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Arbeiten und Lieben (Teil 7)

5 von 5 Sternen
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Am nächsten Morgen traf Rita im Büro auf Viktor der eifrig telefonierte. Er ließ sich bereits Angebote für Maschinen unterbreiten und bat Rita sich um das Anmieten der Halle zu kümmern. Den Vorarbeiter Willi hatte er angerufen und ihn gefragt ob er und die anderen Mitarbeiter bereit wären, für sie zu arbeiten. Er sagte einen Kleinbus zu, der von der Firma gestellt würde. Willi wollte noch mit seinen Kollegen reden, war sich aber sicher, dass diese sofort zustimmen würden.

Er sprach gerade mit Rita in deren Büro als unangemeldet die Direktoren Reich und Stein im Büro auftauchten. Viktor konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Die beiden wollten im Namen der Familie Recht verhandeln. Während des Gespräches, bei dem Viktor anwesend war und ausdrücklich zum Unwillen der beiden Bänker Hanne gebeten hatte, gewisse Gespräche durchzustellen, nahm die Geschichte immer mehr Form an. Nachdem der letzte Puzzlestein auf Viktors Blatt ergänzt worden war, zeigte er Rita seine Hochrechnung und diese sagte ihnen was sie für die Firma Recht bezahlen würde. „Das und keinen Cent mehr“, sprach sie mit strenger Stimme und schlug mit der flachen Hand auf den Tisch. Stein sah hilflos von einem zum anderen. „Lassen sie mir bitte noch zwei Tage Zeit um das mit den Rechts zu besprechen“, wandte er sich an die Chefin.

„Sie bekommen maximal bis heute Mittag und dann wollen wir das Ganze bereits schriftlich per Mail oder Fax vorliegen haben, denn wir haben keine Zeit zu verlieren.“

Reich sah entsetzt Rita an. Hanne kam und bat Viktor nach draußen, es sei Besuch für ihn da. Zu dessen Überraschung standen der Projektleiter und Ralf Werner, der Chef von Bau und Bruch im Flur. Die beiden Bänker nutzten die Gelegenheit um Rita ins Gewissen zu reden, da sie sich ihrer Meinung nach zu stark von ihrem Angestellten abhängig mache und er in ihren Augen mittlerweile den Betrieb mehr beeinflusse und lenke, als sie selber.

„Passen sie auf, dass sie nicht eines morgens aufwachen, Herr Albert ihnen das Messer auf die Brust setzt, sie erpresst und verlangt, ihn zu beteiligen“, meinte Reich. Stein nickte zustimmend.

Nachdenklich kehrte sie nach der Verabschiedung der beiden in ihr Büro zurück, dachte an das Gespräch in Viktors Wohnung, bei dem er ihr deutlich zu verstehen gegeben hatte, was er von Tine in der Firma hielt. Und die würde sich von einem Angestellten nichts sagen lassen, auch wenn er älter war und die zigfache Erfahrung hatte. Trotz der letzten Nacht wusste sie, dass sich ihre Tochter kaum verändern würde und sobald die hier etwas zu melden hätte, sah Rita die Spannungen steigen.

Aber ein Viktor Albert in der jetzigen Form war für jede Firma Gold wert und man konnte nicht auf so einen Mitarbeiter verzichten. Allerdings wurde der Rummel, trotz höherer Umsätze und noch höherer Gewinne, ihr langsam zu viel, sie hatte Angst die Kontrolle zu verlieren. Es war davon auszugehen, dass Viktor tatsächlich konsequent den Betrieb verlassen würde, falls ihm etwas nicht passe.

Es sei denn………………. Rita grinste vor sich hin und fasste einen perfiden Plan.

Nachdem die beiden Kunden gegangen waren, besprach sie mit Viktor und Karl die Anmietung der neuen Halle, leitete alles in die Wege, wobei beide überrascht waren, dass die „alte“ Rita plötzlich wieder durchbrach.

„Brauchen wir das denn wirklich? Sind die Maschinen nicht zu teuer? Ist die Rentabilität auch richtig berechnet? Ist der Auftrag nicht doch noch zu groß für uns?“

Was ist denn in die gefahren, überlegte Viktor. Erst gegen Abend, als sie alleine waren, wurde es wieder etwas persönlicher, wenn auch in eine überraschende Richtung.

„Viktor, ich habe nochmals nachgedacht. Sei mir nicht böse, aber ich meine es ernst ob du nicht mal Tine in die Geheimnisse der körperlichen Liebe einweihen könntest“.

„Du meinst wirklich ich soll deine Tochter……….. Meinst du das, mit dir zusammen - soll ich sie anbaggern und verführen, oder mich von ihr verführen lassen?“

Er lachte. „Warum besorgst du ihr nicht einen Callboy?“

„Sei nicht albern. Es geht nur darum, dass Tine einmal sieht wie das läuft. Es wird ihr dann leichter fallen, selber einen geeigneten Freund zu finden, wenn sie erste praktische Erfahrungen gesammelt hat. Du würdest mir einen großen Gefallen tun.“

Viktor überlegte: „Und wie willst du das einfädeln? Was machen wir, wenn sie mich nicht mehr loslassen will?“

„Das ist deine Sache. Du wirst doch wissen, wie man mit einer Frau Schluss macht“.

Aber nicht mit einer Zicke wie deiner Tochter, dachte Viktor. Die Situation vor zwei Tagen ging ihm wieder durch den Kopf, der arrogante Ton und das herrische Auftreten schreckten ihn ab.

„Ich kann es ja so einfädeln, wie wir beide gestartet sind. Tine kann auf der Landkarte Nadeln stecken und ebenfalls Schlitz nicht finden.“

„Schlitz? – Die sollte vielleicht Bergisch Gladbach suchen“, murmelte er. „Wie ist das eigentlich, nimmt sie überhaupt die Pille?“

„Die nimmt sie schon seit fast zwei Jahren. Bei ihr gilt – allezeit bereit“.

„Mir gefällt das überhaupt nicht. Tine ist sehr raffiniert. Und was wird dann aus uns?“

„So potent wie du bist, reicht es für uns beide. Ich bin froh, wenn du mich nicht immer so hart nimmst wie in deiner Wohnung. Mir tun heute noch Po und Muschi weh“.

Viktor grinste leicht. „Vielleicht doch langsam eine alte Frau. Meinst du deine Tochter ist robuster?“

„Du willst sie doch nicht genauso hart vögeln wie mich? Tine ist noch jung und unerfahren.“

„Vielleicht verliert sie dann relativ schnell die Lust und will in Zukunft solo bleiben.“

Sie mussten ihr Gespräch unterbrechen, denn Direktor Stein rief an und teilte mit, dass der Kauf nicht zustande kommen würde, denn Jens Recht wollte das Doppelte von dem was man geboten hatte. Viktor zuckte nur mit den Schultern, während Rita verärgert war. Zu gerne hätte sie Recht aufgekauft und der Branche gezeigt wer RELG war.

Am Abend führte sie ein langes Mutter-Tochter Gespräch. Das was sie ihrer Tochter dabei sagte, war nicht für andere Ohren bestimmt, denn auch ihrer eigenen Mutter wären dabei vermutlich die Haare zu Berge gestanden. Tine war hocherfreut und machte sich daran alles in die Tat umzusetzen.

Ein paar Tage später besuchte Rita ihren Mann im Krankenhaus. Hanne machte bereits gegen drei Uhr Feierabend während Karl auf einer Auslieferungstour war. Tine kam mit ihrem Roller und ging in das Büro ihres Vaters. Sie trug ein dunkelblaues, weites Shirt und eine wadenlange Hose mit Gummizug. Fachmännisch erkannte Viktor, dass sie keinen BH anhatte. Obwohl er mit Rita nicht mehr gesprochen hatte, vermutete er heute den Angriff der Jungfrau. Tatsächlich dauerte es nicht lange, bis Tine in der Türe stand.

„Herr Albert können sie mir mal bitte helfen. Meine Mutter hat gesagt ich soll auf der Karte Nadeln stecken von den letzten Aufträgen und ich finde mich da nicht ganz zurecht“.

Viktor stand auf und folgte ihr. Tine stellte sich vor die Karte, streckte einen Arm mit der Nadel in die Höhe und wackelte derart ungeschickt mit dem riesigen Hintern, dass Viktor sich zurückhalten musste um nicht laut loszulachen.

„Ich suche Bergisch Gladbach“, flüsterte sie heißer und versuchte ihrer Stimme einen erotischen Klang zu geben.

Also doch Bergisch Gladbach, grinste er, trat hinter sie und legte seinen Finger seitlich auf ihre Hüfte.

„Also, wenn wir hier sind, dann fahren wir zuerst mal so entlang.“ Der Finger glitt unter das Shirt zum Bund der Hose. „Dann geht es auf die Autobahn“.

Er strich sanft über ihre Haut, langsam nach oben. Bald fühlte er den Ansatz der kleinen Brust. Sein LKW begann die Garage auszubeulen. Tine stand stocksteif da und kam nicht auf die Idee nachzuprüfen ob Viktor eventuell auch Gefühle zeigte.

„Nun sind wir am Stadtrand von Bergisch Gladbach. Vermutlich müssen wir die genaue Adresse suchen“.

Er erreichte den Rand ihrer Aureolen. Die zarte, weiche Haut erregte ihn gewaltig und er sehnte sich danach, dass eine Hand nach seinem Teil griff und es noch mehr in Stimmung brachte. Doch Tine stand nur da, erlebte mit klopfenden Herzen die ersten, erotischen Berührungen eines Mannes. Viktor streichelte mit der ganzen Hand ihre Brust und spürte, dass die Warze größer und härter wurde, dabei aber immer noch zart blieb. Es war für ihn nach langer Zeit wieder eine schöne Erfahrung ein derart junges Mädchen zu berühren, nachdem er zuvor nur seine Nachbarin und Rita kannte, welche beide mit weichen Titten und großen, festen Nippeln ausgestattet waren. Viktor drängte sich gegen Tines Po und drückte sein steifes Glied dagegen.

Das Mädchen war von den Berührungen an ihren Brüstchen gefangen und fasziniert, fühlte die Erregung bis tief in den Bauch, spürte seine harte Männlichkeit durch die Kleidung hindurch an ihrem Körper, und bekam plötzlich Angst davor, dass er damit in sie eindringen möge. Der Vibrator ihrer Mutter, welchen sie benutzte, war berechenbarer und vermutlich auch kleiner. Dennoch überwog natürlich die Lust es endlich einmal auszuprobieren.

Sie freute sich lange Zeit schon darauf und Rita hatte extra diesen Tag gewählt, da sie Viktor alleine im Büro wusste. Tine war ziemlich genau instruiert worden, wie sie sich zu benehmen und zu verhalten habe, was sie machen solle und was nicht.

Doch alles war verflogen seit er zum ersten Mal ihre Haut berührt hatte. Viktor war mittlerweile auch mit seiner anderen Hand aktiv geworden und auf allen beiden Hügeln in Bergisch Gladbach unterwegs, während er sich gegen ihren Po presste. Tine spürte seine Härte und wartete vor Erregung zitternd ab, was passieren würde. Ihr Herz schlug schneller. Ein Gefühl das sie nie zuvor so gespürt hatte, ging durch ihren Körper. Viel schöner und angenehmer als wenn sie sich selbst befriedigte.

Faules Weib, dachte Viktor doch im nächsten Moment fiel ihm ein, dass es vermutlich an der mangelnden Erfahrung fehlte. Eine seiner Hände glitt nach unten und stellte fest, dass die Hose einen Gummizug hatte. Er steckte seine ganze Hand hinein und fuhr über den mächtigen Bauch zwischen die Schenkel in den Schritt. Bald schon spürte er die Feuchtigkeit des Slips. Ihre Beine öffnete sie von alleine und Viktor schob einen Finger in das Höschen. Er fühlte eine frischrasierte Pussy, strich über die glatte, zarte Haut und drang vorsichtig und sanft in das Schlitzchen ein. Dort orientierte er sich erst einmal. Tine stöhnte laut. Ihre Lust stieg weiter, die Knie wurden weich. Eine kurze Berührung des Kitzlers reichte aus um den ganzen Körper zu elektrisieren. Nun war sie bereit.

„Machs mir“, flüsterte sie leise.

Viktor zog ihre Hose und Slip nach unten, befreite dann sein Raubtier. Eigentlich ist es nicht schön, das erste Mal stehend von hinten genommen zu werden dachte er, konnte aber für Tine keine zärtlichen Sympathiegefühle empfinden. Zu sehr hatte er die Szene in seinem Büro im Kopf. Für ihn war sie nur eine junge Frau mit einem engen Fötzchen, in welches er als erster Mann seinen Schweif stecken durfte. Das alleine reichte aus um ihn heiß zu machen. Er fasste das Mädchen an den breiten Hüften zog sie etwas zurück, brachte sich wortlos in Position und teilte mit den Händen die mächtigen Pobacken. Dann spielte er mit seinem Ständer an ihrem Eingang, strich damit vor und zurück, reizte sie, drang tiefer zwischen die Schamlippen. Tine begann erneut am ganzen Körper zu zittern. Viktor drang noch weiter vor, seine Spitze berührte ihre Clit, spielte damit und Tine wähnte sich bereits im siebten Himmel.

„Na……bist du bereit?“
„Jaaaa“ hauchte sie.

Viktor drückte sein bretthartes Glied langsam in die kleine Muschel. Kurz verhielt er sich ruhig und genoss die Enge ihrer Vagina welche ihn fest umschloss. Natürlich war es ein anderes Gefühl wie bei ihrer Mutter. Tine spürte den Eindringling, der sich immer weiter dem Zentrum ihrer Lust näherte, welches tiefer in ihrem Inneren den ersten Mann ihres Lebens erwartete.

„Wie geht es dir?“

„Gut, komm mach weiter“, jammerte sie.

Viktor begann sie langsam und genussvoll zu fiegen. Er flutschte in der gut geschmierten Maus vor und zurück. Mann, hat die einen großen Hintern, dachte er und erhöhte das Tempo. Er musste sein Becken ganz nach vorne krümmen um seinen Prügel bis zum Anschlag zu versenken. Erheblich tiefer wie den Vibrator ihrer Mutter drang er vor. Den hatte sie sich ziemlich am Anfang schon einmal so weit reingedrückt, dass sie ihn nur mühsam und unter Schmerzen wieder entfernen konnte. Seither war sie vorsichtiger. Tine stöhnte immer lauter und Viktor spürte, dass ihr Orgasmus unmittelbar bevorstand. Deshalb stieß er noch etwas kräftiger und als er merkte, dass sie kam, hielt auch er sich nicht mehr zurück und verströmte sein Sperma in ihren gierigen Schlund.

Tine erlebte den ersten Höhepunkt, welchen sie nicht selber verursacht hatte sehr intensiv. Sie spürte den Mann, der ihr höchste Wonnen bereitete, das Zucken seines Gliedes, während er seinen warmen Unterleib gegen ihren Po presste und gleichzeitig auch noch ihre Brüste streichelte.

Langsam klangen ihre Bewegungen ab. Als Viktor aus ihr geglitten war, und sich ihr Pulsschlag wieder gesenkt hatte, drehte sie sich um und sah ihn herausfordernd an.

„Ganz gut für den Anfang“, meinte sie in einem Ton, als wenn ihr gerade jemand ein schickes Auto gezeigt hätte, es aber noch bessere gäbe.

„Was heißt hier gut für den Anfang. Wer ist denn hier der Anfänger. Meinst du etwa ich?“

„Wieso, wie viele Frauen hast du schon gevögelt?“

„Sicherlich mehr als du Männer“.

Die beiden zogen sich an. Tine verabschiedete sich mit einem „Dann bis morgen“ und fuhr nach Hause. Viktor war überrascht. Keine Zärtlichkeiten, keine Umarmung, kein Kuss. Nur Sex. Er schüttelte den Kopf. Die würde nie im Leben einen Mann kriegen der sie liebte.

Tags darauf war Tine nicht zu sehen. Viktor war verärgert. Rita hatte immer noch nicht grünes Licht für die Bestellung der Maschinen gegeben und auch die Halle noch nicht angemietet. Sicherheitshalber rief er Willi an und bat ihn, noch nicht zu kündigen. Als er Rita auf den großen Auftrag aufmerksam machte, war ihre Antwort, dass dies seine Sache sei, sie habe ihn schließlich nicht angenommen.

Viktor wurde langsam unwohl. Er wusste, dass sie ihre Tage hatte, aber deswegen gleich Aufträge in Frage zu stellen das verstand er nicht. Endlich gab sie doch ihr Okay, unterschrieb Mietvertrag und die Bestellungen für die Maschinen. Später kam sie bestens gelaunt in sein Büro.

„Heute können wir die Sektkorken knallen lassen. Lars Recht hat sich zu seinem Vater abgesetzt und anscheinend das Geld mitgenommen, das wir überwiesen haben und nun hat Recht und Sohn Konkurs angemeldet. Jetzt hat die arrogante Ziege endlich das was sie verdient“, sagte sie in einem gehässigen Ton.

„Dann können wir gleich die Leute einstellen. Wir brauchen nur noch ein Auto für die“.
„Wieso Auto? Die sollen schauen wie sie herkommen und glücklich sein, dass sie beschäftigt werden. Ich habe auch nicht vor, denen mehr zu bezahlen, als das was sie bisher verdient haben. Die Investitionen in die Maschinen sind teuer genug. Wir müssen auch sparen. Es gibt in nächster Zeit auch keine Prämien mehr“.

Viktor und Karl sahen sich sprachlos an.
„Frau Ludwig, ich habe den Leuten das Fahrzeug zugesagt.“

„Dann sagen sie es eben wieder ab. Die können froh sein, wenn sie Arbeit haben. Meine Herren schauen sie, dass sie in die Gänge kommen.“

Als Viktor später mit ihr alleine war, fragte er sie was denn eigentlich los sei.
„Nichts, ich muss nur sehen, dass ich das Geschäft wieder in den Griff bekomme.“

„Wieso - ist es dir entglitten?“
„Ich habe langsam den Eindruck, dass du deine Beziehung zu mir ausnutzt, um immer mehr Rechte in der Firma zu bekommen und die Firma kontrollieren willst. Das werde ich verhindern.“

Viktor sah sie mit offenem Mund an. „Ich die Firma kontrollieren? Ich mache nicht mehr als bisher auch und alles was ich tue wird mit dir abgesprochen und erst dann ausgeführt, wenn es genehmigt ist. Du bist jederzeit darüber informiert was hier läuft. Ich setze mich, seit ich da bin, für den Betrieb ein. Was ist denn auf einmal los?“

„Gar nichts. Ich will nur nicht, dass wir uns beide aufarbeiten und nichts mehr voneinander haben.“ Sie grinste und kam auf ihn zu. „Ich möchte dich als gesunden Mitarbeiter. Deshalb habe ich auch eine Überraschung. Du kannst mit Tine zusammen das Wochenende in einer Wellnessoase verbringen. Ihr fahrt Freitag mittags los und kommt am Sonntag zurück. Schau mich nicht so an. Tine hat Geschmack daran gefunden und möchte mehr. Soll sie es doch haben.“

Viktor war völlig von den Socken. Was ging denn hier ab? Einerseits wurde er im Betrieb untergraben, andererseits sollte er ein Wochenende mit Tine verbringen? Wirklich mit Tine? Das passte nicht zusammen.

„Ich weiß nicht ob das geht, ich habe sowohl am Samstag als auch am Sonntag Wettkampftermine mit der Mannschaft“.

„Dann kommt Tine eben zu dir. Deine Couch und dein Bett sind groß genug.“

Das war es, was er gar nicht wollte. Doch bevor er antworten konnte, klingelte das Telefon. Direktor Reich teilte Rita mit, dass Recht Konkurs angemeldet habe, aber auch, dass Jens Recht verschwunden sei, allerdings ohne das Geld, denn dieses hätte die Bank einbehalten.

Nach Feierabend ging Viktor zum Einkaufen und in eine kleine Kneipe um etwas zu essen.

Er hatte gerade bestellt als sich am Nebentisch eine Gruppe Teenies laut schnatternd niederlies. Plötzlich hörte er „dicke Tine“ und wurde schlagartig hellhörig.

„Die will jetzt die Schule schmeißen“, sagte eines der Mädchen.

„Sie hat mir erzählt, dass sie einen Freund hat, von dem lässt sie sich jetzt schwängern und steigt dann in den Betrieb ihrer Eltern ein.“

„Die und einen Freund – dass ich nicht lache. Der Kerl welcher die vögelt, muss ja ein selten dämlicher Trottel sein“.

Zustimmendes Gelächter.
„Die hat doch immer erzählt, dass sie die Pille nimmt“.

„Schon – aber die hat sie abgesetzt und neulich am Computer in der Schule berechnet, wann sie ihre fruchtbaren Tage hat.“

„Und wann ist es so weit?“

„Ab Donnerstag – und am Wochenende geht sie mit ihrem Lover auf Wellness und da will sie nicht mehr aus der Kiste raus“.

„Glaubt ihr das wirklich? Die macht doch nur Sprüche, so wie immer, außerdem wird da die Mami auch noch mitreden“.

„Wenn man Tine glauben darf, dann hat die das sogar eingefädelt, denn der Typ soll in der Fima arbeiten und ziemlich was auf dem Kasten haben“.

„Meinst du, dass sich da einer an sie ranmacht um in die Firma einzuheiraten? So viel kann der dann doch nicht auf dem Kasten haben. Der Arme weiß anscheinend nicht, was ihn mit der erwartet. Auch wenn du über ihren Body noch hinwegsehen kannst, bei der hat doch ein Mann überhaupt nichts zu melden. Ich kann mir jetzt schon vorstellen, wie das mit dem Baby geht. Mann - wickle das Kind, wasche die Wäsche, koche das Essen, putz das Haus, hole mir dies, bringe mir das.“

„Stille das Baby, meine Titten sind dafür zu klein“, warf eine andere im kläglichen Ton ein und erntete wieder lautes Gelächter.

„Na dann warten wir mal ab, bis wir zur Hochzeit eingeladen werden. Wenn es so sein sollte – auf den Knaben bin ich gespannt.“

Dem „Knaben“ zitterten nebenan die Knie. Als die Kellnerin sein Essen brachte, bestellte er sich noch einen Klaren.

Wie in Trance fuhr er nach Hause, warf sich aufs Bett, stierte an die Decke und dachte über sein Leben nach. Das bestand in erster Linie aus der Arbeit die er liebte, Sport und an dritter Stelle kamen die Frauen. In seiner Jugendzeit hatte er ein paar Beziehungen, wollte sich aber noch nicht binden, dann kam ein Verhältnis mit seiner Nachbarin und nun auf einmal war Rita da, seine Chefin.

Obwohl alle Alarmglocken geläutet hatten ließ er sich auf sie ein, in dem Gedanken, die Firma nach Rückkehr ihres Mannes zu verlassen. Der Sex mit ihr war gut, sie mochte es hart, er konnte sich kraftvoll austoben, obwohl er mehr ein Kuscheltyp war, der gerne schmuste und küsste. Balu, wie den gutmütigen Bären aus dem Dschungelbuch, hatte ihn die Nachbarin immer genannt, wenn sie in seinen Armen lag.

Danach sehnte er sich, er hatte es bisher verdrängt unter dem Einfluss der Arbeit und der amourösen Abenteuer. Doch nun erhielt sein ganzes Bild einen gewaltigen Dämpfer. Die Frau welche er geliebt und unterstützt hatte, betrog und überlistete ihn derart, dass er es kaum fassen konnte. Geschickt hatte sie es eingefädelt, das musste er ihr lassen. Noch vor kurzer Zeit hatte sie gejammert, dass Tine keinen Mann bekommen würde, sah selber den schwierigen Charakter ihrer Tochter, hatte ihn gebeten, diese in die Geheimnisse des Sexuallebens einzuweihen, mit dem gezielten Hintergedanken er würde sie schwängern und dann heiraten. Viktor graute bei dem Gedanken mit Tine zusammen zu leben.

Die Mädchen in der Kneipe hatten nicht Unrecht. Sollte das sein zukünftiges Leben sein? Wenn er sie mit dem Kind sitzen lassen würde, wäre er vermutlich gesellschaftlich erledigt, abgesehen von der Tatsache, dass man sogar ihm als Vater das Kind aufhalsen würde, denn er konnte sich Tine nicht als gute Mutter vorstellen, genauso wenig wie Rita als Oma. So eine hinterlistige Bande, dachte er wütend.

Die halbe Nacht lag er so da, doch dann nahm das Bild für seine Zukunft klare Formen an, und er beschloss es in die Tat umzusetzen.

Karl und Hanne sahen am nächsten Tag einen stillen, in sich gekehrten Viktor in seinem Büro sitzen.

Rita ging ganz euphorisch zu ihm. „Was ist jetzt los am Wochenende? Ich werde euch eine herrliche Suite mit Bademantelgang zu einem Erlebnisbad buchen, mit Rutschen, Sauna und allen Schikanen. Tine freut sich schon darauf.“

Viktor schüttelte den Kopf. „Ich habe dir schon gesagt, dass ich mit der Mannschaft unterwegs bin, außerdem kann ich immer noch nicht verstehen, weshalb du hier meine Vereinbarungen alle torpedierst“.

„Jetzt geht das schon wieder los, ich habe dir bereits gesagt, dass ich dafür meine Gründe habe. Lassen wir mal unsere persönliche Beziehung außen vor. Du bist hier angestellt und wirst von mir bezahlt, dafür hast du das zu tun was ich anordne.“

„Und deshalb ordnest du an, dass ich mich am Wochenende unbedingt mit deiner Tochter vergnügen soll, am Montag Willi und die Mannen von Recht anrufen kann und ihnen sage, dass sie weiterhin unter Tariflohn bezahlt werden und auf eigene Kosten fahren müssen, weil meine Chefin nicht bereit ist, einzuhalten was sie zugesagt hat.
Weißt du was? – Ich fahre wieder nach Hause und nehme zwei Tage Urlaub, die brauche ich jetzt und wenn du weißt was du willst, dann ruf mich an. Aber bitte nicht um mir zu sagen, dass du den neuen Leuten noch weniger zahlen willst und für mich und deine Tochter ein First-class-Hotel gebucht hast.“

Er stand auf und ging zur Türe. Rita wurde kreidebleich. „Spinnst du völlig, bist du übergeschnappt?“ rief sie ihm nach

Er reagierte nicht und lief die Treppe hinunter.
Rita rannte zum Geländer. „Herr Albert, wenn sie jetzt gehen, brauchen sie nicht mehr zu kommen“, schrie sie hinterher.

Viktor hob die Hand, winkte ihr zu, sah sich aber nicht mehr um, stieg in sein Auto und fuhr davon. Rita stand mit wütendem Gesicht da. Dann ging sie in ihr Büro und rief nach Karl.

„Wissen sie was mit Herrn Albert los ist?“

Der schüttelte den Kopf. „Er war heute Morgen nur sehr still. Das ist man von ihm nicht gewöhnt. Allerdings haben sie ihm gestern ziemlich zugesetzt“.

„Es kann nicht sein, dass er alles so entscheidet wie es ihm passt.“

„Sie sind die ganze Zeit mit einbezogen. Er hat immer, bevor er eine Zusage gemacht hat, mit ihnen und zuvor auch meistens mit mir gesprochen und auf ihr okay gewartet. Viktor verhält sich korrekt und auch ich kann wirklich nicht verstehen was jetzt der Grund ist, dass man die Leute anders behandelt als vereinbart. Viktor steht jetzt vor denen natürlich ganz blöd da“.

„Das geht sie nichts an. Sie werden dafür bezahlt, dass die Produktion läuft und darum sollen sie sich kümmern. Den Rest überlassen sie mir“

„Wann kommt Viktor wieder?“

„Er hat gesagt, dass er zwei Tage Urlaub nimmt und wird dann am Montag wieder hier sein“.
Notfalls muss ich zu ihm rausfahren und mir wieder den Hintern verhauen lassen, dachte Rita mit einem leichten Grinsen und einem Kribbeln im Unterleib.

Fortsetzung folgt
  • Geschrieben von RudiRabe
  • Veröffentlicht am 03.02.2020
  • Gelesen: 5692 mal

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