Erotische Geschichten

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BE1 Frühlingserwachen

3 von 5 Sternen
Die Tage klirrender Kälte,
die uns der Winter bestellte,
sollen doch nun wirklich reichen
und drum endlich einmal weichen.

Nach Sonne und Wärme ist mir.
Kommt, vertreibt den Winter von hier!
Soll es alsbald Frühling werden,
will ich mich nicht mehr gebärden.

Kommen erst die Lichtstrahlen hervor,
steigt auch wieder mein Gemüt empor.
Dann erwacht in mir die Sehnsucht neu,
kaum, dass ich mich auf mein Mädchen freu.

Die Träume gehen schon mal voraus.
Sie entwickeln sich in Saus und Braus:
Die Liebste will ich vor mir haben
und mich an ihrem Busen laben.

In den Armen halten will ich sie
und genießen mit viel Empathie.
Jedoch will ich mehr als nur schmusen,
denn begehr ich den süßen Busen.

Zart entkleiden möcht‘ ich mein Mädchen.
Ich lass ihm nicht einmal das Höschen.
Nur für mich soll mein Schatz ganz nackt sein.
Das wär so wunderbar wie auch fein.

Ich will meiner Liebsten Lächeln
und ihren Körper sanft streicheln.
Auch könnte ich es nicht lassen,
sie von Kopf bis Fuß zu küssen.

Beim gefühlvollen Liebesspiel
wär die rosa Blüte mein Ziel.
Von ihrem Nektar zu kosten,
beendete dann mein Fasten.


© SILVER RAY 2018
  • Geschrieben von Silberstrahl
  • Veröffentlicht am 04.04.2020
  • Gelesen: 1610 mal

Anmerkungen vom Autor

In der Regel drückt die geneigte Leserschaft auf dieser Internetplattform ihr Gefallen über das Gelesene dadurch aus, dass sie den Text mit vielen Sternchen bewertet oder einen positiven Kommentar schreibt. Natürlich kann man alternativ dazu auch den Text kopieren und an anderer Stelle im Netz als sein Werk präsentieren. Das wäre dann auch ein Lob, denn entwendet man nur etwas, das einem selbst gefällt. Es bleibt aber ein ordinärer Diebstahl und der hier veröffentlichte Text trotzdem mein geistiges Eigentum.

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Kommentare

  • Silberstrahl04.04.2020 20:05

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    Nach der RGT-Regel (Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel) steigt bei einem Anstieg der Temperatur um 10 °C die Stoffwechselrate eines Organismus zwischen rund 0 und 45 °C um das Zwei- bis Dreifache an. In meinem Fall dürfte es aber die Kälte jener Tage gewesen sein, welche meine grauen Zellen anregte und mich letztendlich veranlasste, dieses Gedicht im März 2018 zu schreiben. Bei der winterlichen Kälte dieser Tage scheint es mir erneut recht passend. Doch soll der Frühling nun unaufhaltsam kommen. Vielleicht trägt er auch zur Besserung der allgemeinen gesundheitlichen Lage (gleich der jährlichen Grippewelle) bei. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich immer zuletzt.
    Hier veröffentlichte ich das Gedicht erstmalig am 06.03.2018 und erneut nach einer generellen Überarbeitung meiner erotischen Texte am 08.08.2019 sowie zum Frühlingsanfang am 20. März d. J. (leider) etwas fehlerhaft – daher nun noch einmal berichtigt.

  • Holger195305.04.2020 22:24

    Profilbild von Holger1953

    Mir ist ja Prosa lieber. Eine Ausnahme sind Goethes Gedichte, am besten illustriert von Max Schwimmer. Warum soll dein Schatz nur für dich ganz nackt sein? Ich will jetzt keine religiöse Diskussion entfesseln, von wegen Verschleierung etc. Drei * für den lyrischen Beitrag...

  • Silberstrahl05.04.2020 22:44

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    Tja, „nur für mich soll mein Schatz ganz nackt sein“ könnte natürlich darauf hindeuten, dass hier einfach traute Zweisamkeit gewünscht ist. Das mag in heutiger Zeit etwas altmodisch sein, aber Gruppensex und Gangbang ist nicht unbedingt das, was mich reizt. Ich bin ja schließlich auf der Suche nach „knisternder Erotik“ ;-)
    Lieben Dank für die drei Sternchen.

  • Holger195305.04.2020 23:04

    Profilbild von Holger1953

    @Silberstrahl: Du hast mich falsch verstanden. Nicht Gruppensex und Gangbang, sondern z. B. Sauna oder FKK. Aber letztendlich geht es doch wieder um Vereinnahmung... Niemand gehört einem anderen...

  • Silberstrahl06.04.2020 09:55

    Profilbild von Silberstrahl

    Nun ja, wieder einmal ein schönes Beispiel dafür, wie wir Menschen die Dinge ganz verschieden wahrnehmen und interpretieren. In dem Punkt Vereinnahmung stimme ich Dir ansatzweise zu. Jedoch handelt es sich nur um eine Vereinnahmung auf Zeit. Es geht nämlich nicht darum, dass man jemandem gehört, sondern dass man mit jemandem zusammengehört. Wer nicht bereit, sich hinzugeben, darf auch umgekehrt nichts erwarten. Wie es in diesem Fall zu berauschender Leidenschaft kommen soll (und eben hiervon handelt ja das Gedicht), die das (Gefühls-)Leben bereichert, entzieht sich meinem Vorstellungsvermögen.
    Andererseits bin ich ein wenig verwundert, wie man Sauna oder FKK mit den Versen des Textes assoziiert. Aber das ist nicht weiter schlimm, denn gerade lyrische Texte lassen der Leserin bzw. dem Leser viel Raum für eigene Interpretationen und Fantasie.

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