Erotische Geschichten

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Die Bauanleitung

1 von 5 Sternen
Nina sah sich im Atelier um. Sie mochte Kunst und begutachtete mit viel Freude die Skulpturen, die hier ausgestellt waren. Aber nicht die Kunst war der grund ihres Kommens gewesen. zwischen den Regalen hindurch blickte sie immer wieder an den kleinen Ladentisch, um den Jeanette Keil, die all diese Kunstwerke geschaffen hatte, herumspazierte. Nach einer Weile ging Nina auf Jeanette zu:
"Schöne Skulpturen machen Sie da!"
"Gefallen Sie Ihnen?"
"Ja, da ist es sehr schade, dass Ihnen für dieses Atelier hier eine - sagen wir mal: wirklich legale - Baugenehmigung fehlt."
"Wie bitte?" Die Künstlerin sah nina mit ihren großen stahlblauen Augen an.
"Ich weiß, wen Ihr Mann im Bauamt bestochen hat. Und ich weiß, dass weder dieser Herr noch Sie oder Ihr Mann Interesse daran haben, dass das alles auffliegt."
Jeanette Winter sah Nina fassungslos an, die die kurze oause nutzte, um sich mit Visitenkarte vorzustellen: "Nina Bruck, Privatdetektei Bruck & Partner"
Die Künstlerin war immer noch perplex, während sie mit regungslosem Gesicht die Karte entgegennahm: "Privatdetektei ... wer ... warum ... was wollen Sie?"
"Kein Geld, keine Angst. Ich möchte, dass Sie und Ihr Mann meinem Mandanten körperlich zur Verfügung stehen. Sie und Ihr Mann sind doch ausgesprochen gutaussehend. Sahneschnittchen, könnte man sagen. "
"Körperlich ... was?" Die attraktive Künstlerin bekam immer größere Augen: "Und wenn ich gar nicht daran denke - und mein Mann auch nicht? Also, das ist doch ..."
"Dann könnte Ihr Mann vielleicht von Ihnen eine Erklärung für DAS hier verlangen." Nina hielt Jeanette einen CD-Stick entgegen und merkte an, dass sie das Original des Films, der sich darauf befände natürlich auch auf beliebige andere Speichermedien vervielfältigen könne.
"Was für ein Film? haben sie die Geldübergabe im Bauamt gefilmt, oder was? ich warne Sie: wir haben gute Verbindungen zu den Behörden " Die große blonde Künstlerin kniff die Augen zusammen.
"Ich weiß ... aber der Film handelt von etwas ganz anderem ... vom Fitnesscenter nebenan ... das übrigens auch nicht so hätte gebaut werden dürfen ..."
"Na und?" Jeanette Winter versuchte cool zu bleiben.
"Die Handlung zeigt Sie ausgesprochen unbekleidet auf der Empfangstheke in sehr eindeutigen Handlungen mit dem ... übrigens auch für meinen Geschmack im Adamskostüm sehr lecker aussehenden Besitzer Heiko Borgs. Ich habe mal gezählt, wie oft Sie ihn aufgefordert haben, jetzt nicht aufzuhören. Es war genau 42 mal ..."
"Sie sind eine ... wer schickt Sie?"
"Eine Mandantin, die sehr viel Lust darauf hat, sich einmal wöchentlich von Ihrem Mann verwöhnen zu lassen."
"Also ist ihre Mandantin eine Frau, die wir kennen ... zumindest mein Mann ...?!"
"Ja, Sie kennen meine Mandantin beide. Ihr Mann Pascal kennt sie sogar etwas näher. Aber Pascal ist im Gegensatz zu Ihnen ausgesprochen treu. Obwohl er meine Mandantin sehr ansprechend findet und auch schon diverse handwerkliche Tätigkeiten bei ihr ausgeführt hat, hat er bislang davor zurück geschreckt, sich auf einen echten Seitensprung einzulassen. Sie haben mit Ihrem Mann ein echtes Glückslos gezogen, Frau Keil. das haben Sie ja eigentlich gar nicht verdient ... ich meine nach den 42 mal ..." Nina winkte mit dem USB-Stick.
Jeanette war so fassungslos, dass sie grinsen musste: "Ha ... und wie stellen Sie sich das vor? Pascal und ich finden uns leicht bekleidet im Schlafzimmer von dieser ... Tussi ...ein ... oder wie?"
Nina blieb trocken: "Die Details teile ich Ihnen zum gegeben Zeitpunkt mit. jetzt möchte ich mich erstmal gerne dem männlichen Hauptdarsteller aus dem Fitnesscenter zuwenden. Ich denke nämlich, dass ich gemeinsam mit ihm daran teilnehmen werde, Sie und Pascal etwas intensiver kennezulernen."
Nina stellte sich dicht vor Jeanette: "Wollen wir 'Du#' sagen? Du siehst wirklich ausgesprochen gut aus, Jeanette. Und was Deinen geschmack bei Männern angeht: wow! Ich bin gespannt auf Deinen Mann ... oder vielelicht sogar noch mehr auf heiko ... naja, egal ... sind ja beide echt cool." Nina strich der nervös schweigenden Künstlerin mit einem Finger an ihrer kurvenreichen Figur vom Hals bis zur Hüfte und drehte sich dann um: "Tschüs, Janni, bis bald!"

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Pascal drehte sich auf die bettseite Jeanettes und wollte sie küssen. Aber Jeanett sah gedankeverloren an die Schlafzimmerdecke:
"Sag mal Pascal ...kann es sein, dass da eine Frau gerne mit Dir ... äh ... eine Affäre hätte?"
"Was? Wie kommst Du denn jetzt darauf?"
"Eine, die Du auch süß findest ... aber ... sagen wir mal ... nicht ran lässt ... oder so ..."
Pascal sah Jeanette erstaunt an: "Und wenn das so wäre? Dann wäre doch alles in Ordnung, oder? ich meine, ich würde wirklich nicht mit einer anderen Frau ... ich liebe Dich!"
Jetzt erwiderte Jeanette seinen Kuss: "Ich Dich auch, versteh das nicht falsch ... es war heute eine Frau bei mir im Atelier ...eine Privatdetektivin ..."
"Du hast eine Privatdetektivin auf mich angesetzt? Hallo?! Jeanette ..."
"Nein, natürlich nicht, Schatz. Sie weiß einiges über die Sache mit dem Atelier und dem Bauamt. ich glaube nicht, dass sie noch mehr weiß, aber ... sie ... sie ... naja ,,, es ist fast eine Erpressung ..."
Pascal sah Jeanette mit seinem angriffslustigen Blick an, den sie so sehr an seinem gesicht mochte: "Wenn uns da jemand an den Geldbeutel will, dann ... soll er mal kommen."
"nein, es geht nicht um geld. Diese Frau ... also die andere ..."
"Welche andere ...?"
"Na, nicht die detektivin, sondern die Frau, die da was von Dir will, die will wirklich was von Dir ..."
"Du sprichst echt in Rätseln, Schneckchen!" Pascal war zuvor eigentlich in einer ganz anderen Stimmung gewesen, küsste Jeanette liebevoll und spielte mit ihren langen blonden Locken. Er fand seine Frau wirklich in jeder Hinsicht atemberaubend.
Jeanette sah ihn mit wilden Augen an: "Sag mal ganz ehrlich, wer ist so richtig scharf auf Dich, Süßer?"
Pascal musste grinsen und sogar leicht lachen: "Das weiß man nie ... wie wär's mit Dir?"
Jeanette küsste ihren Mann etwas länger: "Ja, ich natürlich auch. Aber welche Frau könnte außerdem noch so sehr auf Dich fliegen, dass sie dafür ..."
"...dafür was ...?" Wieder trafen sich die Lippen des Paars.
"... dass sie dafür eine detektivin losschickt, um dich ins Bett zu kriegen ,,,?
"Was?!? Schatz, das ist doch absurd. Ha, nein, das ist jetzt echt ... sorry .... ha, das ist echt der größte Quatsch, den ich je gehört habe ... also ..." Pascal hielt inne. Jeanette sah ihm an, dass seine Gedanken einer Spur folgten. Aber dann legte er ein energisches "Nein" nach und ergänzte: "Das kann gar nicht sein. Völlig hirnrissig."
"Bei WEM kann das nicht wein?" wollte Jeanette nun wissen.
Pascal starrte wirr in den Raum: "Ich ... nein, da gibt's niemand ..."
In der nächsten Minute blieb es still.

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"Oh, super, dass du kommst, Pascal. Der Herd funktioniert einfach nicht mehr ..."
Kirsten zog sich ganz gerne etwas körperbetonter an, wenn Pascal kam. Sie konnte und wollte kaum die körperliche Anziehung ausblenden, die seine tiefen Augen, die schönen Arme und die hübsche Brustbehaarung unter seiner Knopfleiste auf sie ausübten. Pascal wußte das, denn sie hatten sich schon zwei- dreimal geküsst. Kirsten hatte sogar schon die Abwesenheit von Jeanette dazu nutzen wollen, eine Nacht gemeinsam zu verbtringen. Aber da hatte Pascal Skrupel - auch wenn er die Figur Kirstens und ihr hübsches Gesicht durchaus sehr verführerisch fand. Natürlich hätte es ihn auch gereizt, ihre scheinbar nicht unerheblich ausgestatte Bluse weiter zu öffnen, als die drei Knlpfe, die er schon mal an einem weinseligen Abend bei ihr, ganz zu ihrer Zufriedenheit - alleerdings zu ihrer Unzufriedenhiet nicht noch weiter - gelüftet hatte. Pascal hatte Skrupel. Er liebte seine Frau. Er wollte kein schlechtes Gewissen haben und auch keine Geheimnisse mit sich herumtragen. Für ihn waren Liebe, Treue und Verrauen keine leeren Worte. Jetzt blickte er auf Kirstens enge Jeans und das ausgesprochen kurvenreich wippende Top auf ihrem Prachtkörper. Er dachte kurz nach:
"Ich komme nicht nur wegen dem herd ..."
"Ach nein? Hey, hast Du Dir's doch noch mal anders überlegt?" Erwartungsvoll legte Kirsten die Hand auf Pascals Po. Er ließ es zwar lächelnd geschehen und sah Kirsten liebevoll an, aber seine Blicke trugen wieeder jenen Sanftmut, der Kirsten einerseits dahinschmelzen, andererseits zur Weißglut trieb. Dieser Blick signaliserte: 'Ich finde Dich echt nett - auch lecker - aber mehr geht einfach nicht ... wegen Jeanette'.
"Also, bevor Du den Herd wieder heiß bekommst, darfst du gerne was anderes heiß machen ..." kam Kirsten direkt auf den Punkt. Es war ja kein geheimnis, dass sie Pascal wollte und ihm auch versprochen hatte, Jeanette davon nichts wissen zu lassen.
"Und Jürgen?" fragte Pascal mal wieder die unausweichliche Frage nach Kirstens Mann.
"Den liebe ich. Und den verlass ich auch nicht. Komm schon, wir haben so oft drüber geredet ... was Jürgen und Jeanette nicht wissen müssen, werden sie auch nicht erfahren ..."
"Und deshalb engagierst Du ein Detektivbüro?" jetzt war es draußen. Jürgen sah Kirsten ernst an. Aber Kirsten verstand kein Wort. Sie hielt es für eine Art kleinen Scherz, mit dem Pascal ihr hartnäckiges Vorgehen bei ihm beschreiben wollte. Also antwortete sie gänzlich unpassend, als ob es sich um eine Art Rollenspiel-Eröffnungszug handeln würde:
"Ja, ich setze eine scharfe detektivin auf Dich an. Und wenn Du sie vernaschst, filme ich Dich dabei und erpresse Dich damit!"
Pascal schluckte: "Warum? Das ist doch völlig durchgeknallt!"
Kirsten verstand immer noch nicht, dass Pascals Detektivgeschichte einen allzu wahren Kern besaß: "Naja, Du weißt doch, dass Du mich wahnsinnig machst." Sie nestelte an seinem Hemd herum und spielte am obersten Knopf herum.
Pascal legte seine Hände an Kuirstens Hüfte - keineswegs in erotischer absicht, sondern ums ie in eine Position zu bringen, in der er sie zur Rede stellen konnte: "So geht das aber nicht, Kirsten. Du bringst uns alle in Teufels Küche..."
"Klingt höllisch gut ..."
"Hör mal, diese Detektivin weiß jetzt alles über das Atelier, über das Bauamt. Das ist nicht witzig!"
Kirsten kräuselte die Stirne. Dieser Wendeung des so verheißungsvoll eröffneten Rollenspiels konnte sie nicht mehr folgen: "Äh,,,, was für'n Zeug?"
Pascal sah ernst in Kirstens schöne dunkelgrüne Augen: "Warum hast Du diese Detektivin engagiert? Glaubst Du ernsthaft, dass ich dann ... also, ich war kurz davor Jeanette alles über uns zu erzählen ..."
"Alles über uns? Was gibt's da zu erzählen?"
"Komm schon, wir waren schon ganz schön kurz davor, dass es heftiger geworden wäre ..."
"Komm schon, Du wirst Jeanette nie irgendwie kränken wollen. Also, sie hat den besten Mann auf Erden. Was solltest Du ihr von uns erzählen? Vielleicht .. bist ... du einfach so lieb und ... schaust mal nach dem herd. Es ist doch schwachsinnig, dass wir jetzt hier über Sachen streiten, die gar icht stattfinden."
"Gar nicht stattfinden? Das Detektivbüro, das Du engagiert hast, findet gar nicht statt?!"
"Ich hab jetzt keine Lust mehr auf so'n Rollenspielquatsch, Pascal. Ich hab's verstanden. Es bleibt alles platonisch." Kirsten drehte sich um und ging Richtung Küche.
Pascal sah ihr entgeistert hinterher: "Jetzt mal ganz langsam. Soll das heißen, die Detektivtante kommt gar nicht von DIR?"
Kirsten ging zum Herd und öffnete ihn: "Hier, der funktioniert nicht. Null."
Pascal stellte sich hinter sie und betrachtete nicht ohen Anflug von Lust den Po, den sie ihn von der Herdröhre aus entgegenreckte. Er konnte es sich noch nicht einmal verkneifen, seine Hose in Kontaklt mit ihrer Jeans zu bringen.
"Du bist so fies ..." sagte Kirsten ..."du lässt mich immer sio schmoren, machst mich heiß, lässt mich wieder abkühlen ...".
Pascal betrachtete die großen Wölbungen, die von Kirstens Top auf die geöffnete Herdtüre hinunterbaumelten und gewann der Situation einen Moment der Schwäche ab. Wenn Kirsten wirklich so viel an ihm lag, dass sie sogar vor einer detektivin nicht zurückschreckte - sollte er dann nicht einfach mal eine ihrer einladenden Körpergesten annehmen und ihren verlockenden Kurven wieter folgen, als bisher? Er fasste sie an den Beckenknochen und schob sie eng an sich heran: "Du bist echt ganz schön heiß ..."
"Ach ja, findest Du? Aber von einem Braten in der Röhre hältst Du sonst nicht allzu viel, ja?"
Das Wortspiel war anzüglich, aber Pascal hatte andere Hintergedanken: "Also gut. Ich meine, es gibt jetzt wirklich Dinge, die unangenehmer werden. Du bekommst, was Du möchtest, aber aöls Gegenleistung legst Du die Detektivin wieder an die Kette und lässt Jeanette aus dem Spiel."
Kisretn verstand kein wort. was brabbelte Pascal denn da für Unsinn? Und warum gefiel ihm diese Detektivgeschichte so gut? Machte ihn das an? Sollte sie mitspielen? Vielelicht gar keine schlechte Idee. Sie dachte sich etwas aus. dazu richtete sie sich auf, so dass sie mit dem Rücken dicht an seiner Brust lehnte. Dann legte sie ihren Arm nach hinten um seinen Kopf, so dass ihr Top unglaublich eng angespannt war. Pascals Augen und Hände konnten sich den beiden gewichtigen Kugeln, die sich darntrer abzeichneten kaum entziehen. Dann fabulierte Kirsten irgendetwas drauf los, was ihr zu einer Detektivgeschichte einfiel: "Hast Du eigentlich auch ein Detektivbüro, das private Nachforschungen an den körpern junger Frauen durchführt? Vielelicht hol ich ja meine Detektive nur dann wieder an die Kette, wenn du zeigst, was Dein Detektivbüro da so drauf hat ..." Jetzt legte sie auch ihren anderen Arm nach hinten in seinen Nacken und präsentierte seinen Blicken seitlich von oben alle Vorteile ihrer aufregenden Figur.
Pascal dachte kurz an Jeanette. Aber vielleicht war es jetzt ja wirklich das Beste, Kirsten von ihren Detektiv-Aktivitäten abzubringen, wenn er ihr gab, was sie wollte - zumal ihr Körper wirklich immer schon sehr einladend auf ihn gewirkt hatte. Er legte seine Hände sachte um ihre Taille an die untere Naht ihres Tops und berührte darunter ihre weiche, glatte Haut.

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"Das heißt, Sie wollen ..."
"Du, Wir hatten uns auf 'Du' geeinigt!" korrigierte Nina den muskulösen Fitnessclubbesitzer, der in etwa so aussah, wie man sich einen bei Frauien besonders gut ankommenden Skiöehrere vorstellte: hübsches Groes-Buben-Gesicht mit breiten, sportlichen Schultern, großer Statur und einem paar unwiderstehlicher Dackelaugen. Noch dazu schien er nicht wesentlich älter als 35 zu sein - das Gesicht trug schon markante Lebenslinien, war aber trotzdem von spätjugendlicher Wildheit gezeichnet ... ein echtes "Sahnestückchen", wie Nina zu sagen pflegte.
"Ok, also, äh .. Nina ...DU willst, dass ich ..."
"Müssen wir das jetzt alles wiederholen?" fragte Nina forsch, ohne eine Antwort haben zu wollen. Sie schritt auf die Theke zu, auf der sich die Szene zugetragen hatten, die sie auf ihrem USB-Stick gespeichert und Heiko soeben in voller Länge vorgespielt hatte. Dann drehte sie sich um: "Geht das mit Jeanette schon lange? Ich habe gehört, sie wäre ganz schön eifersüchtig, falls ihr Pascal so was machen würde ..."
"Aber Pascal macht sowas nicht ..." antwortete Heiko lakonisch.
"Sicher?"
"Ja. ich kenn ihn schon lange. Er ist so'n ganz Lieber! Und ich hab sogar ein schlechtes Gewissen wegen Jeanette .. aber sie einfach so ... naja ... da kann man schlecht 'nein' sagen. ..."
"Soso ... schlecht 'nein sagen ..." Nina lehnte sich so an die Theke, dass ihre weiblichen Vorzüge ausgesprochen reizvoll zur geltung kamen. Dann sah sie Heiko provokant an: "Aber wenn Pascal so was doch täte ... und Jeanette bekäme davon Wind, dann stünde es ja vielelicht noch besser um die Chancen, dass Du noch mehr von jeanette bekommen könntest, ohne dass Pascal etwas dagegen sagen könnte, oder? Ich meine, ihr könntet ihm ja dann immer mit seinen eigenen verfehlungen antworten ..."
"Es lebt alles davon, dass Pascal gar nichts davon weiß."
"Und das soll ich also so, lassen, wie es ist? Dann zeig doch mal, wie Du es Dir beim näöchsten ;al mit Jeanette so vorstellst. wieder hier ... auf der theke? ... oder mehr da drüben auf den Fitnessgeräten? ..."
Heiko ging auf Nina zu: "Sowas hab ich echt noch nicht erlebt ..."
Nian lächelte und begann damit, seine Hose sehr unverblümt und direkt aufzuknöpfen: "Na, dann wollen wir doch noch mehr neue Dinge erleben, oder?"

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Pascal und Jeanette gingen auf den modernen Bungalow zu. Nina hatte ihnen aufgetragen, in erotisch ansprechender Kluft zu erscheinen. Und es war nicht zu leugnen, dass die Kleidung, die beide trugen, ihre ohnehin hübschen Körper tatsächlich nochmals auf besonders raffinierte Weise optisch aufwertete. Das galt für Jeanettes, mit verschränkten Trägern und tiefem dekoltee ausgestateten Sommerabendkleid ebenso wie für Pascals wild-elegantes Ledersacco über seinem Shirt, das seine Brustmuskulatur halbseiden durchschimmern ließ. Er läutete an der Haustüre. Jeanette stand hinter ihm. Nina öffnete. Sie trug eine schlicht glänzende dunkelviolette Bluse und einen engen schneeweißen Minirock: "Schönen guten Abend! Meine Mandantin verspätet sichj etwas! Aber ich habe mir erlaubt, einen Freund einzuladen - einen freund von Ihnen - oder sagen wir doch gleich 'Du' ... also von Euch!"
Pascal kniff die Augen zusammen. Würde Kirsten wirklich so weit gehen, heute Abend hier ebenfalls zu erscheinen? Und wer war dieser Freund, von dem diese Detektivin sprach, die Pascal sich übrigens bei weitem nicht so gut aussehend vorgestellt hatte. Als er merkte, dass Jeanette sein etwas längerer Blick auf die schönen Beine Ninas nicht verborgen blieben, zuckte er kurz, legte seine Hand an ihren Rücken und führte seine besser Hälfte ins Haus.
Sie betraten ein sehr mondänes Wohnzimmer. Und auf dem sofa saß ... Heiko ...
Pascal war völlig überrascht. Jeanette schluckte. dann begrüßten beide den Fitnesstrainer, der in ein sehr männliches Muskelshirt und eine ockergelbe Hose verpackt war.
"Äh, Heiko , hallo ... was machst Du denn hier ...?" Pascal wußte schon von jeanette, dass Nina auch über heikos Bauschwindeleien Bescheid wußte. Deshalb kam er auch nichtb auf anderweitige Gedanken - schon gar nicht auf den, heikos Anwesenheit könnte etwas mit Jeanette zu tun haben.
Jeanette hingegen biss sich auf die Zunge. Hoffentlich würde Nina ihr Wort halten und nichts über ihre Affäre mit Heiko verlauten lassen.
Aber Nina schien suich an die regeln zu halten, die sie freilich selbst aufstellte und kontrollierte: "Ja, das Bauamt ist ja in dieser Stadt ziemlich korrupt. Und deshalb habe ich mir gedacht, nutzen wir den abend doch ein wenig, um Erfahrungen zwischen Bauträgern auszutauschen! Bitte setzt Euch doch ... äh, nein, ich dachte Jeanette setzt sich zu Heiko und Pascal kommt zu mir!"
Zögerlich setzte sich Jeanette auf die entgegengesetzte Seite des Sofas, weitmöglichst entfernt zu Heiko, während Pascal den Raum nach einer Sitzmöglichkeit in der Nähe von Nina absuchte. Er fand keine. aber Nina hatte ohnehin klare Vorstellungen:
"Jeanette, bitte näher an Heiko heran! Seid nicht so distanziert. Ihr sollt doch beide ganz nah erleben, wie ich Pascal auf meine Mandantin vorbereite. dazu ist es wichtig, dass seine Frau sich schon mal ein bißchen daran gewöhnt, was ihr Mann mit anderen Frauen so alles anstellen kann ... und ich finde er sollte es dabei auch nicht so leicht haben. Deshalb sollte sich Jeanette ein bißchen mit einem attraktiven Mann aus der Nachbarschaft revanchieren. Was haltet Ihr davon?"
"Das ist ziemlich ... pervers ..." rutschte es Pascal heraus, während sich Heiko und Jeanette auf die Zunge bissen, um Nina nicht zu unerwünschten, aber allzu wahren Aussagen zu verleiten.
"Das finde ich jetzt eigentlich nicht, Pascal. Es gibt ja immer wieder neues Beweismaterial ..."
Pascal schluckte. Wußte Nina etwas von einer ersten Nacht mit Kirsten?

Fortsetzung folgt.









  • Geschrieben von Echt_nett
  • Veröffentlicht am 17.04.2015
  • Gelesen: 7531 mal

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