Erotische Geschichten

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Einseitig ruht der See .... :)

5 von 5 Sternen
Es geht bereits auf den Abend zu,
aber dennoch ist die Luft
hier am See recht mild,
nahezu blumig.

Ja,
irgendwie
auf eine wundersame Art und Weise
beinhaltet sie einen Zauber.

Eine Art Knistern.

Etwas Geheimnisvolles.

Langsam schlendere ich den Schotterweg entlang,
während ich in meiner rechten Hand
eines meiner Bücher trage,
das ich zwar schon einmal gelesen habe,

mir aber dennoch
noch einmal verinnerlichen möchte.

„Und morgen kommt ein neuer Himmel“,
lautet der Titel.

Hier und da kann ich ein paar Schwimmer erkennen,

weiter hinten sogar ein kleines Schlauchboot,
in dem zwei Kinder sitzen,
die ich kichern höre,

während sie sich fortbewegen.

Ein paar Enten schnattern lauthals vor sich hin,
weil sie gefüttert werden.

Mit altem Brot.

Und dann sind da noch die Gänse,
die sich auf der Wiese nieder lassen,
um die Abenddämmerung
zu geniessen.

Kurzerhand suche ich eine
der Sitzgelegenheiten auf,

eine Parkbank.

Mit Blick auf den See,
der im Abendrot
so herrlich frisch
vor sich hin glitzert.

Nun lasse ich mich nieder.
Gemeinsam,
mit meinem Buch,

das ich aufschlage,
um mich darin zu vertiefen.

Und die Welt um mich herum zu vergessen.

Schon auf der ersten Seite kommen mir die Tränen.

Zu schön,
zu traurig sind die Zeilen,
die mich melancholisch stimmen.

Und nachdenklich machen.

Bei denen ich schlucken muss,
da sich ein Kloss
in meinem Hals gebildet hat.

Eine Stimme allerdings reisst mich aus meiner Welt.

Eine männliche,
dessen Körper,
dessen Wesen sich neben mich gesellt,
mich meinen Kopf anheben lässt,

um diesen im Anschluss
auf dem dazugehörigen Schoss
zu platzieren,

da ich es mir zuvor gemütlich gemacht habe,

um das Holz unter mir
in der Senkrechten zu belagern.

Angenehm ist der neue Untergrund,

der Stoff der Short
und auch die Haut des Oberschenkels,
die ich spüre.

Die mir vertraut ist.

In gewisser Weise jedenfalls.

So wie der Mensch ansich,
der dahinter,
bzw. darin steckt.

Jener Mensch,
den ich schon oft erleben durfte,

gespürt,
berührt
und auch gerochen habe.

Und auch jetzt strömt mir ein herber Duft entgegen,
den ich in mich aufnehme,
den ich bewusst einatme.

Mir verinnerliche.

Lang haben wir uns nicht gesehen,
aber dennoch sind wir beflügelt,

umgeben von einer Vertrautheit,
die uns seit eh und je begleitet,
die scheinbar schon immer vorhanden war.

Und noch immer zu wachsen scheint.

Leise,
ruhig
und auch vertraut
wechseln wir ein paar Worte,

sprechen über Neuigkeiten
und wühlen alte Zeiten wieder auf,
in denen wir noch frei,
jung,

vielleicht auch naiv waren.

In denen uns die Welt zu Füssen lag.

Und auch die Träume
vom grossen Glück
noch in uns schlummerten.

Hin und wieder lachen wir beide.

Zu schön ist der Moment,
die Idylle.

Das Thema: „Wir!“,

während Deine Hände
immer wieder meinen Kopf berühren,
über meine Haare streichen,
die frisch geschnitten,

sowie am Hinterkopf
und an den Seiten
ein wenig rasiert sind.

Sich daher flauschig anfühlen.

Eine Kurzhaarfrisur,
wie ich sie mag,
wie ich sie liebe.

Vor allem lebe.

Noch immer auf Dir liegend
schaue ich zu Dir hinauf.

Ganz bewusst schaue ich Dir in die Augen,
um darin zu lesen,
mich darin zu vertiefen.

Vielleicht auch zu suchen,
ehe ich es finde.

Das Glitzern,
das Funkeln,

das sich hinter Deinem Lächeln verbirgt.

Und mit einem Mal ist es wieder da.

Das Knistern.
Und auch das Kribbeln.

Im Bauch,

als würden Schmetterlinge darin kreisen,
um den Weg in die Freiheit zu suchen.

Du scheinst das Gleiche zu denken,
zu fühlen,
da Dein Kopf,
Deine Lippen
sich mir nähern.

Und die meinen berühren,
während ich das
mir so vertraute,
warme,
vor allem weiche Gefühl geniesse.

Auch den Geschmack Deiner Zunge,
während beide miteinander spielen.

Und nicht mehr voneinander lassen können.

Kurz schliesse ich die Augen,
um besser
und intensiver geniessen zu können.

Bewusst zu fühlen,
zu spüren,

ehe Deine Hände
unter meinen Rock wandern.
Und mich kurz aufjuchzen lassen.

Auch Deine Fingergeschicklichkeit ist noch immer gekonnt
und somit wanderst Du mit Deiner Hand
in meinen Slip,

zielstrebig in Richtung Klitoris,
die Du sanft,
voller Gefühl
und Hingabe umkreist,

nachdem Du eine Prise
der bereits feuchten Seichte
aus mir heraus geholt hast.

Als eine Art Gleitmittel.

Eine Schmierfunktion,
dass /
die das Gefühl
intensiviert.

Auf den Punkt bringt.

„Ich bin Dir noch was schuldig“,
höre ich Dich
verschmitzt lächelnd flüstern,

während Du langsam
an meinem Lustzentrum entlang gleitest.

Langsam steigerst Du in mir das Gefühl,
das Verlangen.

Die Lust,

mich Dir völlig hingeben zu wollen,
zu können.

Hier und jetzt,
inmitten der Badenden.

Und auch Spaziergänger.

Meinen Kopf dabei auszuschalten,
während ich die Welle von Gefühlen geniesse,
die Du hervorrufst.

Die Du fabrizierst.

Die Du aus mir heraus kitzelst.

Die vor allem
und auf direktem Weg
immer stärker wird,

mich schnell atmen
und leise aufstöhnen lässt,
während ich eine leichte Brise des Windes
an meiner feuchten Körpermitte spüren kann.

Zu spüren bekomme.

Ein erfrischendes Gefühl,
neben der Hitze,
die in mir aufsteigt,

ehe meine Hände an Halt suchen,
sich an die Enden meines Untergrundes krallen,

während ich meine Beine
angewinkelt aufstelle,
anbei ein wenig spreize.

Und es leicht schwitzend
kommen lasse ….

Leise stöhne ich auf,
während es in mir explodiert
und sich ein Kribbeln ausbreitet,
das sich nicht beschreiben lässt.

Dass man fühlen muss,

bevor es Sekunden später verstummt.

Was bleibt,
sind unkontrollierte,
zitternde Oberschenkel,

ebenso ein Lächeln.

Auch ein Gefühl der völligen Befriedigung,
während sich eine ältere Dame
mit grauen Haaren,
im Vorbeigehen noch einmal umdreht,

um daraufhin kopfschüttelnd
ihren Weg fortzusetzen.

…. Und noch immer kreischen ein paar Möwen am Himmel,
suchend nach Essbarem,
während sich die Sonne
so langsam ihren Weg nach unten bahnt,

anbei Schatten
und einen Hauch von Kühle hinterlässt,
neben dem Geruch

von soeben ausgelebter Geilheit.


  • Geschrieben von bumble-bee78
  • Veröffentlicht am 22.07.2015
  • Gelesen: 5278 mal
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Kommentare

  • bumble-bee7822.07.2015 17:58

    Profilbild von bumble-bee78

    Wie kann man denn hier Fehler ausbessern?

    Waagerecht,
    meinte ich.
    Nicht senkrecht .... :)

  • ChrisHH01.12.2015 19:48

    Mmmmhhhh!
    Erotik vom Feinsten!

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