein zusätzliches Lunchpaket gebeten habe liegt dies bereits auf meinem Platz. Nach dem Frühstück, es ist jetzt 4:35 Uhr, gehe ich zum Bahnhof. Mein Zug soll um 5:02 Uhr einlaufen. Ich melde mich bei der hiesigen Lokleitung zum Dienst und warte beim Aufsichtsbeamten. Kurz darauf betritt Susanne den Raum. Sie schaut mich überrascht an. „Haben wir etwa den gleichen Zug?“ „Das sieht ja fast so aus. Schön ein bekanntes Gesicht zu sehen.“ Sie setzt sich neben mich. „Schade, dass das kein Güterzug ist“ flüstert sie mir zu. „Sonst könnte ich versäumtes mit dir nachholen.“ Ich weiß nicht, ob der AB meine Gesichtsröte bemerkt hat. In diesem Moment wird die Einfahrt meines Zuges angekündigt. Wir erheben uns und gehen zum Bahnsteig.
Fortsetzung folgt
  • Geschrieben von Olderman
  • Veröffentlicht am 16.11.2020
  • Gelesen: 4355 mal

Kommentare

  • Holger195319.11.2020 23:28

    Profilbild von Holger1953

    AB ist in diesem Falle sicher nicht Anrufbeantworter, sondern Aufsichtsbeamter...

  • CS20.11.2020 11:32

    Also mir hat es gefallen! Und den Einblick in den Berufsalltag eines IC Lokführers darf man auch mal bekommen.
    Das Problem der einsamen Hotelnächte haben ja nicht nur IC-Lokführer. Statt Telefon gibt es heute glücklicherweise skype und facetime. Die verdienten Sternchen wurden schon gegeben.

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