Erotische Geschichten

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BE1 Tierischer Karneval

4,3 von 5 Sternen
Ich wollte viel Spaß erleben
und nicht nur ein Gläschen heben.
Ihr könnt euch die Hände reiben,
wollt‘ ich’s doch so richtig treiben.

Eine Verkleidung als Rindvieh
mir ganz neue Chancen verlieh.
Doch trotz all der vielen Mühe
traf ich nur auf blöde Kühe.

Sie tranken alle brav ihr Bier,
nicht eine sah den stolzen Stier.
Hielten mich für einen Ochsen.
So konnte nichts heranwachsen.

Aus Angst um meinen schönen Schwanz
wich von mir ein jeglicher Glanz.
Als Suppe dieses Ungetüm?
Her mit einem neuen Kostüm!

Jetzt als Hengst, und zwar ein geiler,
sprang ich über jeden Weiler.
Doch statt ‘ner willigen Stute
gab‘s bloß ‘ne dämliche Pute.

Sie wollt‘ bei unserm Stelldichein
nicht gerne eine Stopfgans sein.
Drum suchte ich nun einen Grund
und kam zurück als bunter Hund.

Ich fand es immer schon sehr geil,
tät man es zu zweit „Doggy style“.
So nun einmal richtig auf Draht,
platzte mir doch glatt ‘ne Naht.

Zuletzt war ich ein flotter Hahn,
doch hab ich mich wieder vertan.
Kaum rutschte ich ... von der Ente,
ging ich ab in ... Liebesrente.


© SILVER RAY 2016
  • Geschrieben von Silberstrahl
  • Veröffentlicht am 20.02.2020
  • Gelesen: 2715 mal

Anmerkungen vom Autor

In der Regel drückt die geneigte Leserschaft auf dieser Internetplattform ihr Gefallen über das Gelesene dadurch aus, dass sie den Text mit vielen Sternchen bewertet oder einen positiven Kommentar schreibt. Natürlich kann man alternativ dazu auch den Text kopieren und an anderer Stelle im Netz als sein Werk präsentieren. Das wäre dann auch ein Lob, denn entwendet man nur etwas, das einem selbst gefällt. Es bleibt aber ein ordinärer Diebstahl und der hier veröffentlichte Text trotzdem mein geistiges Eigentum.

Kommentare

  • Silberstrahl20.02.2020 00:00

    Dieses Gedicht schrieb im Februar 2016 aus Jux und Tollerei. Lässt man einmal meine früheren Anfänge Ende der 80er/Anfang der 90er außen vor, so ist es mein Erstlingswerk, seit ich wieder mit dem Schreiben begonnen habe. Vermutlich verdanke ich es dem regen Austausch, den ich zu dieser Zeit mit einigen sehr interessanten Leuten hatte. Enthusiasmus verleiht halt mitunter Flügel.
    Hier veröffentlichte ich das Gedicht erstmalig am 04.03.2019 sowie nach einer Neugestaltung meiner erotischen Texte nochmals am 08.08.2019.

  • kleopatra24.02.2020 07:20

    Gedanke und Text sind gut. Aber die Längen der Zeilen passen einfach nicht zusammen.
    Deshalb geb ich aus der Ferne
    leider nur zwei Sterne

  • Silberstrahl24.02.2020 17:45

    Wie viele Sternchen wer warum wofür vergibt, muss jeder selber wissen. Zwei Sternchen gelten allgemein als kein gutes Urteil, verdeutlichen jedoch, dass man/frau sich mit dem kleinen Werk auseinandergesetzt hat, was dem (Hobby-)Autor doch Lohn genug sein sollte. In diesem Sinne also lieben Dank für die Sternchen sowie den Kommentar, wobei Letzterer meine bereits über mich selbst an anderer Stelle getroffenen Worte unterstreicht.
    Einen lieben Dank aber auch an jene Person, der mein kleines Werk fünf Sternchen wert war. Unterschiedlicher können die Meinungen kaum sein – was auch gut so ist.

  • Silberstrahl24.02.2020 19:45

    Erneut einen lieben Dank an die unbekannten Spender/-innen für nochmals fünf Sternchen.
    Der heutige Tag ist ein gutes Beispiel dafür, dass man beim Veröffentlichen seiner Texte etwas Geduld mitbringen muss. Geschah bei den ersten 1.000 Klicks gar nichts, so ist heute richtig viel los (im Überblick auch bei anderen Autoren). Dafür ganz lieben Dank, denn das Dümmste, was uns Autoren passieren kann, ist, dass man etwas anbietet und keine Reaktion bekommt.

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