Erotische Geschichten

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Mit einem Fremden durch einen Teil der Nacht.

3 von 5 Sternen
Es ist kurz vor zwei. Mitten in der Nacht. Gerade eben höre ich es poltern. Dann ein leises Schreien. Langsam bewege ich mich aus meinem warmen Bett, stelle die Füsse auf den Boden und gehe auf leisen Sohlen Richtung Flur. Wieder ein Schreien. Diesmal lauter. Es kommt von meiner Tochter, die soeben aus ihrem Bett gefallen ist. Rasch gehe ich in ihr Zimmer. Mein Sohnemann schläft im Bettchen neben ihr, ganz tief und fest. Sie selbst sitzt auf dem Boden, ein wenig verdattert, noch verschlafen. Ich lege sie zurück in ihr Bett, decke sie zu und hauche ihr ein: „Schlaf`schön! Ich hab`Dich lieb!“ zu. Dann schliesse ich die Tür und die Sache ist geritzt.
Nun gehe ich zurück ins Wohnzimmer, welches auch gleichzeitig mein Schlafzimmer ist.
In meinem Bett ist es warm und gemütlich, weich und warm. Doch schlafen kann ich nicht. Ich schliesse die Augen, denke ein wenig nach und versinke in meinen Gedanken. Kurz überlege ich, mir Musik an zu machen, doch ich habe keine Lust auf zu stehen.

Ich liege einfach nur da und horche in mich hinein.
Doch plötzlich ertönt der SMS Ton meines Handy`s. Ich bin überrascht, da ich sehr selten SMS schreibe, geschweige denn erhalte. Zwar schreibe ich gern, allerdings mit 10 Fingern am PC. Das geht einfach schneller. Und man kann sich besser ausdrücken. Ich schaue auf mein Display. „Ein Gute Nacht Gruss“. Er kam von Dir. Von einem Unbekannten, den ich bislang nur über`s Internet kenne. Von der Schreibe, von ein paar Bildern. Heute morgen waren wir verabredet. Zum Frühstück. Zum Kennen lernen, doch Du bist nicht gekommen. Rasch schreibe ich zurück, ein paar Zeilen, ein wenig belanglos. Noch weiss ich nicht, wie ich Dich einschätzen soll. Aber dennoch bin ich neugierig.

Mit einem Mal teilst Du mir mit, dass Du mich sehen willst. Noch jetzt. Ich willige ein, da auch ich sehr spontan bin. Kurze Zeit später stehe ich unter der Dusche. Mitten in der Nacht. Ich seife mich ein, lasse das warme Wasser über meinen Körper laufen und geniesse den Moment. Zwischendurch ein weitere Mitteilung über Handy. Mir bleibt nicht viel Zeit. Du bist auf dem Weg. Mein Herz klopft, da ich nicht weiss, was mich erwartet.

Ich kleide mich normal, obwohl wir per mail schon viel weiter waren. Ein bisschen Schminke, einen Hauch Parfüm, dann gehe ich in die Küche, um Wasser für eine Tasse Tee auf zu bereiten. Im Anschluss schaue ich aus meinem Fenster im Wohnzimmer. Ein Auto fährt auf den grossen Parkplatz des Einkaufladens, der sich vor meiner Tür befindet. Ich vermute Dich in dem Auto. Schnell zünde ich ein paar Kerzen an und schaue abermals auf mein Handy. „Wohnst Du in dem grossen Haus?“ steht dort. „Ich stehe vor dem Tierarzt! Nummer 56. “
Ich antworte mit einem „Ja!“

Gleich geht es los.
Ich bin ein bisschen aufgeregt, als eine SMS Deinerseits mir mitteilt, dass Du vor der Tür stehst. Ich betätige den Türsummer und warte. Warte, bis Du die Stufen der Treppen nach oben gestiegen bist und im 2. Stock ankommst. Dann sehe ich Dich. Vom Treppenhaus aus öffnest Du die Tür zum Laubengang und kommst mir entgegen. Den langen Gang entlang. „Ganz schön gross“, schiesst es mir durch den Kopf und dann begrüssen wir uns. Mit einer Umarmung. Du siehst nett aus. Deine Stimme klingt sympathisch.

Das Gespräch beginnt zaghaft. Du erzählst von Dir und ich höre zu. Ich mag`den Klang Deiner Stimme und dennoch bist Du komplett anders, als ich es mir zuvor ausgemalt habe. Ein bisschen ernster, als gedacht, bodenständiger. Noch kann ich Dich nicht einschätzen. Abermals gehe ich in die Küche, fülle die Tassen mit heissem Wasser.
Mit einem Mal stehst Du hinter mir, fährst mit Deinen Händen unter mein Shirt (Pullover) und greifst an meine Titten. Für einen kurzen Moment schliesse ich die Augen, geniesse. Dann entziehst Du Dich wieder.

Im Wohnzimmer lässt Du Dich in einem meiner Korbsessel nieder. Kurze Zeit später kletter` ich auf Dich. Küsse Dich und streichel Deinen Nacken. Du hingegen ziehst meinen Pullover ein wenig nach oben und machst Dich an meinen Nippeln zu schaffen. Du knetest meine Brust und spielst ein wenig. Dabei beobachtest Du. Währenddessen löse ich Deinen Gürtel und öffne Deine Hose. Langsam ziehe ich sie nach unten. Vor mir posiert nun Dein Schwanz, der ein wenig zuckt und vor Erregung schon leicht gehärtet ist.

Ich gleite nach unten und nehme ihn in den Mund, spiele ein wenig mit meiner Zunge an Deiner Eichel, bis wir uns beide Richtung Bett begeben. Auf halber Strecke bleiben wir stehen. Abermals nehme ich Deinen Schwanz in den Mund. Lasse ihn hinein und wieder hinaus gleiten. Du stehst still und atmest schwerer. Und mir gefällt es ….

Wir lassen uns auf meinem Bett nieder. Du liegst auf dem Rücken. Ich befinde mich über Dir. Dann entkleiden wir uns ganz, ziehen uns gegenseitig aus und küssen uns. Kurze Zeit später wandere ich wieder nach unten und setze mein Spiel fort. Ich verwöhne Dich mit dem Mund und kann anhand Deiner Atmung und Deines Stöhnes erkennen, was Dir gefällt und was ich besser sein lassen sollte. Mir gefällt das Zusammenspiel, obwohl ich die Leidenschaft ein wenig vermisse. Ich mache weiter. Mal nehme ich „ihn“ ein wenig mehr in den Mund, mal etwas weniger. Hin und wieder umkreise ich mit der Zunge Deine Eichel, bis Du mir zu verstehen gibst, dass ich stoppen soll. Ich tue es. Du befindest Dich, innerhalb weniger Minuten“, kurz davor.“

Nun lässt Du Deine Finger spielen. Ich bäume mich auf und knie halbwegs seitlich über Dir. Du umkreist meine Klitoris. Es macht mich an, es macht mich wild. Dann dringst Du in mich ein. Erst mit einem, dann mit zwei Fingern. Vielleicht sind es auch drei. Ich weiss es nicht. Dann holst Du ein wenig der feuchten Seiche aus mir heraus und lässt sie über meine Klitoris gleiten. Kurz darauf dringst Du abermals mit den Fingern in mich ein.
Du füllst mich aus und ein Gefühl der völligen Lust macht sich in mir breit. Ich stöhne und ich stöhne lauter, bis ich mich nach vorne beuge, um aus meiner Nachtischschublade ein Kondom zu entnehmen.
Dieses reiche ich Dir.

Noch während Du die Packung öffnest, mache ich mich noch einmal mit meinem Mund an Deiner Körpermitte zu schaffen. Du stöhnst und ziehst Dir das Kondom über. Dann setze ich mich auf Dich. Verkehrt herum. Mit dem Rücken zu Dir. Ein paar Bewegungen des Auf- und Ab`s lassen Deine Atmung lauter erklingen. Du atmest schwer, Du schwitzt ein bisschen und stöhnst leise, dennoch bestimmt und schnell. Auch mich füllt es aus und lässt ein Prickeln in mir aufkommen. Dein Stöhnen macht mich geil. Doch ganz so weit bin ich noch nicht. Ein Hauch mit den Worten: „So ist es auch nicht besser!“ lassen mich „aufhorchen!“ Ich erwidere mit einem: „Dann lass`es kommen!“ Noch einmal reite ich auf Dir, dann ist es um Dich geschehen. Du kündigst Deinen Höhepunkt an, Du verrätst mir, dass Du kommst, Du stöhnst und machst mich wild. Wild und heiss, genau in diesem Moment. Ich liebe, wenn ich weiss, wann und wie intensiv mein Gegenüber diesen einzigartigen Moment geniessen kann. Etappenweise spritzt es aus Dir heraus und wird von der durchsichtigen Hülle, die Deinen Schwanz umgibt, aufgefangen. Dein Oberkörper bäumt sich auf – für einen Moment, bis Deine Muskeln erschlaffen, Du Deinen Kopf nach hinten fallen lässt und ausgedehnt ausatmest.
Es ist vorbei.

Einen Moment lang sitzen wir da. Ich auf Dir, regungslos. Still und leise. Jeder für sich. Dann entgleitest Du mir und ich lege mich neben Dich. Ich komme Deiner Bitte entgegen und zeige Dir mein kleines Bad, in dem Du für einen Moment verschwindest, ehe Du wieder zu mir zurück kommst. Auf einmal wirken wir wieder wie „Fremde!“

Noch eine Weile lang liegen wir nebeneinander. Ich streichel Dich. Ob Du es magst, weiss ich in diesem Moment nicht mehr, da ich keine Rückmeldung bekomme. Deine Augen starren zur Decke, während Du erzählst. Von Dir, von Deinem Leben, von Deiner Lebensweise. Es klingt interessant und noch immer fasziniert mich Deine Stimme. Sie klingt warm, beständig, voller Erlebnisse - vor allem männlich.

Und auf einmal ist es Zeit, um Abschied zu nehmen.
…. Du ziehst Dich an und gehst ….
  • Geschrieben von bumble-bee78
  • Veröffentlicht am 22.12.2012
  • Gelesen: 3643 mal
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Kommentare

  • Marioot22.02.2013 13:24

    Bumble-bee78,

    Erstaunlich, dass es zu Deinen Geschichten keine Komentare gibt.

    Diese hat ein trauriges Ende und einen bitteren Beigeschmack

    Mario

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