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Elena

4,9 von 5 Sternen
Elena

Diese Frau …mein Gott! Diese Augen, ihre Art sich zu bewegen, bewegt mich ...ihr Dasein allein berührt mich. Sie ist es, kein Zweifel! Meine Liebe aus der Vergangenheit, mein nicht gelebtes Leben lebt zwei Tische weiter, ohne mich zu sehen. Ich sitze im Kaufhaus in einer Eisdiele, trinke Kaffee und schlage die Zeit tot, Zeit, die mir gegeben wurde, als mir alles genommen wurde. Ich ließ es zu, dass mir alles Materielle genommen wurde, aber das, was in mir ist, mein ich, das konnte mir keiner nehmen. Die Vergangenheit ist in mir, sie hat mich geformt und das, was ich jetzt bin, habe ich aus mir gemacht. Mein ganzes Leben habe ich damit verbracht, so zu sein. wie man mich wollte, aber nie versucht, so zu sein, wie ich bin. Ein halbes Leben falsch gelebt zu haben, reicht um das restliche Leben so zu Leben wie ich bin. Ich mache niemandem Vorwürfe, es war ja meine Zeit, mein Leben, das ich bisher gelebt habe. doch nun ist Schluss damit, denn endlich bin ich ...ich.

Sie sitzt da, ein paar Meter entfernt ...meine große Liebe. Bilder, bunte Bilder, aber auch solche in schwarz-weiß erscheinen vor meinem geistigen Auge. Trauer und Schmerz, Millionen nicht gelebter Gefühle dringen durch mich, Gänsehaut und Schweißausbruch vermischen sich, sie werden verwirbelt wie in einem Mixer. Ich rieche frisches Gras, das gemäht wurde, rieche Blumen auf einer Blumenwiese, sehe bunte Farben, Kinder, die in diesem bunten Meer spielen, ein Mädchen und ein Junge, Wolken, die so weiß sind. dass es weh tut, wenn man in sie schaut. Ich sehe Elena, meine Liebe, eine kindliche Liebe ...rein, ohne Wenn und Aber. Herzen, die nur das *du* kennen, kein *Mann* und *Frau*. Wir haben gelacht zusammen, geweint, Schmerzen geteilt und das Frühstück vom Kindergarten. Wir waren für uns da in der Not und kamen in Not, wenn wir getrennt waren. Kleine Höhlen, die wir aus Ästen bauten, wurden zu Palästen, ein kleiner See wurde zum Meer voller Seeräuber, wenn sie kamen, beschützte ich Elena. Jetzt sitzt sie fast vor mir, erwachsen, mit Augen, in denen ich alles klar und deutlich sehen kann, ich sehe sie, mich ...uns.

Früher war Elena blond mit Zöpfen, nun erkenne ich graue Strähnen, Falten um ihre Augen, ihre Ohren sind erwachsen geworden, ihr Mund ...ich erkenne ihre Lippen, wie oft habe ich sie beobachtet, wenn wir im Gras lagen und die Wolken beobachteten, wie oft habe ich sie mit einem Grashalm berührt. Diese wunderschönen Wolken, mit Elena wurde jede Wolke zum Gemälde oder zu einem Kuscheltier …mit ihr war ich lebendig. Tief verborgene Gefühle kommen hoch, feuchte Augen lassen die Frau vor mir verschwimmen. Ich habe dich einmal gehen lassen, Elena ...Es war einmal zu viel. Was konnte ich denn tun als Kind, als du ausziehen musstest? Ich war nicht stark genug gegen die Erwachsenen, sie haben dich aus meinem kurzen Leben gerissen ...gelächelt dabei und nicht verstanden, dass sie durch ihr Tun zwei Kinderherzen zerbrachen, zwei Seelen, die zu einer Seele verschmolzen waren, trennten. Du sitzt so nah, das Schicksal hat dich auf diesen Stuhl gesetzt ...ich schaue dich an mit feuchten Augen.

War es gestern, als du zu mir kamst in Tränen aufgelöst? Zäher gelber Schnotter kam dir aus der Nase und lief in deinen Mund. Du nahmst meine Hand und zogst mich barfuß nach draußen. Zusammen weinten wir. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht einmal, warum du weintest, nur eines wusste ich: Etwas Schlimmes musste passiert sein. Elena weinte nie ohne Grund, sie war keine Heulsuse. Einmal war sie von der Schaukel gefallen und hatte sich das Knie böse aufgeschlagen, sie blutete und sah meine entsetzten Augen. Sie versuchte mich zu beruhigen, weil ich fast verrückt wurde vor Sorge um sie. Alles durfte passieren, mein Fahrrad kaputt gehen oder Schnee fallen im Juli, aber eines durfte nie passieren: dass es meiner Freundin schlecht ging. Es dauerte eine Ewigkeit, bis du wieder sprechen konntest, immer wieder fingst du an zu weinen, bis es endlich aus dir herauskam: *Wir ziehen weg!!!*

Ich höre deinen kläglichen Schrei, die Verzweiflung in deiner Stimme ...jetzt, wo ich dich sehe, höre ich ihn wieder in mir, dein Schrei aus der Vergangenheit holt mich heute ein. Zuerst war ich geschockt, doch dann versuchte ich Elena zu trösten. So weit würden sie ja nicht wegziehen, ich würde jeden Tag mit dem Fahrrad zu ihr kommen, egal ob es regnete oder schneite, kein Weg würde mir zu weit sein, um meine Liebe zu sehen. Für Kinder ist ein fernes Land noch ferner, England war sehr weit weg, unerreichbar. Selbst für die größte Liebe bedeutete diese Entfernung den sicheren Tod. Wir beschlossen in der Nacht wegzulaufen, heimlich packten wir unsere Taschen, Teddybär und Salzstangen durften nicht fehlen. Ich schlachtete mein Sparschwein für die Liebe und verließ mein Zuhause. Elena wartete am Spielplatz auf mich, sie war weitsichtiger als ich und hatte Brote geschmiert, doch ich hatte eine Decke mit und mein Lieblingskissen. Zwei Kinder auf der Flucht, eine Seele auf der Suche nach einer gemeinsamen Zukunft. Wir froren in der Nacht, doch diese Kälte war nur äußerlich. Wir hielten uns eng umschlungen, eingekuschelt in meiner Decke. Wir lagen in unserer geheimen Höhle, zum Spielen war sie wunderschön, doch zum Schlafen war sie nicht gemacht, kein Ort für Kinder in der Nacht.

Sie fanden uns schlafend, unsere Eltern hatten sich Sorgen gemacht und die Polizei gerufen, die uns völlig durchgefroren und erschöpft nach Hause brachte. Eine Woche später, als ich aus dem Kindergarten kam, war Elena nicht mehr da. Sie war ausgezogen, aus meinem Leben gerissen, ohne sich von mir verabschieden zu dürfen. Meine Beine waren wie Pudding und als ich ihren Lieblingshasen vor meiner Haustür sitzen sah, war es zu viel für mich. Meine Mutter fand mich weinend mit dem Hasen im Arm, der so sehr nach Elena roch.

Ich versuche, ihren Duft einzufangen. Sie sitzt jetzt wieder so nah bei mir und doch so fern. Ich kämpfe mit mir …kann ich nach all den Jahren einfach zu ihr gehen und sagen: *Hallo, hier bin ich.* oder *Hallo, kennst du mich noch?* Ich beobachte jede ihrer Bewegung, jedes Haar auf ihrem Kopf wird von mir eingefangen mit den Augen und plötzlich meine ich, Elena zu riechen. Es kam in meinem Leben immer wieder vor, dass ich meinte, ihren Duft wahrzunehmen. Dann kamen Erinnerungen an vergangene Zeiten hoch, Erinnerungen an ihren Kuschelhasen, der noch immer in meinem Besitz ist. Er durfte nie gewaschen werden, doch der Elena-Geruch verlor sich trotzdem mit der Zeit.

Elena sieht nicht glücklich aus, eher nachdenklich nippt sie an ihrem Kaffee und tippt irgendetwas auf ihrem Handy ein. Flink bewegen sich ihre zarten Finger über die kleine Tastatur. Ob sie meine Blicke spürt? Ich bin entschlossen, ihr Zeit zu geben, Zeit mich zu entdecken. So viele Jahre haben wir uns nicht gesehen, da machen ein paar Minuten nichts mehr aus. Elena hebt ihren Kopf und schaut sich um, nicht suchend, eher neugierig. Kurz bevor ihr Blick mich erreicht, senken sich ihre Augen wieder auf das Display ihres Handys. Mein Herz rast beim Gedanken, dass sie mich sehen könnte, ich fühle mich wie ein kleiner Junge ...Elenas kleiner Freund.

Bedenken durchfluten mich. Was ist, wenn sie mich nicht mehr mag? Das Leben verändert einen, mal zum Guten, mal zum Schlechten. Was ist, wenn sie ...nein, nicht Elena! Elena war immer ein Mensch mit Herz und einer warmen Seele, voller Fantasie und einem Lachen, das mich immer mitlachen ließ. Wie schön war es, mit ihr im See zu baden, den ganzen Sommer verbrachten wir zusammen und lachten viel. Einmal, als wir auf unserer Wiese lagen, um vorbeiziehende Wolken zu beobachten, wollte Elena *Vater und Mutter* spielen. Wir schlossen unsere Augen, spitzten unsere Lippen und küssten uns. Es war ein einfacher Kuss, von Kind zu Kind. Wir schauten uns fragend an und konnten uns nicht erklären, warum sich die Erwachsenen sich ständig küssen wollten. Wir lachten lieber zusammen oder kullerten den kleinen Hügel auf unserer Wiese runter, bis uns schwindelig wurde. Wir lagen uns in den Armen und kitzelten uns, bis wir erschöpft nebeneinander lagen.

Alles was früher war, sitzt ein paar Meter von mir auf einem Stuhl und tippt in ein Handy. Mir kommt der Gedanke, dass sie verheiratet sein könnte, eventuell Kinder hat. Der Gedanke macht mich nachdenklich und traurig, doch meine Gedanken verschwinden, als Elena ihren Kopf hebt. Sie fühlt sich wohl beobachtet und sucht den Grund für ihr Gefühl. Ihre Augen wandern von links nach rechts, von einem zum anderen, verweilen und wandern weiter. Sie guckt mir tief in die Augen. Mein Herz zerspringt. Ihre Augenbrauen verändern sich, sie ziehen sich zusammen, so als würde sie Informationen tief aus ihrem Gehirn abrufen. Würde sie in ihr Herz gucken, wüsste sie Bescheid. Sie hat mich wahrgenommen, sie weiß, dass sie den Menschen, der ihr so tief in die Augen schaut, von irgendwo her kennt. Ich sehe es genau, wie ihr Kopf auf Hochtouren arbeitet. Mein Herz rast …und rast noch mehr, als sich ihr Mund verzieht, ihre Augen sich mit Tränen füllen, sie werden rot wie meine. Wir weinen. Wir gucken uns an und fangen an zu weinen. Kein Laut ...nur Tränen.

In diesem Augenblick gibt es keine Umwelt, nur ein Raum, in dem Elena und ich uns befinden. Abgeschottet von allen äußeren Einflüssen bewegen wir uns aufeinander zu, bis wir uns so nah sind wie schon lange nicht mehr. Das Kind von früher war nicht mehr. Eine Frau, die mir fremd und doch so vertraut ist, steht mir gegenüber. Ein Mensch, der genauso auf der Suche war wie ich, eine Seele, die vor langer Zeit gespalten wurde und kurz davor ist, wieder komplett zu werden. Ich fange ihre Tränen mit einem Finger auf, Tränen der Freude, aber auch schmerzliche Tränen, denn ich konnte ihr als Kind nicht *bis bald* sagen. Worte kommen mir nicht über die Lippen, ich bin zu voll mit Gefühlen. Meine Hand wandert über ihre Wange und nimmt eine Strähne ihres Haares mit. Mein kleiner Finger berührt ihr Ohr, Elena legt ihr Gesicht in meine Handfläche und bricht mir das Herz mit ihrem Blick, der so unendlich warm ist, voller Liebe und Vertrauen.

Elena umfasst meine Hüften, zieht mich dichter an sich und legt ihren Kopf auf meine Brust. Ihr Duft, Elenas Duft ...er ist wieder da, so als wäre er nie fort gewesen. Sie ist wieder da, es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen, dass ich sie zuletzt im Arm hatte. Meine Hände halten sie fest. Nie wieder werde ich sie loslassen, nie wieder werde ich diese Position verlassen, immer und ewig werden wir in diesem Raum stehen bleiben, der nur für uns gemacht ist von uns selbst. Menschen drängen sich an uns vorbei, die Kellnerin ...doch unser Raum bleibt unberührt. Niemand wird die Kinder von damals mehr trennen können. Wir spüren, dass selbst der Tod nicht die Macht besitzt, sich zwischen uns zu drängen. Unsere Tränen trocknen von alleine, sie verdampfen auf unserer Haut. Elena fühlt sich so gut an in meinem Arm. Sie zu halten, ihre warmen Hände auf mir zu spüren, ist alles was ich brauche, nichts auf der Welt würde ich für diesen Augenblick eintauschen. Es ist so vertraut, so als wären wir nie getrennt gewesen ...ich bin endlich zu Hause.

Die Leute um uns sind genervt, keiner kommt an uns vorbei, die Kellnerin meckert. Wir bewegen uns, Elena schaut mich an, lächelnd. Wir fangen an zu tanzen, nicht nach der Kaufhausmusik sondern nach einem inneren Lied, das uns berührt. Unsere Blicke prallen aufeinander, Elenas Augen strahlen. Sie haben diesen bestimmten Glanz, den Menschen bekommen, wenn sie von innen heraus anfangen zu leuchten. Ich kann meine Augen in ihren leuchten sehen. Wange an Wange bewegen wir uns nun, wie zwei Schwäne, die sich ihre Liebe gestehen und ihre Hälse umeinander legen. Wie kann man diesen einen Moment beschreiben? Es ist, als schwebten wir durch Raum und Zeit, losgelöst von allem Weltlichen. Die Wärme, die uns umgibt, ist voller Liebe, die Sehnsucht in uns aufgelöst. Mein Brustkorb fühlt sich frei an, kein Stein liegt mehr schwer auf meiner Seele, alles ist so leicht und unbeschwert. Die Welt um uns herum wird bunter, selbst Schwarz wird farbenfroh wie eine Blumenwiese. Der Boden, auf dem wir uns befinden, scheint nachzugeben. Wir fliegen wie Daunen durch einen Regenbogen.

Elena bewegt ihre Lippen, sie sagt lautlos: *Komm!* Wir bezahlen und gehen durch das volle Kaufhaus, in dem es nur ein *wir* gibt. Ihre warme Hand liegt in meiner, behütet wie ein kleiner Vogel im Nest der Eltern. Jedes Schaufenster, jeden Spiegel nutzen wir um uns zu sehen. Wir begreifen noch nicht, dass wir uns wieder haben. Wir sind Mann und Frau geworden. In meinen Augen ist Elena die schönste Frau der Welt. Jeder, der uns entgegen kommt, wundert sich darüber, wie fröhlich wir aussehen, denn niemand sieht zufrieden und glücklich aus, wenn er einkaufen muss. Wir sind zufrieden und glücklich, denn wir haben hier etwas gefunden, das man mit Geld nicht kaufen kann ...uns. Wir reden kein Wort, immer wenn wir uns ansehen, verschlägt es uns die Sprache. Ich weiß nichts über Elena und sie nichts über mich, doch dieses Nichts, werden wir irgendwann aufholen, denn jetzt gibt es keine Zeit zwischen uns, keine vergangenen Jahre.

Wir fahren mit meinem Auto durch die Stadt. Den ganzen Tag ist es grau gewesen, doch jetzt scheint die Sonne. Wir fahren ohne Worte, Elena liegt in meinem Arm und ich bin nicht nur froh darüber, Automatik zu fahren, sie an meiner Seite zu spüren, ist ein gelebter Traum. Ohne Ziel erreichen wir unser Ziel, ich habe den Wagen zur Wiese gelenkt, auf dem zwei Kinder vor vielen Jahren zusammen im Gras lagen, um sich die Welt anzuschauen. Wir steigen aus, ziehen unsere Schuhe und Strümpfe aus und laufen Hand in Hand durch das feuchte Gras bis zu der Stelle, wo wir *Vater und Mutter* gespielt hatten. Der Kuss damals war ein kindlicher gewesen, der Kuss, den wir uns jetzt auf die Lippen legen, ist anders, zart und sanft zuerst, prüfend ob alles, was wir gerade erleben, auch die Wirklichkeit ist. Elenas Lippen sind weich und warm, zärtlich saugt sie an meiner Unterlippe und als sich unsere Zungen treffen, ist es um uns geschehen. Elenas Atem mischt sich mit Erregung, mein Atem ist voller Wärme. Nur kurz können wir uns küssen, denn wir sind zu atemlos, immer wieder müssen wir unser Zungenspiel unterbrechen, Luft holen, uns ansehen. Wir reiben uns fast die Handinnenflächen wund an uns, alles muss berührt und gestreichelt werden. Wir untersuchen uns und verstehen jetzt, was es heißt *Vater und Mutter* zu spielen.

Erwachsen sind wir geworden und versinken eng umschlungen im feuchten Gras. Die Feuchtigkeit stört uns nicht, genauso wenig wie unsere Atemlosigkeit. Wir knutschen wie Teenager herum, die kurz davor sind ihren ersten Sex zu erleben. Wir albern herum, lachen miteinander und schieben immer wieder unsere Zungen zusammen, ziehen und zerren an unseren Sachen, bis wir erschöpft und nackt aufeinander liegen. Klitschnass sind wir durch das feuchte Gras aber auch durch unseren Schweiß, der nur so aus unserer Haut läuft. Immer wieder richten wir uns auf, um uns anzusehen, aber nur um danach noch atemloser übereinander herzufallen. Wir sind wirklich ungeschickt. Hätte uns jemand beobachtet, würde derjenige denken, dass zwei Idioten versuchen sich aufzufressen. Immer wieder lachen wir, beißen uns und lecken über unsere Körper, ohne auch nur in die Nähe unserer Erregung zu kommen. Wir trauen uns noch nicht, uns intim zu berühren, wobei unsere Augen schon weiter sind, mit den Augen gleiten wir über unsere Geschlechtsteile. Elena hat es einfacher, denn meine Erregung steht aufrecht und wippt bei jeder Bewegung, berührt sie, wenn wir toben. Elenas Schoß verströmt einen magischen Duft. Wenn ich meinen Schenkel zwischen ihre Beine lege oder ihre Innenschenkel berühre, fühle ich ihre Erregung, die meiner nicht nachsteht.

Engumschlungen, erschöpft und schwer atmend liegen wir im Gras, Elenas und mein Duft hängt über uns wie eine Glocke. Mit meiner Hand streiche ich über ihren verschwitzten Körper und lege mir ihren Geruch an die Nase, tief sauge ich an meiner Handfläche und lecke ihren Schweiß ab :..Elena riecht und schmeckt unendlich gut. Sie tut es mir nach und lässt ihre Handfläche über mich gleiten, sie schließt ihre Augen und riecht an ihrer Handfläche. Sie sieht dabei so glücklich und selig aus, dass es mir fast das Herz bricht, wenn ich an die Zeit denke, die uns genommen worden war. Natürlich hatte ich Elena gesucht, versucht ihre Adresse zu bekommen, doch sie zogen immer wieder um, reisten in andere Länder, bis ich ihre Spur verlor.

Wir sehen aus, als hätten wir stundenlang Sex gehabt. Elena liegt in meinem Arm, mein Gesicht über ihrem, während mein Körper halb auf ihrem liegt, mein Oberschenkel wird von ihrem Schenkel festgehalten. Ich spüre, wie sie ihre Scham an meinem Schenkel reibt, fühle ihre Erregung auf mir die meine bis ins Unendliche steigern. Mein Bedürfnis in sie einzudringen, ihr zu zeigen wie sehr ich sie liebe, wie sehr ich sie vermisst hatte, steht Elenas Verlangen danach, mich in sich zu spüren in keiner Weise nach, doch hier ist nicht der richtige Ort. Wir spüren, dass wir hier nicht miteinander schlafen dürfen, nicht hier, wo sich einst Kinder küssten in der Hoffnung ewig zusammen zu sein. Für uns ist es ein heiliger Ort, den wir nicht mit unserem Erwachsensein entweihen wollen.

Meine Lippen legen sich auf Elenas Lippen, ein ganz normaler Kuss, ohne Zunge, ohne Speichelaustausch, doch für uns von großer Bedeutung. Dieser eine Kuss lässt uns enger zusammen kommen, enger als es ein Eindringen je könnte. Ein warmer Kuss voller Liebe, ein Kuss, der uns feuchte Augen macht, ein Kuss, der unsere Seelen vereinigt, ein Kuss aus Liebe gemacht. Elena schlingt ihre Arme um meinen Hals, ganz fest zieht sie mich an sich. Meine Arme legen sich um sie, ganz fest und warm. Ihr Mund an meinem Ohr, mein Mund an ihrem ...sie legt mir ein *Ich liebe dich!* ins Ohr im selben Moment, wo ich ihr dieselben Worte ins Ohr raune. Es ist ein Höhepunkt, mehr als ein Höhepunkt, ein multipler Orgasmus, der uns durchlebt, aus drei Wörtern und aus einer Umarmung gemacht an einem für uns heiligen Ort.

Wir ziehen nur unsere nötigsten Sachen an, Unterwäsche lassen wir weg, weil uns eine gewisse Eile antreibt, doch mein Strammer passt nicht in meine Hose, so sehr ich mich auch bemühe. Elena grinst und kommt langsam auf mich zu, ihr Blick auf meinen Strammen sorgt für eine gewisse Unruhe in mir. *Hab ich dir schon gesagt, dass mir dein Kleiner gut gefällt?* Sie legt ihre Finger um mich und kommt ganz dicht heran, zum ersten Mal schließt sich ihre Hand um meine Härte. Es ist wie mein erstes Mal überhaupt, ich fühle mich erregt wie nie zuvor. Ihre Wärme dringt durch meine zarte Haut, ihre Nähe, ihr Atem in meinem Gesicht, ihre warme Hand. Lächelnd schließt sie den obersten Hosenknopf meiner Jeans, den Rest lässt sie stramm aus meiner Hose stehen, selbst meine Hoden hängen draußen. *Passt doch.* Elena lächelt in mein rotes Gesicht, nimmt meine Hand und zieht mich zum Auto. Auf dem ganzen Weg dorthin schielt sie sehnsüchtig auf meine offene Hose, es tut gut, ihre Nähe und ihre Blicke zu spüren.

Wir stehen am Auto, Elena lehnt sich verführerisch gegen die Fahrertür und zieht mich an meinem Strammen zu sich. Ich fasse um ihre Hüften und lasse meine Hände unter ihr Shirt gleiten. Nackte Haut ...Elena …sie zu fühlen, ihr Dasein unter meinen Händen zu ertasten, ist wie ein Traum. Sie legt ihren Kopf etwas schief …ihre Lippen, ihr Mund, alles an ihr schreit mich an, ein inniger Kuss ist die Folge. Feuchte weiche Lippen treffen sich unter freiem Himmel, unsere Münder öffnen sich leicht, vorsichtige Zungen gleiten langsam über unsere Lippen, tasten sich vor in einen fremden vertrauten Mund. Fremder Speichel verändert den eigenen Geschmack im Mund und legt sich um die eigene Zunge, erzeugt wiederum Speichel im Mund, den die fremde Zunge voller Hingabe aufnimmt. Ein Austausch von Flüssigkeiten, ein Einatmen warmer Luft, die zuvor angewärmt worden ist in einer anderen Lunge, Hitze steigt auf, Verlangen, den anderen Mund noch mehr zu wärmen, Speichel zu schmecken. Die Zunge zwischen die Lippen nehmen, zartes Saugen ...Küssen ...Streicheln ...Atemlosigkeit beginnt, wir müssen uns halten. Dieser Kuss ist zuerst rot und warm, heiß und tiefrot ist er geworden, voller Verlangen ist er jetzt.

Wir sind wieder atemlos, jeder Kuss, jede Berührung ist wie ein erstes Mal, alles ist so neu und doch so vertraut. Mit roten erhitzten Gesichtern steigen wir ins Auto, kaum dass wir sitzen fallen wir über uns her, süchtig nach Berührungen, süchtig danach geküsst zu werden, süchtig nach Mensch. Die Fahrt zu mir dauert lange, jede rote Ampel wird genutzt für Berührungen, jeder Halt wird begrüßt mit einem Kuss und endet mit einem Hupkonzert hinter uns. Als wir mein Wohnhaus erreichen, sind wir noch immer erregt, sogar noch mehr als vorher. Jetzt ist es aber an der Zeit, meinen Steifen einzupacken, mühsam brachte ich es fertig unter Elenas blicken ihn einzupacken. *Na komm, beeilen wir uns, damit ich ihn wieder auspacken kann ...ich kenne da einen Ort, wo er bestimmt gerne sein möchte.* Ihr lächeln ist so bezaubernd und Widerworte meinerseits anhand dieses Angebots sehr unwahrscheinlich.

Endlich stehen wir in meiner Wohnung, außer einer Matratze und einem Radio ist nicht sehr viel zu sehen, doch meine Einrichtung ist sowieso Nebensache. Das schönste, was meine Wohnung ziert, ist sowieso Elena, mit ihr sieht meine Welt vollkommen aus. Wir stehen uns gegenüber und reißen uns die Kleidung vom Körper, es ist ja nicht mehr viel, was wir anhaben. Mir kommt kurz der Gedanke, mit Elena zu duschen, doch als sie nackt auf mich zukommt und ich ihren Duft einatmet, zerfällt mein Gedanke zu Staub, nichts soll diesen reinen Menschenduft zerstören. Sie schlingt ihre Arme um mich, macht einen Satz und sitzt auf meinen Händen, die ich unter ihren Po halte, ihre Schenkel eng um meine Hüften. Wir stöhnen uns an, denn mein Steifer gleitet wie von selbst in Elenas Schoß, es ist unbeschreiblich in Elena zu sein. Küssend versuche ich zu gehen, langsam, Schritt für Schritt, bis ich meine Matratze am Fuß spüre. Vorsichtig lege ich sie hin ohne ihren Schoß zu verlassen. Einen Arm lege ich unter ihren Kopf, während meine andere Hand über ihren Körper streichelt, zuerst ihren Schenkel, den sie um mich gelegt hat. Ich fühle ihren Po unter meiner Hand, ihr Becken mit dem weichen Schwung nach oben zu ihrem Brustkorb, wo ein warmer Brustansatz darauf wartet, berührt zu werden.

Elenas Hände sind überall auf mir, streicheln mich, greifen fester zu und entfachen ein heißes Feuer in mir. Nicht einen Moment lassen wir uns aus den Augen, aus Angst unser Gegenüber wieder zu verlieren. Elena sieht in ihrer Lust so wundervoll aus: Ihr Hals bekommt rote Flecken, ihre Haare kleben ihr wild im Gesicht und ihr Atem riecht so herrlich nach Leidenschaft. Wir brauchen keine wilden Stöße, keine Verrenkungen, die wir später bereuen müssen, wir brauchen nur uns: unsere Liebe …unsere Sehnsucht nach Zärtlichkeit …ein Bad in unseren Gefühlen, die wir uns zeigen …Empfindungen, die wir uns zuflüstern. Wir brauchten verschwitzte Haut, die aneinander reibt ...Poren, die sich öffnen wie kleine Münder, um an der Haut des anderen zu naschen …Augen, die sehen und reden. Wir nehmen uns als Menschen in all unseren Farben wahr, den Moment der Zweisamkeit, den Moment, wo Liebe nicht nur ein Wort ist, wo Liebe sich warm durch den Körper frisst und Hormone freisetzt, die Glücklichsein verursachen.

Wir weinen vor Glück, küssen uns, weil wir Lippen haben, die geküsst werden wollen. Wir lieben uns, weil unsere Körper dafür gemacht worden sind, doch diese Liebe ist nicht nur körperlich. Wir kommen seelisch zum Höhepunkt, wobei kurz darauf unsere Körper folgen mit Zuckungen und einem Beben der Stärke 10, mit lautem Stöhnen, mit Händen, die sich halten im Augenblick des tiefen Falls. Ich lecke Elenas Hals, sauge ihre verschwitzte salzige Haut, spüre ihren offenen Mund an meinem Ohr und höre ihr lustvolles Atmen. Wir sind nicht mehr auf dieser Welt, wir sind auch nicht mehr real. Ich kann nicht unterscheiden, wo oben oder unten ist, ob ich noch atme. Mein Herz rast vor Glück und auch Elena sieht glücklich und zufrieden aus, alles an ihr wird weicher genauso wie ich. Eine Befriedigung legt sich über uns, wie ich sie noch nie erlebt habe. Mir kommt es vor, als ob ich die Jahre ohne Elena in Keuschheit gelebt hätte, der Sex mit ihr ist so anders, neu ...und ich glaube, nicht nur für mich. Wie sich Elena unter mir ausbreitet, zeigt, dass sie mir vertraute, und auch ich schenkte ihr Vertrauen. Ich bin bereit, ihr den PIN meines Lebens zu sagen, was aber nicht nötig ist, denn den hat sie schon vor Jahren bekommen und eingegeben.

Wir lassen uns nicht einen Moment los, wir brauchen nicht reden oder Wünsche äußern, es reiche ein Blick oder eine Geste …so als seien wir unser ganzes Leben zusammen gewesen. Mir ist, als erleuchtete sie mich mit ihrem Lächeln, mit ihrer Art ein Mensch zu sein. Ich spüre noch immer ihre Tiefe auf mir, nicht einen Millimeter ist mein Steifer kleiner geworden, er fühlt sich wohl in ihrem Schoß, ihre Schamlippen, die ihn dicht umschmeicheln, halten ihn fest und berühren meine zarte Haut. Unsere Becken fangen an, sich zu bewegen, Elena spürt nach und lässt Bewegungen zu, die uns erneut erhitzen. Wir wälzen uns auf meiner Matratze herum und bleiben ruhig liegen, als sie über mir ist. Ihre schönen Brüste sehen so wunderbar aus ...ihre Brustwarzen, die hart und steif auf dem dunkelbraunen Hof stehen, lassen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Ihre Schenkel fühlen sich so gut an unter meinen Händen, ihre Bewegungen auf mir sind wie Wellen, die an meinem Körper lecken. Ihre Hände, die auf meinem Brustkorb liegen, kraulen durch mein dichtes Fell, sie beugt sich nach vorne und lässt ihre Nase tief in mich sinken, wobei sie ihre Augen schließt und sehnsüchtig seufzt. *Du riechst so gut!* sagt sie mit einer Stimme, die mich verzaubert.

Ich lasse sie nicht mehr hoch, Elena versteht es und erlaubt mir, zwischen ihren Brüsten zu schnuppern. Sie ist nass zwischen ihren Brüsten, frischer Schweiß von ihr, den ich ablecke ...unter ihren Brüsten kochen ihre Körpersäfte, die meine Zunge voller Hingabe aufnimmt. Elena ist nicht nur ein Gericht, sie ist ein Menu, das lange braucht, um zubereitet zu werden, und noch länger braucht man, um sie zu genießen. Sie ist das Menu meines Lebens, ein Geruch, der nie wieder von mir abgehen darf, ein Geschmack, der ewig in mir bleiben muss, ihr Anblick, soll sich in mein Augenlicht brennen, damit ich sie immer vor meinen Augen habe. Nie wieder werde ich etwas anderes sehen als Elena, nie wieder werde ich etwas anderes in mich lassen als ihren Schweiß, ihren Duft. Nie wieder dürfen wir uns verlassen.

Das Laken, auf dem wir liegen, ist feucht und mit Spuren übersät, genauso wie unsere Körper. Es ist zerknüllt vom ewigen hin und her Wälzen unserer Körper. Meine kleine Wohnung riecht nach Elena und mir, nach unserem Sex den wir ausleben, es ist als versuchten wir, die vergangenen Jahre wieder aufzuholen, was natürlich nicht möglich ist. Es macht auch kein Sinn, jetzt über das Vergangene nachzudenken. Elena hockt auf mir mit weit geöffneten Schenkeln, immer wieder lässt sie sich auf mir sinken. Ihr zuzusehen wie sie in ihrer Lust schwimmt, sich und mich mit ihren Bewegungen bewegt, ist etwas so Schönes. Sie scheint auf mir zu leuchten in roter Farbe, wenn sie sich streichelt, ist es, als berührte sie auch mich. Alles Schöne, das sie sich von mir nimmt, gibt sie mir millionenfach zurück. Sie kann sich alles nehmen, ich bin bereit, ihr alles zu geben, was ich besitze. Ihr nackter Körper fasziniert mich, ihr Schoß, der mich immer wieder aufnimmt, ihre Haut, ihre Zehen, die sich vor Erregung ins Laken krallen, wenn sie von einer warmen Welle überrollt wird …wie sie dabei ihre Augen schließt und sich ihr Mund öffnet, weil sie ihre tiefe Empfindung herauslassen muss, um nicht zu ersticken.

Meine Hände wandern über ihren Körper, streichen über ihren Po und versuchen ihr Halt zu geben, obwohl sie selber haltlos sind. Elena gefällt es, wenn ich sie fester anfasse, besonders wenn ihre Lust weit fortgeschritten ist, dann genießt sie es, mich fester zu spüren. Wenn die Welle abflaut, mag sie es gestreichelt zu werden, wenn nur Fingerspitzen über ihre feuchte Haut gleiten …sanfte Berührungen, die sie wieder auf den Gipfel der Lust schieben. Sie lässt sich nach ihrem Höhepunkt auf mich fallen, bedeckt mein Gesicht mit ihren warmen Lippen, ihre Zunge leckt an meinem Hals, während ihr Atem jeden Millimeter meiner Haut zum Schwitzen bringt *Leck mich!* stöhnt sie in mein Ohr. Diese zwei Worte, dieser Blick, den sie mir zuwirft ...dankbar nehme ich ihr Aufforderung an und erwarte sehnsüchtig ihren Schoß über mir. Sie entlässt meinen Schw*nz aus ihrem warmen Rund und kommt höher. Sie grinst, als sie mein glückliches Gesicht sieht …wie ein kleiner Junge unter dem Weihnachtsbaum. Oh ja, dieses Gesicht kennt sie noch aus unserer Kindheit.

Doch dieses Geschenk, das ich heute bekommen habe, muss ich nicht erst auspacken, dieses Geschenk wird mir warm auf den Mund gelegt. Es ist ein menschlich warmes Geschenk und für mich in diesem Augenblick das schönste, das ich jemals bekommen habe. Elenas warmen Schamlippen legen sich auf meinen Mund, ganz vorsichtig betupft ich sie mit meiner Zunge, ihr süßer Schlitz riecht so gut nach Sex, herrlich duftend wie eine Blume, die aus Mensch gemacht worden ist. Meine Zunge gleitet genüsslich über ihre äußeren Schamlippen. Ich beobachte Elenas Reaktion, spüre, wenn sie zusammenzuckt oder sich meiner Zunge öffnet. Ihr Atem beschleunigt sich und kommt tief aus ihr, als ich eine Stelle zwischen ihren Beinen finde, die uns beiden gut tut. Immer wieder lecke ich sie, umkreise sie mit leichtem Zungendruck, was sie immer wilder macht, bis sie schließlich anfängt, ihr Becken um meine Zunge kreisen zu lassen. Sie steuert ihre Lust über meine Zunge, zeigt wo sie es mag, geleckt zu werden, und schenkt mir so viel von ihrem Nektar, der mir wie Honig die Kehle runter läuft ...so süß wie Elena.

Sie legt mir mit einem Zittern ihren Orgasmus ins Gesicht, wobei ich meinen Mund weit öffne, um so viel wie möglich von ihr in mir zu haben. Ganz sanft sauge ich an ihren Schamlippen, streichele sie mit meiner Zunge, bis sie wieder ganz über mir ist, mit vollem Bewusstsein. Elena lässt sich neben mir auf das zerwühlte Laken fallen, nimmt mein Gesicht in ihre Hände und leckt mit breiter Zunge über meinen Mund, der glücklich lächelt. Elena legt sich in meinen Arm, schmiegt sich weiblich schön an mich und lässt ihre Hand zwischen meine Beine. Kuss um Kuss legen wir uns ins Gesicht, Elenas Hand formt meinen Mund zum kräftigen Atmen und lässt ihre Hand fordernder werden. So wie sie mich berührt, mich fordert, ihr meinen Höhepunkt zu schenken ...Elena kommt hoch, legt ihren Arm unter meinen Kopf und flüstert mir warme Worte ins Ohr, die nicht nur meinen Herzschlag beschleunigen. Ich ergebe mich ihren Fingern, ihrer Zärtlichkeit ...sie lächelt mich so warm an, als ich mich über ihre Finger ergieße. Sie nimmt mein warmes Sperma mit ihrer Hand auf und verteilt es auf mir, zuerst noch sehr erregt, doch als sie spürt, wie ich immer wieder zucke, wird ihre Hand ruhiger auf mir. Es fühlt sich gut an, was sie zwischen meinen Beinen anstellt, solange weiterstreichelt, bis mein Sperma getrocknet ist. Elena riecht an ihrer Hand. *Das ist der Duft, den ich liebe*, sagt sie und legt sich entspannt in meinen Arm.

Wir schlafen ruhig ein, ein Schlaf, der rasch und tief über uns kommt, unser Duft schwebt im Raum und bewacht unsere Träume. Wir brauchen keine Decke, unsere Wärme, die Haut des anderen zu spüren, reichen aus um sich behaglich zu fühlen. Als ich aufwache, sitzt Elena nackt neben mir im Schneidersitz, sie hat ihren Hasen zwischen ihren Beinen und streichelt ihn. *Du hast ihn immer noch?* Ich muss lächeln und werde ein bisschen eifersüchtig auf den Hasen. *Er roch immer so schön nach dir und wenn ich ihn in meinem Arm hielt, war es immer so, als ob ich dich spüren konnte. Nimm ihn und fülle ihn wieder auf mit deinem Duft!* sage ich und sehe, wie Elena den Hasen hochnimmt, ihn küsst und ihn mir auf die Brust setzt. Ganz dicht kommt sie an mein Ohr, küsst es zärtlich. *Möchtest du meinen Duft nicht lieber in Natur haben ...für immer?* Dieses *für immer* aus ihrem Mund lässt mich weinen vor Freude. Ihr Hase hatte einst Tränen der Traurigkeit trocknen müssen, doch diesmal sind es Tränen der Freude, Tränen des Glücks, Tränen, die Elena aufnimmt und sie mit ihren Tränen vermischt. Eine Träne, die aus Glück entsteht, ist wie ein Diamant, der im Licht der Liebe in unendlich vielen Farben erstrahlt. Elena und ich strahlen von jetzt an in allen Farben.
  • Geschrieben von Herjemine
  • Veröffentlicht am 24.03.2014
  • Gelesen: 47366 mal

Anmerkungen vom Autor

Vielen dank nach Österreich ....

Kommentare

  • Stephenson (nicht registriert) 03.04.2014 22:26

    Was für eine Story! Glückwunsch! Ich sehe noch heute so ein "altes" Paar von 12 und 13 Jahren vor meinem geistigen Auge in
    einem Jugendlager/Falshöft, so 1960.

  • Herjemine04.04.2014 05:25

    Manche Erinnerungen bleiben ein leben lang ......vielen dank für deinen netten Kommentar .....

  • doreen10.04.2014 19:51

    es ist jetzt die dritte oder vierte Geschichte die ich von dir lese und ich bin total begeistert .

  • Herjemine10.04.2014 20:29

    Das freut mich ......du wirst aber bestimmt auch welche finden die dir nicht gefallen ......lese nur die, die dir gefallen ;-)

  • kati müller (nicht registriert) 11.04.2014 16:55

    eine Geschichte wie eine einzigartige Liebeserklärung, eine Geschichte für Herz und Libido ;-)

  • Herjemine11.04.2014 18:33

    Für Herz und Libido ? Mmmhhh das hört sich gut an .....beides sollte immer schön durchblutet sein ;-)
    Vielen Dank für deinen Kommentar .......

  • kati müller (nicht registriert) 11.04.2014 19:14

    dafür sorgst du schon mit deinen Geschichten ;-)

  • Victor Vandeberg (nicht registriert) 13.05.2014 18:09

    I Love it

  • Herjemine13.05.2014 18:35

    Sir Victor .....es ist mir eine Ehre .....schön das du die Supernova überlebt hast :-D

  • Victor (nicht registriert) 13.05.2014 19:53

    Ja, Unkraut vergeht nicht. Ich habe deinen neuen Zufluchtsort bei FB gelesen und dachte ich besuche dich mal. Schön hast du es hier....:-)
    Lass uns mal über Nala die I-Mail Adressen austauschen

  • Plaisir20.02.2016 14:58

    Profilbild von Plaisir

    wow, die Geschichte ist einfach unglaublich- unglaublich schön und unglaublich bewegend.
    Diese Bilder, die zwischen den Sätzen erzeugt werden, einfach wunderbar.

    Freue mich auf weitere Geschichten von dir :)

  • Herjemine29.02.2016 04:59

    Oh danke Plaisir, so ein Kommentar ist wie Erdbeeren am morgen. ..süß und unheimlich lecker.

  • Mone29.04.2016 17:03

    Oh wie schön, ich bin hin und weg von soviel Liebe und Poesie, ich kann kaum glauben das ich diese deine Geschichte erst heute entdeckt habe.
    Es ist ein ganz besonderes Geschenk, Danke dafür.

  • Herjemine21.06.2016 16:21

    Danke Mone, vielen lieben dank .

  • WilsonDyke18.12.2016 19:15

    Wow! Super!

  • Tompson (nicht registriert) 17.01.2017 20:40

    Hallo Herjemine,
    deine Geschichte liest sich großartig. Und es ist genau das was ich suche. Ich bin gerade dabei einen YouTube-Channel aufzubauen. Ich habe vor erotische Geschichten, wie deine vorzulesen. Und ich würde mich sehr freuen, wenn Deine Geschichte meine erste Veröffentlichung werden könnte. Würde mich über eine Antwort von dir sehr freuen.
    LG Tompson

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