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Arbeiten und Lieben (Teil 4)

5 von 5 Sternen
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Der Schock war vergessen als Rita am Montag früh im Betrieb eintraf. Bedauerlicherweise war Karl schon da und sie überlegte, wann und wie sie sich am besten von Viktor vernaschen lassen könnte. Unter dem weiten Rock trug sie wieder ein im Schritt offenes Höschen.

Karl stand in Viktors Büro und beide machten ein sehr ernstes Gesicht.

„Na, schönes Wochenende gehabt?“ fragte sie zur Begrüßung. Karl nickte, während Viktor meinte, dass der erste Teil des Wochenendes hervorragend gewesen sei und der zweite Teil Routine. Rita merkte, dass etwas nicht in Ordnung war und Viktor klärte sie auf.

„Wir haben einen großen Auftrag von einem Stammkunden bekommen, den ich gar nicht wollte. Ich habe extra nochmals über fünf Prozent draufgeschlagen und trotzdem haben die angerufen und bestellt. Es soll in fünf Wochen geliefert werden und wir sind jetzt schon trotz Schicht und Überstunden bei sieben Wochen Lieferzeit.“

Er sah die beiden an. „Wir müssen auswärts fertigen lassen“.

Karl zuckte mit den Schultern. „Aber wo?“

Viktor überlegte. „Chefin, kennen sie eigentlich die Firma Recht und Sohn? Die sitzen doch in Nüdingen und waren am Anfang als ich kam, ein großer regionaler Wettbewerber. Aber ich habe von denen schon lange nichts mehr gehört.“

„Die beiden Arbeiter die wir zuletzt eingestellt haben, kommen doch von dort“, wusste Karl.

Rita überlegte. Vor ihren Augen tauchten die beiden Rechts auf den Verbandstagungen auf. Herr Recht – ein Lebemann und Weiberheld, der jedem Rock nachstieg, die Frau – groß, dunkelhaarig und schlank, mit üppiger Oberweite. Rita dachte zurück an die Zeit als es ihrer Firma nicht so gut ging. Eva Recht und vor allem ihr Mann, hatten damals keine Gelegenheit ausgelassen um sie zu demütigen, überheblich zu belächeln und als unfähig hinzustellen. Dann hatte sich das Blatt gewendet.

„Die habe ich schon lange nicht mehr gesehen“, grinste Rita. „Ich denke denen haben sie den Garaus gemacht“.

Viktor ging in die Werkstatt und redete mit den beiden neuen Arbeitern wobei er erfuhr, dass Recht sich mit einer jüngeren Frau nach Thailand abgesetzt hatte, Ehefrau und Sohn mit der Firma zurücklies, wobei der Sohn nur Geld ausgab und sich einen Dreck um den Laden kümmerte. Seit mehreren Monaten wurde dort kurzgearbeitet, vielen war schon gekündigt worden, weshalb die beiden sich beim Arbeitsamt gemeldet hatten. Viktor rief an, fragte ob sie Kapazitäten frei hätten und bekam am Nachmittag einen Termin.

Er wurde empfangen von einer großen schlanken Frau, etwas älter als Rita, die ihn in ein Büro führte wo sich ein jüngerer Mann hinter einem fast leeren Schreibtisch in einen Bürosessel lümmelte. Er hielt es nicht für nötig aufzustehen und Viktor zu begrüßen, sondern deutete lediglich auf eine Sitzgarnitur, forderte ihn auf Platz zu nehmen.

„Wir sollen also für sie Arbeiten übernehmen“, eröffnete er das Gespräch in einem herablassenden Ton.

Viktor hatte die Unterlagen ohne Preise und Namen kopieren lassen und legte sie ihm vor.
„Machen sie mir ein Angebot hierüber. Bei uns ist es momentan etwas eng, deshalb spielen wir mit dem Gedanken dieses Projekt zu vergeben. Allerdings sage ich ihnen gleich, dass wir Wert auf hohe Qualität legen.“

Jens Recht blätterte die Unterlagen kurz durch. „Das können wir schon machen. Wenn sie wollen können sie unseren Betrieb besichtigen und ich rechne das hier in der Zwischenzeit durch“.

Viktor war erstaunt, da er für die Kalkulation zwei Stunden gebraucht hatte. Außerdem hatte er die Pläne noch gar nicht ausgepackt. Trotzdem nickte er. Frau Recht führte Viktor in die Werkhalle. Dem fielen fast die Augen aus dem Kopf, denn er zählte gerade einmal zehn Mann die sich auf einer Fläche verloren, fast doppelt so groß wie die eigene Produktionsstätte bei RELG. Ansonsten war die Halle leer, keine halbfertigen und fertigen Teile standen da, die Mitarbeiter werkelten lustlos an den Maschinen. Viktor erkannte, dass viele Geräte moderner waren als die eigenen.

„Kann ich das Materiallager sehen?“ fragte er.
„Nein, mein Sohn will das nicht“.

Ein Lächeln huschte über Viktors Gesicht. Er merkte, dass die Leute ihn gespannt ansahen. Nach gut zehn Minuten gingen sie zurück in das Büro.

Dort stand Jens gerade am Kopierer. „Bin fertig“, strahlte er und hielt Viktor das Leistungsverzeichnis unter die Nase. Der setzte sich, sah zuerst nach der Gesamtsumme und streifte dann die einzelnen Positionen. Recht wollte von ihm über 20 Prozent mehr als er vom Kunden einschließlich dem Einbau bekam. Er schüttelte den Kopf.

„Tut mir leid, aber dieser Preis ist jenseits von Gut und Böse, das werde ich nicht bezahlen“.

Jens Recht grinste ihn frech an. „Sie sind in einer Notlage und wollen etwas von uns und das ist eben dann etwas teurer. Angebot und Nachfrage“.

Viktor wurde ärgerlich. „Jetzt passen sie mal auf. Sie haben hier nichts kalkuliert, sondern einfach hohe Schätzpreise eingetragen. Und von wegen Angebot und Nachfrage. Für wie doof halten sie mich eigentlich? Ihr habt hier kaum Arbeit. Das Materiallager ist leer, die Leute wurden heute nur geholt um eine Show abzuziehen, wenn ich komme. Die Maschinen sind planlos gelaufen, es wurden Reste verarbeitet, keine Pläne und keine Stücklisten an den Arbeitsplätzen, keine fertigen und halbfertigen Produkte in der Halle. Wir könnten ihnen helfen, aber nicht so“.

Er stand auf und ging zur Türe, sah noch in das entsetzte Gesicht von Frau Recht. Als er die Eingangstüre fast erreicht hatte kam sie hinterher.

„Halt, bitte warten sie Herr Albert. Vielleicht hat sich mein Sohn ja nur verrechnet in der kurzen Zeit.“ Ihre Stimme klang verzweifelt.

Viktor drehte sich um und sah auf die Uhr. „Heute um 16:45 Uhr brauche ich ihr Angebot im Fax oder als Mail, aber mit einem Preis der reell ist. Ich handle nicht, es gibt nur ein ja oder nein.“

Bei seiner Rückkehr informierte er Karl und Rita. Diese grinste als sie alleine waren. „Wie hat dir Frau Recht gefallen?“

Er zuckte mit den Schultern, spitzte den Mund und nickte leicht. „Naja – die hat ganz schön üppige Wölkchen.“

Kurz nach vier kam das Angebot. Es lag noch unter dem Preis, welchen Viktor bereit gewesen wäre zu zahlen. Kaum war das letzte Blatt ausgedruckt, rief Eva Recht an und fragte nach ob man alles erhalten habe und eine gemeinsame Basis vorhanden sei. Nach kurzer Beratung vergab er den Auftrag und fuhr am nächsten Morgen zusammen mit Rita erneut nach Nüdingen, um die Arbeiten vertraglich zu fixieren und die Produktion zu besprechen. Rita wollte noch nachverhandeln doch Viktor bremste sie aus.

Jens Recht war nicht da. Die beiden Frauen begegneten sich zwar respektvoll, aber Rita konnte es sich nicht verkneifen über die Personal- und Umsatzentwicklung ihrer Firma zu berichten. Es tat ihr gut die enttäuschten und leeren Blicke ihrer Wettbewerberin zu sehen, während sie von Erweiterung, Expansion und ihren Luxusproblemen sprach – davon wie man versuche dem Finanzamt zu entkommen.

Viktor hatte sich mit dem Werkstattmeister namens Willi in dessen Büro zurückgezogen, besprach die Pläne und übergab ihm bereits fertige Materiallisten, die Karl erarbeitet hatte. Er erklärte ihm eindringlich, dass er eine saubere Arbeit erwarte.

„Sie arbeiten nicht nur für ihren Chef, sondern für sich selber. Wenn dieser Auftrag gut klappt können wir die Zusammenarbeit ausbauen. Wir haben genügend Arbeit.“

Auf der Rückfahrt war Rita glänzend gelaunt, der Besuch war für sie eine Genugtuung.
Viktor hatte es eilig. Er rief den Kunden an und informierte, dass er den Auftrag teilweise an einen Subunternehmer vergeben habe, da man sonst nicht termingerecht liefern könne.

Als Karl und Hanne gegangen waren, zog Rita ihren Slip aus, ging damit in Viktors Büro und warf ihn auf den Schreibtisch. Dieser sah sie erstaunt an.

„Der ist heute noch trocken“.
Viktor nahm ihn und roch daran, stand auf und öffnete seinen Gürtel. „Soll ich mich da reingießen?“ fragte er, lies Hose und Unterhose ein Stück nach unten, holte seinen Schwengel hervor und begann ihn sofort auf und ab zu bewegen.

„Doch nicht da“, rief Rita, ging schnell auf ihn zu, schob seine Hand weg und griff selber nach seinem härter werdenden Teil.

Sie zog den Rock hoch, klemmte ihn mit dem Kinn ein und streckte ihm ihre Fitze entgegen. Viktor griff zwischen die Beine und teilte die Schamlippen. Zielsicher fand er die Perle und rieb daran. Sofort spürte er ihren Liebessaft und drang in die glitschige Grotte ein. Rita schloss die Augen und stöhnte. Plötzlich nahm er seine Hand zurück und entzog ihr auch seinen steifen Stamm. Erstaunt sah sie ihn an.

„Das reicht. Du kannst den Slip wieder anziehen, er wird jetzt feucht,“ grinste er.

Rita riss den Mund auf. Doch Viktor lachte, ging auf sie zu fasste sie unter den Pobacken, hob sie hoch, setzte sie auf den Rand seines Schreibtisches, brachte seinen Prügel in Stellung und bevor sie auch nur ein Wort sagen konnte, war er schon eingedrungen. Gemächlich schob er sich in ihr Allerheiligstes. Rita gefiel diese Stellung, denn dabei wurde ihre Klit stark gereizt und außerdem war sie mit dem Gesicht auf seiner Höhe, konnte ihn küssen und in seine Augen schauen. Ihre Lust steigerte sich, sie war fast enttäuscht als er plötzlich schneller wurde und sich in ihr ergoss, wobei allerdings auch sie nicht zu kurz kam. Anschließend drückte er sie mit dem Rücken auf seinen Schreibtisch und zog ihr den Slip an.

„Ich kann keine Sahneflecken in meinem Büro brauchen. Was sollen den die anderen von mir denken?“

Ein paar Tage später kam Rita nervös in Viktors Büro. „Heute kommt die Bank – Direktor Reich höchstpersönlich. Was der wohl will?“

Viktor zuckte mit den Schultern. „Vielleicht, will er nur wissen wie es deinem Mann geht und einen Anstandsbesuch machen. Ich denke die Kontostände geben keinen Anlass für einen Besuch.“

Rita grinste und schüttelte den Kopf. „Mit Sicherheit nicht. Alles im tiefschwarzen Bereich“.

Wenig später stutzte Viktor dann doch. Neben Direktor Reich kamen auch noch der für Betriebe zuständige Berater und ein ihm unbekannter Mitarbeiter. Da seine Türe wie immer offen war, kam Reich in sein Büro, begrüßte ihn mit Handschlag und erkundigte sich nach seinem Befinden und der Arbeitslage.

Als die drei wieder gegangen waren, kam Rita in sein Büro. „Die wollen, dass wir die Firma Recht übernehmen oder uns beteiligen. Was meinst du, sollen wir oder sollen wir nicht? Lust hätte ich schon die Recht aufzukaufen. Als du neulich zum ersten Mal den Namen erwähnt hast, sah ich sofort wieder diese Arroganz und die Demütigungen vor mir, als es uns schlechter ging. Könnten wir mit dem kompletten Laden etwas anfangen?“

Viktor bemerkte, wie gierig sie war und schmunzelte. „Das Wichtigste ist das Personal. Die Arbeiter machen auf den ersten Blicke einen vernünftigen Eindruck, der Junior könnte hier unterstützen, dann hast du ihn unter Kontrolle, ich verlagere mein Büro in den neuen Betrieb und Frau Recht stellen wir als meine Assistentin ein, die mir dann Kaffee kocht, die Eier grault und den Schwengel lutscht, wenn dein Mann wieder kommt“.

„Meinst du das jetzt ernst?“ fragte sie entsetzt.

Viktor lachte. „Da hat wohl jemand Angst. Aber keine Sorge, solange du mich so hernimmst habe ich gar weder Zeit noch Kondition um die zu versorgen. Ich mag diesen Jens Recht überhaupt nicht und vermute, dass die beiden uns die Bänker auf den Hals geschickt haben. Wie sollten die sonst wissen, dass wir mit denen Geschäfte machen“.

Tine kam am nächsten Tag wütend von der Schule nach Hause. Wie üblich hatte sie in Sport eine fünf bekommen, hatte es unter dem Gekicher der anderen Mädchen nicht geschafft sich auf den Barren zu ziehen und war wie ein nasser Sack auf die Matte geplumpst. Nach der Schule lief sie an einem Eiscafé vorbei, wo Mitschülerinnen aus ihrer Klasse mit Jungs zusammen Eisbecher verspeisten und spöttische Bemerkungen über sie machten. Sauer war sie auf die Tatsache, dass ihre Eltern erst den Führerschein bezahlen würden, wenn sie die Schule erfolgreich beendet hatte. Schwerer wog, dass sie noch immer keinen Mann gehabt hatte und das als zukünftige Chefin eines florierenden Betriebes. Gerne hätte sie einen ihrer Schulkameraden zu einer Cabrio Spritztour eingeladen und ihn dann an einem einsamen See vernascht.

Doch das waren alles nur Träume. Sie zog sich aus und stellte sich vor den Spiegel. Eigentlich schwabbelte nichts an ihr. Es war alles fest, aber einfach zu viel Masse. Dazu noch der kleine Busen, welcher sich nur leicht und spitz von ihrem Körper abhob.

Sie zog ein Top mit Spaghettiträgern an, nichts darunter, einen roten String und eine weiße, sehr transparente kurze Hose. Dann fuhr sie mit dem Motorroller in die Firma. Rita war zum Besuch ihres Mannes weggefahren. Um die Wirkung ihres Outfits zu testen, stellte sie den Roller auf der Rückseite ab und lief durch die ganze Halle. Die Arbeiter grinsten sich an, schüttelten die Köpfe und sahen ihr nach als sie Richtung Büro ging.

Dort hatte Viktor schon wieder aufgestöhnt. Während ein fertiggestellter Auftrag zur Montage ging, kam schon wieder ein neuer. Er besprach sich deshalb gerade mit Karl in seinem Büro, als Tine hochkam und langsam über den Flur flanierte. Hanne, welche gerade ging, wäre fast bei ihrem Anblick von hinten, die Treppen hinuntergefallen. Der rote String und der fehlende BH fielen auf. Karl und Viktor blickten sich an und grinsten nachdem sie in das Büro ihrer Mutter gegangen war.

Ein paar Minuten später kam sie in Viktors Raum, lehnte sich in einer verführerischen Pose an den Türrahmen und unterbrach die beiden einfach. „Herr Albert ich muss mit Ihnen etwas besprechen, Karl sie können nach unten gehen wir rufen sie dann, wenn wir fertig sind“.

Karl sah Viktor an. Dieser hob erstaunt den Kopf. „Tut mir leid Tine, aber wir beide haben gerade ein dringendes Projekt, das wir klären müssen. Außerdem wüsste ich nicht, was du Wichtiges mit mir zu besprechen hast, wo Karl nicht dabei sein kann.“

„Das kann ich ihnen nur im Büro meiner Mutter sagen“.

Viktor schüttelte den Kopf. „Sag mir zumindest um was es geht. Wir sind hier mitten in der Arbeit und ich unterbreche nicht gerne solche wichtigen Dinge. Außerdem muss das heute noch fertig werden.“

Tine wusste nicht was sie sagen sollte. Deshalb sah Viktor nach ein paar Sekunden wieder auf die Pläne und wandte sich an Karl. „Wo waren wir stehen geblieben?“

Das ging absolut gar nicht. Sie wurde als Juniorchefin ignoriert. Ihr Gesicht lief rot an. Sie stampfte mit dem Fuß auf den Boden wie ein kleines zorniges Kind. „Herr Albert sie gehen jetzt auf der Stelle mit in mein Büro sonst………“, schrie sie.

„Sonst - was?“ sagte Viktor.

Tine bebte vor Wut. „Sonst sind sie entlassen“.

Karl sah Viktor erneut an. Er glaubte fast in seinen Mundwinkeln ein leichtes Schmunzeln zu entdecken und bewunderte ihn für seine Gelassenheit. Doch auch Viktors Puls stieg schlagartig.

„Jetzt pass mal auf junge Dame“, sagte er gefährlich leise. „Wenn hier jemand so mit mir redet, dann sind das dein Vater oder deine Mutter. Und die machen das nicht, denn sie haben etwas, das sie dir nicht beigebracht haben, nämlich Anstand. Und jetzt lass uns in Ruhe arbeiten und geh wo anders hin zum Spielen“.

Karl konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Tine machte auf dem Absatz kehrt, knallte die Türe seines Büros zu und stapfte zur Treppe.

„Jetzt reichts aber wirklich,“ hörte sie Viktor noch hinter sich brüllen. Wütend und mit gesenktem Kopf stapfte sie durch die Halle. Die Arbeiter lachten, als sie vom Hof fuhr.

Am nächsten Tag fuhr Rita bestens gelaunt in die Firma. Ihr Mann war zwar auf dem Wege der Besserung, aber es ging langsamer als gedacht. Obwohl er sowieso nichts zu sagen hatte, stimmte er zu, Recht eventuell zu übernehmen, fragte Rita nach Viktors Meinung und nickte. Die stellte erstaunt fest, dass dessen Auto nicht auf dem Parkplatz stand, betrat die Firma durch die Halle und stutzte als die Arbeiter ihren Gruß nur einsilbig und mürrisch erwiderten. Auch Karl, der an seinem Schreibtisch saß, war nicht besonders gut drauf. Na ja, wohl keine gute Nacht gehabt, dachte sie.

„Wo ist Herr Albert denn heute?“ fragte sie Hanne.

Diese hatte ebenfalls eine ernste Miene aufgesetzt und zuckte nur mit den Schultern. „Weiß ich nicht“.

„Hat er nicht angerufen und gesagt wann er kommt, oder wo er ist? fragte sie weiter.

„Nein, wir können froh sein, wenn er überhaupt nochmal kommt“, sagte Hanne mit einer traurigen Grabesstimme.

Rita erschrak. „Was ist denn los. Was ist passiert?“ fragte sie entsetzt.

„Ich war gestern nicht mehr dabei, da müssen sie Karl fragen“.

Panisch und mit klopfendem Herzen rannte sie die Treppen hinunter. Was war hier geschehen? Hatte es eine Auseinandersetzung gegeben, oder hatte Recht ihn einfach abgeworben, war ihr erster Gedanke.

„Wo ist Herr Albert, was ist hier gestern passiert?“ ihre Stimme überschlug sich fast.

Karl sah sie ein paar Sekunden schweigend an. „Ich weiß nicht wo er ist und ob er überhaupt noch mal kommt. Ihre Tochter hat ihn entlassen.“

Fortsetzung folgt
  • Geschrieben von RudiRabe
  • Veröffentlicht am 01.02.2020
  • Gelesen: 6472 mal

Kommentare

  • Wischi07.11.2019 17:17

    Das wird langsam ein richtiger Roman. Bin richtig gespannt auf die nächste Folge.

  • Mone15.11.2019 06:09

    Klasse

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