Erotische Geschichten

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BE3 Beste Freundinnen (1)

5 von 5 Sternen
SIE UND ER

Langsam öffnete er die Augen. Noch etwas schlaftrunken blinzelte er in den neuen Tag, der offensichtlich nicht auf ihn gewartet hatte und schon voll im Gange war. Jedenfalls fiel durch das Fenster gleißendes Licht. Für einen Augenblick blendete es noch seine schläfrigen Augen. Doch änderte sich das mit zunehmendem Wachheitsgrad. Nur wenig später war er dann endlich in diesem neuen Tag angekommen. Dennoch schloss er wieder kurz die Augen und genoss die wohlige Bettwärme. Dabei kam sein erster Gedanke des Tages in ihm auf. Und dieser gehörte ihr … ihr ganz alleine.

Während er eben noch völlig gedankenversunken mit einem entzückten Lächeln im Gesicht still im Bett lag, drehte er sich jetzt ruckartig um und streckte die Arme nach ihr aus. Doch was war das? Diese Bettseite war leer! Nur ein Kopfkissen sowie eine zurückgeschlagene Bettdecke lagen auf dem Laken. Ganz plötzlich war er hellwach. Abrupt stützte er sich mit einem Arm auf und blickte auf diese Seite des Betts, als wollte er sich vergewissern, dass er das nicht vielleicht doch nur träumte. Aber da gab es nichts zu deuteln. Mit der freien Hand strich er über das Laken. Doch konnte er keine Restwärme mehr verspüren.

Schwungvoll drehte er sich wieder auf die andere Seite und schlug die Bettdecke zurück. Dann setzte er sich auf die Bettkante und streckte erst einmal seinen durchtrainierten Körper. Dabei gähnte er recht ordentlich. Anschließend blickte er zur Seite, wo ein Kleiderschrank mit verspiegelter Front stand. Eine Zeit lang sah er in diese Richtung und betrachtete sein Ebenbild. Er beobachtete, wie er sich mit den Händen an der Kante des Betts abstützte, die Brust vorstreckte und mit Elan aufstand.

„Du verpasst gerade etwas, meine Liebe“, dachte er bei sich selbst, als er völlig nackt vor dem Spiegel stand. Man kann nicht gerade behaupten, dass dieser Gedanke anmaßend war. Ganz im Gegenteil. Er hatte der Damenwelt durchaus einiges zu bieten. Und das wusste er auch. Immerhin war er ein Mann in den besten Jahren: Anfang dreißig, groß und kräftig gebaut, ein muskulöser Körper mit gesunder Bräune, mittellanges dunkles Haar und dazu ein Dreitagebart.

Er war also durchaus ein junger, dynamischer Kerl, der beruflich sowie sportlich sehr erfolgreich war und von daher nicht ganz zu Unrecht über ein außerordentliches Maß an Selbstbewusstsein verfügte. Und eben dieser Mann stand nun splitternackt vor ihrem Spiegel.

Ja, es war ihr Schlafzimmer, in dem er sich gerade befand. Sie liebte es, ihn übers Wochenende mit zu sich nach Hause zu nehmen. Das war nicht das erste Mal und würde wohl auch nicht das letzte Mal bleiben. Er machte sich da gar keine Gedanken, denn auch sie war eine sehr selbstbewusste Frau, die wusste, was sie wollte – und zwar ihn für den lieblichen wie auch leiblichen Zeitvertreib. Mehr wollte sie gar nicht von ihm; aber auch nicht weniger.

Umgekehrt ging es ihm da keineswegs anders. Auch er genoss die regelmäßigen Zusammenkünfte an den Wochenenden oder den freien Tagen zwischendurch.

Wer war sie eigentlich? Vor ein paar Jahren hatte sie sich von ihrem Mann getrennt und noch einmal ganz von vorn angefangen. Das machte sie sehr energisch und mit Bravour. Heute kannte man sie als erfolgreiche Geschäftsfrau, die vor Gesundheit und Schönheit nur so strotzte. Diese klasse Frau mit den langen blonden Haaren, welche von großer und schlanker Statur war, hatte er im letzten Winter bei einem Skiurlaub in den österreichischen Alpen kennengelernt. Beide waren gleich von Anfang an Feuer und Flamme füreinander. Zwar war sie rund zehn Jahre älter als er, doch das störte weder ihn noch sie.

Aber im Moment stellte sich ihm mehr die Frage, wo sie jetzt wohl sein mochte. Beim Blick in den Spiegel war unverkennbar, dass es ihn nach ihr verlangte. Da regte sich was in seinem Schoß, das eindeutig nichts mit der morgendlichen Situation eines Mannes zu tun hatte. Dafür sprachen auch nicht zuletzt jene Bilder, die gerade in seinem Kopf entstanden. Noch einmal dachte er bei sich: „Du verpasst gerade etwas, meine Liebe.“

Und wenn er diesen Gedanken jetzt in ihrer Gegenwart ausgesprochen hätte, so wäre ihm sicherlich auch kein Gelächter aus ihrem Mund entgegengehallt. Ganz sicher nicht. Vielmehr hatte sie ein wahres Faible für sein unverhülltes Äußeres. Jedes Mal, wenn er sich vor ihr entblößte, gingen ihr förmlich die Augen über. Sie konnte gar nicht genug von dieser Augenweide bekommen. Beim gemeinsamen Liebesspiel hatte sie es daher auch nur selten einmal eilig. Sie war eben eine echte Genießerin. Doch ohne ihre Anwesenheit war seine Zuschaustellung natürlich vergebens. Langsam bekam er die Bilder sowie die Gefühle wieder in den Griff und verschwand vorerst für die morgendliche Toilette im Bad gleich nebenan.

Als er wieder aus dem Badezimmer herauskam, schnappte er sich im Schlafzimmer seinen Morgenmantel von einem Stuhl, warf ihn sich über und ging zur Tür. Bedächtig öffnete er diese. Dann trat er hindurch und schloss die Tür fast lautlos hinter sich. Während er barfüßig über die Galerie zur Treppe ging, nahm er das lose hängende Band seines Mantels und schloss ihn damit. An der Treppe blieb er stehen und lauschte nach unten. Etwas diffus vernahm er ihre Stimme. Mit wem redete sie da? Hatte sie Besuch bekommen? Stufe für Stufe stieg er die Treppe hinab und lauschte dabei andächtig.

Unten angekommen klärte sich ihr Reden schnell auf. Nein, sie hatte keinen Besuch. Außer ihr war niemand weiter anwesend. Gerade wechselte sie von der Küche hinüber ins Wohnzimmer. Dabei hielt sie ihr Telefon zwischen Ohr und Schulter eingeklemmt, um so die Hände frei zu haben. In diesen trug sie eine Glasschale mit frischem Obst, welche sie auf den Wohnzimmertisch stellte. Anschließend ging sie um den Tisch herum und setzte sich auf das große Sofa. Als sie ihn erblickte, lächelte sie freudestrahlend und schickte ihm mit gespitzten Lippen einen Kuss herüber. Er lachte und fing ihn spielerisch auf.

In der Tür zum Wohnzimmer blieb er stehen. Dort lehnte er sich lässig an den Türrahmen. Mit einem recht glücklichen Ausdruck im Gesicht sah er zu ihr hinüber. Unübersehbar konnte man merken, wie er sie allein mit dieser Geste aus dem Konzept brachte. Immer wieder blickte sie mit großen, lieben Augen lächelnd zu ihm herüber, wobei sie es offensichtlich nicht schaffte, dem vollständigen Wortlaut des Gesprächspartners am anderen Ende zu folgen. Des Öfteren wendete sie den Blick von ihm ab, um sich wieder auf das Telefonat zu konzentrieren. Dabei versuchte sie, aus der Redundanz des Gesprächs ins Thema zurückzufinden.

Um sie nicht länger in Verlegenheit zu bringen, ging er in die Küche. Dort nahm er ein Glas aus dem Schrank und füllte es an der Spüle mit kaltem Wasser. Dann setzte er das Glas an den Lippen an, um es in einem Zug auszutrinken. Anschließend stellte er das Glas in die Spüle und kehrte ins Wohnzimmer zurück. Dort blieb er hinter einem Sessel stehen. Mit vorgebeugtem Oberkörper stützte er sich mittels seiner Unterarme auf die Rückenlehne des Sessels. So betrachtete er sie, wie sie sich inzwischen beim Telefonieren lang auf dem Sofa ausgestreckt hatte.

Er genoss es sichtlich, sie so beobachten zu dürfen. Offensichtlich war auch sie nur dem Bett entsprungen, um dieses Telefonat zu führen. Ihre langen blonden Haare waren noch ungeordnet und ganz wuschig von letzter Nacht. Ihm gefiel das. Sofort war er allein beim Anblick ihrer Haare in Gedanken bei letzter Nacht. Er erinnerte sich nur zu gern daran, wie sie sich lang und ausgiebig geliebt hatten. Dabei war die Erregung sofort wieder da. Diese wurde zudem noch gesteigert, weil sie ein nicht ganz blickdichtes Spitzennachthemd in Apricot trug, das hervorragend mit dem offen getragenen königsblauen Morgenmantel harmonierte.

Eine Weile genoss er noch diesen Anblick und seine innere Stimmung. Dann erhob er sich und wechselte zu ihr aufs Sofa. Sofort streckte sie ihre nackten Füße aus, um ihre blanken Beine auf seine strammen Schenkel zu legen. Das war ihm alles andere als unangenehm. Ganz im Gegenteil. Der Anblick und das Gefühl ihrer nackten Beine auf seinen puschten die Erregung in ihm nur noch weiter. So war es auch kein Wunder, dass er noch im gleichen Moment seine Hände auf ihre Beine legte und damit begann, diese zu streicheln. Dabei lächelte sie ihn sehr zufrieden an, führte aber ihr Telefonat unbeirrt weiter. Mittlerweile war ihm klar, dass es ihre beste Freundin sein musste. Das konnte also noch eine ganze Weile dauern.

Dann und wann blickte sie zu ihm herüber und beobachtete, wie er genüsslich ihre Beine streichelte. Das machte er irgendwie ganz interessant. Dabei legte er meist gar nicht die Hände ganz auf, sondern hielt sie auf eine witzige Art hoch, sodass nur die Fingerkuppen auflagen. Dadurch, dass er die Finger nun im Wechsel ständig spreizte und wieder zusammenzog, massierte er sie mit sanftem Druck auf sehr angenehme sowie erregende Weise. Ihr Blick, den er begierig mit seinen Augen auffing, war hierbei sehr entspannt und verriet ihm ihr Wohlgefallen. Dieses war nun wiederum für ihn eine positive Rückkopplung, die neben dem tollen Gefühl, sie so berühren zu dürfen, seine Erregung weiter ins Unermessliche steigerte.

Daher war es nur eine Frage der Zeit, wann es ihn nach mehr verlangte. Langsam ließ er seine Hände recht zielorientiert höher wandern. Als er den Saum des Nachthemds erreicht hatte, ahnte sie wohl schon sein Vorhaben. Sie nahm das Telefon beiseite und sagte leise und knapp: „Nicht!“

Aber er hielt sich nicht daran und drang trotzdem weiter vor. Nochmals nahm sie das Telefon beiseite und sagte mit düsterer Miene leise und streng: „Hey, hör auf! Lass das!“

Wieder hielt er sich nicht an ihre mahnenden Worte. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht drang er jetzt ein drittes Mal vor. Nun sagte sie nichts mehr, sondern rollte mit den Augen, schloss diese dann, legte den Kopf nach hinten und biss sich leicht auf die Unterlippe.

„Aha!“, dachte er so bei sich, als er ihr jetzt unweigerlich das Nachthemd nach oben bis zum Becken schob. Dann stoppte er, bekam große Augen und schloss sie genießerisch, um sie gleich anschließend mit großem Entzücken wieder zu öffnen.

„Von wegen aufhören!“, ging es ihm bei diesem Anblick durch den Kopf. Sein Herzschlag legte einen Zahn zu, als er feststellte, dass sie gar nichts unter ihrem Nachthemd trug. Jetzt war er sich mehr als sicher, dass sie die barsche Abweisung nur aufgrund des Telefonats vorgetäuscht hatte. In Wirklichkeit ging es ihr kein bisschen anders als ihm. Auch sie verzehrte sich schon längst wieder nach seinen Liebkosungen.

„Hey Tessa? Bist du noch da?“, vernahm sie plötzlich die Stimme ihrer Freundin aus dem Hörer. Langsam führte sie das Telefon mit geschlossenen Augen wieder ans Ohr und sagte mit leicht zittriger Stimme: „Ja, ich bin noch da, … tut mir leid, … war gerade ein bisschen abgelenkt. …“

Aus dem Telefon war ein Lachen zu hören. Dann fragte die Freundin: „Abgelenkt? Bist du etwa nicht allein, hm? Du hast wohl deinen Lover da, stimmt’s? Was macht denn der böse Junge gerade mit dir, hm? …“

Jetzt schlug Tessa die Augen wieder auf und sah ihren „Lover“ verschmitzt an. Dieser stoppte unvermittelt in seinen Liebkosungen. Mit verblüfftem Gesicht sah er sie an.

„Sie wird doch wohl nicht …?“, dachte er noch. Aber im selben Augenblick machte sich schon ein Grinsen auf seinem Gesicht breit. Dann sah er nur noch, wie Tessa mit einem Tastendruck die Mithörfunktion des Gerätes einschaltete.

„Möchtest du das wirklich alles so genau wissen, liebe Nelly?“, fragte sie mit leicht in Richtung des Telefons gerichtetem Kopf, ohne ihn dabei aus dem Blick zu lassen.

„Aber minutiös, wenn ich bitten darf!“, kam die klare Ansage aus dem Telefon.

„Na dann, meine Liebe, … als ich heute Morgen splitterfasernackt dem Bett entstieg, habe ich mir vorerst das neue Nachthemd und den neuen Morgenrock übergezogen. Du weißt schon, das Outfit, das wir gerade vor ein paar Tagen beim Shoppen in der Stadt für mich ausgeguckt haben. …“

„Oh, na klar!“, antwortete Nelly. „An die Sachen kann ich mich noch gut erinnern. Und ausgerechnet damit läufst du vor deinem Lover herum? Na, der Ärmste. Da soll er wohl die Beherrschung verlieren. …“

„Nun ja, von Herumlaufen, liebe Nelly, kann nicht die Rede sein. Ich liege nämlich schon seit geraumer Zeit auf meinem Sofa. Tja, und irgendwie habe ich wohl vergessen, den Morgenrock zu schließen. …“

„Also Tessa! Das auch noch. Du weißt schon, dass dein Spitzennachthemd nicht blickdicht ist? Na, du bist ja ein böses Mädchen. …“

„Da kannst du mal sehen, wie ich die Welt um mich herum vergesse, wenn ich mit meiner besten Freundin telefoniere. Aber jetzt bekomme ich die Folgen davon ja gerade intensiv zu spüren. …“

„Womit wir wieder beim Thema wären, meine liebe Tessa. Denn du hast mir immer noch nicht gesagt, was dein Rick – so heißt er doch, oder? – gerade mit dir macht. Also, leg mal los. Und lass nichts aus, klar? …“

„Angefangen hat alles damit, dass Rick – dessen Namen du dir ganz richtig gemerkt hast – sich zu mir aufs Sofa setzte und mir auf sehr liebevolle sowie erregende Weise die Beine gestreichelt hat. Ja, das muss man ihm lassen. Das hat er ganz toll drauf. Da wird einem irgendwie schon ganz anders, … na, bist du noch dran, Nelly …?“

„Klar bin ich noch dran. Ich lausche ganz andächtig, … und nun weich mir mal nicht vom Thema ab, meine Liebe. …“

„Tja, muss wohl nicht nur für mich schön gewesen sein, denn inzwischen konnte er der Versuchung einfach nicht widerstehen. Erst hat er nur die Hände unter den Saum von meinem Nachthemd gleiten lassen, aber inzwischen hat er das Hemd mal gerade so bis übers Becken hochgeschoben.“

Mit einem leichten Lachen fuhr sie fort: „Und jetzt hättest du mal seinen Blick sehen sollen, meine Liebste, als er dabei feststellte, dass ich gar nichts drunter trage. …“

„Oh, hört sich so an, als hätte er damit nicht gerechnet, … Überraschung …! Und was macht er jetzt …?“

„Jetzt sitzt er hier vor mir und grinst, … grinst, dass seine Ohren Besuch kriegen. …“

Tatsächlich hatte Rick inzwischen aufgehört, Tessa zu liebkosen. Stattdessen hatte er mit äußerst großem Vergnügen dem Wortwechsel der zwei Freundinnen gelauscht und dabei in der Tat das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen.

Doch das sollte sich jetzt schon fast schlagartig ändern, denn Tessas nächste Worte brachten ihn wieder in Fahrt.

„Und so, wie ich ihn kenne, wird er mir gleich meine Beine ein wenig auseinanderdrücken. Er liebt nämlich Schmetterlinge – rosa Schmetterlinge, … tja, und da kann einer sagen, was er will, dafür hat er nun einmal ein echtes Händchen. …“

Tessa hatte den letzten Satz noch gar nicht vollständig zu Ende ausgesprochen, da legte Rick auch schon mit großer Begeisterung los. Seine Hände ließ er über ihre Schienbeine aufwärts zu den Knien gleiten. Dort fuhr er mit seinen Fingern zwischen ihre Beine und schob diese mit sanftem Druck auseinander. Von hier glitten seine Hände an den Innenseiten ihrer Oberschenkel weiter in Richtung des schon stark erblühten und recht feuchten Lustzentrums. Doch kurz vor dem erwarteten Eintreffen wanderten seine Finger wieder hoch auf ihre Schenkel, um dann über ihre Hüften hinauf zum Bauch zu streichen.

Dabei genoss Tessa die wohlige Wärme, welche von seinen zärtlichen Händen ausging. Diese begannen nun damit, ihr langsam über den Bauch zu streicheln. Währenddessen hatte sie das Telefon näher zum Mund geführt, um der Freundin den Weg seiner Hände über ihren Körper und die hierdurch in ihr entstehenden Gefühle zu beschreiben. Letztere verriet sie aber insbesondere mit ihrer Stimme, die leise und gedämpft klang. Mit leicht stockender Stimme sprach sie in ihr Telefon: „Jetzt fährt er mir mit den Fingern ganz zärtlich über meinen blonden Steg und drückt dabei sacht auf mein Schambein.“

Ihrem Gesicht sah er an, wie sie seine Streicheleinheiten genoss. Mit liebevollem Blick sah sie ihn an, dann verfolgte sie interessiert seine Handbewegung. Mit leicht geöffnetem Mund lag sie völlig entspannt vor ihm. Doch bei einigen seiner Berührungen spannte sich ihr Körper unwillkürlich immer mal wieder an. In diesen Momenten schloss sie die Augen oder ihr Blick ging ins Leere. Außerdem war ein leichtes Zittern in ihrem Gesicht zu sehen. Dabei spürte er, wie sich zudem ihre Bauchdecke anspannte. Und um ihre Lust weiter zu steigern, ließ er jetzt seine Finger über ihren Venushügel zwischen ihre Beine gleiten.

„Uh …“, stöhnte Tessa ins Telefon, während sich ihr Unterleib mit einem Schlag zusammenzog.

„Jetzt fährt er mit seinen Fingern zwischen meinen feuchten, geschwollenen Lippen lang.“

Dabei sah sie wieder zu Rick hin und nahm Blickkontakt mit ihm auf. Sein Grinsen erwiderte sie durch ein leicht abwesendes Lächeln, welches ihre Erregtheit klar zum Ausdruck brachte. Dann erstarrte sie, schloss langsam die Augen und öffnete ihren Mund.

„Ah … ah … ah“, stöhnte sie ganz plötzlich mit spitzen Lauten. „Jetzt … uh … jetzt massiert er mir mit dem Daumen die kleine empfindsame Stelle … oh … ist das gut!“

Während sich Nelly bis dahin vollkommen im Hintergrund gehalten hatte, sprach sie nun fordernd: „Tessa! Hör nicht auf, bitte! Mach weiter! Lass mich teilhaben!“

Dann stöhnte auch sie genüsslich ins Telefon.

Mit einem Mal schlug Tessa die Augen auf und war wieder ganz in der Realität. Das geschah so abrupt, dass Rick mit seinen Liebkosungen verwundert innehielt. Beide sahen sie mit einem wohlwollenden Lächeln zum Telefon. Dann fragte Tessa: „Hallo Nelly …? Was machst du …?“

Für einen Augenblick herrschte Stille, bevor Nelly endlich antwortete.

„Glaubst du denn wirklich, dass das alles einfach so an mir vorbeigeht …? Jetzt genau in diesem Augenblick auf diese Weise bei euch sein zu können, erregt mich wahnsinnig. Deswegen … also deswegen habe ich mir zwischenzeitlich mein Höschen ausgezogen und es mir jetzt in meinem Korbsessel gemütlich gemacht, … und was glaubst du wohl, was ich mache …? Jede deiner beschriebenen Berührungen fahre ich auf meinem Körper nach, … auf diese Weise bin ich euch wirklich ganz nah.“

Eigentlich wollte Tessa ihrer Freundin ein paar verständnisvolle und zusprechende Worte entgegnen, doch verschlug es ihr schon im Ansatz die Sprache. In der Zwischenzeit hatte Rick nämlich seinen Kopf zwischen ihre Schenkel gelegt und begann gerade damit, seine Zungenspitze um ihre erregte Liebesperle kreisen zu lassen. Zwei-, dreimal machte er das, dann fuhr er mehrmals mit seiner Zungenspitze druckvoll über ihren harten kleinen Knopf. Aufgrund der Empfindungen, die das in Tessa auslöste, zog sich ihr Unterleib mehrere Male hintereinander kräftig zusammen.

Sehr zufrieden vernahm Nelly zuerst nur das schwere Atmen sowie das genussvolle Stöhnen ihrer Freundin am anderen Ende der Leitung. Zwar konnte sie sich anfänglich keinen Reim darauf machen, was Rick gerade mit Tessa machte, dass diese offensichtlich in eine Art berauschte Benommenheit gefallen war, doch klärte sich das wenige Augenblicke später auf.

Da rief Tessa plötzlich: „Oh Nelly …! Jetzt hat er meine Schamlippen in seinen Mund gesogen … und spielt gleichzeitig mit seiner Zunge an meinem Kitzler …! Boah, das ist einfach herrlich.“

Nachdem Rick Tessa auf diese Weise vor den Ohren Nellys für eine Weile ausgiebig verwöhnt hatte, erhob er sich vom Sofa und entledigte sich des Morgenmantels, der ihn ohnehin nur noch leidlich bekleidete und daher einfach störte. Für einen Augenblick blieb er in seiner Nacktheit vor Tessa stehen. Diese betrachtete ihn wohlwollend mit begierigen und verzehrenden Blicken. Dabei ging ihm nur ein einziger Gedanke durch den Kopf: „Diesmal, mein Mädchen, verpasst du zum Glück nichts.“

Obwohl er es natürlich genoss, dass sie sich beim Betrachten seines Körpers wieder einmal mehr gar nicht sattsehen konnte, löste er sich aus seiner starren Haltung und kniete sich vor das Sofa. Mit seinen Händen fasste er sie fest aber gefühlvoll bei den Waden und drehte sie so, dass sie mit dem Becken auf der Kante des Sofas zu liegen kam. Dann griff er kraftvoll unter die Kniekehlen und hob ihre Beine auf die Höhe seiner Schultern an, um ihre Unterschenkel darauf zu platzieren. Sie wehrte sich kein bisschen, sondern ließ ihn voll und ganz gewähren.

Nach einer Weile des verzückten Stillhaltens für Rick begann Tessa damit, Nelly ausführlich von seinem Tun und Treiben zu berichten. Mit erregter Stimme sprach sie ins Telefon: „Jetzt kniet er vor dem Sofa und hat mich so gedreht, dass er sich meine Unterschenkel auf die Schultern legen konnte. … Oh Nelly, du müsstest mal das Funkeln in seinen Augen sehen, wenn er mir so zwischen die gespreizten Beine blicken kann. … Da wird einem gleich ganz anders.“

Dann senkte sie den Blick in ihren Schritt und fuhr mit erfreutem Lächeln fort: „Oh, nun streicht er mir mit den Fingern sehr gefühlvoll die Schamlippen auseinander. … Ja, schau dir den rosigen Schmetterling nur gut an – mein kleiner Entomologe.“

Dabei strich sie ihm mit der freien Hand liebevoll durch seine Haare. Währenddessen näherte er sich beim Betrachten des Ziels seiner Begierde behutsam immer mehr ihrer nun stark erigierten Weiblichkeit. Als er mit seinen Lippen nur noch wenige Zentimeter davon entfernt war, stützte sich Tessa mit ihren Beinen von seinen Schultern ab. So hob sie ihr Becken an und kam ihm bereitwillig den Rest des Weges entgegen. Vor Begeisterung und Verlangen küsste Rick ihre feuchten Lippen lang sowie intensiv. Dann fuhr er mit seiner Zunge über ihre Schamlippen, um sie am Ende dazwischen zu führen. So leckte er ihren Spalt langsam und behutsam, wobei er auch die recht empfindsame Stelle von Zeit zu Zeit nicht ausließ.

Tessa hatte Mühe, ihrer Freundin bei dem intensiven Genießen davon in aller Ausführlichkeit zu berichten. Erst als Rick wieder von ihr abließ, fand sie dafür ausreichend Luft. Noch etwas atemlos fragte sie: „Oh, was kommt nun, mein Lieber?“

Erwartungsvoll erzählte sie Nelly, wie sich Rick aus der Hocke aufrichtete. Dabei glitten seine Schultern an ihren Waden entlang. Als nur noch ihre Fersen auf seinen Schultern lagen, beugte er sich nach vorne und drückte ihre Beine weiter nach hinten. Dadurch wurde Tessas Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Aber das erregte sie nur noch mehr.

Doch gab es noch etwas anderes, das sie ebenso stark erregte. Als sich Rick mit seinen Knien rechts und links von ihrem Becken an der Kante des Sofas abstützte, fiel ihr Blick auf sein pralles und pochendes Glied, das jetzt in luftiger Höhe über ihrer Scham in freudiger Erwartung munter immer wieder zuckte. Mit ihrer freien Hand griff sie danach. Kaum, dass sie damit begann, es begierig zu massieren, fragte sie: „Möchte da etwa jemand zu mir kommen?“

Mit nach oben gerichtetem Blick sah Tessa lüstern in Ricks Gesicht, in welchem sie ein genussvolles Leiden erkannte. Während er die Augen geschlossen hielt und seinen Mund im Zwiespalt zwischen Genuss sowie Leid verzog, nickte er leicht aber deutlich. Auffordernd sagte Tessa zu ihm: „Na, dann komm doch zu mir. Ich warte schon längst auf dich.“

Er zögerte keinen Augenblick länger und senkte sein Becken ab. Dabei hielt sie unbeirrt sein steifes Glied in ihrer freien Hand und führte es sicher in ihre bereits weit offen stehende Scheide ein. Inzwischen war sie derart feucht, dass seine Eichel zwischen den Schamlippen verschwand und problemlos in Tessa eindrang. Zur Freude von Nelly stöhnte Tessa dabei in einer Art auf, dass sie daraus sowohl Tessas Begeisterung als auch Erleichterung heraushörte. Unwillkürlich fragte Nelly: „Kannst du mir bitte sein bestes Stück ein wenig beschreiben?“

Tessa zögerte keinen Augenblick und antwortete: „Er ist recht stattlich, aber zum Glück auch nicht zu groß. Dafür ist er aber ziemlich dick … und das fühlt sich einfach irre gut an. … Er füllt mich einfach hervorragend aus.“

Während sich Rick in ihr beständig vor- und zurückbewegte, fuhr sie fort: „Leider werde ich ihn aber nicht lange genießen können, denn ist Rick dermaßen geil, dass er gleich kommen wird. … Aber das macht gar nichts. … Ich bin’s auch. … Ja, mein Lieber, stoß nur kräftig zu.“

Diese Worte stachelten Rick dermaßen auf, dass er sich immer schneller in Tessa bewegte. Immer heftiger stieß er mit seinem Becken gegen ihr Becken. Dabei drang er jedes Mal tief in sie ein, was sie wieder und wieder mit einem lauten Stöhnen beantwortete.

Ein Blick in Ricks Gesicht verriet Tessa, dass er sich nicht länger zurückhalten konnte. So feuerte sie ihn an: „Ja mein Lieber, komm … komm jetzt. Lass alles raus und komm tief in mir.“

Dann verzog sich sein Gesicht und seine Stöße kamen aus dem Rhythmus. Mit zuckenden Bewegungen stieß er in sie und kam. Anschließend sackte er ermattet zusammen. Mit Armen und Beinen stützte er sich aber noch gerade so ab, dass er Tessa nicht erdrückte. Diese sprach nun fröhlich und keck ins Telefon: „Und du, liebe Nelly, kommst jetzt auch – und zwar zu uns, klar?“

Tessas glasklare Aufforderung traf Nelly ganz unvermittelt. Gerade war sie aufgrund dessen, was sie über das Telefon mithören konnte, gänzlich in ihre Gedanken und Gefühle versunken, als Tessa sie einlud. Ihre Hand, mit der sie sich beim Zuhören intensiv streichelte, stoppte abrupt in der verwöhnenden Bewegung. Völlig überrascht entglitt ihrem Mund die Verwunderung.

„Was?“, gab sie mit erstaunter Stimme von sich. „Was soll ich …? Ich soll zu euch kommen …? Tessa, weißt du, was du da gerade sagst …? Ich kann doch so einfach nicht in eure traute Zweisamkeit platzen.“

„Ach Nelly!“, erwiderte Tessa mit einem Lächeln auf den Lippen. „Du bist doch schon längst ein Teil dieser Zweisamkeit. Also mach dich ein bisschen frisch, spring in deinen Wagen und komm einfach rüber zu uns. Ach ja, und besorg auf dem Weg noch ein paar Brötchen für ein Frühstück zu dritt. Alles andere steuern wir fürs leibliche Wohl bei.“

„Okay!“, entgegnete Nelly nach einer kleinen Bedenkzeit. „Wenn es wirklich dein Wunsch ist, kann ich der Versuchung wohl kaum widerstehen. ... Na, und die Brötchen für ein gemeinsames Frühstück kann ich wohl besorgen und mitbringen. Das ist nun sicher das geringste Problem. Trotzdem wird es etwas dauern, bis ich bei euch bin, denn werde ich mir erlauben, noch ein paar andere Dinge mehr einzupacken und für spätere Zwecke mitzubringen.“

Tessa zog die Augenbrauen hoch und bekam große Augen. Dann fragte sie erstaunt: „Was für andere Dinge denn?“

Mit einem süffisanten Lachen antwortete Nelly: „Das wird nicht verraten. Da wirst du dich noch eine Weile gedulden müssen. ... Lass dich einfach überraschen. ... Und glaub mir, es wird dir gefallen. Das weiß ich nur zu gut. ... Also dann, bis in ungefähr einem Stündchen. Ich freu mich schon riesig.“

Gerade wollte sich Tessa von Nelly verabschieden, da war das Gespräch auch schon weg. Verwundert legte sie ihr Telefon auf den Wohnzimmertisch. Dabei sprach sie vor sich hin: „Überraschung …? Na, da bin ich ja mal gespannt, was Nelly wieder im Schilde führt.“

Mit einem leichten Kopfschütteln wendete sie sich anschließend zu Rick, der immer noch völlig nackt neben ihr saß und inzwischen wieder einigermaßen zu Kräften gekommen war. Er erwiderte ihr Lächeln mit einem leicht zerknirschten Blick. Dann sagte er: „Tut mir leid, aber das eben war …“

Weiter kam er nicht, da Tessa ihm einen Finger auf die Lippen legte und ihn auf diese Art und Weise anwies, zu schweigen.

Immer noch mit einem Lächeln im Gesicht sagte sie: „Dir muss gar nichts leidtun, mein Lieber. Zwar hatte ich keinen Orgasmus, aber das heißt noch lange nicht, dass es nicht auch für mich schön war. … Glaub mir, dich so erregt sehen und spüren zu dürfen wie eben, das ist für mich erfüllter Sex. Denn schließlich war ich es, wegen der du so in Wallung geraten bist. … Ach, ihr Männer…! Ihr seid schon verrückte Kerlchen. Was veranlasst euch eigentlich immer zu glauben, dass Sex nur dann gut war, wenn er auch mit einem Orgasmus endet…? Okay, da möchte ich natürlich generell auch nicht immer drauf verzichten, aber wenn es mal so ist wie eben, dann geht davon auch nicht gleich die Welt unter. … Außerdem hatte ich gerade erst letzte Nacht zusammen mit dir einen Megaorgasmus. … Und jetzt noch so erregt zu sein und zu wissen, dass heute noch etwas ziemlich Berauschendes passieren wird, fühlt sich einfach nur wahnsinnig toll an.“

Während Tessa mehr oder weniger ohne Punkt und Komma ununterbrochen auf Rick einredet, hellte sich seine Miene allmählich wieder auf. Er begriff einmal mehr, dass er mit Tessa einfach nur eine tolle Frau an seiner Seite hatte.

Manchmal fragte er sich, womit er so viel Verständnis und Nachsichtigkeit verdient hatte. Wie konnte er das nur je wieder gutmachen? – Aber das war natürlich schon wieder falsch gedacht. Er musste überhaupt nichts gutmachen, denn das tat er ja schon. Nach dem, was Tessa in den letzten Jahren alles durchmachen musste, hatte sie jetzt wieder richtig Spaß am Leben. Und einer der Gründe dafür war eben er. Tief in sich wusste er das doch eigentlich auch ganz genau. Ein schönes Gefühl, das ihn mit Stolz erfüllte.

Nachdem Tessa ihren Hauch von nichts, den sie anhatte, etwas gerafft hatte, um sich breitbeinig auf seine Schenkel zu hocken, schaute sie ihm lieb ins Gesicht und sagte: „So, und nun mach nicht länger ein Gesicht wie sieben Tage Regen, sondern lach wieder … für mich, bitte.“

Für ein Lachen reichte es zwar noch nicht gleich wieder, aber zumindest schmunzelte er schon mal. Dabei sah auch er sie ganz lieb an. Völlig wortlos legte Tessa ihre Hände auf seine Schultern, beugte sich vor und küsste Rick zärtlich auf den Mund. Im selben Moment griff er mit einer Hand in ihren Nacken und erwiderte ihren Kuss. Für eine Weile küssten sie sich so sehr inniglich, dann brachen sie ab, weil beide lachen mussten. Unabhängig voneinander stellte jeder von ihnen fest, dass aufgrund Tessas breitbeiniger Sitzposition etwas aus ihr herauslief und auf Ricks nackte Beine tropfte.

Tessa strich Rick glücklich durch die Haare. Mit einem fröhlichen Lachen im Gesicht sagte sie: „Ich glaube, ich bin gerade ein Auslaufmodell, das dringend mal in die Waschstraße muss.“

Dann griff sie hinter sich, um die Servietten, welche immer neben der Obstschale auf dem Tisch lagen, zu fassen. Als sie einige in der Hand hielt, reichte sie Rick ein paar davon. Dabei blickte sie ihn verschmitzt an. Anschließend raffte sie mit der einen Hand ihr zerwühltes Nachthemd, während sie mit den Servietten in der anderen Hand mehrmals durch ihren Schritt wischte, um dem Auslaufen Einhalt zu gebieten.

Nun waren auch die letzten tristen Schatten aus Ricks Gesicht gewichen und hatten der Fröhlichkeit, die ihn immer so charmant wirken ließ, Platz gemacht. Mit einem Kopfschütteln und einem Lachen auf den Lippen nahm er die Servietten von Tessa entgegen, hielt einen Augenblick inne und betrachtete sie sehr glücklich bei ihrer notdürftigen Reinigungsaktion. Weil sie sich dafür nach vorne beugte und den Kopf senkte, fielen ihm ihre Haare entgegen. Das mochte er. Überhaupt gefielen ihm ihre offenen langen Haare. Daher legte er die Servietten beiseite, ergriff ihre Haare mit beiden Händen und strich ihr diese in den Nacken.

Tessa hob unwillkürlich den Kopf, während sie sich eine weitere Serviette gegen ihre Scham drückte. Mit einem Blick großer Zufriedenheit strahlte sie ihm entgegen. Sie sah ihm an, dass er ihr gerne etwas Liebes sagen wollte, doch war ihm wohl irgendwie die Brust verschnürt. So sah er sie nur mit begeisterten Augen an. Als sie zum Sprechen ansetzte, fielen ihm die kleinen Lachfältchen rund um ihre Augen auf. Dann hörte er sie sagen: „Schon verrückt. ... Eigentlich bräuchte ich jetzt wirklich langsam mal eine Dusche. Außerdem sollten wir uns auch ein bisschen beeilen, denn in nicht einmal einer Stunde wird Nelly hier aufschlagen. ... Stattdessen sitzen wir hier herum und ich genieße unser Turteln.“

In der Zwischenzeit hatte Rick sich die beiseitegelegten Servietten gegriffen, um seinerseits die Tropfen auf seinen Oberschenkeln wegzuwischen. Dann ließ er die Servietten zu den anderen benutzten Servietten, die Tessa zuvor schon auf den Boden geworfen hatte, fallen. Anschließend beugte er sich ganz plötzlich vor und umfasste Tessas Hüften mit seinen kräftigen Armen. Dann stemmte er seine muskulösen Beine durch und hob Tessas Becken mit seinem hoch. Blitzschnell fasste Tessa Rick bei seinen starken Schultern, legte ihren Kopf in den Nacken und lachte fröhlich auf.

Für eine Weile ließ sie sich so nach hinten hängend von ihm geduldig tragen und genoss währenddessen die Sicherheit, die ihr seine starken Arme boten. Dann nahm sie langsam ihren Kopf nach vorne, wobei sie mit Absicht darauf achtete, dass ihre langen Haare ruckartig etwas verwegen nach vorne fielen. Sie wusste nur zu gut um diese Wirkung auf Rick. Ihre Hände hatte sie inzwischen um seinen Nacken gelegt. Jetzt zog sie sich daran festhaltend langsam mit einem verruchten Blick vor, um fast schlagartig mit ihrem Mund auf seinem zu landen. Etwas wild und begierig küssten sie sich.

Als sie wieder voneinander abließen, fragte sie ihn mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht: „Trägst du mich jetzt nach oben?“

Lächelnd antwortete er: „Sehr wohl die Dame. Eine meiner geringsten Übungen.“

Schon setzte er sich in Gang. Mit einem kräftigen Hüftschwung trug er sie um den Wohnzimmertisch herum zur Tür, wo er sich etwas duckte, damit sie sich nicht ihr hübsches Köpfchen stieße. Anschließend ging es auf direktem Wege weiter quer durch den Flur zur Treppe.

Gerade wollte er scharf abbiegen, um dann recht schwungvoll die Treppe mit ihr im Arm hinaufzusteigen, da meinte sie mit einem Lachen ganz unvermittelt: „Halt, halt, halt.“

Er stoppte sofort und sah sie etwas verwundert an. Mit liebevollen Augen blickte sie ihn an und fuhr fort: „Bitte lass mich runter, ja?“

Immer noch etwas verwundert antwortete er: „Sehr wohl die Dame. Ihr Wunsch ist mir Befehl. Würde Sie aber liebend gern bis nach oben tragen.“

Während sie ihn überglücklich anschaute, strich sie ihm sehr zärtlich und verspielt mit ihren Fingern durch sein Gesicht. „Nein, lass mich bitte wieder runter.“

Vorsichtig und gefühlvoll setzte er sie vor der Treppe ab. Dort stieg sie auf die erste Stufe und stellte sich direkt vor ihn. So waren sie auf Augenhöhe. Mit beiden Händen drückte sie kraftvoll gegen seine Schultern und machte ihm damit klar, dass er dort stehen bleiben sollte. Im Anschluss drehte sie sich um und ging mit einem lasziven Blick über ihre Schulter ein paar Stufen weiter nach oben. Als sie stehen blieb, fuhr sie mit ihren Fingern unter ihren Morgenmantel. Darauf sank dieser langsam über ihre Schultern nach unten. Nur einige Stufen weiter hielt sie erneut inne, fasste mit überkreuzten Armen den Saum des Nachthemds und zog es ganz langsam hoch.

Wie von Tessa angewiesen, blieb Rick am Fuß der Treppe stehen und sah ihr gespannt und erwartungsvoll hinterher. Ihr barfüßiger, sachter Gang mit den leicht wippenden Hüften die Treppe hinauf erregte ihn sehr. Der zu Boden sinkende Morgenmantel, der zuvor langsam von ihren Schultern über den Rücken, den runden Po und die langen Beine glitt, ließ ihn auf mehr hoffen. Und wie er nun feststellen durfte, wurde er nicht im Geringsten enttäuscht. Sehr gekonnt und bedächtig zog sich Tessa das Nachthemd aus. Gleich einem leicht durchsichtigen Vorhang hob es sich kontinuierlich Stück für Stück. Auf seinem Weg nach oben glitt es erst über Tessas verführerisch blanken Po, dann über die Hüften weiter entlang des schlanken Rückens hinauf zu den Schultern.

Als Tessa sich das Nachthemd über den Kopf zog, nahm es ihre langen blonden Haare mit, die anschließend wie ein Perlenvorhang zurückfielen und nach einem kurzen Pendeln ihren Rücken bis zur Taille bedeckten. Da Tessa aber um die Wirkung ihrer Haare auf Rick wusste, beließ sie es nicht dabei, sondern drehte ihren Kopf ein paar Male nach rechts und links, um so ihre goldene Mähne noch einmal aufzuschütteln. Der sehr vergnügliche Blick Ricks entging ihr dabei, denn stand sie ja mit dem Rücken zu ihm. Erst als sie die letzten Stufen nach oben gestiegen war, drehte sie sich zu ihm um.

So stand Tessa nun in ihrer vollendet schönen Nacktheit vor Rick am oberen Ende der Treppe. Dabei konnte er nur einen kurzen Blick auf ihre hübschen und wohlgeformten Brüste erhaschen, weil Tessa im nächsten Augenblick über selbige ihre nach vorne geholten Haare fallen ließ. Aber deswegen war Rick keineswegs enttäuscht. Auch dieser Anblick fand sein Wohlgefallen und verfehlte damit seine Wirkung nicht.

Mit einem inbrünstigen Gesicht des Verlangens streckte Tessa nun ihre Arme nach ihm aus. Dabei winkte sie mit ihren beiden Zeigefingern. Rick verstand sofort und setzte sich in Bewegung. Stufe für Stufe stieg er die Treppe zu Tessas Wohlgefallen empor. Denn bei jedem Schritt, den er tat, wippte sein inzwischen wieder pralles Glied auf und nieder. Ein Anblick, den Tessa zutiefst genoss. Zudem fand sie, dass sein pralles Glied das Bild seines muskulösen Körpers hervorragend ergänzte. Das entzückte Lächeln in ihrem wohlwollenden Gesicht war Ausdruck ihrer Freude über den Anblick, den Rick ihr nur zu gern bot.

Auf seinem Weg nach oben sammelte Rick Morgenmantel und Nachthemd auf. Letzteres hielt er sich beim weiteren Emporsteigen ins Gesicht gedrückt, um mit genussvollem Blick intensiv daran zu riechen. Endlich oben angekommen blieb er auf der letzten Stufe vor Tessa stehen. So waren sie erneut auf Augenhöhe und blickten sich gegenseitig tief in die Augen. Während Tessa ihm die Kleidungsstücke aus den Händen nahm und über das Geländer der Treppe legte, fasste Rick um ihre Taille und schloss sie in seine kräftigen Arme. Dabei schob er ihr sein steifes Glied zwischen die Beine, was nur ging, weil Tessa es ihm ermöglichte.

Auch sie schloss ihn in ihre Arme. So drückten sie sich gegenseitig fest aneinander und genossen dabei die wohlige Wärme der weichen Haut des jeweils anderen. Zudem vergrub Rick sein Gesicht in Tessas Haaren und nahm mit großer Entspannung den Duft ihrer Haare tief in sich auf. Währenddessen drückte Tessa ihre Wange mit einem überglücklichen Gefühl in ihrer Brust an Ricks Wange. Aufgrund des Dreitagebarts kratzte es etwas, doch das störte sie in diesem Augenblick kein bisschen. Vielmehr genoss sie jede Berührung zu Ricks Körper. Dabei drückte sie mit einem fast übermütigen Lächeln ihre Beine etwas fester zusammen.

Jetzt steckte Rick mit seinem erigierten Penis förmlich zwischen Tessas Beinen fest. Natürlich hätte er sich jederzeit mit einem kräftigen Ruck nach hinten befreien können, doch wollte er das gar nicht. Hierfür war das Gefühl des Drucks, den Tessa auf seine voll entfaltete Männlichkeit ausübte, viel zu schön. Schon fast zwangsläufig fing diese an, vor Erregung zu zucken. Das nun wiederum empfand Tessa als sehr erregend, denn drückte sich sein Glied bei jedem Mal nach oben gegen ihre Scham. So hielt sie für eine Zeit lang ganz andächtig still, um diesen Druck zu genießen.

Nach einer Weile des gegenseitigen Genießens aber drückte sich Tessa von Ricks Schultern ab und machte ihm auf diese Weise klar, dass er sie aus seiner Umarmung lassen sollte, was er auch anstandslos tat. Ganz langsam öffnete er den Griff seiner Arme und entließ Tessa wieder in die Freiheit. Fröhlich lächelnd fasste sie mit beiden Händen sein Gesicht. Dann beugte sie sich zu ihm vor. Beide schlossen die Augen und küssten sich sehr zärtlich.

Dabei ließ Tessa ihre Hände über Ricks Schultern und Arme zu seinen Händen gleiten, welche er gleichzeitig anhob. Kurz darauf fassten sie sich beide an den Händen. Im selben Augenblick löste sich Tessa von Ricks Lippen und lehnte sich in der festen Handhaltung zurück. So zog sie ihn mit seiner Hilfe die letzte Stufe zu sich hinauf. Als er dann vor ihr stand und mit einem lieben Blick in ihr Gesicht sah, meinte sie: „Los komm jetzt. … Lass uns schnell duschen gehen, sonst steht Nelly hier gleich vor der Tür und wir beide sind immer noch nicht fertig.“

Noch immer Hand in Hand ging Tessa rückwärts vor Rick her, der ihr bereitwillig mit einem breiten Grinsen im Gesicht folgte. Erst an der Tür zum Schlafzimmer drehte sich Tessa um. Sie öffnete diese, worauf beide hineingingen. Vor der Spiegeltür des Kleiderschranks fasste Rick Tessa bei den Schultern und sagte zu ihr: „Ich weiß, wir haben es eilig, aber so viel Zeit ist jetzt auch noch.“

Mit diesen Worten drehte er Tessa zum Spiegel, stellte sich hinter sie und legte seine Arme um ihre Taille. Liebevoll schmiegte er seine Wange an die ihrige und betrachtete das Spiegelbild mit großer Zufriedenheit. Tessa lächelte glücklich und streichelte dabei mit ihren Händen liebevoll über seine kräftigen Arme. Sichtlich genoss sie sein Anschmiegen. Langsam drehte sie den Kopf ein wenig in den Nacken und blickte mit ihren stahlblauen Augen zu ihm hoch. Auch Rick schaute nicht mehr länger in den Spiegel, sondern drehte seinen Kopf zu ihr. Glücklich und sehr verliebt sahen sich beide an.

Schnell gab es noch einen liebevollen Kuss, dann lösten sie sich voneinander und gingen um das Bett herum ins anschließende Badezimmer, das hell und freundlich eingerichtet war. Tessa drehte den Wasserhahn der Dusche auf. Mit den Fingern prüfte sie kurz die Temperatur des Wassers. Im nächsten Augenblick stand sie auch schon in der Dusche, die gut und gerne Platz für zwei Personen bot. Während sie sich unter den Strahl stellte, zögerte Rick noch, um den Anblick ihres nassen Körpers zu genießen. Doch da hörte er Tessa auch schon mit einem Lachen sagen: „Los, komm rein und mach die Tür zu!“

Nachdem Rick sich zu ihr gesellt hatte, ging Tessa einen Schritt zur Seite, damit Rick sich unter den herrlich massierenden Wasserstrahl stellen konnte. Während er den Kopf in den Nacken legte und das Wasser über sein Gesicht laufen ließ, griff Tessa nach dem Duschgel. Sie füllte sich davon eine gute Portion in die eine Hand. Mit der anderen Hand fasste sie Ricks Schulter und zog ihn unter dem Strahl hervor. Dann seifte sie ihm Schultern, Arme und Brust ein. Dabei erlag sie nur zu gern der Versuchung, ihm immer einmal wieder ganz beiläufig zart über die Brustwarzen zu streichen, was seine Wirkung nicht verfehlte. Allmählich regte sich da wieder wer.

So stimuliert wies sie ihn mit einem Fingerzeig an, sich umzudrehen, damit sie nun seinen Rücken einseifen konnte. Anschließend schmiegte sie sich von hinten an ihn an und wusch ihm den Bauch. Danach glitt sie ganz langsam an ihm hinab. Hinter ihm hockend massierte sie erst ausgiebig seinen Po, bevor sie sich dann weiter die Beine hinunterarbeitete. Als sie bei seinen Knöcheln angekommen war, drehte sich Rick langsam um. Nun konnte Tessa sehen, dass ihr zärtliches Einseifen vollen Erfolg hatte. Das Ergebnis zuckte freudig in voller Entfaltung vor ihrem Gesicht.

Erneut verrieb sie einige Fingerspitzen Duschgel in ihren Händen, um dann zielstrebig Glied und Hodensack mit beiden Händen zu fassen. Sehr gefühlvoll seifte sie Rick auch hier ein. Anschließend glitt sie mit ihren Händen auf seinen Bauch und drückte Rick so wieder unter den Wasserstrahl. Als die Seife nach einer Weile von seinem Körper abgespült war, fasste Tessa Rick bei den Hüften und zog ihn wieder zu sich. Sie empfing seinen Penis mit offenem Mund. Begierig nahm sie diesen auf und saugte genüsslich mehrere Male daran. Dann ließ sie wieder von ihm ab und sagte: „Kleine Zugabe. Aber mehr gibt es für den Moment nicht.“

Rick ergriff Tessas Hände und half ihr aus der Hocke hoch. Als sie vor ihm stand, füllte er nun seinerseits Duschgel in die Hände. Dann begann er, ihre Schultern und Arme einzuseifen. Danach wies er sie mit einem Fingerzeig an, sich umzudrehen. Mit einem verschmitzten Lächeln tat sie es und genoss anschließend die kräftigen kreisenden Bewegungen seiner Hände auf ihrem Rücken. Nach einer Weile schmiegte sich dann Rick von hinten an Tessa an und begann damit, ihr den Bauch zu waschen. Langsam wanderten seine Hände immer höher.

Anfangs ließ er seine Finger nur sacht zwischen ihren Brüsten hindurchstreichen, doch nach ein paar Malen fasste er beherzt aber gefühlvoll ihre Brüste. Mit einem leichten Kneten seifte er ihre Brüste ordentlich ein. Ebenso wie Tessa schon zuvor konnte Rick der Versuchung nicht widerstehen, dabei von Zeit zu Zeit über ihre stark erigierten Brustwarzen zu streichen. Dann und wann nahm er sie auch einmal zwischen Daumen und Zeigefinger, um sie leicht zu zwirbeln. Währenddessen hatte Tessa sich gegen seine Brust gelehnt, den Kopf an seine Schulter gelegt und ihre Hände in seinem Nacken verschränkt. So genoss sie einfach nur, was Ricks Hände mit ihr machten.

Einige Augenblicke später ließ Rick seine Hände nach unten gleiten. Als er mit einer Hand in Tessas Schritt fuhr und sie dort zwischen den Beinen leicht massierte, zog sie sehr erregt Luft durch ihre Zähne und schlug die Augen auf. Mit völlig entspanntem Gesicht sagte sie: „Das lässt du jetzt lieber, sonst werden wir heute gar nicht mehr fertig.“

Liebevoll seifte Rick ihr noch Po und Beine ein, dann stellte sich Tessa unter den Wasserstrahl, um die Seife wieder von ihrem Körper abzuspülen. Dabei sah Rick ihr vergnügt mit einem breiten Grinsen im Gesicht zu.

Nachdem sich Rick Shampoo in die Hand gefüllt hatte, reichte er mit einem vergnügten Lächeln Tessa das Shampoo. Beide shampoonierten sie sich die Haare, was natürlich bei Tessa aufgrund der langen Haare viel länger als bei Rick dauerte. Daher stellte er sich auch als Erster wieder unter den Wasserstrahl, um seine Haare auszuspülen. Als er damit fertig war und nun für Tessa unter dem Wasserstrahl Platz machte, sagte diese: „Das schaffen wir nie, rechtzeitig fertig zu sein, bis Nelly kommt.“

Aber Rick lächelte sie weiterhin frohen Mutes an. Dabei stupste er mit dem Zeigefinger zärtlich gegen ihre Nase und sagte: „Es kommt, wie es kommt. ... Mach dir keine Sorgen. Nelly ist doch deine beste Freundin. Also wird sie auch Verständnis für dich – beziehungsweise uns – haben.“

Jetzt konnte sich auch Tessa eines Lächelns, das auf Rick schon wieder fast verführerisch wirkte, nicht mehr länger erwehren. Liebevoll strich er ihr nun mit dem Handrücken über ihre feuchte Wange. Diese zärtliche Geste ließ ihr Lächeln gleich noch einmal aufs Schönste erstrahlen. Obwohl Rick eigentlich im Begriff war, die Dusche zu verlassen, konnte er nicht anders. Mit der Hand glitt er unter ihr Kinn, dann beugte er sich zu ihr und küsste sie sehr liebevoll auf den Mund. Tessa erwiderte den Kuss ebenso liebevoll. Dabei legte sie ihm zärtlich eine Hand an seine Wange.

Anschließend blickten sich beide noch kurz sehr vertraut in die Augen. Dann stellte sich Tessa wieder unter den Wasserstrahl, während Rick der Dusche entstieg. In der Waschküche, die sie in der Zwischenzeit beim Duschen erzeugt hatten, suchte er eine Weile nach einem Badetuch, um sich abzutrocknen. Tessa hingegen blieb diese Hürde erspart, denn als sie aus der Dusche kam, empfing Rick sie bereits mit einem Badetuch, in das er sie liebevoll einhüllte. Und weil er gar nicht genug von Tessa bekommen konnte, schlang er seine Arme von hinten um sie und drückte sie sehr zärtlich an sich. Für einen Augenblick schmusten beide so ganz gedankenverloren und glücklich. Dann frottierten sie sich gegenseitig freudig und lachend.

Als sie wieder einigermaßen trocken waren, wechselten sie ins angrenzende Schlafzimmer, um sich für das gemeinsame Frühstück mit Nelly anzukleiden. Tessa entschied sich neben Slip und BH für ein luftiges und blumiges Sommerkleid nebst Sandalen. Rick brauchte außer einer Unterhose nur Jeans und T-Shirt. Schuhe benötigte er nicht, denn lief er gerne barfuß. Frisch bekleidet gingen sie im Anschluss wieder nach unten.

Während Tessa im Esszimmer alle nötigen Vorbereitungen für das Frühstück zu dritt traf, schaffte Rick im Wohnzimmer wieder Ordnung vom gemeinsamen morgendlichen Liebesspiel. Und weil sich Nelly gehörig verspätete, wurden sie bis zu deren Eintreffen spielend mit allem, was es noch so zu tun gab, fertig.

Wie versprochen brachte Nelly die Brötchen und eine kleine Überraschung in Form eines Lederkoffers mit, welchen sie für den Moment erst einmal ins Esszimmer stellte. Nach freudiger Begrüßung sowie Vorstellung von Rick und Nelly durch Tessa, setzten sich alle drei an den prächtig eingedeckten Frühstückstisch.

Während des Frühstücks fiel Tessas Blick immer wieder auf den von Nelly mitgebrachten Koffer. Es dauerte ein Weilchen, dann kam in ihr ganz langsam ein Gedanke auf. Und obwohl sie nicht lesen konnte, was auf der Kofferrückseite stand, erinnerte sie sich an eine vertrauliche Situation mit ihrer Freundin, in der sie Nelly einmal eine ihrer geheimsten Fantasien anvertraut hatte. Mit viel Mühe schluckte sie den letzten Bissen herunter, denn wurde ihr Mund mit einem Male ganz trocken. Schon beinahe panisch griff sie nach dem Glas Orangensaft vor sich, um gierig daraus zu trinken. Als sie wieder schlucken konnte, spürte sie, wie ihr das Blut durch die Halsschlagadern pulsierte.

Doch das alles ist eine ganz andere Geschichte, die vielleicht später einmal bei einer passenden Gelegenheit an anderer Stelle sehr bildhaft beschrieben und erzählt werden soll. Nur so viel sei verraten, dass auf dem Koffer stand: „Nützliche Utensilien zur Verwirklichung geheimer Fantasien.“


© 2017/2020
  • Geschrieben von Silberstrahl
  • Veröffentlicht am 01.04.2020
  • Gelesen: 3389 mal

Anmerkungen vom Autor

In der Regel drückt die geneigte Leserschaft auf dieser Internetplattform ihr Gefallen über das Gelesene dadurch aus, dass sie den Text mit vielen Sternchen bewertet oder einen positiven Kommentar schreibt. Natürlich kann man alternativ dazu auch den Text kopieren und an anderer Stelle im Netz als sein Werk präsentieren. Das wäre dann auch ein Lob, denn entwendet man nur etwas, das einem selbst gefällt. Es bleibt aber ein ordinärer Diebstahl und der hier veröffentlichte Text trotzdem mein geistiges Eigentum.

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Kommentare

  • Silberstrahl27.03.2020 00:00

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    Neunter Teil meiner kleinen Fortsetzungsgeschichte. Für mehr Informationen siehe:
    • Sie und er (1) – Der neue Morgen (vom 03.03.2020)
    • Sie und er (2) – Zärtliche Begrüßung (vom 06.03.2020)
    • Sie und er (3) – Geduld ist endlich (vom 09.03.2020)
    • Sie und er (4) – Geteilte Zweisamkeit (vom 12.03.2020)
    • Sie und er (5) – Eine unverhoffte Einladung (vom 15.03.2020)
    • Sie und er (6) – Eine spontane Verabredung (vom 18.03.2020)
    • Sie und er (7) – Ein liebevolles Intermezzo (vom 21.03.2020)
    • Sie und er (8) – Aufsteigende Lust (vom 24.03.2020)

  • Holger195330.03.2020 05:33

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    Erinnert mich daran, was Olga und Bernhard unter der Dusche erlebten...

  • Silberstrahl30.03.2020 14:30

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    Ja, das kommt mir auch irgendwie bekannt vor. Da liest man hier die Geschichte eines anderen Autors bzw. einer anderen Autorin und fühlt sich auf seltsame Art und Weise an etwas erinnert, dass man selber schon einmal verfasst hat. So stellt man im Laufe seines Lebens immer wieder fest, dass es sehr vermutlich alles schon einmal gab und auch immer wieder geben wird.
    Lieben Dank für die Sternchen.

  • Silberstrahl 01.04.2020 14:10

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    NEUGESTALTUNG!

    Diese Geschichte schrieb ich im Oktober 2017 ganz bewusst in Form einer kleinen mehrteiligen Fortsetzungsgeschichte. Dabei waren die grundsätzliche Idee und das grobe Ziel der Geschichte (nämlich eine dritte Person in das Geschehen einzubeziehen) klar. Doch wie sich die Erzählung im Detail entwickeln würde, sollte sich erst beim Schreiben der einzelnen Teile ergeben.

    Hier veröffentlichte ich die komplette Geschichte (bislang zehn Teile) erstmalig am 18.09.2018 und nach einer Neugestaltung meiner Texte nochmals am 24.08.2019 in zwei Teilen. Doch fand die Geschichte zumindest hier wenig Zuspruch. Daher versuchte ich es im März d. J. erneut im ursprünglichen Stil. In gewisser Hinsicht ein Erfolg, denn wurden die einzelnen Teile gelesen und zumeist positiv bewertet.

    Mit der heutigen Zusammenfassung der ersten neun Teile sowie der Ergänzung um den zehnten Teil zur erneut kompletten Geschichte trage ich der nicht ganz zu Unrecht angebrachten Kritik, dass das Lesen der Geschichte für manche zu einem Puzzle geriet, Rechnung. Da ich zudem erst jüngst mit etwas längeren Geschichten gute Erfahrungen gemacht habe, versuche ich es unter einem neuen Titel, der mir persönlich sogar besser gefällt, erneut mit der kompletten Story.

    Beste Freundinnen I (denn eine Fortsetzung ist grundsätzlich immer noch geplant) umfasst:
    • Sie und er (1) – Der neue Morgen (vom 03.03.2020)
    • Sie und er (2) – Zärtliche Begrüßung (vom 06.03.2020)
    • Sie und er (3) – Geduld ist endlich (vom 09.03.2020)
    • Sie und er (4) – Geteilte Zweisamkeit (vom 12.03.2020)
    • Sie und er (5) – Eine unverhoffte Einladung (vom 15.03.2020)
    • Sie und er (6) – Eine spontane Verabredung (vom 18.03.2020)
    • Sie und er (7) – Ein liebevolles Intermezzo (vom 21.03.2020)
    • Sie und er (8) – Aufsteigende Lust (vom 24.03.2020)
    • Sie und er (9) – Im Nebel der Wollust (vom 24.03.2020)
    • Sie und er (10) – Frühstück zu dritt

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