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Arbeiten und Lieben (Teil 13)

5 von 5 Sternen

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Eva erwachte am nächsten Morgen, als sie ihre Tochter leise Kichern hörte. Vorsichtig blinzelte sie und sah an der Stellung und den Bewegungen die sich unter der Decke abspielten, dass die beiden Spaß miteinander hatten. Kurz nachdem das Stöhnen ihrer Tochter abgeklungen war, öffnete sie die Augen.

„Guten Morgen“, sagte sie lächelnd und streckte sich wie eine Katze.

„Ach, ich habe heute Nacht so gut geschlafen wie schon lange nicht mehr und noch besser geträumt“, sagte sie genießerisch.

„Was hast du denn geträumt“, fragte Tina.

„Ich habe davon geträumt, dass ich dir gezeigt habe, wie man einen Mann mit dem Mund befriedigt und dann wurde ich selber noch aufs Beste geleckt und verwöhnt. Ich bin da unten immer noch ganz feucht von diesem Traum.“

Alle drei lachten. Eva stand auf und ging ins Bad. Tina räkelte sich in Viktors Armen.

„Wie hat es dir gefallen? Meinst du wir könnten es öfters machen?“

Viktor atmete tief ein.
„Ich würde jetzt lügen, wenn ich sage es gefällt mir nicht mit euch zwei Frauen. Aber es ist eine Entscheidung, die in erster Linie dich betrifft und die du für dich finden musst. Deine Mutter weiß das auch und deshalb hat sie nur von einem Traum gesprochen. Sie hätte auch aufwachen können und sagen, los ihr beiden ich will mal sehen was ihr heute Nacht gelernt habt.

Doch ich weiß nicht wie sich das auf unsere Beziehung auswirkt. Wenn wir weiter machen, wird es wahrscheinlich nicht nur beim Oralsex mit Eva bleiben. Bei uns wird es mal Tage geben, an denen wir uns fetzen und wütend aufeinander sind, auch du und deine Mama werden miteinander streiten. Dann möchte ich nicht deine Vorwürfe hören, dass ich deine Mutter vögle und schon gar nicht will ich dich dadurch verlieren, weil du für mich absolut der Mittelpunkt meines Lebens und meine einzige große Liebe bist.“

Tina wurde nachdenklich. Er hatte vollkommen recht. Andererseits war ihre Beziehung zu Eva fantastisch. Die hatte sie vor den Fängen des Vaters geschützt, als Mutter getröstet und dadurch gezeigt was Liebe bedeutet, war immer für sie da. Tina betrachtete es als selbstverständlich, dass sie sofort ihre Zelte in der Großstadt abbrach und nach Hause zurückkehrte, nachdem Eva weinend bei ihr angerufen und den Abgang von Jens mitgeteilt hatte, den sie eh nie ausstehen konnte. Es war sehr schlimm, dass die Firma Insolvenz anmelden musste, aber sie hatte kämpferisch sofort einen Neuanfang geplant und Tina um Unterstützung gebeten.

Die wusste sehr wohl, dass ihre Mutter auch sexuelle Eskapaden hatte, seit dem Verschwinden ihres Vaters aber, nach ihrem Eindruck sehr enthaltsam war. Sollte die Liebe so weit gehen, dass sie sich den Geliebten teilten? Wollte Eva das überhaupt?

Dann meldete sich Viktors Telefon. Eva kam nackt aus dem Bad, Tina ging zum Duschen. Obwohl ihn das Gespräch mit Karl in Anspruch nahm, sah er zu Eva, welche sich bückte, die Beine spreizte und ihm ihre Kehrseite entgegen streckte, die leicht offene Spalte welche er in der Nacht noch bearbeitet hatte, die Rosette mit der er vor wenigen Stunden noch gespielt und Wonneschauer durch den erregten Körper gejagt hatte. Sie blieb lange in dieser Haltung, provozierte ihn bewusst, hatte sie doch seit langer Zeit einen richtig guten und sehr intensiven Höhepunkt durchlebt. Gerne hätte sie seinen Schwengel in ihrer bereits wieder feuchten Grotte gespürt, aber ihr Verstand sagte dasselbe wie der von Viktor.

Eva ertappte sich bei dem Gedanken, dass sie tatsächlich eifersüchtig auf ihre Tochter war.

Nein – keinesfalls würde sie sich an Viktor heranmachen. Er liebte ihre Tochter wirklich von ganzem Herzen, das war nicht nur an dem Rosenstrauß und dem Ring zu sehen. Sie wusste wie Glück aussah, hatte es allerdings nie selber richtig erlebt. Viktor mochte sie. Der kleine Antrag gestern war nicht als Veralberung gedacht. Eva nahm es viel mehr als Geste auf, dass auch sie dazugehören sollte und nicht als böse Schwiegermutter betrachtet wurde.

Diese Nacht hatte sehr gut getan. Vielleicht würde gelegentlich doch noch mehr für sie abfallen. Viktor war wirklich ein super Typ, und Eva lachte innerlich über die Dummheit von Rita Ludwig, ihn gehen zu lassen. Am liebsten wäre sie dieser zusammen mit Tina, Arm in Arm zu dritt mit Viktor in der Mitte, irgendwo begegnet und strahlend an ihr vorbeigelaufen. Eva stöhnte kaum hörbar. Gab es nicht noch so einen Mann wie Viktor, in ihrem Alter?

Nach Tina ging Viktor unter die Dusche. Er hörte trotz dem Rauschen des Wassers, dass die beiden Frauen ernst aber gelassen miteinander sprachen.

Die letzten beiden Tage der Messe standen an. Eva wollte Lieferanten besuchen und zog sofort los. Nach einer Stunde kam Ralf Werner der Geschäftsführer von Bau und Bruch, zusammen mit einem, Viktor und Tina unbekannten Herrn, an den Stand. Er stellte den Begleiter als seinen Bruder vor und legte sofort ohne Umschweife los:
„Herr Albert, wer hat das große Projekt, welches wir noch zu ihrer Zeit bei RELG bestellt haben, verplant?“

„Ich habe vor meinem Ausscheiden den ersten Bauabschnitt gezeichnet und an Karl weitergegeben. Wieso - gibt es Probleme?“

„Und wie. Der erste Abschnitt hat wie gewohnt, exakt gepasst, aber die anderen beiden sind eine Katastrophe. Ein Teil davon ist falsch, Maße stimmen nicht, einige Stücke fehlen ganz. Die Monteure verzweifeln, weil die Pläne nicht passen. Das Schlimmste ist, ich muss in zwei Wochen fertig sein, sonst kostet es uns sattes Geld. Zudem hängen von diesem Architekten bereits weitere Aufträge mit mehreren Millionen für uns in der Pipeline.“

„Was sagt Schwarz dazu?“
„Der behauptet, alles hat noch sein Vorgänger gemacht. Er kann nichts dafür“.

Viktor holte schweigend sein Telefon aus der Tasche, schaltete den Lautsprecher ein, wählte und legte es auf den Tisch an dem sie saßen. Karl meldete sich.

„Karl, wer hat bei RELG den großen Auftrag von Bau und Bruch verplant und bearbeitet“, fragte Viktor.

„Den ersten Bauabschnitt hast doch du noch gemacht und ich bestellt, die anderen beiden hat Schwarz komplett bearbeitet, nachdem er mich ins Lager verbannt hatte. Wieso passt was nicht?“

„Das kann man wohl sagen. Es ist einiges falsch gefertigt und anscheinend fehlen Teile komplett.“
Karl lachte: „Schwarz hat sich noch damit gebrüstet, wie schnell er im Gegensatz zu uns beiden ist. Er hat dich damals als langsam und faul bezeichnet.“

Viktor sah die beiden Herren grimmig an. „Am liebsten würde ich jetzt rübergehen und dem in die Fresse schlagen.“

Werner grinste schwach: „Keine gute Idee – der ist es gar nicht wert, dass sie sich die Finger dreckig machen. Den besuchen wir jetzt. Vielleicht überlegen sie, ob sie mir helfen können. Ich komme nochmal vorbei.“

„Warten sie mal kurz,“ sagte Viktor abwesend. Es arbeitete in ihm. Die beiden sahen ihn gespannt an.
Schnell nahm ein Plan Gestalt an. „Wissen sie eigentlich welche Elemente betroffen sind und was alles neu gemacht werden muss?“

„Das meiste ist bekannt, es werden gerade noch ein paar Pläne vom dritten Abschnitt durch den Bauleiter überprüft.“

„Wieviel dürfte es denn sein?“

„Vermutlich ein Fünftel“.

Viktor pfiff durch die Zähne und schüttelte langsam den Kopf. „So viel Mist kann man doch bei einem Projekt gar nicht bauen. Haben sie schon alles bezahlt“?

„Nein, wir haben einen Großteil einbehalten, als die ersten Fehler auftauchten“.

„Fragen sie mal Schwarz wann er die neuen Teile liefern kann. Ich telefoniere ein wenig und wenn sie wiederkommen, hoffe ich ihnen etwas sagen zu können.“

Die beiden kamen nach einer knappen Viertelstunde zurück.
„Da drüben ist sich niemand einer Schuld bewusst. Schwarz weiß nicht, wie auf die Werkspläne der fehlerhaften Abschnitte das Kürzel SCH kommt und warum auf dem ersten Abschnitt VA steht, schimpft über sie, der alles falsch vorbereitet hat um der Firma RELG zu schaden. Diese Tine Ludwig hat ein dumm-freches Mundwerk und keine Ahnung vom Geschäft. Die wollen für die Nachfertigung einen neuen Auftrag von mir, die Restzahlung des alten und liefern dann in fünf Wochen aber nur gegen Vorkasse. Sie wären jetzt meine letzte Rettung.“

„Besteht die Möglichkeit, dass ihr Bauleiter heute noch zur Messe kommt und mit mir die Pläne durchgehen kann?“

Werner telefonierte mit seinem Bauleiter.

„Der wäre am Nachmittag hier.“

„Er soll kommen, ich werde heute Abend am Laptop die neuen Zeichnungen erstellen, sie Karl schicken, der bestellt morgen, montags wird das Material geliefert, ab Dienstag gefertigt, am Freitag bekommen sie die ersten Teile für BA zwei und am Dienstag darauf den Rest“.

„Das Verplanen dauert doch mindestens einen halben Tag. Und morgen ist Samstag“, sagte Werner.

„Ein halber Tag sind vier Stunden. Wenn ich um sieben anfange bin ich gegen Mitternacht fertig. Ich schicke die neuen Zeichnungen auf den Server. Karl geht morgen ins Büro, ordert das Material, die Lieferanten wissen Bescheid, Frau Recht hat ihnen bereits klar gemacht, dass sie am Montag sofort liefern müssen und ab Dienstag legen wir los. Unsere Mitarbeiter haben zugesagt, jeden Tag zwei Stunden länger zu arbeiten und dazu den kompletten Samstag. Auch in Nüdingen haben wir noch 300 Produktionsstunden für sie eingeplant. Es müßte funktionieren. Das einzige Manko – der momentan laufende Auftrag wird vermutlich eine Woche später fertig. Der gehört einer gewissen Firma Bau und Bruch. Da muss mir noch eine Ausrede einfallen, dass wir später liefern“, grinste er.

Werner lachte erleichtert und schüttelte den Kopf. „Wenn das so klappt haben sie bei uns einiges gut“.

Viktor zuckte mit den Schultern. „Wir sind eine junge Firma und sind dankbar für jegliche Unterstützung. Außerdem wissen sie doch, dass ich mich immer für meine Kunden einsetze“.

Eva kam gerade von einem Rundgang zurück und sofort auf sie zu:
„Das ist aber eine Ehre. Der Vorsitzende besucht persönlich unseren Stand. Guten Tag Herr Doktor Werner“, sagte sie zu dem Herrn, der bisher noch kein Wort gesprochen hatte und nur aufmerksam die Gespräche verfolgte.

Tina und Viktor stutzten. Sie stellten ihr, Ralf Werner vor und erfuhren erst dann, dass dessen Bruder der Verbandsvorsitzende ihrer Branche war. Die beiden Brüder hatten sich zwar zufällig getroffen, aber Dr. Werner war auf der Suche nach einem neuen Mitglied für den Vorstand, es sollte eine jüngere Person aus ihrer Region werden.
Beworben hatte sich darum bereits die Juniorchefin der Firma RELG, hatte sich durch ihr Verhalten bereits sehr unbeliebt gemacht und Dr. Werner fragte Viktor spontan ob er nicht kandidieren würde. Er lehnte ab mit der Begründung, sich nächste Woche um die Fertigstellung des Auftrages kümmern zu müssen und wollte Tina vorschieben, die schüttelte den Kopf. Alle vier Anwesenden redeten auf Viktor ein, bis er zusagte, nachdem Eva ihn überzeugt hatte, dass sie mit Karl und Willi den Auftrag überwachen würde und er als Mitglied im Vorstand viel für die Firma VATER erreichen könnte. Die Aussicht, dass Tine Ludwig ansonsten in den Vorstand gewählt werden könnte, war das letzte und gleichzeitig stärkste Argument für seine Kandidatur.

Nach dem Abendessen nahm sich Viktor auf dem Zimmer die handschriftlich geänderten Pläne vor, bevor er nach Mitternacht erschöpft unter die Decke des einzelnen Bettes schlüpfte um seine beiden Mädels nicht zu wecken. Tina und Eva schliefen schon lange, da Viktor nur im Schein der kleinen Tischlampe gearbeitet hatte.

Am letzten Messetag zogen die drei Bilanz. Aufträge für Monate im Voraus, viele Zusagen und Anfragen. Es herrschte beste Stimmung am Stand, die Sektkorken knallten und mit den Standnachbarn wurde auf eine erfolgreiche Messe angestoßen. Tine lief vorbei und grinste hämisch. Warte nur Mädchen, du wirst dich vielleicht noch wundern, dachte Viktor als er sie sah.

Er war abends sehr müde, ging im Hotel bereits früh auf das Zimmer, während die beiden Damen noch die Hotelbar aufsuchten. Im Halbschlaf hörte er, wie sie später leise das Zimmer betraten, sich auszogen, dabei kicherten und flüsterten. Wohl ein bisschen angeheitert, ging es ihm durch den Kopf. Dann würde Tina zumindest Ruhe geben.

Doch weit gefehlt. Eine Hand griff unter die Bettdecke und begann seinen schlaffen Schweif leicht zu drücken. Fast gleichzeitig bekam er einen Kuss, die Decke wurde weggezogen und bevor er richtig wach war, saß schon jemand mit gespreizten Beinen auf seiner Brust, während dahinter seine Hose nach untern gezerrt wurde. Die Muschi über ihm kam seinem Gesicht immer näher, er tastete mit der Zunge danach. Es war eindeutig Tina, die er sowohl am Geschmack als auch am Griff in seine Haare erkannte.

„Na mein Wuschelchen – wach geworden“, flüsterte sie.
„Lüsterne Weiber“, brummte er, schnappte kräftig zu und stieß mit der Zunge sofort tief in die Spalte. Überrascht japste Tina auf, weil er zielgenau ihre Perle getroffen hatte. Viktor wusste wie er sie schnell in Stimmung bringen konnte, saugte sich dort fest. Ihr üppig fliesender Nektar belohnte ihn. Sein Pint wurde inzwischen zu Hochform gedrückt und gelutscht. Eva verstand sich darin erneut sehr gut, stellte er fest und wollte Tina zum Höhepunkt treiben, damit die beiden wechseln konnten. Doch diese zog sich plötzlich etwas zurück.

„He nicht so schnell, ich möchte länger etwas davon haben“, maulte sie und näherte sich dann wieder vorsichtig seinem Gesicht. Viktor hatte seine Hände befreit und begann ihre Brüste zu streicheln. Er fuhr über die harten Warzen und knetete leicht die festen Kugeln. Tina fasste seine Handgelenke und drückte sie gegen ihre Wonnehügel, zeigte ihm so, doch besser zuzugreifen. Das war natürlich nach Viktors Geschmack. Gleichzeitig bemerkte er, dass Eva seinen harten Speer nicht mehr bearbeitete.

Er hörte sie leise fragen: „Darf ich wirklich?“
„Aber sicher Mama, wir haben es doch so ausgemacht“.
„Was ist da vereinbart?“ fragte Viktor.

„Nichts was dich angeht, mach gefälligst weiter“, kicherte Tina und schob ihre Pussy gegen sein Gesicht.
„Ich denk schon, dass ihn das was angeht“, flüsterte Eva.

„Ach komm Mama, schwing dich in den Sattel und reite den Hengst anständig her“, lachte Tina.

Viktor traute seinen Ohren nicht. Aber er spürte wie Eva die Anweisung umzusetzen begann und sich über ihn schwang. Sein harter Prügel stieß gegen weiches, glitschiges Fleisch, wurde nach vorne und hinten bewegt um dann feucht und warm umschlossen zu werden. Vielleicht nicht ganz so eng wie bei Tina, aber die kreisenden Bewegungen waren für Viktor neu und so gar nicht unangenehm. Eva hatte ihrer Tochter einiges an Erfahrung voraus und setzte diese ein. Zudem hatte sie schon lange keinen Mann in sich gespürt und auch die Länge seines Kolbens war überraschend, obwohl sie ihn ja bereits in der Hand und im Mund hatte. Sie stöhnte leise, als er mit der Spitze gegen ihren Muttermund stieß. Ihr ganzer Unterleib wurde von einem Gefühl durchflutet das sie schon lange vermisst hatte, ausgehend von dem Teil in ihrem Körper, das eigentlich ihrer Tochter gehörte, doch die hatte ihr, nach dem Genuss von zwei Cocktails und einem kleinen Glas Wein, im Aufzug die Erlaubnis erteilt sich an Viktors Freudenspender zu bedienen.

Eva zeigte zuerst Skrupel, doch jetzt nachdem er in ihr steckte, vergaß sie alles um sich herum und gab sich den eigenen, wollüstigen Gefühlen hin. Ihre Bewegungen wurden immer heftiger und schneller, sie fühlte wie Viktor dagegen hielt, sie hochhob, die Lust noch verstärkte, wie in Trance erlebte sie diese Vereinigung, seine Kraft und Härte, dann krampften sich die Muskeln zuckend in ihrem Lustkanal gegen den strammen Eindringling, der sich den Bewegungen anpasste, entgegen stieß und ihr erneut, höchste Wonnegefühle durch den Körper jagte um nach einem für sie fast nicht mehr enden wollenden Höhepunkt, kraftvoll seinen Saft in sie zu ergießen.

Schwer atmend und ermattet sank Eva auf ihm zusammen und fiel dabei gegen Tina, die bei der Aktion vernachlässigt worden war, denn Viktor hatte sich voll auf ihre Mutter konzentriert.
„Entschuldige Tina, aber das war jetzt einfach zu schön. Ich habe ganz vergessen, dass du auch noch da bist“, flüsterte sie.

Die kicherte wieder. „Das habe ich gemerkt. Ich wurde ganz schön durchgeschüttelt. Hallo Viktor – was ist eigentlich mit dir? Lebst du noch?“

„Wow“, kam es von unten, „das war jetzt wirklich hart, weil du noch auf mir gesessen bist, habe ich fast keine Luft mehr bekommen“.

Die beiden stiegen ab. Eva fiel in das Bett während Tina sich um Viktors erschlafften Lustbolzen kümmerte.

„Reichts später auch noch für mich, oder warten wir bis morgen früh?“
„Besser erst morgen früh, denn deine Mutter hat mich ganz schön abgemolken“.

Die beiden Frauen lachten. Eva schlief zufrieden ein und Tina kuschelte sich wieder gegen Viktor. Sie war zwar nicht ganz befriedigt, würde aber morgen früh, sobald sie aufwachte ihren Teil bekommen.

Tags darauf fuhr Eva zurück, während die beiden in ein anderes Hotel umzogen, das für den Kongress gebucht war. Dr. Werner bat Viktor auf sein Zimmer und gab ihm dort zwei zusammengefaltete Blätter.

„Wenn sie wollen und es ihnen passt, nehmen sie dies als Bestandteil ihrer Bewerbungsrede. Dann wissen viele der Mitglieder, wen ich gerne im Vorstand hätte“, grinste er.

Während Viktor auf dem Zimmer seine Rede vorbereitete, besuchte Tina die Hotelbar, in der sich einige der Verbandsmitglieder aufhielten. Alleine setzte sie sich an die Theke, bestellte ein Wasser und beobachtete die anderen Leute, denn sie war das erste Mal auf der Tagung, kannte deshalb niemanden und war auch nicht ein Typ, der sofort auf die Menschen zugehen konnte, sondern eher zurückhaltend.
Ein Stück weiter am Tresen befand sich Schwarz in angeregter Unterhaltung mit zwei anderen Herren. An seinem Lachen merkte Tina, dass er vermutlich nicht mehr ganz nüchtern war. Sie vermisste Viktor. Er würde mit seiner Art sofort Kontakt knüpfen. Der Barkeeper unterhielt sich mit ihr.

Plötzlich rief Schwarz nach ihm: „Es gibt auch noch andere Gäste außer der Schlampe da,“ tönte er laut. Tina zuckte zusammen. Der Mann hinter der Theke ging zu ihm hin und wies ihn höflich aber bestimmt zurecht.
Doch Schwarz war in Fahrt: „Sie wissen doch gar nichts. Die hat zusammen mit ihrem Bruder und ihrer Alten den Betrieb gegen die Wand gefahren, dann die Beine breit gemacht, einen zweitklassigen Möchtegernfachmann rangelassen und mit ihm eine neue Firma gegründet. Jetzt machen sie wieder die Preise kaputt bis zum nächsten Bankrott.“

Tina wurde vor Wut und Scham rot im Gesicht, legte Geld auf den Tresen, und ging. Allerdings bekam sie noch mit, dass sich die beiden anderen Herren von Schwarz entfernt hatten. Auf dem Weg zum Zimmer wurde sie ruhiger und beschloss, Viktor nichts von dem Vorfall zu erzählen. Der war mittlerweile fertig, da die Unterlagen von Dr. Werner genau in sein Konzept passten, viel Arbeit ersparten und schlug einen kleinen Spaziergang vor. Er merkte, dass sie ziemlich verstört war und etwas nicht stimmte.

Bei der Rückkehr ins Hotel stand Dr. Werner mit den beiden Herren von der Bar zusammen in der Lobby. Er kam auf sie zu und entschuldigte sich bei Tina für den Vorfall. Seine beiden Kollegen aus der Vorstandschaft hatten ihm davon berichtet, nachdem Schwarz sie dazu bringen wollte, Tine zu unterstützen. Viktor war überrascht und wurde aufgeklärt.

„Es ist jetzt das dritte Mal, dass er uns derart schlecht macht und beleidigt. Wenn der mir bei Nacht begegnet, vergesse ich meine gute Erziehung und richte ihn mal anständig her“, tobte er wütend.

„Vielleicht will Schwarz das provozieren, der war schon immer ein falscher Vogel. Halten sie sich besser zurück“, meinte Dr. Werner.
„Warum sind sie eigentlich zu Recht gewechselt. War es ihr Wunsch, selber eine Firma zu leiten und selbständig zu werden?“

„Nein ganz und gar nicht. Bis vor einigen Monaten war ich ein zufriedener Angestellter bei der Firma RELG und habe Frau Ludwig unterstützt in dem Bemühen die Firma Recht aufzukaufen“.

Er erzählte ihnen ganz offen in Kurzform von Rita und Tine, einschließlich dem Gespräch der Mädchen in der Kneipe, über die Planung seiner Zukunft mit Berufswechsel, der Trennung und etwas ausführlicher und schmunzelnd über das zufällige Treffen im Bad mit Eva und Tina, welches alles erneut geändert hatte. Tina stand strahlend neben ihm.

Die drei hörten zu und grinsten zustimmend. „Zu dieser Entscheidung kann man sie alle beide nur beglückwünschen“, meinte Dr. Werner.

Danach wollte Tina den SPA-Bereich des Hotels aufzusuchen. Allerdings war das Bad bereits übervoll und sie gingen in den Hitzebereich. Beim Betreten der Sauna, befanden sich dort bereits mehrere Personen. Darunter Tine und Schwarz. Dieser hatte das Badetuch um die Hüften geschlungen, während Tine sich mit gespreizten Beinen präsentierte. Tina glaubte einen neidischen Blick zu erkennen, als Tine Ludwig auf Viktors Gehänge blickte. Zum Unwillen der anderen Saunagäste unterhielten sich die beiden halblaut, genierten sich auch nicht die anderen offen anzustarren und sich lustig zu machen. Sie hörte Wortfetzen – Riesentitten- fällt ja nach vorne- Butterberge, die Tine ihrem Begleiter zuraunte. Mit der Figur würde ich mich nicht in eine öffentliche Sauna trauen, dachte Tina während sie neben ihrem Freund saß, der stoisch gelassen blieb.

Als Schwarz aufstand, trat Tine auf dessen Handtuch welches zu Boden fiel und den Blick frei gab, auf – nichts. Nur ein ganz kurzes Etwas, war in den dunklen Haaren zu erkennen.
Viktor grinste amüsiert und raunte Tina zu, jedoch so laut, dass es alle in der Sauna hören konnten:
„Wenn ich da unten so aussehen würde wie der, müsstest du mich Viktoria nennen. Sag mal kommt der überhaupt in eine Frau rein?“

„Soll ich es testen?“ lachte sie.
„Von mir aus. Aber lass dich von mir nicht erwischen. Da bin ich furchtbar eifersüchtig“.
„Glaubst du ernsthaft ich tausche deine Stange gegen diesen Stummel?“

Tine sah die beiden wütend an. „Komm Blacky, wir gehen“, fauchte sie, fasste ihn an der Hand und zog ihn wie ein kleines Kind zur Türe.

Die zurückgebliebenen lachten. Viktor zwinkerte Tina zu, die ihm einen Kuss gab.
„Endlich Ruhe“, meinte eine Frau erleichtert.

Beim abendlichen Bankett waren die beiden Paare durch zwei Tische voneinander getrennt. Viktor benahm sich beim Essen und dem anschließenden Smalltalk gelassen und sicher, obwohl es für ihn ebenfalls eine Premiere war. Tina bewunderte die Eigenschaften, welche Rita schon so geliebt hatte, seine Ruhe und seine Freundlichkeit. Sie wurde davon mitgerissen und war selber erstaunt, wie locker sie sich mit Viktor an ihrer Seite, in der für sie ungewohnten Welt geben konnte, ungezwungen neue Bekanntschaften schließen, mit bis dahin fremden Leuten reden, über allgemeine Dinge und die Arbeit.

Sie platzte fast vor Stolz und Glück, wenn sie Viktor anblickte. Er war schlechthin ihr Traummann und zwar ab dem Moment, als er sich am ersten Tag im Bad verabschiedet hatte. Sie ärgerte sich damals, während sie ihm hinterherblickte, nicht ihre Telefonnummer preisgegeben zu haben und hoffte inbrünstig er würde das vereinbarte Date zwei Tage später einhalten. Bei seinem Anblick in dem griechischen Restaurant jubelte ihr Herz, auch wenn Eva sie bloßgestellt hatte. Bereits nach der ersten Nacht in seiner Wohnung wollte sie ihn nicht mehr hergeben.
Lächeln musste sie jedes mal, wenn sie daran dachte, wie sie ihn gefoppt hatte, nach dem Besuch Ritas bei ihr am Stand, als sie die Wütende spielte und über sein entsetztes Gesicht so amüsiert war, dass sie sich nur noch umdrehen konnte und die Hände vor das Gesicht schlagen, damit er sie nicht lachen sah. Als Entschädigung gestand sie ihm ihre Liebe und war vollkommen aus dem Häuschen, dass er ihr noch am selben Abend einen Heiratsantrag machte. Seither schwebte Tina nur noch auf Wolke sieben.
Die Zukunft der Firma, welche bis zu dem Besuch in Bad, äußerst zweifelhaft war, hatte sich grandios entwickelt. Eva wäre zufrieden gewesen, wenn sie mit zehn Beschäftigten und kleinen Aufträgen weitergemacht hätten. Fast trotzig hatte sie an diesem Plan festgehalten. Mittlerweile standen 45 Mitarbeiter auf ihrer Lohnliste. Einerseits musste man für diese Leute Arbeit beschaffen, andererseits sah sie da bei Viktor kein Problem. Die Beratungen, Gespräche und Reaktionen der Besucher auf der Messe hatten ihr gezeigt, dass nicht nur sie ihn sympathisch fand. Er arbeitete meist lange und hart, brachte es jedoch fertig, schnell abzuschalten und sich den privaten Dingen hinzugeben. Wenn sie und ihre Mutter noch voll unter Dampf standen, heiterte er mit seinen Sprüchen und Scherzen auf. Tina konnte es nicht fassen, dass er ausgerechnet sie gefragt hatte, ihn zu heiraten.

Immer wieder sah er sie an und Tina glaubte, dass sein Blick dabei eine gewisse Zufriedenheit ausstrahlte. Sie war auch eine Augenweide. Das dezente Kostüm passte wie angegossen, brachte ihre Weiblichkeit voll zu Geltung, da stand eine hübsche, elegante Frau, während sich Tine in eine zu enge schwarze Hose gezwängt hatte und das silberne Shirt lose herunterhing. Sie und Schwarz versuchten vergeblich an Gesprächen teilzunehmen. Nach kurzer Zeit standen sie wieder alleine da und starrten neidisch auf die beiden Geschäftsführer der Firma VATER, welche sich gut amüsierten und lachten.

Fortsetzung folgt
  • Geschrieben von RudiRabe
  • Veröffentlicht am 09.02.2020
  • Gelesen: 6227 mal

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