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Arbeiten und Lieben (Teil 5)

5 von 5 Sternen
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Rita riss den Mund auf und starrte ihn fassungslos an. Vor ihren Augen tanzten Sternchen. Die Knie wurden weich und gaben nach. Sie schaffte es gerade noch bis zu einem Stuhl und setzte sich.

„Was hat die? …………….wann war sie da und was ist passiert?“ stammelte sie leise.

Karl erzählte ihr monoton den ganzen Vorfall, erwähnte natürlich in welchem Aufzug Tine aufgetaucht war, verschwieg aber Viktors coole Reaktion und dramatisierte das Ganze.
„Frau Ludwig - so kann man mit dem Mann nicht umgehen,“ beendete er wütend.

Rita saß schweigend und zusammengesunken da. Wortlos ging sie nach oben. Sie musste sich am Geländer festhalten. Tausend Gedanken gingen ihr durch den Kopf.

In ihrem Büro angekommen wählte sie Viktors Mobilnummer. „Dieser Anschluss ist vorübergehend nicht erreichbar“, tönte es in ihr Ohr. Sie suchte seine Festnetznummer, dort nahm niemand ab.

Hanne kam in ihr Büro. „Was soll ich machen, wenn jemand anruft und Viktor sprechen will?“
„Sagen sie, dass er morgen zurückruft“.

„Und wenn er morgen auch nicht kommt? Viktor hat noch nie gefehlt ohne dass man nicht wusste wo er ist.“

Rita musste ihr recht geben. Er war selbst mit Blinddarm im Krankenhaus bereits am zweiten Tag wieder erreichbar und telefonierte mit den Kunden. „Sagen sie er wird zurückrufen“, sagte sie unwirsch
.
Wenig später ging sie erneut nach unten zu Karl. Da war gerade Frühstückspause. Rita steuerte auf den Aufenthaltsraum zu, ein paar Schritte zuvor stoppte sie und lauschte, denn das Gespräch der Mitarbeiter ging um das Ereignis vom Vortag.

„Der fetten Göre sollte man rechts und links ein paar Ohrfeigen geben“, hörte sie.

„Wir buckeln uns hier ab, dass die freche Kröte genug Kohle hat und sie schmeißt Viktor raus, die weiß anscheinend nicht, wer hier den Laden schmeißt“, sagte ein anderer.

„Wenn Viktor geht, bin ich auch weg, denn dann geht’s hier abwärts.“

Allgemeines zustimmendes Gemurmel war zu hören.

Dann redete Karl. „Leute wir wissen noch gar nichts. Die Chefin war gestern nicht da und Tine hat ihr sicher nicht erzählt was sie getan hat. Warten wir erst mal ab, was geschieht und sehen weiter. Sie ist total down und ich denke, dass die Dicke schon ordentlich eins aufs Dach bekommt. Wir müssen jetzt mal abwarten, bis sich Viktor meldet und was er sagt. Das Mindeste was passieren muss, ist eine Entschuldigung.“

Der nächste Satz lies ihr aber das Blut in den Adern gefrieren. Einer der neuen Arbeiter meinte, wenn die Recht das mitbekäme, würde sie sich sofort Viktor schnappen. „Die ist spitz wie Nachbars Lumpi und springt jeden an der bei drei nicht auf dem Baum ist. Die sieht für ihr Alter noch verdammt gut aus“.

„Die ist doch mindestens fünfzehn Jahr älter als Viktor. Der ist gegen Weiber immun, zumindest gegen ältere, sonst hätte er unsere schon längst flachgelegt“, hörte sie Karl.

„Glaubst du, dass sie ihn ranlassen würde, oder dass er die Kratzbürste überhaupt wollte?“ sagte eine andere Stimme.

„Weiß nicht, Tine hat er jedenfalls gestern abblitzen lassen und so steif wie die miteinander umgehen, immer per sie, denke ich nicht, dass da was läuft. Leute die Pause ist vorbei, wir müssen wieder an die Arbeit“.

„Meinst du, dass Viktor schwul ist“, fragte wieder einer.

Die Antwort hörte Rita nicht mehr denn sie huschte lautlos den Flur zurück und ging leise die Treppen hoch. Sie nahm mit weichen Knien zur Kenntnis, dass die Leute den ganzen Laden hier von Viktor abhängig machten und die Bemerkung über Eva Recht gab ihr gewaltig zu denken. Diese war im Gegensatz zu ihr frei. Dass Viktor auch auf Ältere stand wusste sie. Was würde passieren, wenn er tatsächlich mit der Recht zusammenkäme?

Sie ging in Viktors Büro und erschrak erneut. Sein Schreibtisch war blitzeblank aufgeräumt – ungewohnt leer, denn ansonsten lagen hier meistens Pläne und Notizen. Das Ganze sah danach aus, als würde er nicht mehr kommen.

Sie stand noch in der Türe als Karl kam. Er sah den Schreibtisch und ihren betroffenen Blick.

„Haben sie denn wirklich keine Ahnung wo er ist, oder was er heute macht. Hat er nichts gesagt?“ Fast flehentlich sah sie Karl an.

Doch der schüttelte den Kopf. „Er hat gestern pünktlich Feierabend gemacht, hat uns nur durch die Halle zugerufen und ist gegangen. Ich fahre jetzt zu Recht. Viktor sagte gestern nach dem Besuch von Tine bereits zu mir, ich soll heute nachschauen, wie es da läuft.“

Auch dieser Satz gab Rita enorm zu denken. Gegen halb eins, als Hanne in der Mittagspause war rief sie zuhause an.

Tine meldete sich genervt. Das alleine reichte um Rita auf hundert zu bringen.

„Was ist hier gestern im Betrieb abgelaufen?“, fragte sie sofort im scharfen Ton ohne Begrüßung.
„Nichts - das weiß ich doch nicht“, kam es ganz unschuldig zurück.

„Warst du gestern Nachmittag hier im Betrieb?“

„Ja, ganz kurz- warum?“

„Hast du mit Herrn Albert gesprochen?“

„Wieso?“

„Weil der heute nicht da ist und niemand weiß warum er fehlt.“

„Woher soll ich denn wissen wo er ist?“ kam es schnippisch aus dem Hörer.

Jetzt war das Maß voll. Rita brüllte in den Hörer. „Weil du ihm gestern Nachmittag gekündigt hast“.

„Ich? – ich habe ihm doch nicht gekündigt. Wir haben nur ganz kurz miteinander gesprochen. Ich wollte, dass er mir etwas zeigt und erklärt, aber er hatte keine Zeit“. Tine war immer noch die Unschuld in Person.

„Und was sollte er dir in d e i n e m Büro zeigen und erklären, bei dem Karl nicht dabei sein durfte und auf deine Anweisung hin nach unten gehen sollte bis man ihn wieder ruft? Sollte er dir am Ende gar sein Ding zeigen und dir erklären und erklären wie man damit eine Frau entjungfert?“

Schweigen am anderen Ende der Leitung.

„Sag mal Mädchen spinnst du denn total. Weißt du überhaupt was du angerichtet hast? Viktor ist der wichtigste Mann hier im Betrieb, noch dazu, wenn dein Vater im Krankenhaus liegt. Und du beleidigst ihn, kündigst ihm und tust dann auch noch so, als ob dich das nichts angeht.“

Tine hatte sich wieder gefasst. „Na und. Papa sagt doch immer jeder ist ersetzbar. Dann musst du eben einen anderen einstellen der die Arbeit von Viktor macht“.

Rita explodierte förmlich. „Wenn du jetzt vor mir stehen würdest, könnte ich dir rechts und links ein paar scheuern. Sag mal, du kapierst immer noch nicht was Viktor momentan für mich und die Firma bedeutet“.

„Wieso – weil er dich vögelt?“

Rita riss den Mund auf und wusste nicht was sie sagen sollte. Sie stand kurz vor einem Herzinfarkt. Alles um sie herum begann sich zu drehen, fast wäre ihr der Hörer aus der Hand gefallen.

„Wie kommst du denn darauf? Sag mal bist du denn jetzt komplett übergeschnappt?“, hauchte sie nach einer längeren Pause.

Tine merkte, dass sie Oberwasser bekam und stach weiter in die Nerven ihrer Mutter.

„Nein überhaupt nicht. Ja glaubst du denn ich bin blöd. Denkst du ich merke nicht, dass du in letzter Zeit immer gut drauf bist, obwohl Papa im Krankenhaus liegt. Sogar Oma hat mich schon gefragt. Du gehst mit geiler Spitzenunterwäsche ins Büro und in deinen versifften Slips die in der Wäsche liegen sind nicht nur Flecken von dir. Du hast einen Liebhaber und der vögelt dich in der Firma, denn da bist du die meiste Zeit. Was glaubst du wohl was passiert, wenn ich das Papa sage?“ triumphierte sie.

Rita begann zu schwitzen und schnappte nach Luft. Sie bekam auf ihre Tochter eine noch größere Wut.

„Glaubst du denn ich habe Zeit zu so etwas, wenn ich die Arbeit deines Vaters mitmachen muss und praktisch für zwei arbeite? Ich bekomme von dir überhaupt keine Unterstützung, weder hier im Büro, noch im Haushalt. Das einzige was du kannst ist fernsehen, faulenzen, Handy spielen, fressen und Geld ausgeben. Aber sonst kriegst du nichts auf die Reihe. Schau dich doch mal an. Von dir will kein normaler Mann etwas wissen auch wenn du dir ein dickes Bankkonto und die Firmenerbin auf dein Hirn klebst. Anstatt dir helfen zu lassen stößt du alle Leute vor den Kopf mit deinem frechen Wesen. Komme mir heute ja nicht mehr unter die Augen. Ich weiß noch nicht wann ich heimkomme, aber ich will dich nicht mehr sehen. Und deine frechen Verdächtigungen kannst du Papa ruhig mitteilen. Ich hoffe, dass er dich dann rauswirft. Und wenn er es nicht macht, tue ich es. Du bist 18 und damit volljährig. Mit so einer unverschämten Person will ich nicht mehr unter einem Dach leben.“

Sie knallte den Hörer auf das Telefon und zitterte am ganzen Körper. Dieses raffinierte Biest. Sie hatte, trotz ihrer ansonsten sehr hohen Akribie, nicht an ihre verräterische Unterwäsche gedacht und zweifelte keinesfalls daran, dass Tine dies ihrem Mann erzählen würde. Welche Ausrede könnte sie denn erfinden?

Viktor – ihm würde sicher in aller Ruhe etwas einfallen, aber wo war er? Hatte er wirklich vor, nicht mehr zu kommen? Rita begann plötzlich zu schluchzen und hemmungslos zu weinen. Sie merkte nicht wie die Türe geöffnet und gleich wieder leise geschlossen wurde. Mit wem konnte sie denn jetzt reden? Die letzten Wochen war Viktor ihre Station für alle Sorgen. Sie schluchzte noch lauter und wählte erneut beide Nummern – aber ohne Erfolg. Dann rief sie immer noch weinend bei ihrer Mutter an und erzählte ihr die ganze Geschichte, einschließlich dem, was sie von den Arbeitern gehört hatte.

Diese blieb erstaunlich gelassen. „Tine sitzt unten und heult ebenfalls. Ich habe euren Streit am Telefon gehört. Hast du was mit Viktor?“ fragte sie dann unvermittelt.

„Traut du mir das zu?“, kam die Gegenfrage von Rita.

„Mir ist das egal, es würde mich nicht wundern, wenn du mit ihm eine Affäre hättest, denn dein Mann bringts sicher nicht mehr. Ich habe mich auch schon gewundert warum du so gut drauf bist, und wenn man dich nach dem Geschäft fragt, beginnt jeder dritte Satz mit, Herr Albert. Außerdem ist mir deine Unterwäsche aufgefallen. Da sind ganz schön große, verhärtete Flecken drinnen. Ich hatte sogar befürchtet, dass du, als wir von deiner Schwester schon am Samstag zurückkamen, mit Viktor oder einem anderen Mann in der Wohnung bist“.

Rita schwieg. Sie war hin- und hergerissen ihrer Mutter die Wahrheit zu erzählen, traute sich aber nicht.

„Du musst in deiner Situation auf alle Fälle schauen, dass du Viktor erreichst und mit ihm redest. Fahr zu ihm und bleibe von mir aus die ganze Nacht und mach die Beine breit falls er dich will. Wenn der geht und dann noch zu einem Wettbewerber, dann hast du einen sehr schweren Stand, er nimmt einen Großteil der Kunden mit. Um Tine kümmere ich mich. Der werde ich die Leviten lesen, dass ihr hören und sehen vergeht. Wenn du über Nacht wegbleibst, rufe mich bitte nur kurz an und gib mir Bescheid.“

Mit einigen tröstenden und aufbauenden Worten beendete sie das Gespräch und begab sich dann nach unten wo Tine zusammengekauert und mit verheultem Gesicht auf ihrem Bett saß.

Im Betrieb war Karl auf dem Weg in Ritas Büro gewesen und hatte schon die Türe leise geöffnet als er sie weinen hört. Leise schlich er sich wieder davon. Er war bei Recht gewesen um auf Viktors Bitte hin, nach den Arbeiten zu schauen. Bei dieser Gelegenheit hatte Frau Recht ihn über die Firma ausgefragt, besonders über Viktor. Außerdem hatte sie ihn noch beauftragt, Rita mitzuteilen, dass sie und ihr Sohn mit ihr sprechen wollten. Karl bat Hanne dies zu übernehmen. Er ging leicht schmunzelnd nach unten in die Halle.

Rita hatte sich wieder einigermaßen gefasst und rief bei Recht an. Der bat kurzfristig um ein Gespräch wegen einer ausgedehnteren Zusammenarbeit und bot eine Beteiligung an der Firma an.
Rita meinte, sie würde sich das überlegen und wieder melden.

Nachdem sie aufgelegt hatte traten erneut Tränen in die Augen. Völlig hilflos und fertig mit den Nerven lief die Arbeit gar nicht von der Hand und so war es kurz nach fünf als sie sich auf den Weg machte. Sie war noch nie bei Viktor gewesen, suchte die Adresse aus seiner Personalakte. Es dauerte gute 20 Minuten bis sie von der vierspurigen Bundesstraße abbog. Als sie über die Brücke fuhr sah sie einen auffällig orangefarbenen SUV in Gegenrichtung auf die Straße fahren. Nein das konnte nicht sein. Da hatte sie sich getäuscht. Ein paar Minuten später stand Rita vor einem kleinen Reihenhaus und läutete mit klopfendem Herzen an der Tür. Nichts rührte sich.

„Herr Albert ist nicht da“, hörte sie plötzlich eine Stimme. Die Nachbarin, eine ältere Frau, sah über den Zaun. Rita wandte sich ihr zu.

„Wissen sie wo er ist und wann er kommt?“
„Der wird noch im Geschäft sein denke ich“.

Plötzlich hörte sie hinter sich eine Stimme. „Nein der ist nicht im Geschäft, seine Chefin war ja gerade da und hat ihn gesucht“.
Rita wandte sich um. Auf dem anderen Grundstück stand ebenfalls eine Frau, in ihrem Alter. Rita sah sie mit offenem Mund an. „Seine Chefin? – Das bin ich. Er arbeitet seit vielen Jahren bei uns im Betrieb. Wie sah denn die Frau aus?“

„Sie war groß, dunkelhaarig, ziemlich schlank und fuhr ein orangefarbenes Auto“.

Rita wurde ganz heiß. Also doch die Recht. Woher wusste sie Viktors Adresse?

„War sie schon mal hier, oder hat die Herrn Albert getroffen?“

„Nein die habe ich noch nie gesehen. Außerdem ist Herr Albert nicht da. Der ist heute früh schon zeitig mit seiner Sporttasche losgefahren.“

„Nein der hatte keine Sporttasche dabei“, kam es wieder von der anderen Seite.

„Doch, ich habe gesehen wie er sie ins Auto geworfen hat“.

„Edgar - kommst du mal bitte. Herr Albert ist doch heute früh nicht mit seiner Sporttasche weggegangen“.

Edgar kam und sah Rita erstmal von Kopf bis Fuß an. „Nein, der hatte nur so einen kleinen Computer bei sich, als er aus dem Haus kam.“

Seine Frau gab ihm einen Rempler. „He – stier die Frau nicht so an, dass ist die Chefin von Herrn Albert“.
„Nein, das ist sie nicht. Das ist die Frau, die vorhin da war“, tönte es von gegenüber.

Rita war gerade zurück auf die Schnellstraße gefahren, als sie Viktors Auto erkannte das auf der anderen Seite gerade die Abfahrt hochfuhr. Sie musste zuerst bis zur nächsten Ausfahrt um umkehren zu können. Zehn Minuten später läutete sie erneut an seiner Türe. Es tat sich lange nichts. Hatte er sie gesehen und wollte nicht mit ihr sprechen? Endlich krachte die Sprechanlage.

„Ja bitte“.

„Ich bin es - Rita, kann ich mit dir reden?“

Statt einer Antwort summte der Türöffner und Rita trat ein. Das ganze Erdgeschoß war ein einziger Raum mit Küche, Ess- und Wohnzimmer. Viktor sah von oben, mit nacktem Oberkörper über das Treppengeländer gebeugt, zu ihr herab.

„Setz dich – dauert noch ein bisschen. Ich war schon mit einem Bein in der Dusche“.

Rita sah sich um. Die Wohnung war sauber aufgeräumt und geputzt. Als sie das Wasser rauschen hörte, kam ihr der Gedanke, sich auszuziehen und zu ihm in die Dusche zu steigen. Doch sie hatte nicht den Mut dazu, denn seine Begrüßung war eher nüchtern ausgefallen. Sie atmete tief durch, als sie an die Spielchen bei ihr zuhause unter der Dusche dachte, doch das Kribbeln wollte sich nicht einstellen.

Kurze Zeit später kam Viktor in einem Trainingsanzug die Treppe herunter. Rita hatte gehofft, dass er nur einen Bademantel tragen würde, oder eine kurze Hose. Er ignorierte sie, ging an den Kühlschrank und holte sich ein Bier.

„Auch was zu trinken?“
„Nein danke. Jetzt nicht“. Ritas Herz schlug bis zum Halse. Er musste ganz schön sauer sein.

„Bringt mir die Chefin persönlich die schriftliche Kündigung?“ fragte er eisig als er sich ihr gegenübersetzte.

„Viktor – ich habe bis heute Morgen nicht gewusst, was gestern passiert ist. Ich habe nur gemerkt, dass alle wütend waren, Karl hat mir dann die Geschichte erzählt. Die Kündigung ist natürlich unwirksam denn Tine hat absolut nichts zu sagen und ich kann mich nur bei dir entschuldigen. Aber warum hast du dich nicht gemeldet und bist heute einfach nicht zur Arbeit gekommen?“

Viktor nahm bedächtig einen großen Schluck.

„Tine ist volljährig und nach dir und deinem Mann die Nummer drei in der Firmenhierarchie. Also hat sie doch etwas zu sagen. Ich gehe auch noch einen Schritt weiter. Wie lange dauert es noch, bis sie die Schule fertig hat und in den Betrieb eintritt? Sei mir bitte nicht böse – aber das muss ich nicht haben, außer du bringst ihr mal Anstand und Respekt bei. Deine Tochter wird sich bei mir entschuldigen und das nicht nur unter vier Augen, sondern vor der ganzen Belegschaft. Sonst bin ich konsequent und werde die Kündigung bestätigen. Was sagt Tine eigentlich selber dazu?“

„Sie ist unschuldig, wollte sich von dir nur etwas zeigen und erklären lassen. Und außerdem“, - Rita stockte einen Moment – „behauptet sie, dass ich einen Freund habe der mich im Büro vögelt und das will sie meinem Mann sagen“.

Viktor zog die Augenbrauen hoch. „Wie kommt sie denn auf diese Idee?“

„Große eingetrocknete Flecken in den Slips, die in der Wäsche liegen“.

„Wow – die muss aber Erfahrung damit haben“.

„Ganz im Gegenteil – die hat wahrscheinlich außer meinem Vibrator und ihren eigenen Fingern noch nichts zwischen den Schenkeln gehabt. Sieh sie dir doch an. Welcher Mann schaut sich nach der denn um?“ Die letzten beiden Sätze klangen resignierend.

Viktor schüttelte den Kopf. „Tztztz . Sag nur, die nimmt deinen großen dicken Silikondildo. Dann ist sie einiges gewöhnt.“

Rita merkte den Zynismus in seiner Stimme und freute sich darüber, denn er taute auf.

„Nicht den. Sie nimmt den kleinen Vibrator.“

Nach einer kleinen Pause fuhr sie fort: „Was sage ich meinem Mann, wenn Tine ihn wirklich angerufen hat“.

„Wieso? So wie du momentan unter Stress und unter Druck stehst, ist es kein Wunder, wenn da unten mal etwas mehr rauskommt als sonst. Nur hast du keine Zeit um zum Urologen oder Gynäkologen zu gehen. Du musst in der Firma arbeiten und ich denke im Haushalt hast du von deiner Tochter auch keine Unterstützung. Setze das faule Stück doch mal unter Druck. Wasch einfach die Wäsche nicht mehr, spüle nicht ab und koche nichts. Deine Mutter soll sich auch zurückhalten. Warum lässt du dich von einer erwachsenen Tochter derart tyrannisieren? Die lässt sich von hinten bis vorne bedienen, weiß doch vor lauter Langeweile und Nichtstun nicht mehr was sie anfangen soll. So kommen diese Dinge heraus.

Falls du wieder mal auf die Idee kommen solltest, im Betrieb zu vögeln, dann nimm gefälligst eine Slipeinlage. Wenn dir dein Mann nicht glaubt, soll er schauen, dass er gesund wird und dann gehst du mal ein paar Wochen auf Kur“.

Rita wurde schlagartig ruhiger. Das war wieder, der alte Viktor mit seiner ruhigen und sachlichen Stimme, der für alles eine Lösung hatte und es so überzeugend vortrug, dass man ihm einfach glaubte. Am liebsten wäre sie zu ihm hingegangen und hätte ihn geküsst.

„Irgendwie tut sie mir ja schon leid. Ich habe mich um sie einfach zu wenig gekümmert. Und jetzt ist sie eine Kiste von Frau, die keinen Freund bekommt, aber richtig mannstoll ist“.

„Bring sie doch mal mit Jens Recht zusammen. Vielleicht springt der sie an. Dann brauchst du die Firma nicht mehr zu kaufen“.

„Den als Schwiegersohn – nein danke. Was meinst du als Mann – ist sie denn wirklich so abstoßend dick?“

„Ich glaube eher, dass ihr freches Mundwerk und ihre Arroganz das größere Problem sind. Sowohl bei Jungs als auch bei den Mädchen. Wenn sie vielleicht mal jemand richtig verstehen, ihr zeigen würde wie das Leben ist und sie richtig durchvögelt, dann könnte sie vielleicht anfangen zu überlegen.“

„Könntest nicht du sie mal…..?“

Viktor blies die Backen auf. „Du hast wohl nicht alle Tassen im Schrank. Wie willst du das einfädeln?... Im Büro? - ……Herr Albert kommen sie mal in mein Büro sie müssen meiner Tochter etwas zeigen und erklären….. So Tine, du ziehst dich jetzt aus und legst dich auf den Schreibtisch und sie Herr Albert lassen ihre Hosen herunter…….Guck Tine das ist ein männlicher Penis, ich zeig dir wie man den als Frau so lange bearbeitet bis er dick und hart ist,…… so wie jetzt, dann nimmst du die Beine auseinander….. und sie Herr Albert treten jetzt vor und ich steck ihn dann vorsichtig rein ,…. Tine das kann am Anfang etwas weh tun….. Herr Albert sie bewegen sich jetzt vorsichtig in meiner Tochter, sie müssen jetzt immer wieder vor und zurück….. so ist es gut…..das kann ruhig noch schneller gehen……..und du hältst dich gut fest damit Herr Albert dich nicht zu sehr durchschüttelt und am Ende noch mein Schreibtisch zusammenbricht.“

Rita lachte. Die Anspannung fiel schlagartig von ihr ab. Sie ging auf Viktor zu und griff ihm zwischen die Beine. Schnell spürte sie den Erfolg und drückte fester zusammen. Auch Viktor blieb nicht untätig und fasste an ihre Brüste.

Das Läuten der Haustürglocke riss sie auseinander. Viktor war erstaunt. Wer konnte das denn sein. Er ging vorsichtig zum Küchenfenster und spähte hinaus. Dann prustete er leise und drehte sich zu Rita um. „Das ist meine Chefin“, grinste er. Rita erblickte auf der Straße das orangene Auto und sah ihn entsetzt an.

„Meine Nachbarin hat es mir vorhin erzählt als ich gekommen bin. Soll ich sie reinlassen? Dann können wir einen flotten Dreier machen. “

Fortsetzung folgt
  • Geschrieben von RudiRabe
  • Veröffentlicht am 01.02.2020
  • Gelesen: 6410 mal

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