Erotische Geschichten

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Sommerliche Fantasien ....

4,5 von 5 Sternen
Ich öffne die Balkontür.
Und trete einen Schritt hinaus.

Anbei schaue ich über die Brüstung,

hinauf in den Himmel.

Und sehe zu,
wie ein warmer Sommerregen,
sacht und leise
auf die Erde fällt.

Ein laues Lüftchen weht mir ins Gesicht,
das kaum zu spüren ist.

Leicht fegt es durch meine Haare,
durch meine Frisur
und hinterlässt einen Hauch
von Unordnung.

Kurz schliesse ich die Augen,
um den Moment in mich aufzunehmen,
ihn einzusaugen.

IHN BEWUSST ZU SPÜREN.

Und nutze die Zeit,
um mal kurz durch-
bzw. einzuatmen.

Mal Luft zu holen,

ehe ich mich wieder in mein Wohnzimmer begebe,
welches auch gleichzeitig mein Schlafzimmer ist,

den Kleiderschrank öffne,
um diesem eine kurze Hose zu entnehmen,
da ich für mich beschliesse

jetzt,

GENAU JETZT
in diesem Moment

eine Runde joggen zu gehen.

Da mir danach ist.

Mein T- shirt,
das ich trage
lasse ich an.

Und somit schlüpfe ich nur in meine Laufschuhe,
nehme den Schlüssel vom Schlüsselboard
und verstaue diesen
in meiner rechten Hosentasche.

Im Anschluss ziehe ich die Tür,
die Haustür

hinter mir zu.

Und auf einmal stehe ich draussen.
Draussen in der Natur.

Draussen,
auf dem Laubengang.

Schon dort fange ich an zu laufen,
öffne die Tür zum Treppenhaus.

Und renne die Stufen nach unten,
ehe ich vor der Tür stehe,

um gleich darauf los zu sprinten.

Noch immer regnet es.

Lau.
Und warm.

Es regnet auf mich hinab,
vor allem aber kann ich spüren,
wie jeder einzelne Tropfen
sanft auf meinem Shirt,

auf meiner Haut landet,
um sich DANN den Weg nach unten zu bahnen.

Oder vom Stoff aufgenommen zu werden.

EIN HERRLCHES GEFÜHL,
das sich nur schwer beschreiben lässt,
wenn sich der Regen,

die einzelnen Tropfen

mit dem Schweiss verbinden.

Wenn sie sich vermischen.

Wenn sie eins werden.

Wenn sie einen nass werden,
sowie einen leichten Schleier auf der Haut hinterlassen.

Auch die Luft bringt ein gewisses Etwas mit sich.
Und somit laufe ich Richtung See,

konzentriere mich auf meine Atmung
und beobachte die Enten,
wie sie sich vorwärts bewegen

in einer Umgebung,
die derzeit menschenleer ist.

Ein paar Schnecken kreuzen meinen Weg,
scheinen die nassen Wege zu geniessen,
auf denen sich kleine Pfützen bilden,

während ich noch immer laufe ….

Und mein Kopf dabei immer freier wird,
sowie die Gedanken leichter,

da sie Gelegenheit haben,
sich zu ordnen.

Sich einen neuen Platz zu suchen.

Ihre Rangordnung neu zu gruppieren.

Auch der Volleyballplatz wirkt einsam und verlassen,
nahezu tot,
obwohl man das Leben spüren kann.

Ganz deutlich.

Ganz nah.

Vor allem aber bin ich bei mir selbst.
Und finde mich ….

…. Auf den einsamen,
hier und da matschigen Wegen.

Irgendwann jedoch verlasse ich den See,
laufe wieder Richtung Strasse.

Am Bäcker vorbei,
vor dem ein „alter Kumpel“ steht.

Gemeinsam,
mit seiner Frau.

Und seinen beiden Kindern.
Darunter ein Baby.

Im Vorbeilaufen grüsse ich,
bleibe aber nicht stehen,
sondern renne weiter.

Den Berg hinauf,
Richtung Schule.

Richtung Schulzentrum,
an dem ich rechts abbiege.

Und schon gleich das Schwimmbad sehe,
in der Ferne.

Es allerdings hinter mir lasse,
um kurz darauf noch ein paar Schlangenlinien zu laufen,
da ich schon bald zu Hause bin.

Noch immer spüre ich ein wenig Energie in mir,

von daher entscheide ich mich,
noch eine Runde um den Block zu laufen,
ehe ich heimkehre.

Mir ein paar frische Klamotten zurecht suche,
um dann kurzerhand
in die Dusche zu steigen.

Völlig verschwitzt entkleide ich mich,
lasse den Wasserhahn des Waschbeckens laufen,

um mir kurz darauf
ein paar Hiebe kaltes Wasser
ins Gesicht zu schütten.

Was unheimlich gut tut.

Richtig gut.

Dann allerdings steige ich in die Wanne,
in die Dusche,

stelle sie an.

Und geniesse das Gefühl,

wie das heisse Wasser
über meine klebrige Haut rinnt.

Vorerst seife ich mir die Haare ein,
wasche gleichzeitig mein Gesicht,

den Hals
und auch die Ohren.

Schon jetzt spüre ich die Frische
und auch den Duft
nach Lemongras.

Und Zitrus.

Auch die übrigen Teile meines Körpers seife ich ein.

Anbei beobachte ich,
wie sich der seichte Schaum
um die Haut legt.

Einen leichten Film darüber bildet.

Und diese verdeckt,

ehe ich erneut die Dusche anstelle
und das Wasser
vom Hals abwärts
über meine Haut laufen lasse.

Heiss ist es.
Richtig heiss.

Nahezu kochend.

Und somit überkommt mich ein Gefühl der Lust.
Der Lust auf Sex.

Der Befriedigung.

Des mir selbst machen wollens ….

Die Dusche noch immer in der Hand haltend,
knie ich mich hin,

verstelle den Strahl
und halte ihn an meine Klitoris,
während meine Beine nicht gespreizt sind,

sondern sich ziemlich eng aneinander befinden.
Sich nahezu berühren.

Und ich in mir die Fantasien wecke,
die in mir schlummern.

Diese aufleben lasse.
Für einen Moment.

Kurzerhand befinde ich mich an einem See,
der ebenfalls menschenleer
und gottverlassen scheint.

Gemeinsam mit Dir.

An einem ebenfalls warmen Sommertag,
sowie der heutige.
In der Realität.

Die Füsse im Sand vergraben,

die Hitze an diesen spürend
stehst Du hinter mir,

gefüllt von Lust ….

Gefüllt
von „wollen wollen“,

vor allem aber geil.

ENDLOS GEIL.

Gnadenlos,
ein wenig forsch packst Du mich bei der Hüfte
und dringst fordernd,
männlich und selbstbestimmend
von hinten in mich ein.

Bewegst Deine Hüfte nicht zimperlich,
sondern nahezu schnell,
ein wenig hastig,

weil Du es spüren willst.

Hart.

Bald.

Vor allem aber intensiv.

Auch in mir macht sich ein Gefühl
des Ausgefüllt – Seins breit.

Und somit gebe ich mich Deinen Bewegungen hin,
steigere dadurch meine Lust
und auch das Gefühl des „genommen werdens“.

Des mal „Mädchen sein“ dürfens,

während ich meinen komplett nackten Körper nach vorne beuge.

Um mich zeitgleich mit den Händen
im Sand abzustützen,
um an Halt zu gewinnen.

Noch immer spüre ich Dein wildes Verlangen,

noch immer spüre ich Deine Geilheit,
die immer grösser zu werden scheint,

was ich an Deiner Atmung,
an Deinem Stöhnen,

an Deinem Schnaufen vernehmen kann,
so dass ich vermute,
dass Du Dich kurz vor Deinem Höhepunkt befindest.

Auch in mir macht sich ein Kribbeln breit,
das mal ein bisschen stärker wird,
dann wiederum ein wenig abschwächt.

Mir dadurch signalisiert,

dass sich auch bei mir ein Höhepunkt ankündigt,
den ich nicht mehr lange hinaus zögern kann,
bzw. hinaus zögern will.

Und somit stöhne ich die Lust aus mir heraus.

Laut.

Impulsiv.

Fast schreiend,

ehe ich beschliesse,
nicht nur meinem Orgasmus,

sondern auch meiner Blase freien Lauf zu lassen,

während Du mir,
während Du UNS noch immer
von hinten
die gewisse Befriedigung verschaffst ….

Nun werden Deine Bewegungen weitaus schneller,
unkontrollierter.

Dein Stöhnen heftiger,
während ich es laufen lasse.

Hinab auf den Boden,
auf dem sich die gelb / durchsichtige Flüssigkeit ihren Weg bahnt,
um kurz darauf im Sand zu versickern.

Zu verschwinden.

Eine leichte Spur zu hinterlassen,
während es uns noch geiler,
ungehaltener
und hemmungsloser macht.

Jetzt jedoch kann ich es nicht mehr aus-
bzw. aufhalten,

nicht mehr ungeschehen machen

und somit gebe ich mich meinem Höhepunkt der Lust
völlig frei
und unkontrolliert hin,

geniesse,
wie sich das Prickeln in mir breit macht,

zu entfachen,
zu explodieren droht,

während auch Du nahezu zeitgleich
Deinen Schwanz in mir entleerst.

Schub für Schub.

Strahl für Strahl
kommt es aus Dir heraus,

erleichtert Dich,

umgeben von einem Stöhnen,
ja nahezu Herausschreien
der puren Lust.

Des Verlangens.

Der Begierde.

Des „Eins – Seins“ ….,

ehe wir stoppen,
verweilen.

Den Moment ausklingen
und vielleicht noch einmal
gedanklich revue passieren lassen.


  • Geschrieben von bumble-bee78
  • Veröffentlicht am 13.06.2015
  • Gelesen: 8627 mal
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Kommentare

  • Herjemine14.06.2015 10:50

    Profilbild von Herjemine

    Laufen und dann laufen lassen ,einfach mal das sein was man möchte ...ein Körper aus Begierde, Verlangen.
    Ich mag deine tropfen die sich mit Schweiß vermischen ..vielen dank für deinen eigenwilligen Stil für Geschichten , also mir bringen sie Spaß ;-)

  • bumble-bee7814.06.2015 18:18

    Profilbild von bumble-bee78

    Ich habe zu danken.

    So ein Lob
    geht doch runter wie Öl,
    ebenso sind mir aber auch negative Kritiken sehr wichtig.

    Von daher:
    EIN GROSSES DANKESCHÖN,
    sowie einen angenehmen Abend! :)

  • Herjemine15.06.2015 05:28

    Profilbild von Herjemine

    Es gibt immer etwas was man kritisieren kann, jeder findet hier oder da etwas .....ich lese keine Verben oder Rechtschreibung, Satzzeichen oder den anderen Mist. Du lässt viel offen in deinen Geschichten, Raum für die eigene Fantasie. Wenn du Lust hast, dann Fülle dieses Raum mit Bildern aus deinem tiefen Universum ......

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